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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-22 · Heft 2246 (22.5.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2246 (22.5.1925)
Date
1925-05-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Rr. mm Vien, Freitag Wlenre Moraenzertuns. £wn Sehuüe gegen Ansteckungen Bestes Schutt- und Desinfektionsmittel für Frauen Beseitigt üble Oe* rfiche Degen übermässige Schweissbildung Ais Zusatt zit Bädern Angenehm riechend Nur in edelgrünen Originalflaschen semitiSmuS und -eit Juden gcht es im allgemeinen gut. Sic nehmen tiefen Anteil an dem Schicksal der Jacken Qst- und Mitteleuropas und sehen sich durch die verschärften E i n w a n d e r u n g s d e st i m m u n g e n nach Amerika nur um so mchr verpflichtet, durch Förderung des Palästinaaufbaues die Mt ihrer Mischen Brüder hier zunrilldest teilweise zu lindern. Ich stehe mit Wien in ständiger geschäftlicher Verbindung und bin derqsit bloß in geschäftlicher Angelegenheit hier. Da ich bereits morgen verreise, tut es mir leid, mich für die vorhandenen hiesigen jüdischen Institutionen nicht so interessieren zu rönnen, wie ich eS gerne möchte". Ausieichiumg 3. H. Kanus. Die Königm der Niodertande vevlteh dem holländischen GsnevckAvnful in Palästina IaLöbus H. K a n n beit Ritterorden des Niederländischen Löwen in Anerken.mmg seiner Verdienste uuu das Land. .Herr Kann hat als Inhaber des altangesohenen Bankhauses „Lissa en Kann" .Holland zu Beginn des Krieges in der Organisierung der Landesisinanizen wertvolle Dienste geleistet. Herr Vkann Rkleidet auch jetzt noch die Stelle eines Präsidenteir der Niederländischen Ausfuhvgcsellschaift. Wie bekannt, ist Herr Kann auch Mitglied der von der britischen Regierung ernannten Kommission zur Regelung der Währung in Palästina. Sie AusISuder in England. London, 31. Mai. (Tät.-Komp.) .In der heutigen UnterhauSsttzung teilte der Minister des Innern mit, daß in England gegenwärtig 2 71.631 Ausländer ansässig seien, unter ihnen 86.866 Russen und . 19.543 Deutsche. Sie Völkischen. Berlin, 19. Mali. (I. T. A.) Der Chefredakteur der »Welt am Montag", Helmut v. Gerla ch, weist in seiner Zeitung auf die Gefahr 'hm, daß das völkische Element unter Hindendurgs Wählerschaft, welches den Sieg Hindenburgs als eigenen Sieg betrachtet, nunmehr beanspruchen könnte, die Früchte dieses Sieges zu ernten. Er führt zahlreiche Beispiele an, die beweisen sollen, daß die vMischen Kreise zu neuen Taten rüsten. Er schreibt: „Seit langem habe ich nicht so vielt Schimpf- und Droböriefc bekommen wie in den letzten vierzehn Tagen. Ms typisch für die Geistesverfassung jerrer „EdeUtml dor Nation" will ich eines dieser Dokumente hier Wiedergaben: Berlin- Steglitz, den 12. Mai 1935. Offene Karte an den deutschen Catilina! Quousque tanidvm Catilina äbutere patientia noftra. Um mit Wilhelm Tell zu sprechen: „Fort' mußt Du, Deine Uhr ist abgübauifen."' Es gcht Dir nicht qo aut wie dem Stinkjuden Jlilidor WitlEow skr-Harden, denn Du bist ein weißer Jude, aber die zugedachte Strafe Haft Du reichlich verdient. Wundere Dich also nicht, wenn Du Dich eines Tages ur der Hölle wicdersindest. Aber die wollen solchen Schweinekerl auch nicht. Biel Glück und Weidmannsheil! E. v. S. „Olympia." H. v. Gortach richtet zum Schluß die folgende Mahnung an den Reichspräsidenten: ,/Hindeniburgs völkische Wähler — das ist die ungeheure Gefahr für den inneren und äußeren Frieden Deutschlands. Das einzige, lvas ich bisher bei den Kundgelbrvngen Hmdenburgs vermißt habe, das ist sine Mahnung an die Killtnger und Genossen, ihre blutigen Methoden gegen anders gesinnte Deutsche anfzugsbcn. Die Werwölfe mnhenlen Sie, Herr Reichspräsident! ,Menn Sie «nicht in das Geheul einstimnten, da«nn — kann die Sache interessant werden." Die Hetze gegen Theodor: Lessing. Berlin, 19. Aiai. (I. T. A.) In der Zeitung „Montag- Morgen" charakterisiert der donvoikratifche Politiker Karl v. Ossietzky die Hetze gegen Prof. Theodor Lessiug, der seit zwanzig Jahren Dozent an der Technischen Hochschule Hannover ist, wie folgt: ,/Theodor Lefstng hat am 25. Apvöl, also noch vor der Wahl, im „Prager Tagblatt" einen Artikel über Hindenburg veräfftliMcht. Keinen Wahlkampfavtrtel. Eine scharfe psychologische Studie, in menschlich liebenswürdigen Fovm, was durch einige ironisch flackevnde Lichter nicht beeinträchtigt, eher verdeutlicht wird. Kein regMver Zeitungsartikel. Eher die Abhandlung eines Philosophen, den an den Männern der Polliiifchen Bühne allgemein Menschliches in individueller Ausprägung weit intehr interessiert als ihr Progrant,n. Im ganzen WahKamPf ist kein höflicherer Artikel geschrieben worden. Vierzehn Tage nach der Wahl aber wird dieser Artikel zum Anlaß genommen, um die Entfernung LessingS von seirvom Lehramt zu fordern. R e kt$x, Senat uod Studentenschaft spielen sich gegenseitig in di« Hände. Bom Krütusntinisterimn wird die Absetzmig Äessings verlangt. An einer Beratung hinter verschlossen«« Türen eMrt der Vertreter des Rektors, wem dos Ministerium nicht haMe, so handle er «fco« sich ans". Soweit das akademische Hochgericht. Dann zeigen sich die ersten Folgen des Bamchimcher. Nächtliche Katzenmusik vor dem Hause des Berfemte>n, Familienmitglieder loerden Mich bsdveht. Das Besiiorium der national- Wien - feine Kommunrftenzentrale. Eine halbamtlich« Erklärung. Die Politische Korrespondenz schreibt: Gegenüber der Meldung einer privaten Nachrichtenagentur aus Belgrad, wonach der jugoslawische stellvertretende Außenminister Markovic hinsichtlich einer angeblichen Kommnnistenzentralc in Wien vor Pressevertretern erklärt hätte, die jugoslawische Regierung beabsichtige nicht, weitere Schritte in Wien zu unternehmen, wird neuerlich festgestellt, daß die jugoslawische Regierung keinerlei Schritte in dieser Richtung in Wien unternommen hat, so daß das Wort „weitere" u»erklärlich wäre. lieber irgend welche Erklärungen des österreichischen Gesandten.Hoffinger in dieser Angelegenheit ist hier nichts bekannt. Möglicherweise hat Gesandter .Hoffinger aus dem ihnr wie allen, österreichischen Gesandtschaften zur Verfügung gestellten Material der jugoslawischen Regierung Mitteilungen gemacht. Die Meldung der erwähnterl Agentur, daß Gesandter Mlijevic heute in Belgrad eintrifft, ist unrichtig. Der Gesandte befindet sich derzeit in W i c n. ,_ Streikbewegung unter de» Mittrlschuklehrem. Gewisse Ersparungs,naßnahmen des Finanzministeriums, vor allem die Anordnung, daß die Mittelschullehrer für die Beaufsichtigung und Pflege der Lehrnrittelsanunlungen in Hinkunft keine Separatvergütung erhalten sollen, ha'ben unter den Mittelschullehrern grotzeErreg u n g hervoygerufen. Die Erbitterung unter den Lehrkräften soll, wie die Korrespondenz Herwei berichtet, bereits so groß sein, daß man allgemein von einem bevorstehenden Streik der Mittel sch ullehrer spreche. . Sröhende pasfive RMeur in den Fondsiditmer». Da die anläßlich der Einstellung der letzten Passiven Resistenz in den Bundesfpitälern vom Ministerium für soziale Verwaltung gegebenen Zusicherungen nicht vollinhaltlich eingethalten wurden, hat sich der Angestellten eine seh r radikale Stimmung bemächtigt. Die Vertrauensleute, rmrßten gestern in einer Versammlung der Bediensteten der Fondskrankenanstalten ihre ganze Autorität aufbieten, um die Angestellten von dem Beschluß abzuhalten, sofort' mit der p a s s i v e n R e f i st e n z einzüsetzen. Sa« Sfterreichiftze Poftwefeu im Jahre 1SS4. . Züm ersten Male seit der Gründung der Republik Oesterreich legt die Generaldirektion für daS Post-, Telegraphen- und Telephonwesen einen Geschäftsbericht vor. Er umfaßt daS BetriebSjchr 1924 und stellt sich als eine stattliche Broschüre von 113 Seiten mit zahlreichen Jllustrattonen und einem reichen Tabellenmaterial dar. Der Generaldirektion scheint die Nebenabsicht vorzuschweben, dem Berichte der von Dr. Z i m m e r m a n berufenen belgischen Experten für das Postwesen eine Gegenschrift gegenüberzustellen. In der Broschüre der Generaldirektton wird darum größtes Gewicht auf die Mitteilung der Tatsache gelegt, daß. der Personal st and bis Gnde 1928 bereits um 9 6 9 3 Köpfe vermindert worden ist und daß bis Ende 1924 weitere 1824 Personen abgebaut würden. Der durchschnittliche Monatsbezng der B e d i e n st e t v n erscheint auch nicht allzuhoch, er schwankt zwischen 1,b 3 6.0 0 0 Kronen in der ersten Verwendungsgruppe bis 4,3 4 0.0 9 v K r o n e n in der achten VerwendungSgrüppe bei einem Dienstalter von 17 bis 19 Jahren. Die durchschnittliche Monatsentlohnung dev Vertragsangestellten belief sich auf 1,800.000 Kronen. ' Der Bericht verweist auf die Ausgestaltung der Postverkehrs durch Einführung der bargeldlosen Frankierung, der Paketeinsammlung in Wien und der Ausgestaltung deS Postanweisungsdienstes. Die Gesamtzahl der in» Ausland beförderten Zeitungen belief sich auf- 111,530.000 Stück, mit Flugpost wurden 40.487 .Briefe und 93 Pakete, mittels Rohrpost 0,371000 Stück befördert. 4,000.000 Telegramme wurdm im Berichtsjahre in Oesterreich aufgegeben und rund 4,360.000 Stück sind hier angekommem. Im Berichtsjahre wuAen 6,349.776 Ferngespräche geführt, der Radioverkehr bewältigte 319.989 Telegramme. JmJnlandsverkehr wurden 314.200.000 Briefs. 91,500.000 Postkarten, 154,400.000 Druck« fachen, 8,200.000 Warenproben, 1,100.000 Geschäftspapiere, dazu noch 33,100.000 gebührenfreie Postsachen, 13.000.000 rekommandierte Briefsendungen, insgesamt 497,500.000 Poststücke befördert. Nach dem Ausland« erreichte die Zahl der Postsendungen die Ziffer von 137.480.000. DaS Jahr 1934 schließt mit einem kassamäßigen Betttebsüberschnß von 3.600,000.000 K. ab. - * Die Auswanderung im April. Nach den AnlUchrrunaen der <aC'Uitlid).eu Auswandererstelle in Wien, 1. Bez., Hoher Mavkt 5, die nnentgelttich ArlSknnft erteilt, sin'd im Aprrl IMS 834 Personen aus Oasterreich nach außereuropäischen Ländern ausgswandert. Davon wareir weitaus die meisten, nämlich 77. Steiermärker, Nwrauf Wien mit 57. Niederösterreich und Burgenland mit 37 Personen folgen. Seit 1. Iänrler d. I. sind 1045 und seit Kriegsende 39.956 Personen ans Oester» rekch auSnewandert Die'Abnahme der AnSwalidererMer «gegen-- üiber dein Bo nähr ist weniger der langsamen Bosseonng der wirtschasMchen Bechältnisse als der Ablverrun« der Vereinmten Staate« von Nardamsveka. dem -HauvtanÄvanderungSziel von tM». «Wtzchmhe». SS. Mal 1925_~ »Ute » SefSiWe PoWarkasienbScher. Das Postsporkassc»a>m teilte dom SicheHeitMtt««! > mit, daß bei zwölf Wiener Postämtern durchwegs mvbev 'dem Namen Anton Spannagel, Student, Ginlogon von je zwei Schilling geleistet wurden und daß der Verdacht «bestehe, es könnten derartige Emlagvdücher zu -Betrügereien verwendet werden. Die Polizei stellte fest, daß ein Student dieses Nainens lvohl existiere, daß er aiber diesen Eittlageir völlig fern stehe. Der Äudent gab an, daß ihm am 9. d. irr einc-nr Kaffeehaus -sein Ueberzieher mit einer Ho6)schnl-legitimation und einer Straßenbahndauerkarte gestohlen worden, sei. Es ivurde festyestellt, daß noch vier andere Postäntter außerhalb Wiens solche Einlagen von je zwei Schilling auf -deir gleichen Narnen ausgestellt hatten und daß tatsächlich scholl bei zchir Postämtern auf derartige Pastsparkassenbücher, in denen die Einlagen durch gefälschte Eintragungen auf je 200 Schilling erhöht worden waren, Abchedungen von je- 50 Schilling erfolgt seien. Am 20. d. ist es nun rn Baden gelungen, den Betrüger am dortigen Postamt anzrchalten, als er gerade lviedcr mit einem auf den Namerr des Hochschülers Lautenden Einlagvbuch 50 Schilling beheben wollte. Er wurde als der 1899 zu Wien goborne und nach Skocan zuständige Siegfried Abend agnosziert. Bei chm wurde auch die Straßeubahnkarte und die Legitimatiorr des Studenten. Spalmagel gesunden. Die Schwindeleien führte er »miteiner gestohlenen Amtsstampiglie eines Wiener Postamtes durch. Er bediente sich auch eines failschon Passes. Mein And. Soll es irr 'der Welt Fortschritt geben, dann muß mein Kind in. der Schule, von feinen Kameraden, ans dem Leben n«id T-roibon rin>gsldm Erfahrungen in sich aUsn-öhnien un>d darf nicht gaivz >meiir Eigen bloilben. Kehrt aber der sieben-, achtjährige Kleine aus der Schule heim mtd fragt eiüva: „Wann kommt denn schon der Osterhase?" „Warum haben wir keinen Chvistba-um?" ,MeshaLb werde ich von allen Kindern „Jude" geschimpft?" dann wird es mir Kar, daß es eine Pflicht..gegen mich selbst ist, baftimmend daraus einzutvirikeii, wie seine Umgelbung außerhalb des Hauses beschaffen sein soll. Nicht allen Mdischen Eltern bietet sich die Möglichkeit, ihr Kind in eine jüdische oder, noch besser, in eine hebräische Schule zu schicken, und es ersteht daher die Notwendigkeit, der Fremdheit, ja M-cvlrchmal der.FeindlichLeit des Miliells, in weilchem unser Kind einen großen Teil seines Tages verbringen muß, ein Gegengeüviicht zu bieten. Die LebensverhÄtnisse, die Vater und Mutter heute mehr A-rbvit und Sorge als je ansbürden, lassen das Hsim.ost hietzu zu schwach erscheinen. Aber auch die. DdWen Kindergärten, Taigesheimstätt-en, B-ibclschnlen, hebräischen Kurse, Turn- und' Spor-tivewine erweiseil sich nur selten als zulänglich. Für viele Kinder, die fern voll judoureichen Bezirken ivohnen, sind sie von vornhowin arrsgeschaltot. Oft ist auch ihre Geistesrichtuug nicht gut vevei>üLar mit der des Vaterhauses und viele von Mejen Jniftitutioilen bieten zu viel Fachliches, als daß sich dort die Seele des Kindes das warme, allumrfaffeu-de jüdische Fühlen gu eigeil «lachen könnte. Wo finde ich uün für mein Kind die UMvelt, die ihur nottvendige Erfahuungen bringt und zugleich dm Geist, den ich so ge riw in meinem Hause voll auswirken ließe,, möglichst vertieft? Was ich für mein Killd suche, das suchen, zahlreiche jüdische» Eltern für das ihre, und so sind binnen kurzen: in Wien elf jüdisch« Elternvereine mit mehr als 4000 Elternpaaren als Mitglieder entstanden. Was dies« Verein« nun unseren Kindern bieten? Gleichfalls nur Stückwerk. Sie feiern Mische Feste, fast alle sllcheir den Kindern Sommevaufencha>It zu ermöglichen, sollst sind die Woge aber ainstwetlm verschieden. Der «tue Verein echält eine Bibelschüle, der andere tvieder wendet feine Ansmevklsamkeit einem Wunder- oder Turnvewin zu, auch Tageshoinlstätterl, Ausspeisungen uud BÄleiduugen haben einzelne Vereine bcretts in ihr Arbsitsprogramm ansigenommen. Alles nur Stückwerk! Aber Eltern sind iveder selbstzllsviedeue, lvohlltä!>ige Bereinsgvünder n-och sauatische Alchäuger eines eintetneit ErziehullgWoeiges. Meül« Sorge gilt allen Teilen der körperlichen mld geistigen Erziehung ineines Kindes, und durch den Zusammenschluß mit so vieleil anderen Mischen Vätern uild Müttern ist allmählich jedes jüdische Kind ,/rnein Ki>lld" geivorden. Die Not der Jngend, speziell die der Mischen Jngelid, ist auf solche Weise Violen Eltern m ihrer gnazen Größe zu Bewußtsein gokomuren und fr« mußten erifemten, daß ihr kleiner Verein nur Unzulängliches zu erreichen vermag. Illsolgedesson wurde vor lvelligen Wochen der Zeniral- Vcvband der jüdischen Clternvererne gegründet. Was dort mr Arbeitsausschuß aus eingchenden Erilvägrlngen zum Einheitsprograndm horanrodft, ist eiilstweilen ZuEunststtlusik, in -der umrsüllbar scheinende Ideale als Obevtöne zn hören sind. Schon aber wNivde m Anssicht gononlmen, in allen Bezirken, zuinrindost dort, wo Mische Mernvereme bestehen, ein« Mische Berulfsbevatung «mzufühven. Die Sucht ' der jüdischen Elterll/ -ihre Kinder, die vielleicht zu nervös oder gering begalbt sind, studieren zu taffen, läßt vor allem die Beratung, toelche Schuledie Kinder besuchen follell, als nottvendig erscheinen. Die eigenartige wwtschaftliche Lage «unseres Volkes, die dtativendigkeit einer Bern'fSu«mschichtM>g, vielleicht auch unsere lfpezifische geistige Berantagunig, erheischen geradezu eine solche spezielle Bernssbratmlg. Ettlwirkurvg auf diese so dringende Resornl des Mischen Religionsnntelwichtes, Erlveiterung und Vertiefu>lg der Gesn>ndheitMrsovge und die HevMsgabe einer billigen Mischm KimiderzeitschvM, die all «mseren Kindenl Mischen Geist vevmDol« HM find ges^Wlt. Es scheint sich «hier

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