Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2266 (12.6.1925)
- Date
- 1925-06-12
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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- Cfeite 4 Wien, Freitag -"teuer MoruenHettttnn. 12. Juni 1925 ' M. 2286 'salls sänttlichc Kaufleute, Industrielle und Handtverkcr am 13- Iutü die Geschäfte schliefen und die Arbeit einstellen. :^ie Solidarität war auch nach europäischen Begriffen mnsterg.ülti'g und hatte Erfolg. Am 1. Juni erschien eine neuere Verordnung des Gouverneurs, wonach der Mucharim überhaupt — verschoben wird. Die bestehenden Mietkontrakte haben bis 31. Dezember d. I. unveränderte Gültigkeit, und bis dahin hat kein Hausbesitzer 'das Recht, höhere Miete zu fordern oder den Mieter zu delogieren. Man er lautet mit Eintritt der Regenzeit eine so intensive Bautätigkeit, speziell in Jerusalem, daß der Wöhuungs- und Lokalmangel aushören und der Mietzins sich von selbst regulieren lverdc. Der diesjährige Mncharim mag im Kalender der palästinensischen Machthaber rot angestrichen ioerdcn, am bezeichnendsten: rot, denn er bot den wohlgemeinten und nicht mißzuvcrstehcnden Deuter, daß Momente und Zustände geschaffen werden können, wo alle taktischen Manöver, die Volksschichten zu spalten und gegeneinander ^uszuspielen, versagen, wo gemeinsame Interessen die künstlich Entzweiten auf eine gemeinsame Basi's aktiver und energischer Verneinung zusammenbringen. Mncharim bot hicsür nur das beherzigenslverte Schulbeispiel; es muß aber nicht «immer just die leidige Mieterfrage sein und die in Taten umgesetzte Verneinung muß nicht immer beim Proteststreik gegen den Wohnungswncher stehen bleiben. Mncharim hat den Untertanenverstand und das Kraftbewußtsmn der Bevölkerungsschichten geweckt. Es gibt also außerhalb der parteipolitischen Reibereien und Haarspaltereien gemeinsame Lenden, die gemildert, gemeinsame Interessen, die geschlitzt, gemeinsame Fragen, die gelöst tverden müssen, die jedoch der gemeinsamen, einheitlichen und geschlossenen Arbeit bedürfen. Mncharim hat mit seinen Folgen >rmd Erfolgen auch in der bunten, vielfach zerklüfteten Bevölkerung PalMnas den Glauben an eine Plattform der gemeinsamen Interessen zur Wahrheit werden lassen und ist damit aus dem engen Rahmen der lokalen Bedeutung hinausgestiegen _ ‘ W. D. Las Spiel mit der Amerika- Wanderung. §cllm—. Wien, im Juni. Der Natioualbund der amerikanischen Industriellerl hat, wie aus Washington gemeldet wird, der Regierung vorgesHlagen, im Einwarvderungsgesetz einen neuen Paragraphen einzufügen, wonach die Ein Wanderungsgesuche nicht mehr nach Nationen, sondern riach In ü r i e g r u pp e n ' behandelt iverden sollcn> und jedes Jahr aus jeder Jn-dustriegruppe nur einer b est i m m t e n A n z a h l von Arbeite r it und A rbeitgehern die Einwanderung zu bewilligen wäre. . Dieser Vorschlag ist viel bedeutsamer als es den Anschein hat. Denn er enthält ein Zugeständnis, welches die ganze EinwanderungÄpolitit der Vereinigten Staaten in ihren bisherigen Motivierungen a-ushebt. (ä wurde stets betont, daß >bie Wirtschaftslage des Landes und die Zahl der in den Vereinigten Staaten selbst verfügbaren Arbeitskräfte eine Einwanderung fremder Elemente nicht zulassen. Diese Motivierung ist wie die ganze Einwanderungsgesetzgebung aus die Industrie zugeschnitten, welche hoffte, durch Heranziehung von Arbeitsreserven aus beit landwirtschaftlichen Gebieten ihren Machtbereich noch zu vergrößern. Der Kampf, welchen der Stahltrust gegen den Baumwoll- und Getreidetrust seit Jahren führt und der schon vor acht Jahren durch den Eintritt Amerikas in den Krieg zugunsten des Stahllvuists sich entschied, hat ln den folgenden Jahren nach dem Kriege die ganze Politik der Bereinigten Staaten bestimmt und jene verschärfte Mvnroepolitik inauguriert, die Amerika bis heute betreibt. Die Goldzuflüsse, welche .das Nationalvermögen des transatlantischen Großstaates ungeheuer vermehrten, schienen der Industriälisiemngspolitik und ihrem Verhältnis zu Europa günstig. Inzwischen aber stellte sich heraus, daß die Bereinigten Staaten selbst empfindlichen Mangel an Arbeitskraft gerade dort leiden, wo sie, wie es kaum zu erwarten gewesen wäre, innerhalb kurzer Zeit am stärksten getroffen wurden: aus dem Gebiete der Landwirtschaft. Der Schrei nach der „Arbeitshand" wurde auf dem Lande immer stärker und es ergab sich das -merkwürdige Schauspiel, daß das Land durch Lohnübevbietuugen Arbeitskraft aus der Stadt bezog und daß infolgedessen die Jndustrietrusts statt einer Regulierung des Lohnstandards nach ihrem Belieben, die sie sich von der Mbsperrungspolitik erhofften, genötigt waren, die Löhne entsprechend der verminderten Arbeitskraft zu erhöhen. Es trat «daun der Zustand ein, daß in einem Augenblicke, wo die Industrietrusts, welche 'heute durch die von ihnen 'bezahlten Politischen Professionals die gesamte Politik Amerikas beistimmen lassen (siehe Oelskandal und Präsident .Harding), zur Befreiung von der «würgemen Schlinge der Äohnerh5hu»»gen die Maschen des Absperrungsnetzes lockern wollten, die industrielle Arve i t e r s ch a f t es war, welche sich solchem Borhaben aufs entschiedenste widerfetzte. Jetzt aber glauben die Industrietrusts der Bereinigten Staaten, gestützt aus ihre Politische Macht, gegen di« -übernlähigen Ansprüche der Arbeiterschaft Vorgehen und gleichzeitig einen neuen Borstoß gegen die in ihren Grundfesten schwankende Landwirtschaft Amerikas (die auf die Dauer von der extensiven und Raubbewirtschaftuug Mtcht leben kann) unternehmen zu können. Ms man die Farmer für die Wahlkampagne, welche den Mn $&£ Mphindttstrie abhängigen politischen lFaktorcir ihre Position für vier Jahre sichern sollte, brauchte, wurde die sogenannte Wahl Nn izen hau sie inszeniert, die dem Farmer einen höheren Getreidepreis ernwglichen sollt«. Was aber nützt der höchste Getreidepreis, wenn mangels entsprechender Bewirtschaftung die Ertrage sinken und tvenn zur Urbarmachung noch völlig unkultivierten Gebietes, an welchem in den Vereinigten Staaten ungeheure Flächen vorhanden find, die nötigen Arbeitskräfte fehlen? Darauf baut die Großindustrie Amerikas ihren Plan der extensiven I n d u st r i a l i s i c r u n g, darauf auch den Plan der Vergrößerung ihrer Machtposition. Sie will aus beiden Gründen die Kontrolle über die Einwanderung in ihre »Hand bekommen, einerseits um gegenüber den Lohnforderungen der Arbeiterschaft immer die lohndrückende Reserve der Immigranten aus Europa zur Hand zu haben, deren wirtschaftliche Not, zerrütteter Lebensstandard und soziale Bedrückung in ihren .Heintatländern sie zu fähigen Objekten für Lohndvückung stempeln. Andererseits sollen niit dieser Reserve die Lücken gefüllt worden, tvelchc die Giuneuwanderung nach dem Lande in die Reihen des industriehörigen Proletariats reißt, und gleichzeitig die nötige Arbeitshand gewonnen werden, um die durch den Niedergang der Favmerwirtschaft für die Industrialisierung sreilverdenden Punkte zu besetzen. Damit hat die Industrie einen Weg beschritten, der die bisherigen Prinzipien der amerikanischen EintvanderuugsPolitik durchbricht. Demi die amerr-anvsche Einwandevungspolitrk wird in keiner Weise, wie dies die Projekte von ein paar Agitatoren aus der österreichischen Arbeite rkanimer glauben machen wollen, von Sentimenten bestimmt, sondern von höchst unsentimentäler, rücksichtsloser Wahrung der Interessen einer Trustwirtschast, der die Arbeiterschaft und ihr für die Propaganda idealisierter Sozialismus Wohl oder übel dienen muß. .Hat sich doch gerade in Amerika der Arbeitersozialismus als das beste .Hilfsmittel für die Diktatur eines schrankenlos mechanisierenden Ueberkapitalismus erwiesen. Die neuen Vorschläge des amerikanischen Jndustriellenverbandes spielen überdies im Interesse ihrer wirtschaftspolitischen Ziele rücksichtslos mit dem Schicksal von ungeheuren Menschenmassen aus Europa, für welche die Wanderung zum Grundproblom geworden ist. Hunderttanstndc von I u d e n sind darunter. Die jüdische Amerikalvandevitihg hat eine «Generation lang das Wirtschaftsleben Amerikas 'befruchtet, freilich in einer Weise, ivelche dem Maximatziel der cvmerikanischen Industrieoligarchie hinderlich tvar. Denn die jüdische wirtschaftliche Schöpferkraft 'hat ihre Methoden der wirtschaftlichen Freiheit über den Ozean gebracht und sie durch die Schaffung großer produktiver Wirtschaftswerte in den Vereinigtet» Staaten verwirklicht. Die mit Hilfe eines Krieges erlangte Machtposition des anterikanischen Ueberkapilalisntus, der an die Stelle der Wirtschaftsfreiheit die wirtschaftliche Versklavung setzt, an Stelle Produktiver Intensivierung die menschenmordende Mechanisierung, an die Stelle der dem menschlichen Geist entsprungenen Arbeitsevolutiou >den alles Menschliche .ertötenden Quantitätstvahnsiun> — diese seelentötende Macht, welche mit Menschen ebenso spielt wie es der Militarismus tut, den zu «bekämpfen sie im Jahre 1917 angeblich auszog, spürt, daß der jüdische Geist, der auch in der Arbeit die sinnvolle Bestimm'U'Ng des Wkenschen achtet, ihrem menschenentwürdigenden Ziel zuwiderläuft. . Daraus ist es zu erklären, daß die amerikanische Einwauderungspolitiik, deren letzte Vorschläge den Menschenwert zur Ware Herabdrücken, in ihrem hundertprozentigen Zynismus zu hundert Prozent antijüdisch ist. Es ist der uralte Kampf uni die Menschenwürde, in dem seit Jahrtausenden das jüdische Volk allein steht gegen die alte und die neue Welt. Pariser Ghetto. Von Adolphe Pfeffer, Paris. Am linken Seineufer, in der Nähe der Insel St. Louis und der Lite, befindet sich das Quartier St. Gervais. Dieses Quartier, das auch unter dem Namen St. Paul bekannt ist, gehört zu den schönsten und ältesten der französischen Metropole. Stilvolle Häuser und.Paläste erinnern den fremden Bummler an längst vergessene Zeiten, rufen in seinem Gedächtnis Bilder verschollener Historie hervor, von deren Reichtum hier jeder Stein, jede Mauer sprechen. Monumentale Treppen, alte Eingänge, edel gebaute Paläste sind die steingewordene Sprache des großen Jahrhunderts . . . Louis der Vierzehnte, der Sonnenkönig, ritt durch diese Straßen nach Bincennes. Die Memoiren einer galanten Dame überliefern aus jener Zeit eine Begebenheit, die keine Anekdote ist: Frau von Maiutenon hatte eine blonde Zofe mit liefen braunen Augen. Der große König faßte sie einmal am Kinn. „Sire," sagte sie, „es ist sehr traurig, Sie nicht zu sehen, wenn Sie mit Ihrem glanzvollen Gefolge nach Bincennes reiten.,, „Lepautre!" rief Louis der Vierzehnte, „lassen Sie diesem liebenswürdigen Mädchen ein Hans bauen . . .!" Dieses Hans hat die Zeitenstürme bis heute überstanden. ES ist das schöne Palais de Beauvais. Denn Johanna, die Zofe, stammte aus Beauvais... Selbst die Straßenbenennungen haben in diesem Viertel noch das Aroma des vergangenen Jahrhunderts beibehalten. Sie heißen: Straße der weißen Mäntel ... der freien Bürger ... des alten Tempels . . . Rue du Vieux Temple... Wir sind im Ghetto des alten Paris . . . 2. Gassen: schmal, klein, von eiuem sonderbaren Geruch der Armut. Biele Budicken, kleine Geschäfte, .in denen alles zu haben ist, Ausstellungen, Kinos, Kaffeehousterrassen, kurzum: die Boulevards eit miniature. Häuser: grau und schmutzig wie alle alten Häuser dieser Stadt. Sie drohen, jeden Augenblick einzustürzen. Biele sind durch Balken gestützt. Menschen: unruhig, nervös, obzwar sie hier nichts zu fürchten haben ... Ist es die Erinnerung der vergangenen Verfolgungen, die sie ewig mit sich schleppen? Kinder: blaß, mit großen, dunklen Augen ... Ja, Kinder gibt es hier viele. In keinem anderen Pariser Quartier findet man so viele Kinder. Um 13 Uhr mittags strömen sie aus den Schulgebäuden und füllen die sonst stillen Straßen mit ihrem heiteren Lärm. Es sind die Kinder jüdischer Emigranten, die aus allen Teilen der Welt, vornehmlich aber aus dem Osten, auS den weitesten Teilen Polens und Litauens, nach Paris überstedelt sind. Die Kinder sprechen mit ihren Eltern jüdisch. Aber sie besuchen die französische Schule und we'rden französtsch erzogen. Mit 20 Jahren müssen (sie sich für die StaatSangchörigkeit ent« scheiden. Muß man es noch sagen, daß sie es vorzichen, sran¬ Msche Staatsangehörige zu sein? ... Sie sind gute französische Bürger, genießen jeden Schutz und jedes Recht und erfüllen jede Pflicht. Biele Bewohner dieses Quartiers kämpften während des Krieges tapfer für ihr neues Vaterland. Biele sind ans den Schlachtfeldern geblieben. Die zwanzig Schulen des Quartiers werden fast ausschließlich von jüdischen Kindern besucht. „Wieviel Franzosen haben Sie in Ihrer Klasse?" frag»- ich einmal einen Lehrer. „Zwei." „Und auf wieviel Kinder?" „Auf neunundvierzig..." Samstag werden die Schulen geschlossen. Sie stunden sonst ohnehin leer... 3. In den kleinen, schmalen Straßen des Quartiers vergißt mau bald, daß man in Paris ist. Man glaubt, durch eine kleine litauische Stadt zu wandeln. Laden jüdischer Handwerker, jüdische Schuster, Schneider, Tischler, Schlosser. Jüdische Buchhandltingen, jüdische Ueberschriften. Viele „koschere" Restaurants, deren gute Küche in Paris allgemein bekannt ist. Fremde, durch das lulinare Talent der jüdischen Frauen verlockt, und Juden aus anderen Quartieren kommen abends nach St. Paul, dinieren hier und gehen dann in das .Jiddische Theater". Die Leitung und das Ensemble dieser Bühne sind sichtbar bemüht, den Forderungen des modernen Theaters nachzukommen. Aber abseits in den dunklen Gassen herrscht Armut. In kleinen, schlechten Wohnungen müssen meistens mehrere Familien zusammen Hausen. Die Wohnungsnot ist hier groß. In manchen Familien schlafen vier bis sechs Peisonen in einem Zimmer. Hängematten — oder etwas, was an diese entsernt erinnert — werden stockweise an die Wand geschlagen. Der Vater schläft in der ersten Etage, 'der Sohn im Mezzanin, die Mutter mit dem Neugeborenen im Parterre . .. Es wird Abend. Einer jener Pariser Abende, an denen der Himmel klar und sanft ist. Fern rauschen die Stimmen der Stadt. Aber auf den Trottoirs, wo sich sonst des Abends viele Menschen befinden, ist es jetzt still und leer. Durch di« niedrigen Fensterscheiben kann man in das Innere der Wohnungen blicken. Kerzen iverden dort in Leuchter gesteckt, aus weißbedeckte Tische gestellt und feierlich angezündet. Denn es ist Freitag abends — im Quartier St. Paul .,, Re Fra«, die ihre« Satten amneftiert. Eine politische Idylle in Texas. r In Amerika ist es durchaus nichts Seltener, daß ein Grubenarbeiter, ein Zeitungsausträger, ein Koch zu einer hohen und geachteten Stellung gelangt. Die Geschichte von Jamics Fergusson, der alle diese Posten bekleidet hatte, ist jedoch interessant genug, um auf Grund eines Artikels im „Berliner Tageblatt" ausführlicher erzählt zu werden. Als er auf der gesellschaftlichen Stufenleiter zum Bankier omporgestiegen war, wurde er Politiker und in nicht zu langer Zelt Gouverneur von Texas. In ihn» brachen die schlechten Instinkte durch, er wurde des Amtsinißbrauches sowie der falschen Verwendung öffentlicher Gelder in vielen Fällen «beschuldigt und in zchn Fälle», überführt. Er mußte sein An»t Niederlage»», die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm abgesprochen. Das war 1917. Da er nun bei den letzten Gouverneurswahlcn nicht kandidieren konnte, hatte er die glänzende Idee, seine Frau zu einer Kandidatur zu veranlassen. Man fand in Texas darin nichts Ungewöhnliches, denn die Frau war doch nicht mitschuldig an den Verschlungen ihres Ehemannes. So einträchtiglich die Eheleute auch miteinander lebten, davon brauchte sie doch nichts zu wissen. Die Sache glückte, besonders dadurch, daß die Fra»» einen wenig «beliebten Kandidaten als Gegner hatte. So ivurde sie Gouverneur und James zog zum zweitenmal in das Go»»- verneurshaus, diesmal an der Seit« seiner Gattin, sozusagen als „Prinzgemahl". Als solcher fühlte er sich auch und beteiligte sich an den Staatsgeschäften. Die guten Leute in Texas hatten gar «nichts dagegen, daß ihr früheres geschätztes Oberhaupt wiederum au der Leitung des Staates teilnahm — er hatte ja nicht mehr die Verantwortung —, sie fanden es sogar sehr vorteilhaft für den Staat, daß zwei Personen ihm ihre Arbeit widmetet» und daß nur eine von ihtten bezahlt zu werden brauchte. Die Fergussons leben in sehr guter Ehe, keil» Ehegatte ist auf den «»»deren neidisch oder eifersüchtig. Man kann sich wohl denke»», daß di« liebende Frau keinen größere»» Wunsch hatte, als den, ihren Jim von dem häßlichen Makel befreit zu sehen, der — wie sie beteuerte — ungerechtfertigtevweise auf ihn geworfen worden war. Dazu brauchte sie beide gesetzgebenden Körperschaften va»» Texas, vor allem den Senat,. Me Herren Senatoren glaubten bei dieser Sachlage, patz