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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-22 · Heft 2276 (22.6.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2276 (22.6.1925)
Date
1925-06-22
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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6erfe 2 Wien» Montag Wienei; Morftenzettuit«. Ae Fragen des 14 JoniMragreffes. In dieser Rubrik veröffentlichen wir Erörterungen der Probleme des kommenden Kongreßes. ES versteht sich von selbst daß die Redaktion die Verantwortung für den fachlichen Inhalt dieser Artikel den Verfassern Überlaßt. Für die Sewish Agenctz. — Für Sbaim Weizmana. Von Dr. Georg Weiner. »Zn den prilyipiellen Gründen, welche zugunsten der Erweiterung der Iewish Agency sprechen, gehört nach meiner Anschauung vor allem die unbedingte Notwendigkeit, eine möglichst große Anzahl von Juden auf der Basis des Palast:naaufbaue's zu vereinigsn. Die Sturm- und Drangzeit der zionistischen Bewegung, in 'welcher sich die Zionisten in erster Linie im Kampfe gegen die übrigen Juden durchsetzen konnten und mußten, ist vorbei. Unsere Kampffront muß heute vor allem nach außen gegen die Feinde des Judentums und des jüdischen Palästinaaufbaues gerichtet sein. Gerade die politischen Schwierigkeiten, auf welche die Gegner der Iewish Agency so gern Hinweisen, erfordern ein möglichst geschloffene- und in bezug auf Palästina einiges Judentum. Es ist «ns selbstverständlich bewußt, daß große Kreise der Juden dem Gedanken des Aufbaues noch fremd gegenüberstehen, es laßt sich aber nicht leugnen, daß weite, heute noch nicht zionistisch organisierte Mengen von Juden bereit und gewillt sind, an diesem großen Werke mitzuavbeiten. Diese heranzuzietzen und ihnen auch die ihren Pflichten entsprechenden Rechte zu gewähren, ist Ausgabe der erweiterten Iewish Agency. Dem Gedanken der Iewish Agench aus palästinensischem Gebiete entspricht auf innerpolitffchem Gebiet die -Idee der jüdischen Wahlgemoinschaft. Die Idee der Einigkeit des Judentums gegenüber fernen Bedrängern, die Idee der Erhaltung und Erneuerung der Mischen Gemeinschaft ist nationaler als das Wort „national", auf dessen Unterstreichung bei diesem Kompromiß von unserer Seite verzichtet wurde, und man kann ruhig feststellen, daß bei diesem Ausgleich, wenn ein solcher dorliegt, wir lediglich in formaler Beziehung, die Nichtziomsten aber sehr viel in prinzipieller Beziehung nachgegeben haben und daß die Einigung dem Judentum nur Vorteile brachte. Nicht aus Schwäche und aus Pessimismus, sondern in dem Gefühle, daß große Kreise des Judentums reif sind, mit uns und für unsere Idee zu arbeiten, verlangten wir die Jüdische Wahlgenwrnschast, verlangen wir die Erweiterung der Iewish Agency. Die formalen Grün^, welche für die Erweiterung der Iewish Agench sprechen, sind vor allem: Die diesbezügliche Verpflichtung im Mandat gegenüber dem Völlerbund und England, weiters aber auch die auf Grund der Beschlüsse des letzten Kongresses von unserem Führer Weizmann insbesondere in Amerika getroffenen Vereinbarungen. Es ist ausgeschlossen, diese mit Zustimmung der Organisation eingegangenen Verpflichtungen nicht einzuhalten und unsren Führer zu desavouieren. Nicht wieder gutzumachender Schaden könnte dadurch unserer Idee und unserer Organisation erwachsen. Alle gegen die Erweiterung der Iewish Agench erhobenen Anwendungen erscheinen mir -unstichhältig. Unser Aufbauwerk in Palästina ist in nationalkMureller Beziehung so fest verankert, daß daran die Mitarbeit auch des antinationalsten Juden nichts ändern kann und wird. Die politischen Schlvierrgkeiterv sind ein Anlaß mehr, neue Mitarbeiter zu suchen und heranzuziehen. Die Zionistische Organisation wird durch die Iewish Agench nicht nur nicht überflüssig, sie bedarf vielmehr weiterer Pflege und Verstärkung, um den Wettbewerb mit den Nicht.zionisten erfolgreich aufnehmen zu können. Die Erweiterung der Iewish Agench ist aber, wie wir hoffen, nur ein Uebergangsstad'.um bis zu jenem hoffentlich nicht allzu fernen Zeitpunkt, in ioelchem die Werbekraft 'der zionistischen Idee, die praktische Betätigung in Palästina und die gemeinsame Arbeit in den Galuthländern aus den vorläufig noch außerhalb stehenden Gesellschaftern vollwertige Zionisten gemacht haben wird. Dazu gehört vielleicht eher kluge Taktik als ,Mldikalismüs". Noch ein persönliches Moment. Mr sind leider ein halsstarriges Voll und verstehen es nicht, die wenigen Führer, die sich nn Dienste der Idee allzu schnell verbrauchen, entsprechend zu schätzen. Herzl, Wolfsohn und andere sind Beispiele. Können wir auf die Mitarbeit eines Chaim Weizmann, dem wir nächst Herzl alles verdanken, was wir sind und besitzen, verzichten? Die nunmehr unternommenen Versuche, die bereits erledigte Angelegenheit der Iewish Agency wieder aufzurollen, richten sich aber auch gegen die Person unseres Führers, ein Erfolg der Opposition in dieser Beziehung würde zweifellos eine Aendemng in der Führung herbeiführen. Aus all diesen Gründen wäre es wünschenswert, daß auch in Oesterreich jene Zionisten, di« den von mir eingenommenen Standpunkt vertreten, sich endlich energisch zusammenschlietzen. Es darf nicht der Eindruck erweckt werden, als ob die Mehrheit / der österreichischen Gesinnungsgenossen, die Gastgeber des Kongresses, der vor einigen Tagen von einer radikalen Opposition eingeleiteten Propaganda gegen Weizmann und die Iewish Agench bvipflichten. Unsere Parole muß lauten: Für die Erweiterung der Iewish Agench! Für Chaim Weizmann. Sie Sampstvabe für die Spekulation. Bon Heinrich MargulieS. Unvermittelt ist im Zionismus ein Sturm darüber auSgcibvochen, daß fremdes und sogar schon unerwünschtes Kapital die Chance des DodeNkaufes in Palästina zu begreifen Md auszunützen beginnt. Wen um alles in der Welt konnte dieses Ereignis überraschen? Seit Jahrzehnten propagiert der Zionismus die Einivanderung in dieses Land, seit Jahren stcht diese Einwanderung unter dem Schutz des internationalen Rechtes, Eisenbahnen und Häfen werden geballt, und die Einwanderung steigt innerhalb eines Jahres von 500 .Kopf pro Monat aus 2000 bis 3000, die früher verlachte Propagierung sticht längst im Zeichen rapid cmffteigendor Verwirklichung — und iso mathematisch sicher wve diese Einwanderung ein Steigen der Miets- Preise und einen Ansturm von allerlei Kapitalisten auf den Häuserbarr nach sich ziehen mußte, so mußte die zweite Folgeerscheinung der Parallele Ansturm auf den Boden bilden. Wen konnte es überraschen? Nur denjenigen, der die von einigen unter MS 'längst geforderte planmäßige Organ ifternng des Produktiven Wirtschrstsaufbaues so ignoriert hat, wie es di« meisten getan haben. Gibt es ein Mittel gegen die Bodenspekulation? In den Lehrbüchern stehen manche, praktisch anwendbar ist kein einziges — wäre eS auch fcomt nicht, wenn wir die staatliche Gesetzesmaschrne selbst und nach Belieben dirigieren Kmrten. WrrtschaftSgesetze brechen jede Theorie Md Palästina stcht im Begriff, die Spekulation als oberstes Wirtschaftsgesetz oktroyiert zu erhalte«. Denn täuschen wir uns nicht: WaS honte mit dom Boden geschieht, wird morgen mit allerlei anderen Dingen geschehen. Palästina ist vom FinanMriM entdeckt worden, und fo wie sich das PetroleuuÄapitol in Haifa einzumsben begonnen hat, werden andere Gruppen folgen. Erwünschtes Kapital? Nichts weniger als bas. ES wird ein Kapital sein, welches feine Dividenden ins Ausland äbjiührt, und welches seine Arbeitsstätten durchaus nicht den jüdischen Arbeitern Vorbehalten wird. * Die Landbevölkerung sind rvicht wir. In ihr eine den Arabern gleichgewichtige Gruppe zu schaffen, wird Jcchrzchnte dauern, Md nur daM golingen, wenn nicht auch die Araber den allgemeinen Aufschwung zu einer beschleunigten Ausweitung ihrer eigenen Position benützen. Die Oberschicht der Bourgeoisie (Handel, Industrie und Verkehr) und der. Buvoaukmtie zu judaisieren, wird einerseits Mgleich leichter sein, andererseits die Einwandcmngsbasis um ein Vielfaches verbreitern, und für jenes Stadium, in welchem wir als Landbevölkerung noch zu wenig verankert sind, feindlichen Strömungen gegenüber ein starkes Gegengewicht geben. Natürlich ist es weder ein wünschenswerter noch auf die Dauer ohne Gewckltmittvl ansrecht zu erhaltender Zustand, die Oberschichten eines Landes zu okkupieren, dessen Agrarbevölkerung einer anderen Nation augchört. Solcher Diskrepanz sind so manche künstliche Gebilde der Vorkriegszeit (in Polen, Galizien, Böhmen nsw.) zun: Opfer gefallen. Aber ich glaub« nicht, daß uns für jenes UebevMvgsswdvum, wo allcS vom Tempo der Entwicklung abhängt, und zu einem großen Wettrennen vürd, eine andere Wcchl bleibt als die, möglichst konzentriert die Punkte des geringeren Widerstandes zn 'besetzen, und das sind die Oberschichten, Md deren Verankerung im Agrargebiet (so rasch wie möglich) nachzuholen. Dies ist keine Schlußfolgerung hysterischer Nervosität wegen des Wettrennens, sondern ein kühles Abschätzen der Ziffern- und Zeitverhältmsse. Hier a'ber liegt nun der wunde Punkt: wir haben unS bisher nicht darum gekümmert, wir haben geglaubt, unendlich viel Zeit zu haben, genügend Zeit, um unangefochten eine ausschlaggelbende Ägrarposition aufbauen zu können, welche Ms sich heraus schon organisch eine gntjüdssche Oberschicht auflauen würde. Weder das Problem der städtischen Kolonisierung, noch der sogenannten Industrialisierung, iroch der Kommerziälisiem'Ng sind planmäßig in den Kreis unserer Arbeiten embezogen worden. Teils lveil man die landwirtschaftliche Kolonisation höher wertete (es kommt leider nicht iarvme«. auf die Wertungen an, auch wenn sie noch so berechtigt sind), teils weil nran nicht wollte, daß die Organisation selbst /Geschäft« mache", teils weil man glaubte, es würde schon von selbst kommen. Nun fomnnt es von selbst, und da darf man sich nicht Wundern, ivenn es in so unerfreulichen Formen geschieht. Nicht um Vorwürfe zu machen oder Kritik zu wiederholen, sei gesagt, daß unsere Mentalität selbst Schuld an der neuen Entwicklungsphafe trägt. Diese Mentalität war durchtränkt von -der Überzeugung, daß mau in Palästina nur Gell) verlieren könne, und daß alles unrentabel sei, unb daß darum ein Spendenfonds jene „Dampfwalzenarbeit" §u leisten habe, Welche dem Kapital erst den Anreiz zur Investierung bieten könne. Nun leisten wir so viel Dampstvalzenarbeit und leisten sie so gut, daß auf den täglich schöner gewalzten Straßen der international« Finanzspeknlant seine Autoreisen unternehuren kann, um sich di« besten der wenigen Produktion8- und Gewinnmöglichkeiten auszusuchen. Und zu den Gedorckblättern der heroischen und selbstlosen Pioniertaten „für das Volk" reiht sich mit bitterer Ironie die nichts weniger als heroische, sondern nur sehr bedauerliche und sehr blamable Selbstlosigkeit, mit der wir der Spekulation den Weg bereitet haben und ihn ihr Überlassen., Gegner der Keron-Hajeffod-Jdee vom ersten Tage an, möchte ich in einem Satze formulieren, was heute, nach fünfjähriger Keren-Hajessod-Arhett, von meiner Oppositionsschrifr „Die Zionistische FinanAwirtschaft" noch aufrecht-verhalten ist: Der Keren Hajessod hat sich durchgösetzt und er hat viel , Gutes geschaffen — wer wollte es leugnen?. Die große Aus- _22. Juni \m Nr. 2276 gangsidee wurde Mar nicht realisiert, aber es ist ein ganz netter Sammelsonds entstanden, der Wohl jetzt — nach Lipsli — mit dem Keren Kajcmeth vereinigt werden wirdwie er vorn ersten Tage an hätte mit ihm vereinigt bleiben sollen. Aber der Haupt c inwa'nd gegen den Keren Hajessod bleibt mehr als je zu Recht? durch ihn ist der Weg zu einc'r planmäßigen Organisierung des produktiven W i r tschaftlebens nicht gewalzt, sondern versperrt worden. Planmäßige Organisierung: darin liegt schon enthalten, daß «S sich nicht um die berühmte „Fördermrg der Privat« inttiative" handeln kann. Organisierte Privatwirtschaft ist schon wicht mehr Privatwirtschaft, sondern Planwirtschaft — und der Ruf, der seinerzeit nur als Wavwungsrnf erhoben wurde, er muß heute als Alarm- und Schreckensruf von neuein erhoben werden: Wollt ihr eine Planwirtschaft oder wollt ihr jener WirffchaftSchaos, das sich heute in der Häuser- und Bodenspekulation, morgen in der Moiiopolisierung irgendwelcher anderer Plätze oder Möglichkeiten durch fremde Gruppen, übermorgen int einer Beherrschung des Landes durch planmäßig arbeitende Banken anderer BvMr äußert? Aber die Augen des Kougresses sind nicht ans dieser Problem gerichtet. Dort wird man um die Demokratisierung der Organisationsform kämpfen und glücklich sein, toenn man den Hang zur Eigenmächtigkeit bei diesem oder jenem Autokraten an das parlarnentarische Stuhlbein fesseln kann. Und tvird damit nur den gleichen Fohler begchen, den die Demokratie aller Länder im 19. Jahchundert begangen hat: zu glauben, daß Staatsfovin, Pavlamentarisierung, Abschafstmg des polttischen Absolutismus usw. noch an die wirklich entscheidenden Probleme des sozialen Lebens rühre. Fehler deshalb, weil in derselben Zeit dieses soziale Leben das Schwergewicht seiner Ausdrucksform von der politischen in die wirtschaftliche verschoben hatte. Und während man die Welt gerettet glaubte, wenn man Kaiser und Zaren der parlamentarischen Kontrolle unterstellte, entstand, unbekümmert und unbelästigt, ja von der gleichen Demokratie unterstützt und getragen, eine Hierarchie von Wirtschaftseäsaren und -Autokraten, deren unkontrollierte Beratungen und Eirtscheidungen innerhalb weniger Minuten ungleich mehr in das Lebensschicksal von Millionen eingriffen als monatelange schwatzhafte Parlamentsdobattem. Was werden alle Beschlüsse über die Agency, was werden alle Resolutionen unserer unzeitgsmäßen Demokraten für einen Wert haben, solange man nicht darauf achtet, daß die wirklichen Machtpositionen im Lande inzwischen vom Outsideröapital ans-., gesaugt werden? Es mag richtig.sein, daß wir politisch an Terrain verloren haben, und aus diesem Grunde Umformungen unserer Organisation benötigen, aber der politische Gegner ist deshalb nicht der gefährlichste, »veil man ihn an den' Verhandlungstisch zwingen und ihn konkret packen kann. Ungleich gefährlicher ist das unterirdisch arbeitende Spekulationskapital, das viel zu klug ist, um sich zur Debatte zu stellen, und dessen vechängnisvolle Auswirkungen einfach zur Kenntnis zu nchnre-« sind. * Die Parole der Planwirtschaft ist auch von einer anderen Seite ausgegeben worden: der sozialistischen. Der Gegensatz zwischen dieser, welche auf eine AuÄscholltung der Privatinitiative zielt, und der unseren, welche Mr ihre Dirigiernng und Ovganisierrmg verlangt, darf nicht verwischt werden. Aber es soll auch betont werden, daß gerade in der Pvogrammschri'ft Arlolsoroffs hinsichtlich der zu wählenden Methoden und Mittel eine weitgehende Uebereinstimmung mit uns besteht. Und es ist bedauerlich, festzustellen, daß Mr von sozialistischer Seite die Möglichkeit und Notwendigkeit, den Aufbau Palästinas planmäßig von der Kommandobrücke eines konzentrierten Großkapitals zu dirigieren, erkamrt worden ist, während von den bürgerlichen Gruppen auch nicht der leisoste Versuch unternommen worden ist, das sich so bedrohlich ankündigenda Wirtschaftschaos zu bändigen. Nun haben wir heute eine Oppositioir, die sich für den Kongreß rüstet. An sie sei die klare Frage gerichtet: Wo sind bei euch Ansätze dafür, daß ihr ans diesem Gebiet« eine fruchtbarere Arbeit leisten könnt als die von euch Bekämpften? Alles andere ist Nebenfache. Auf dem letzten Karlsbader Kongreß habt ihr nichts davon gezeigt und darum bestanden zwischen euch und anderen Gruppen, deren Oppoittion allein auf den Praktischen Ausbau gerichtet war, keine Brücken. Keiner von euch hat die Kritik dorthin dirigiert, wo sie allein ins Zentrale trifft: in die Unzulälvglichkeit, die mehr und mohr entscheidenden wirtschaftlichen Probleme zu boherrfchen. Warum also sollte euer Sieg auf dom Kongreß zu wünschen sein? Er würde für die Unruhe, welche jeder Wechsel mit sich bringt, nicht das Aequivalent mct positiven Tat zu bieten Habens 6itt ernstes Wort an die „Bereinigte Lvvofition". Von BrMv Rabinowitz. Der zionistische Blätterwald tviderhallt jetzt von den ungeschminktesten, söge nannte >i aufrichtigen, nunmehr vollkommen offenen Angriffen und Beschuldigungen gegen die augenblickliche Leitung, sagen wir es gleich heraus: gegen Weitzmann. Auch wir wollen den richtigen Namen nennen, um der Offene heit vollkonlmen Genüge zu tun. Wir haben schon in einem früheren Artikel gesagt, daß die Argumente der Oppositionellen in den Ohren der Zuhörer bald geläufig und begreiflich erscheinen werden, weil sie viel lauter und häufiger sind als die Meinungen der augenblicklichen Leitung, die sich eigentlich in Schweigen hüllt, scheinbar ihre Antwort für den kommenden Kongreß zurückhält und auch deswegen, tveil diese Männer ja mitten in einer mehr als praktischen Tagesarbeit drinnr» stecken und sich nicht leicht von ihren Asbesten ablenken lasse»

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