Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2256 (2.6.1925)
- Date
- 1925-06-02
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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1 > •' 5. Juni 1925 Kr. MN Mitteilungen aus dem Publikum. I ’^SBte», MenKag J;1!; konnte. Um fo eher ist seit der stabilen Währung und der Wiedereinführung des Hartgeldes die Büchse berufen, wieder die Hauptrolle in unseren Sammclmittclu zu spielen, ha sie allein imstande ist, eine gesicherte Einnahme zu gewährleisten, also das ordentliche Budget gewissermaßen darzustellen. Es ist das alleinige Verdienst des zionistisch-akademischen Vereines VarKochba, daß man zuerst in Oesterreich, beziehungsweise Wien, mit einer systematischen Büchscnarbcit begonnen hat, und daß die anderen Länder erst um vieles später dem Beispiele Oesterreichs gefolgt sind. Unter einer systematischen Büchscnarbcit verstehen wir eine regelmäßige, in gleichen Zeitabschnitten, viermal jährliche, kurz befristete, in allen Orten gleichzeitige, genau durchgeführte Leerung und Büchsenausstcllung, wobei niemals die Aufklärungsarbeit schien darf. Die mustergültige, sowohl technische, wie auch propagandistische Arbeit dieser Gruppe hat cs bewirkt, daß der 9. Bezirk, den sic bearbeitet und allmählich ausgebaut hat, auch heute vor den judenrcichsten Bezirken an erster Stelle steht. Nttt positivem Erfolge geleert. Zeit der Leerung Büchsen-« anzahl 109 Gesamtergebnis Durchschnittsergebnis einer wärmer 1923 öst. K. 500.000 Büchse öst. K. 4.500 April . . 122 1,272.033 10 400 Juli . < 200 3.260.848 16.300 September . . . 223 3,996.108 17.900 Dezember „ März 1924 Juli , . 375 7,748.930 20.600 . , 370 8,942.650 24.100 . . 362 8,380.300 33.100 September „ , , 380 9,602.000 25.200 Dezember # . . 426 11,650.000 27.300 Marz 1925 . . . . 541 16,465.000 30.400 Seit der letzten Leerung ist die Büchsenanzahl in diesem Bezirke auf 874 gestiegen, so daß bei der vom 31. Mai bis 8. Juni stattfindcnden Leerung eine entsprechende Erhöhung des Gesamtergebnisses zu erwarten ist. Vor einem Jahre hat mau in ganz Wien, in letzter Zeit auch in der Provinz, mit der systematischen BüchsenarLeit begonnen. Dabei darf aber die Schwierigkeit nicht übersehen werden, einen jahrelang vernachlässigten Arbeitszweig wieder aufzurichtcn. In den letzten Jahren ist ein großer Teil der Büchsen überhaupt nicht geleert worden, wodurch dem Keren Kajemeth sowohl ein finanzieller Schaden, sei es durch Entwertung des Inhaltes, sei cs durch den Verlust der Büchsen selbst, als auch ein viel größerer moralischer Schaden, da hiedurch das Vertrauen zum Keren Kajemeth vermindert wurde, entstanden ist. Dank einer treuen Mitarbeiterschar aus Jugendkreise« und der bereits geschaffenen bureautcchnischen Vorbedingungen. .werden jetzt sämtliche Büchsen regelmäßig, in gleichen Zeitabschnitten, viermal jährlich, geleert. Den Mangel an Propagandaliterarur hoffen wir in aller Kürze beseitigt zu haben.. Die Erfolge der systematischen Büchsenarbeit in ganz Wien innerhalb dieser Zeitspanne können aus der folgenden Tabelle cntnonrmen werden. Zum Vergleiche führen wir noch an. daß die Büchseneingänge des ganzen Rechnungsjahres 1923 zirka 50,000.000 K. betrugen. Zeitperiode Gesamt¬ Zahl der mit DurchschuittSergebnis öst. ft. Erfolg geleerten Büchsen ergebnis einer Büchse öst. K. 1. November 1923 bis 31. März 1924 . . 46,491.000 4386 10.600 1. Apnl 1924 bis 31. August 1924 . 71,967.000 3566 20.180 Septemberleerung 1924 75,000.000 3690 . 20.320 Dezember 1924. . . 82,000.000 3560 23.000 März 1925 . 88,108.000 3737 23.500 Bor einem Jahre waren in Wien 4154 Büchsen ausgestellt, wovon 645 eingezogen wurden. Büchsen, die trotz Einwirkung auf die Inhaber nichts tragen, sind ein. Ballast und müssen eingezogen werden. Dies ist auch ein Beweis systematischer und geordneter Arbeit. Während dieses einen Jahres ist die Büchsenanzahl aus 6265 gestiegen. Es wurden also 2756 Büchsen neu aufgestellt. Aus die einzelnen Bezirke verteilen sich die Büchsen wie folgt: I. Bezirl .349 XII. Bezirk. 28 ■H. lhievon Pra- XIII. „ ••••>• 90 ter 533) . . 2039 . XIV. 56 III. .237 XV 23 IV. .69 XVI. 87 V. .120 XVII. V ♦ . . . . 37 VI. .149 XVIII. « - - - . 94 VII. .198 XIX. 321 viit. .144 XX. .. (hievon Zwi- IX. .874 schenbrücken 182) 1039 x. * .230 XXI. u ,. . . * . 58 XI. .23 Gelingt es uns, in nächster Zeit die Zähl der Büchsen wenigstens auf 10.000 zu erhöhen, und wird unser Motto „Zehn Groschen täglich spende — uttd die Galuth nimmt ein Ende", von allen Büchseninhabern beherzigt werden, dann ergaben die .10.000 ausgestellten Büchsen während eines Jahres 10.000 Pjturd. Um vor allem dieses Minimum zu erreichen, bedarf es der tätigen Mithilfe nicht nur sämtlicher Jugendgruppen, sondern auch eines jeden Zionisten. Es wäre wohl wünschens-. wert, dqß unsere Fraucnorganisation, die hier ein reichliches und dankbares Betätigungsfeld hatte, sich diesem Arbeitszweige widme, wie es bereits in vielen Ländern der Fall ist. In nächster Zeit wollen wir einen Versuch machen, zunächst in einigen jüdischen Kassteyänscrn und Restaurants auf die Tische Keren-Kajerneth-Büchsen, kombiniert mit einer Aschenschale und Zünderhälter, aufzustellön, woraüs wir eine weitere Einnahme und Popnlarisiertlng des Keren Kajemeth echoffen. Gewiß sind die Erfolge dieses ersten Jahres systematischer Arbeit -nur relativ groß. Wenn aber jeder Zionist sich seiner Pflicht unserem Fonds gegenüber bewußt sein wird, das heißt, nicht nur selbst zu spenden, sondern auch mitzuarbeiten, dann wird es uns NM die Aufbringung eines npch (sicheren Kontingentes nicht bange sein. Wl«d«V»u Hibtii t n Bare tu: __ CixJ tt/2 Mn Geschenk der palästinensischen jüdischen Schriftsteller an den Keren Kajemeth l'Jsrael. Die Abteilung Tel-Awiw des Vereines palästinensischjüdischer Schriftsteller hat soeben im Aufträge der Tcl-Awiwer jüdischen Schriftsteller ein hübsches, kleines Buch ycrausgcgebcn, das als Gabe dieser Künstler an den Kercu Kajemeth l'Jsrael gedacht ist. Das Büchlein enthält Beiträge von Achad Haam, Ben Zion, Ascher, Barasch, Smiljanski und anderen. Die gesamten Unkosten der Ausgabe des Buches wurden von der Vereinigung jüdischer Schriftsteller in Tel-Awiw und der Druckerei Hapoel Hazair getragen, während die Einnahmen aus seinem Verkauf dem Keren Kajemeth l'Jsrael zuflicßcn sollen. i Ser Wahnsinn von Tel-Awiw. Von Benjamin Sow Usiel. I e r u. s a I c m, 19. Mai 1925. Es scheint Hohe Zeit, endlich dem gefährlichen Wahnsinn Einhalt zu tun, der in Palästina unter dem Namen ,^Tel-Awiw" seit Jahr und Tag Massiert. Man möge mich nicht mißverstehen: nicht das rasche Wachstum dieser jüdische« Stadt mit all seinen erfreulichen und weniger erfreuliche« Begleiterscheinungen meine ich, wenn ich das Wort „Wahnsinn." aussprechc, sondern im Gegenteil die ganz unglaubliche, verantwortungslose Politik, die. außerhalb Teb-Awiws mit der Kritik an dieser Stadt getrieben wird. Der ,Mahnsinn von Tel-Awiw" laßt sich in dem Schlagwort erkennen: „Wir wollen hier kein zweites Tel- Awiw haben!" Wohin man kommt, überall schallt einem dieses dummdreiste Schlagwort entgegen. Die neue Stadt im Emek — sie soll kein zweites Tel-Awiw lverden. Talpioch, das nicht und nicht wachsen will — es soll kein zweites Tel-Awiw werden. Beth Hakerom, das armselige Dörfchen auf der Straße nach Ein Kavim — der Stadtrat gelobt feierlich: Wir wollen hier kein Tel-Awiw . ,. Nun kann man ja sagen, daß der Wunsch an und für sich sehr löblich sei: man will nicht kleinweise Boden kaufen, sondern planmäßig große Flächen auf einmal. Man will nicht das Entstehen von Straßen und Platzen dem Zufall überlassen, wie es in Tel-Awiw geschah, sondern von Anbeginn an ihren Verlaus festsetzen. Man will Ausschreitungen der Spekulation verhüten, Raum für öffentliche Bauten freihalten, kurz, eine Menge von Dingen vermeiden, die in Tel-Awiw durch die Eigenart seines Entstehens schädlichen Einfluß auf die Entwicklung der Stadt genommen haben. Aber das meint man nicht, lverm man Tel-Awiw kritisiert, und diese Fehler vermeidet man auch nicht. In Talpioth sind heute noch große und wichtige Parzellen in Händen von Arabern, von Beth Hake vom ganz zu schweigen. Das, was man an Tel-Awiw kritisiert, ist — diesen Eindruck habe ich — fein rasches WachstuW, Davor fürchtet man sich. "' “ \ > Zwei Beispiele mögen das belegen. In Talpioth stehen heute etwa fünfzig jüdische Häuser. In dem ganzen Billenort gibt es sage und schreibe einen Kramer. Kein Kaffeehaus, keine Sodawasserstände, keine Pension, ein einziges Restaurant — kurz, alle die Dinge, die unsere braven Aesthcten an Tel-Awiw tadeln, sind dort nicht zu finden. Die Folge davon ist, daß sich die Jerusalemer Juden höchst zögernd entschließen, die arabischen, unbequemen, teueren Wohnungen in Jerusalem zu verlassen und nach Talpioth zn übersiedclu. „Wegen jeder Kleinigkeit muß man eine Viertelstunde weit nach Jerusalem ernlaufen fahren", klagten mir die Hausfrauen. „Es gibt keinen Fleischer, keinen Bäcker hier, keine Handlverker. Das ist so unbequem." Und die Juden bleiben in Jerusalem, im arabischen -Jerusalem wohpeu... Ich fragte ein Mitglied des Rates von Talpioth: ,^Werden nicht mehr Kaufleute herauskommen, damit man es hier bequemer -hat?" —. »Ach, lvenn wir es erlauben würden, hätten wir morgen zwarrzig, dreißig Händler hier", war die verblüffende Antwort. ,Mber wir wollen es nicht. Daum würde hier Konkurrenz entstehen und Gezanke und wir Habe« das nicht nötig. Wir wollen hier friedlich und ruhig leben. Wenn jemand etwas braucht, kann er nach Jerusalem fahre«. Der Qumibus geht alle halbe Stunde und wird später noch öfters gehen, ivenn erst mehr Leute hier sein werden. Wir wollen kein TeMwiw in Talpioth haben." Ich war sehr, , aber schon sehr erstaunt. In Jerusalem verlangt man für ein arabisches Zimmer durchschnittlich drei Pfund. Die Wohnungsnot ist quälend. Talpioth will und will nicht wachsen. Zwanzig, dreißig Kaufleute bitten um die Erlaubnis, sich in Talpioth niederlassen zu dürfen. Und ihnen nach würden Dutzende von Privatleuten kommen — und man erlaubt es ihnen nicht. Man will seine Ruhe haben, leine Konkurrenz, kein Tel-Moiw... Noch schöner ist es in Beth .Hakerem. Einer meiner Freunde hat dort vor vier Jahren eine Parzelle gekauft, für die er 56 Pfund ^bezahlt!hat. Er wollte bauen, brachte das Geld nicht auf, zahlte allmonatlich seine Steuern von einem Pfund für die unbebaute Parzelle, die somit schon 100 Pfund kostet, und faßte schließlich den Entschluß, sein -Haus mit eigenen Händen zu bauen. Er wollte eine Baracke aus seiner .Parzelle errich- { O, für .die er, WWechandW, an die Gem-eiM Beth .Hakerem monatlich ein Pfund zahlt — ich wiederhole diesen Umstand —, und irr seinen freien Stunde« mit Hilfe seiner Familie die Bausteine zurechthaue«, Grundmauern legen, kurz, sein Haus einrichten. Der Waad von Beth Hakerem verbot ihr«, eine ’ Baracke;u bauen. „Wenn erst einer eine Baracke Hak» dann werden morgen hundert Juden kommen und Baracken bauen", erklärte der Gciireinderat, „und iibermorgen haben wir ei» TelMwiw in unserer Siedlung. Und das wolle« wir nicht." Der Bewerber verstand,\\mx nicht das Unglück, das iä der Tatsache liegen würde, daß in Bell) Hakerem hundert Juden in eigenen. Baracken aus eigenem Grunde leben, statt daß sie wenigstens 0000 Pfund jährliche Mete an Araber bezahlen, alber er fügte sich. Er verstand, daß eS Aufgabe >dcr jüdischen Politik in den neuen Schunoth sei, zu verhindern, daß die Mietpreise in Jevusalaur in für die Hausbesitzer kränkender Weife fallen, und machte einen anderen Vorschlag: Er wolle sich rieben der Stelle, wo nach dem Bebauungsplan de's Architektelt der Geureinde sem Haus später stehen solle, vorläufig eilt provisorisches Steinhaus aus Rohsteiueu errichten, indem er drei Jahre leben wolle. In der Zwischenzeit werde er den Bau des definitive lv .Hauses vorbereitcu. Dagegen 'konnte der Gemeinderat nichts einwenden. Die Möglichkeit, einen Rohsteinbau zu benützen, hatte man in der Bauordnultg vergessen und konnte cs nicht verbieten. Aber etwas anderes kann -man verbieten: daß der Eigentümer neben deur im Stadtbauplan vorgesehenen Platz baut — natürlich auf seiner eigenen Parzelle —, statt a u f diesem Platze. Der Baulustige erklärte: ,-Seht her, ich will mir doch ein anständiges Haus bauen. Ich kann aber nicht das provisorische Haus uiederroißen, in dem ich ja wohnen muß, che ich nicht das neue Haus beziehen kaum Wem: ihr wir den Bau des Hauses, das ohnedies das letzte Haus der Gemeinde ist und also nicht die ,Ma«lmie^ wesentlich stören kann, verbietet, zwingt ihr mich, die Kolonie zn verlassen und in Jerusalem hundert Pfund füner^ arabische Mietwohnung auszugebem"- * Umsonst. V Der Gemeinderat bcharrte aus seinem Sta«dPuM> Soll der Jude, wenn er schon das Verbrechen begcht, kei«: Geld zum Hausbau zu haben, in einer Mietwohnung i« Jerusalem sitzen, statt auf seinem Boden, Wir wolle« Wn. Tel-Awiw ..." ' ' ‘V' * ■-i ■ Die Wirkung einer solchen Bodenpolitik ist iß&ttfi, ,; In Tel-Awiw hat Herr Diseugoff dem Privatmann freie Hand gelassen. Der eine wohnte in Zelten, der zweitel in Baracken, der dritte baute zum Entsetzen aller ferm» fühligen Zionisten vierstöckige Häuser. Das Ergebnis «—■.• da!s so viel Trauer in den Gemütern der feinfühligen Zick nisten erregt — ist, daß Tel-Awiw heute über 35.000! Entt wohner zählt und imstande ist, rund 2000 Einwandereß monatlich zu absorbiere« ... In den Jerusalemer Schunoth! läßt man. der Privatinitiative nicht freie Hand r— und das Ergebnis ist, daß Talpioth 50 Häuser, Beth Hakerem 40 Hauser, Romxnq . 20 Häuser, Rcchawjah nicht viel mehr zählt. -I In Tel-Awiw konzentrierte ein starker, emrgffcher^ ehrgeiziger Mann die jüdischen Kräfte Jaffas. Er zog ctfef: an sich, was die Stadt vergrößern tonnte. In Jerusalem, baut einer im Norden, einer im Süden, einer hinter be£/ griechischen Kolonie und ein vierter in Ratisbonne, und gegenüber allen diesen Siedlungen errichtet man eine fünfte: das Viertel der Universität. Durch diese kluge und weise Bodenpolitik trieb mast den Wert der zentralen Grundstücke in Jerusalem in phawi taftische Hohen. Ein Duuam kosket dort — bei den Araber«.- und Griechen, wohlgemerkt »— 2000 Pfund, aber auch 3000 und 5000 Pfund. Und jeder jüdische Bodenkauf aut. der Peripherie der Stadt steigert den Wert der zentrale«^ Böden, solange man - eben konzentrisch und, nicht, wie N-'. Tel-Awiw, exzentrisch kolonisiert. Und lvährend wir einen Kampf aus Lobe« und Do8 in Palästtna dnrchzuführcn haben, während jeder Groschen^ jüdischen Nationalvermögens uns heilig sein sollte, gibt tfc Leute, die vom Wahnsinn Tel-Awiws befallen, sind ««§ . schreien: ,>Wir wollerr kein zweites Tel-Awiw!"?. Nein, es ist nicht wahr, daß sie es nicht wolle«. Sitz , können kein zweites Tel-Awiw schaffen, weil sie unsäWtz' und kleiMch sind. . ___ Schlichtung von Arbektsstreltkgkeiteu. Aus Jevnsalenl wird uns geschrieben: Das Komitee Schlichtuilg verischicdoner ArboitsstteiLl-Kkeiten hielt Unter dem,.. Vorsitz Dr. Artur Ruppins zivcr Sitzungen Ln TelMoiWs" ab. Zur Bochandlung kamen die Frage eures allgemeinen Ar-» boitsgosetzes, die Höhe der Löhne, die Einrichtung von Arbeits< Vermittlungen, medizilttsche Hilfe für die Arbeiter, UnfaVver^ sichernng, die lokalen Abbeiterräte, die Arbeitszeit, die Kündig, gungsverhältnisse und die Einrichtung ständiger Schiedsgericht^ ,/ für die Schlichtung vo« Streitigkeiten aus dem WbOs^r- Verhältnis, ' Bezüglich der meisten dieser Fragen kam man g» wichL ligen Beschlüssen, die in Kürze veröffentlicht werden sollew " Das Komitee, das sehr genaue Untersuchungen übev yllej. . Fragen angostellt hat, besteht aus fünf Vertreter» der Unten^' nehmer (Glttsman, Cassel, Levinc, Mffon, Schoschatti). Ditz .. Arbeiter waren durch Ben Zwi, Bon Gurion, Arlosovo^..' Arvstoin, Kitzis mrd Dr. Pvouß vertreten. Die ' war vertreten durch Dr. Ruppm, Dr. Georg Hailpern, an dsssM - Stelle später van Vriesland trat, der lWaad-Lomni durch Doktor Thor: und Mvarisky, die Jca durch Losensild. 103