Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2286 (3.7.1925)
- Date
- 1925-07-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Freitag Wiener Mvrnenzeituna. 8. >n 1925 Nr. 2286 Sühne und Kunst. -Sie vertagte Nacht." Mn Sommerschwank im Raimund-Theater. In diesen Schivmrk von Arnold und Bach gehl es so toll her, daß einem das Sehen der reizenden Beine lind das Hören der köstlichen Wortspiele vergeht. Man denke mir, daß cm Tollpatsch von einem privabdozeiltischen Schwiegersohn — er heißt natürlich Zilbelins — durch die Tücken eines besetzten Hotels fälschlicherweise als Wüstling entlarvt wird, um die Hochzeitsnacht konimt, -in seiner eigenen Jung geselle «Wohnung die Rendezvous seiner kiilistigen Familie mit allen:, was drunl und dran hangt, über sich ergehen lassend, zum zweitenmal seine .Hochzertsnacht vertagen muß, bis. . . Der zweite Akt wird durchgelacht. Die Maschinerie klappt, alles ist geölt und in der Pikantesten Situation immer noch — wie sag' ich's meinem Kinde — dezent. Mben Routine wirklicher Humor, neben Schablone gesunder Mutterwitz. Das köstlichste Paar des Abends der ewige Drahver voll einem Schwiegervater Hans L a ck n e r und der zur Keuschheit verdammte Schwiegersohn Oskar Sima! Die beiden Wirbeln durch die drei Akte, ein echtes Lustspieltompo gestattet körnen Aufenthalt. Neben ihnen Pikant-drollig Marianne Kupfer, dieHußer schönem Fleisch auch spitzbübische Lustigkeit zeigt, überaus lieb die junge Paula Wessely, die sich sehr rasch im Ensemble Dr. B e e r s zuvechtgeftlnden hat. Wolf K ersten als jugendlicher Liebhaber und Eduard Loibner in einer Dialektrolle überaus amüsant. „Die vertagte Nacht" wird die heißesten Sommertage überdauern, man könnte geradezu von einem Lachsanatorrum sprechen. Dr. Beers Regie brachte alle Pointen siegreich heraus. o. r. Aus den Theatern. * rggarten (bei ungünstiger Witterung im Festsaal der Hofburg). Heute. 8 Uhr abends, Programm: Mendelssohn. Die Hebriden. Dvorak, Der Wassermann. Wagner, Siegfried-Idyll und „Tannhäuser'-Ouvertüre. Ast, Duett aus der Oper „Abbe Jnnocent". Dirigent: Max Ast. Deutsches Volkstheater. Morgen findet im Rahmen des Gastspieles von Tairoffs Moskauer Kammertheater die erste und einzige Aufführung von OstrowSkys Drama ,D a s G e w i t t e r" statt. Theater in der Josef st ad t. Heute tritt Max Gülstorff in diesem Jahre zunc ersten Male in den Einattern „Boubouroche* von Courtelin e, „Die Spieler" von Gogol und „E i n H e i r a t s a n t r a g" von Anton Tschechow auf. Lolkswltt. „Kompaß" Allgemelue Kredit- und Sarantle- Bank. Am 30. Iulm b. I. fand miter dem Vorsitz des Präsidenten Rudolf K ra ß l - T ra is s e n e gg die 12. ordentliche Generailversamnrlnng der AMonäre statt. Es wurde cinstinlnüg beschlossen, für das Geschäftsjahr 1924 die gleiche Dividende wie im Vorjahr, das sind 900 K. pro Aktie, zur Altszahlung zu bringen und den Coupon ab 0. Illtt an der Hanpikasse der Gesellschaft, 1. Bez., W lingerstraße 30, einzuilösen. Weiters wurde über die Fu 'sionsverha ndl u n g e n mit der B r i tif ch - Oeste r re i ch is che n Bank- und Handels-Aktiengesellschaft berichtet, ivclche heuer zum Abschluß gelangten und wodurch die wertvollen Verbindungen der Britisch-Ungarischen Bank A.-G. in Ungarn, auf dom Balkan und im Orient und ihrer englischen Großaktiouärgruppe, der M a r c o n i's W i r e l e ß Telegraph Co. Ltd. in Lon don, iibernonlmen wurden. Die ausscheideuden Verwaltuargsräte Max Gort«in, Afher P i e r c e (Montreal), Dr. Richard Strauß, Max W i n t«r n i tz und Richard W u st l wurden lviedergck.väylt, ferner die Kooptation der .Herren Dr. Friedrich K a m m a n n, Julius Singer und Herbert Arthur White bestätigt. Ebenso wurde der Revisionsausschuß wiedergewählt, wobei au Stelle des ausscheidenden Herrn Eduard Panzerbieter Herr Doktor Hans Black, AbteilunHsdiroktor der Münchener Rück- Verftchevungsgofellschaft, gewählt wurde. Die Ertragsrechmlng zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgendes Bild: 1924 gegen 1923 Kronen 88,651.900.— -j- 17,783.200.— .247,073.900.— + 859,944.900.— Einnahmen Gewinn aus dem Vorjahr Zinsen. Provisionen u. sonstige Erträgnisse ans dem laufenden Bankgeschäft. . . 14.930,992.300'-1- 3.304,727.400 — Effekten und Konsortialgewinne. 4.310,393.500.- 686,762.800.— Garantieprovisionen . . . 2.685,259.800.-h 2.117,405.900.— Das Schicksal des Carl-Theaters. Gestern gelangte im Landesgericht für Zivilsachen unrer den: Vorsitz des Hosrat-es Dr. Lrhl der Ausgleich des Carl-Theaters zur Verhandlung. Der Ausgleichsantrag landete auf eine Lvprozenlige Quote, zahlbar in 22 Moncrtsvaten, deren erste 30 Tage nach Rechtskraft des Urteils fällig ist. Der Ausgleichsantrag wurde mit allen gegen zwei Stimmen angenommen. Die Wiederaufnahme des Theaterbetriebes ist noch völlig unbestimmbar. Gerichtssaal. Las Urteil im Grönbacher Prozeß. 39 Angeklagte freigesprochen. Gestern um 10 Uhr vormittags Verkündete der Vorsitzende, Oberlandesgerichtsrat Dr. Schulhof, in Wiener-Neustadt unter ungeheurer Spannung des Publikums, das den Saal bis aus das letzte Plätzchen füllte, folgendes Urteil: Wegen Hausftiedensbruches, schwerer Mißhandlung des Direktors Ott und öffentlicher Gewalttätigkeit wurden verurteilt: Ignaz Liebentritt zu acht Monaten schweren Kerkers, Franz Berger zu sechs Monaten schweren Kerkers, Josef Baumgartner zu vier Monaten schweren Kerkers, Franz Wehosschitz der Aeltere zu vier Monaten schweren Kerkers, Raimund Matulika gleichfalls zu vier Monaten schweren Kerkers und Joses Iosl zu zwei Monaten schweren Kerkers; wegen Hausfriedensbruches Mißhandlung des Direktors Ott: Michael Müller bedingt zu drei Monaten strengen Arrests, Marie M u n g i t s ch zu fünf Monaten schweren Kerkers, Leopold Jdinger zu vier Monaten schweren Kerkers, Josef Ofner bedingt zu zwei Monaten strengen Arrests; ferner wegen Hausfriedensbruches allein: Marie Kudrowatz zu fünf Tagen strengen Arrchs bedingt. Bei sämtlichen bedingten Verurteilungen wurde eine Bewährungsfrist von drei Jahren festgesetzt. Me übrigen n e u n u n d d r e i ß i g Angeklagten wurden sreigesprochen. Me Verteidiger Dr. Egon S chö nh of und Dr. R eichhardt meldeten bezüglich aller nicht bchingt Verurteilten die Nichtigkestsbeschwevde und die Berufung gegen das Strafausmaß, sowie Wegen Nichtanwendung der bedingten Verurteilung an. Meter dürfen Hochantennen errichten. Stach einem vor dem Bezirksgericht Fünfhaus von Oberlandesgerichtsrat Doktor Walters in einem Prozeß, bei dem es sich darum handelte, ob ein Mieter auch g e g e n den Willen des Hausherrn eine Hochantenne zum Empfang des Rundspruches errichten dürfe, gefällten Urteil folgt, daß die Mieter derartige Antennen am Dache anbringen dürfen. In seiner Begründung führte Oberlandesgerichtsrat Dr. Walters aus: Es ist Ausgabe der Rechtsprechung, sich den fortschreitenden Bedürfnissen der Zivilisation anzupassen; diese Anpassung stcht im Einklänge mit der sich entwickelnden Verkehrst itte; der in Rede stehende Anspruch des Mieters ist selbständig und folgt aus nlietrechtlichcn Grundsätzen. Daraus folgt, daß der Mieter auch unter Umständen von der Außenseite des Hauses Gebrauch machen darf, sowie daß die Benützung des Rundfunks nicht durch die Willkür des Hauseigentümers altsgeschlossen Mrden darf. 1923 n Summe der Einnahmen: 31.262,371.400.— Ausgaben 102* t 8'«“ Personalkosten und Abfertigungen .. . 18.450,998.200.-h 5.957,96t 400.— Spesen. 5.230,093.100.— + 209,732.300.— Steuern und Gebühren. . 3.847,285.800.- 595,020.200.— Garantieverluste u. Reserven aus dem Garantiegeschäft 1.188.546.100-s- 1.016,070.000.— Summe der Au-gaben: 28.716,923.200.— Vortrag aus dem Vorjahre 88,651.900.-f- Reingewinn..... , . 2.456,796.300.— — 17,783.200.— 974,150.000.— 31.262,371.400.— Das Bilanzkonto weist die nachstehenden Ziffern aufr Aktiva: *024 gegen 1923 Kronen Kassastand. 13.192,901.000 + 8.642,165.000 Wechsel . 14.455,823.000 + 6.280,987.000 Guthaben bei Banken und Bankiers. 18.756,258 000 \ Wertpapiere . 3.800,188 000 } — 28 247,418.000 Debitoren . 219.243.681000 J Beteiligungen. 12.859,588.000 — 1.043,370.000 Immobilien samt Einrichtung: s) Anstaltsgebäude,l.,Wipplingerstraße 30 ... . — — b) Realität, I., Nenngasse 13 1595,451000 + 609.963 000 Summe der Aktiven: 283.903,890.000 13 757,682.000 1924 gegen 1923 Sinnen 750,000.000.- iass 1 va: Aktienkapital. Rücklagen: Kapitalsreserven . 11.107,813.000 Allgem. Reservefonds Spezial- Verlust-Reservefonds Reserven aus Haftungsprovisionen Garantieverlustreserve Sonstige Reserven . . 416,911.000 548,868.000 290.181.000 384,707.000 2,183.000 BeamtenpensionS- und Unterstützungsfonds . Nicht behobene Dividenden Kreditoren .... Gewinn: Vortrag aus dem Vor- Ä. . 88,651.000 rwinn pro 1924 . 2.456,796.000 2.545,448,000 12.750,665.000 + 1.309,348.000 242,603.000 113,044.000 . 267.502,130.000 + 122.055.000 + 89,796 000 - 14.322,514.000 956,367.000 Summe der Passiven r 283.903,890.000 13.757,682.000 An NougvündU'Ngerl hat die Gesellschaft bei der .Sigmar", Galanteriewaren und Kammfabvik A.-G., Vösendorf, und bei der „H a g" Trgovacka D. D., Zagreb, partizipiert. Das Geschäft bei den zum Konzern gelhörigen Unternehmungen Vaterländische Bau gesell- 'chaft A.-G., Aktiengesellschaft für Bammteruehmungen W e st e r m a n n & C o m p., Steirische Z e w entwerke A.-G., T o n- und Z i e g e l w e r k e A.-G., Göllersdorf, Vereinigte Gärtnereien - A.-G., Stvebersdorf, W o l lnnd B a u m w o l l w a r e n A.-G. Karl Pollak & Co., Hermes Kred i tversicherungsbauk A.-G., Berlin, Handelsauskunftei vorm. R. G. Du n & Co., in Wien, Prag, Budapest und Agram, wird alls günstig bezeichnet. (Entgeltlich.) Lar Kode der Depositenbank. Die Ausgleichstagsatzung. Gestern fand im Saale des Wiener Strafgerichtes dit Ausgleichstagsatzung der Depositenbank statt. Zu derselben tvaren im ganzen 200 Gläubiger erschienen, trotzdem die Depofitenban'k 50.000 Konti besessen hat. Für die Interesselosigkeit der Gläubiger ist der Umstand bezeichnend, daß im ganzen nur 6000 Gläubiger ihre Jordernngen augemeldet haben. Als Vorsitzender fungierte Hofrat Laub vom Wiener Handelsgerichte. Die Aus<fieichstagsatznng nahm wider Erlvarteu einen sehr ruhigen Verlaus, da das Strafgericht eine Reihe von Justizwachlenten im Saale und vor den Toren ausgestellt hatte, welchen die Aufgabe zufiel, sofort im Falle von Unruhen einzugroffen. Es kam über nicht dazu. Von den früheren Verwabtungsräten der Depositenbank waren nur die Verwaltuugsräte Mate ns che, Sch ln mb erg er und Munde n d o r s erschienen. Der Ansgleichsverwältvr Soktionsches Polak verlas nunmehr den Ausgleichsbericht. Er schilderte die Entwicklung der Depositenbank und die Ursachen, welche zu ihrem Niedergange geführt hatten. Nach den Ausführungen des Ansgleichsverwalters belansen sich die Aktiven ans 641 Milliarden, von denen 353 bevorrechtet sind. Die Passiven betragen 951 Milliarden. Der Ausgleichsantrag lautet dahin, daß die Gläubiger eine 3 0 p r o z e n t i g e Barguote oder eine staffelweise Befriedigung mit einer 40prozentigen Quote erhalten oder an Stelle ihrer Forderungen A l t i c n des Kreditinstitutes für öffentliche Unternehmungen übernehmen. Nach dem Bericht des Ansgleichsverwalters entwickelte sich eine längere Debatte, an welcher sich d'ie Advokaten Dr. Zalmann, Dr. Popper nnd Dr. Hummer beteiligten. Sämtliche Redner verlangten, daß die Großbanken die Evklärung abgcben, daß sie ans der Annahme des Ausgleiches keine Einwendungen gegen eventuelle Schadenersatzansprüche erheben werden. Um 12 Uhr wurde die Verhandlung unterbrochen und aus heute vors chobon. _' Trifailer Kohlentterks-Gesellschaft. Die Generalversammlung der Trifailer Kohlem Werks-Gesellschaft hat beschlossen, für das Goschaftsjahr 1924 eine Dividende von 30 Dinar pro Akne zur Verteilung zu bringen nnd den Coupon Nr 12 mit diesem Betrage ab 30. Juni in Wien bei der Zentral-Europäischen Länder bank einzulösen. (Entgeltlich.) Der Oesterreichische Nationalbankpräsident in London. Aus London, 2. d. (Reuter), wird telegraphiert: Die Unterrednnig des Präsidenten der Oesterreichischen Nationalibank Dr. Reisch mit dem Gouvernonr der Bank von England Norman, hatte rein interne Angelegenheiten der Oostevreichischen Nationalibank zum Gogenstand. Gchern hatte Dr. Reisch iniformelle Besprechungen mit einer Reihe von Finanzlenten, die nnt seiner Bank in Beziehungen stchen. Der Präsident der Oesterreichischen Nationalibank Dr. Reisch ist nach Wien abgereist. Insolvenz. Gestern wurde das Ausgleichsdevschren über die Firma Wolf Mandl, Textilwaren, 7. Bez., Lrndrngasse Nr. 63, eröffnet. Die Schwankungen aus dem Devisenmärkte. Auch die angedrohte .Finanzdiktatur Mussolinis in Italien konnte den Kurs der Lira nicht halten. Die Devise Mailand senkte sich auch gestern ans allen internationalen MäMen. In Zürich ermäßigte sich die Lira von 17.62 aus 17.35. Bemerkenswert war die Festigkeit des sranzöftschen Franken, der trotz des ungünstigen Bankausweises sich von 23.07 ans 23.45 erhöhte. Der D i n a r setzt seine Steigerung fort und stieg von 9.— aüf 9.075. Die übrigen Westdevisen lagen sost. Aufwertung der Sparkasscguthaben in Deutschland. Mus Berlin, 2. d., meldet WM: Der Answ er tu ngs ausschuß des Reichstages beschäftigte sich honte mit der Aüftvertung der Sparkasseguchabm. Nach längerer Debatte wurde der Kompvomißvorschlag angenommen, wonach divjenigen Sparkasseguthaben, die bis zum 16. Juli 1922 eingelegt worden sind, mit 12,5 Prozent ausgewertet werden sollen. Eücheitliche Bankenkonditionen in Prag. Ans Prag, 2. d., wird gemeldet: In einer Sitzung des Bankenverbandes wurde die Frage einer Neuregelung der B ankenkond rtn o n en einer Erörterung unterzogen. In der Sitzung, die sich auch mit der Regelung verschiedener Detailsragen, wie neuer Depot- , g bühreu, Provisionssestsetznng üsw., befaßte, wurde eine volle Ueibereinstimniung erzielt. Ein definitives und bindendes Uobereinkommen wird erst in der in den nächsten Tagen stattfindenden Plenarsitzung des Bankenverbandes erzielt werden. Es dürften die neuen BankenkoMtionen für alle Banken einheitlich festgesetzt werden. Ein Pfundkredit für Polen. Aus London, 2. d., meldet Tol.-Konip.: Wie verlautet, haben die ans Polen zuvückgckkchrten englischen Industriellen der englischen Regierung vorgeschlagen, eine Anleihe von 50 Millionen Pfund Sterling für Polen zu garantieren. Nach diesvnl Vorschlag würde sich Polen verpflichten, 25 Millionen Pfund für die Förderung der Landwirtschaft zu verwenden nnd die erforderlichen landwirtschaftlichen Maschinen in Englarid zu kanfen. Wiener Biehmärkte. Rinder. Der gestrige Austvieb belief sich auf 279 Stück Schlachtvieh, worunter sim 133 Stück Mast- und 146 Stück Belnlvieh befanden. Prima Sorten haben gegen Dienstag 5 bis 10 G. pro Kilogramm im Preise a n g ezogen, mindere Qualitäten waren unverändert. Stiere sind um 10 G. pro Kilogramm im Preise g e st i e g e n. — S ch w e i n e. Aufgetrieben wurden 934 Schweine. Bei sehr lebhaftem Verkehr haben Fleischschweine neuerlich gegen Dienstag 10 G. pro Kilogramm a n g e z o g e n. Es notierten je nach Qualität: Fettschwetne 3.40 bis 2.60 S. und Fleischschweine 2.30 bis 3.76 Schilling pro Kilogramm Lebendgewicht. — I u n g v t e h. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 917 lebende Kälber. 1233 Weidnerkälber, 742 Wetdnerschweine, 37 Weidnerschafe, 18 lebende, 7 Kitze und 36 Lämmer. Kälber tendierten ttotz verminderten