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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-16 · Heft 2270 (16.6.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2270 (16.6.1925)
Date
1925-06-16
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gerte 2 Wien. DrenStrg_ konzentriert wird. Palästina wird das militärische und diplomatische T>mptquartier für alle im nahen Osten anszuführenden Aktionen. Diese Tatsache ist jedoch nicht im geringsten als eine Aenderung der Taktik Großbritanniens bezüglich der Errichtung eines Mischen Nationalheimes, sondern Vielmohr als ein Beweis dafür anzusehen, daß die britischen Staatsmänner sich der strategischen Wichtigkeit des heiligen Landes und seiner Eignung, ein zentraler Stützpunkt des britischen Reiches zu werden, voll bäwußt sind. Es ist gar kein Zweifel, daß Lord Plumer, „der Hüter der Deiche von Flandern", sich als mächtiger Verfechter der Rechte der Juden in ihrem alten Heim erweisen wird. In mehr als einem Falle hat dieser würdevolle Stratege mit dem Monokel bewiesen, daß er ein ebenso guter Verwalter wie ein Soldat von Distinktion ist. Er repräsentiert den wahren Typus 'des britischen Offiziers, höflich, furchtlos, energisch, aber vor allem ausgestattet mit hohem Rechtsempfinden und dem Gefühl für fair play. Er gehört durchaus nicht zu der Kategorie von Briten mit dein engen Inselgeist, sondern ist ein Mann von großen und mannigfachen Erfahrungen, der dein Reich unter so verschiedenartigen Umständen gedient hat, daß ihm alle politischen Parteien in der Heimat und in jenen Teilen des Reiches, in denen er tätig ivar, mit dem größten Vertrauen begegnen. Lord Plumer ist der bewährte Retter Großbritanniens in kritischen Situationen. Als die von General Gough befehligte fünfte britische Armee vor dem schrecklichen Ansturm der Deutschen in Hindenburgs letztem .^Kolossalversuch" zurückwich, als das Schicksal der französischen Republik und des britischen Reiches auf dem Spiele stand, trat Plumer in die Bresche und hielt mit nahezu übermenschlicher Kraft und mefftervollcr Strategie die deutschen Armeen vor dem Vormarsch auf die .Küstcnstädte ab. Sein Prädikat „Plumer of Messines" dankt er dem Angriff bei Messines in Flandern im Jahre 1917 — einem Ereignis, das in der Kriegsgeschichte des britischen Reiches als „die am genauesten entworfene und durchgeftihrtc militärische Aktion des großen Krieges" verzeichnet wird. Im Herbst desselben Jahres eilte Plumer an die italienische Front, wo das Debakel von Capovetto die lombardische Ebene für den großen österreichischen Angriff freigelegt hatte. Mit der ihm eigenen Energie und Geschicklichkeit, die verwickeltesten Fragen in der kürzesten Zeit ztt entscheiden, hat Plumer die völlige Auflösung -der italienischen Armee, die nahe daran war, völlig demoralisiert zu werden, verhindert. Als vor drei Jahren England vor den Folgen eines diplomatischen Mißgriffes im Konflikt zwischen Griechenland und Kemal Pascha stand, hat Lloyd George wieder die besondere Eigenschaft Plumers, als Großbritanniens „Mann der Rettung" zu wirken, in Anspruch genommen. Als die türkischen Armeen sich dem Heflespont näherten, und die Situation , stündlich beängstigender wurde, als die diplomatische Maschinerie infolge machiavelliftischer Taktik gewisser Botschafter immer mehr in Verwirrung geriet, als' Winstvn Churchill seinen flammenden Appell an die britischen Kolonien und Dominions sandte, dem. Reiche zur Verfügung zu stehen, betraute das Kabinett Lloyd George Lord Plumer mit der Lösung des unlösbar scheinenden Knotens. Selbst die deutschen Rheinlandbehörden haben es bestätigt, daß Lord Plumer während der ganzen Zeit seines Oberkommandos über die britischen Besatzuugstrtchpen am Rhein und der Verwaltung der besetzten Gebiete sich „als geschickter und unparteiischer Richter, als Mann von Charakter unö tiefer Kenner der internationalen Politik" erwiesen habe. Gne solche Erklärung von einer Seite, die sicherlich nicht als für Plumer voreingenommen gelten kann, in Verbindung mit der Erklärung im englischen Oberhaus, daß Plumer „ein würdiger und fähiger Gouverneur der wichtigen Basis von Malta" war, läßt auch fiir seine nächste Tätigkeit int heiligen Land ein günstiges Prognostikon stellen. Mit Rücksicht auf seine geographische Lage im Herzen des nahen Ostens und gleichzeitig seinem verhältnismäßigen Abstand von den Agitationszentren der Nationalitäten und Stämme wurde Palästina von der britischen Regierung als kültstiges Zentrum erwählt, von dem aus Großbritannien seinen Einfluß dirigieren «will. Es ist natürlich, daß die Anwesenheit Lord Plumers auf palästinensischem Bodett für Zionisten eine weitere Garantie bedeutet, daß England sein dem Völkerbund gegebenes verbindliches Wort, mit den Juden beim Aufbau eines nationalen Heimes auf dem Boden ihrer Väter zttsammonzuarbeiten, nicht zurückgezogen hat. Pressemeldttngen wollen glauben machen, daß Lord Plumers Ernennung für die Rassen- oder Religionsfragen von Bedeutung sei. Das halte ich für eine Nebcrtreibung. Sie ist militärisch sicherlich wichtig, auch nicht ohne diplomatische Bedeutung. Es wird von allen politischen Gruppett in England zugegeben, daß in der inneren Lage von Palästina die wohltuende und liberale Politik Sir Herbert Samuels ein großer Erfolg «war. Der Wechsel in der administrativen Leitung ist demnach durchaus nicht eine Folge der Verschiedenheit der Politik zwischen der Koalitionsregierung Lloyd-George, welche Sir Herbert Samuel ernannt hatte, und der konservativen Regierung Baldwins. Zwischen Austen Chantberlain und dem Ministerpräsidenten herrscht über die Außenpolitik, welche in den britischen Mandatsgebieten befolgt werde» soll, völlige Uebereinstimmung. Palästina erlangt jetzt eine neue Bedeutung in der Weltpolitik. Es ist nicht mehr wie früher ein bloßer brachliegender Streifen Landes längs des Mttelmeeres, es ist vielmehr ein Land, das soeben seine Umgestaltttng zu Wiener Moraenzettrma._ einem großartigen Werke britischen Kolonisationsgeistes in Gemeinschaft mit jüdischen Unternchtmmgs- und Pioniergeist dnrchmacht. Dies wird in England anerkannt. Ans diesem Grunde wird Jerusalem jetzt ein Zentrum britischer Reichsintercsfen im nahen Osten. Ein anderer Grund für einen Wechsel im Standort des militärischen Zentrum« des britischen Reiches im nahen Osten liegt in der gegenwärtigen Lage in Aegypten und im Sudan. Es.ist klar, daß die Politik des britischen Jmperiunts es als vitales Interesse ansieht, ant Tor zuni Suezkanal starke militärische Kräfte zu haben. Würde Großbritannien seine Kräfte aus deit Ländern des rtahen Orients überhaupt znrückziehen, so wäre dies das Signal für den Ausbruch von Bürgerkriegen und Massakers, tvie sie selbst in einer Gegettd, wo Klima und Blut keiner kaltett Ueberlegung zugänglich sind,' ohrtc Beispiel dastehen würden. Die jüngste Entwicklung in Aegypten jedoch gebietet, daß Großbritannien seine friedlichen Llbsichlm in bezust auf den Sudait und die Unabhängigkeit Aegyptens demonstriere. Aber das Reich kann den Suezkanal, das Ausfuhrtor für die großen Warenhäuser von Indien, nicht ungeschützt lassen. Unter solchen Umständen liegt cs auf der Hand, daß Palästina allein sich dafür eignet, eine solche Schntztruppc aufzunehmen. Die Ernennung Plumers ist das logische Ergebnis der britischen Politik auf ihrem Wege, im ganzen nähert Orient die Verhältnisse zu stabilisieren. Ste tvird die ägyptischen Nationalisten beruhigen urtd auch nicht wenig dazu beitragen, die arabische Agitation in Syrien. Mesopotamien, Transjordanien und der Sinai-Halbinsel einzndäminen. England ist sich dessen bewußt, daß der Anfbart Palästinas auch ein seriöses Geschäft ist, daß demnach auf allen Gebieten um Palästina Ruhe und Frieden herrschert »ruß, rtnd daß es rticht zu einer neuen Ausgabe irgend eines panarabischen Traumes kommen darf. („New Palestine.") Frau Fels nach Palästina abgereist. New-Aork, 13. Juni. (I. T. A.) Die Präsidentin der JoseflFels-Sliftnng für Palästina, Mrs. Mary Fels, und der Vizepräsident der Stiftung Kapitän Alex Arons o n Haben ant 10. Juni die Reise rtach Palästina angetreten, um die Stiftung zu verwirklichen. Das Stiftung^ ziel ist: „Physischer Wiederaufbau und ttnpolitifche Reorganisierung Palästinas; Reorganisierung rtnd Entwicklung des jüdischen Lebens int Lande, welches den unterdrückten Juden eine Zuflucht ttnd allen Jttiden ein Erziehungs- und Kulturzentrum fein soll." Kn Defraudant als Palästina-Korrespondent. . Im Wiener „Neuen-8-Uhr-Blatt« ist kürzlich ein Bericht aus Palästina erschienen, der die Unterschrift Robert Peiper trägt. Wir bringen zur Kenntnis, daß dieser Robert Peiper in der Administration der ,/Wiener Morgenzvitung" beschäftigt war und seine Stellung ' fcaju benützte, um mit Hilfe gefälschter Bestellscheine und Quittungen die ,Morgettzeitung" zu betrügen. Er wuvde angeklagt, steckbrieflich verfolgt ttnd schließlich wegen Betrug und Defraudation abgeurteilt. Robert Peiper wußte sich trotz seiner Vergangenheit Empfchlungen zu erschwindeln, mit denen er nach Palästina ahgereist ist. Nun schreibt er an verschiedene Blätter erlogene Berichte, augenscheinlich, um irgend welche Erpressungen zu verüben. Wir veröffentlichen diesen Tatbestand, um zu verhüten, daß die Blätter diesem Schwindler weiterhin hereinfallen. Wir haben auch die zuständigen Stellen in Palästina gewarnt und es dürfte dort dom Manne 'bald das .Handwerk gelegt werden. Andre Spirer KolonlsatlonsMne. Ansiedlung Mischer Bauern und Landarbeiter in Siidwest- Frankreich. Berlin, 13. Juni. (I. T. A.) Aus Anlaß der letzten Sitzung des Berliner Emigrationsdirektoriums weilte der bekannte französische Dichter und Zionist Andre S p i r e in Berlin. Eine.Reihe Persönlichkeiten des jüdischen sozialen Lebens benützten diese Gelegenheit zu einer Ehrung des Dichters int kleinen Kreise, die außerordentlich eindrucksvoll vertief. Rechtsattwalt Dr. Alfred Klee begrüßte Andre Spire in herzlichsten Worten als Dichter und als Mann bei: jüdisch-sozialen Tat. Spire befindet sich augenblicklich auf der Reise n ach Rumänien, die in Verbindung steht mit dem Projekt, geeignete jüdische Personen als Landarbeiter, Pächter urtd Bauern *iu den südwestlichen Teilen Frankreichs zu kolonisieren. Das französische Ackerbaunt i n tsteritt m hat, wie die ,-Wiener Morgenzeiturig" bereits berichtete, die prinzipielle Zustimmung ztt diesem Plan ausgesprochen. Die staatsbürgerliche Stellung der Faden in Deutschland. Die Ansprache des Berliner Gemeindepräsidenten au " Hindenburg. . Reichspräsident Hindenburg entpfiltg, ivie bereits kurz gemeldet, am 12. d. die Vertreter der drei großen Neligionsgetneinschaften in Deutschland ztlr Entgegennahme ihrer Glückwünsche anläßlich seines Amtsantrittes. Namens des Deutschen evangelischen Äirchenbundes überbrachte der Präsident des Evartgelifchen Oberkirchenrates in Berlin, Dr. Kapler, die Wünsche der Gesamtheit der deutschen evangelischen Landeskirche. Der fürstbischöfliche. Delegat, Weihbischof Dr. D e i t tu e r, sprach dem Reichspräsidenten die Glückwünsche der katholischen Religionsgemeinschaft aus. Itv. zsilvt rti. s-£rx. Als Vertreter des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, zugleich im Namen der ges a m 1 e n d e u t s rh e n I n d e tt h e i t, begrüßte der Präsident der Berliner Fndischeu Gemeinde, Kammerrat Dr. Leo W o l f f, den Reichsprüsidetue». Seine Ansprache hatte folgenden Wortlaut: Die detitschen Juden entpfindeit es mit lebhafter Befriedigung. daß ihnen Gelegenheit gegeben ist, dttrch den Mund des Vertreters ihres größten Verbandes Euere Exzellenz zu begrüßen und ihre ehrerbietigsten Glück- »vünsche zum Antritt Ihres Hoheit Amtes auszttsprechen. Gleich affen übrigen Deutschen hegen sie die feste Zuversicht, daß Euerer Exzellenz bcschieden sein möge, dieses Ihnen voiu Volke übertragene Amt in selbstloser Pflichterfüllung durch viele Jahre zu verwalten. Wentt Ettere Exzellettz es ausgesprochen haben, daß Sie es als Ihre Aufgabe betrachten, allen Parteien n n d allen Bekenntnissen iit gleicher Weise gegenüberzutreten, so nehmen wir diese Worte voller Vertrauen auf und erblicken in ihnen die Gewähr dafür, daß die den Juden durch das Reichsgesetz v o nt 3. Juli 1869 zugesicher 1 c Unbcschränk 1 heit in der Ausübung der bürgerlichett und staatsbürgerlichett Rechte dttrch die Gesetzgebung nicht a n g e t a st e t und in der Verwaltung tatsächlich ttnd datternd dnrchgesührt wird, daß aber auch Angriffe auf unsere Religion, wie sie unberechtigterweise aus schlecht unterrichteten Kreisen leider hervorgegangen sind, in Zukuttft unterbleibett werden. Gleiche Rechte — das erkennen wir freudig an — bringen gleiche Pflichten, mit sich, nnd so werden alle deutschen Juden wie bisher ihre volle Kraft in hingebender ttnd eifriger Mitarbeit an den vaterländischen Aufgaben einsetzen. K« antibolschewikischer Russenlongreß. Paris, 15. Juni. (Tel.-Komp.) Der frühere zaristische Innenminister Trepow «beruft nach Paris einen Kongreß aller russischen A u s >l a n d s o r g a n i> s at io neu, die den Bolschewismus bekämpfen, ein. Der Kongreß soll, alle antibolschewikischen Parteien von dort Monarchisten bis zu den Sozialrevolutionären utnfasscn. Der Kongreß, dent bodetttende Geldmittel zur Verfügtmg stehen, wird über einen g e m e i n s a m «c n A k t i o n splan aller antibolschewikischen Kräfte beraten. Bei einer Versammlung ruffischer Entigrantett tu Creusot kam cs gestern zu einem Handgemenge zwischen bolschewikisch und antibolschewrkisch gosumten Versamtrrlungsteilnehmern. Dcubei wurde ein Rnsse getötet, ntchrere arrdore wurden verletzt. Der politische Mord. Sofia, 15. Juni. (Bulg. Tel.-Ag.) Dar frühere Wot» wode M i b a i l o w, der als Gchilife Todor Alexattdrows ei'Ne bedeutende Rolle gespielt und sich seit langem dort der rnazööomschen Bewogtmg ferngehaltetr hat, ist vott einem unbekannten Ma-nn e r m o r d e t worden. Matt hält die Mordtat für einet: persönlichen Racheakt oder den Ausfluß von Meimvngsvevschi-ederche-iite'n int Schoße der Partei der mazedonischen Revolutionäre. Kn Bubenstreich. Ein falsches Gerücht über ein Attentat auf Dr. Benesch. Gesiertl nachmittags wurden in einigen Straßen der Inneren Stadt von Kolporteuren Extraausgaben verkauft, die mit der Schreibmaschine hevgestellt waren und folgenden Text aufwiesen: „Attentat auf Doktor Be n esch. Dr. Benesch kam heute um halb 1 Uhr mittags auf dem Franz-Jofess-Bahnhof aus Pari's an t:rt>d wurde von einem Manne eines Geheimbundes durch eilten Schuß in der Bauchgegend schwer verletzt. Der Täter ist ent>" kommen. Leiter Bericht: Dr. Benesch wurde in!das Sanatorium Löw gebracht." Diese Extraausgaben fanden reißenden Absatz und' bald ldarauf wurde unsere Redaktion mit telephonischert Attftagen bestürntt. Es stellte sich bald.heraus, daß die ExtraaUsgabett, die tveder einen Zeitungstitol, noch die son-st durch das Preßgesetz vorgeschriebenen Attgaben über die Herausgeber und die für die Redaktion und den Druck verantwortlichen Personen ausweisen, eine plumpe Spekulation auf die Leichtgläubigkeit des Pu'blikum's warett. Au 'der SensattonSmelduug ist natürlich nicht ein Wort wahr. Dr. Benesch hat Wien überhaupt rticht berührt. Die Polizei hat die Ausforschung der Urheber dieses tttweratttwörtlichen Bubenistreiches veranlaßt. Eine Verhaftung. Gegett Abettd wttrde der auf der Landstraße, Siegelt gasse 1, wohnhafte Kolporteur Theophil Tan neu bäum, der Flugblätter mit der erdichteten Nachricht über das Atteittat verbreitet hatte, attgehalteu und deut Bczirkspolizeikottimlssariat Jrttrere Stadt überstellt. Zur Prüfung der sich vielfach tvidersprechettden Angaben des Taunenbatutt über die Provettieuz der Flugblätter sitrd ^weitere Erhebungett im Zuge. Alle Personen, die über die Angelegenheit Anskittlfte erteilen können, werden ersucht, sich beim Bezirkspolizeikommissariat Innere Stadt, Schottete ring 1l, ztt melden. * Großer Brand iit Ghönayös. In der Stadt Gvöw gvös sind gestern ettva ztvanüg .yünser einem durch den Herrschendeit Sturm attgefachtett Brande zum Opfer gefallen. Der Schaden wird auf ztvei Milliarden geschätzt. DaS Feuer wütete tu jenem Stadtteile, der bei der großen Feuersbrunst im Jahre 1917, durch die fast die ganze Stadt eittgeäschert wurde, verschont geblieben wa^

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