Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-06-07 · Heft 2261 (7.6.1925) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2261 (7.6.1925)
Date
1925-06-07
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981346--22998-3010469
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

10 entity mentions

©eite 8 Wien, Sonntvg Wiener Mornenzeilung. 7. Juni 1925 Nr. SStzi € Echlammbad Pistyan. Urkrästtge Bader gegen Rhemna, Gicht. Ischias. — Schlamm für Haustüren und all-e Auskünfte: Pistyanbureau, 9. Bez., Alserstraße k Ein idealer Aufenthalt ist die Hotel-Pension „Rudolfsfjofa* in Bad Ischl. Schönste Stoße, Von herrlichen Nadelwalonnaen umgeben. Täglich Künstlcrkonzerte. Mäßige Preise E Das Grand Hotel Bauer in Bad Ischl können wir allen Erholungsbedürftigen tvärntstens empfehlen. Bestgcpflegle Küche. Ideale Lage. Pension nur 13 S. täglich. * Ein jüdisches Jubilanmsseminar in Florenz. Der Verband der jüdischen Gemeinden in Italien faßte während seiner letzten Tagung, wie I. T. A. aus Rom meldet. den Beschluß, in eurem der großen Zentren, wahrscheinlich in Florenz, ein jüdisches Rabbiner- und Lehrerseminar zu errichten, welches den Namen des Königs Viktor Emanuel tragen soll, der im Juni d. I. das Jubiläum der fiinfundztvanzigsten Wiederkehr des Jahrestages seiner ThwnbestetgunZ begebt. Auch die Name des Königs in das Goldene Buch des Jüdischen Natio- -naffonds eingetragen werden. Am Iubiläumstage wird der König eine jüdische Abordnung empfangen, di« ihm über die ihm gugedachien Ehrungen berichten wird. * Die Jüdische wissenschaftlich« Gesellschaft in Italien. Dieser Tgge fand in Rom, wie I. T. A. meldet, die Weihe der Vor kurzem gegründeten Gesellschaft für jüdische Wissenschaft in Italien statt. Dem Festakte ivohnten. zahlreiche hervorragende Persönlichkeiten des jüdischen Lebens in Italien bei. Der jüdi-. sche Senator P o l a c c o, Professor des Zivilrechtes an der Universität R.NN1 tnitrhi' mm rnttnäTiTt sich jetzt mehr denn je der Literatur und den wissenschaftlichen Schätzen der reichen jüdischen Kultur zu, die sich als machtvoller Faktor im menschlichen Fortschritt erwiesen hat. Auch die Gesellschaft für jüdische Wissenschaft in Italien, in welchem Lande die Juden eine hohe Tradition besitzen, wird der jüdischen Forschung ihren Tribut leisten. Der Bürgermeister von Rom. Senator Cremonesi, begrüßte die Festversammlung im Namen der Stadt Wien. E Das führende Hotel in Bad Ischl ist das bestrenommierte Grand Hotel Bauer. Staubfreie Lage im eigenen Waldpark. Vorzügliche Küche. Täglich Fünfuhrtee mit Tang. Vorsaison. — Pension von 13 Schilling aufwärts. * Die älteste Zeitung der Welt — eingegangen. Bor hrrzem hat eine Zeitung ihr Erscheinen eingestellt, die sich rühmen konnte, in der Welz der Publizistik den Altersrekord gu halten. Sie wurde unter der Regierung des chinesischen Kaisers Tin-Kuang-Tsang im Jahre 400 der christlichen Zeitrechnung von jenem Su-^Kung gegründet, der auch als Erfinder der gegossenen Drucklettcrn aus Blei und Silber gibtlJm Jahre 1800 wandelte sich der „Pvking-Bao" — so hieß das Watt — nach HOOjähriger Er ist ein zu einer Tageszeitung um. noch im selben Jahre wurde oas Blatt aber, Werl es sich'hatte beifallen lassen, eine Hofintrigue der Oesfentlichkeit zu enthüllen, unterdrückt. Einige Jahre später begann es zwar wieder zu erscheinen, wurde aber aufs neue aus dem gleichen Grunde verboten. Es erschien dann erneut unter dem Namen „King- Bao". Im Jahre 1912 verfiel es aber abermals der Beschlagnahme, weil es den ersten Präsidenten der Republik beleidigt hatte. Trotz des Verbotes des Weitererscheinens tauchte das Blatt .im Jcchre 1915 noch einmal auf. Angesichts der politischen Wirren des Landes, die dem Blatt das Leben immer schwerer machten, ist es jetzt endgültig eingegangen, nachdem es 16 26 Jahre gelebt hat. E Del-Ka-Leinenschuhe, weiß und grau 10,50 S.. Siehe Inserat Seite 11. __ Lerekne, BortrSge und Versammlungen. Beth waad l'iwrim, 9. Bez., Türkenstraße 9. Heute Ausflug. Treffpunkt um 2 Uhr beim Liebenberg-Denkmal. — Zionistisch e Bezirkssektion Alsergrund, Wien, 9. Bez., Liechlensteinstraße 11. Morgen Montag, 8 Uhr abends, im SÄtionsloLal, 9. Bez.. Liechtensteinstraße 11-13, Ausschußsitzung. Dringende Schekelverrechuung. — Jüdischer Frauenbund. Wien, 9. Bez., Liechtensteinstraße 11-13. Dienstag, halb 8 Uhr abends, Bibelvortrag (Jeremia 31), Mrschnavortrag (Sprüche der Vät^r 4). Vortragende: Esther Mieses. Zeremoniensaal des Tempels, 9. Bez., Müllnergasse Nr. 31. Gäste willkommen. Eintritt frei. * Der Verein Zukunft veranstaltet Samstag den 13. d. um halb 6 Uhr abends in Collinis' Cafe .Hohe Warte" ein Gartenfest mit Tanz. (Schauturnen.. Vorträge. Konzert, Tombola, Bar, Heurigenschänke, Koriandolischlacht). Das Reinerträgnis fließt zum Teil dem Lehrlingsheim in Baumgarten, zum Teil dem Jüdischen Nationalfonds zu. An die Wische BevSlkernng! Im Bewußtsein der Verantwortung für das Schicksal einiger Tausend jüdischer Studenten wendet sich der Jüdische Hochschulausschuß, gezwungen durch äußerste Not, an die jüdische Oesfentlichkert mit der Bitte, den arg bedrohten Institutionen der jüdischen Studentenschaft zu Hilfe zu eilen. Der Jüdische Hochschulausschuß hat immer den ärmsten Kollegen die Studiengelder gezahlt Jetzt wäre er leider nicht imstande, es zu tun. Die Krankensürsorge des Jüdischen Hochschulausschusses steht vor der Einstellung, ivcit die vorhandenen Geldmittel zur Neige gehen. Im Studentenheim des Jüdischen Hochschulausschusses mangelt es an Bettwäsche, Decken und an notwendigsten Einrichtungsgegenständen. Hilflos steht. der Jüdische Hochschulausschuß dieser Not gegenüber. Auch di^es bescheidene Studentenheim kann er kaum erhalten. Der Jüdische Hochschulausschuß macht alle Anstrengungen. um diese Institutionen aufrecht zu erhalten. Ohne rascheste Hilfe der breitesten jüdischen Oesfentlichkeit werden jedoch seine Anstrengungen wenig fruchten. Der Jüdische Hochschulausschuß »sendet sich deshalb an alle Wohltäter und Menschenfreunde mit der dringenden Bitte um rasche und ausgiebige Hilfe, die allein den Zusammenbruch aller lebenswichtigen, unter großen Opfern geschaffenen und ausgebauten Institutionen der jüdischen Stiloenterv ' entenschaft verhindern kann. Jüdischer.hochschulausschuß. Adressen für Geldsendungen: Jüdischer Hochschulausschuß, 9. Bez., Zimmermamrplatz 8; Postsparkassenkonto „Gesamtverband jüdpcher Hochschüler Oesterreichs Judäa" Nr. 66.763; Wechselstube Alserstraße der Anglo-österreichischen Bank, Konto Jüdischer Hochschulausschuß. Mm und Kunst. Lar Prager Mustk'eft Szenische Aufführung 'Das Deutsche Theater steckt unter Direktor Kramers Leitung seine künstlerischen Ziele nicht sonderlich hoch. Anläßlich des modernen Musiffestes brachte es die Erstaufführung der französischen Oper „Ariane und Blaubart" von Paul D u k a s. Rund zwanzig Jahre ist das Werk alt, doch in seiner Mischung von Wagnerisinus und Dobussysmns mutet es noch älter an. Dcbussysmus und doch nicht Geist vom Geiste Debussys, dessen einzige goldhaarnnvwobcne Melisande mehr als sechsmal so viel musikalisches Loben in sich birgt als sämtliche sechs Frauen des Ritters Blaubart, welche in musikalischem Zwielicht dahmdösen. — Bon Dukas ein weiter Wag zu Alban Berg, von dessen Oper „Wozzeck" am gleichen Albend unter Zemlinskys Leitung eitle karge Kostprobe konzertmäßig vorge-, setzt wurde. Bergs Entwicklung führt im „Wozzeck" vom ,Lristan" über Schönbergs „Pierret lunaire" zu sich selbst. Wie viel schlichte Innigkeit paart s'ch hier mit modernem Ausdruck, etwa wenn Marie ihrem K.nde ein Wiegenlied singt oder wem: sie in der Bibel Trost sicht oder wenn ihr Kind nach ihrem Tode ahnungslos Iveitcrspiolt und dem Stcckenpferdchen ,Hopp, hopp" zuruft. Doch darüber hinaus ist die Oper ganz neuartig in ihrer Vevbindung von Bühne und Konzertsaal: .Mt cs doch Berg tveder mit der alten Arienoper noch mit dem neueren Mufivdrayta, sondern versucht — ob mit Erfolg, wird erst die Uraufführung des „Wozzeck" in Berlin erweisen! —, die mn- ^elnen Opernakte mit den verschiedenen Konzertfarmen, wie Suite, Symphonie oder Thema, Variationen und Fuge zu füllen, also dramatische uud absolute Musik gewissermaßen zu vereinheitlichen. Mitteilungen aus dem Publikum. ----- Zcbmerre» rheumatischer, gichtischer und nervöser Art« — Hervorragend Lewährt. Die SB.itunfl tritt unmittelbar ein. — Probepackung in allen Apotheken. 1078 Regina Bauer Ernst Alt Innsbruck Wien Verlobte Emmy Siedner Kattowitz Josef Gross Oswiecim Verlobte Juni 1925 Erna Wortsmann Szymon Sak Wien. n. Wien, IN. Verlobte .Wieder zu haben! JOB Bureau: , VIII. Skstfagasse 19/2 Möbelfabrik J. Spira Feine ™ m. »II. MMlIIWUl 1—1 Wotinungseinricbtungen (Ecke Karl Lelnveixliofergasse FAHR SCHEINE für alle in« und ausländischen Bahn« und Schiffslthien Oes terreichisches Verkehrsbureau Wien, I. Friedricbsirasse 1, — Telephon 7500 3172 w KERSCHLS ist »trenn dUMetUch I fl O © OrTlAfi fih 9 pV För Magenleidende V (lOOül&WIuU<U>&. unentbehrlich« Wo nicht erhältlich direkt beim Erzeuger VITAMIN-BÄCKEREI LAURENZ KERSCHL WIEN, IX. SECHSSCHIMMELGASSe 22 (Ecke Lustkandlgasse) 708 Provinzversand in fckg-Paketen Erste Pressburger Tales Weberei Versand nach allen Staaten Verlangen Sie Preisliste ABRAHAM SCHWARZ, Bratislava C. 5. R. Kapuzlnergesse Nr-? Schmutzige Wände und Plafonds in Lokalen( Bureaus uifd Wohnungen, gleichgültig ob gemalt, gestrichen, Stukkatur oder tapeziert, werden nach, eigenem Spesfal. Trocken Verfahren ohne Störung im Betriebe, ohne Unordnung im Haus in wenigen Stunden gereinigt! ------- Probe Vorführung und, Kostenvor* anschläse kostenlos und ohne Verbindlichkeit sijwi «.rry,-- SCHAUER L WINTER Chem. Wanduna Pisffond'Reinlgungs-Ans'elt ■ I. Himmeipfortgasse tZ 51t Telephon Nr. 72-9-37 GRÜNDLICHE WOHNUNGS-REIN GUNG wie: fuasbodenreiben, -Elnlassen. Abziehen. Fensterputzern Insekten-Vertiigen etz WIRKT UM/tU LUHMI-PAAPABav Im Dschechischeu Nationalcheater leitete Ottokar O st r c i l die Erstaufführung von Leos I a n a c e k s Listigem Füchslein". Ferdinand Pujam führte die Regie. Die Bewegtheit der Tieroper war in Prag nicht so drastisch wie in Brünn, wo die deutlich an ihren einfach stilisierten Kostümen gekennzeichneten Tiere auf allen Pieren krochen und gleich der Musik Geschöpfe der slowakischen Landschaft ivarcn. Immerhin war der bescheidene Komponist mit der Aufführung zufrieden und das Publikum mit ihm. Auch sonst zeig::» das Tschechische Na tionaltheater und das tschechische Publikum lebhaftes Interesse für neuere Musik: So gab es recht flotte Aufführungen von Strawinskys „Petruschka" ~ wann wird dieses Ballen eMich nach Wien kommen? -- und von Darius MilhauvS groteskem Tanzpoem „Der Ochs auf dem Dache". In dieser Satire, tvelche gegen den Dämon Alkohol loszioht, zuckt der Rhythmus ferner exotischer Länder, ivelchen der bis in den süd amerikanischen Uvwald vorgodrungene Jungfranzoje Wohl kennt, es gröhlt der banale Gassenhauer, in wuchern gleichsam Strawinsky die Zunge heranssteckt. Jtt eine ganz ano^.cc Welt führt der ,-Locrates" von Eric Satte, welcher — ein szenisches Kuriosum! — die philosophischen Ttaloge des Plaron weitläufig vertont. Ein gleichmütiger Sprechgesang stütz: sich hier auf philosophierende obstinante Bässe, kein simrllcher Überschwang, aber auch kein falsches Pachos stört die Ruhe und B:herrfchtheii des leidenschartslosen Sokrates, der mir der Mirde des Weisen lebt und stirb:, beherrscht, geläutert, mit einem Schuß feiner Ironie, rvel'he dem Hellenentunr des Ironikers Sokrates und der "-cht französischen Musik des Spötters Satte gemeinsam ist. slb. Lin venlcmal kür Voltaire; Josef Popper-Lynkeus VO LTAI RE Künstlerisch ausgestattetcr Ganzleincnband S 15.—, broschiert S 12.— Turmhoch über allen, rein biographischen und literarhistorischen Büchern steht dieses Werk, das mit tiefstem kulturhistorischen Verständnis das Zeit alter Voltaires schildert Popper* Lynkeus verteidigt Voltaire als Dichter, als Kämpfer und als Menschen. Er entdeckt das Kindliche in Voltaires Natur und dessen Fehler sind die Fehler eines grossen genialen Kindes, das sich seine Naivität und Impulsivität bis an sein Ende erhalten hat Lebensvoll ersteht vor uns der reiche und leuchtende Geist Voltaires, dessen Ideen für die kommenden Jahrhunderte richtunggebend waren R. Löwit Verlag / Wien, I. Flelschmmrkt Nr. 1 finde Kieselhansen tanzte im Uraniasaal, von Professor Lafite am Flügel be gleitet. Ein echtes Wiener Temperament, heiter, rostig und sehr vornlchm, hat sie es in der Kunst der Pantomime und des wesenhaften Tanzes zur Meisterschaft gebracht. Eine Erholung, diese frischen, der Musik wundervoll angeschmiegten, harmouifchen Bewegungen — nach einer Serie gewaltsauter Akrobatenkunststücke, schwitzender Gliedcwerrenkungen und spitzfindiger „Ausdeutungen", die man an einem Dutzend mißvergnügter Tanzabende über sich ergehen lasten mußte. Entzückend, wahrhaft, kongenial ihr Strauß-Walzer, rührend ein Pagentanz und wienerischchumowoll eine Cancanparaphrase^ leicht parodistisch angehaucht, zum Finale von Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt" exequiert. Es war eine große Freude. Sohr willkommen die Begegnung mit dem Reisner-Quartett. Kein „Fülb^ sel", sondern ein gleichlvertiger Kunstgenuß. A. Feierliche Srösftmng des Rationnlmnsenms in Femfnlem. Aus I e x uf a l e m meldet I. T. A.: Aul 2. Juni wurde m Jerusalem das neugeschaffene jüdische Natroualmuseum feievlich eröffnet. Die EvöiffnungAzeremonie leitete -der Präsident der Zionistischen Exekutive, Herr Nahum Sokolow, der in seiner Festrede die Leistungen des Direktors der Kunstschule Bezalel, Prof. Boris Schatz, der sich seit zwölf Jahren um die Schaffung des Nationalmuseums bemüht, rühmend hervovhob. Das Museum, das ebenfalls den Namen 'Bozalell führt, enthält mchr als 6000 Objekte alter und 'moderner Kunst, die in 18 Sälen uutergebvacht sind. vom van des Salzburger Feftsvielhaufes. Nach Ueberwindung mannigfacher Schwierigkeiten, drs znm Teile den Unstimmigkeiten in der Festspielhausgemeinde selbst entsprungen sind, ist der Bau des Salzburger Festspielhauses in Au-griff genommen worden. Es ist dies kein Neubau, sondern vielmehr ein Umbau des im Laufe der Jahrhunderte zu einem mächtigen Komplex angewachsenen ehemaligen Hofutarstalles in der Hofstallgaste. Der Hofmarstall besteht aus einer großen und einer kleinen gedeckten und einer an zwei Seiten an den Mönchsberg grenzenden offenen Reitschule. Die große Reitschule wird durch Hebung des Daches und teiliveise Einbeziehung der kleinen Reitschule zu emem mächtigen Festsaal erweitert. Breite Kommmtikationen mit der offenen Reitschule erlauben es, beide Räume zu einer einheitlichen, für die verschiedensten Zwecke geeigneten Raumgrnppe umzuschaffen. Eine Lyoner Seidenbaus7 zzl~B-S 42Q 6J30 7.40 4. 47S Pongis, 95 cm breit Modefoulards 4Jß 9JiO Det allverkauf zu Orig.-Engrosp reisen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.