Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2254 (30.5.1925)
- Date
- 1925-05-30
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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MrrriLk mawtnntttm** 'J7t."SCO» ^Teite 4 Men» SamSkag M. rvükt Ivvri armenischen Flüchtlinge aus der Türkei prüfen. Er begibt sich zuerst nach Genf zur Bölkerbmids- LErng, uni von dort Mer Paris und Konstantilwpel nach dem Kaukatsns M re isen. Moses Hammer. Zu feinem siebzigsten Geburtstage. Heute begeht einer der ältesten und bew3hrtosten Anhänger der zionistischen Idee, Herr MoseS Hammer, seinen sich-tgsten Geburtstag. Die viese«, vielen Freunde und Verehrer Hammers tverden büftimmt «st aus diesen Zeilen davon erfahren, daß er ins patwarchoikilsche Alter tritt. Der schlichte, vormhm-be scherd«»» Mann hat sich stets rm Hintergrund gehalten. Und sie werde« erst sorcLAtig prüfen, ob dieser Geburtstagsart Sol zum „Siebzigsten" nicht auf einem Irrtum beruht, bevor sie chn mit Glückwünschen bestürmen. Denn er hat sich eine JugenDfrrsche des Körpers und des Gemütes bewahrt, welche unsere Meldung als höchst zweifelhaft, ja unsinnig erscheinen lassen. Gleichwohl ist sie richtig und der Jubilar ist ein lebendiger Zeuge dafür, daß geistige Regsamkeit und herzinnige Anteilnahme an allen Zeitereignissen, vor allem aber an den Problemen der jüdischen Gegenwart, an den Hoffnungen des Judentums, ein prachtvolles Lebenselixier sind. Bewundernswert, wie dieser Zloczower Jude, seist mehr als st) Jahren in Wien ansässig, den Zusammenhang mit dom Gerste und der Kultur des Ostjudentums nicht verlor, sondern festigte, wie die Tagesavbeit des Industriellen, die Sorgen deS Familienvaters, die herben Prüfungen des Lebens (die ihm nicht erspart blieben), niemals, auch nicht in schwersten Stunden, die Verbundenheit mit den Schicksalen seines geliebten Volkes auch nur im geringsten lockern konnten. Seit frühester Jugend gehörte er der Choüvewe Zion an, zählte zu den ersten Anhäivgern des von Herzl begründeten politischen Zionismus, im Wandel der Zeiten zu den reifsten und tvertvollsten Beratern der Führer und widmete sich mit dosollderer Liebe mti> besonderem Verständnis den jüdischen Kulturproblomen. Ein klarer, klrrger Geist, hat er stets einen Kreis von jüdischen Denkern, Schriftstellern, Künstlern um sich versammelt. Der große Scholem Aleichem war mit chm befremdet, viele bedeutende Köpfe des Ostens standen mit chm in Fühlung, in Wien zählen und zählten Nathan Birnbaum und Martin Bnber, der selige LoubetzLi und der edle Hugo Zuckermann, Abraham Rorscn und Coralnik, Silberbusch und Bcrnard Tag, Ernst Müller und Oskar Rosenfeld zu der Schar der Weggenossen des liebenswerten Mannes. Auch der Schreiber dieser Zeilen darf sich rühmen, ihnc seit langen Jahren nahe zu stehen. Ein Bewunderer dieser ausgeglichenen, starken Persönlichkeit, dieses anfrechten, dieses sehr wertvollen jüdischen Menschen, ist er heute Dolmetsch der Gefühle von zahllosen Getreuen, die dem j-ugendlichen Siebziger im Geiste die Hand drücken. O. A. Die authentische Totenmaske Napoleon». „Giornake d'Jtalia" schreibt: Eine Entdeckung, dle großes Interesse erregt, wurde von dem Trientiner Archäologen Enrico Borella in einem kleinen Dorfe des Fleimstales gemacht. Borella fand eine GipSmaSke, die sicheren Anzeichen nach die authentische Gipsmaske ist, die von der Leiche Napoleons kurz nach feinem Tode auf der Insel Sr. Helena abgenommen -wurde und dann in B e r l u st geriet. Zwei Tage rrach dem Tode Napoleons modellierte Tr. Bur ton das Gesicht des toten Kaisers. Diese Maske tanr später mit dem Namen Aktion Marchis in Verbindung, der Zeuge der Modellierung war. Außer der von Dr. Burton wurde unzweifelhaft vom Gesichte des Kaisers auch von Dr. Arno kl eine -Maske abgenommen, und von dieser, die einen Tag vor der anderen hergestellt worden ist, also einen Tag nach dem Tode, vevlor man die Spur. Eine eingehende Prüfung der im Flennstal gefundenen Maske durch Borella und andere Gelehrte ergab, daß es sich um die von Dr. Arnott angenommene Totenmaske handelt, auf deren Rückseite die Worte eingraviert sind: „Dr. Arnott St. Helena 6 war 1821." Luft. Souue und Waffer - billigst. Das Schafbergbad. All das kann man in der unmittelbarsten Umgebung Wiens, geradezu noch im Weichbild der Großstadt, reichlich getiießen. Und doch gibt es wenig Plätze, die in so praktischer und sympathischer Weise die Annehmlichkeiten einer idealen Erholungsstätte bieten wie das Lus t- und Sonnenbad am Schafberg Zwischen Dornbach und Pötzleinsdors. An seiner schönsten Stelle, in einer Höhe dort 36o Meter, wurde vor Jahren ein kleines, unansehnliches Bad angelegt. Irgend ein Sonderling — er hieß Zwicker — hatte sich dorthin zurückgezogen und die Anregung zur Anlage gegeben. Jetzt ist dort eine Anstalt, die dank der nnecmMichen Tätigkeit großzügiger Inhaber geradezu ein volks-hygienisches Bedürfnis geworden ist. Die Bevölkerung der angrenzenden Bezirke betrachtet das Bad bereits als ihre Erhvlnngsstätte. Schwimmbassin, ein Naturpark mit Fichtenbäumen, Wandelhallen und Wieisenpartorre, Sport-, Turn- und Spielplatz für groß und klein vervollständigen di« Buntheit der Antlage. Die vorhandenen 5kabinen können säst 8000 Personen gleichzeitig arvfnchme». Eine herrliche Fernsicht bietet sich dem Besucher. Ter Preis ist ausgesprochen volkstümlich. Eine hälbe :ude Straßen-bcchusahrt vom Zentrum der Stadt und eine F>';,.n»»d.rung von zehn Minuten bringt den Besucher ans T/,-> Schafbergbad wild rnÄen Misterständlern und che- ’ i- Bankdirektvren die Sarge uni eine Familiensomnreruchtuen. JtUteitonseti aus dem Publikum. 0e«i, ca d ..swmiche Sttfuilft" »nd sorgen. g««cnwfna fte{eg Dasei,l erzielen Sie durch Hugo Horwift 4 So.. Wien, l., Franz gosef-Nai 88, indem Eie den Haupttreffer von 5000 Mi.t. Kronen — Million Schilling — gewinnen. Fast 80.000 Mill. Kronen werden verlost. Bestellen Sie noch heute per Postkarte! Ihr Glück ist bald gemacht. Los kostet 24 Schilling. V212 Schilling. W.r w* - 8 '* 8 •*'«*«• Wl«d«r «u haben, Irig. Iram. Z)ffareuenpap!er JOB Bureau: Wien, Ulli. Stadtgase 18/1 Kultus- und Justiz-Tulnre und Barette erhalten Sic vorrätig oder nach Mass bei der bekannten Spczialfirma RUDOLF GOLDSTEIN Grosses Lager feiner Stoffe für Massbestellungen Tel. 40.6-29 WIEN, II. TABORSTRASSE 54 o«or. tage rTMES-FMRIK-. I Telephon 69-1-23 IVISNS Telephon 69-1-23 1 I H. Rnlshactier & Söhne, Wien, l. IMrgssse 61 I DWBWT't -nix -^nti I EXPORT NACH ALLEN STAATEN J Jüdisches Künstler-Kabarett (Aatorla) II., Praterstraße 60 (Arkadia) Heute Samstag den 30. Mai und Montag den 1. Juni um 1/i9 Uhr abends LiittigeAbende mit Max Streng und Direktor J. Deutsch Zur Aufführung gelangt: „Der Geishals1* Eintritt frei Eintritt frei . 8806 _ OMM£RHA(HTJTRAUM fl GARTENBAUKINO I.PARKRING 12 I NEUMANN PRODUKTION I | Ab Dienstagden 2. J u n i 1 Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. Wien, 30. Mai. * Der Chefredakteur der „Wiener Morgenzeitung", Herr Julius Löwy, hat einen kurzen Urlaub angetreten, von dem er in zehn Tagen zurückkehren wird.. * 25jähriges Amtsjubiläum des Lemberger Rabbiners Dr. Guttmann. Die Lemberger jüdische Gemeinde begeht heute das 25jährige Amtsinbiläum ihres sortschrittlichen Gernelndevabiners Dr. Samuel G u t t m a n n. Der Jubilar, der seine Studien an der Wiener jüdisch-theologischen Lehranstalt und an der dortigen Universität absolviert bat, erfreur sich dank seiner überaus gewissenhaften und verdienstvollen Tätigkeit als Seelsorger und Pädagoge der größten Wertschätzung in den weitesten Kreisen der hiesigen Judenschaft. Rabbiner Guttmann, der seit seiner frühesten Jugend im nationaljüdischen Lager steht, hat sich durch seine stejs in echt jüdischem Geiste gehaltenen Predigten um die Kräftigung des zionistischen Gedankens verdient gemacht. Sowohl seitens des Gcmeindevorftandes als auch seitens verschiedener jüdischer Institutionen werden große Vorbereitungen zur Feier des Jubiläums getroffen. * öttjähriges Doktoriubikänm des Rektor^ Dr. Schwarz. Die philosophische Fakultät 'der Universität Halle hat dem Rektor der israelitisch-theologischen Lehranstalt in Wien, Professor Dr. Adolf Schwarz, anläßlich seines 50jährigen Doktorjubiläums «in Würdigung feiner zahlreichen wertvollen Arbeiten zur Wissenschaft des Judentums" das Diplom erneuert. * Beniitzungskonsens für die Stadtbahn. Am 28. und 29. d. fand die technisch-polizeiliche Prüfung der eletlrisizierten Teilstrecke Hütteldorf-Hack-inigMeidl i ii fl e v Haup t st r a ß e—A l s e r st r a ß e der Wiener Stadtbahn statt. Auf Grund des günstigen Ergebnisses der i c n it tznngsbcwillia u n q «t t, so daß am -1. I n n i v. I. der ausgenommen wer« Amtshandlung konnte die B e commissioiie erteilt werden, öffentliche Verkehr ans dieser Teilstrecke den kann. * Straßenbahnfahrpreis am Montag. Auf den städtischen Straßenbahnen wird am Montag der SonntagSfahr« preis cingchoben. * Feiertagsverkehr mit Kraststellwaaen. Sonntag und Montag verkehren von 7 Uhr früh bis 9 Uhr 30 Minuten vormittags Kraftstellwageu vom Südbahnhof zum StcphanZPlatz. Zwischen Swphansplah und Volksprater (Lnslspieltheatcr) wird von 0 bis 11 Uhr vormittags und von 1 Uhr mittags bis 4 Uhr nachmittags ein Pendelverkehr -eingerichtet. In den Abendstunden um ungefähr 7 Uhr findet nach Bedarf ein Verkehr vom Volksprater zum Südbahnhof statt. Der Fahrpreis beträgt für iede der beiden Teilstrecken Südbahnhof —Stephansplatz und Stephcmsplatz — Praterstcrn 3 0 Groschen für eine Persorr. * Der Konflikt in der Textilindustrie. Die gestern fortgesetzte Aussprache zwischeu G e w e r k s ch a f t s k o m m t s s l o n und Hauptverdand der Industrie führte zu dem Ergebnis daß sich der Arbeitgeberverband der nlederostcrreichischeu Textilindustrie und die Union der Textilarbeiter bereit erklärten. Dienstag zu unmittelbaren Verhandlungen zusammenzuireten. Hierbei soll zunächst nur eine Einigung über die Grundsätze erzielt werden, nach welchen der Lohnkampf bereinigt werden soll. Im Falle der Einigung über diese Grundsätze würden die Streiks, und Auss p e r r u n g e n a b g e b r o ch e n und nach Wiederaufnahme der Arbeit'in den Betrieben die Vcrtragsverhandlungen iM Detail beendet werden. Der Arbeitgeberverband der niederösterreichischen Textilindustrie und die Union der Textilarbeiter haben sich auch verpflichtet, inzwischen weder durch Streiks noch durch Aussperrungeu, noch, durch sonstige Kampfhandlungen den Konflikt zu verschärfen oder auf anidere Betriebe der Textilindustrie anSzudehncn. * Schlechtes Wetter in Sicht. Die Verschlechterung der Wetterlage ist im Begriff, sich aus Oe-stereich auszuwtrkeu. ™ --- - feuchte Winde vor. Die Voraussage Von: Westen'dringen kühle, feuchte Wurde meldet: Vorwiegend trüb, zettwerse Regen, kühl, westliche Winde. E Aerztliche Nachricht. Dr. Bcnö Kohn, 1. Bez., Mutorgasje 8, ordiniert tM-rcnd der Sommernkonate als Badearzt m Bad Tatzmannsdorf (Bnrgenland). Mtthlenhof. E Erholungsbedürftige suchen mit Vorliebe die bestrenommierte Pensio n L e h n e r in Bad Ischl, Brenner« straße 19, aus. E Ein idealer Aufenthalt ist die Hotel-Pension „NndolsShöhe" iu Bad Jscht. Schönste Lage, von herrlichen Nadelwaldimgen uutgeben. Täglich Künstlevkonzerte. Mäßige Preste. * Geschästsstundcn des Dorotheums am Pftngstsamstag. Versatzanstalt: Von 8 bis halb 3 Uhr (Zentrale und sämtliche Filialen). Bankaibteilung: Von halb 9 bis 12 Uhr. Versteigerungen: Bon 3 bi8 5 Uhr. * Jüdische Bolksschule. Die Einschreibungen in die erste bis fünfte Klasse der Jüdischeil Volksschule, 20. Bez., DcmsgassL 33, fiirbett täglich (mit Ausnahme lder Samstage) zwischen 12 und 1 Uhr mittags in der Schulkanzlei statt. * Jüdisches Realgymnasium, Wien, 2. Bcz., EastcNezgasse 35. Annreldungen für die 1. bis 7. Klasse täglich ztvlschen 12 und 1 Uhr. * Büchsenleerung des Keren Kajemeth l'Jsrael. Die Leerung aller Büchsen in Oesterreich findet in „der Zeit vom 31. d. bis 8. Juni statt. Sämtliche,Vertrauensmänner sind mit einer Legitimation des Keren Kajerneth versehen und stellen Quittung aus. * Verschiebung des Mittelschullehrerstreiks auf den Herbst. Die Vertrauensniäuner der Mrttelschullchrer hielten gestern eine Sitzung ab, in der imch vierstünditzer, sehr erregter Debatte einstimmig beschloffen wurde, den Kämpf nm dw Rechte, des Standes woiterzusiihren, die Zurüstungen zunr schärfsten Widerstand fortzusetzen und die Entscheidung über die Streik frage im Herbst zu treffen. * Der Keren Kajemeth l'Jsrael schreibt uns: Auch der heutige zweite Tag des Schcwuoth-FesteZ gibt Gelegenheit, im Wege der Thoraspenden größere Emgärrge für den äderen iKajemeth herbeizuführen. Wir bitten, btetan Umstande besondeves Augenmerk zuzuwenden und zu trachten, daß M iaintlichen großeit uild kleinen Gotteshäusern beim Dhoraausrlif vornehmlich für den Keren Kajemeth gespendet werde. * Hundeausstellung. Die 5. allgememe Hundeausstellung des Vereines der Hundofrennde süldet Sonntag den 31. d. uiid Montag den 1. Juni in bcu Hallen der Neuen Wiener Kontumazattlage, Wien, 3. Beg., St. Marx, statt. Es sind zrrka taitfeub Hunde aller Rassen gemeldet, darunter sehr wltene Rassen, die irr Wien noch nicht zur Schau gestellt wurden. * Kinderfpielzeug und Frauenfleiß. So heißt die neue Speistalansstellung tun Rahmen der AnsstelliUlg „Der nette Haushalt" nn Messepalast, die heute eröffnet wird. Die neue Ausstellung ist reich mit allen möglichen Franeniwetten agsgestattet, voil den einfachsten, selbst gefertigten Dingen bis m Knnstiverken. Eiire große Auswahl Kindevspielgeug allerlei Art vervollständigt die Abteilung. * Rückkehr eines Vermißten. Der Schtchmacherlehrling Peter Ferch war seit dem 16. d. aus der elterlicheir Wohnung, Matziiergasse 15. verurißt. Am 27. d. ist nun der Bursche tvicder l>eiudgekonunen. Er hatte sich anif das Land bogeiberr, tu der Hoffiiiiug, Avbeit zii finden. * Die Selbstmörder. Der Schriftsteller Georg Johaiin Goldzier, zu Wien am 23. Februar 1861 geboren, der ailch unter dem Pseudonhm „Th. Neweft" schrieb, hat hier SoMmord begarrgen. — In eilmn Hotel in der Leopoldstadt wurde gestern der 44iährige Kaustuanu Max Haselnuß von seiner Frarl, am Feirsterkronze hängeitd, tot aufgefundcii. — Gestern nachts hat sich die Köchin Marie G ü t t e r an ihrem Drenftort in der Wohllebengasse tvegell Krankheit mit Leuchtgas vergiftet. * Langsinger auf der Straßenbahn. Dem Redakieur Gustav Grünhut, Taborstraße 21, wurde am Donnerstag ans der Straßeivbahn von der Bdrenapotheke bis zllr Schweden brücke eine goldene Doppelmanteluhr. Marke Glashütte, im Werte von 300 Schilling gestohlen. * Kasseneinbruch. In der Nacht *um Freitag draiigen Gauner in das Gctschäft des Ge slügclHändlers Simm: H u n g e r l e i d e r, Joiscfirlengasse 10. Sie sprengten die eiserne Kasse aus und stahlen 20.000 Schilling. * Erbschaftsklage nach 490 Jahren. Ein« seltsame Ervschaftsklage beschäftigt di« englischen Gerichte. Vor 490 Jahren heiratete der erste Lord o f H u n t l e y zweimal und hatte aus beide« Eherr Kinder. Nun stcht der Titel des Lords of Huntley immer nur dem erstgevorenen Sohne zu. Eine Nachkoimnin. Lady Huntley, klagt nun für 7hreu Sohu gegen die andere Linie aus Zuerkennüng des Titels. Dev Rickner Hot es nicht leicht Denn wie soll er nach IW Jahre» ' 'ststellen, wer der Erstgeborene war? Den Stauuuva schlechtes, der ia eigentlich wissen müßte, kau» . - /'•t mehr frofleiu