Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-05-30 · Heft 2254 (30.5.1925) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2254 (30.5.1925)
Date
1925-05-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981339--22922-3010386
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Men, Samstag Wiener Mornen-ett««-. «7. mstr&b SSM V ' - ■—> Kr. Wös " .1I..I....—— ...._..., KRANKENSCHUTZ') Allgemeine Krankenversicherungsanstalt Wlttllf I« Böaanderferstr.2/Fcrnspr. 51027 u. 57125 HYCIIBNl-AUSS'rRl.LUNQ, KOJE 34 Geschäftsstellen in: Qrat. Klaaanfurt, Lin*, Salzburg, Innsbruck, Bregenz, ' st. PBIten, Krems, Wlanor-Neustadt Durchführung von Versicherungen auf Tägliches Krankengeld Operationskosten« und Spitalsverpfflegskostenersatz Freie Aerztewahl 3174 _ Gchaltsgesetzes und des Budgets stets das Möglichste getan. Die Denkschrift wird auch dem Internationale n A r b e i t s a in t e in Genf übermittelt werden. Ser weitere Abba«. In einer gestern im Fiiiauzmiulstcrium abgehaltenen Pressekonferenz Gehandelte Fiuanzminister Dr. Ährer die Frage des Abbaues des Budgets und der Zentralstellen. Er erklärte, daß die in Genf beschlossenen Maßnahmen und Reformen fast in ihrer Gänze bereits durchgeführt wurden oder ln Durchfühvuug begriffen seien. Es erübrige nur noch die V -o r n a h m e von Erspar n n g e n. Im Finanzministerium seien bereits entsprechende Verwaltungsersparulsse vorgenommen worden. Bei den anderen Ressorts werde jetzt ebenfalls daran gearbeitet. Von den 32 Sektionen mit 183 Departements sollen in Zukunft nur 20 S e k t i o n e n m i t 102 Departements verbleiben. Außerdem ist eine Reihe von Detailersiparungen im Personal- -und Sachaust.vand der einzelnen Ressorts geplant. Für die Einhalt -u n g d e r A -m t s st u n d e n soll ein Kontroll-system nach westlichem Muster eingeführt werden. > Hakentteuzler und Arbeitslose. Eine Mahnung des Bundeskanzlers an die Studenten. Wieder standen gestern P-olizeikordous vor den Hochschulen-, -um die Hakenkreuzlcr und die kommunistischen Arbeitslosen an einer blutigen Melee zu verhindern. Es kam nur zu geringen Zwischenfällen, und auch ein Zug der Kommunisten zur arischen Mensa konnte rechtzeitig ausgehalten werden. Der Bundeskanzler berief gestern früh eine Vertretung der deutschen Studentenschaft zu sich und richtete -an sie die dringendste Mahnung, j e d e r S t ö r u n g d e r Ruh e und Ordnung auf -den Hochschulen und in der Stadt s e l L st entgegen z u t r e t e n und auf ihre Kollegen in diesem Sinne mäßigend einzuwirken. Die erschienenen Vertreter der deutschen Studentenschaft. Haben, wie amtlich mitgeteilt wird, dem Bundeskanzler die Erfüllung seiner Forderung versprochen. Sie konnten dieses Versprechen um so lei-chter geben, als die vülkischsozial-e Studentenschaft ad hoc aus der allgemeinen Vertretung ausgeschivden ist. Der nationalsozial i^stsche We-hvbund „R h e i n l a n d", dessen Tätigkeit nach den Ereignissen in Mödling von der Polizeibehörde eingestellt wurde. i,st vo-n der politischen Landesbehörde nach 8 24 des Vereinsgesetzes aufgelöst worden. Im V-ercinssaal in der Elisabethstraße wurde, wie bereits gemeldet, im gerichtlichen Auftrag wegen der Mödlinger Vorfälle eine Hausdu r ch suchung vorgeuo-mnl-en. Sie soll, w-i-e verlautet, nur geringen Erfolg gehabt haben. Die Hakenkrcuzler hatten über eine Woche Zeit, ihre Waffen und Listen in Sicherheit zu bringen. An «rach ln der FronMmpferverelnignng. Seitens der Präsidiums der schwarz-gelben Bolkspartei geht der Korr. Herzog folgende Mitteilung zu: „Die offiziell geleugnete Krise in der Frontkämpfervereinigung nimmt immer »vertere Dimensionen an. Nicht nur in mehreren Wiener Bezirken, sondern auch in Baden, Korneuburg, Krems und Graz gibt sich eine lebhafte Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen einseitig deutsch nati onal orientierten ^Hauptleitung krmd, so daß bei der demnächst stattfindenden Generalversammlung der Frontkämpfervereinigung mit scharfen Angriffen gegen Oberst H i II 1 l und Hanptmann Seifert zu rechnen ist. Die legitimiftisch orientierten Frontkämpfer wenden sich auch gegen den Ärierparagraphen und bezeichnen es als größte Ungerechtigkeit, daß Reserveoffiziere, die an der Front gestanden sind, von der Aufnahme in die Frontkämpfervereinigung «ausgeschlossen werden, während christliche „H i n te r lands tachen ie re r" Aufnahme finden. __ * HEILT*. GICHT RHEUMA-ISCHIAS Zum sofortigen Kurgebrauch: Thermia-Pafacc mit allen Bädern im Hause. Prima Komfort. Für Mittelstand Hotels mit Pension zu Kc 45.—. — Von Wien 4 Stundern direkter Zug. Ausk.:Piftya«'Bureau,lX.,Alserftr.3L,Te;.2v-8-SS Daselbst Schlamm für Vorkuren zu Hause Staatsanwaltschaft beantragt die Vorladung von 42 Zeugen. Der Untersuchungsrichter hat heute Alexander Lederer mit Rücksicht darauf, daß gegen ihn die Anklage bloß wegen der Mithilfe am Verbrechen erhoben wird, a»' freien Fuß gesetzt. _ Die Bibliothek Gottfried Wler. Zur demnächst erfolgenden Auktion. Gemeinsam von Gilhofer u. Ranschburg und von Doktor Ignaz Schwarz veranstaltet, gelangt ab 8. Juni im Buch- und Kunstautiquariat in der Häbslmrgergasse 3 eine Büchersammlung zur Bersteigerung, wie sie nur in großen Zwischenräumen vorznkontmen pflegt: Das Ergebnis öiner weitausgreifendeir Sammlertätigkeit. Der im Dezember 1924 verstorbene Sammler- Gottfried Eißler hat mit seltenem Spürsinn gerade das am schwersten Zugängliche cmsgestöbert und einzelnen Gebieten eine Abrundung gegeben, die nur ganz großen Forschern und Sammlern gelingt. An der Spitze steht, wie wir dem Katalog, einem Muster bibliophiler Arbeit, entnehmen, die 369 Nummern umfassende G o e t h e - Sanr -m l u n g nt-it neun Gesamtausgaben. „Der römische Carneval" war schon zur Zeit seines Erscheinens so selten, daß Goethe sein eig-e-nes Werk auf einer Auktion erstehen wollte. Zn den größten Seltenheiten zählen auch die Dissertationen des jungen Goethe, ebenso wie die Jugendwevke „Merther", „Götz", „Stella", das „Faust"-Fragment und „Egmont". Unter den Zeitschriften mit Beiträgen Goethes steht an Seltenheit obenan das „Chaos". An die Goethe-Sammlung reiht sich eine auserlesene S ch >i l l e r - S a m m l u n g. Den Reigen der selbständig erschienenen Gedichte Schillers eröffnet der anonym erschienene „Von-nswagen", die Zeitschriftenliteratnr ist überaus, reich vertreten. L-essmg, Hebbel, E. T. A. Hoffmann schließen die klassische und romantische Periode der den tischen Literatur a/b. Bon den deutschen Philosophen Kant und Schopenh a u e r gibt es die seltensten Erstausgaben.' Bon neuerer Literatur sind Anzengruber, Grillpa-rzer, Hofmannsthal, Schnitzler, Hauptmann, Keller, Wede-kind vertreten. Die kunst- , gewerbliche Literatur wüst die schönsten und wertvollsten Stücke f auf. Drucke der „Bremer Presse", die BMenaus-galben der Verse Stephan Georges, Kataloge, Reprodulkti-onswerke, das monumentale Rembrandt-Werk de Groots, Leischmgs Brldnisminiatur in Oesterreich werden den Kenner entzücken. Endlich ' hat auch die wechselvolle Geschichte des illustrierten Buches des 19. Jahrhunderts nr Gottfried Eißler einen j Mlbewußten Sammler gefunden. - Dar Mrderpaar Lederer. Aus Budapest wird berichtet: Die Staatsanwaltschaft hat die Anklageschrift gege-n die Mörderi-n Mizzi Lederer und gegen Alexander Lederer, den Bvnd-er des zum Tode verurteilten Gustav Lederer, sertiggestellt. Gegen Frau Lederer wird die Anklage wegen Mordes, Diebstahls nud Betruges, gegen Alexander Lederer wegen Vovsch-ubleistnng zu einem Verbrechen erhoben. Die HauPtverhandlung irn Prozeß gegen Frau Lederer dürfte innerhalb vier Wochen stattfinden. Die Dar Schachturnier in Marienbad. Marieuba-» 29. Mai. (Tschecho-slow. Pres;-Bur.) Der heutige Tag des Internationalen Schachmeistertiirmers war den Hängepartien gewidmet. Esgewannen: T o r r e gegen G r ü n f e l d, Michel gegen Przeviorka und R u b i n st e i n gegen Michel. Unentschieden blieben folgende Partien: R i t i-R u b i n st e i n, Tor r e-M a r s h a l i T h o m a 8—T orte, D p o c:c u § f y-J a u o w s k y Opocen 8 k y— T h o m a s und T h o m a s—S p i e l> mann. Turnierstand: Rubinstein 6'/„ Marshall, Torre je 5V« Reti, Tartakower je 5, Riemzowitsch 4'/-, Grünfeld, Ssrielmam, Notes je 3'/z, Thomas 3,. Przepiorka, Sämisch je 2'/., Jcknowsky S Hajda, Opocensky je 17a und Michel 1. Amundsen. Eine Juftruktion für die Be^Lrritschiffe. Oslo, 29. Mai. (Tel.-K.) Seit dem Ausstieg Anmndsens wird jetzt zum ersten Male aus Spitzbergen ein vollständiger Witterungswechsel mit Schucefall gemeldet. . Heute wurde sämtlichen Mitgliedern der Expedition an Bord der beiden Begleitschiffe eine von Amundsen aüsgearbeitete I n st r u k t i o n übergeben. Nach dieser Instruktion haben beide Mutterschiffe 14 Tage in der Gegend der Däneninsel und der Amstexdaminsel zu warten. Dan-n> haben sie nordwärts zu. fahren und an der Eisgrenze weitere vier Wochen zu kreuzen. Dieses Dokument wird deshalb für wichtig gchalteu, weil es beweist, daß Amundsen von vornherein es für möglich hielt, daß er fünf oder sechs W o ch e n u n t e r w e g s -bleiben werde. Das Schiss „Ho-b by" hat gemäß den Weisungen Aimundsens eine Entdeckung s f a h r t längst des Eises angetreten.. Die „Fram" bleib-t jedoch weisungsgemäß vorläufig bei der Amsterdaminsel und erwartet noch immis* die Flugzeuge. '■ _^ Nansens Polnrlnstschiff. Berlin, 29. Mal. (Tol.-Komp.). Der heute hier einge» trosfene Polarforscher Fritjof Nansen, der auf einer RÄse nach dem Kaukasus -begriffen ist, erklärt im „Berliner Tageblatt" über den Zweck seiner Reise, er werde während seines kurzen Berli-ner Belsnches vor allem mit den maßgebenden Reichsstellen Untechandlungen wegen des Baues eines neueic großen Zeppelin- Lustsch>isses, das wissenschaftlichen Zwecken dienen soll, Pflegen. Es handle sich um eine Luiftschifsexpedition nach den bisher unerforschten arktischen Gebieten, dem sogenannten Arrisland, das zwischen Alaska und dem Nordpol gelegen ist. Nansen und die armenischen Flüchtlinge. Im Kaukasus wird Nansen im Aufträge des Böb. k-e r b -u n d e s die Utöglich-keiteu einer A n s i e d l u n g d e r ^Aftfrllft Mwr n0(^ 14 Tage stehen für die Schekelarbeit zur Verfügung! ölfUOt 6ajftmeli während dieses Zeitraumes eifrigst den Schekel! W—i ■ ... BsllsgebrSuche am öchewvothfest. Das Schowuothfest, das Fest der Wochen, das vor- -mals, im alten jüdlscheu Reich, urit der Ernte irn Zusanmienlhang stand, ist allmählich zu einem Fest der Ofsonflxramcj, der Verkündung des aus zehn Geboten, beziehungsweise Verbo-teu, bestehenden Sittengefetzes geworden. In eineut instru-ktiven Slu-fsatz im „Egyenlöseg" befaßt sich Dr. Atax Weiß .mit den Volksgeb rauchen, die sich -um -das Schelv-uothfest herausgebildet haben. 9!ach der Trad-itiou Prangte während des Aktes der QFeu'bavMtg aut Sinaj die ganze Vi'alur im herrlicher Blüteupracht. Israel stand am Fuße des Berges auf sa-mmettveichem Rasenteppich. Zur Syntboliisieruug dieser Szene wurden schon im Mittelallter am Schewuvthsest Eyuagogen und Wohnhäuser mit dufte u d e u G r ä s e r u bestreut und mit L a u b g e w i u d e n geschmückt. Auch die Thorarolleu, die „gefeierte Braut, die fW) für ewige Zeiten angelobt hat", tw-urde mit Blumensträußen und Lkräuzen nmlhäugt. Der große Gavn, Ra-bbi Elija von Wilna, zeterte w-ohl gegen diese „Vvlkssremde" Sitte, aber der Bolkswille, der „Miuhag", der sich mm einmal durchgosetzt hatte, obsiegte in diesenr Falle.. Der Ehassidismus, die dkabbala, übte einen besonderen Einfluß auf die Form der Begehung des Schelvn-othfestes. Ans dioseu Einfluß ist die „W a ch u a ch t" in der ersten Schewuothnacht zurückzusühreii. Sie dient zur inneren seelischen Vorbereitung, zum Empfang des „herrlichen Dages", an dem Israel die Grundpfeiler der sittlichen Weltordnung: die zehn Gebots überliefert .Wochen sind,' Beim Ätorgengrauen erklangen -in der Synagoge die ersten Hymnen zur Begrüßung und Verherrlichung der Thora. Die Veriles-nug der zehn Geibote wurde mit besonderer Feierlichkeit vollzogen. Eine interessante Rolle siel dabei dem „Kv-tan" dein Kinde zu. . Neben dem Vorleser der Thora nahin ein begabterer Krta-be Platz, der die verlesenen zehn Gebote in die Landessprache zu übersetzen 'hatte. Dieser Gebrauch wurde sowohl in Frankreich und Deutschland wie auch in den arabischen Ländern geübt. In alter Zeit wurde die Thora ins Aramäische übersetzt, nnt sie auch den Volksmassen verständlich zu machen. Der Uebersetzer pflegte in einer eigenen Hymne an die Thora nur die Erlaubnis zur Vortlosung der 'Uebersetzung zu bitten. Eine dieser Hymnen, ,Mdamoth", wird auch he-rtte noch vor'Vorlesung der Thora tu der Synagoge vorgetragen. Die zehn Gebote wurden durch historische Parabeln- und Erzählungen, die von Kindern vorgetragen wurden, illustriert. Diese' religiöse Poesie wurde „D i b r a" genau n t. Auch in anderer Beziehung war Schewuoth ein Fest und ein Wende-Punkt im Lebe n des jüdischen Kindes. An diesem Tage wurde der kleine Zunge in das Thorälernen eiugesührt. Der Vater führte das Kind a-m Schewuoth zur Dhvra hinauf, damit es bei der „Bekleidung" der Thorarolle behilflich sei, wie es Oppenheim in einem feiner schönsten Bilder darstellt. Der f-ü-nfjährige J-unge begann am Schewuoth zu „lernen". Zeitlich früh legte Pie Akutter, von Stolz erfüll^ Mm StzMIing HW Miü Wr M per Vgtzr starte ihn in die Synagoge. Der Talis sollte das Kind gewisserma-ßen heiligen nnd es davor schützen, daß es auf seinem ersten, bedeutimgsvollen Weg zur Synagoge durch nichts Unheiliges äbgellenkt werde. In der Synagoge wies der Lehrer dem klemen, srischgebackenen Zögling eine kleine Tafel, auf welcher das Alef- Bech und einige Bibelverse verzeichnet waren, vor. Auf der Tafel, die dem Kinde überreicht wurde, lag auch ein Päckchen Honig, hon welchenr der Knabe kosten mußte, damit er sich dessen bewußt werde, das; die Lehren der Schrift süß seien wie Honigseim. Auch war es Sitte, den nen-en Schüler au diesem Talge mit Milch und Honig zubereitete Plätzchen zu überreichen, deren eine Hälfte als Inschrift die Worte Ezechiels trug: „Meuschensohn, nimm diese Rolle, die ich dir gebe, in dich aus und fülle mit ihr dein Inneres. Ich verzehrte sie >und sie war in meinein Munde wie süßer Honig." Auf der anderen Hälfte war das Wort Iesaias zn lesen: „Gott gab mir die den Schülern ge-eignete Sprache, auf daß ich den Gebeugten durch das Wort zu stärken vermöge. Er weckt mich jeden Morgen, 'schärft mein Ohr wie das des Schülers, dantit ich aufmerksam sei. Gott eröffnete mein Ohr und ich -war nicht ungehorsaur und ioar nicht widerspenstig." Nach dem Gebet wurde der Knabe zum Wasser des Flusses geführt. Das fließende Wasser gleicht der Thora. Hier wurde der Schüler mit dem Spruch: „Deine Duellen mögen sich ausbreiten'." (Prod. 5. 1V) gestgu:-. i:i*auf begann der erste Unterricht, . , ■ v % imiiiiHM

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.