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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-02 · Heft 2256 (2.6.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2256 (2.6.1925)
Date
1925-06-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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i fe. BM Dien, Dien-kav Ser Zwerg als Lustmörder. mnt grauenhafte Untat im Lievhart-tal. Die SSMrlg« Fabrik-arbeit-rin Adele Schultz wurde vsa ihrem Geliebten, dem löjiihrigen Hilft, arbeuer Engelbert vaar und deflen Freund, dem WjShrigen Goldarbeiter Josef Meisinger er. Würgt und sodann von beiden geschändet. Josef Meisinger hatte auf teuflisch« Weise die Tat veranlaßt. Er selbst hatte sich «« dag be° dauernbwerte Mädchen beworben, war aber, weil er ein I w e, g ist, abgewiesen Worden. AuS R a ch e hat er dann den Geliebten des Mädchens auf einen dritten eifersüchtig gemacht und ihn bewogen, gemeinschaftlich mit ihm, de« Zwerg, die angeblich Treulose zu töten. Die beiden Mörder konnten noch gestern verhaftet werden. Nach anfänglichem Leugnen haben sie ein umfassendes Geständnis abgelegt. Sie zeigten keine Spur von Reu« und machten ihre Angaben in einem Tone und mit einei Ruhe, als ob sie sich der Tragweite ihrer Tat nicht bewußt waren. . Tödliche Autounfälle. Dev Industrielle Gahtigev und dev Enfetiev Stie-er vevunglüekt. Der Direktor der Alfa-Seperatorwerke, Kam- Merzialrat Hans Sahliger wollte am Pfttlgftsonntag in Begleitung seiner Gemahlin, sowie des Betriebsleiters der Alfa-Separatorwcrke, Prokuristen Josef S ch i r irrba >cher und dessen Gattin, dann des Rechnungsrates der Städtischen Elektrizitätswerke, Karl Zimmer!, einen Auto» mobilauSflug nach Hartberg in Tteiermark unternehmen. Das vom Chauffeur Franz Hutterer gelenkte Auto fuhr von Wien über die Triester Reichsstraße. In unmittelbarer Näh« der Teufelsmühle stand ein Bierwage» quer über die Straße. Der Chauffeur wollte, um einen Zusammenstoß zu verhindern, das Auto nach links steuern. Er stieß hiebei an einen Kilometerstein und ging das Auto insolge des Anpralles vollständig in Trümmer, während die Insassen herausgeschleudert wurde«. Kommerzialrat Sahliger wurde mit vieler Mühe aus den Trümmern des Autos hervorgezogen. Er war mn schwersten verletzt und wurde in das Mödlinger Krankenhaugebracht, wo er noch am selben Nachmittag seinen Verletzungen erlag. Die anderen Insassen wurden schwer verletzt, nur der Chauffeur und zwei Damen blieben unverletzt. '. * Linz- 31. Mar. Der Besitzer des Cafe Splendid in Wie» Karl Slieber erlitt in der Ortschaft Saarstein durch versagen der Bremse seines Automobileinen schweren Unfall. Das Auto fuhr an ein« Telegxaphenstangc an. S t i e b e t erlitt einen Schädelbruch und wurde schwer verletzt nach I s ch l g e b r a ch t. Cafctier Karl Stieber, der im öS. Lebensjahre steht, tvar SamStag zum Besuch seiner verheirateten Tochter nach Leoben gefahren. Das Auto Pflegte Stiebers Chauffeur zu 'lenken. Kommunifteukrawalle in Linz. Bei einem Beterauenfest. Der Krieger- und Landesvcleranenbund für Okberöfterreich hat hier zu Pfingsten ein Kameradschaftsfest der Krieger- und Veteranenverenre veranstaltet. Als sich der Festzug am Pfingstmontag vormittags über die Landstraße zur Feld messe bewegte, versuchte ihn eine Gruppe von Linzer Kommunisten, die durch Zuzug aus Wien verstärkt waren, zu stören. Die Dbrnonstranten würden durch Polizei in die Seitengassen abgedrcmgt. Da die Komnruniston den Anordnungen der Polizei teilweise sogar tätlichen Widerstand entgegensetzten, war die Polizei genötigt, von der Waffe Gebrauch zu machen. M ehrere Demonstranten wurden leicht verletzt; zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Die Rühe wurde binnen kurzem wiederhergestellt. Der weitaus größte Teil der Verhafteten waren Wiener Kommunisten^die, etlva 235 an der Zahl, nach durchyeführten: Verfahren, noch in der Stacht zum Pfingstmontag mit einem Giriere ilzug polizeilich nach Wien befördert wurden. Sechs Personen 'wurden dem Lan'desgericht emgeliosert. __ Ja« Schachtnmier in Marieubad. Marieubad, 1. Juni. (Tschech. P.-B.). Neunte Runde des internationalen Schachturniers: Przepioka—-Grünfeld unentschieden. Die Partie ThomaSJanowSki wurde in schwierigem Endspiel abgebrochen. Aales verlor nach heftigen Angriffen Marshälls, Ruvinstein verlor ..gegen Niemzo- I^artakower gewann gegen Haida, der in einer RemiSstcllung im Endspiel einige schwache Züge machte. Reti gewann nach geistvoller Kombination gegen Spielmann. Stand nach der v. Runde: Marshall 7 Punkte (1 Hängepartie), Niemzowitsch, Reti, Rubinstein, Tartakower Bier-Ttödte-Schachwettkampf Verlin-Budapest-Prag-Wien. Pfingstsonntag wurde diese arohzügiae Veranstaltung, die gleichsam über die mitteleuropäische Borkampferschaft die Entscheidung bringen soll, mit den Kätnpfen Budapest -Prag und Berlin^Wien fortgesetzt. Budapest verlor nach spannendem Wiener MoraenzettunA. S. Juni 1925 Seite «' Kampfe 1,3:2,5. Das Wiener AuSwahlieam besiegte die Berliner mit dein gleichen Store. Gestern, Pfingft.nontag, standen [ich die Prager nnd Wiener Mannschaften, beziehungsweise ene von Budapest und Berlin gegenüber. Wien konnte seine -«zeitige Ueberlegenheit mit dem Resultate 2,5:1,5 zum Ausdrucke bringen und sicherte sich so den ersten Platz in dieser interessanten .Konkurrenz. Auch Budapest gewanu überlegen mit 4:0. Der heutige Schlnßkampf Prag—Berlin findet in den Räumen des Hotel Müller, l. Be;., Graben, statt. Sine Shlorerplofton. Bern, 1. Juni. (Tel.-Kautp.) Ju der schweizerischfranKösischen Grenzstadt Anemasse bei Genf ereignete sich ein furchtbares Explosio n'Sn»glücf. Ein Wagen der schweizerischen, Bundesbahnen, der mit zwei großen Zylindern beladen war, die mit je 12.000 Kilogramm flüssigen C h l or s gefüllt ivaren, stand stundeMng in dev Sonne. Durch die Sonnenwärme explodierte das Chlor. Eine Wolke von Chlor ergoß sich Wer die Stadt. Mehr als 50 Personen erlitten schwer eChlorvergif Lungen. Muffolkni „sSubert" die Bmeankratie. Ein Expreßgesctz. Rom, i. Juni. (Tel.-Komp) Ministerpräsident Musso» l i n i besprach nach seiner Rückkehr nach Rout mit dem Kammerpräsidenten C a s er t a n o die Durchfichrung des Gesetzentwurfes über die S ä u b e r n n g d e r B u r e a u! r a 14 c vo » „a n : i n a! i o n a l e n" E l e m f n t cn. Der Entwurf welcher der Regierung B Allmächte n zur CrlassMf juristischer Borschristeu gibt, soll von der Kammer beschieß nigt behandelt werden. Zu diesem Zwecke soll ein Prüfungs' ausschuß eingesetzt werden, der innerhalb 2 4 Stunden sein Gutachten ahzugchen hat. Mussolini erklärte, er habe den Gesctzcntwuvf gegen die „räudigen Schafe der Burcaulratie" stM angeregt und werde ih>t auch s e l b st vertreten Neue Fremdenunruhen in Schanghai. London, 1. Juni. (Reuter.) Wie aus Schanghai gemeldet wird, haben sich die gegen die Fr« mden gerichteten ll n r il h e ü w i e d c r h o l t. Studenten versammelten sich in der -Hauptstraße, tvo eine große Menschenmenge zusanimengeströnlt tvar. Als die Stttdcnten sich anschickten, die Polizei anzugreifen, richtete diese die Feuerspritzen gegen sic. Die Studenten schleuderten P f l a st e r st e i n e gegen die Wache, die hierauf von der Schußwaffe Gebrauch inachte. Fünf Personen wurden schwer verletzt. Die Stadtverwaltung hat den Belagerungszustand über die Stadt verl.ängt Die Lage ist sehr ernst. * Jüdisch« Volksschule. Die Einschreibungen in die erste bis fünfte Klasse der jüdischen Volksschule, 20. Bez., Tenisgasse 33, finden täglich, mit Ausnahme von Samstag. zwischen 12 und 1 Uhr mittags, in der Schulkanzlei statt. Das Rundspiel auf der Hohen Warte. Sonntag: Rapid-Hast 3:0: Hakaah— Sparta 1:1. Montag: Hask-Hakaah (Reserve) 3:8: Rapw-Sparta 3:1. ..Das. zwtitägigc Doppelspiel auf der. Hohen Warte hat verhältnismäßig -wenig Zu-fchancr angelockt. Das -ideale- Wetter veranlaßt« viele- -Fnßiballfreunde zp anderen Programmen. Der gebotene Sport bewegte sich auch nur ans Durchschnitts- Höhe. wenn man von gan.; hertzorragenden Leistungen einzelner Spieler absicht. Die zwei slawisch e n Manufchasten, die als Gäste auf der Hohen Warte 'antraten, sonnten Oesterreichs FußhalHport n i ch t tu den Schatten stellen. Die sym-- Pachffchen A gramer Al adem-iker entpuppten sich alz schnelle, harte Spieler, die sehr-gute-Anlagen-besitzen,, abernatürlich noch-manches zu lernen haben. Mn.', ersten Tatze konnte Hast den Hütteldorfern bemerkenswerten 'WidevstaNdvntgegensetzen, und wurde erst ganz -mn' Schluß nieder-. gerungen. Gestern hatten die Agramer große Mühe, rnumit/ einer R es e rv e m a n nsch a.f,t dc-r- Hat oah fertig zu werden. . Spa r t a wiederum konnte «'«. r' durch Pie H i n t e r-' >n a n nsch a f t die Re'ellitat' des IchechWen Sieges im Länderkanips gegen Oesterreich bcstätitzon. Der gogenlvärtige, goalunfähige -AngrU Nimmt der obedein ütberniächtigen Sparta, die alte Schlagkraft. .Haikoah hielt sich gegen die Tschechen trotz des durch Ersatz unzulänglichen Angriffs sähr gut unld Rapid, bewies wieder seine -gute Jorm. Die heworstechendston Spieler der Heiden Tage waren Gut tin an n. Jried. Kada und Gloa er. Bemerkenswert war am zweiten Tage die einbeit -I i'ch e S t e l l -N n g n a h m e de8 PublilkumS >g e -g e n die Hakoah, -von der es Oesterreichs Repräsentation - am ersten T-age. verlangte. - . RaPrd—Husk 3:0 (1:0). Rapid: ' Ja.n:sik: Jellinek, Cejka; Richter, Ki-akowski), Ni-etsch; Äirbes, Weffelik, Kuthän (Zach), Hosha-uer, Wessely. - H. A. S. K.: Friedrich; BenklHic, Künst, Mawia-novich; Bremer!, Kriz, Babic 2, Zinaia, Kalibas, Binek, Jeren. Die Agramer stellen eine spieleifr.ige Mannschaft von D u r ch s chn itt S kö n u e n, die natürlich in - unserer ersten Klasse keine Rolle spielen kann. Sie -brachten einen, guten Tormann, einen ganz tüchtigen Zenterhals und rasche F1« $ t-1 st urme r. Ihr KÄmbiNationSsPiol ' wäre nicht schliwt, doch haften ihm -noch taktische Mä-ngÄ an. Rapid trat mit einer -kombinierten Mannschaft - an, die den, ^>gner immer sicher hielt. Das Spiel wickelte sich in -gemrächlichsm Teinpo ab. In der 26. -Minute landet ein weiter Schuß Hoflbairers im Retz. Nach der Pause Wunen die. Agramer lange Zeit Treffer verhindern^ DI« letzte Mertelstnnde. spielen die Hütteildopfer sogar «n-it zchn Mann, -da Hafbauer verletzt aus--, scheidet. Gleich darauf erzielt Wesselik mit scharfem Schuß daS »weite und in der letzten Minute das 'dritte Tor. . Schiedsrichter Kalifmann. Hatoah—Sparta (Präs) Irl (0:1). Gute Leistung der Hakoah. Hohe Warte. 12.000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun. Sparta: Hochmann; Hojer, Perner; Kolenaty, Kada, Cervenv; Simone-, St-anek, Schaffer, Rektoris, Hojni. Hakoah: Fabian; Scheuer, Wegner; Fried, Gutmann, Pollak;'Neufeld, HanÄer, Gansl. Futz. Katz. Auch die geschwächte Hakoah-Mannschaft schlug sich brav und konnte ein ehrenvolles Ergebnis erzielen. Ueberrascheiiderweise waren die Blaii-weißen trotz des schwachen Spieles der drei Ersatzleute im Angriffe in der ersten halben Stunde den Tschechen glatt überlegen. Auf der rechten Seite! hatte H ä it s l c r wunderbare Momente und - N e u f e l d bildete eine , ständige Gefahr für dgS Sparta-Tor. Ueberragend zeigt« sich G« 11 mann, der bis zu dom (chlveven von Hejuy an ihm begangenen Foul seine bisher gesehenen Höchstleistungen womöglich noch übertraf. Während dieser Zeit führte er geradezu ein vollkoniinenes Spiel vor und stellte in diesem Spielavschnitt den auch hervorragend arbeitenden Kada weit in den Schatten. Me übrigen in der Hakoah-Hintermannschaft kämpften Prächtig und drückten bat eigenen Angriff immer wieder nach vorne.' In dieser Zeit war daher auch die jüdische Mannschaft st a r k o s f e n s i v. Gute Chancen wurden jedoch vergebe» und einige schwere Bälle machte der S.varta-Tor? mann unschädlich. Erst als sich.Neufeld eine. Verletzung am Fuße zuzog und nicht mehr recht mitkonnte: Häusler wieder durch die starke Sonne ermattete, kamen die Prager auf. Ihre Angriffe waren aber systemlos und langsam. Besonders Schaffer war eine totale Nnll. Dstsqr. Spieler zehrt wirklich nur tnehr von seinem Namen. Auch die linke Sparta Seite war ausgesprochen schwach. Nur Hejny und Aektvris konnten sich bemerkbar machen. Eine gefährliche Situation entstand einmal vor dem Haköah-Tore, als Fabian sein Gehäuse verlassen hatte. Den über ihn hiuwegdirigiertcn Ballrettete Scheuer.. . . . In der letzten Spiel-Minute vor der Pauie erijicttat die Tschechen das T o r. Nach einem Godränge hatte der. Halblinke der Sparta, der sich unmi-ttel'bar vor Fabian in --.st de - S 4«Fl«ii g bofaüd, dorr Ball über die Goallinie «beiforÄevt, <m«gMich sogar mit Hibfe der. Haüvd. B r a u n. Haltvorschnell für Goal entschieden. . Als bessere Mannschaft der ersten Spielhälste mußte Hakoah ntät Trcffcpvcrlust in die Pause gehen. Nach .Halbzeit gab es. noch zunächst «ine klein« Osiensive der Blaü-ÄÄißen, die schließlich durch eiinen -aus R'iese>ndistani ' von Fried großartig getretenen Strafstoß ausgleichen konnten. Dann aber brach der Hakoah-An-griff vollkommen zusmninen. Die Ersatzspielers sowie Häusler und Neuseld, die dann kaum mehr in Aktion traten, waren nicht mehr im st-ande den Ba/' zu führen oder zu halten und es begann . der heroische Kampf der Hakoah-Hintermannschast. Kada hatte jetzt leichteres Spiel und lief zur Hochforni au-f. - Mer.'Hakoahs Deckung erwies" sich als ebenbürtig, Guttmann Hn-nd Fried-warfen sich mit prachtvollem Man in den Kampf -und - P o I I a kk kämpfte gegen seinen gefährlichen Flügel nach Kräften. Was Fr-red in der zweiten Hellste leistete, stellt ihn hoch über alle Flügelläufer der letzten österreichischen Auswahlmannschaften. Scheuer bewies jetzt neuerlich seine, unverwüstlichen Kämpferqualrtäten mid Wegner. der sehr ballisicher ist und Wer Bcfrerungsistöße verfügt, bewährte sich als nicht zu verachtende Kraft. Es war jetzt ein wahrer Kampf, vor allem der beiden .Decknivgsreihen. HakoahS Läufer erwiesen sich deur berühmten Sparta-Trio als vollkommen ebenbürtig. Den tschechischen Stümtern gelang es auch weiterhin nicht, Schußgelegenheiten herausMavbeiten. Einmal gab es «in gcfähMcheS Gedränge vor den: Hakoah-Tor. wo ein fäst sicherer TveMer mit GNck verhindert werden konnte. Sonst .gab es für Fabian kein« schwere Ärlbest. Im HaLoah-Augriff lvav Gansl als Gast tätig. Seine GkniMit D vorbei. An einigen Zügen sah ntan sein« früheren Fähigkeiten. D e r W i l l e w a r d a, aber di« Kräfte fehlen. Er ist physisch nicht imstande, seine Absicht eil durch' znführen. Wäre «r der alte geivelsou, Sparta wäre schwerlich einer empsindlichen Niederlage entgangen. Auch das Kopsspiel Jzsos ist kraftlos gsworden. Anfangs hielt er sich mich recht gut und zeigte den alten Routinier. IM weiteren VerlaBe ließ er immer mehr nach. Am linken Flügel stand nach' langer Pause seit seiner Verletzung zum ersten Male toidbetuim Katz. Der einst so pfeilschnelle und flinlre Spieler «iigte sich derzeit noch als völlig uMUlänalich. Ldatz wird sehr hart trainieren müssen, unt wieder entsprechen zu rönnen. Zwischen beiden stand ein Junior, namens Fuß. Er hat enischiedon Anlagen, verfügt über gute Technik -und zeigt ziemliches Spiel Verständnis. Nur hält er den Ball viel zu lang, wodurch er den Angriff um Chancen bringt. Bei den Pragern war. Wie erwähnt, der ganze Angriff uy« zulänglich. "Die evsten Angriffe, inszenievt di« Hakoah. Guttmann .. die zu einer Ecke führen, die Rollen- Parteien erzieldn wettere Ecken, dann en-Üvickelt sich längsayi eine leichte aber immer dMtlicher werdend« Uoberlsyenheit dou Hakoah. Gansl hat orn« schöne Chance durch em Goal in echtem Gcmsl-Stil populär zu werden, aber er bleibt im Duell mll dom Tovmann der'Spavta Zweiter. Schauer rettet oinnral auf der Torlinie, als -Fabian schon das Gehäuse verlassen hatte, dann vergibt Sparta eine Ecke und Häuslers scharf getretener Fvöiftoß wird vom Tormann gehalten. Zwei tveitere Ecken für SPavta scheinen eine Offensive der Gälte -anzu^ kittMigen, aber bis auf zwei FchMpfler von Rektoris atb Kolenaty gibt es Leine weiteren Ereigmsse. Ein schweres Foul, das Hoiity an Guttmann begebt, erregt die Gemüter, dann läßt Fried di« gegnerischen Sturmer Passieren, Rektoris gibt znr Mitte, wo Stonek den Ball, wie escheint, mit der Hand stoppt und dann unhaltbar rmsendet. (44. Minute.) V

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