Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2285 (2.7.1925)
- Date
- 1925-07-02
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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9k. ZW Men, DomieEag Bon dieser Zahl jüdischer Schüler entfallen auf die Städte 57.492, das sind 33,2 Prozent der Gesamtzahl, und auf die Dörfer 16.182, das sind 3 Prozent der Gesamtzahl; auch in Galizien ist die Zahl der die staatlichen Volksschulen besuchenden Knaben kleiner als die der Mädchen, jedoch ist da8 Mißverhältnis nicht so ungeheuerlich wie in Kongreßpolen. Wenn wir annchmen, daß die Zahl der jüdischen Schulkinder in den staatlichen Volksschulen Galiziens etwa 90.000 bis 100.000 erreicht hat, so bleibt nach dem oben gesagten für Kongreßpolen und die Randgebiete die Zahl von 160.000 bis 200.000 übrig, die vielleicht zu hoch gegriffen ist. (Ern SchlußarLikel folgt.) Suleika die Märtyrerin. Mn heiliges Grab in Fes. Die Hauptstadt Marokkos, Fes, gliedert sich Ln gwei Teile, eine alte und eine neue Stadt. Die Altstadt ist bewohnt von Marokkanern, Mohammedanern und eingesessenen Aindersstämmlgen. Einige tvenige von ihnen haben.Fühlung mit der großen Welt und führen weitver- Aweigte Geschäfte mit Europa, der größte Teil lebt in Armut und Unwissenheit. Im neuen Stadtteile bejiruden sich der Palast 'des Sultans, alle europäischen Konsulate und weiter abgelegen auch das Judeuviertel, in dem ungefähr gwaWigtauservd Menschen wohnen. Me Häuser des Ghetto sind groß und gut gebaut, umfassen Mi bis fünf Stockwerke. Etwa hundert Familien körenen als sehr wohlhabend oder sogar reich bezeichnet werden, wiederum hundert ernähren sich gut vom Detailhandel, den großen Rest bilden aber Handwerker, in erster Reihe Schneider, Schuhmacher, Tischler, Goldschmiede. Spengler us!w. Verheiratet werden die Kinder in Marokko spätestens mit zwölf Jahren. Fes besitzt 22 Bethäuisey, die den ganzen Lag auch mit Lernenden und Schülern angefüllt sind. Me Rabbinen erfreuen sich größter Autorität. Acht 9dabbiuen sind in einem'Gevichtskollegium vereinigt, vor dem alle Streitfälle zwischen Inden und Juden zum Austvage kommen. Aber oft genug «pflegten sich auch Araber der Rabbinatsentscheddung zu unterwerfen. Die Juden sprechen die Landessprache, sind aber zumeist auch Mit dom Hebräischen gut vertraut. Mit .ungeheurer Pietät und Liebe werden die alten Gräber gepflegt. Unweit der Hauptstadt, in der Gegend Vau Mavokes, befindet sich das Grab dos jüdischen Bvüderpaars Rabbi Raphael und Rabbi Mosche. Bei D o g m a t ist es wiederum «das Grab .des D a v i d A h r o n' ben Mosche, zu dem alle Welt wie zu einer Wnnderfiatte pilgert. Nicht allein Inden. Man kann sogar sagen, daß die Mohammedaner den heiligen Gräbern <m ihrer überschwenglichen Art noch mehr Ehre erweisen als die Juden. Einer besonderen Verehrung erfreut sich aber unter iall den heiligen Gräbern das Grab eines dreizehnjährigen Mädchens, Suleika genannt, -das in der Umgegend von Tanger eine ungeheure Anziehungskraft auf die Frommen aller Telle Marokkos ausübt. Am Grabe steht ein kleines Bethaus, in dem ein Bild an der Wand eine grauenerregende Episode .darstellt. Ein Kind von blendender Schönheit wich auf dem Schaffet vom Henker langsam zu Tode gemartert. Me Züge des Kindes sind in unsäglichem Glücke verklärt. Das Bild in goldenem Rahmen trägt als Ueberfchviift in hebräischer Sprache: ,ßä ist dieses Mädchen, die Suleikaein Muster für Mische Döchifcv". Unter dom Bilde liest man die Worte: ,Ach bin als Jüdin goboven und will als solche sterbenii"- Wenu man -rmH den inneren Zusammenhängen des Bildes und der Wallfcchvtslftätte fragt, erfährt man folgernde Geschichte: " ' Vor hundert Jahren lebte ln Tanger die dreizehnjährige Suleika bei ihren Eltern und setzte schon in diesem Alter mit ihrer blendenden Schönheit alle Welt in Entzücken. Zu ihrer äußeren Schönheit kam noch ein goldenes Herz von Manieren, die alle gefangen nahmem Die nichtjüdischen Nachbarn neideten dem Juden die schöne Tochter und ersannen einen teuflischen Pla-m Sie ließen durch gekaufte Zeugen verbreitert, Suleika hätte den Wunsch geäußert, ßiwn mohammedanischen Glauben übevzrvtreten. Aus diese Weise wurde das Mädchen gotvaltsam den Eltern entrissen und dem Thronfolger in Fes zugeführt, der vom ersten Augenblicke an Gefallen an ihr fand nnd Suleika bedrängte, denk jüdischen Glauben den Rücken zu kehren und sein Weib zu werden. Stkleika blieb aber standhaft und .sprach: ,Mev Reichtum der WM kann mich nicht lockert, beit Glauben der Väter zu. verlassen. Ich lege mein Schicksalin die Hand dessen, der .Herr über Loben und Tvd ist." Als der Kronprinz eingeschen hatte, daß alles gütliche Zureden nutzlos sei, ließ er das Kind in das Gefängnis sperren. Er ließ dann alle Rabbiner und Wersen Männer der Jn'denstadt kommen und drohte, sie alle zu vernichten, werrn es ihnen nicht gelingen sollte^ Suleika für seine Pläne willig zu stimmen. Da sich die Sache -zu einer Gefahr für das ganze jüdische Volk in Marokko ausbildete, tvaren lvolche der Meinung, Suleika den Schritt zu empfehlen, in Eriivarümg, daß, wie zu Esthers Zeiten, durch sie Erlösung für Israel entstehen würde. Aber auch dieses Zureden blieb nutzlos. ,Mher," so sagte Suleika, ,-ivar auch nicht gezwungen worden, von ihrem Glauben abtrünnig zu werden." Wletter MorfteazettuM. Mitteilungen aus dem Publikum. WUd«r*u haben! |#%IS| Bureau: Orig.frtnz. ,. JUD an,«.Manna/! Es gelang noch mit schwerem Gelde, die Gefahr von .der Judenschaft und ihren Führern abzuwenden. Aber Suleika endete auf der Richtstätte. Todesängste zeigte sie nicht und auch die langsamen Todesqualen vermochten sie nicht in ihrem Ausharven »vankend zu machen. „Ich bin als Jüdin geboren und will als solche sterben." Das waren ihre letzten Worte. Und diese Worte trägt nun auch das Bild an ihrem Grabe als Inschrift. Aus dem Grabe der kleinen Märtyrerin, so glaubt alles in Marokko, strömt heute noch Heil und Heilung für alle, die nvit ihrer Not und ihrem Schmerze sich hier niederworfon. P ALLQf EINSTE^ THEEBUTTDL -MM fflTMX rmm Getrennte Welten. Die frohe Geselligkeit im Kreise von Altersgerwssen hat immer zu den schönsten Vorrechten der Jugend gehört und nur rin arger Zopf und Murrer könnte am fröhlichen Beisammensein der jungen Welt zu tadeln und zu mäkeln finden. Daß Jugend zu Jugend strebt, ist natürlich und selbstverständlich und Unnatur ist es gewesen, wenn sich in früheren Zeiten, die nicht so lange vergangen find wie sie vergangen scheinen, irr die heitere Gemeinschaft des jungen Volkes immer wieder die „Aussicht" drängte, regelnd, zügelnd, bestimmend oder, wie man zu fugen pflegte, „tonangebend". Wenn die Erwachsenen, mögen sie auch die Eltern sein, nun ein wenig bescheidener geworden sind und es aufgegäben haben, im Kreise der Jugend das große Wort führen zu wollen, so ist diese Beschränkung sicher nur klug und löblich. Denn die Jugend wünscht nichts sehnlicher als sich selbst überlassen zu werden und hat ein Recht darauf, diesen Wunsch erfüllt zu fchen. Aber selbst wenn man dieses Recht in vollem Ausmaß anerkennt, wird man die Entwicklung, die das Zusammenleben der aufblühenden mit der Eltevngeneration nimmt, nicht mehr billigen können. Wie so oft verfällt man bei uns von einem Extrem ins andere. Waren früher die Jungen, namentlich die jungen Mädchen, enge und untrennbar an die Eltern gekettet, an ihre Lebcnsgewohnheiten, ihre Vorlieben und Abneigungen, an ihr Lebenstempo gebunden, so ist jetzt eine brüske Trennung der Reiche erfolgt. ,F)as verstehst du nicht," ist das Leitmotiv, das das Verhältnis von alt und jung bestimmt. Sagten es früher die Eltern, so sagen es nun die Kinder, sagen es so beharrlich, so eindringlich, so überzeugt, daß sie damit unbedingt Glauben finden. Sie halten sich nicht vor Augen, daß schließlich auch die Eltern jung gewesen und in >der Kraft ihrer Liebe auch die Fähigkeit besitzen, mit den Kindern nochmals jung zu werden. Sie bedenken nicht, wie gering im Grund genommen die Unterschiede unter den Menschen sind. Das Tor wird ins Schloß geworfen und über den Graben des „Das versteht du nicht mehr" führt keine Brücke. Dabei wird kein Einsichtiger der Jugend zumuten, daß sie in wichtigen Lebensfragen Eingriffe dulde. Aber selbst in den kleinen Fragen des Alltags fehlt jeder Wille zum Entgegenkommen. An hundert Nichtigkeiten ist das zu erweisen. Jeder gemeinsame Besuch bei Bekannten oder Verwandten kästet schwere Kämpfe und „FamAienansflüge" stehen beim Jungvolk der gebildeten Kreise so schr in Verruf, daß man tatsächlich fast nur solche Eltern mit erwachsenen Kindern gemeiniäm im Wienevwald herumstressen sicht, die diesen bcvoyzü-gten Schichten nicht angehören. Zwingt nicht die magere Börse den jungen Burschen oder das junge Mädchen, die Urlaubsresse in Gesellschaft der Eltern zu unternehmen, so wird sicherlich eine Verabredung mit Kameraden getroffen; ohne Rücksicht darauf, Wie schmerzlich und kränkend den Eltern diese Zurückweisung auch sein mag. Jede Schülerveise (sie werden, schr undemvkratssch, durchaus nicht immer billig angelegt), die versagt werden muß, gibt Anlaß zu schweren und obendrein noch häßlichen Kämpfen in der Famil-ie, wie es der moderne junge Mensch vielfach ü'bechaupt als tiefe Kränkung und unverdiente Benachteiligung empfindet, daß er nicht der Gemeinschaftserziehung teilhaftig werden kann. Denn die jungen Menschen llchnen eigentlich jede Beziehung znr Welt der Erwachsenen von vornherein ab. Bon den Eltern abgeschen, die Gutherzige immerhin noch geilten lassen, kommen Erwachsene nur als Mittel zum Zweck in Betracht. Will man eine Stellung, eine Begünstigung, einen Vorteil irgend welcher Art erlangen, so läßt nian sich zu einer Verbindung mit der sreniden Welt herbei. Sonst meidet man ie ängstlich, als wäre sie verseucht und verpestet. Die Ju'gend will vom Alter kveder Rat noch ErfahrnugÄveisheit, sie will weder geistige Gemeinschaft halten, noch Bande der Geselligkeit knüpfen, am liebsten möchte sie alles dnrchstreichen, was nicht mchr jung, unbeschwert, erstmalig ist. Ihr Interesse gehört vornchntlich Betätigungen, von denen das reifere Alter ausgeschlossen ist. Das Schachspiel wird selten gepflegt, sogar die MM, tzoj der sich früher alle LebenMtcr .fanden, wird ver- 2. Juli 1925 SM 8 nachlässigt, und daß keine eigene Bühnenkunst für die Zwanzigjährigen besteht, anerkennon durchaus nicht all« Angehörigen dieser beneidenswerten Altersklasse. Auch da singen sie das Lied mit dem ewigen Kehrreim: Das verstehst du nicht. Dieses grundsätzliche Sichabschließen, Sichloslösen von den älteren, zeitigt nicht nur eine sich täglich verschärfende Entfremdung in der .Familie, es schafft überhaupt unnatürliche und darum auch unhaltbare Zustände auf dem Gebiet des gesellschaftlichen Verkehrs. Zu den nationalen, den rassenmäßigen, den sozialen Spaltungen kommt nun noch die letzte, mrheilvollste: Die Spaltung ln die Welt der Jungen und die Welt der Alten. Gewiß wird kein Verständiger die Jugend unaufhörlich in den Kreis der Erwachsenen bannen wollen. Aber mag es auch noch so viele Sonderinteressen der Jungen geben, schließlich muß es auch gemeinsame Interessen geben, wenn, ja, wenn sie nicht einfach abgeleuguet werden. Und neben den inneren Konzessionen — zweibeinig geht der Mensch am best', sagt der Hans Sachs der „Meistersinger" —, sind die äußeren gar nicht so unwichtig. So gerne man mit Alitersgcfährten in die Berge geht, es muß auch einmal oin Sonntag kommen, da man einen friedlichen, kleinen Ausflug mit den Eltern jcdenr anderen Vergnügen vorzieht. Wir sind gottlob über die Zeit hinaus, da die Mutter des jungen Mädchens einzige, „erlaubte" Freundin war, und niemand sehnt sie wohl zurück. Dafür mögen manche Eltern wohl jene Zeit herbessehnen, da ihre Kinder die Freude am Zusammensein, omt Austausch der Gedanken und Ideen wiederfinden, die ausgereisten und Erwachsenen jene Zeit, da sich die Jugend nicht in kindischem Trotz abschließt vor ihren Freunden. Verbietet die Höflichkeit das Wort auszusprechen, so müßte die Höflichkeit des Heraus es verbieten, das Wort zu denken: Das verficht ihr nicht. Vielleicht kommt dann die Jugend von selbst zur Erkenntnis, wie oberflächlich und wie falsch es ist. Klara M a u t n c r. Irr Rrifeanmteur. Ter Reiseamateur ist daran kenntlich, daß er im Eisenbahissahrplan assyrische Schristzeichon sieht, ihn hilflos beiseite legt und das Reisebureau um Auskunft fragt. Die erhaltene Antwort genügt ihm nicht, er erkundigt sich weiterhin beim Hotelporticr und, auf dem Bahnhof angelangt, beivi Stations- Vorstand, beim Gcpäcksträger, beim Kondukteur. Er weiß gar nicht, daß diese assyrischen Schriflzeichen erschöpfende und mindestens so verläßliche Auskunft geben wie das Fahrpersoual: lieber Zugsanschlüsse, über Schlaf- und Speisetvagen, über Sonderzügc. Der Reiseamateur hat zu bau schriftlichen Ratschlägen u»v Plakaten der Eisenbahn kein Zutrauen. Sitzt er in einem Waggon, an dem der Zettel „Wen—Berlin" hängt, so erkundigt er sich bei dem Nachbar: „Wohin fahren Sie?" „Nach Berlin." Also ist alles in Ordnung. Dem Reiseamateur fällt im Augenblick, da sich der Zug in Bewegung setzt, ein, was er alles einzupackon, zu erledigen vergaß, und er läuft bei der nächsten Haltestelle zum Telegraphenanrt. Der Reiseamateur wird während der Fährt ein dutzendmal leichenblaß, die Hand umkrampft zuckend die Herzgegend: Gott fei Dank, die Brieftasche ist noch nicht gestohlen. Er zählt das Reissgepäck und bei jeder Zählung ist chm ein Gepäckstück abhanden gefommteit — und zwar immer ein anderes —, das er Wieder findet. Er reist mit einer Gepäcksgarnitur, deren Beiförderung eine ganze Karawane von Kamelen beschäftigen könnte und stellt später fast, daß Drciviertel feiner Belastung unvevwendet heimkehrt, also überflüssig war, während er das für den Gebrauch Unentbehrliche nicht nvitnahm. Er reist mit einer Reiseapotheke und mit einenr Proviantvorrat, als würde er jahrelang durch -die Wiste fahren. Er lagert sich die vierfache Tagesration ein, die er zu Hause konsumiert. Der Reiseamateur will billig reisen und lebt teuer. Er vermeidet die direkten Züge, wenn sie nur mtt zweiter Klasse verkehren, und wird zum Umsteigen, zum Uebernachten gezlvurrgen. Er will Trinkgelder sparen — der Hotelportier befördert daher die nach seiner Abreise einlangenden Briefe nicht mehr und der Schaden übersteigt die Ersparnis. Er lagert sein Gepäck, um den Wagen zu ersparen, in der Bahnhofgarderobe ein und zahlt die tägliche Platzmiete. Er läßt sich naiv in ein Gespräch mtt dem Fremdenführer ein und ist erstaunt, wenn dicher das Honorar für die Unterhaltung einkassiert. Er li-ost die ZWchen im Hotelzimmer nicht, vergißt die rechtzeitige Mmoldung und muß eine Mehrgobi'chr für dorr ganzen Tag zahlen. Andererseits nimmt er die Befchle des Hoteliers zu ernst und speist, durch die gefährliche Drohung über der Portiersloge oingeschüchtert, im Hotel, und zivar oft nur deshalb, weil er den zehnprozentigen Ausschlag fürchtet... der ihm nie in Rechnung gestellt worden wäre. Er schreibt noch Ansichtskarten und glaubt, daß sich seine Freunde darüber freuen werdm, tvährend sie sich meist nicht einmal ärgern. Der Reiseamateur sucht jedes Detail des Reiseausenthältes zu erfahren, bevor er die Resse antritt. Er korvösporrdiert mit zwei Dutzend Hotels, fixiert den Preis, schließt einen komplizierten Vertrag und erfährt dann, daß die Nachtruhe durch das nebenan installierte Water öloset gefährdet wird. Er hat einen unberechtigten Respekt vor der Zahl. Ihm imponiert das Hotel urit „50o Zimmern", obgleich eines some Wünsche voll befriedigt. Der Amateurressende kann sich den Lobensgowohnheiten fremder Länder nicht akklimatssieren, er wird ärgerlich und gereiizt, wenn sich die Natur nicht nach seinen Winschon richtet und empfindet Hitze und Kälte, Mückenstiche' und die Nationasspeisen der Frentde als persönliche Bosheit und Feindseligkeit. Der Reiseamateur sucht überall Gesellschastsanschluß, beginnt seine Recherchen schon rm Waggon und ist indigniert, wenn der Herr „vis a vis" lieber zu schlafen wünscht. Der Reiseamateur ist ein Zubehör zu dem Gepäck und -den Nteissilien. die er mitschleppt. Er ist ein Fvntd des „'bargeldlosen 82094499