Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2275 (21.6.1925)
- Date
- 1925-06-21
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Wen, Sonntag Wiener Morgenzeitung. Seite 1t m.ms jßnmmtmi n.. <Wollen Sie der jüdischen Sache dienen, dann verlangen Sie überall in allen Hotels, Cafis, Restaurants, bei allen Zeitungsständen, die HSÖiener üdorgenzeitung Schreiben Sie uns, tuo Sie das Blatt nicht erhalten konnten, wir werden sofort für Zustellung sorgen Großbritannien und Irland (ausgenommen den Freistaat Irland) durch Vermittlung der britischen Staatspost auch zur Beförderung über Deutschland und Bedien oder über die Schweiz und Frankreich zugelassen sind. Die Gewichtsaebühr beträgt be» der Beförderung über Deutschland und Belgien 6 Franken 38 Centimes, über die Schweiz und Frankreich 6 Franken 80 Centimes. Die Eilzustellung bleibt auf Pakete bis zu 6 Kilogramm beschränkt. Sperrige Sendungen sind nicht zugelassen. Der gestrige Privatverkehr. Im gestrigen Privatverkehr herrscht vollkommene Geschästs-losigkeit. Es wurde nichts abgeschlossen Ungarffche Werte waren eher angeboten. Oesterreichische Werte stagnierten. Von auswärtigen Märkten waren keine Meldungen von Belang einyelangt. Schwierigkeiten des angesehensten ungarischen - Geldinstituts. Aus Bndiwest. 20. d. meldet Del.-Komp.: Die Bereinigte Hauptstädtische Sparkasse, eines. .der ältesten und ang eschensten Geldinstitute der Hauptstadt, führt seit längerer Zeit Verhandlungen, um sich eines Teiles ihrer Engagements;u entledigen und eine größere'Mobilität zu gewinnen. Gestern ist in diesen Verhandlungen eine Wendung eingetreten. Der Rechtsvertreter des Instituts hat mit der Ungarischen Landes- Zentralspavkasse („Moktar") Verhandlungen wegen einer Fusion der beiden Institute ausgenommen. Diese Verhandlungen nehmen einen guten Verlauf und es besteht die Aussicht, daß nach Bereinigung einiger Fragen, die sich aus den beiderseitigen Beamtenstand beziehen, die Fusion in der Weise zustande kommen wird, daß die Vereinigte Hauptstädtische Sparkasse in der Ungarischen Landes-Zentralsparkasse aufgeht. Unstimmigkeiten im Polnischen Kohlenkartell. Aus Warjchau wird uns geschrieben: Die Industriellen der Dombrower und Krakauer Kohlenreviere hckben abgelehnt, sich dem Kartell der oberschlesischcn KohlengNtben anzuschließen. Der äußerst schädliche Konkurrenzkampf zwischen diesen Rievteren wird somit weiter andauern. Ei» Dollarkredit für die Tfchecho-Slowakej. Aus Prag, 20. d. wird gemeldet: Wie di« Blätter erfahren, trifft Mister Torvin vom Bankhaus L rem an u. Comp, in New-Jdrk in der nächsten. Zeit in Prag ein, um über die- Grlvähvuug einer Dollaranleihe zu verhandeln. Große italienische Exposition der Prager Herbstmesse. Auf der 11. Prager Herbstmesse (6. bis 13. September 1935) wird außer einer umfassenden französischen Exposition auch eine große offizielle i-talienisohe Sondergruppe vertreten sein, um deren Zustandekomrnen sich das italienische Handelsmmistermm nebst der tschecho-slowakisch-italiemschen Handelskammer in Malland und das Mailänder Messeamt bemühen. Italien wird nanrentlich Lebensmittel, Olivenöl, Natur- und Kunstseide. Plüschhüte, Ledersäbrikate, künstlerische Möbel, Spitzen, Ausnäharborten, Alabasterfabrikate. Kunstgegenstände aller Art von Keramik, Majolika usw., Kafscemaschmen. Expreß, elektrotechnisches Zugehör usw. ausstellen. Tschecho-slowakische Kaufleute werden aus der diesjährigen Prager Herbstmesse dadurch die beste Gelegenheit hckben, mit italienischen Exporteuren in direkte Goschästsveziehungen zu treten. Aufhebung der Ausfuhrverbote für Getreide in Rumänien. Wie uns aus Bukarest gemeldet wird, hat der rumänische Hanaelsministor erklärt, daß für di« n e u e Ernte volle Freiheit herrschen wird. Alle Ausfuhrverbote werden aufgehoben werden. Die Getreideausfuhr soll nur einer Ausfuhrtaxe unterliegen. Eine innere Anleihe in Rußland. Aus Moskau, 20. d., ineldet Wolfs: Nach einer Meldmig des Volkskommissars S ok o l n i k o w wird demnächst eine innere Anleihe für den Wiederaufbau der Wirtschaft im Betrage von 300 Millionen aufgelegt. Im Budget wird ein Betrag von 335 Millionen für langfristige Darlehen an die Industrie und Landwirtschaft vorgesehen. . Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten aeftetn wie folgt r Weizen: Inländischer 61.60 btS 62.60, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —bis —.—, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 54.60 bis 65.50, Jugoslawischer 76 Kilogramm —. - btS —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — bis Roggen: Inländischer 48.— bis 47.—, Pester Boden oder Nhirer 46.75 bis 46.25. Gerste: Inländische 96.— bis 42.—. böhmische mährische 48.— bis 60. M a i S: Ungarischer 29.76 bis 80.75, $ in q tt « n t t n 39.— bis 40.-. Hafer: Inländischer 49.50 bis 43.50. Reis: Italienischer 81.- bis 88.—. Burma 61.60 bis SS.-. M a h l v r o d n k t e: Grieß inländischer 88.— bis 90.-, Weizenmehl 0 inländisches 84.— bis 86.—, Kochmehl 2 inländisches 79.— bis 81.—. Brotmehl inländisches prima 69.— bis 71.—. — Tendenz» Schwankend. Ae Setiifenlutfc. Zürich» 20. Juni. (Devisenkurse von 12 Uhr.) Berlin pro Billion 1.3260 ll.3260). Holland 206.60 (206.52»/,), New-Aork 516.- (516.-). London 26.08 (26.03»/,), Pari« 24.32 (24.26), Mailand 19.60 (19.06), Brüssel 24.16 (24.06), Kopenhagen 98.76 (98.76), Stockholm 187.75 (187.76;, O,lo 87.60 (87.60), Madrid 76,20 (76.10), Buenos Aires 808.60 (207.60), Prag 16.26 (16.36;, Budapest 0.007260 (0.007260). Bukarest 2.87»/, (2.40). Belgrad 8.97»/, (8.95), Sofia 8.76 (8.76), Warschau 98.90 (98 87»/,). Wien 73.65 <72.62»/,) fitr 100 Schilling. Budapest» >0. Juni. (Devisenkurse — Eigenbericht.) Berlin 16 900, Amsterdam 29.466, Kopenhagen 18.610, Stockholm 18.986. Stew-York 70.990. London 846.000, Baris 8368. Brüssel 3381. Prag 8106. Belgrad 1818. Bukarest 836.-. Marschau 18.676, Wien 9990.-, Sofia 613, Mailand 2674, Zürich 18.785. Sportnachrichten. Fußball. Die gestrigen Spiele. Admira—W. A. E. 3:0 (1:9). In diesen: faire,: FreundschaftSsp:öl boten die Floridsdorfer eine gnte Leistung Bor der Pause waren die Gegner einander ebenbürtig, nachher zeigte sich Admira überlegen. Die Tore schossen Sieg l, in der fltoei* ten Hälfte war Schierl zwe rural erfolgreich. 1600 Zrvschauer. Graphia besiegte gestern Hakoah-Reserven 1:6 (0:o). Die Hakoahwex boten eine elende Lciistnng. Nur Glatter und Berson befriedigten. „ Buratheater-Staatsoper 3:3 (2:9). Dieses „Gastspiel" in Hüttvldors fand vor 6000 Zuschauern statt, die sich sehr gut unterhielten. Manchesmal wurde von den „Prominenten" auch der Ball getroffen. Pieeaver wurde leicht verletzt. Zu Torehren gelangten zuerst Alb ach mvd Wolf, dann war Turn a u erfolgreich M l c o ch glich aus. Mbach erzielte die Führung, worauf Celeny das Spiel einstellte. Retschury wurde ,Zor kein« schwere Ausgabe gestellt". Der finnische Mleisterläuftr Paovo Nurmi ist von seiner erfolgreichen Amerikareise wieder in Finnland cingetroifsen. Hakoah gegen M. T. K. Dieses Spiel soll am 9. Juli in Warschau stattfinden. Zum Spiele Slavia—Hakoah schreibt noch die „Prager Presse" mittet anderem: Slavia konnte den neuen Meister von Oesterreich, di« Wiener Hakoah, nach einem hartnäckigen Kampfe knapp (2:1) besiegen. Slavia getvaun das Spiel erst in fernen letzten Phasen durch einen gewaltigen Endspurt, nachdem zuvor Hakoah die bessere Leistung geiboten hatte. 13.590 aktive Spieler übten, wie der letzte Jahresbericht des Berliner Fnßballver>bandes .mttteitt, in der deutschen Hauptstadt pro Spieltag des Jahres 1924 den Fußballsport aus. Schwimmen. Ungarns größte Tchlvimrnsonsation. Ihr Held: Der jüdisch« Arzt Dr. Labork-Lazar in Budapest. Aus Budapest wird uns berichtet: Im MitteLpuillt des sportlichen Lebens steht hier noch immer di« großartige Leistung des Dr. Karl Lab o r i, &c't die Strecke von 7 2 K i 1 omete r von Gran bis Budapest irn kalten Wasser der Donau in zwölf Stunden durchschwamm. Labori ist nur der Sport sname des hervorragenden Schwimmers, der in Wirckljchkort Lazar heißt und sich vier Jahre hindurch als Arzt im Spital der Pester Kultusgemeiude "betätigte. Dr. Labor:- Lazar ist über seinen Erfolg 'begreiflicherweise sehr befriedigt. Entgegen einigen Blatternrolduugen stellt er fest, daß er in glänzendem Finish und frischem Zustande ans Ziel gelangte. Als der kühne Schwimmer aus dom Wasser stieg, wurde er von einem großen Publikum begeistert empfangen. Er wurde, so wie er war, i n: S ch w i m n: ik ost ü m, vor den Reichsverweser Horthy geführt, der gerade <n:f der Margitinsel zrtgegen lvar. Horthy musterte ihn mit dem geübten Auge eines Obe rbademeiste rs und — er wußte noch nicht, daß Labori eigentlich Lazar heißt — sprach ihn „leutselig" an. Heute wird auch Horthy schon wissen, daß der gefeierte „magyarische" Schwimmer ein Jude ist. Dr. Lazar trägt sich mit der Absicht, den Canal la Manche zu durchschwimmen. Diciser Plan ist jedoch, wie er sagt, mit Kosten in der Höhe von 60 bis 60 Millionen verbunden. Bisher haben foeit Aermollkanal im ganzen vier Menschn durchschwommen. Ein Belgier, ein Holländer, ein Amerikaner und ein Italiener. Dr. Lazar erzählt, daß er seit feiner frühesten Jugend ein guter Schwimmer ist. Bor vom Krieg hat «r. hauptsächlich in: Brustschwiiurmeu über Mittelstrecken, 56 Preise gewonnen. Seit dem Krieg forciert Dr. Lazar Lmtgstrecken, in denen er 16 Preise erworben hat. Seine größte Sportleistuna vor dieser letzten Großtat vollbrachte er im Bovjahre auf der Donaüstrecke von B i^egrad bis Pest. Die Distanz beträgt 47 Kilometer. Mit Dr. Lazar schlvamm ein gewisser Titt:s Baß, der eine halbe Stunde später aus Ziol kam. Wie der Arzt erzählt, befindet 'sich der genannte Daß jetzt in Kleiuasien. Er soll <nt dem Bon:benattentat gegen den Tempel in Neupest teilgeiwmmen haben. Bor Dr. Lazar hat iit Ungarn der Schivimmer Kolomau S z e k r e n y e s s y die längste Strecke, 33 Kiloineter, a'bfplviert. Dr. Lazar stammt aus einer. Aerztosanülie. bin ein guter Jude," sagt er, „und könnte .meinen: Glairben uu: Einerlei Vorteile willen untren werde». In meiner Familie gibt es nrchrcre bekannte Sports»:«::, so den Ruderer Paul Band, dessen Vater durch das Bombenattentat im Elisabethstädter Klub zugrunde gegangen ist. Dr. Lazars grüßte Leidenschaft ist soDstverftändlich das Schwiamuen. das er zu jeder freien, Zeit, die seine Praxis ihm übrig läßt, auSübt. Er hofft, auf diesem Geibiete noch groß« Erfolge in Ungarn und :m Ausland zu erringen. Mit den Hakonh-Dchwimmcrn in Düsseldorf. Bon Frankfurt sichren wir bis nach Mainz, von dort mit dem Schiff :tach Köln. Hier besuchten wir unseren frühsren Trainer S k a m p e r und setzten nach Besichtigung des Kölner Donteö unsere Fahrt nach Düsseldorf fort. In der Stadt wintUtelte es von Schwintnrern der verschiedensten )!ationen. Wir waren alle zur größten Zusriede:cheit bei jüdischen Fantilion nntevgeibracht. Di« Stadt Düsseldorf, ivolche di« Wettkämpfe vevanstaltetc. entfaltete ein« rege Werbetätigkeit. An: Soiuttag sand vor den: Ateeting ein großer Reklamekovse statt, an den: sich bei 600 originelle Wagen beteiligten. Die Wettkämpf« fanden in den: neu errichteten Rheinstadion statt. Di« Aivlage umß vovbiMch genannt werde,:. Die Bahnen sind 100 Meter lang und durch Korkleinen abgegrcnist. Die Spvuuganlage ist tadellos und als Neuheit Puß i« elektrisch einrollbare 60-.Pieter-Wand genannt werden. Es erübrigt sich noch zu sagen, daß das Wassevballfeld schnell ausgestellt wird, sehr gut nmvkiert 'ist und anch der Ball JfidffcherSport' Halbmonatsschrift für Sport / Turnen / Touristik Offiz. Organ des Makkabiweliverbandes Ist erschienen. ’lw beziehen durch die Administration: VI.t Mariahilfer« strasse 43. und durch die Trafiken. MT Preis 30 droschen. 21. >ni 192." V.im Ausichwimme,, ihUh geivorfen )vird, sondern in eineck Korb kommt, der dann ncri-c>rr um* Die ganze Anlage wirkt an einem Somnrertag im Flaggenschm-uck unvergeßlich. Die Deutschen sind um den Ban mit den prachtvollen An Meidekabiiien z» beneide». t II; UUIUIIIU IMUUM «fll/VMU», tywmuiv^ Barcalona und Amsterdam. Die D,:rchsck>nittsgeit vor: 0,30 Minuten ist besonders ans einer 50-Meter-Bahn sehr gut .)>: nennen. Im Senior-Freistil 1500 Meter zeigte Äke Borg fcin«c Klasse und schlug Frondhoff um IM Meter. Die 100 Meter frei gewann G a b o r f f y leicht. In der 4-mal-60-Lagenstaffel konnte eMich der I. W. A. S. einen Sieg feiern, wurde aber disqualifiziert. Nun zeigte Frau Bornett ihr großes Können. Als sie schon in der .skabine tvar, wurde sie hcrausgerusen und mußte noch einen Sprung vorfühven. Arnold und Farkas zeigten sich, obtvohl sie d-e Bretter üicht kannten, in glänzender Verfassung und wurden lebhaft aßklamtert. Von den Deutschen glänzte Plumanus (Mn). Die Annahme, daß das Retitungsschwrmmen hier ernst genommen werde, erwies sich als verfehlt. Auch h:er «lnteichielten stch Teilnehmer und Zuseher köstlich. Am zweiten Tag hatten die Schwmrmer unter dem kalten Wind, der der Länge nach wehte, sehr 4>c leiden. Ties äußerte sich besonders bei der 4-mal-100-Meter frei, :n der alle Hakoahner ihre Zetten nicht erreichten. Daher konnte Poseidon (Köln) für die vortägige 4-mal-60-Meter-Niederlage Revanche nehmen. Hakoah wurde knapp zsvütter. Die 400 Meter fr«: erledigte wieder m vor FrondlMs. Di« Steidl«-Staffel (10 mal 60 Meter) gewann .Mn vor Wien Wien konnte sein« 'beste ManulschGt nicht auf die Boine bringen. Von ^der Hakoah starteten fünf Lmte, die übrigen stellte der I. W .A. S. K. . Wir berichten hier über dre bedeutenderen Wasserballfpiele der beiden Taue. Zuerst wirrdk das Spul Hakoah—Ma n uh ein: absolviert. Dre ftidffche Mannschaft trat in folgender Aufftellung an: Klein. Landesnmnn, Rosenblatt H., Haftl, Reich, Max, Rosenblatt M. Als Schiedsrichter betätigte sich ein Herr Nußb anm <n:s München, der stch gegen .Hakoah sehr parteiisch benahm. Am Vormittag schiedsrichterte dieser Herr ein Holländerspiel und war mtt Ausschlüssen und 4-Meter-Stößen Sm Gegensatz zu un>,.ereur Spiel sehr .sparsam. . . , Je oft: Mann wird ausgeschlossen, Reich sendet eur. Landesmänn muß hinaus. Ausgleich. Di« Mannhetnrer ersch»« in die Führimg. Ein zweiter 4-Meter-Steß vclvgroßert den DorsPMNg. Max kann vom Flügel mit Bombenschuß em Tor aüfholen. Di« Hakoah ist cuicfj tv-eiterhin überlegen,, aber der Schwdsrichter tut sein möglichstes. „ Bon den anderen Wassorballteams fielen die Wasserfreunde Hannover auf, die das Ideal emer Mannschaft darstellen. Sie sind flink, fchußsicher. kombinieren gilt und haben fabelhafte Uebersicht. Di« Gebrüder B ähr« strck chre Stutzen. Sie schttrgen N. S. C. (Budapest) 8:3 (4:1). N. S. C. hatte am Vortag Barcelona 2:1 geschlagen, die Spanier besiegten am zweiten Tag Bremen 3:0 glatt. Der WA S.^-tterlor gegen Rhenus 1:6 und wurde ebenfalls von Herrn Nußbaum be- Unsere Gastgeber von: Düsseldorfer Makkab: bemühten sich sehr um uns und.gestalteten uN,«ren Mvfenchalt auf das angenehmste. Hakoahs Sreg m der Fußballmessterschast, der rasch bekannt wurde, fand stürmischen Beffall. Mmrtag mittags waren wir Gäste der B'nai B'r:th-Loge. :n Düsseldorf. Es gab ein glairzendes Bankett. Herr Rabbiner Dr. Klein hielt eine wirkungsvolle Rede, ff: der anch des Moöstevs-chaftssioges im. Fußball Erwähnung getan waivde. Für Hakoah dcn:kte Wertheimer Die Tournee hat dem iüdifchen Sport u::d der Haikoah neue Ehren gebracht und w:rd allen Tellnehmern stets m angenehmer Erinnerung bleiben. G u i h - N a s s a n. Mne Mnssenspovtvevonstattung. „Quer durch Wien." Kommenden Sonntag geht das größte Ereigins der hiesigen Schwimmsaison vor sich, daß sich .für W:e»: zu einer Sensation gestalten dürste: Das Schw:mmen „Quer durch Wien." Diese Konkurrenz zerfällt Heuer in zwer Bewerbe: In die S t r o m m e i st e r s ch a f t von Oesterreich, die von der Nußdorfer Schleuse b:s zur Rptundcnorücke über eine Strecke von sieben Kllometern führt, und in das W e r b e s ch w i m m e n über sie nur drei Kilometer lange Strecke von der Augartenbrucke bis zu>m Vorev)väh:tt«n Ziele. Zur orstereu haben >bisher über 30 Herren (von der Bien-na 11, Hakoah 7) und 12 Damen (von der Hateah Fräuloft: Bienenfeld) genannt. Das Wer beschwimmen, zu dam bisher Nllvgvsähr ^00 Personen genannt haben, gelmnnt devjenbge Bereft:,. der die »ncisten Herren, bozichnngAveis« Dau:vn stellt. Für dwsen Bewevb wurden zwei Ehrenpreise gestiftet, und zwar, von: hauptvevbaud für die Herrenuind von: Verband d.-ö. Schlvimmoereine für die Damemkonkurreuz. Es ist nur 'schade, daß nicht auch ein Preis für denjenigen Verein geüvidniet wunde, der dte meisten Teilnelhmer überhaupt, also Herren und Damen stellt. Di« Hakoah wird hier wahrscheinlich mit dm meisten Ltarter,:, nänllich 120 Herren und 50 Dan:vn teilnehmen. Mit dieser Zahl wäre sie bis jetzt, solange nämlich dl« Po'tiZeiipordverefttigllug nicht noch mehr Leute nennt, »n der Herre,:« 'onkurrenz Sieger. Um aber auch in diesem Fall« ihre lieber- «gelchoit zu bekunden, werden alle.Schwimmer der Hakoah. r„ch tveull sie nicht urchr aktiv tätig find, aufgefordert, sich tttverzi'telich 'bei dm Funktionären oder den: Trainer der Hakoah ru melden, die tätlich im Militärstrandbad Alte Donau und Donnerstag im Dlgnabad m erreichen sind. Ein Landesschauturnen veranstaltet der jüdische Turn» Verein in Mährisch-Ostrau anläßlich seines Wiahrigm Bestandes tu der Zeit vom 27. bis 29. d. Nach der: bis nun emgelaufenen Anmeldungen wird Ostrau tvährend der Veranstaltung 3000 auswärtige jüdische Dllrner, Turneriimeii und Gäste vchevbevgen. Aouna Jewish Sporting «lud. Schwimnssektimi. Unser Training findet jeden Dienstag und Freitag vor: halb 8 Uhr bis 9 Ichr abends in: BeatriMd statt. Samstag nachmittags Alte Donau. Für „Quer durch Wien" sind folgende Damen und Herren genannt: Frair Kluger, Agi Sobotka, LUli Groß^ Otto Beermatln, Willi Popper, dllfved Reiß, Alfo>:s Grünfpau, Lao Popper, Ed! Weiß, Haus Bajda, Haust Mmmfoyn, U Die Clio-Tablette im Wasser vermischt. Die hat sie g»»t erhalten und erfrischt, Uruguay, die Sieger in der Fußballolyurpiade, . D'nrm mitten stets sie nur auch Clio-Braufe-Limonade. Aus den Bereineu. Hakoah (Lcichtachlletiksetktiou). Heute fein Tvaffring.