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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-19 · Heft 2273 (19.6.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2273 (19.6.1925)
Date
1925-06-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Freitag Ae Ungarn in Wien nnierhaltcn, den ungarischen Polizei 'rganen, die hier E i n b r ü ch e v e r >i l' c n, 2 tcncrfrc.ii>cit 7on>äh-rt tverdcn? Bundeskan-zler Dr. R a m e f beuwrkte zu den Anssühuntreu des Abgeordneten Dr. Bauer, daß ähnliche Bostumnungen auch in den Verträgen nrtt anderen Stowten enthalten sind und daß es sich s-c-lbstveisiändlich nur um Steuerbegünstigungen für solche Beamte sandelt, die im andorrn Staate 1u offizielle r S t c I >1 n n a und in einer der betreffen-den Aeniernng bekannten Funktion tätig sind, wie zum Beispiel oei Eise n b ahne n und Zollbehörde n. Die österre-chische Regierung kennt jeden einzelnen der auÄvärkigen Beamten, denen die Steuerbegünstigung erteilt wird. Der Be« t res sende muß der Regierung notifiziert werden. Was die vorn Abgeordneten Dr. Bauer berührten Gerüchte betrifft, lst die Regierung allen Meldungen, die namentlich aus dom Burgenland kamen, na chgega n ge n. Diase Meldungen konnten aber absolut nicht verifiziert tocrden. Abgeordneter Dr. Bauer verwies gegenüber dem Bundeskanzler darauf, daß bezüglich Ungarns nicht Ger ü ch t e, sondern hinreichend amtliche Meldungen il h e r P ol i z ei a g e n t e u vorliegen, die sich zum Teil auch als Agents p r o v o c a t c u r s 'OctäUkveu und die die ungarischc Regierung auf unserem Boden erhält. Die ungarische Regierung hat hier mich einen militärischen Nachrichtendienst etabliert und die österreichische Regierung hat bisher nicht das geringste gegen diesen groben Unfug unternommen. Die in dieser Richtung gehaltenen Aussühruu. gen des Bundeskanzlers bedeuten keine Beruhigung. Bundeskanzlor Dr. Ramck wiederholte: „Was die Frage anbelangt, daß Ungarn einen militärischen Nachrichtendienst in Oesterreich eingerichtet hat, so wird allen Meldungen, die dom Polizeipräsidenten oder dom Bundeskanzleramt zukommen, n a ch g e g a n g e n. Wir können sie aber nicht verifizieren'. Es tväre schr zu verwundern, wenn unsere Polizei, die doch so tadellos 'funktioniert, hier versagen würde." jj Der Vertrag wurde hierauf mit Mehrheit angenommen. Griiirberger - Gesandter in Pari». Wie die politische Korrespondenz" erfährt, hat Bundespräsident Dr. H a i n i s ch den früheren Minister für auswärtige Angelegenheiten, Dr. Alfred G r ü n >b e r g e r, zum österreichischen Gesandten i n P a ri s ernannt. Gesandter Dr. Grünberger wird in der nächsten Zeit die Leitung der - österreichischen Gesandtschaft in Paris übernehmen. Dr. Frank — Gesandter in Berlin. Der großdeutsche Vizekanzler des Kabinetts Seipel, Dr. Frank, wird voraussichtlich noch heute vom Ministerrat das Bestallungsdiplom als Berliner Gesandter der österreichischen Republik erhallen und sich »»verweilt auf seinen neuen Dienstpoften begeben. Seine Ernennung ging nicht ganz glatt vonstatten, da der bisherige Gesandte Riedl, der als Anhänger der Großdeutschen gilt, für den Verlust seines Postens -irgendwie entschädigt werden -wollte. Am liobsten wäre R i»c>d'l österreichischer Ha ndelsmin Liste r geworden. Da aber das .Handelsministerimn noch immer fest im Beisitze Doktor Schürfss ist, konnte diesem Wunsche nicht willfahrt worden. Ursprünglich gedachte man Riedl 'bis zum Herbst als Geschäftsträger in Berlin zu belassen, bis Frank von Wien abkömmlich wäre. Er scheint sich aber -für diese Ehre bedankt zu haben. Dr. Frank wird fern Nationalraismandat vorlliusig nicht niede-rlegen. Ser Kampf «m den Arbeitsplatz. Im Bundeskanzleramt erliegt ein Referentonenrtwuvs, Ser unter dem Vorgeben, den inländischen Avbeitsmavkt vor der Ueberflutung durch ausländische Arbeitskräfte zu schützen» die Freizügigkeit der Arbeitnehmer aufs schwerste bedroht. Die wichtigsten Bestimmungen des Cntwurtses lauten: „je iemanddars vor erteilter behördlicher Bewilligung einen Angestellten, Arbeiter oder Hausgehilfin in eine Arbeit, die dessen Erwevbstättgkert hauptsächlich in Anspruch nimmt, oder einen Lehrling in eine neue Lehre einstellen, -wenn nicht der Nachweis erbracht wird, daß «in solcher 'Angestellter, Arbeiter, Hausgehilfe oder Lehrling entweder die ö st e r r e ich i s ch e Bu n de s b ü r g e rf ch aft besitzt oder sich seit m i n d e st e n s 191 9 im Bundesgebiete ständig anshiett. Zuständig zur Bewilligung ist das Bundeskanzleramt. Sie darf nur erteilt werden, wenn es die Lage des Arbeits- »larktes züläßt oder lvenn -wichtige Interessen der Volks« w i r t -ch as t es erfordern. Die Bewilligung wird imr für eine bestimmte Zeit, m der Regel für ein Jahr, erteilt. Jeder Arbeitgeber ist vevpslichtet, dem Bundeskanzleramt oder der von diesem -bestimmten Amtsstelle und deren Organen ans Verlangen wahrheitsgemäße Ansknast -über die bei ihm beschäftiglen Arbeitnehmer zu geben. Ueibertretungen dieses Gesetzes werden mit Ge -ldstra -feu bis zu 1000 Schilling oder Arrest st rasen bis zu drei Ri o n a t e n -bestraft. Die Bundesregierung -kann, wenn -der Arbeitnehmer Angehöri-ger eines Staates lst, in dem österreichische Bundesbürger eine in den m diesem Gesetz geregelten Belangen ungünstigere Behandlung erfahren, durch Verordnung eine schon er« teilte Bewilligung für ausländische Arbeiter jederzeit zu rückziehe n oder den schon beschäftigten Arbeit« rcehmern dieser Staatsangehörigkeit daweitere Ber- Weibe* in de» Veschästigung «ntersage«. Wiener Maraenkettttna._ (Gerade jetzt, wo sich das internationale Arbeitsamt in Genf b-mnpt, für österreichische Arbeitslose Arbe"»»snwglichkciren im Ausland zu schasst», würde die Annahme dieses Gesetzes diese Bemühungen durchkreuzen. Oesterreich würde mit Reiorsiousmaßnahmen der betroffenen Staaten rechnen müssen und bald würden mehr „bodenständige" österreichische Angestellte und Arbeiter, die jetzt im Ausland Beschäftigung finden, entlassen werden und hierlzer znrückströmen, als jemals durch die Aktion -des Arbeitsamtes in fremden Staaten ein Fortkommen finden könnten. Vethlen und »enltilp. Budapest, Id. Juni. (Tel.-Komp.) Am Schluß der Mutigen Sitzung der Nationalvevsmnnpftlug erklärte nach Beendigung der TageSordnungsdöbatte Ministe rpräsident Graf Bethlen, daß Edmund von Beniczky niemals die Enthebung vom Amtsgeheimnis verlangt ha-be. Als ch-emaligcr Minister wäre dies seine Plsicht gotvesen, falls er von Dingen Kenntnis hatte, die zur Aufklärung der Affai-re Samogyi- B a c s o geeignet erschienen. Die Entsendung einer parlamentarischen UnlersuchnttgSkommissiion halte er für unnötig, da die. Aufklärung des Falles Aufgabe des Gerichtes fei. Wenn die Sozialdemokraten oder sonstige Persönlichkeiten Beweismaterial ln den Händen hüben, das zur Feststellung der Mörder geeignet erscheint, mögen sic es dem ordentlichen Gericht zur Verfügung stellen. Wenn die Sozialdemokraten dies Unterlasten, so trifft nur sie die Schuld dafür, wenn die Ermordung der „NepSzava"-Redakteure der Auftlärun-g nichts zllgesülhrt werden kann. Irrsinnig oder Simulanlin? Die Betrügereien der Frau Margit Ronny. Aus Budapest wind uns berichtet: Fran Ronay wurde Mittwoch abends zur psychiatrischen Beobachtung in die Irrenanstalt von Engelsfeld gebracht. Boi der ersten ärztlichen Untersuchung wollte sie sich die Schlagader durch beißen und konnte nur mit Mühe daran verhindert werden. Die Betrugssache spielt iu-sofevne auch nach.Wien, als hier die L e g al is-i e r u n g der Jutabulierungsurknnde vorgenommen worden ist. Boi der Lega-l'ilsierung halben auch Zeugen mitgowirkt. Das Wiener Sicherhoitsb-nroau hat bisher aus Budapest kein Ersuchen «um som-e Mitwirkung zur Aufhellung des Falles erhalten. Gestern erst kam eine Depesche ans Budapest, die besagt, daß orn PoligeHbea-mter der Bu>dapester Qbevstadthaupttnanuschaft mit dom Akten material bezüglich des Falles Ronay ans dem Wog nach Wien sei. Nach feinem Eintrvfsen wird erst in Vst genaue Aktoulage Einsicht genommeir werden. Das Sichershonsbureau hat' gleichwohl ans Grund der Ze-itungsriachvichten Erhebungen eingeleitet. Aus Ersuchen des SichGrhoitsbureaus erschien der Notar Dr. Leo Jelinek, Nictzdovstrstraße 2V wohnhaft, im Amte und wurde über die MidwiBung feiner Ka-nzloi 'bei der Logalisierung der lbpkirnde bosragt. Er galb im wesenMchen an, daß er 'erst seit Februar d. I. die Notariatskawzlei leitet und daß die ominöse Legalisierung von seinem Vorgänger, einem. NotariatsisubsAtuten, der aber nicht mehr in Wien -wei-lr, vorgenonimen worden -gst. Dr. Jelinek hat lediglich auf Grund der Daten, die er nn Lsgalisierunigsprotokoll fand, nachträglich -im Februar d. I. die Legalisierung oiner Vollmacht de-r mrgeblichen Frau Margit Kra>iuer für eine Fvcnr Margit Ronay Vvrgenomnven. Als einer der Zeugen hat bei der L-egMsievMtg der frühere Leiter der ukrainischen Gesandt« schast in Budapest und jetzige technische Poivatboamte JaroSlav Byberovlitsch mftgewirkt. Er ivohnt Fluchtgasse 2 und tvurde -auch im Sicherheftsbu-reau bezüglich seiner Rolle bei der L-ogalisi-e-vung eiuvernommen. Er gab an, daß er schon im Dezember vorigen Jahres als Jdenvitätsyouge für die ihm persönlich bekairnte Frau Margit Ronay -in der Notari-atskanzlei Nußdorstrstraße 20 -mlitgewi-rkt habe. Boi der Legalisierung hat — auch nach seiner Angabe — Notar Dr. Jelinek nicht fungiert. Erst während der Jdentüfizierurig will er darauf gekontmen fc>in, daß ein anderer Name -als der der ihm persönlich bekannten Frau Ronay unterschoben wurde. Er Will daher schon damals «die Berlt-ichtrmg des eiben ausgenommenen Dokumentes verlangt -und sie a-uch >bei Frau Ronay dnrchgesetzt haben. Im festen Glauiben, daß das Dokument vornichtet sei, will er keine weiteren Folgen befürchtet haben. Diese Slngaben werden erst noch dem Einlan-gen des Akten« materiales aus Budapest -überprüft werden können. Roland Stringrnber im Landesgericht. Wie wir erfahren, ist der bei dem Mödlmger Nachtangriff der Hakenkreuzler angeschossene „Obevleutnant" Roland S-kei.ngrub-er gestern von der Unfallstation (Klinik Hochenegg) durch Kriminalbeamte abgehölt worden. Cr wurde dem Landesgericht überstellt. Stoingruber ist der Koulmaüdant des aüfgel^ten Wehrbundes „Rhofttland". Rerlilngernng der Inner der -tzglene- Anrftellnng. Bis zum 12. Juli. Der anhaltend starke Zuspruch, den di« im Wiener ivdeste» Palast seit 28. April 1926 erössneten Ausstellungen „Hygiene" (mit der Sammlmrg „Der Mensch") und „Der neu« Haushalt" aus allen Kreisen der Bevölkerung sindeir sowie di« überaus zahlreichen Anmeldungen von Besuchern durch Organisationen, Bereme nnd Schtilen, insbesondere auch ans den Bultdesländern und dem Ausland«, veranlassen die Aus« stelltmgsleilung, den Schluß der beiden Ausstellungen, der ursprünglich ftir den 3v. d. bsstimmt war, aus Sölmtag de* 18. Ju« 1986 zu 10. Juni 192ö Nr. 3278 nanutei Me trcvcit'j gelösten Dauerkarten bloiben Vis zu dem -P* Terntin in Geltung. Für die nächsten Tage siitd Kollvktibbefuche der Teilnehmer an dem 17. ärztlichen Fortbildungskurs Vor Wiener inedizinischeu Fakultät angönvcldct, an welchem sich zahlreiche in- und ausländische Mrzte beteiliget'. Sec Preffeempsaag der Bureau» der ziontftenkongreffes. Das Bureau des 11. Zionistenkongrestes teilt Ul,S mit» Der Empfang der Vertreter der Wiemr Presse findet heute »m 4 Uhr nachmittags im Hotel Imperial (Bevliiner Saal) statt. Ziltritl haben nur geladene Gäste. DaS.Bureau amtiert bereits Ar Konzert^haus, 8. Bez., Lokhringevstraßc 20. Sprechstunden täglich von halb 12 Uhr bis 1 Uhr mittags. Heute ist das Bureau ausuahmsweis, nachmittags geschlossen. Sie Roufereur der Httachduth. Die zionistische Arbeitspärtei Hitachduth hat in Wie» eit. Borde re imngsbur egu für ihre Weltkonfevenz eröffnet. Dawm Mtd Tagesordnung der Konfereiyz werden demnächst bekanntgegeben. Zuschriften sind zu richten an Ing. I. Wachs' mann, Wien, 15. Bez., Zwölistrgasse 6, Tel. 39-8-53. Morgan» SM« an der Schlafkrankheit erkrankt. New-Aork, 18. Jun-i. (Wobff.) Die Gattin Piovpont Morgans ist voll der Schlaftbankheit befallen worden. Di« Aerzte halten ihren Zustand für bedenklich. Im redaktionellen Teil« enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. SBieit, 19. Juni. * Da« Wetter. Der Regen von vorgestern hat cinpfmdliche Abkühlung gebracht Die Voraussage meldet meist trübes Wetter und stellenweise Regen. * Die' gestrigen Märkte. In der Großmarkthalle machte die rückgängige Bewegung der Fleischoreise weitere Fortschritte. Da auf dem gestrigen Kalbermarkt in St. Marx die Kälberpreise bis zu 30 G. pro Kilogramm zurückgegangen sind, so steht eine merkliche Verbilligung der Kalbfleischpreise bevor. — Der Naschmarkt wurd« gestern günstig besäsickt. Die Gemüsepreise gehen anhaltend zurück. Namentlich Salat, Kohl und Kohlrüben haben sich neuerlich verbilligt. Auch für Weißkraut, das schwer verkäuflich war, wurden im Laufe des Verkehres die Preise herabgesetzt. Die Kirschenzufuhren fielen gestern knapper aus, da ein Großteil der Sendungen während der letzten Tage in havariertem Zustande eingelangt ist, und daher unter den Gestehmlgskosten abgegeben werden mußte. Für Einsiedezwecke wird viel gekauft. Gestern sind die ersten Pflaumen aus Italien eingelangt. * Fahnenweihe der zionistischen Bezirkssektion 6 bis 8. Am Sonntag den 21. d. findet im Tentpel in der Schmalzhofgasse die feierliche Fahnenweihe der zionistischen Sektion für die westlichen Bezirke statt. Die Feier beginnt Präzise um 11 Uhr vormittags. Da mit einem Massenbesuch zu rechnen ist, empfiehlt es sich, für dieses Fest die Eintrittskarten bei den nachstehenden Stellen im Vorverkauf zu besorgen: Bezirksrat Moritz K o h n, Mariahilferstraße 101 (Spitzengeschäft), Tel. 50-10; Annoncenbureau Ignaz Guttmann, Mariahilferstraße 79. Tel. 860; Ing. Ludwig Klug, Ges. f. elektr. Industrie, Haydngasse 3, Tel. 44-32; Restaurant Paul Opoczinsky, Mariahilferstraße 88a, „Zita-Hof"; Theodor finden nur in Begleitung Erwachsener Einlaß. Um 8 Uhr abends veranstaltet die zionistische Frauenorganisation der westlichen Bezirke im Sektionsheim (Bennoplgtz) zum Abschluß der Feierlichkeit ein.Festbankett. E Berliner Bank für Handel und Grundbesitz A.-G., Kaiser Wilhelm-Straße 56, Ecke Spandauerstraße 9/ Verwaltungs- Revijionsabteuung. Wiederholte unliebsame Erfahrungen bei der Verwaltungskontrolle, von Grundstücken haben uns M. der Einrichtung einer besonderen Berwaltungs-Revisionsäbteilmig für den Groß-Berliner Grundbesitz veranlaßt. Wir wissen, daß der alte, chrenwerte Stand der Hausverwalter im Frieden und auch heute durchaus verantwortungsbewußt und makellos seine Pflichten ge-genüber seinen Auftragaebern erfüllt bat und noch erfüllt; leider wissen wir äber auch, daß dieser Staivd in der Nachkriegszeit durch Element erweitert wurde, die chre Stellung und die damit verbundene Verantwortung nur den ab-normen Verhältnissen der Inflationszeit zu danken haben, da sie weder die moralischen Qualitäten noch die erforderliche Befähigung für diesen Beruf mitgsbrächt haben. Wir wissen weiter, daß «s für tveniger gefestigte Naturen eine Gefahr ist. eine grötzeve Bevanttvortung für Auftraggeber M übernehmen, die irgendwo auswärts sitzen und leine Möglichkeit haben, sich per« fönlich um ihren Besitz und dessen ordentliche Dertoaltung zu kümntevn oder nicht die erfordevlichen Sachkenntnisse besitzen und es da-her ihren Sachwaltern überlassen müssen, alle ihre Interessen ohne Kontwlle wahrzunehmen. Wir wollen diesen Besitzern, die sich nicht persönlich um ihren Besitz kümmern können, durch Kontrolle ihrer Hausverwaltungen die Sicherheit geben, daß ihre Interessen m einwandfreier Weise, ivahr« genommen, daß sie vor unerwarteten Verlusten gejchiitzt werden u-rch daß ihr Vertrauen nicht mißbraucht wird, soweit dies emer tungs^llevösionsabteilung — •v'.-~ , t orgcm des Grundbesitzes sein, sie will auch den Verivaltern beratend zur Seite stehen und ihnen so die Möglichteu geben, m sachgemäß« Weis« die übernommenen ^eN»flMung»-n ga erfüllen. Auswärtige Hausbesitzer die sich für fcj* W«6eci»oteme der Kontrolle durch die <Xm Abteilung lntetefk»»«, wenden sich am besten um nähere Anifvärung m dn dewner Bank für Handel und Grundbesitz A.«G., Berlm Etz, Kmftr«- helm-Straße 66. die gern jede weite« Auskunft «nett. Die Lebensmüden. W« Whrige Bfründirerin Anna Latz mann sprang m 17. d. nächst dem Döblinger Steg m den Donaukanal und ertrank. — iDonner-tag Hut sich are 35jährige Private Marie Frvdman in chr«r Wohnang. 4. Bez.. Möllwaldplotz 4. mit Leuchtgas vergiftet. .Ihre Achter fand sie tot auf. Frau Frydman. zu Berlin geboren. ptxtW’ sich geschieden, hat die Tat wegen ftnauztelle» Schwierigkeittm verübt. — Mittwoch sprang uw 8 Ützr nachmittags esv etwa 3öiähriger Mann vom Simmeringer Mer m den Donaustrow. Er schwamm bis zur Strommitte und matt ftch son/men Schutz in de« Lew. worauf er ln de« Well««^rfELm Ufer huittrlirß « Schriften a«f denen dar 9tme Ätt« Änf el. i

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