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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-30 · Heft 2283 (30.6.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2283 (30.6.1925)
Date
1925-06-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Skr. LASS Men, Dienstag wiener Morgenzerrnnn. i M« Möglichkeit einer ausgedehnt«,: Bewäsierurrg, weit sic LaA Wasser aus den Quellen von Cjn Charod mittels Motorbekommt. Der Gdud in Tel Josef hat 7 0 0 0 D unam Boden; darauf sind 260 his 270 Menschen angcftedelt. Gin großer Teil der Siedlung kann bewässert werden. Und doch betrug im Februar die Marktproduktion des Moschaw 3 71.19 PsuNd, die der Kwuzäh aber nur 87.86 Pfund, also auch ein Verhältnis von 8:1. Ohme werteren Kommentar führe ich noch folgende Beispiele an: Ben Schernen (Moschaw) Lieferte Erzeugnisse um 2 6 5.9 3 Pfund, Chnlda sKwuzah) soilche um 3 3.7 6 P f u n d aus den Markt. Ich habe hier immer Siedlungen verglichen, die hinsichtlich des Marktes und der TranSPortverhältnisie zum Markt« gleiche Bedingungen haben und auch zu gleicher Zeit gegründet wurden. Es muß aber noch betont werden, -daß die Verpflegung der Siedler in den Moschaw im eine weitaus bessere und ausgiebigere ist als in den Kwuzoth. Wo ibleibt also die große Produktions- ,sterge ru ng durch die K wuz o th? Ich wiederhole: 7000 Dunam guten, ja sehr guten Bodens bringen einen monatlichen Markterlös von 30 Pfund und dieser Betrag wird e—ielt durch die Arbeit von 220 Menschen. Wenn wir Zweiter den Dunam Boden in Ejn Charod mit 6 P f u »d einschätzen, so ergibt sich als Wert der 7000 Duuam die Summe von 42.0 00 Pfund. Ich nehme als die reine Bodenrente nur 2 Prozent an, so ergibt sich, daß Ejn Charod zur Deckung dieser minimalen Rente eine Monatspvoduktion von 80 Pfund erzielen müßte und nicht SS Mu d. 2. Es entsteht die Frage: Was ist der Grund dieser gvoßen Unproduktivität der Kwuzoth, insbesondere der großen Kwuzoth? Diese Frage muß auch auf dem Kongreß zur Sprache kommen. Ich werde hier einige Hauptgründe anführen und damit dieses unhaltbare Verhältnis beleuchten. 8000 Dunam (800 Hektar) ist ein auch für europäische Begriffe schöner Besitz, dessen fachgemäße Leitung und rationelle Bewirtschaftung ein gut sondiertes landwirtschaftliches Wissen verlangt. In den großen Kwuzoth ist jedoch nur eine gewisse Anzahl alter Arbeiter vorhanden, die fähig sind. 100 oder 150 Dunam gut zu bearbeiten, so gut «wie fres Kolonist in Nahalal. Der Waad (Wirtschastswt), der sich aus vier bis fünf solchen Arbeitern zusammensetzt, ist demnach nicht fähig, eine Wirtschaft von 8000 Dunam zu letten, besonders tvenn man den Umstand ins Auge saßt, daß es sich -zugleich auch um Okkupation, Amelliovätian und Neueinrichtung einer Wirtschaft handelt. Die Fehler, d:e deshalb entstehen, sind sehr groß, denn alles ist dem Maßstabe von 8000 Dunam angepaßt. Oft aber ist es nicht die Schuld der Kwuzoth, sondern der Wirtschaftsplan ist ein ganz uglaublich kopfloser. So ist m Un Charod ein großer Teil der Felder in einer Entfernung von 6 Kilometer vom Wirtschaftshöfe gelegen. Daß solche Felder, mit Getreide (Hafer oder Gerste) bebaut, Defizite geben, ist ganz klar, wenn nran sie aus einer Entfernung von 6 Kilometer bewirtschaftet. Es ist ganz natürlich, daß in lden Moschawim das Bevantwovtlichkeitsgefühl des Familienvaters gegenüber seiner Familie ein immenser Ansporn für die Arbeit ist. Hingegen findet in der Kwuzoth ein in gewissen Grenzen Immer wieder auftretender WechselderMitglieder statt. Der Hang zur Stabilität und zum Gebundensein an die Scholle geht in den großen Kwuzoth ganz verloren, besonders aber durch die Gründung von Plugots (Abteilungen), die in den Städten Arbeit suchen. Kann man diese Tatsache mit rein landwirtschaftlichen und natronalökonomischen Interessen in Einklang bringen? Ist es zulässig, daß auf diese Art die Prodnktionsfähigkeit des Landes herabgedvückt wird? Weshalb schreiten die maßgebenden Instanzen nicht ein, die doch all dies ebenso genau '«hon? Hier muß Klarheit geschaffen werden! Studentenschaft und Kongreß. Bon Max Kiwe. Im IM 1980 tagte in London zur gleichen Zeit mit der zionistischen Iahreskonferenz im Campevdown House eine von der zionistischen Studentenschaft Hollands einbernsem zionistische Studentenkonferenz, die von Delegierte» aus allen Staaten Europas rmd Amerikas beschickt tvar. Die Konferenz beschloß unter anderem, einen zionistischen Stuldentenlweltkongreß voHubereiten und diesen -während dss 12. Zionistenkongrosses stattfinden zu lassen Der erste zionistische- Svu'demetrwelEonigreß im August 1921 schuf das ersehnte Forum der ziorlistischen Hochs-chulstu'dentenschaft und übergab die Führung einer aus verschiedenen Ländern gewählt«: Exekutive, .deren Sitz Berlin war. Sluch lag die ausführende Tätigkeit in den'Händen des Kartells Mischer Verbindungen (K. I. B.) Dmtschlands. Kaum begann bas Mitteilungsblatt des Verbandes» die „Zionistisch-akademischen Blätter", das Verhältnis zu den einzelnen akadsnrischen Landesverbändsn inniger zu gestalten, als das Erscheinen dieses Organes Geldmangels wegen — eingestellt werden mußte, und die einzelnen Landesverbände nur durch brieflichen Verkehr den geistigen Kontakt aufrecht erhalten konnten. Der Protest des Stu'dentemveltvevbandes gegen den Numerus clausus und andere Interventionen und Hand- Lurig-en fanden freundlichen Widerhall in der stihrendei: Presse aller Länder und.die Arbeit für die hebräische Nni- Mitteilungen aus dem Publikum. Wiederau heben!1 1/"% Cft Bureau: IfilJaitfliamteapapi« JwD wiM,mi.aMapni n/z MM MACHT IHREN ALTEN SCHUH WIEDER NEU! Zu haben in allen besseren Schuhgeschäften u. Warenhäusern EnRfoä-Verkauf: „MANNA.“, Fatjrik eh«m. Prlporate, X., Orundlslrassc 5, Brüder Zug, I., BÄckersiiMse 3 512 versitätsbibliothek wuibo — mit Unterstützung Mischer Universitätsprofessoren — in vielen Ländern durch Geld- und Büchersamnllungen aufgenomnien und tzur vollsten Zufri-edenhe.it der einzelnen La-ndesorganisa klonen durchgefühvt. Der vor zwei Fahren tagen-de zweite Kongreß übertrug die Leitung dem österreichischen akademischen Landesverbände und — wir wollen hier die Gründe nicht untersuchen und auseinandersetzen — bis vor einiger Zeit konnten wir von einer Aktivität des Weltvcrbandes wenig hören, während der in Wien bestehende allgemeine Mische StU'dente.uwLltvevband mit begrüßenswerter Arbeitsintensität sich einstihrte. Nun geht der Präsident des akademischen Landesverbandes Oesterreichs wieder daran, einen Studentenkongreß vorzubereiten, der im August l. I. in Wien tagen soll. Es rst klar, daß dieser intellektuelle Kongreß zu allen Fragen innerhalb unserer BoweMng Stellung nahmen nmß, insbesondcres zur goplanton Erweiterung der Jewifh Agency und zunr Bodenprcblem. Dieses Studentenparlament muß die Forderungen der jüdischen Jugend, die dor Jungbrunnen unserer Bewegung sein soll, mit vollem Nachdrucke unseren Führern mit auf den Weg geben. Die studentischen Probleme, mit denen sich der Kongreß beschäftigen sollte, müßten folgende sein: 1. Die Arbeit für die hebräische Universität. Das zu bauende Studentenheim in der U-nivevsitätsstaidt Jörn salein soll auch ein inniges Band Zwischen den Studierenden Eroz Israels und der GaAlkh knüpfen. Der Weltverband sollte cs sich angelegen sein lassen, einen geregelten Studentenaustausch ins Leben zu rufen, Um jüdischen Studenten die Möglichkeit zu bieten, mindestens ein Semester ihrer Studienzeit in Ereh Israel zu verbringen. Das «wurde zur H-ebväisievung unserer stndie-renden Jugend viel beitragen, anderseits wäre auch palästinensischen Kollegen die Möglichkeit geboten, sich an europäischen oder amerikanischen Hochschuilen theoretisches Wissen für die praktische.Arbeit -in Palästina anzueignen. (Bodenkultuicho chschule.). Auch die Arbeit für den Ausbau der Universitätsbibliothek muß zentralisiert werden. Die Durchführung dieser notwendigen Sanunelarbeit soll durch Schaffung eines rnterterritovialen akademischen Univevsi- Msfonds ins Werk gesetzt werden, und zivar müßte sich jede Landsmannschaft vevpflichwn, binnen Semesierfrisi eine dem Valutastand ihres Landes angemessene Goldader Büchermenge aufzübringen und der Bibliothek in wohlgeordnetem Zustande zu überlstellen. 2. Die obligatorische Einführung eines zionistischen Arbeitssemesters. Diese Forderung muß endlich verwirklicht werden,, denn die akademische Jugend, die den Maasser an Geld schwer zahlen kann, muß ihren Zehent an Kraft und Zeit den lokalen zionistischen Verbänden zur Verfügung stellen. Dadurch wird sie nicht nur das Budget der Partei entlasten, sondern auch sich selbst wieder tätig und führend in unsere Volksbewegung stellen. 3. Durchführung von Hilfsaktionen für Chalnzim und intensivere I n ne na rb e i t in den einzelnen den akademischen Landesverbänden ^invevleibten Studentengruppen. Es nmßte die Umschichtung begonnen werden, die es den Studenten aus dem Olsten ermöglicht, zu produktiven Gemsen überzugehen, um in Erez Israel oder in der Galuth werktätig wirken zu können. Zu diesem Schritte sah sich durch die Not der Verhältnisse seinerzeit auch der Wiener Mische Hochschnlausschuß gezwungen, doch mußte unser W.evkstu>dent denr Desinteressement unserer Mischen Bevölkerung weichen. Endlich 4vave auch an den Ausbau der einzelnen Lokaloriganisationen zu denken, um durch Miteinbeziehung absolvierter Studenten n>nseren Woltverband, wie dies ursprünglich gefilant iwar, zum allgemeinen Akademiker- Verband ö'U erweitern, was den einzelnen StudentenveMn'deu neue Jinpulse und belebende Kräfte bringen würde. 4. Die Zusammelrarbeit mit dem allgemeinen apolitischen jüdischen S t n d e u t e n w e l t v e r b a n d e. Die Interessengemeinschaft propalästinenstschor Ziele dieses Borbandes mit den lunserigen soll zur Zionisierung der jüdischen Stiudentenschaft rind letzten Endes zum Ausbau »nrsever Bewegung führen und dazu beitragen, ergisdiger.o Arbeit für unser La-,ch zu leisten. Wir haben nur ein kleines Bruchstück der vondem zionistischen Stttdentenweltkongreß zu lösenden Probleme horvorgehckben und hoffen, 3xi[j der Kongreß die in der Studentenschaft sMumnerüden Energien zu regerer Mitarbeit erwecken und uns Ziele stecken lvird, die wir bei intensiver Arbeit werden erreichen tonnen. SV.-'iFMrt rtfAt tt»«r t , sie Probleme des 14. Zionistenlonateffes. Ein Vortrag des Oberrabviners Dr. EhafeS. Im dichtgefüllten Olympiasaale sprach der Präsident des Zionistischen Aktionskomitees, Oberrabbiner Doktor - Z. P. Chajes, am letzten Montag bei einem vom Zivnistischen Lokalkonritee veranstalteten Massenmeeting über die Probleme des 14. Zionistenkongresses. Dr. Chajes, dessen Ausführungen dem lebhaftesten Interesse der vielhundortköpfigen Zuhörerschaft begegneten, befaßte sich in seinem Bortrage 'hauptsächlich mit der Frage der Ertveiterung der Jewish Agency. Redner führte unter anderem aus: Im Mittelpunkt der Distujsion über den künftigen Kongreß steht heute, Wie schon seit Jahren, die Frage der Erweitemng der Jewish Agency. Historisch betrachtet ist die Frage der erweiterten Iowish Agency nicht nur so alt wie das Mandat oder der Mandatsentwnrf, sondern schon so alt' wie das zionistische Programnt nach der Ballour- Deklavation. In den Vorschlägen, die von der Zionistischen Organisation der Fviedenskonferer^ im Jahre 1919 unter-- ' breitet wurden, war von der erweiterten Jewish Agency dem Sinne nach sehr deutlich die Rede, so deutlich, daß in diesen Vorschlägen verlangt wurde, in kürzester Zeit (der Termin war für das Jahr 1920 gesetzt) möge ein allweltlicher Kongreß zusammentreten, um für den Ausbau Palästinas die Vertretung der gesamten Judenheit, die schon damals ins Auge gefaßt war, zu schaffen. In der Diskussion über die Frage der Erweiterung der Jewifh Agency wird häufig betont, der Wunsch nach dieser Erweiterung habe seinen Ursprung in der Geldnot. Für mich hat seit je in meiner Stellung zu dieser Frage, die sich im Lause der Jahre nicht geändert hat, die Frage der aus den neu zu gewinnenden Kreisen heranzuziehenden Geldmittel keinerlei Bedeutung gehabt. Ms die Frage znm erstenmal im Kongreß und im' Aktionskomitee aufs Tapet kam, habe ich bereits den Standpunkt vertreten, den die Organisation im Jahre 1919 vertreten hat, d. h. den Wunsch nach einem alliwelKichen Paläftinakongreß ausgesprochen. Als es sich zeigte, daß dieser Weg für den Augenblick nicht gangbar ist, habe ich mich mit den Vorschlägen befreundet, welche diesmal vor den Kongreß kommen werden. Aber während der ganzen Zeit habe ich nicht einen Augenblick daran gedacht, daß die Erweiterung der Jewifh Agency nns bloß Geldmittel für den rascheren Aufbau Palästinas bringen könnte. Diese Möglichkeit lvar für meine Stellungnahme durchaus bedeutungslos. Vielmehr war und bin ich der Ansicht, daß die Erweiterung der Jewish Agency vorzunchmen ist, iveil ich glaube, daß nur durch die Zusammenarbeit mit uns, die so eng wie möglich zu gestalten ist, die jetzt noch abseits oder nicht nahe genug stehenden Kreise so e rgogen werden, wie wir sie für den Aufbau brauchen und wollen, und iveil ich der festen Ueberzeuguug bin, daß die Erziehung nur vor sich gehen kann, wenn diese Kreise mit uns einen Teil >der Verantwortung übernehmen. Dr. Chajes fiihrte an einigen Beispielen, insbesondere durch den Hinweis auf die Wivksamkett Louis M a r s h a l l s in Annrika aus, daß die Mitverantwortung der nichtzionistischen Kreise für das Ausbau-Werk bedeutenden erzieherischen Wert habe, und besprach sodann die aus dem Mandat sich ergebende Verpflichtung zur Erweiterung der Jewish Agench. Er legte unter anderem dar: Wir haben im vierten Punkte des Mandates die Verpflichtung übernommen, Juden in die Jewish Agency heveinzubringen, die gewillt sind, am Aufbau Palästinas mitzuarbeiten. Unter den Fragen, die der Völkerbund jedes Jahr an die Palästinaverwaltung stellt und die sich darauf beziehen, ob die Mandatarmacht ihren Verpflichtungen entspror^n hat, befindet sich seit zwei Jahren stets auch die Frage: ,Mas wurde getan, um den zweiten Absatz des Punktes 4 des Mandates zu erMen?" Die Antwort der Palästinaverwaltung lautet, daß seit einiger Zeit die Zionistische Organisation in Berhandlungen mtt verschiedenen Gruppen stcht, um diese gemeinsame Arbeit zu organisieren. Der Völkerbund wird vielleicht der Nkandatsmacht keinen Bovwurs machen, wenn die Frage der Erweiterung der Jewifh Agency auch c»uf diesem Kongreß noch nicht zur Lösung gebracht werden sollte, und das aus dem Grunde, weil der Völkerbund und die englische Regierung die feste Ueberzeugung haben, daß de facto die ganze Indenschaft mit uns geht, Wem auch vielleicht noch nicht die rechtliche Fo rnc für dieses Zusammengehen gefunden ist. Daß die englische Regierung und der Volkerbu.nd zu dieser UeberzouWng gekommen sind, ist nicht bloß dem Umstande zu-- zufchveiben, daß sie von den auf diese Frage bezüglichen Verhandlungen hören, sondern auch, »veil sie das im wesentlichen bei der Eröffnung d -e r Universitä t i it Jerusalem als feste Tatsache gesehen haben. Die Lei der Universitätsevoffnung anwesenden Vertreter der Judenschast aller Länder mußten den Gästen und der englischen Regierung die Ueberzellgung geben» daß das gesamte I::dentmn der Welt hinter uns steht. Eine Woche lang iwar der I udenstaat m Palästina bereits vorhanden und diese Tat Weizmanns hat der Mandatarnmcht und dem Völkerbund deutlicher als alle Worte in Grinneruug gebracht, daß unser letztes Ziel der Iudenstaat ist. Es ist uns damals gelungen, ein einiges Ittdentum zu zeigen, das in ciiu>ui Iudenstaat zu leben gewillt ist, und das har Englartt »üd dem Völkerbund die -Ueberze»tgung beigebracht, es fei 1 i

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