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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-29 · Heft 2253 (29.5.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2253 (29.5.1925)
Date
1925-05-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wette L Wien, Freitag Der arabische Kongreß. $it der arabi-fchen Presse wird setzt mit allen Mittel« dahin gearbeitet, um die verschiedenen arabischen Fttcktiomn zu einem Zuistmmenfchktß atnb zur Grmöglichamg eines evnheiMchen arabischen Kongresses zu bewegen. Taß hiebei auch behauptet wird, daß die Zionisöen die Uneinigkeit unter den Arabern schüren, ist, so wenig uxchr auch diese Behauptung ist, soWstverftälldlich. Zur Unterstiützunig dieser CiuiMngspvopaganda verbreitet dos arabische Exekutivkomitee ein vom politiischo« Nakionakklub in London erhaltenes Schreiimt m dom unter anderem behauptet wirb: ,/Die Vorgänge .in Erez Israel mrd Damaskus in der jüngsten Zeit haben im Unterhaus und <m der britischen Oeffentlichkoit starken Widerhall gefundeir. Der Besuch Lord Balfours hat die arabische Frage aufs Dapot gebracht. Wir haben die Ausgabe des ,^Foloftin>" unter den Abgeordneten und in den politischen Zirkeln verteilt. Dar Eindruck war ein großer. Die Gruppe der Abgeordneten, die es auf sich genommen hat, eure Interesse zu verteidigen, arbeitet bereits mit große m Eifer und rechnet m i t Bestimmtheit mit einem Anschluß einer großen Anzahl von Abgeordneten an diese Bewegung. "Biele englische Zeitungen, die bisher den Zionismus nntevstützt haben, sind seine Gegner geworben und unterstützen setzt eure Forderungen. Sie beginnen bereits die Ereignisse in Darnaskus richtig einzuschätzen und zu erkennen, daß der Kamps der Araber gegen den Zionismus bereits die Grenzen Erez Israels überschritten habe. Ihr müsset jedpch um jeden Preis einig .sein und ihr werdet siegen." -i- Ieder Versuch und jede Geneigtheit eurer Verständigung zwischen Arabern und Juden wird von der arabischnationalistischen Presse in emfchüchtcrnder Weise bekämpft. So erzählt „Feleistrn", daß sich ein arabischer Arbeiter an das Blatt mit der Frage gewendet habe, ob ein Zusanr-meugehen der arabischen Arbeiter urit den ziomstischen Arbeitern schädlich und zu verwerfen sei? Das Blatt antioortet darauf: „Der zionistische Arbeiter ist eine der Grundlagen des Zionismus, denn gäbe es leine zionistischen Arbeiter, so wäre es Weizmann und Gerwssen niemals in den Sinn gekommen, in Erez Israel den Juden c i n Ra t>ionalheim zu errichte n. Die zionistische Propaganda gründet sich gegenwärtig auf dorr Hinweis, «daß es zwischen Arabern und Juden keinen Widerstreit .Me. Um dieses Zu beweisen, beeinflußten die Juden einzelne Araber, beim Empfang BcHours mitZutuu, und es ist klar, daß eine Verständigung zwischen den arabischen und zionistischen Arbeitern als zweites Propaganda mittel dient. Es steht außer Zweifel, daß die Zusammenarbeit einiger arabischer Arbeiter mit den zionistischen Arbeitern und ihr Eintritt in die Organisation der letzteren der arabischen Bewegung äußerst schädlich ist, denn die Zionisten führen mit dieser Phantasieverständigung viele Politiker des Landes irre." Me Bemühungen der arabisch-nationalistischen Presse, eine Einigung der stark auseinanderstrebenden arabischen Fraktionen herbeizuführen, sind jedoch bisher erfolglos geNlie?ben. Das zeigte sich sehr deuGich in der Konferenz, die vor kurzem in Jerusalem wegen Vorbereitung des arabischen Kongresses im Hause eines Arabers abgehalten wurde. Die Notwendigkeit der Einberufung des Kongresses konnte noch einstimmig fcstgestellt werden, aber die Frage, von wen: die Einberufung des Kongresses ausgohen soll, und ein Antrag, daß die einzelnen Fraktionen im Kongreß ausgohen, das heißt daß das Exekutivkomitee allein berechtigt sei, namens des ganzen Landes das Wort zu führen, riefen erregte Debatten hervor, die in persönlichen Beschimpfungen allsarteten. Die Konferenz verlief e rgebnislos, und .der Versuch, eine Zweite IKonPe-rentz zustande Zü bringen, scheiterte, da der Redakteur des „Jelestin" und sein Anhang erklärten, daß bei den gegenwärtigen tiefgehenden Divergenzen in grundsätzlichen Fragen eine Verständigung ausgeschlossen 'ei. . *-; » Dar antWdische Schulgesetz ln Mauen. Eine Petition von 5600 jüdischen Eltern. Kowno, 26. Mai. (I. T. A.) Am 22. d. überreichte der jüdische Deputierte Dr. Robinsohn dem Staatspräsidenten und dom Präsidenten des Schm eine von fast 5000 jüdischen Familie>noberhauptern unterschriebene Petition, in tvelcher gegen das von der Regierung eingebrachte <Äesetzprojekt, wonach künftighin nur Schulen mit litauischer Unterrichtssprache vom Staate geschützt werden, protestiert ivivd. In einem Gespräch mit einenr Mitarbeiter der /^Jüdischen Stimme" gab der Unterrichtsminister I oka ntas seiner Meinung Ausdruck, daß der die Unterrichtssprache regelnde § 11 so abgeändert tverden Wird, daß die UnterrichtSWache in den MnderheitÄschulen «bleibt wie bisher, ' . ' * Die Benützung der hebräischen Sprache im Telegraphenverkehr. Aus Warschau wird uns gomeldct: In Beantwortung einer Interpellation des Abgeordneten Ha ritt las teilte der polnische Handelsminister mit, daß in dem Rundschreiben an die Postbohövden, welches das Handelsministerium letzthin versendet hat. auch festgesetzt wird, daß die Benützung der hebräischen Sprache im telegraphischen Verkehr (natürlich mit lateinisch?» Buchstaben) im ganzm Zlaudc g e st a tiei ist» Wiener MoeaettzeUuna. Mai 1925 Nr. ZFW Re „Bilanz" der Marottokampfe. 400 Tote» 1100 Verwundete. Paris, 28. Ma:. In der heutigen Kaminetfitzung wurde die Marokkodebatte fortgesetzt. Die vom Linkskartell vorgeschlagene (Gestern im Wortlaut geureldet. Red.) Tagesordnung wird, wie der Sprecher der Nationalisten, der frühere Kriegsminister Magi not, mitteilte, von diesen angenom men. Nach Maginot und Burety sprach Ministerpräsident P a i n l e v.e, aus dessen Rede die B e r l u st st a t ist i k der Marokkokämpfe bemerkenswert ist. Der Ministerpräsident erklärte, die gestern abends festgestcllten Vcrlustziffern der Marokkotruppen betrügen weniger als 100 Tote und ungefähr 3 0 Vermißte, darunter zwei Fünftel Franzosen, ferner 1100 Verwundete. Die Debatte, zu der noch zehn Redner vorgc merkt sind, dürfte heute zu Ende geführt werden. Friedensangebote? Paris, 28. Mai.' (Wolfs.) Der Korrespondent der „Chicago Tribüne" in Tanger behauptet, arü gut unterrichteten Kreisen'erfahren zu haben, daß Frankreich und Sp a u i e n int Begriffe stünden, Friede nsan erbieten zu machen und den Anhängern Abd el Krims das Recht zuzugestohen, in der französischen und der spanischen Zone ohne Zollformalitäten Handel zu treiben. Nie Räumung des Ruhrgebietes. Für den 16. August vereinbart. London, 27. Mai. (Reuter.) England und Frankreich sind hinsichtlich der Löste der deutschen Verfehlungen und hinsichtlich des an Deutschland zu richtenden Mantelschrerbens tatsächlich zu einer Einigung gelangt. Wenn die am Freitag zusammentretende Reparationskomrnission anerkennt, daß Deutschland seine finanziellen Verbindlichkeiten und seine Verpflichtungen 'betreffend die Entwaffnung erfüllt habe, wird die Kölner Zone geräumt werden. Gemäß der Vereinbarung, die von H e r r i ot und T h e u n i s mit Deutschland getroffen worden ist, wird das Ruhrgebiet a m 16. August geräumt werden. Zur gleichen Zeit.werden die BesatznngstrupPen aus den drei Städten Düsseldorf, Duisburg und Ruhroxt zurückgezogen werden, die eine Kategorie für sich gebildet haben. Dieser Bezirk hat nichts mit der Kölner Zone zu tun und wird geräumt werden, da Deutschland bereits gewisse Verpflichtungen des Dawes- Planes erfüllt habe. Die' Botschafterkonferenz wird nunmehr spätestens S am s tag zusammsntreten und ihren Beschluß betreffend die Abrüstung des Deutschen Reiches fassen. Technische Abstraktion der Wischen Klvbr im Sejm. Wegen der Monopolkonzessionen. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, 26. Mai. Die am 27. Dezember erlässt ne Verordnung über die R e v i s i o n der M o n opo lkonze ss i o n c« bedroht,!vie in der gesamten Mischen Oefstntlichteit Polens lhevdorgehoben wird. Tausende von Möschen Existenzen, da die Verordnung ibestimmt, daß zugunsten früherer Kriegsteilnehmer den bisherigen Besitzern die Konzessionen entzogen »vevden können. Nach langen Bechandtungen Zwischen denn jüdischen Klu b und der Regierung brachte die Regierung in der letzten Sitzung des Sejm, auf ivelcher der Bericht des Fina.nzausschusses über den Antrag des Mischen Klubs auf Aufhebung der erwähnten Konzesstonsverordnung behandelt werde»! sollte, einen B e r t a g u n g s a n t r ag ein mit der Motivierung, daß sie noch Niaterial beschafstn wolle. Damit ivollte die Regierung das Inkrafttreten der Verordnung hlnausschieben. Bei der Abstimmung im Plenum wurde der Antrag der Regierung a b g e kl e hn t, da mit Ausnahme der Vertreter der nationalen Mnderlheiten, der Sozialdenrokraten und der Dulbauowitsch^Gruppe die übrigen Parteien IW Stömnwn gegen den Antrag vereinigten, für den nur 69 Stimmen abgegeben wurden. Da dies bedeutet hätte, daß die KonzesstonSfrage zur Behandlung kommt und der jüdische Antrag abgelohnt wird, griffen die jüdischen Dvputievteu, um dies Zu verhindern, zum Mittel der technischen Obstruktion. Es meldeten sich zu jedem Punkt der Tagesordnung Mische Deputierte zum Wort und sprachen je eine Stunde lang. (Diese Höchstgrenze schreibt die Geschäftsordnung vor.) Infolge der Obstvuktionsreden der jüdischen Doputierten konnten nur zwei Punkte der Tagesordnung erledigt werden; nach Verhandlungen zwischen der Witos-Gruppe.und den Nationaldomokvaten einerseits und dein jüdischen Klub andererseits wurde der Punkt über die Konzessionen von der Tagesordnung abgesetzt und auch ein von rechts gestellter Antrag, diesen Punkt ails ersten auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen, abgelchnt. Heinrich Nollscher - PrSildeot der wmberger Handelrkammer. Lemberg, 28. Mai. Die infolge Ablebens des Präsidenten Baezewski evledigte Stelle des Präsidenten der hiesigen Handels- und Gewevbekanimer wurde bei der gesttigen Plenarsitzung neu besetzt. Die e i n st i m m i g e Wahl fiel auf den gewesenen Abgeordneieu Dr. Heinrich Ko li scher. Zu Bizcpräisödenteu wurden die Kamm erröte BoleslaüS L c w i e k i und Dr. Racker ge- Lucken Wolfs Besuch in Warschau. Die Stellung -er zionistischen Parteileitung. — Deputierter GvünVaum tritt ans venr Jll-ischen Klub aus. ^Ekgendienst der „Wiener Morgenzeitung".) , Warschau, W. April. Trotz verschiedener Dementis! steht es nunmehr fest, daß der Generalsekretär der Board i of Depu-ties und Mitglied des Kornitee's der jüdischen Delegativnen beim Völkerbund Lucien Wolf in den nächsten Tagen nach Warschau kommt. Seine Ankunft erfolgt, wie offiziös mitgcteilt wird, über Einladung der Regierung, die ihm Gelegenheit geben will, die Lage' der Juden, in Polen kennen zu lernen. Zlt dieser Angelegenheit versendet der Zionistische Oberrat von Polen das folgende amtliche Commumque: „Mt Riicksicht darauf, daß sowohl in der Presse als auch in der breiten Oeffentlichkeit das Gerücht verbreitet wurde, daß die Einladung des Herrn Lucien Wolf durchs die polnische Regierung im Einverständnis mit den maßgebenden jüdischen politischen Kreisen erfolgt sei, erachtet es das Präsidium des Oberrates der zionistischen Organisationen, in Polen für nottvendig. felstszulstellen, daß die führenden Organe der Zionistischen Organisation in Polen den Standpunkt vertreten, daß die Ankunft des Herrn Lucien Wolf in Polen in» gegenwärtigen Augenblick für die Versuche, eine giinstigere Wendung in der Mischen Frage herbcizuführen,« nerw ü n s ch t wäre. Me ähnlichen Versuche können im allgeineinen nur dann Erfolg haben, wenn die im Wege der direkten Fühlungnahme zwischen den maßgebenden polnischen und jüdischen Faktoren unternonunen werden." Im Zusammenhänge daniit sei die Tatsache registriert, daß der Begründer des Jüdischen Klubs im polnischen Sejm, S. Grünbanm, seinen Austritt aus dem I ü d i s ch e n K l u b und gleichzeitig seine Demission als Mitglied des Zionistischen Oberrats vollzogen hat. In einer Unterredung mit einem lIonrnälisten begründet Abgeordneter Grünban-m diesen seinen Schritt mit der V e rs chi e de n h e i t d e r Au ffas su ng e n, die zwischen ihm und den übrigen Mitgliedern des Mischen Parlamentsklubs hinsichtlich der Führung der Politik bestehen. Er habe bereits seit dem 9. Mai an den Arbeiten des Klubs nicht teilgenommen. Das Erscheinen Lucien Wolfs in Polen veranlasse ihn, sich nunmehr endgültig zurückßnziehen un>d von nun ab als Journalist und PMizist 'den Kampf für seine politische Auffassung weiterzuführen. * Aus dieser Stellungnahme der politischen Führer des Judentums in Polen wird es offenbar, daß Herr Lucien Wolf gegen d«t Willen der maßgebenden jüdischen Kreist nach Polen geht, um über deren Köpfe hinweg über das Schicksal der polnischen Juden Verhandlungen zu pflegen. Lucien Wolf, der in letzter Zeit in verschiedenen Ländern als ungebetener Ratgeber aufgetaucht und erfolglos wieder abgezogen ist, hätte gerade in der pol'nrschen Angelegenheit soviel politischen Anstand ivahren müssen, daß er in einem Lande, in tvelchem, wie in keinem zweiten Staat, die 'Judenschaft des Landes eine die Vertreter aller Nicht imgen vereinigende legale und anerkannte Vertretungskörperschaft besitzt, nichts unternehruen werde, was nicht der Zustimmung dieser Körperschaft sicher ist. Es taucht bei diesenr Anlaß auch die wichtige Frage auf, ob die einzelnen Mitglieder des Komitees der jüdischen Delegationen beim Völkerbund berechtigt sind, Ginzelaktionen in Mischen Angelegercheiten, ohne hiezu von der Gesamtheit des Ko m i tees ^bevollmächtigt zu sein, zu unternehmen. Noch unklarer toird der Zweck der Reise Lucien Wolfs nach Warschau infolge einer Londoner Meldung, wonach Herr Wolf vor seiner Abreist erklärt habe, daß er keine Einladung von der polnischen Regierung erhalten habe und auch nicht 'beabsichtige, der Vermittler zwischen der polnischen Regierung und dem jüdischen Parlament zu stin, noch daran denke, sich in die innere!» Angelegenheiten Polens cinzurnifchen. Der Ztveck seiner Reist sei bloß, sich an Ort und Stelle über die Lage der Juden in Pollen zu informieren _ * Die wirtschaftliche Verelendung der polnisch«« Juden« heit. Der Verein der W a r s ch a u e r F 'l e i s ch h ä n v l e r gab webe»! einen Bericht heraus, ans welchem bervorging, daß der Mciischkonsti.nl der jüdischen Bevölkern,da Warschaus zu keiner Zeit so niedrig war wre jetzt. Die Ursache liegt in der schweren ökonomischen Krisis der Juden in Polen. Dagegen ist der Flei'schkonsn'nl der christlichen Bevölkorrmg luraiwu. Das Resultat ist, daß der Preis für Koschcrifleisch, der stets um öv Pro zcnt Wer als der Marktpreis war, jetzt bedeutontz instdviger ist gnternatlonale Hllsrunion. Die vom Bötkerbündrat ernannte Expertenkomuüssion für die Prüfung des Projektes des Senators^ C i r a o l o auf Gründuug eines i u t c r na t i o na lc n HilfSv e rb a. n d e s hat in G e n f, wie vott dort berichtet wird, vain 25. bis 28. d. getagt. Das Ergebnis ihrer Beratungenist ein Statuteneniwurf für eine internationale Organisation, die den Titel Internationale Hilfsunion tra« gen soll. Sie soll einen Generalrat Volt Vertretern det Staaten nnd ein beratendes Komitee umfassen, das etwa 15 Mitgliedern zustmmengesttzt würde. Die Organs fation soll ferner ein Exekntivkonntee unvfassen, bas dank der Aditarbeit des Roten Kreuzes für dringliche Hilfe« leistung in Unglücksfällen zu sorgen 'hätte, die in den Rahmen der Tätigkeit, der Union fallen. Die Staaten ivüv den mn einen An fa ngssonds ersucht werden, der dos EM M die BkttM der. WHMMMMcher ent-.

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