Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2260 (6.6.1925)
- Date
- 1925-06-06
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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fei* ft Wien, VariiStaH rmener Moraenzertung. «i. >5>,N! l'.LKr M. Franz.5 Sohn Klavier* und Harmonium« Ctablissement und Lellianslall Wien, l. Bäckerstatte Nr. 7 Gegründet^« / Telephon 78M8MH Ji Die „Reinigung. —g. Wien, 6. Juni. Durch das Cotninunique, »velches gestern versendet ilturde und das von einer Stützungsaktion der deutschen Banken unter Führung der Reichsbant für den Stinnes- .Konzern zu melden wußte, ist offenbar geworden, daß sich dieser Konzern in großen Schwierigkeiten befindet. Avar ist das Commuitique äußerst vorsichtig gefaßt, Ä spricht nur von einer straffen Zusammenfassung der lHeschäfte deS Konzerns und ähnlichen geschäftlichen Maßnahmen. Tatsächlich aber hat man den Eindruck, als würde cs sich um eine ähnliche Verlautbarung handeln, wie man sie gerade vor einem Jahre über die Aktion der Wiener Banken für die Depositenbarck lesen tonnte. Bekanntlich haben damals die Ereignisse im weiteren Verlaufe zum Zusammenbruch der Depositenbank geführt; gerade in diesen Tagen wird im Gertchtssaal das ganze Kapitel der traurigen Geschichte dieses Kommuniques behandelt. Beim Stinnes-Konzern handelt es sich um ein Wirtschaftsgebilde voll lveit gelvalti- 'gerern Umfang. Wenn die Wiener Banken der Depositenbank nur 75 bis 100 Milliarden Kronen zur Verfügung zu stellen bereit warell, so wollen jetzt die Berliner Banken dem Stinnes-Konzern 100 Millionen Mark leihen. Die Analogie geht fast bis in die Details. Der Schluß ist naheliegend. In verklausulierten Worten, die zweifellos der Beruhigung der deutschen Wirtschaft und des Auslandes dienen sollen, wird der Znsammenbruch dieses gewaltigsten deutschen Jnflationsgebitdes, der Erbschaft von Hugo Stinnes, zum Ausdruck gebracht. Ueber das weitere Schicksal des Stinnes-Trusts läßt sich vorläufig kein festes Urteil abgeben. Zweifellos lvar er in seinem innersten Kern sehr faul, ein Machtgobilde, dem das solide Fundament fehlte. Nun begilmt dieser tönerne Koloß denselben Weg zu gehen, den alle ähnlichen Jnflationsgebilde in der letzten Zeit eingeschlagen haben, den Weg, -der fast immer mit ihrem vollkommenen Verschwinden endete. An diese Wirtschaftserscheinung hat man sich in den letzten Jahren nachgerade bereits gewöhnt, sie in vielen Fällen sogar mit Bestimmtheit erwartet. Beim Stinnes-Konzern aber ist ein anderer Umstand bemerkenswert. Das Stinnes- Gebilde wurde von den deutschen Nationalisten radikalantisemitischer Richtung förmlich als ihr wirtschaftliches Symbol hingestellt. Der Stinnes-Konzern repräsentierte denjenigen Zweig der deutschen Schwerindustrie, welcher dieser Richtung umlnterbrochen ungeheure Mittel zur Verfügung stellte. Diese antisemitischen Kreise haben die üblen Erscheinungen der Inflation unaufhörlich dem Judentum angekreidet. Als die Konzerngebilde Michel und Barinat aus denselben Ursachen, die jetzt dem Stinnes-Erbe den Untergang bereiten, zusammenbrachen, waren es gerade diese Kreise, welche in ihrer von Stinnes erhaltenen Presse pathetische Worte über jüdisches Rasfertum, über 'jüdische Ausbeutung des deutschen Volkes durch Schaffung solcher Gebilde ertönen ließen. Sie fetzten ein förmliches Kesseltreiben gegen die Juden Barmat und Michel als Jnflationsgewinner in Szene, suchten unermüdlich neuen Anklagestoff herbeizuschaffen und ließen in zwei Parlamentsausschüssen die Komödie einer „Reinigung des öffentlichen Lebens" vom verbrecherischen jüdischen Wirtschaftseinfluß aufführen. Im Laufe dieses „Reinigungsverfahrens" aber hat es sich herausgestellt, daß die Entrüstung über die angeblichen jüdischen Jnflationsgewinner gemacht und dazu noch schlecht gespielt war, da peinliche „Rückstrahlungen" aufgedeckt wurden. Aber all das nahm den Stinnes- Zeitungen nicht best Mut, bei jeder Gelegenheit die .Hetze weiterzuführen. Sie hatten es direkt auf die Erzeugung von Pogromstimmung aus wirtschaftlichen Motiven abgesehen. Nun widerfährt ihrem arisch-germanischen Wirtschaftsgebilde dasselbe Malheur. Das große Stinnes- Gebäude muß denselben Weg gehen, den die kleinen Zwerggebilde eines Michel und Barmat eingeschlagen haben. Es stellt sich heraus, daß das, was die jüdischen Verbrecher im Kleinen getrieben, von ihrem Förderer rrnd Gönner Stinnes in direkt niammuthafter Weise znstandegebracht wurde. Nun kommt das plötzliche große Vergessen. Während noch vvr kurzem der Neichsbank zuttl Vorwurf gemacht wurde, daß diese halboffizielle Bank Jnflationsaebilden Mittel zur Verfügung gestellt l>at int Verlaufe dieser Hetze wurde der friihere Leiter der Postsparkasse, Neichspostrninister Hoefle, in de,, Tod getrieben —, wird jetzt von delt Nachfolgern ^llimes' die Reichsbauk um Hilfe angerufenr diese ist io vorsichtig, nur bei Zusicherung eines Giros der übrigen Großbanken ihre Mithilfe zu versprechen. die deutschen Antisemiten aus diesen Vorgängen die richtigen Kortsequeilzen ziehet» werden'? Vielleicht wäre dies der Fall, weilil bei ihnen die richtige Erkenntnis der wirtschaftlichen Verhältnisse vorhanden wäre. Doch Deutschlands Alltisemiten haben nie durch Wcheil, geschweige dernl dtlrch Wirtschaftskenntnis geglailzt. Mit antisemitischen Schlagtvorten läßt sich keine Wirtschaft anfbalietl, wie es gerade für Deutschland notig wäre. Ihn diesen Wiederaufbau hat nicht das Judentum, aber die Stinnes-Wirtschaft Deutschland . sur lange Zeit betrogen.! Aus Sk« Ursel. Rücktritt Norman Bentwich' als Generalstaatsanwalt. Jerusalem, 4. Juni. Wie die Palästinensische Telegraphenagentur erfLchvt, wird der Getteralstaatsantvalt der Palästina regierung, Mr. Norman Bentwich, in Äirzer Zeit von feinem Posten zu rücktreten. - Der Rücktritt Norman Beiitwich' Mr Zeit, da auch Obevkom-misfär Sir Herbert Sanmel feinen Pasten verläßt, bedeutet, daß mintmhr kein einziger Jude auf einem Hoheit administrativen Posten in Palästina verAeibt. Im Verlatlse der Pcilästiltadebattc int englischen Oberhaus von Juni 1923 berichtete der damalige Koloniemninister Herzog von Devonfhire, daß unter den 36 Personen, die damals die höchste»! administrativen Posten in Palästina ihekleideten, drei Juden lvarerr. Dies »varen Öbevkom« mifsär Sir .Herbert Samuel, der Oberstaatsanwalt Nornran Bentwich urrd der Leiter der HandÄS-departeinents Oberstleutnant H. I. Solomon, der noch End« 1923 von seinem Posten zurückgctreten ist. Die jüdischen Mitglieder der Jerusalemer Stadtverwaltung zurückgetreten. .Jerusalem, 4. Juni. (I. T. A.) Die zwei jüdischen Mitglieder der Sladwevwaltmiä von Jerusalem haben nach einer Beratung init dem Präsidium der jüdffche»» Gemeinde ihre»»: Rücktritt erklärt. Die jüdischen 'Dtadllvevivaltungs-lnilglioder hatte»» die Ernemiuttg eines jüdischen Sekretärs gefordert, der als Beigeordneter des Stadtsekrotaviats den Sitzur»gen des Rates der Stadtivevivaltuug beiwohne»» und Protokolle in hebräischer Sprache abfasse»» sollte. Gegetrwärtig wer der» die Protokolle über die Ratss»tzu»»gelt nur in arabi scher Sprache nbgefaßt. Der Jerusaletner Bürger,»»eister Raghob Bei N a s h a s h i b i lehnte die Forderung der jüdischen Ratsnntglieder a b, »vas de»r Grund zu deren Rücktritt gab. Erntefest. Aus Jerusalem berichtet I. T. A.: Mehr als 2000 Männer und Frauen aus allen jüdischen 'Siedlungen int Tale Jesreel versa nmwlteii sich in den Scheivuoth- Tagen in der Siedlung Ejn Charod und feierten das Erntefest. Es fanden Tänze und Umzüge statt. Krampf der Ardett. Gin bemerkenswertes Urteil über das neue Palästina. Im „Berliner Tageblatt" veröffentlicht jetzt der Puibtllzist Tr. Felix P i n n o r, der Erez Israel bereist, unter dem Titel „Tos »teile Palästina" eine Artikelserie. Der erst« Aussatz, »vclcher „AnßenwiiMngert" betitelt ist, kommt zu folgende»! ernsthaften, zum LLachdenksn zwiitgenben; Schlußfoilgerungen, die mir »»»»seren Lesern nicht vorenthallen wollen: „Dieses kleine Palästina, ein Land, nicht größer als eine mittlere deutsche Provinz, mit kargen Möglichkeiten, mit umerhörten Gegensätzen des Klimas, der Vegetation, der Kulturstufe, bewoihlit von einer Bevöllkerung, deren aller a rab i s ch c r Teil an Intelligenz, Reise «und Methoden tief unter dem netten jüdischen Teil steht, dessen jüdische Bevölkertmg selbst rtach Herkunft, Lebensweise, Kuttunstu.se, sozialer nni> politischer Tendenz und Schichtung auf das schärfste zerspalte»» ist,! ist gewiß bis an' den Rand gefüllt von Problemen, von Ideologien, von Dingen, die — so oder so — erst werden sollen. Es ist ebenso arm an Traditionen, an gewordenen, stützeb!ete»»der», sich sÄbst entwickelnden, dluÄvüchse korrigierenden u»rd Entwickltlugeu regullerenden Schtvergawichten der Stmktur u»»d des Ausgleichs. Und trotzdetn ist die Zell der Utopien, des theoretisierenden, diskutiererwen, prMemcrtlschen Zionismus, wie wir ihn vor 29, 30 Jahren mchr in Europa als in Zion selbst hatten, alffchvinend vorüber. Ueberha»;pt Üe rivischt sich der Unterschied zwischen Ziorkisten und Nichtziouisten, der in Europa noch immer eine starke Rolle spielt, und der sich dort noch immer um die Frage des poliitschen, nationalen Endzieles dreht, im Lande ganz merk- »v ü r d i g schnell. Man sieht dort nrchr auf die W e g e als auf das Ziel, ans die »»äheroir Dinge als a»vf die ferner«». Mai» ordnet auch die Fragen der sozialen, der »»ationalen W» Lunftsentiivicklnng letzten Endes de»» »mmilleDaren praktischen Bedürifllissen »»nier. Der »»topische Zionisnlus, desse,»» propagandistische Avbell »»nd Vorarbeit nicht geschinälert werden soll, und de»» ein Mr Hh>») tveltgoschichtlicher Zufall, der Weltkrieg u»»d sein Ausgang, mit der nn e»»glischen Jrtieresse diktierten B alson r-Dekl aratior» auf eilte »veltigstens politisch real« Grundlage gestellt hat, war ein Krampf der Gedanken. Die he>»»tigeir Allsbauer wissen, daß der wirtschaftliche Anfban ans der politffchreallen Grundlage nicht oh»»e diesen Krampf der Arbeit durchgoführt »oevdeu kann. Eine rein ökonornische Rechmmg »vürde in diese,n La»»de »vahrsche!»»l!ch nie ausgchen. Hinz»»treten »iluß der E n thnsia Sinus, der zum FanatisinnS gesteigerte Enthnsiasmns solcher Menschen, die „nicht anderkönnen" oder die doch nirgellidwo in der Welt das könnten, was sie in diüsenl Laltde können." Chile will Mische Flllchtlknge aufnehmen. , «Harbin, 1 Auai. (I. T. A.) Der Konsal d-r R°p>«ik Chile führt in Charbin eine intenstve Propng>anda für die Einwanderung jüdischer F l ü ch t l i n i n C h i l e. Das Charbirter J»ifor»latiopMirealli für Emigrantelt hat Erkilltdlgnngelt über die Bet'Wlnisse in Chile eillgezogen. Jüdische soziale FttilKiotläre in Argetllinien warnenwor eitler jüdischen Massetteitüvanderiing in Chile, wo die Mische Bevölkerling alt Zahl f<»nm ius Gelvicht fällt itlld daher eitt Plötzlicher Strom jüdischer Einivanderer verschiedene S ch >v i e x ei ic u herazck«, beschwöres Mche. . Holumdtlruie 14 Ser Fremdentties in Shlna. Gine »tctic Note der Pekinger Regierung. Peking, 5. INlli. (Reuter.)'Die Regierung hat an den Do»)en des diplomatischen Korpö eine »»eu« Not« gerichtet, in der die Vertreter der Mächte ersucht werde»», die Behörden in Schanghai anzulvcisetr, den Gebratich der Schußwaffe e inzuftelle»». Die Note erklärt, die Halt»»»»g der Behörden in Schanghai sei die Ursache des Streiks. Dieser »vird hattptsächlich von Studc»tte»»> propagier». Er hat he»»1e in Schanghai aus die Angestellte»» der e»»ro- Mschen Hotels sowie auf den Post-, Teleg ra pbe», und T e l e p h o n d i e n st übergcgriffe»». Japan bietet China militärischen Beistand an. London, 5. Ju»»i. (Reuter.) Wie „Dallh Expreß^ meldet, hat die japanische Rcgieru»»g »»ach Peking eine Note gerichtet, in der sie de»» B c i st and nt i l i t ä r ischer Kräfte für den Fall anbietet, daß die chinestscheli Behörde»? nicht imstande tmire»», die Ovdnu»»g in den Verschiedene»» Städten »viedcr herzustellen. Der Sowjetbotschaster in Peking, Ka rach au, hat der chinesischen Regierung anläßlich des Todes der bei de»» U»»ruhe»t in Schanghai ütns Leben gekolmnenen, Chittesei» in demonstrativer Weise das Beileid der So)v> i e treg? er»»ng ausgedrückt. Bolschewikifcher Ginfluß. Wie das ReuteLsche Burcart ans Schanghai nieldek, soll die Pottzei Gewißheit erlangt habe»», daß die Bolschewiken die gegetÄvärtigen Unrtllhen finanzieren »rn>d die chi»»esische»t Sttrdenten zur Propagierung des Moskauer Programms benützen. Die Zahl der S t r e ikenden wird auf 15 0.000 geschätzt. Ein Pogrom auf Wische Bauern in Weißrußland. Riga, 4. Juni. (I. T. A.) Bor kurze»« wurden im Dorfe Sapischinko, Distrikt Homel, jüdische La»»dsvbeiter von bewaffneten Bauern angegriffen. Der Bauer SchloÄm Zlatin, 63 Jahre alt, wurde von elllem der' Angreifer namens Bogdanowitsch getötet. Ms zur »Hikfe der angegriffenen Juden eine Abteilung der Roten Armee erschien, entspann sich zwifchen den Pogwmisten und den Soldaten ein Katnpf, »twböi ein Pogrombst getötet und einige, unter ihnen Boadanoivitsch, vechaftet wurden. Die Jionsftenvevfolgutrgen In Rußland »dauern an. R-iga, 4. Jurti. D. T. A.) In den letzte»», Lagen wur» de» wieder »nehreve Personen unter der Beschuldigung illegaler zionistischer Betätigung verhaftet und deportiert. Benjamin Werlinsky und sieben junge Leute aus feiner Umgebung wurden für je drei Jahre nach Sibirien verbannt. Chaim Koschevowsky witrde verhaftet, seine Berbanmmg Mlrde, da er schwer tuberkulös ist, aufgeschoben. Süden Wolf in Warschau. Eine Unterredung zwische»» dem Dep»»tirrten Dr. Thon und Mr. Wolf. (Eigendiellst der „Wiener Movgenzeitung".) Warschau, 6. Juni. Ueber telographlsches Erfucheit do»r Mr. Lueieit Wo lf ist der Deputierte Dr. Thon ül Warschau eiilgetvoiffen, wo er eine emstündi'ge Unterredung mit Luoien Wolf hatte. Deputierter Dr. Thon erllüvte einleitend, die Reise Wolfs habe in ben jüdisch-politischen Kreisen Polens Verstimmung hervorgerufen, die Miso erklärlicher sei, da die jüdische Geilteiuschast in Polen sich politisch genügeltd kräftig fühle, um alleiit ihre Wünsche und Bedürsltisse zu vertreten. Lucien Wolf erwiderte, daß er nicht die Absicht halbe, sich in die inneren Angelegenheiten der Jiildenschast Polens einizuutischeit, sondern daß er sich bloß seil lältgerer Zeit für die Juldeitfrage im allgeineiite»» r»ud die jüdischen PrMeme in Polen interessiere »»>»d mit seiner Reise bezivecke, die Verhältnisse der Itlben in Pvieu näher keilnen zu lernen. In AiAetvacht dessen, daß mit der Regelung -der jüdischen Frage die innere K o n s o l >i d i e r n ng des polniischoit Staates z»täminenhäiige, habe -das Joillt Foreig»» Comnuttee des Board äs Deputies ihn (Wolf) als Delegierten entseildet im Zu- Mt-menhaltg mit den Besprechltngen, die er (Wölf) mit dom wlnischen?lnßenntiitvster S k r z y >» Sk i in Genf gehabt habe. Für »tähere J»tfor»lia-t-lonen stelle er sich den» jüdische»» Kl-nb M Bevsügtlltg u»»d »volle auch dessen Ansichten hören. Am Schlüsse der Unterred»»ng erklärte Mr. Wolf, er habe de»» Wrtrtsch, »t-omals Gelegeilheit z»t ftndert, mit de»»» Depu tierten Dr. Thon und den übrigen Vertretern des poluischelt Jttdeitlmns z-»l'san»uren;»ttreffen. Mit de»n Obllvann des jüdische>» KlübS, Dr. Reich, der gegelüvävtig durch die parlam-ertiarischei» Ereignisse »>» Anspruch Henontum» ist, fand eine Unterredung bisher »»icht flau. 559