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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-24 · Heft 2278 (24.6.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2278 (24.6.1925)
Date
1925-06-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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feite 4_Wien, MUtwsih »MWchr Vropagan-a. Vor einigen Tagen weilte der agudistifche Deputierte im polnischen Sejm Oberrabbiner M. Schapiro aus Piotrkotv in Wien »nid sprach Aer SarnStag in einer Versammlung. die in einem VeroinÄokall der Agudcch-Iugondgrnppe in der Floßgaste stattsand. Bei dieser Bersammlnngsrcde kam der Redner n. a. auch ans das W r e n e r Paläst i na a m r zu sprechen und erklärte, im Wiener Palästinaamt werde bei der Qualifizierung der Chaluzrm ein P u n k t e s y st e m gehandhabt, das, wie Rabbiner Schapiro cs nannte, uneichort sei, da enem Chail»rz, der anher den übrigen Fähigkeiten, ivclchc nach Punkten gewertet werden, noch der Beisatz, dah er irreligiös sei. für fünf Punkte gutgeschrieben werde, wodurch er vor religiösen Bewerbern um die QuaUMatiou einen bedeutenden Vorsprung habe. Das Wiener Palästinaamt, an welches wir uns um Aufklärung über diese Angelegenheit wandten, teilt mrs mit, dah diese Aeuheruug des OberrabbinerS Schapiro jeder tatsächlichen Grundlage entbehrt. Das von der Qualdfikaüonsunterkommission des Palästmaamtes verwendete Punktesystem, tvolchcs sich ans Beruf, Bildungsgrad, Zugehörigkeit zu einer C7)aln,zorganrsation nsw. auflbant, nimmt in feiner. '-Keife aus Religiosität der Qualsikations- Werber Bezug. Die Angabe, dah ein irreligiöser Bewerber fünf Punkte gutgeschrioben bekomme, ist glatt erfunden. Diese Mitteilung des Palästinaamtes stellt wieder ein mal eine unwahre Behauptung des Oberravbmers Schapiro richtige es ist doch merkwürdig, daß Oberrabbiner Schapiro, so oft er in Wien spricht, wegen irgend einer seiner Behauptungen in der Oosfentlichkeit berichtigt tvivd. Ob dies den Wert der agudrstischen Propaganda erhöht, fei dahingestellt. DK Süden nnd das Schulwesen in Polen?) Vön I. Grünbaum, Deputierter des polnischen Sejm. 2. Gibt es eine Prozentnorm für Juden an den Hochschulen oder nicht? Was die Hochschulen anlangt, so ist der Kampf, den wir in Polen führen, ein einfacher. Noch niemand hat auch nur theoretisch die 'Forderung rrach eriter jüdischen Universität in Polen zu erheben versucht. Die Ukrainer erheben die Forderung rrach einer eigenen Universität, halten sogar Universitätskurse ab -und der Kampf nm diese Fordcru-ng ist hochaktuell. Er bildet aber kein Hindernis dafür, daß die Ukrainer an den polnischen Universitäten ausgenommen werden; im Gegenteil — man würde es in der polnischen Ocffentlichkoit mit großer Freude begrüßen, ivenn die Ukrainer an die Lemberger Universität gurückkchren und nicht mehr nach Prag an die dortige ukrainische Universität fahren würden. Das würde zum Beweis dafür dienen — was es ja wirklich lväre —, daß die Ukrainer sich niit dom Gedanken befreunden, solange ihre eigene Universität nicht eröffnet ist, die polnische Universität zu ihrer Verfügung zu haben. Fm Falle der Juden aber liegt die Sache ganz anders. Alljährlich wird die Statistik der Uncversitätshöver veröffentlicht, und dabei gibt es schwere Seufzer; wenn man feststellt, daß die Zahl 'der jüdischen Hörer sich nicht so rasch vermindert, wie man es wünschen würde. Andererseits aber schwört man bei allem, was nur möglich ist, daß cs einen Numerus clausus — wemger wissenschaftlich ausgedrückt, eine Prozentnorm — nicht gibt und daß oilne so böse Verleumdung nur von den jüdischen Feinden de's polnischen Staates ausgeheckt wurde, um Polen im Ausland Ihembzusetzen. Von polnischer Seite wird erklärt: Wie kann man von einer Prozentnorm für 'Juden an den Hochschulen sprechen, wenn die Zahl der jüdischen Studenten 25 Prozent der Gesamtzahl der Studenten beträgt? Gleichzeitig aber wächst die Zahl der jüdischen Hörer aus Polen an den ausländischen Universitäten und an den verschiedenen Fakultäten der polnischen Hochschulen fällt die Zahl der Juden rapid. Gin Gesetz Liber einen Numerus clausus für Juden gibt es ni«Ht; .das bekannte Zirkular des früheren Untervichtsmmisters Glombinski gibt den einzelnen Fakultäten nur das Recht, die Norm festzusetzen, ohne erst das Unterrichtsministerium befragen zu müssen; und es ist ome gänzlich aus der Luft gegriffene Beschuldigung, daß an den polnischen Hochschulen eine Prozentnorm für Juden besteht. Lassen wir aber die Ziffern sprechen. Es gilbt in Polen fünf Universitäten. Unter ihnen ist die Warschauer Universität öm Jahre 1916 wieder eröffnet, eigentlich als polnische Universität neu errichtet worden, nachdem die rusiische, die seit 1905 von den Polen boykottiert «worden tvar, zu Kriegsbeginn evakuiert worden war. Ueberdies wurden zwei neue Universitäten, in Wilna und .in Pose n, errichtet. Der Anteil dieser Universitäten an jüdischen Hörern in den einzelnen Jahren ist am «besten ans der nachfolgenden Ta'betle zu ersehen, wobei zu bemerken ist, daß die Posener Universität fast vollständig judenrein ist, obwohl kein Gesetz besteht, das in dieser Hinsicht der Posener Universität ein Privilegium gäbe. So ist es nun einmal der Brauch; es ist schon mehr als einmal im Parlament über diesen Zustand gesprochen und gefragt worden, so oft, daß schon keine Antwort gegeben ^»ird. Tabelle 1. Universitäten r Warschau... Krakau.... Lemberg . . Wilna «... Posen .... 1916/16 1916/17 1917/18 1918/19 1919/20 Prozentsatz der Juden . .48.7 43.8 48,2 81,2 29,1 . .13 26,2 27 24.8 29 ' — - 39 -8.4 Siehe „Wiener Morgenzeitung" vom 28. d. Wiener Mora-rizetturra. Universitäten r 1920(w Warschau. Krakau . . Lemberg . Wilna. . Posen . . .88,6 . 94.5 . 37.4 .16,6 . 2.6 1921/22 1929/28 1928/24 1924/25 Prozentsatz der Juden 81,4 29.6 41.6 21,3 1.4 82,8 29,2 42.5 19.6 0,9 31,75 91,8 49,93 98,2 0,66 23.1 Es gibt noch eine Universität in Lublin, doch das ist eine katholische und nimckt, wie ihr Rektorat auf eine jüdische Anfrage antwortete, Katholiken ohne Unterschied der Nationalität auf. Sie kommt selbstverständlich nicht in Betracht. Wenn nran die oben angeführten Ziffern betrachtet, so muß man offenbar zur Ueberzeugung gelangen, daß die polnischen Politiker recht haben, in Zorn zu geraten, wenn sie hören, daß die Rechte der Inden auf höhere Bildung in Polen beschränkt seien, und die Beschuldigung als böswillige Verleumdung zu stempeln. In dieser Hinsicht frappieren noch mehr die absoluten Zahlen. Wir bringen sie bloß für die letzten ldre.i Jahre Tabelle 2. 1921/22 1922/23 1928/24 1924/25 I u den . 2364 2992 2970 — 1541 1716 - . 1984 2401 2643 — . 370 431 510 496 47 34 22 — Beide Tabellen betveisen, wie «stark der Zndrang der jüdischen Jugend zu den Universitäten ist. Sie beweisen auch, daß an den wichtigsten Universitäten, mit Ausnahme von Lemberg, Uw der große Prozentsatz von Juden durch den ukrainischen Boykott erklärlich wird, in der letzten Zeit der Prozentsatz der Juden 30 «bis 31 (in Warschau nnd Krakau) beträgt; im Wilna «ist er freilich tveit geringer, obwohl er dort eigentlich höher sein sollte, da die dortige tveißrussische Bevölkerung noch kein so großes Bedürfnis nach Universitätsbildung hat wie die Juden und obwohl die Zahl der Polen in der Provinz, tvelche die Wilnaer Universität in Anspruch nehmen, nicht groß ist. Dennoch kann auf Grund der Ziffern nicht bewiesen werden, daß an bestimmten Fakultäten eine Prozentnorm für Inden eingeführt ist. Denn in Polen geht man in dieser Hinsicht klüger vor als einst in Rußland. Es bestand ja die Absicht, dom -zaristischen Rußland machzuoifern und eine Prozentform auf gesetzlichem Wege einzuführen; da's ging jedoch nicht infolge des Widerstandes der Juden und infolge des Äbwinkens von seiten Frankreichs (der bekannte Brief Poincares!). Daher verfiel man auf den Ausiveg, -daß cs eigentlich genüge, die jüdische Intelligenz in jenen Berufen zu beschränken, welche frei sind und auf die der Staat keinen Einfluß -hat. Tort «wo der Staat dveinzureden hat, können ja die Beschränkungen bei der Besetzung der Stellen emgeführt iverden, und es schadet weiter nichts, wenn aus diesen Gebieten an der Universität keine Beschränkungen da sind. Wozu auch wi-rklich Beschränkungen an der philosophischen und juristischen Fakultät cinführen und 'damit unliebsames Aufsehen in der ganzen Welt Hervorrufen, tvcnn es «möglich ist, denjenigen, welche die philosophische Fakultät geendigt haben, keine Lehrstellung an dm Staatsgymnasien oder keine Stellen in «der Verwaltung zu geben, wenn es möglich ist, die Absolventen der juridischen Fakultät zur : Advokatur nicht znzulassen, indem man fordert,. daß sie zwei Jahre Gerichtspraxi's machon und «ihnen kerne genügende Zahl von Gerichtsstellen.zuweist? ''Anders steht es freilich mit der medizinischen Fakultät. Doch lasten wir wieder die Ziffern sprechen. Vergleichen wir den jüdischen Prozentsatz an «der medizinischen Fakultät und den an den anderen Fakultäten in Tabelle 3. Jahr 1915/16 1916/17 191-/18 1922,28 1923/24 Jahr 1918/19 1919/20 1920/21 1921/22 1922/28 1928/24 Jahr 1922/28 1928/24 Die Warschauer Universität: Zahl'der Juden in Prozenten Medizinische Juristische Philosophische Fakultät 67.9 29,3 28 63.9 29.2 24.8 64. b 29,7 25.2 40.6 27.5 34,9 39.8 26,9 32.5 Die Krakauer Universität: Zahl der Juden in Prozenten Medizinische Juristische Philosophische Fakultät 88.7 22,2 19.2 88,1 29,4 27 36.7 19,7 26,1 28,6 10,7 36.1 23.8 18,1 37.2 20.5 24.5 40.5 Die Lemberger Universitätr Zabl der Juden in Prozenten Medizinische Juristische Philosophische F a k u l t ä t 44.6 39,8 45,6 40.6 41.5 47,6 ' Die Wilnaer Universität: Jahr Medizinische 1919/20 17,7 1931/22 28,4 1922/28 25.5 1928/24 27,6 Zahl der Inden in Prozenten Juristische Philos.-histor. Mathem.« naturw. a k u l t ä t 19.8 11.6 23.6 10.9 24.« 26.3 9.2 93.9 23.9 11,8 30,1 - Am deutlichsten tritt diese Erscheinung an den Universitäten Warschau und Krakau zutage. (Für die Lem- «bcrger Universität sind mir «uv die Ziffern zweier«Jahre bekannt.) An den beiden Universitäten scheinen die Juden plötzlich die Lust verloren zu haben, medizinische Studien zu betreiben und die Arztenskarriore einguschlagen, die vom Staate unabhängig ist und doch den Lebensunterhalt sichert; sie haben vielmehr ein« besondere Bortieibe für die _34, ffiiirt 1926_ «r. ZgW philohphischeri Wistenschasten zu zeigen begonnen, die, wie bekannt, nur bescheidene Einkünfte bringen, so daß sogusägen Wissenschaft um Gotteslohn betrieben wird. Die Mische Jugend in Polen betreibt nun von Jahr zu Jahr mehr Wissenschaft um Gottes Lohn! (Weitere Artikel folgen.) Stricht über eine Salästinareise.*) Von Otto Abele». 2. An Bord der ,Pienna", 15. Juni. Die erdrückende Majorität der Mitreisenden sind Palästina fahre r aus Polen. Zwei Abgesandte der Juden von Grodno sind unter ihnen. Sie haben den Auftrag, für 70 Familienväter, die mit der Landwirtschaft vertraut sind, «in zusammenhängendes Stück Boden zu kaufen. ES soll eine Grodnoer Kolonie werden. Ernste, erfahrene Männer» die ihre Aufgabe und ihre Verantwortung kennen. ,M»r lasten uns nicht schikanieren, eniwüvdigen und «»rach Jahrzehnteir ehrlicher Arbeit z,r Bettler»» machen." Bevollmächtigte einer Gruppe von mehr als 200 Familien aus der Bialystocker Gegend sind vorausspfcchrcn mrd cvivartcn die Grodnoer in Jaffa'. Ich stelle fest, dah diese Männer weder .Spekulanten" »roch Abenteurer sind. Zions-liebe ivar nicht das Motiv ihre- Entschlusses, sorrdern der Zwang der Verhältnisse. Aber jetzt keimen sie das Probleur ,Mcz Israel", die Scholle, zieht sie mächtig an — es sind hundertprozentige Juden —, sie wissen, daß cs nicht arm sie allein geht, wem» sie ihr Leben in Palästina sortsetzen, sondcr»r um das Wohl, die Ehre, die Zukunft des Volkes, und sie nehmen nicht minder energisch als die Jungerr gegen jene Stellrrng, welche nach Tel-Awiw eile»», Bode»» zu erstehen, wie nrarr „in der guten Zeit" nach Berlin gefahren ist, um Häuser zu kaufen. -i- Die Jungen! Das Meer ist heiter, die Luft ist kühl, der Himmel ist lvoit, und diese Jugend ist herrlich. Eine Gruppe konmrt <ms der Tschechoslowakei. Ein junges Ehepaar, das aus Anlaß eines Todesfalles in Europa rvar und ans der nämlichen Erziehuugsgonrüinschaft stammt, nimmt sie nach dem Ernek mit. Sie haben eine drei- und vierjährige Ausbildung hinter sich, erlernten in den letzten Zwei Jahren die Schafzucht und gehen Mit ihrer Hundekoppel hinüber, um Schäfereien oinzuvichten. „Das Schaf muß die Ziege verdrängen. Sie frißt die Bäume und Sträucher kahl. Und der neue Jischuw braucht Wolle, die jüdische Züchter geschoren haben." Die Sicherheit und Gelassenheit, mit der sie über ihr zukünftiges Leben sprechen — nicht ungefragt, aber dafür sachlich —, ist eiserne Bürgschaft, daß diese nordböhmischcn Juden ihren Platz aussüllc»» werden. Kein Phrasentrompetor^ NervenPmkol oder Gschastelhubcr ist unter ihnen. Nerke westjüdischc Jugen-d. Sie bringt Win jüdisches Erbe mit, «trotzdem sie hebräisch spricht, sie setzt nicht Generationen fort wie andere, östliche Jugend, über welche ich «noch zu berichten habe, aber sie konrmt nicht mit leeren Händen in das Land. Kraft, Liebe, Selbstzucht trägt sie hinüber und die reise ErkennÄvis, daß im hebräischen Lande die Bruchstücke Ost und West zusamtnenzuschweißen sind, zu einer neuen Ei»-» heit, die keinen der DMchteile erkennen läßt. * Die vier Geschwister aus Bialystok hingegen find keim Ehaluzim. Dafür jüdisches Vollblut. Man kann hebräisch konversiercn und doch noch recht sehr ./»ngegilichen" feilt. Man kann die europäischen Sprachen bchervsche» (einschließlich eines tadel- «losen Deu'tsch, wie zlvei von den Vieren) und doch der Fortsetzer vieler echtjüdischer Geschlechter sein (wie diese vier). Drei schöne, schlanke, kräftige Mädchc»», den jüdischen Adel im Antlitz, und ein Knabe, der dem Zeichner Willen Modell sitzen sollte. Unter dem Zwange der Vorhält niste in Polen hat sich der Vater eine Qrangenpslanzung gekauft und ist mit den Söhnen vor drei Monaten hinüber gesiedelt. Die Töchter und der Jüngste komnen jetzt nach. Die Slelteste, welche die anderen rührend betreut, spricht sich aus. „Wir lobten immer zerstreut. In Bialystok. Berlin, Zürich, Königsberg. Jetzt vereinigt uns Erez Israel. Uns Ki«Ndcr hat die Mutter zu Zionisten gernacht, den Vater «der mue Boykott in Polen. Wir werden alle in Vaters Orangenkultllr arbeiten." — Ueberpflanzung einer Familie. Möge sie sich weichin über das ganze Sand verzweigen, * Fünf Jünger von der Jeschi'bah in Slabotka mit ihrem Lchvcr, einem hohen Siebziger nrit frischen, roten Wangen, ziehen nach Hebron, wo sich die größte, he-Uigste Jeschibah der Welt errtwickeln soll. Sie tragen weder Kaftan noch Stirnlocken und Bart, sehe»» wie richtige Studenten aus, treibe»» fein Brotstndium, sind sorgfältig gekleidet und nicht weltfremd wie der Rabbi mit den durchsichtigen Händen, der sich abseits hält und mit seinen Gedanken allein «ist. Hochzeitsreisende, welche die glücklichsten Wochen in „unseren» Land" verbringen wolle»», Kitt Mädchen aus Sichron-Jakob, das seit Jahren an eine»n europäischen Gyrnuasiunr als hebräische Lchvevin tätig ist, einige gar nicht erfreuliche Gestalten, denen der Bodenpreis in Dol- Awiw und Haifa alles, die Wiedsraufrichtumg des Judentums «in seinem Lande hingsgen Hekub «ist — dieser engere und weitere KrerS umschließt den «Kern der Schiffspastagieve, die ostjüdischen Chaluzim. Und ist man noch so abgebrüht, durch uranche Elvttäuschung gewitzigt, das Bild dieser Buschen und Mädchen, ihre mrbekümmerte Fröhlichbeit, SangeSlust und Begeisterung sind bezwingend und verscheuchen alle Sorgen um ihr« nnd des Landes Znkm»ft. Ein amerikanischer Jude, der nach 30 Jahren sein Städtl aufsuchte nnd der, von der mateviellen und sielischen Not der polnisch-jüdischen Gasse erschüttert, vor der Rückreise das Land der jüdischen Zukunft schen will, ist auf das ergötzlichste aus dem Häuschen gerate»», seitdem er mit den Sieb»» „Wiener Mvrgewzeitmi«* vom 17. d. .

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