Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2275 (21.6.1925)
- Date
- 1925-06-21
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Gelie 10 Wien, Sonniag Wiener Mornenzeltuna Nr. 3278 hMiMWMBMMMagga«ggaMagggaBag.fni. mh| Eine neue Theorie der Christus-Frage entwirft der grosse Denker und Kritiker üEORü BRANDES fn dem soeben erschienenen Werk DIE JESUS.SAGE Preis des schönen braunen Ganzleinenbandes S 10.80. Hai Jesus gelebt? oder Ist Christus eine sagenhafte Idealgestalt, entstanden ans den Prophezeihungen und Dichtungen des Alten Testaments? Diese heute wohl für jeden Denkenden hochinteressanten Probleme löst Brandes in diesem geistreichen und anregenden Buch mit der ganzen Rüstung eines sicheren, universellen und tiefen Wissenschaftlers. Georg Brandes zieht gegen die leibliche Existenz von Jesus zu Felde, um sein wahres Leben im Gemüt des Menschen desto reiner zu retten und zu feiern. Durch: Buclihandloflg R. Ldwlt (llersa ndabi.), Wien, I., Flelscbm arkt 1. j Zcu-gc gut d I bestätigte, daß Fischer ihm seinerzeit gegen den früheren Leiter des Palästinaamtes, Herrn Dr. Martin Rosenblüt h, ehrenrührige Behauptungen mrtgeteilt habe. Nach Eiiwerncchme weiterer Zeugen, die ebenfalls «das Vorgehen Fischers in drastischer Weise charakterisieren, wurden dem Gerichte mehrere Schriftstücke sowie auch ein Schreiben des Privatanklägcrs vorgelcgt, aus denen hervorgeht, daß Fischer seine Dankesschuld gegenüber Dr. Blauer beteuerte und daß seine Anschuldigungen vor «den Behörden unwahr seien. Hierauf ergriff der Verteidiger Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes das Wort zu einem längeren Schlußvortrag, in welchem er unter Verwendung des vorgebrachten Beweismaterials die Berechtigung der inkriminierten Kritiken der Person des Privatanklägers nachwies und besonders das unqualifizicrbave Vorgehen Fischers geißelte, der, selbst aus dem Osten stammend, in unerhörter Weise über Juden i m Z usam menhange mit Optionsangelegenheiten in einer Eingabe an den Minister Waber, den Initiator der Rassepraxis, sich geäußert hat. Zusammen fassend schilderte der Verteidiger den Privatauklä-ger als einen Menschen, der es verwirkt habe, in der Oesfentlichkeit je noch ein Wort zu sprechen, der den Blick nicht mehr vom Boden heben dürfe, da er seinen Wohltäter verleumdet und das Judemum besudelt habe. Fischer könne als Ankläger in diesem Prozesse wohl nicht zu der verdienten Arreststrafe verurteilt wenden, aber mit dem Freispruch Dr. Blauers müsse ausgesprochen werden, daß Fischer moralisch vernichtet sei. Der Richter verkündete hierauf das Urteil, womit Doktor Blauer von der gegen ihn erhobenen Anklage sreigespro ch e n wird und führte unter anderem in -der Urteilsbegründung folgendes aus: Der Wahrheitsbeweis für Gemeinheit, C h a r a k t e rlosigkeit und Intrigen des Privatanklägers ist dem Beschuldigten Dr. Blauer in vollem Umfange gelungen. Das Beweis-Verfahren hat ergaben, daß Fischer in unerhörtester Weise gegenüber dem Beschuldigten, dem er als seinem Wohltäter nach eigenem Zugeständnis größten Dank schuldete, hinterhältig, gemein und unanständig vorgegangen sei. Wenn dem Richter nichts müderes vorliegen würde als bloß die Stellen in den Anzeigen des Privatauklägers an den Polizei p r ä s i d e n t e -n und -den Bizekanzle r, durch welche Fischer, der sich als Jud e n nd Zion i stwusgäb, den Doktor Blauer als Juden wiederholt geschmäht und verspottet, seinen biblischen Vornamen und seine Abstammung zum Gegenstand der Verunglimpfung gemacht -und die Erlangung der Staatsbürgerschast im Wege der Option kritisiert hat, so verdient dieses Vorgehen allein seitens eines Menschen, der sich einen Zionisten nannte, als u n c h r e n h a s t, u n a n st ä n d i g, g emein und charakterlos bezeichnet zu werden. Das Verfahren hat aber auch in zahlreichen Fällen am geradezu unglaubliches Verhalten des Privatanklägers als Beamten des Palästinaamtes gegenüber dem Amte und seinem Vorgesetzten ergeben. Sein Vorgehen und seine Ausflüchte nach Rückkehr des von ihm verleumdeten Dr. Blauer seien ebenso genrein und unanständig gewesen wie seine Versuche, sich an Dr. Blauer anzubiodern, als dieser von den Verleumdungen noch keine Kenntnis hatte. Seine Handlungs-Weise gegen J>eu früheren Leiter des Palästinaamtes sei intrigant und niedrig gewesen nud die bewiesene Preisgabe von statistischen Daten an einen I o u r n a l ilst e n zu einer Pressepolem »k gegen das Amt, .in dem er lbedie-nstot war, gemein und charakterlos. - -- .>Xmn\ >> Der neue Rathenau-Prozeß. Vor dem Staatsgerichtshof in Leipzig beginnt am Donnerstag ein Prozeß, in welchem der jetzt drei Jahre zurückliegende Rathenan-Mord noch einmal Gegenstand eines Strafverfahrens fein wird. Angeklagt sind: Der Oberleutnant zur See Günther Brandt und der Fabrikant Johannes K üch -enmeister aus Freiburg in Sachsen. Die Verhandlungen werden mehrere Dage dauern. Die beiden Angeklagten find beschuldigt, seinerzeit das Auto, aus -dem Reichsminister Rathenan von Kern und Fischer erschossen worden ist, in Kenntnis des Zweckes zur Verfügung gestellt zu haben. Brandt brachte -das Auto Küchenmeisters aus Freiburg nach Berlin, wo es Kern, Fischer und Techow zur Verfügung gestellt wurde. TLjeAnkiige lautet auf Beihilfe zum Mord. Bertreb^. Anklage ist Oberreichsanwalt E b e r m a y e r- Volkswirt. Segen die Lirasenkung. Ans Rom, 20. b., wird telegraphiert: Die Agenzia Stefan i mclvct: Heute hat beim Generaldirektor der Banca d'J tali a i-m Beisein des Finanzminifters eine Versammlung der Vertreter der bedeutendsten italienischen Kreditinstitute stattgefundeu. Es wurde hierbei die vollkommene Gleichheit der Anschauungen und Absichten bei der erfolgten Abwicklung und hinsichtlich der weiterhin zu beobachtenden Richtlinien ftstgestellt. Die Vertreter der Großbanken ha-ben das be-» retts vvtl der Regierung zum Ausdruck gebrachte Urteil über die wirklich gute wirtschaftliche und finanzielle Lage des Landes und über deren große Bedeutung für die internationale Einschätzjzug m dem Sinne, daß das festeste Vertrauen selbst im Hinblick auf die gegenwärtigen Umstände gerechtfertigt -ist, ihrerseits bestätigt. llnionbank. Dividende 7000 K. Der Verwaltungsrcrt der Unionbank hak in seiner Sitzung vom 20. d. die Bilanz pro 1924, welche einen Reingewinn von 32.527,1652.700 K. ergibt, genehmigt und beschlossen, der für den 30. d. elnbernsenen Generalversammlung vorzuschlagen: Eine Tvi-dende von 7000 K. pro Aktie, sohin 28.000,000.000 K. an die Aktionäre zu verteilen, der Reserve für die Zwecke der Pensionsversicherung der Angestellten der Bank tantieme-frei 1.000,000.000 K. znzuwenden und zur Bezahhtng der statutenmäßigen Tantiemen 2.968,778.400 K. zu verwenden, so 'daß ein Rest von 558,384.300 K. als Gewinnvovtrag aus neue R-echuung erübrigt. (Entgeltlich.) *' Die Bank, welche «in Wien als G es ch äs t s t r ä ge rin der I ü d i f d) c n Kolonialbank in London fuugi-ert, zeigt in ihrem gestern veröffentlichten Bericht, daß sie das Bor- 31. Juni ms fahr trotz der Krise gut ü'berst-audeu hat. Der Reingewinn irt der Höhe von 32,6 Milliarden hak sich gegenüber dem Vorjahr nur um eine Milliarde Kronen vermindert. Der Bruttogewinn in der Höhe von 145 Milliarden erfuhr eine Abnahme um zirka 24 Milliarden. Im Gewinn- und Verlustkonto zeigen die Zinsen eine Vermehrung um 33 Millionen nick betragen 63,9 Milliarden. Hingegen hat der Gewinn aus dem Effekten- und Va-lutengeschttft sich um 17,7 Milliarden ans 19 Milliarden ermäßigt. Die Provisionen weisen eine Zunahme nur 7 Milliarden ans 61 Milliarden auf. Die Debitoren zeigen das ungeheure Anwachsen auf 1313 Milliarden. Ebenso haben sich di-e Effevtenbestände infolge Teilnahme an der Stützungsaktion -um zirka 30 aus 107,6 Milliarden erhöht. Das Wechselportefeuille hat sich gegenüber -dem Vorjahre v-rdoppelt nick betragt 166 Milliarden. Die Verluste ans der Beteiligung der Bank an der Stützungsaktion der Allgem e i n en. D e P of ite-nb-a nk sind vorläufig noch lischt berücksichtigt. Die Verluste an Forderungen im lause icke ll Baukg-eschäfte -waren relativ gerirrgfügig. Im Berichte wird angeführt, daß sich die U n i o n b a n k all -der Hollandschen Bank neu beteiligt, hiugegen ihrell Besitz an Aktien der D a b rowa und der deutscherl Scheide in a n d e l Aktiengesellschaft abgestoßen habe. Die Schwankungen der Westdevisen. An den interna tio» nalcn Devisei»plätzen war gestern e-im leichte Besserung in beit Notierungen der Westdevisen zu verzeich»»«»». Es scheinen dabei die voll der französischen und italienischen Regierung angekündeten Maßnahmen von Erfolg begleitet zu sein. Doch ist es fraglich, ob diese Besseruug den» Ansturm der Spekulativn lange wird standhaften können. Jedenfalls vermochte die Jntervent'.onstäti-gkeit des italienischen Finanzamtes, in Zürich den Kurs der Li-ra von 19,05 ans 19,60 zu heben. Auch der französische Franken besserte sich von 24,25 auf 24,32. Die Kursändermlgien der übrigen Devisen waren unbedeutend. Paketverkehr nach Großbritannien und Irland. Die ädamnwr für Handel, Gewerbe und Industrie gibt bekannt, daß von nun an Zehttkilogrammpakete ohne und mit Wertangabe nach Ae Erschütterung der deutschen Wirtschaft. )ie Folgen des Stinner-Kraches. - Zusammenbruch der Konzerne der deutschen Schwerindnftrie. — Ihre finanziellen Röte. — Pessimistische Ausblicke. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) und eine extrem-nationalistische Politik mit Re« Berlin, 20. Juni. Die Erklärungen, ivelche Reichsbankpräsident Dr. Schacht gestern im Aufwertungsausschuß des deutschen Reichstages abgegeben hat, haben wie ein Blitzlicht kraß die furchtbare Wirtschaftskrise beleuchtet, welche Deutschland jetzt durchmacht. Selbst von denjenigen Faktoren, die früher zu den stärksten Arrhängcrn des Großspekulanten „Stinnes" gchörten, wird offen zuge-geben, daß -die jetzige Wirtschaftskrise lange nicht den Umfang angenonrmen hätte, wenn nicht so verantwork-iurgslos gerade -bei der Bildung des Stinues-Konzerns gewirtfchaftet worden wäre. Jetzt kommen nunmehr auch die anderen Schwermdustriellen sukzessive daran. Für -diese hakentreuzlerischen Großkapital»^»» waren Stinnes und seine wirtschaftliche Tätigkeit ein Vorbild. Es wurde von ihnen in jeder Hinsicht kopiert. Sie haben auch Konzerne in der Inflationszeit geschaffen, die jetzt ebenfalls vollkommen znsam-menbrechen. Es stellt sich heraus, daß gerade die deutschen Schwerindustriellen die größten Jnflations« raffkes Deutschlands »raren, die nicht genug Mittel für -die deutsche Hakenkreuzhewegu-ng a-ufwenden konnten, mm diese ge-gen die angeblichen jüdischen Schieber zu hetzen. Sie haben der deutschen Wirtschaft die schwersten Wunden geschlagen. Dabei scheinen sie von der richtigen Betriebsführung der Wirtschaft keine Ahnung gehabt zu hüben. Sie haben das Ausland mit ungeheuren kurzfristigen Krediten in Anspruch genommen, da sich Präsident Dr. Schacht ihren Wünschen gegenüber ablehnend verhielt. Der Reichsbankpräsident konnte unmöglich die Geldbedürfnisse der deutschen Schwerindustrie in dem von ihr gewünschten A-usmaß befriedigen. So war sie gezwungen, -im Ausland Geld aufzunehmen. Amerika -und England h'ben ihr nur kurzfristige Kredite gewährt. Nach fachmännischen Berechnungen betrugen diese kurzfristigen ausländischen Kredite der Schwerindustrie mehr als 2,5 Milliarden Goldmark. Wenn bedacht wird, daß der gesamte Notenumlauf Deutschlands auch nur zirka 2,5 Milliarden Mark beträgt und das Portefeuille der Neichsbank dabei -nur 1,5 Milliarden Goldmark ausmach 1, so ist es ganz erklärlich, warum Reichsbankpräsident Dr. Schacht i>en Schwerindustriellen keine Gelder -mehr zur Verfügung stellen wollte, zumal da doch schon mehr als die Hälfte der oberwähnten Wechselportefeuilles von den Krediten dieser Schwerindustriellen in Anspruch genomnren war. Wenn er tatsächlich den gewaltigen Gelddurst der deutschen Schwerindustrie, wie es notlvendig war, umi halbwegs Betri-ebskredite für sie zu beschaffen, hätte befriedigen wollen, so wäre dies zweifellos nicht nur mit einer Werdoppel u n g des deutschen Notenumlaufes, sondern auch -dementsprechend mit einer starken Herabsetzung des deutschen Goldwertes -lind damit der Vernicht ung der Stabilisierungsibestrebungen der Mark verbunden gewesen. So mußte sich mm die deutsche Schwerindustrie in Pakeleien mit -den auswärtigen Geldgebern einlassen, denen sie gewallig-e Zinsen zahlte, die aber von -diesen Schwerindustviellen eine so schlechte Meinung hatte»:, daß sie nrrr Kredite in der Tauer von einigen Monate»: gewährten. Dabei waren die Sckiivevmdustriellcll in ihrer haken-kvenzlerischen Politik so -ungeschickt, daß sie nicht an die wirtschaftlichen Folgen di-efer dachten. Dadurch, -daß sie Hi »Idenburg in den Sattel hoben vanch-egedanke-n nährten, haben sie das Vertrauen der ausländischen Geldgeber verloren. Diese ziehen nunmehr ihre Gelder ein, -da sie befürchten, daß der eine oder andere der deutschen Schwerindustriellen dasselbe unglückliche Elche wie der Slmn-es-Konzern nÄMen wird. So wird mit jedem Tage die Lage der deutschen Schwerindustrie immer verzweifelter. Schon werden Anstreugungen gemacht, die Konzerne zu zerteilen. In -den einzelnen Comptoirs der Gvoßbankdirektoren schweben Berlhandlurrgen, wie di-e Liquidität des einen oder anderen Konzerns wieder hergeftell-t wer-d-en -könnte. Der Preis, den die deutschen Großlbanken fordern, ist nicht gering. Er >bedvutet den Verzicht der Schwerindustriellen auf den Großteil Ihres Be» sitzes ' -und den U ebergang dieses Besitzes von der Schwer'Industrie -an das.Bankkapdial. Natürlich wird auch die Reichsbank von diesen Patrioten, die jetzt gern Teile ihres Vermögens an das Ausland albstoß-vn möchten, um Kredite überlaufen. Darauf dürfte es auch zurückzufühven s-ein, wenn gerade gestern -der R-eichsbankpräsident Schacht sich im Aufwertuugsausfchuß des deutschen Reichstages fo pessimistisch über die -deutsche Wirtschaft aussprach und Mts-chieden gegen die Aufwertun-gsvorlage auftrat, die -nur bi* deutsche Wirtschaft in ihrer Kriise weiter belasten könnte. Gerade die Aus-wertungsfrage war das schärfste Ges-chütz der rechtsorientierten Parteien des de»»tschen Reichstages, welche in der deutsche»» Schwerindustrie ihr Rückgrat hatten. Mit feiner Erklärung hat Dr. Schacht auch gleichzeitig de»» Hintermänuevr» dieser Parteien eine deutliche Absage erteilt. Aber auch nach außen hi»» zeige»» sich die Wirkrlngen der -deutsche»» Krise. Wenn auch in den letzten Tage»» die weitere Abtvärtsbewegung der Berliner Börse d»»rch die Jnjoktions- Ispritze der Großbanken a»»fgehälte»l Werder» ko»»-nte, so zeigt doch -die ständige Senkung des deutschen Börsenniveaus, wie wenig Vertrauen in die deutsche Wirtschaft gesetzt wird. Aus einer sosben veröffentlichten Statistik ist ersichtlich, daß die aus Gold umgestempelten Aktien, -welche noch Mitte Tlpril 46,6 Prozent über pari stau'de»», heute nur »»och 31,38 Prozent über pari »rotieren. Noch krasser konmren die Krise»»zustände De,ut>schla»»ds in den Bllauzevg-e>bnlsse»l der de»»1schen Aktie»»- gefellschaften zum Ausdruck. Nach einem Berichte der „Deutschen Bank", welcher ziveifoN-o-s keine Auim-osität gegen die dentfche Wirtschaft nachgosagt werde»» kau»», sind z. B. bei -sechshundert Ü u t e r n e h rn u n g -e -n, die für das Jahr 1024 ihre Bilanzen vorgel-egt halbe»», 20 0 überhaupt divid enden los, 100 schü-ttetm 8 Pvozerrt und darüber uud der Rost schüttete viel weniger aus. Das heißt also, -daß ein Drittel aller de»»tschen U»»ter»»chn»uugell übechartpt kein, »md ein! zweites Drittel uur ein Uichofriedigeudes Er-trägltis a'blvarf. Man fürchtet allgentein in Deuts-chland, daß dort dieselbe»» ungünstigen Wivk-unger» e'mtr-et-e-n werde»», wie sie sich in Oesterreich vor emem Jahve eingestellt haben. Schon 'häuft sich die Zahl der Insolvenzen. Ji» infovmievte»» Kreisen wird behauptet, -daß die J»tsolve>ltzwette' in der nächsten Zeit stark in die Höhe gcher» wird. Das schwerste Opfer werden zweifellos die deutschen Schwermd»»striellen briitge»» müssen, die drtrch ihre wahnwitzige Wirtsch-astsfülhr»»ng und Politik dieses U-nMck vevschuldot halben, *