Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2267 (13.6.1925)
- Date
- 1925-06-13
- Page
- Seite 4 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien. SatnSlaq Wiener Moraenzeituna. Nr. 2267 Gerte 4 13. Juni IgZZ * Eine Jüdin Professor an der Berner Universität. AuS yern meldet I- T. A.: Laut amtlicher Veröffentlichung über »ie Berhandlungen des Regiernngsrates vom Kanton Bern ist »er Privaidozentin Frl. Dr. med. Sophie Ge tz o w a. einer 'yitimt, von der Berner Universitöt ein Lehrauftrag für e %' ) c 1t m c tt t c II c pathologische Anat o nl i e erteilt rwrden. * Erdbeben in Wien? Die Zentralaustait für Meteorologie eilt mit: Das vbersteirische Erdbeben vom 9. Juni, morgens Uhr 39 Min., wurde» nach bisher vorliegenden Berichten zu chließen, auf einem Geriete von mehr als 2000 Quaöratkiloneter gefühlt. Hieflau, Dietersdorf bei Zeltweg, Fronleften, wrdlich von Olraz, Mür^!» »schlag und Aflenz sind jene Orte. )ie auf der bisher festgestellte»! Ünigrenzungslinie liegen Aber rnch in Wien wurde das Beben im 2., 4. und 21. Bezirk rafi'chlt, also rvoch in zirka J4o bis 150 Kilometer Entfernung 10m mutnkaßlichen Herd. Ber chte. auch negative, aus der Um lebung vom SHüttergebiete sind unfrankiert, jedoch mit dem Lernrcrk „Amtlicher Auftrag" an die Zentralanstali für Neteorologie, Wien, 19. Bezirk, erbeten. k Schlammbad Pistyan. Urkräftigc Bäder gegen Rheuma,?>ichi, Ischias. — Schlanun für Hauskuren und alle Aus- .'ünfte: Pistyanbureau, 9. Be;., Alserstraße 32. * Ein Demonstrationszua der Kleinrentner. Gestern verurstaltcten die K l e i n r e n t n e r in der Bolkshalle des „Rathauses eiue Bersamntlung, mn zur Intervention beim Bölkernrude Stellung zu nehiuen. Nach der Versammlung formierten ich die Teilnehmer zu einem Zuge, der sich über die Lastentrage--Ioseifstädterstraßc bis zum Hamerlingplatz bewegte. Der ssug der Kleinrentner. die fortwährend riefen: „Heraus mit >er A u s g le i ch s ab a a b e!", „Heraus mit den g etohlenen Mündelgeldern!", „Nieder mit den Schiebern.'" „Wir brauchen Volksrichter!" er- :egte ein grobes Aussehen. Am Hamcrlingplatz wurden Anprachen gehalten, worauf sich die Kleinrentner ruhig ent- 'eruteu. Den Temonstrationsgug begleitete ein grosses Wachc- rufgebot. * Uebergabe einer großen städtischen Wohnhausanlage in Nargaretcn. Gestern mittags -wurde die von der Gemeinde Vien erbaute Wohnhausanlage am Margcrretengürtel vom Bürgermeister eröffnet. Der Bau, der sogenannte „Mehleinsalerhof", wurde im Jahre 1919 begonnen, zunt Teil schon >920 vollendet und gestern zur Gänze für eröffnet erklärt. Die 'lnlage zählt insgesamt 2 4 4 Ein- und Zweiimme rv o h n u n g e n. * Zusammenschluß des Approvisiouieruugsgrwerbes und »es Lebensmittelshandels. Dienstag fand hier eine Besprechung wn Vertretern von Wiener Genossenschaften des Lebensmittelwwerbes und der Vereinigung der Löbensmittelkaurleute über . »ie Frage einer g e m e i n f ä m c n Aktion dieser Korporationen im Kampfe gegen die derzeitige»! wirtschaftlichen llebelstände statt. Es wurde besonders darauf hingotviesen, daß nne wirkliche Gesundung der Verhältnisse solange nicht möglich sei, als das Preistreib «rer ge setz bestehe. Die Abgalbeupolitik der Gemeinde Wien, besonders hinsichtlich der Einreihung der Betriebe in die Nahrungs- und Genußmittelabgaibe vuvde einer scharfen Kritik unterzöge»! und eine Aktion n dieser Frage für besonders notwendig erklärt. Es wurde darruf hingewiesen, daß auch der neue Berfassungsgesetzentwuvf >urch die beabsichtigte Bestimmung, die Einreihung in die Nahrung»- und Genußmittelabgabe von der Leistungsfähigkeit eines Betriebes abhängig zu machen, eine große Gefahr beoeuDbt. da die Geschäftsleute dadurch ganz der Willkür der?inau<zrefereuten der Länder ausgeliefert würden. Schließlich vurde noch die Frage der Arbeitszeit in verschiedenen Betrieben, weiters die Krage der Altersversorgung und der Unallvevsicherungspflicht eingehend erörtert. Sämtliche Teilnehmer varen sich darüber einig, daß durch Schaffung einer gemeinsame!! Vertretung in Form einer ständigen Delegation aus >ie>sen Vereinigungen die Möglichkeit gefunden werden müsse, die gemeinsamen Interessen mich gemeinsam wirksam zu vertreten. E Die Sorge für den Sommereinkaus steht vor der Tür. Jetzt heißt es, die'richtige Quelle zu finden und sich an diejenigen Firmen zu wenden, die in der Lage sind, die Dame und den Herrn von der Konkurrenzlosigkeit der Warenangebote in Qualität, Preis und moderner Musterung zu überzeugen. Ein Weg durch die Taborstraße fuhrt uns an dem populären Warenhaus Brüder Schiffmann vorbei, das sich im Laufe eines langjährigen Bestandes als ein Unternehmen ersten Ranges unter der Führung des allgemein geschätzten Fachmannes Max S ch i s s m a n n bewährt hat. Im Warenhaus Schiffmann, 2. Bez., Tabor st raße 4 8, kann auch derjenige, dem nicht allzu große Mittel zur Verfügung stehen, seinen Bedarf an Garderobe und Ausstattung decken. Ueberaus aktuell fft jetzt der als Gelegenheitseinkauf gedachte Zeitpunkt für die Sommerwaren-Sonderäug e b o t e. Für das leichte Sommerkleid finden die Kunden reichhaltigste Auswahl in den bekannten Modestoffen wie Crepe de Chine, Crepe marocain« und den anderen leichten Sommergeweben, die für den Aufenthalt auf dem Lande und im Kurort in Betracht kommen. Ein bejonderer Beweis für die außerordentliche Leistungsfähigkeit dieses Unternehmens: Kleider- Voile in allen Tessins und Farben per Meter nur 9800 K. Nicht zu vergessen ist auch das Lager in Chiffonen und Leiueu, fertiger Leibwäsche und allen Modeartikeln vom einfachsten bis zum feinsten Genre. Ueberaus preiswert sind auch die S t r u m v f- und W i r k w a r e n. Für den kommenden Herbst hat das Warenhaus Brüder Schifsmann eine mustergültige Kollektion von Teppichen, Vorhängen und Bettdecken in allen Preislagen vorbereitet, so daß der Besuch dieser Firma sich für jedermann lohnend gestaltet. * Für Prof. Dalmanns Palästinainstitut. Aus Anlaß des 70. Geburtstages des hervorragenden christliche»! Theologe»! Gustav Dalmann haben führende Gelehrte aus Skandinavien, England, Holland, der Schweiz, Amerika und Deutschland einen Aufruf zu einer Gufftav-Talmanrt-Stiftung erlassen. Die Stiftung soll dazu helfen, das von Dalmänn ins Leben gerufene Palästinainstitut an der Greifswalder Universität zu einer Pflegestätte der Palästinakunde und der Geschichte.und Religion oes palästinensische»! Judentums auszubauen. Prof. Dalmann ist zurzeit aus einer Forschungsreise durch Palästina begriffen. * Das teure Abenteuer des Japaners. Der hier in einem Hotel wohnende Japaner 2 h i n g o Thel ist das Opfer eines Diebstahls geworden, bei dem ihm Pretiosen und Kleider im Werte von 15.00 0 Schilling entwendet wurden. Er hatte eine Lebedame kennen gelernt, die ihn des öfteren besnibtd. Mittwoch abends verließ sie mit ibm das Hotel. Die beide»! besuchten ein Kaffeehaus, in dem die Bogleiteriu des Japaners ei»» Telephongespräch führte. Dann erklärte sie, es sei ihr schlecht unv ging »veg. Als er um Mitternacht heimkehrte, fand er sein Zimmer „»»versperrt. Seine vier Kaffer »oare»» erbrochen und beraubt. Die „Dame", auf die zunächst oer Verdacht fiel, nannte sich dem Japaner gelegentlich Lilly Lovas. Man nimmt an, daß sie den Diebstahl mit Hilfe eines Mannes verübt hat, der am Tage der Tat im Hotel du Zimmer nahm, ohne zu nächtigen. Er hatte sich „Gut- »»„»,»" genannt. * Ein Kind von einem Pferdefuhrwerk zu Tode gerädert. Gestern nachmittags nach 5 Uhr luuvöe in der Wehl ist raße die vierjährige Emma Straßer von einem Pferdefuhrwerk überfahren. Das Kind staxb itu Lr-pMtMxx MMrjpilLl, . . Da, talmudif che Rächt auf den verschiedenen Stufen seiner En: wie lung mit dem römischen verglichen und dargestellt von . Dr. SIMON RUBIN Lektor am Wiener Beih*Hainidrasch 1. Abteilung: Personenrecht. 1. Buch: Die Sklaverei. Ein Beitrag zur Lehre von den Menschenrechten im Judentumc Preis S 3.40 Das ialmudische Recht alt wichtige Ergänzung des römischen, des Corpas Juris. Zum ersten Mel zieht der clchrte Verfasser eine Parallele zwischen en jüdischen und römischen gesetz- <*>5 liehen Institutionen Die ersten Kapitel einer umfassenden Darstellung der Jurisprudenz des Judentums! R. Liuit-Verlag / (Oien, I. Fleischmarkt 1 * Die Selbstmörder. Am 9. d. hat die in der Landeshvilonstalt Steinh'ff internierte 12jährige Pflcgenin Franziska Pippau aus Furcht vor ihrer bcvorstche»»dc»! Entlassuirg Gift genvmmcn. Sie ist Donnerstag gestorben. — Anr 7. d. hat die 25jährige Hausgehilfin Rosa F a l k, Adamdergergasse 10 woihnhaft, wegen unglücklicher Liebe Beronal genomme»!. Sie starb im Spital. — Der 91 löchrige Bäckcrgehilfe Franz H o rare f, Böcksinstraße wohnhaft, ist a-m MitVivoch bei der Rotundenibvücko in den Donaukanal gcslprurtgen und ertrunken. Radioprogramm. Samstag den 13. Juni. 11 Uhr bis 12 Uhr 50 Mm: Vormittagsmusik. — 1 Uhr 10 Min. bis 6 Uhr: Nachmittagskonzert. — l!rll Uhr r Wochenfeier. — 8 Uhr: „Der Rastelbinder". — 40 Uhr: Heitere Abendmusik (Kapelle Silving). Seteilte, BortrSge und Versammlungen. Zionistische Kulturgruppe, 2 0. Bez., Karl-Meißl-Straße 5/1. Heute, * */a8 Uhr abends. Referat Max Schattner: „Unsere Chaluzkwuzoth und wir." „Unsere Pflichten und Aufgaben." Altschließend Diskussion Gäste willkominen. Morgen, V,9 Uhr. Gelleralbüchsenlemmg. Teilnahme Särntlicher Pflicht. Um 1 Uhr Ausflug nach Mauer. Gäste herzlichst willkommen. — JugeudvereinErezJsrael, Wien, 2. Bez., Z i r k u 8 g a s s e 33. Morgen von '/,10 Uhr bis '/„ll Uhr endgültige Schekelverrechnung. Nicht verrechnete Schekalim gelten als verkauft. V«3 Uhr nachmittags Ausflug. Treffpunkt: Schottentor. — Beth-Hamidrafch, 2. B e z., F e r d i u a n d st r a ß e 2 3. Vorttäge von Rabbiner Lektor Dr. G e l b b a u s: Sonntag, 5 bis 6 Uhr: Mechilta. Dienstag, 6 bis 7 Uhr: Psalmen. Mittwoch, 5 bis 6 Uhr: Liturgie. Donnerstag. 6 bis 7 Uhr: Psalmen. — Z i o n i st ischeSektion Prater. Heute, V»9 Uhr abends. Jungstraße 8, zweite Versamrnlung mit der Tagesordnung: Probleme des XIV. Zionistenksngreffes. Redner: Vtzepräsiöent der Kultusgemeinde Dr. Josef Löwenherz. — Maimonide S- I n st i t u t, 3. Bez., H e tz q a s s e 4 0. Heute, 4 bis 5 Uhr, Rabbiner Dr. A. K a m i n k a, Pirke Aboth. 5 bis 6 Uhr, Dr. N. G o l d st e i n. Schadenersatzrecht der Mischna. — L e s e- und Redeballe jüdischerHochschüler. Heute, 7 Uhr abends, Vortrag Dr. Jellinek über die „Erez- Jstael-Fahrt der Halle" im Vereinslokale, 9. Bez., Türkenstraße 9/"—'%3 ionistischeBezirkSorganisation Brigitten a u. Heute. 8 Uhr abend?, im Vereinslokale, 20. Bez., Gaußplatz (Cafe Holpern), dringende AuSschußsihung. Montag, 8 Uhr abends, allgemeine Versammlung. Tagesordnung: Kongreßfragen. Referent: Dr. Waldmann. -r- Das Gartenfest des Vereines Zukunft findet heute ab V,6 Uhr abends in 'Collinis Cazö Hohe Warte statt. (Tanz, Schauturnen, Vortrage, Konzert. Tombola, Bar, Koriandolischlacht.) Das Reinerträgnis fließt zum Teil dem Lehrlingsheiin in Baumgarten, zum Teil dem Jüdischen Nationalfonds zu. Die Praterfahrt von einst beginnt heute um 3 Uhr nachmittags in der .Hauptallee. Die Jury wird um 6 Uhr ihre Arbeite» schließen und um 8 Uhr die Preisziierkennnng im Waldsteingarten bekanntgeben. Die Teilnahme an der Praterfahrt ist lchne Anmeldung und der Eintritt in den Prater frei. Nach Schluß der Pratersahrt nehmen die Fiakerabende im Waldstelingarten und beim Marokkaner ihren Ansanig. In sämtlichen Etablissements des Praters finden Konzerte und Veranstaltungen aller Art statt. Im Falle absolut ungünstiger Witterung wird die Pratersahrt auf Mittwoch den 17. d. verschoben. Frühlingsfcst in der Hinterbrühl. Das am Mittwoch wegen schlechter Witterung abgesagte FimWiigsfest in der Hinterbrühl zugunsten der Rettungsgesellschaft wird heute abgehaltev. Ab 6 Uhr abends Autobusverkchr von der Oper zum Hotel Radetzky und Berkchrsgelogeicheiten vom Bahnlhof Mödling. Beginn 8 Uhr. '__ Bühne und Kunst. Ncftroy im Jeutfchen Bolkrtheatet. „Eulenspiegcl" oder „Schabernack über Schabernack". Die .schwülen Sommerabende mit Nestroy zu erfrischen, war ei-n glücklicher Gedanke Dr. Beers, um so mehr als er der Gefahr entronnen ist, zu den abgeschmackten deutschen Possen greisen zu müssen, die ihren hmtwplosen Schabernack in den Ferien treiben. Das aibgegrisisene Wort „Wiener Annl.ut" fällt einem ein, versüßt durch eine nur Nestroy eigene Drolligkeit und verbittert durch eine Ldbensphilosophie, die mchr als hiftorsche Bedeutung besitzt. Die komische Figur des vormär glichen Hanswurst wird wieder lebendig und die Wahrheiten, die aus feinem Munde kommen, verbergen in sich eine Tiefe und Leuchtkraft, die den HaiüSiourstdichter und Kvinödianten Johann Nestroy neben die ganz großen Dichter stellen. Hier hat die zeitliche Entfernung keine Entsremdimg zur Folge gehabt. Es sei denn der Darstellnngssti'l, für den der Dichter nicht verantwortlich gemacht werden kann. Dr. BcerS Regie benrüht sich um eine Biederme'ier-Atrrlofphüre, in der aber nicht alle Darsteller zu loben verstan.de:!. Den M'üllevineister Mchlwurn» spielte Kornelius Kirf chn c r in zartandeiltonder Manier; Oskar C i in a als foL tzalschiger Natzi war echt bis ins wachsbwN'de Haar. Kie Damen Keller Und Wessely for.mieii aus dem Handgelenk. Einen separat,» Erfolg holte sich Herr Eh »n an n mit einoi»! Eh-- m-aniis Couplet, Paul Askouas hatte Würde, Ebse Föry karrikierte bezanl'er»d. Den samoseu Eulenfpiegel inalte Walter Varn dal, „„! Originalität bemüht, aber ohne die Mingcnde Drastik, welche die Rolle bei all ihrer schaWhasten Deutung ersorder». Im übrigen war es sehr verrmnstig, daß Nestroy nicht modcririsicrt wurde. Das hätte ih,n geschadet, denn wer besitzt heute das Genie, 'Stestroy zu nestrolMeren? Das Publikum untcrhiel-t sich vortrefflich, die Stimm'nng hielt trotz des schleppc»!den Teinpos bis zum Schluffe an. Die schlichte Muistkuntcrinalung stamlnt von Max Weinzierl und Karl H i c ß. o. r. Aus den Aeatern. B u r g t h e a t er. Heute, 7 Uhr abends, „P et: G y n t". Morgen, '/,8 Uhr abends, „Alt-Heidelberg-. Akademietheater. Heute, V,8 Mr abends, »Wälfe in der Nacht". Morgen, 7,8 Uhr abends, „Soll man es fflfltttf ♦ Burggarten. Sonntag. 8 M)r »rberrds, „Die verkaufte Brau t". Dir. F. Gruber. Montag, 8 Uhr abends, Wagner-ZykluS: „T r i st a n" 1. Akt, Dir. F. Gruber. DienStag, 8 Uhr abends, „Die Jahreszeit eit“, Dir. Prof. Großmann. Mittwoch, 8 Uhr abends, „S ymphoniek o n z e r t", Dir. Martin Spärr. Donnerstag. „T a n zabend des Cerri-BallettS". Freitag. 8 Uhr abends, „S y »n p h o n t e k o n z e r t", Dirigent Antott Konrath. Samstag, 8 Uhr abends, Opernvorstellung „Madame Butterfly", Dir. F. Gruber. Sonntag, 8 Uhr abends, „K o n z e r tn n d L u st s p i e l a b e n d^. StaatSoper. Heute, 7 Uhr abends, „W e r t h e r". Morgen, 7,6 Uhr abends, „G ö t t e r d ä m m e r n n g". Montag, 7 Uhr abends, „21 { d a". Dienstag. 7 Uhr abend.?, „M a n o n". Mittwoch, 7 Uhr abends, „F i d e l i o". Theater i nt R e d o n t e n s a a l. Morgen, 7 Uhr abends, „B a l l e t t k o m ö d i e n". Donnerstag, 7 Uhr abends, „Die 9l f r i k a n e r i n". Freitag, 7 Uhr abends, „C ä r nt e n". Samstag, 7,8 Uhr abends, „D e r B a j a z z o" — „G i a n n i S ch i c ch i". Sonntag, 6 Uhr abends, „T r ist a n n n d I s o l d e". Schönbrunner Schloßtheater. Heute, 7,8 Uhr abends, zum ersten Male LortzlngL „W i l d s ch ü tz". Deutsches Volkstheater. Heute, 7-8 Uhr abends, zum ersten Male G r a b b e s Drama „N a p o l e o n" oder „D i e 1 0 0 T a g e". Neues Wiener Stadttheater. Mittwoch den 17. d. als Johann-Strauß-Feier zum ersten Male „Strauß und Lanner". Kammerspiele. Heute, 7-8 Uhr abends, im Rahmen des Ensemblegastspiel deS Theaters in derJosefst a d t Erstaufführung des Lustspiels „Der Myrtenkranz" von Andrö Birabean und George Dolley, deutsch von Berta Zuckerkandl. R a i m u n d » T h e a t e r. Morgen beendet S i r i Fedäkihr diesjähriges Gastsviel als „A n t o n i a". Montag bleibt das Theater wegen der Vorbereitungen zum Gastspiel von Tairoffs Moskauer Kammertheater geschloffen, daS am Dienstag mit „G 1 r o fl 6 — G i r o f 1 a" von Lecoc eröffnet. L n st s p i e l t h e a t e r. Morgen, 7-^ Uhr nachmittags, „D a S s t l b e r n e K a n i n ch e n". Jüdisches KUnstler-Kabarett (Aztorla)_II., Praterstraße 60_(Arkadla) Dienstag den 16. Juni um 1/i9 Uhr abends Sondervorstellung mit neuen gewähltem Programm, unter Leitung Max Streng Zum Schlüsse gelangt eine Travestie von BOTUSCHANSKl zur Aufführung Das Jvhann-Strautz-Konzert im Schönbrunner Schloß. Das heute nachmittags im großen Hofe des Schlosses Schönbvnnn statbfmdende Iohann-Strauß-Festkonzert, dessen Programm von den Wiener Philharmonikern unter der Leitung des Ärektors Franz Schal k und dein Wiener M ä n n e r g e s a n g ve r e i n unter der Leitung des Ghormeisters Pros. Karl L u z e zur Ausführung gelangt, beginnt pünktlich um 0 Uhr. Der Einlaß in den Schloßhof, ist ätz halb 5 Uhr ausnahmslos nur gegen Vorweisung der Eintrittskarte gestattet. Dagegen ist der Zutritt znm Schortbvunner Park sowM vom Hanpttor in Hietzing wie vom Meidlingcr und vom Hetzendorfer Tor uneingeschränkt. Kartenvevkanf an der Konzertkasse, 1. Bez.. Karlsplatz 6; bei der Konzertdirektion Gutmann, 3. Bez., Äothringerstraße 20; in der Kanzlei des Mannergesangvereins, 1. Canovagasse 4; Kartenöurea'u KMendorfer, 1. Bez.. Krugerstraße 3; Buchhandlung Sgslinski, 1. Bez., Schottengasse 9; Karten'öureau Hietzing (Hauptstraße 24) und Etablissement Weigl, Drsherpark: überdies werde» bei sämtlichen m den Schloßhos führenden Eingangstoren Karten erhältlich sein. Eine Arbeitsgemeinschaft In den Kammerspielen. Gestern vormittags fanden beim Bühnenverein Beratungen zwischen de»» Vertretern des Direktors Geher von den Kammerspioleu und den Vertretern der Orgamsationen der Angestettten sowie des Betriebsrates dieser Bühne statt, deren Gegensatz die Neuordmmg des Betriebes der Kammerspiele war. Es kam eine Einigung zustande, derzufolge die Kamutevspiöle von nun an nn-ter Leitung des Direktors Siegfried Geyer auf Rechuung und Gefahr der Arbeitsgemeinschaft der An- - g c st c l l t e n geführt werden. Opernerfolae. Die Oper „Mona Lisa" von S ch i l l i n g 8 ist am 8. d. an der Berliner Staatsoper p»t 100. Male ausgoflührt worde»». Das Werk hat bis jetzt auf 75 deutlichen u»»d zahlreichen ausländischen Bühnen, darunter NeüvDyrk, Madrid, Stockholm ui>w„ seine unbedingte Wirkungskraft erprobt. Schreckers -Oper „Der Schatzgräber"- hat am Stadtcheater in Augsburg innerhalb vo>n vier Monaten 15 Ailfführungen erlebt. E Jüdisches Künstlerkabarett. Heute und morgen gelangt itu mdischen Künstlerkabarett (Theatersaal „Moria", 2. Bez., Praterstraße 60), „Schlomke-RiA" zur Aufführung. Mitwirkeude: Direktor Deutsch, Max Streng, I. Mestel. Dolly fltachbar, A. Meifels. Lea Weint raub-Graf. Paula Dreiblatt, Klara Zucker. Eintritt frei. Beginn viertel 8 Uhr-