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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-25 · Heft 2249 (25.5.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2249 (25.5.1925)
Date
1925-05-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Serie Wien. Montag Wiener Mavarttzeltuitü. W. Mm im Nr. m9 Ae Fragen des 14. Zionistenkongreffes. In dieser Rubrik veröffentlichen wir Er örterungen der Probleme des kommenden Kon qresseS. Es versteht sich voi: selbst, das, die Re daktion die Verantwortung für den sachlichen Inhalt dieser Artikel den Verfassern überläßt. Revisionismus und gewsih Agenktz. Von Dr. Norbert Hoffman«. In den Flitterwochen unseres Aufbauwerkes in Palästina, in der Freude über die Ernennung Sir Herbert SamuelS zum High Commissioner, gab cs keinen Streit über die Jelvish Agency. Es schien nur zu selbstverständlich, daß ungeachtet Art. 4 des Mandats sämtliche Unterhandlungen mit der Mandatarmacht von der Zionistischen Organisation geführt wurden und noch bis vor kurzem geführt worden sind. Erst die Komplikationen, die bei Erfüllung unserer Aufgabe eintraten, ließen den Gedanken wach werden, daß man sich auch der Mithilfe aller nichtzionistischen, aber am Palästmawerk interessierten Kreise des Judentums versichern nüissc. D'm 12. Kongreß wurde bereits eine Resolution unterbreitet, in welcher die Einberufung eines Weltkongresses gefordert wurde, jedoch ohne auf eine Erweiterung oder Reform der Jewish Agency einzugehen. Auch die ursprüngliche Konzeption des Keren Hajessod entsprang dem Wunsche, die parteimäßig nicht erfaßten Freunde des Palästinaaufbaues zur Mitarbeit zu gewinnen. Doch alle diese Bestrebungen wollten die politische Souveränität der Zionistischen Organisation gegenüber der Mandatarmacht nicht tangieren. Dann kam die Zeit unserer politischen Schwäche. Verstöße gegen Wort und Sinn des Mandats wurden aus Einzelfällen mangels des Protestes einer starken Leitung zu gefährlichen Präzedenzien. Die Begeistern:^ für den Keren Hajessod wich nach und nach einer gewissen Gleichgültigkeit, während gleichzeitig der Währungsverfall in den Ländern Osteuropas die finanzielle Kraft des zionistischen Publikums empfindlich schwächte. So entstand bald ein Mißverhältnis zwischen den tatsächlichen Eingängen des Keren Hajessod und den immer weiter steigenden Bedürfnissen des Budgets der Exekutive, die für den .Palästinaausbau verantwortlich war. In: Bestreben, aus dieser unhaltbaren Sttuatiou einen Ausweg zu finden, begann man an allen Ecken und Enden Fehler in der Struktur der Zionistischen Organisation zu suchen. Man sagte: Die Organisation.besteht aus Träumern, aus unpraktischen Menschen, Propagandisten usw. Mit einem Wort: man hatte genug von diesen Idealisten, man suchte nach den Männern der Praxis — den Geldleuten. Der ursprüngliche Plan, einen jüdischen Weltkongreß einzuberufen, mußte fallen gelassen nxrden, da sich sowohl der amerikanisch-jüdische Kongreß, wie auch der Board of Deputies (England) gegen den „internationalen" Kongreß aussprachen und auch viele Führer der zionistischen Bewegung Gegner dieses Planes waren. Desto mehr aber häuften sich die Vorwürfe. Die Exekutive erklärte, das jüdische Volk habe versagt, es habe sich trotz allen von der Exekutive errungenen politischen Erfolges nicht zu großen Taten anfeuern lassen; man müsse daher andere Wege gehen, um vor allem die jüdischen Millionäre Amerikas zur Teilnahme an der Aufbauarbeit zu gewinnen. Die Exekutive ging dabei vielleicht von der Ansicht aus, die Balfour-Deklaration, San- Remo, das Mandat sei von selbst gekommen oder Belohnung der persönlichen Arbeit eines Mannes. Daß jahrzehntelange Organisationsarbeit die Voraussetzungen gegeben hatte, daß der von Theodor Herz! geschaffene politische Zionismus noch in tausend Herzen seiner Mitstreiter flammte, schien ganz nebensächlich. Kurz, die Exekutive glaubte, der Zionismus wäre schon so weit, daß man unbelastet durch die Bestrebungen des politischen Zionismus und alle nationalen und sozialen Fragen unsere politischen Errungenschaften zur Sicherung des Palästinaaufbaues in Pacht geben könnte. So wurde ein im Mandat enthaltener Wunsch, daß die Zionistische Organisation das ganze jüdische Volk zur Mitarbeit für Palästina gewinnen möge, zur Ausgangsposition, um sich den jüdischen Notabeln anzunähern. Die Baltimorer Konferenz der amerikanischen Zionisten (1923) beschloß unter ausdrücklicher Bewilligung Dr. WeizmannS, die Zionistische Organisation möge verzichten, die alleinige Trägerin der Jewish Agency zu bleiben und versuchen, prominente nichtzionistische Persönlichkeiten zum Eintritt zu bewegen. Vor dieser Situation stand der 13. Zionistenkongreß. In einem die Situation charakterisierenden Artikel sagte damals Dr. Waldmann lreMcher voraus, der Kongreß werde seine kostbare Zeit mit unfruchtbaren Wechselreden vergeuden und schließlich werde eine kompakte Majorität energieloser und müder Kongreßdelegierter zu Jasagern werden und -~ was auch geschah — der Exekutive keine bindenden Weisungen ertellon, von eLner Erivetterung äbzusehen, noch Boll'Ntachten geben, in irgend einer Weise eine Verpflichtung auf Aenderungdes Artikels 4 des Mandats einzugehen. So war die Exekutive, die durch Dr. Weizmann ehrlich hatte erklären lassen, sie könne die vom Kongreß gewünschten Bindungen in der Frage der Jewish Agency nicht annehmen, neuerdings sich selbst übetlassen. Auch die Sitzung des Aktionskomitees vom Jahre 1924 brachte feine Lösung, da die ausgeapbeiteten Vorschläge nur äks „Material" bezeichnet wurden, das den Präsidenten Doktor Weizmann in seiner Handlungsfreiheit nicht behindern ' könne. Die Konferenz der „Ron Partisans", die im Frühjahr dieses Jahres unter dem Vorsitz Louis Mars Halls in New-Aork stattfand, arbeitete nunmehr im Einvernehmen mit Dr. Weizmann die Vorschläge aus, unter denen diese Gruppe jüdischer Notabeln zum Eintritt in die Jewish Agency und damit zur Mitarbeit für den Aufbau Palästiilas auf einer rein wirtschaftlichen Basis sich bereit erklärte. Hierdurch scheint der Exekutive die Zukunft unseres Palästmawerkes gesichert, obztvar aus eine an ihre Adresse gerichtete "Anfrage der Union der Zronistcn-Revisiollisten zugegeben werden mußte, daß seitens der „Non Partisans" noch keine bindenden Verpflichtungen finanzieller Natur, weder 4m Prinzip :roch der Höhe nach, übeü:om:mn wurden. Tluch die Zion isten-Revlsto,risten billigen grundsätzlich die Heranziehung aller jüdischen Kreise für den Aufbau Palästinas. Aber doch müssen wir den Plan Dr. WcizmannS, so wie er vorliegt, ablehnen, da er Risken in sich birgt, die die Zukunft der Zionistischen Organisation und die wirksame Bcrfolgutlg ihrer bisherigen Errungenschaft^ aufs äußerste zu gefährden drohen. Bor allem eines: Die Jewish Agency ist nach dem Mandat die einzig? Vertretung des jüdischen Volkes, die berechtigt ist, die Politik der Mandatarmacht in bezug auf die VevtvcMtng des Landes zu kontrollieren und zu beeinflussen. Daß die bisherige Leitung sich bisher nicht sehr stark beimiht hat, in dieser Hinsicht aktiv einzngrcistn, sondern sich fast stets mit den vollzogenen Tatsachen hat abfinden lassen, hat nichts zu sagen. Aber für alle Zeit ein« Jewish Ageucy anzuerkennen, derer: eine Hälfte im Palästrnaarvfbau eine rein wirtschaftliche Frage sicht, der keine politisch einheitlich gebildete, zionistische Hälfte gegenübersteht, heißt auf das Programm von Basel, auf das Ziel Theodor Herzls verzichten, auf alle Zeit sich damit abfinden, daß wir in Palästina vielleicht ein „Na tional Home" einer jüdischen Minorität neben einem „National Home" einer arabischen Majorität erleben werden, nicht aber, daß Palästina di« nationale Heimstätte des jüdischen Volkes werde. Dieser Verzicht deS zionistischen Kongresses auf seine politische Souveränität, auf den zielbewußten Ausbau der Errungenschaften einer dreißigjährigen Organisationsarbeit, auf das Erbe Theodor Herzls, können die Zionfften-Mevisionisten niemals nntmachen. So knW daher die „Non Partisans" nicht den Zielen des Zionismus Schaffung eines sich selbst vevivaltenden Gemeinwesens in Palästina einschließlich Transjovdaniens mit jüdischer Majorität) unzweideutig zustimmen, bleibt die Zionistische Organisation unter der ständigen Drohung, >daß sie in ihrer politischen Arbeit in den Zentren der europäischen Politik durch das Votum einer Gruppe von Personen gehindett tvevde. welche zivar nur ihre persönliche Mcümn-g vertreten können, die äber von der nrchtjüdischen Oeffentlichkeit als Meinung der »Hälfte — vielleicht sogar der überwiegenden Hälfte — der jüdischen Gemeinschaft gÄvart-et würde. Eine solche .Haltung könnte angesichts des starken Einflusses der englischen Antizvonisten und Arckbcrifwnnde in ihren letzte:: Konsequenzen vielleicht zu einer schon T\ni$e angestrebten Abschwächuny der Bat« four-Doklaration sichren. Eine weitere Gefährdung des nationalen EhavakterS des zionistischen Au'fbanlwerkes in Palästina ist unzjlveifelhast mit den: Vorschläge verbunden, daß die Kontrolle über das Budget unserer Aufbauarbeit, über den Keren Hajessod, der Jewish Agency in ihrer geänderten Zusammensetzung übertragen iverden soll. Wir anerkennen das Recht der „Non Partisans", bei der Kontrolle und Verwendung der von ihnen aufgebrachten Gelder oder (sofern sich das nicht unterscheiden läßt) aller für den Palästinaaufbau bestimmten Beiträge mitzusprechen. Aber die Ueborg.:be der Bernraltung über die bisher durch die zionistische Arbeit in Palästina errungenen Stützpunkte der im t tonalen Kolonisation, ohne daß deren Bestand und Ehavakter unzweideutig felstgeisegt wird, kann kein Zionist befürworten. Die Budgetierung und die, allgonwine Leitung des Aufbau- Werkes müßte dein Kongreß verbleiben, der heute allein die der nationalen Wiedergeburt zuftvobende Tendenz des AllfbaMverkes verkörpert, ivenn anders die Zionistische Organisation von ihren Angehörigen und Kämpfern die ungelheuren Opfer au Energie und Vermögen weiter verlangen darf. Gün Kongreß, der auf fch: Budgetrecht verzichtet, hätte kein Recht mehr, von seinen Wählern den ,Maasser" zu verlangen und würde selbst die «-Hand an den heut« noch dank des Opfermutes der Zionisten feistgefügten Bau der Organisation legen. Und weil dies d^e Freunde des We-izmanufchen Projektes fürchten, deshalb sprechen sie von einer Reorganisierung der Organisation, einer Reorganisierung, die nach einer jüngst an dieser Stelle geäußerten Ansicht das Schwergewicht der Arbeit der Zionistischen Organisation von -Palästina tvcg auf „kulturelle" Galutharbeit legen will. Äeiberflüssig zu sagen, daß solche Arbeit wohl uwbedtt^t notwendige Nebe:mrbeit sein kann, nie aber den wahren, einzigen Jn'halt «des Zionismus — Palästina als die nationale jüdische Heimstätte — wsieyen kann. Eine solche Reorganisierung kommt der Selbstvermchtung gleich. Wir lehnen aber nicht bloß ab, wir wollen auch den Weg finden, eine dem demokratischen, jüdischen Geiste gerechte Lösung zu finden. Das Gefahrermroment des Weizmannschen Projektes liegt, wie schon erwähnt, in dom Umstande, -daß die Hälfte der Jewish Tlgeneh sich sozusagen selbst ernennt. Hat doch selbst die Konferenz der „No«n Partisans" die zwölf Mitglieder des vorbereitenden Komitees nicht aus ihrer Mitte gewählt, sondern ihÄ Nominierung Herrn Louis Mars hall ad persona« überlassen. Dazu kommt noch, daß Orgawisationest lvie Jca, Joint, deren Beitritt angestrebt wivd, ebenfallt von Einzelpersonen maßgebend beeinflußt werden. Dir Zionisten-Revisionistcn wollen aber am Prinzip und av Glauben festhälten, daß das jüdische Volk den Auf bau Palästinas wolle und daß es daher das Recht haben müsse, seinen elementaren Willen durch die Jcwisk Agency verkörpern zu lassen. -r- Jst es daher unbedilvgt notwendig, ein Gesellschaft^ Verhältnis einzugohen, in das die Zionistische Organisation wertvolle Aktiven, wie eine nach Taust »den Mt« gliedern zählende aktiv arbeitende Volksgemeinschaft, zwei glanzend organisierte Fonds, eine Reihe blühender Ko« lonken ovnbrmgt, während die GeschäftSeinlage des Part« ners in wohlwollenden Versprechungen besteht? Wit dann, wenn eines Tages die Zionisten der Arbeit mütn iverden und die Aufbringung der Gelder flir den Palästina, ausbau, den sie nicht nrehr leiten können, ornstellen. werden dann die Gesellschafter, die „Ron Partisans", di« ganze Last übernehmen? Eine Lösung des Gesellschaft!^ Vertrages ist ja, unmöglich, weil kein DoWSvotum. die durch die ,Mon Partisans" gebildete Hälfte der Jewish Agency abrufen kann, und weil die Aeudernng der Jewish Agency vom Völkerbund bestätigt werden soll. Ansonst pflegt man bei Abschluß eines GestllschaftSvertvageS auch die Vorsorge zu treffen, was geschehen soll, wenn der Partner seine Aufgabe nicht erfüllen will oder kann. Daher schlagen wir vor, die Jewish Agency einem Kongreß verantwortlich zu machen, dessen Wahlkörper ans derart breite Basis gestellt Iverden soll, daß allen Jitden. die Palästina wollen, Gelegenheit geboten lvevden soll, mitzubcraten und mitzu« be sch ließen. Wir schlagen vor, daß sämtliche Mitglieder der JiSlviH Agency von diesem Kongreß gewählt werden, zu den: das Waihlwcht haben -werden: alle jüdischen Ein« woihner Palästinas, Spender der zionistischen Fonds und die Mitglieder der am Aufbauwerik beteiligten Gesellschaften. Die Wahlkreise find unter Ausschailtung jeglicher Fraktionen und Sonderverbände ans territorialer Grundlage zu bilden. Dam: wttd es die prirnärste Aufgabe der Zionistischelt Organisation fern, durch tatkräftige Propaganda und wiÄliche Arbeit die am Palästnraaufbau interessierten Kreise sirr chr positives, natioimles Programm zu ge« w'mmen. Wir glauben nicht, daß die amerikanischel: „Nor: Partisans", die in enreen Staate aufgewachstn sind, der stets die Tradition einer aufrichtigen Demokratie zu -wahrer: wußte, sich der Wahrheit und Ehrlichkeit unserer Bedenken und Postulat« verschließen können, wenn zugleich in ökononrischer Hinsicht durch Schaffung einer der öfter« reichiischen Völkevbuindkontrolle analogen Institution, die Möglichkeit einer national und wirtschaftlich lvertoollen Ausnutzung der aufgebrachten Geldsummen gegeben wäre. Die EÄveitevung der Jewifh Agency auf Basis der Sammlung und Hevauziehung neuer Elenrerrte zur gemein« sauren Arbeit am Aufbau Palästinas zur natioimlen jüdischen Hevnrstätte ist erstrebenswert und nützlich. Aber dies soll stets nur geschehen, ohne die unveräußerlichen souveränen Rechte des Kongresses zu schmälern. Zionismus und jüdische Böllerbnnd« Ngen. Von Dr. OStar Karbach, Vovstandsiuntglied der Jüdischen Bölkerbundliga für Oesterreich. Bei der vorjährigen-Plenarversammlung der Jnternatio» naleu Union der Völkerbundligen in Lyon war dort nur eine einzige jüdische Liga, die für Oesterreich, vertreten, welche dan-k der Initiative ihres Präsidenten, Qberrabbiner Dr. GhajeS und des Gemravsekvetars >des Comite des dvlogationZ juives in Paris, Herrn Motzkin, als erste Organisation dieser Art inS Leben gerufen iverden konnte. In der kurzen Spanne des abgolaufel^n Jahres hat sie zwei äußerst wichtige Schlvesterorganifationen erhalten: in der benachbarten tschecho-slowaki-' schon Republik, deren Judenschast mit uns durch alte und innige, von keiner politischen Grenze zerstörbare Bande verknüpft ist, und in Erez Israel selbst. Gerade diese letzte Neugründung, di« sich erfreulicherweise. trotz anfänglich geäußerter politischer Bedenken so rasch vollzogen hat, ist ein vollgültiger Beweis für die Notwendigkeit der jüdischen Ligen überhaupt. Denn auch die Juden Palästinas, so beneidenswert und unvergleichlich auch honte schon die ihnen gebotenen Möglich ketten zu nationaler und kultureller Renaissance sind, besitzen kein anderes Mttol, vor einem internationalen Forui,: als Gleiche unter Gleichen Gehör zu finden, kein anderes Mittel, als gleichberechtiigtes Mitglied der Bölkevsamilie an den großen G Werken der Menschheit mitzuarbeiten, als die jüdische Völker« buMiga; und sie werden voraussichtlich auf lange Zeit hinaus auch kein anderes finden. Um so größere Bedeutung hat natürlich die jüdische Vertretung in der Union für uns in Europa. Auch dia internattonale Union der Freunde des Völkerbundes ist juristisch genommen nichts anderes als etwa die Zionistische Weltorganisation: eine interterritoriale Vereinigung privater Vereine. Aber die leitenden Ideen, die stützenden Massen nitd die Persönlichkeit der führenden Männer hat beiden eine prominente und einflußreiche Stellung im Bild unserer Epoche vermittelt: die Union ist di« öffentliche Meinung -des Völkerbundes, wie die Zionistische Organisation imn:er mehr die öffentliche Meinung deS .nwderrten Judentums zu werden beginnt. Die jüdischen BÄkerbuMigen sind nun nicht auSschließ'' lich zionistische KoMratjpnev, Me tzytz gß nicht m GiEck j

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