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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-20 · Heft 2274 (20.6.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2274 (20.6.1925)
Date
1925-06-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite S Wien, Samstag_“_ Ae innere und äußere Politik des Zionismus. Don Oberrabbiner Dr. Chajes, Präsidenten des Zionistischen Aktionskomitees. Bei dem festem nachmittags im .Hotel Imperial vcranstalteton Pvessesmpfang des Bureaus des ZionsitenkongresieL hielt der Präsident des Zionistischen Aktionskomitees, Oberrabbiner Dr. Chajes, eine längere Rede, in der er unter anderem daS Folgende ausfü'hrtc: Wenn man daran denkt, daß die Zionistische Organisation sämtliche Schattierungen des jüdischen Volkes und eines Volles überhaupt umfaßt, von der äußersten Rechten bis zur äußersten Linken, so ist das vielleicht auf den ersten Blick hin kerne Merkwürdigkeit. Das Eigentümliche der Zionistischen Organisation und ihrer parlamentarischen Vertretung, des Kongresses, besteht darin, daß die in so vielen Punkten nicht übereinstimmenden Gruppen sich freiwillig zur gemeinsamen Arbeit melden. Es gibt kein Parlament, in dem sich nicht Konservative, Klerikale, Sozialisten, in ixm meisten auch Kommunisten, zur gemeinsamen Arbeit zusammenfinden müsse n, unter dem>Druck der politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Interessen. Hier aber müsien sie das nicht, sie tun es freiwillig. Wenn man zum Beispiel die Doutschnationalen im deutschen Reichstag fragen würde, ob sie gerne mit den Kommunisten zusaurmenarbeiten, so würden sie wahrscheinlich mit nein antworten. Aber sie müssen es tun, sie müssen zur gemeinsamen Arbeit Zusammenkommen, auch dort, wo cs keinen Wahlzwang gibt, weil sie sonst das wirtschaftliche Interesse des Landes und ihrer Gruppen verraten würden. Seit fast 30 Jahren gibt es diese Zionistische Organisation, die in dem Kongreß ihren obersten Ausdruck findet, und die in ihr vertretenen Gruppen arbeiten fre ilw i ll i g zusammen, ohne daß irgend ein äußerer Zwang vorhanden wäre. Ihre wirtschaftlichen Sondermtevessen können sie in anderer Weise und an anderem Ort wahren. Es ist daS gcmeinsa m e Idea l, das sie trotz aller Gegensätze zur Zusammenarbeit veranlaßt. Das ist eine ganz eigenartige Erscheinung. Ein freiwilliges Zusanrmenlwirken sozial, politisch, religiös auseinander gehender Gruppen gibt cs sonst nicht in parlamentarischen Körperschaften, soferne kein politischer oder wirtschaftlicher Zwang vorhanden ist. Das ist das wesentlichste Charakteristikum unseres Kongresses. Wie ist die Z i o ni st i s ch e Organisation aufgebaut? Jeder Jude, der . das Baseler Programm, das Programm des heute vom Völkerbund anerkannten Mandates titt' wesentlichen akzeptiert, der also verlangt, daß für das jüdische Volk eine öffentlich rechtlich gesicherte Heimstätte geschaffen wird, und der seine lieberzeugung durch die Leistung des Schekels zum Ausdruck bringt, hat das Recht, zum Kongreß zu wählen. Der Kongreß tritt nur einmal in zwei Jahren zusammen. In der Zwischenzeit tagt das Mbionskomitoe, dessen Präsident ,ch seit vier Jahren zu sein die Ehre habe. Das Aktionskomitee wird dom Kongreß gewählt und hat augenblicklich 40 Mitglieder. Die allgemeinen Zionisten, die in den Landsinannfckasten organisiert sind, die Sonderverbände oder Föderationen, wie Misrachi, sozialistische Gruppen usw., wählen ihre Vertreter in das Aktionskomitee. Es gibt kein Land der Erde, in dem nicht zionistische Gruppen oder Landeskomitees existieren, wenn sie auch nicht alle direkte Vertreter zum Kongreß entsenden können. So hat sich in den letzten Tagen in Mexiko eine zionistische Grrrppe gebildet, aus den etwa 7000 Juden heraus, die in den letzten drei oder vier Jahren infolge des amerikanischen Einwcmdcrunqsverbotes nach Mexiko ausgewandert sind. Das Aktionskomitee entspricht, um einen in Oesterreich gebräuchlichen parlamentarischen Ausdruck anzuwenden, dery parlamentarischen Hauptausschuß, der tagt, auch wenn das Plenum nicht tagt. Das Aktionskomitee kann nicht das Budget feststellen, dieses muß vom Kongreß sestgestellt werden. Aenderungen des Budgets kann das Aktionskomitee innerhalb seines Rahmens vornehmen, außerdem kann es nicht die Leitung wählen, die vom Kongreß, das heißt von den Vertretern aller Teile der Organisation gewählt wird. Das Aktionskomitee kann in dcnr einen oder anderen Fall, wenn ein Mitglied der obersten Leitung demissioniert, einen Ersatzmann erntreten lassen, oder wenn die Leitung in der Gesamtheit demissioniert. was aber in den 28 Jahren noch nicht vorgekommen ist, einen außerordentlichen Kongreß einberufen. Im «wesentlichen ist es als ein parlamentarisches Kontrollorgan gedacht. Dem Aktionskomitee gehört auch di: Leitung an. aber sie hat nicht das Stimmrecht. Bon den -io Mitgliedern des Aktionskomitees müsien 18 anwesend sein, um die Sitzung beratungsfäbig zu machen. An der Spitze der Organisation steht ein Präsidium, bestehend ans einem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten. Was nian sonst Regierung' nennt, ist die Exekutive, bestehend aus zwei Teilen. Der eine Teil hat seinen Sitz in London, da ja England die Mandatarmacht ist. Außerdem haben in London die Fonds und das Bankinstitut der Zionistischen Organisation den Sitz, die Jewish Colonial Trust und der Keren .Hajesiod. Der zweite Teil ist die Exekutive in Jerusalem. Es sind zwei Teile einer Exekutive, an deren Spitze der Präsident steht. Ueber dem Präsidenten der Exekutive steht der Präsident der Organisation. Der Präsident der Exekutive und der Organisation werden vom Kongreß gewählt und müssen auf jedem Kongreß neugewählt werden. Nun die wichtigsten Probleme des Kongresses: Zunächst die Frage des Budgets. Sie ist die «wichtigste Frage wie in jedem Parlament. Jedes Budget ist ja ein Mim-malbudget. Die weseMichen Einnahmen sowohl für Wiener Morgerrzettuna. Erziehung, landwirtschaftliche Kolonien, Kredite für Bautätigkeit usw., deckt der Keren .Hajesiod, der Palästinaaufbausonds. Der zweite wichtige Fonds ist der Keren Kaiemeth I'Jsrael, der ausschließlich dazu dient, Land anzukaufen, das dem ganzen jüdischen Volke gehört. Es kann für jüdische Gruppen oder Menschen für Jahrzehnte zur Bearbeitung übergeben werden, ist aber ausschließliches Eigentum bcf ganzen jüdischen Volk«S. Wir müsien uns klar werden, wieviel wir für den Palästinaaufbau und für den Landankauf für die nächsten Jahre cri.varten. Boi uns handelt es sich nicht um Steuern^ sondern um freiwillige Beiträge. Neben der Frage des Budgets sind die Fragen der inneren und der auswärtigen Politik die Hauptprobleme des nächsten Kongresses. Die Zionistische Organisation «betrachtet sich mit Recht als dasorgani- 1 irrte jüdische Volk. Es ist gleichgülitig, wieviel Wähler wir zum Kongreß haben. Es besteht keine Wahlpflicht. Es handelt sich um Menschen, die bewußt zu einem Problem Stellung nehmen. Wieviel Menschen gibt es in irgend einem Laud, die dies tun, ohne dazu gezivungen zu sein und ohne ftir sich etwas davon zu erwarten? Wenn im jüdischen Volk eine Million Menschen von 16 Millionen ohne Zwang und ohne materielles Interesse zu einer Wahl geht, so ist das sehr viel. Diese ideale Stellungnahme vollzieht sich auf der ganzen Welt, mit Ausnahme von Rußland, wo die jungen Zionisten in Haft und Kerker für ihren Idealismus büßen oder auswandern müssen, und von Ungarn, wo die Beteiligung am Kongreß unterbunden ist. Wir haben zionistische Gruppen im äußersten Osten, in Wladiwostok, in Charbin, in Mexiko, wo sich die Wahlen naturgemäß, «penn ntan die Entfernungen 'bedenkt, nicht so rasch vollziehen können. Man hat das Recht zu sagen, daß die Zionistische Organisation die Vertretung de's jüdischen Volkes ist. Ich verstehe nun d i e innere Politik als Stellungnahme des Mischen Volkes zu der Frage des Aufbaues Palästinas. .Hier ist zunächst die Frage der Heranziehung >der bisher zionistisch nicht organisierten Juden, die aus irgend einem Grund in der Zionistischen Organisation nicht vertreten sind,, aber g n P g l ä st i n a Interesse haben. Anläßlich der Eröffnung der Universität in Jerusalem 'hat es sich gezeigt, daß tatsächlich das ganze Judentum mit demAufbau Palästinas geht, auch jene Teile, die der Zionistischen Organisation nicht ausdrücklich angehören oder angehören wollen. Wie fassen wir für die Zwecke des Aufbaues diese Menschen zusammen? Das ist die Frage der Jewish Agency, die in der letzten Zeit so viel erörtert wird. Die Fragen der auswärtigen Politik: da ist zuerst das Verhältnis zum arabischen Volk, nicht zu den in Palästina lebenden Arabern, sondern zum arabischen Volk, wobei das Wort arabisch nur gebraucht wird, weil es allgemein verständlich ist. Es ist ebenso tvenig richtig, wie wenn nmn von Semiten oder Ariern spricht. Wir müsien in ein Verhältnis zu den Arabern komnren. Der arbeitende Araber, der in der Nähe der jüdischen Kolonie lebt, ist mit ihr in einem sehr guten und freundschaftlichen Verhältnis. Wir müsien aber zu dem Arabertumüber Haupt in ein Verhältnis kommen. Die Erfahrungen zeigen uns, daß die Feindschaft in Palästina nicht eine Hetze der in Palästina lebenden Araber ist, sondern von außcn hineingctragen wurde. Wie können wir das Verhältnis zu den Arabern so günstig als möglich gestalten? Die Möglichkeiten bestehen in den Jahrhunderten genieinfamer Kultur. Juden und Araber haben die Aristotelessche Philosophie dem Abendland vermittelt, die Wissenschaft der Mathematik verbreitet. In allen arabisch sprechenden Ländern leben seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden Juden, mit Land und Leuten verwachsen. In Aegypten 60.000, in Marokko gegen 200.000, in Algier, Tunis und Tripolis weit mehr als 120.000, im Jemen 20.000, in Mesopotamien zwischen 20.000 und 30.000 Juden. Wie können wir diese Kolonien, die gemeinsam mit den Arabern leben, benützen, um zu den Arabern ein Verhältnis zu finden? Die zweite Frage ist das Verhältnis zur englischen M a n d a t a r m a ch t. Wir haben keinen Anlaß, daran zu zweifeln, daß die englische Regierung heute so wie im Jahre 1917 au d e r B a l f o -u r- Deklaration festhält. Es kommt aber auf die Nuancen an. Die englische Politik ist seit jeher eine sehr elastische. Aber in den Hauptpunkten hält jede englische Regierung, die liberale, die konservative und die Avbeiterregievung die Balfour-Deklaration aufrecht. Was immer man in den letzten Wochen gesagt haben mag, über die Ernennung des Feldina rscha lls P l n me r zum Oberkom'misiär, ändert nichts an dieser Grundmuffasiung. Der Umstand, daß die englische Regierung sich im letzten Augenblick entschlossen hat, den' Feldmarschall an die Spitze der Palästinaregierung zu stellen, hängt mit Fragen zusammen, die weit mehr Aegypten als Pa lä st i n a be r ü h r e n. Biele Mitglieder der Zionistischen Organisation kennen den neuen High-Conimisfioner, Kolonel K i s ch hat unter ihm gedient. Alle schildern ihn als einen der einsichtigsten und korrektesten englischen Verwaltungsbeamten. Cs ist nicht daran zu zweifeln, daß er genau so wie fein Vorgänger, gtz««« jg tzzie 1 20. Juni 1922_Nr. 2274 sein Nachfolge r im Sinne der Balfonr» Deklaration sich verhalten wird. Immerhin gibt es Nuancen. Andexs sprechen Lloyd George und Balfour, anders ein anderes Mitglied der englischen Negierung. Das Verhältnis zu England unabhängig zu machen von De.kstvmm.ungcn und Stimmungen ist eine der .Hauptaufgaben der Exekutive. Die austvärtige Politik nruß sich auch mit de m Völkerbund befassen,»der unser eigentlicher Souverän ist. Die britische Regierung ist ja nur der Beauftragte. Im vorigen Jahre haben wir Grund zur Beschwerde über den Bölkerlund gehabt. Seine Mandatskommission besteht aus Mächtevertretcrn, die persönlich dem Rat des Völkerbundes nicht angehören. Diese Kommission hat im Vorjahr nur geringe «Sachkenntnis gezeigt, als sie den ersten Bericht über die Arbeit in Palästina zu prüfen hatte. Unsere Frage kann nicht so «behandelt werden wie die Frage von Togo. Sie ist eineeminente Kulturfragc. Es wäre Pfticht der Mitglieder der Kommission gelvesen, sich ans das Genaueste von der Sachlage zu überzougen. Es ist erfreulich, seststellen zu können, .daß anläßlich der Eröffnung der Universität ein hervorragendes Mitglied der Kommission, ihr gewesener Generalsekretär Prof. Rappard, ganz andere Ansichten über Palästina, seine gegenwärtigen Verhältnisse und sein« Möglichkeiten gewonnen hat, als die wenig informierten Mitglieder der Kommission am grünen Tisch. Wir haben eine Vertretung in Gens eingerichtet, die die Mitglieder der Mandatskomnüssion über die tatsächliche Entwicklung zu informieren hat. In die auslvärtige Politik fallen a.uch die Beziehungen zu den an der Orientsrage interessierten Staaten. Wir können mit Befriedigung erklären, daß in den letzten Jahren und schon seit der Zeit Poineares und dann Herriot's das Verhältnis der fran- ' zölsischen Regierung zu uns 'ein durchaus freundschaftliches geworden ist. Es hat eine Zeit gelben, wo das nicht der Fall war, wo nicht offizielle französische Kräfte die uns gegnerischen Bestrebungen in Palästina unterstützt .haben. Seit der Zeit Poineares ist eine g r ü n d l i ch e Aenderung eingetreten, und es ist meine Pflicht, dies mit Freude zu konstatieren. Wir stehen denn auch in ständiger Fühlung mit den geistigen Führern der französischen Kultur. Wir werden uns auch mit dem Verhältnis zum Vatikan zu beschäftige rz haben. Wir haben kernen direkten Weg zu ihm. Wir haben aber Grund anzunchmen, daß in dem letzten halben Jahr in dem Verhältnis des Vatikans zu unserem Aufbauwerk oineWendungzum Besseren eingetreten ist. Es wäre ein großes Glück, wenn es inöglich wäre, direkt mit 'dem Vatikan zu einer Aussprache zu kommen und zu zeigen, lwie gar nicht vorhanden eine Gefahr ist, daß ein Aufblühen Palästinas irgend' welche katholische oder christliche Interessen schädigen könnte. Auch bezüglich Italiens ist mit Befriedigung zu konstatieren, daß sich die Anschauungen des Regierungschefs Mussolini zur zionistischen Frage zum Besseren! geändert haben. Das sind die Hauptmächte, mit denen wir uns zu beschäftigen haben. Da die Zionistische Organisation' ihre Gruppen in allen Teilen der Welt hat, gibt cs kein Land, kein Volk, keine Regierung, zu der wir nicht in irgend einem Verhältnis stehen. Das sind die Probleme des Kongresses. In gewissen Kreisen, hauptsächlich im Ausland, ist eine gelvisse Beunvnhigung entstanden wegen der Angriffe, denen unser Kongreß in einem kleinen Teil der Presse und der Oeffentlichkeit ausgesetzt war. Wir wissen sehr wohl, daß die ö st e r r e i ch i s ch e Negierung alles tun wird, um die Würde des Kongresses zu schützen und wir sind von ihrem Willen und von ihrer Kraft überzeugt. Wir wünschen aber, daß die Oeffentlichkeit draußen die Uebrrzeugung gewinnt, daß die Bevölkerung Wiens dieser g r o ß.e n B e w e g u n g freundlich g e g e n ü b e rsteht. Das ist in der .Hand der Presse. Die „Weisen von Zion", die in Wien zusammenkommen ivcrden, haben kein Geheimnis. Es wird sehr scharfe Diskussionen geben, die Parteien werden sehr scharf aufeinander stoßen, aber wir haben gar nichts dagegen, daß jedes Wort, das gesagt wird, dem Inland und dem Ausland zur Kenntnis kommt. Die „Geheimnisse der Weisen von Zion" knüpfen an den ersten Zjonistenkongreß an, der znsammentrat, um die Jndennotans der Welt zu schaffen. EsgibtKraste, die nicht wünschen, daß die I u d e n n o t aus der Welt geschasst wird. Wir haben kein Geheimnis. aber wir suchen eines: Wie erlöst man di: Mens ch cit? Dieses Geheimnis suchen «wir. Wenu wir es finden, dann tverden wir es der ganzen Menschheit, sagen. ' * 7er Piesieempsang fand im Hotel Imperial sr.üt. Es waren die Vertreter sämtlicher Wiener Tagesorgane sowie die Mitglieder des Trmdikates und der Union der auswärtigen Presse, des Syndikates der österreichischen Z-üungSkme'/z'mide»'ten und die beim Zwiiisnsichn Landeskomitee akkreditierten Berichterstatter der jüdischen Presse des Inlandes «rw des Auslandes erlschienen. Born Zionistischen LandeÄoiniioe waren die Herren Direktor E p l e r und Dr. L ö w e n h e r z, vorn Bureau des Kongresses Generalsekretär Fritz Ullman auweseud. Ten Vorsitz führte der Leiter des Bureaus des 14. Zivnistenkvngresies Herr Dr. N. M. Gelber, der nach den einleitenden Begrüßungsworten ein sehr instruktives Referat über die Zionistische Organisation und die Zusammensetzung des Kongresses erstattete. Nach ihm hielt der Präsident des Aktionskomitees Dr. Chajes die obeit wiedergegebcne Rede, die mit stürmischem Beifall ausgenommen wurde. Sodann berichtete der Pressechef des Kongresses Herr Dr. Hugo Herrmann über die Organisierung des .Pressedienstes. Der Emgang hatte drei Stunden gedauert. :

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