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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-20 · Heft 2244 (20.5.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2244 (20.5.1925)
Date
1925-05-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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r Nr. 2241 Wien, Mittwoch ■4ll-"«l«' . r . — — — - . in. > Beilegung des Streites um die Bekwaltungrreform. Zwischen den Christlichsoz'ialcn und den Großdeiitschen waren bekanntlich Mcinnngsverschi-edenheiten wegen der Reform der Verwaltung in -den Bundesländern entstanden, -welche eine Zeitlang sogar die Existenz des Kabinetts Ram-ek in Frage stellten. Die Großdeutschen lenkten erst ein, als Doktor Seipel keine Miene wachte, selbst wieder an die Spitze der Regierung zu treten und den Großdeutschen Dr. Frank wieder zu seinem Vizekanzler zu bestellen. Gestern ist nun der Konslikt im Regiernngslager bcig-clegt worden, was amtlich wie folgt verlautbart wird: Die gestrigen Besprechungen des Bundeskanzlers mit den Landeshauptleuten und Finanzrcserenten der Mehrheits- Parteien, bei denen die Klu'bvorstäude dieser Parteien vertvetcn waren, haben zu einer we i tgeh en de Uebere. i ust im in un g in den Fragen der Bcrwaltuugsreform geführt, so dass in diesen Belangen eine weitere Aussprache mit -den Läudervertretern nicht mehr notweudig erscheint. Der Bundeskanzler wird int Laufe des heutigen Tages nochmals mit den Klirbvorständen der Mehrheitsparteien konferieren, wobei die bisherigen Verhandlungen zu in Anschluß gebracht werden sollen. Der Bundeskanzler hatte nachmittags mit Abgeordneten Dr. Danneberg als Vertreter des Klubvorstaudes der sozialdemokratischen Vereinigung eine Besprechung, in der er ihm die Ergebnisse der bisherigen Verhandlungen der Mehrhcitsparteien mitteilte. Dr. Ramek wird nun die Vorlagen über die Reforin der Ländervcrwaltnng (Beseitigung der Doppelgeleisigkeit der Landcsverwaltungcn, Unterstellung der Läiiderg-.'bcirmi-g unter die Kontrolle des Obersten Rechnungshofes, Verzicht der Münder auf Beharrimgsbcschlüsse gegenüber Einsprüchen der Bum deswgieriing gegen LauoeSsinauzgesetze nsw.) ain Freitag im Illationalrat cin'bringen, vorausgesetzt, das; die Staatsdruckerei mit der Drucklegung rechtzeitig fertig wird. Die Hebung des Fremdenverkehrs. Gegen den VisumMnng. Der Bundesminister für Handel und Verkehr Doktor Schürsf lud gestern die Vertreter der in- und ausläudischen Presse zu einem Empfang, um über den FremdenveLtehr in Oesterreich Bericht zu erstatten. Im Ausland ist über Oesterreich die Meinnng verbreitet, das; es ein teueres Land sei, das dem Fremden nichts zu bieten habe. Diese irrige Meinung zu zerstreuen, sei — wie der Minister aussührte — Bestreben der Regierung, die hierzu die Unterstützung der Presse erbitte. Der Bundesborauschlag sieht für Fremdenverkehrsförderung den lächerlichen Betrag von 10.200 Schilling vor. Man müsse deshalb -mit mora tischen Mitteln, die Hebung des Fremdenverkehrs austreben. Dem Ausländer soll durch klaglose Abwicklung des Verkehrs, znv o rkommendes Benehmen der Einheimischen und möglichsten Komfort der Aufenthalt in Oesterreich angenehm gestaltet werden. Im Verlaufe seiner Anssührungen kam der Minister auf die Frage der Paßvisagelbühreu zu sprechen und erklärte, daß über die gänzliche Aufhebung der Visagebühren aus fiskalischen Gründen keine Einigung erhielt werden konnte. Es sei lediglich im Verkehr mit Deutschland eine Ermäßigung der Visagebühren eingetreten. Oesterreich gehe jetzt daran, im Ausland eine großzügige P r o p a g a u d a aktion zur Hebung des Fremdenverkehres zu entfalten. An das Referat des Ministers schloß sich eine Debatte, in der die Pressovertreter verschiedene Anregungen zur Hebung des Fremdenverkehres nrachten. So wurden unter anderem gegen das T r r nkg eld u n wes e it heftige Klagen erhoben und eine grüMiche Remodur dieses Mißstandes gefordert. Bornrittags fand die vierte ordentliche Tagung des Ausschusses für Fremdenverkohrsangolegenheiten statt. Zur Frage der Paßvisa wurde durch folgende Resolution. Stellung genommen, die einhellige Annahme fand:- „DerAusschuß für Fremdenvertehrsangelegcttheitett nimmt mit großem Bedauern zur Kenntnis, daß die von allen wirtschaftlichen Faktoren und von der gesamten Presse geforderte A n f h e b u n g des Visu in z lv a u g e s für den Verkehr rnit dein Deutschen Reiche noch nicht gesichert erscheint und ersucht das Ministerium für Handel und Verkehr, seinen ganzen Einfluß einzufetzen, damit diese Angelegenheit endlich zu dem einzig befriedigenden Abschluß kommt." -!- Den würdigen Rahmen zu diesen Anssührungen des Ministerü bilden die gestrigen H a k e u k v e it z n n r n h e n an der Technik, die gewiß nicht verfehlen werden, zahlreiche ausländische Studenten nach Wien zu bringen. In der „Deutschösterreichi'schen Tageszeitung" sind täglich Orte ausgezählt, in denen Juden nicht ausgenommen werden. Das sind offenbar die „moralischen Mittel" zur Hebung des Fremdenveokohres, von denen Dr. Schürsf sprach. Stürmische Versammlung der arbeitslosen Znvattden. Das vorbereitende Konti tee der avbeitslose.lt Invaliden berief für gestern nachmittags in das Eisenbahnerheinl eilte Bersanmrtung ein. Die kommunistischen Invaliden imachtelt wiederholt eine starke Opposition n-nd es «fiiut daher za sehr stürmischen Szenen. Sekretär Wolfurü-ller vom Landesverband -der KriegZinvaliden verivies daraitf, daß die 1700 arbeits- ----------- - Wiener Morsenzettung. losen Invaliden in Wien ein Komitee gelväihlt haben, das gemeinsam rnit dem Verbände der J-nvaliden im Ministerium für soziale Vcrivaltnug,. bei der Gemeinde Wien und bei der Gewerkschaftskommission. wegen Einstellung der Invaliden in die industriellen, llttternehikMngLN interveniert habe. Redner verlas hierauf folgende Forderungen: Die kriegsbeschädigten Jivvaliden. verlangen, daß sie mit ihrem Loihil oder Gehalt nicht schlechter gestellt lverden dürfen, als ihre, gesunden Arbcits'kollegeri; sie sollen eine ihrer Lcistungsm-öglichkeit a n g c nt esse n e A r b eit z n fl c wies e n bc'komttlen, das Gelverbcinspektorat soll die Betriebe infpiziereir u>nd die Posteit für Kriegs-vnval-i.de ailsfindvA machen, ferner wird verlangt, daß die Gewerkschaften darauf hinwirlien, daß bei ihren 'Arbeitsver-m-ittlu-ngen Kriegsbeschädigte bevorzugt werden. K r i e g e r w i t w c n sollen bei Arbeitsvermiit-lnng besonders berücksichtigt werden, ebenso soll bei .Festsetzung der Prozente der Erwcrbsfähigkeit für Invalide die Gkrankung all Epilepsie, Nerve nt ei den, Tuberkulose besondere Berücksichtigung finden. Straßenstände, Obstverlänse, Bluinenverkäufe, Maronibratöfen, Gesrorcuesverkäufe, Zcitungsverfchleiße und dergleichen sollen an niemanden anderen als an Kriegs invalide oder K v i e g -c rwit w e u vergeben werden. Angestellte des Bundes oder der Gemeinde, die doppelt versorgt sind, haben einen Posten zugunsten der Kriegsopfer aufzugeben. lieber diese Forderungen wurde eine sehr erregte Debatte abgeführt, bei der schließlich der .Invalide 0 ch u ft a l den A bbru ch der B e r s a in m lung beantragte lt-nd verlangte, man solle vor dem Parlain e nt de m v n st viere n. Inva-l-ide Deutsch hingegen stellte den Antrag, die Debatte lvoiterzn-führen. Dieser Antrag wurde auch nach heftigen Lärmszenen, an denen sich besonders die k o n; nt u n i st rf ch e n I n v a l i d e n beteiligten, angenonunen. Nach wiederholten Lär-mszenen gelang es dem Bvvsttzenden R i n n c r h o f c r, die ausgestellten Fordernngen zur Slnnahine zu brillgen und die Wahl eines llgliedrigen Komitees, bestehend ans neun invaliden Zlrbeils-- losen und zwei Kriegerlvitwen, durchznsühren. Dieses Komitee gilt als ständige Delegation der a r b e l t s l o s e n Kriegsopfer und wird die Forderungen derselben in den nächsten Tagen der Negierung und dom. Parlamente übermitteln. Seipel in der Schweiz. Dr. Seipel wird am 3. Juni bei der Bodenseekonferenz in Konstanz einen Vortrag über die Aufgaben des Völkerbundes halten. Auf Einladung verschiedener Korporationen wird er im Llnschluß daran in einer Reihe von Schweizer Städten „Ueber den Wiederaufbau Oesterreichs", „Die sozialen Lasten der Gegenwart" und „Die Zukunft des Völkerbundes" sprechen. Als Orte der Vorträge sind B a s e l, B a d e n im Aargau, Winterthur, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, S o l o t h u r n und C h u r in Aussicht genommen. , , - "--- [ Das Ende der SbftmMo« im Metenaurfchuß. In «der Frage des Wbau-es des MetenigesetzeZ scheint sich icine Wendumg vorzüber-eiten. Die Regierung wird sich in oiner der nächsten Sitzungen des Ministerrates mit den: WohnuiWsproblem beschäftigen und dann die Parteien zu meritorischen Verhandlungen, insbesondere Wer das M i -e t -e n g e s e tz, einladen. Als Folge dieser geänderten Situation ist die Einstellu-ng der Obstruktion der Sozialdemokraten im Mietenausschuß zu betrachten, die volle drei Monate gedauert hatte. Abgeordneter A-usterlitz sprach gestern nur drei Stunden. Da der letzte «och vorgemerkte Redner, Abg. F o r st n e r, erkrankt ist, war die Rednerliste erschöpft und es wurde Abgeordneter Dr. Kienböck mit 14 Stimmen geigen 10 Stimmen, die ans den Abgeordneten Sever entfielen, znm Odin a n n des Ausschusses gewählt. Der n-eugetvählte Obmann wird erst nach Abschluß ,der von der Regierung in Aussicht genommenen Verhandlungen den Mietenausschnß einberufen. Der Ausschuß hat vom 19. Februar bis 19. Mai dreißig Sitzungen, teils halbtägige, teils ganztägige, in insgesamt 48 Halbtagen abigchaltcn, in denen sozusagen die Debatte über die Wahl des Ausschußobinannes geführt wurde. Diese 30 Sitzungen dauerten zusanunen 154,5 Stunden. Von den Obstrnktionsrvdnern schlug Witternigg alle Rekords mit einer 43stündigcn Rede, er überbot sogar die sehr bcachteiisivertcn Leistungen der Abgeordneten Hölzl und Leuthner, von denen ersterer 23,6, letzterer 19,5 Stunden sprach. Keine Zeitungen am Sonntag? Wie die Korr. Hevwei berichtet, streben die Trafikangest-elli mi außer einer Erhölhu-ng der Mindüstgohälter und der Provisionen auch die vollständige Sonntagsruhe alt. Sie glauben diese umso eher erreichen zu 'können, da, wie vorgestern in einer - Versammlung »nitgeteilt wurde, auch die Angestellten, und Arideiter inr Zeitüngsgewevbe gleichfalls dafür seien, daß a n Sonntagen ‘fei n e Zeit n u g e n m e h r e r s ch eine n. Hiezu erfahren wir von n-nterrichteter Seite: Daß Soimtags keine Zeitn-ngen erscheinen, wird wohl cnr front- Nl-er Wunsch bleiben. Weder das Zei-tnngsgeloerbe noch die in die sein Erwerbs,ztveig i hren Broterwerb findenden Journalisten, Graphiker und Expediti.vrtsangestettten können sich den Luxus erlauben, arlf die Entnahmen ans dam Verkauf der Senntagsblätter zu -verzichterr. In ihrerl OM- 20. Mal 1925 SeÄe? nisationen herrscht auch keine Neigung, die 'Führung ihrer Angelegenheiten der allerletzten .Hand inr 'Zeitungs. betrieb, nämlich den Verschleißerin neu in den Tabak trafiken, zu überlassen, die schließlich «nd endlich doch um: die Aussolgung der Zeitungsexemplarc, die. «ach 'nrühc.- voller Kopf- -und Handarbeit von geistigen und in-an-neller Arbeitern zustande gekommen sind, an die Käufer besor-. gen. Wenn sich in einzelnen Organisationen etwa eil oder der andere Fn-nkti-onär für den Entfall der -Sonntagsnmninern ausgesprochen hat, so besorgt er damit, vielleicht unbewußt, nur die Geschäfte irgend eines speziell interessierten Unternehmens. Wilhelm Keftranek plötzlich gestorben. Vom Schlage getroffen. Der ehomatige Generalivivektor der Prager Eisenindustrie gesellschoft und der Alpinen Alonta-ngesellschas!, Wi!he':r K e st r a« ek, ist gestern im Gebäude der 9c i e d e r o st e.r reich ls chen Es ko m p t eges e l lschas r Am dcrei Vizepräsident er seinerzeit gewesen, plötzlich ncst-'rd'n Präsident Wilhol-nt Kestranck war gestern vormntogs in Gebäude der Niederösterrsichischen Esko-mptegs'-ctlschas: er schienen, «m seinen Fr-enden einen Besuch abzust-rit.'n. Wäh rend seine Gemahlin, die ihn begleitet hatte, -nach ciuig-? Ze: •im Kasse ns aale verweilte, begab sich Kcistranck sie Stieg hinaus. Kaum war er im Mezzanin angelangt, als er o ä u mächtig zusammenstürzte. Diener silteu sofort her bei nnd brachten ihn in den ersten Stock. Jnsälligerweise. beseii« sich ein Arzt im Gdbäude, e.m zweiter Arzt wurde sofort de rufen, und nun bemühten sie sich gemeinsam, Wieder'oeleb.nnas versuche anzustellen. Alle Zlustreiigungen waren aber oerneben.- und nach -kurzer Zeit v e r s ch i e d K e st raue k, ohne den Bewußtsein wieder eolangt zu haben. Ein -Schlagansalt halt - seinem Leben ein Ende goniacht. Acan tanu sich den Sch'uer ferner Gattin Vörstetten, die den vergeblichen Versuchen, che strauek wieder zu in Leben zu erwecken, beiwohnen mnßte. Selbstmordversvli der MW Lederer. Budapest, 19. Mai. (Tcl.-Komp.) Die Gattin de; zum. Tod verurteilten Mörders Gustav Lederer, Frau Mizzi Lederer, hat gestern nachmittags, als sie da; Todesurteil gegen ihren Mann erfuhr, einen Selbstmordversuch verübt. Sie wickelte sich ihre Schürzenbänder um den Hals und versuchte sich, auf dem Bette liegend, zu erdrosseln. Der Gefängniswärter bemerkte rechtzeitig durch das Guckloch die Strangulierungsversuche der Frau und nahm ihr nach heftiger Gegenwehr die Schürzenbänder tveg. Frau Lederer gebärdete sich lvegen der Bernrteilnng ihres Mannes ganz trostlos. Der Verteidiger Gustav Lederers hat heute voi> mittags ein Gnadengesuch an die Kabinettskanzle: des Reichsverwesers gerichtet. Letzte Mchrichtm. Pastk schwer erkrankt. ' Belgrad, 19. Mar. (Tschecho-slow. P.-B.) Nciuisterpräsiident P a s i c, -der sich erst vor einigen Tagenvon einer Grippe soweit erholt hatte, daß er wieder i«m Amte erscheinen konnte, ist heute, in seinem Avbeitska'binett neuerlich von einem Schwächeanfall befallen tvorden, so daß er sich s o f o r t i n s c i >n e W o h -n -n n g b egeben wüßte. In der Umgebung . des Ministerprästdenieir zeigt -man 'sich über seinen Zustand s e h r b e s o r g t. Der boykottierte Faszismus, Die internationale Arbeiterkonferenz. Genf, 19. Mai. (Schweiz. DcP.-Ag.) Die heute hier evöfsnete st-ebente Session der internationalen Arbeitskonferenz hat den tschecho-slotvakischen Außen-mi-nistcr Dr. B e n e sch einstimmig zmn V o r s i tz e n d e n gewählt. Auf der Konf-erenz sind 42 Staaten durch 306 Deleg-ierte «und Sachverständige vertreten. Nachmittagb hielt die Konferenz die zweite Vollsttznug ab, in welcher die Autragskomnnssion gewählt wurde, die die Arbeiten der Konferenz vorzübereiterl hat. Die ArdeitergruPPe der Arbeitskonferenz hat als Protest gegen die Anwesenheit des s a s z i st i s ch c u' i t a l i c n i s ch c u A rbe i t e rde leg i ert e n R o s - so n i beschlossen, ihn von jeder Teilnahme an der Kom- -missio-n a u s z n s ch l roßen. Rossoni, der Präsident des. faszistischon Gewevkschafts-- Verbandes, ergriff das Wort, uur gegen seine Nichtwahl in diese Koininifsion zu protestieren. Er erklärte, daß er sich alle Schritte Vorbehalte für deir Fall, daß er arrch von delr andererr Kanmrissionoit ansgeschlosseir würde. Außerdem würde er vor der Konseren-z eine -noch präzisere Ertiärnng abgoben, wenn der Ostrazismus gegen ihn fortdaneve. Es wird versichert, daß die italienische Delegation vorn italienischen M'ittisterpräsiden-telr Mussolini die,Instruktion erhalten habe, sich -mit Rossoni solidarisch zu erklären und nötigenfalls die Kons e r e n z; n v e rlassen. Donnerstag, den fi nlllf il | r Alt Zeder Zude leiste 21. Mai 1925 (Halbfeiertag) ist oIIIBtI”11 llll an diesem Tage seinen Schekel! »»»»»»»»»»»,»»»»»»«»»»«»»»»»»»«««» V ffj iinmiiuininiiiiwiiuniinniw

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