Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2244 (20.5.1925)
- Date
- 1925-05-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Geile 4 Wien, MUNSoch Wiener MoraLirzettuna so. Mai .1927) Nr. 2244 Hrnschrrrku in Onitnt. Du-apest, 19. Mai. Wie ^Magyaorszag" aus Debreezitt leidet, ist das 42.000 Joch große Gut der Stadt Dedreezin in der H o r t o b a g y von verheerende» Htuschreckenschivär«en heimgesucht worden. Er handelt sich um die gefährliche, marokka« Nische He»»schrecke. Ser Waldbrand ln Sraudrndurs. Berlin, 19. Mai. (Tel.-Komp.) Durch den riesigen Laldbrand bei Altdamm ist et» Waldgebiet von etwa 20 Kilometer Länge und 5 Kilometer Breite völlig ver-» iiichtet worden. Durch den Sturm worden ganze glühende Reisig- Haufen große Strecken durch die Lnst getragen und so der Brand immer weiter ausgebreitet. Zahlreiche Ortschaften gerieten in die größte Gefahr und konnten nur durch übermenschliche Anstrengungen der Feuerwehren und der Truppen gerettet werden. Nur dem Umstande, daß mit hereinbrechender Nacht der Sturm nachließ und eine andere Richtung einschlug, ist es zu danken, daß das Dorf H o r n k r u g nicht völlig vernichtet wurde. Mehrere Fuhrwerke, die mit Holzabführen beschäftigt rvaren, sind samtdenPferden verbrannt. Außerdem wurden riesige Mengen frischgeschlagenen Holzes vernichtet. Etwa 600 Hektar Wald sind den Flammen zum Opfer gefallen und der gesamte Wildstand in dem betroffenen Gebiete ist vernichtet worden Ae »Men Abdul Kadir». Budapest, 19. Mai. (Tel.-Komp.) Der türkische Prinz Abdul Kadir beschäftigt seit einigen Tagen mit seinen Affären die Oeffentlichkeit. Nachdcni eine der Frauen des Prinzen sich von eineni in Budapest lebenden Türken entführen ließ, hatte Prinz Abdul Kadir gestern in der Halle eines Budapester Hotels ein Renkontrc mit seinem Sekretär A f i r Efendi. Prinz Abdul Kadir versetzte dem Sekretär, den er der Vorschubleistung bei der Flucht der Prinzessin Medschidije beschuldigt, zwei wuchtige Ohrfeigen. Der Sekretär beantwortete diese Attacke mit einem Fausthieb in das Gesicht des türkischen kaiserlichen Prinzen. Die Budapester DurLIomödie. Budapest, 19. Mai. (Tel.-Komp.) Das Duell zwischen dem Fabriksdirektor Schwitzer und dem Grundbesitzer Baron Wazdorff, welches die Polizei mit allen Mitteln zu verhindern bestrebt war, hat gestern nachmittags schließlich doch stattgefunden. Die Duellgegner mit ihren Sekundanten mieteten, nachdem die Detektivs zweimal das Duell vereitelt hatten,;in Automobil von 60 Pferdestärken und fuhren dem sie stets verfolgenden Autotaxi der Polizei einfach davon. In )er Gemarkung von T o t i s konnte der Zweikampf endlich abgewickelt werden. Nach zweimaligemKugelvcü)sel, wobei niemand getroffen wurde, schie- Den die Gegner nach gegenseitigen Ehren- ' r k l ä r u n g e n versöhnt. Die „Lberrabbiner-Dr.-Khaier-Stiftlmg". Tic diesjährige dritte ZuerEemiuing des van Dr. Goovge A. Kohut aus New-Aork gestifteten Oberra-bbiner-Dr.-Chajes-Preises für Hörer der Israelitisch-theologischen Lehranstalt in Wien fand Sonntag den 17. d. öm Rahnen einer schlichten und würdigen Feier statt. Der Rektor der Israelitsch-cheologiischen Lehranstalt, Prof. Tr. Adolf Schwarz, umgeben von den Professoren Tr. V. A p t o w i tz e r und Dr. S. Kraus und der gesamten Hörerschaft, begrüßte die als Gäste erschienenen öcrrcu Oberrabbiner Prof. Dr. H. P. Chajes, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde. Universitätsprofessor Dr. Alois Pick, Hofrat Professor Dr. S. Frankfurter, Rabbiner Dr. S. Fnnk, Sominardirottor Professor Dr. M. Rosenfeld, BrAiotihekar Dr. KristianPoller und andere und cräffnete die Feier mit einer geistvollen Ansprache. Werm heute, führte er aus, den jungen ForscheM, den Verfassern der 4>rciswürdigen wissenschaftlichen Arbeit „der Preis" zueckannt werde, so gebühre auch „Preis" und Ruhm den öc# xünstvolien Förderern der Wissenschaft des Judentums, deren Namen mit dieser Stiftung dauernd verknüpft sind. Er berichtete hierauf, daß das PreisvichterkollegvU'M der singelauseneu hebräisch geschriebenen Arbeit über das Thema ,,DaS Verhältnis der Agada zur Halacha auf Grund einer Untersuche eg von Genesis rabba uind Äevitieus rabba dargestellt" ruf Antrag des Reseremen einstimmig den ausgeschriebenen Preis zuerkamit hat. Die preisgekrönte Abhandlung ist die gemeinsame Arbeit der Herren Kandidaten Joachim Wilhelm H i r s ch b e r g und Benjamin M u r m e l st e i n. Der Rektor Verlautbarte noch das Thema für die nächstjährige Preisfrage: „Sind die von: Talmud als lückenhaft dezeichneten Mischnajot und BavartN vorn enthymemar'ischen Standpunkte durchgcherrds als solche zu betrachten'?" und beglückwünschte die Preisträger im Namen der Lehranstalt. Oberrabbiner Dr. Chaies führte in hebräischer Rede ans, daß diese Feier und der ihr zugrunde liegende Anlaß ihn um so mehr freue, als er hier von neuem eine Wahrnehimiun bestätigt sieht, die er erst wieder bei seiner jüngsten Anwesenheit in Amerika gegenüber einigen führenden Männern des dortigen Judentums geäußert hatte. Er hatte nämlich auf die Tatsache hmge-rviefen, daß Amerika bei all den reichen Mitteln, die dort auch der jüdischen Wissenschaft zur Bevfiiflmvft stehen, keine selbsrän>>.'n Forscher heworgebracht hat, 'die zur geistigen Jührerschap im jüdischen AM« geeignet wären. Wir hingegen, das heißt das Judentum im Osten und in Wien, fs arm wir auch an Materiellen Kräften find, sind anderseits reich an diesem edelsten Besitz, an für die Wissenschaft begeisterten, opferbereiten und fähigen jungen Lenken, denen in Zwkunft der kulturelle Fortschritt und die Führung des jüdischen Volkes Vorbehalten ist. Wenn die begabten Preisträger sich in dieser Linie fortentwickeln lverden, schloß der Redner, wird er ihrer: Aufstieg mit freudigem Interesse begleiten. SRttRffMtc -immeisobiette. Bon Dr. Robert Klumak, Leiter der Wiener Urguia- Stemwarte. In der gegenwärtigen Periode mondloser Abende können den Besuchern der Boltsstemwarte Urania eine Reihe von HinnnÄswundern gezeigt werdon, wie sie in dieser Zusammenstellung nicht baüd wieder sich dielen werden. Voraussetzung ist natürlich wolkenloses Wetter. An erster Stelle soi das seltenste, wenn auch nicht gerade imposanteste genannt: ein dem freien Auge unsichtbarer Komet, der nach seinem Entdecker den Namen Ovkisz führt. Im Fernrohr erscheint er als ziemlich rundes Nebelwöttchen, das seinen Ort gegen die umgebenden Sterne rasch ändert. Während dieser Himmelskörper unserem Sonnensystem angehört, sohe-n wir Ringnebel des Sternbildes Leyer, eine in Fixfternwviten leuchtende Gasmasse, von der mit unbewaffnetem Auge ebenfalls keine Spur wahrzunchmen ist, trotzdem man die Stelle an: Himmel nach zwei naheliegenden Sternen leicht beschreiben kann. Für kleine Fernrehre erscheint auch an einer Stelle des Herkules cm dem freien Auge unsichtbarer, runder, in der Mitte stark verdichteter Nebel. Doch in dem achtzölligen Refraktor der Urania-Sternwarte zeigt sich dieser scheinbare Nckbelfteck schon bei 123facher Vergrößerung als ein wahres HmmielAvuinder, von dem Beschreibungen und selbst Bilder nur ebnen matten Begriff gübeu können. ES bst der schönste der sogenannten kugelförmigen Sternhaufen, der vielleicht nur noch von einen» in unseren Breiten nicht sichtbaren Vertreter dieser Gattung (Omega Centauri) an Reichhaltigkeit übertroffen wird. Es sind hier einige Zehntausend Sonnen aus einem winzigen Fleckchen des Himmels zrisammeivgedrängt; aber ob dieses Weltsystem jetzt noch genau so besteht, kann nimianb mit Sicherheit sagen, denn was wir sehen, w a r v o r 10 0.0 0 0 Jahren; so lauge braucht das Licht, mn uns Botschaft von diesem Sonnenschwann zu bringen. Solche Sterncnhansen stehen weiter als alle Sterne der Milchstraße. 2>rei nebelige Fleckchen Licht, doch wie verschieden ihre Natur! Der Komet, eine Dämpfe aushauchende Meteoriten- Wolke, der Gasnobel, vielleicht eine ungeheuer ausgedehnte Geburtsstätte von Sonnenwettvn, der Krrgelisternhanscn, ein fertiges System auS ungezählten Sonn«:, Ein HirmnelAvuuder, das den Beschauer überrascht und ontzfickt, auch ohne daß er sich die Bedeutung des Gesehenen erst klarlogen muß, ist der Planet Saturn. Immer wieder können Astronomen vor: sehr ernsthaften Leuten, die schon vorher Mbrldmige« des Saturn mit seinen Ringen gesehen hatten, hören, sie hätten nicht geglaubt, daß man dies wirklich so sehe. Hier gibt zwar das Bild einer: guten Bogrisf, aber es ist notwendig, sich mit eigerren Au-gen davon zu übergougon, daß frei um eirre Weltkugel herum flache, ganz dünne, vmyfövnrige Scheiben schweben, derer: Existenz fast unerklärbar schien, solange man ihre Zusammensetzung arrs getrennten, festen .Partikeln nicht kannte. Sin Preßburger Jude - Apostel de» llhriftent«m» in Japan. Sin Denkmal in Japan. Tie christliche Kirche in Japarr rüstet zu einem großen Erirrnerungsfest zum Arrderrlen an den ersten christlichen Mifsiorrär und Begründer christlicher Gemeinden in Japan. Der „Apostel des Christentums" war Dr. Jearr Bernhard B e t t e l h e i m, der im Jahre 1840 nach Japarr kam und dort sieben Jahre laug als Arzt und christlicher Missionär tätig war^ Uber den Lebenslauf Dr. Bettelheims teilen japanische' und amerikanische Blätter folgendes mit: I. B. Bettelheiur wurde als Sohn einer alten streng orthodox-religiösen jüdischen Familie im Jahre 1811 in Preßburg geboren. Er genoß eine streng religiöse Erziehung, besuchte die Talrrmd-Thora-Schule und Jeschi ivcch, als er eines Tages sich auch iveltlicheu Studien zu widme» begarrn. Seine Gynurasialstudien absolvierte er im protestantrschen Kollegium vorr Deibreczirr, girrg darr» nach Großward ein und von dort an die Universität von Padua, wo er zum Doktor der Medizin prmnoviert wurde. Kaum fertig geworden, wurde er lvegen seiner Tüchtigkeit bei der Bekämpfung der Choleraepidemie in Italien verwendet. und als er später nach K l e i n a s i e n ging, genoß er bereits den Ruf eines ausgezeichrnten Arztes. Später wnvde er Schiffsarzt in Aegypten und nachher M ilitärarzt in der Türkei. In Smyrna geriet er in einen scharfen Konflikt mit dem dortigen Oberrabbincr, gegen den er ein« Broschüre in französischer Sprache veröffentlichte. Bettelheim rächte sich an seinem Gegner, indem er d i e T a ufe nahm und. zum Ehrbsteutum übertrat. Schon iu der Türkei hat Dr. Bettelheim christliche Mission betrieben. Später tauchte er in London auf, wo ihn die Mission mit der Aufgabe betraute, in Japan, das damals noch ein ganz verschlossenes Land war, für die .Verbreitung des Christentums ^lposteldienste zu leisten. Sieben Jahre lang arbeitete der Missionär aus Preß« bürg, offenbar mit gntem Erfolg. Da er aber bei seinem unsteten, unruhigen Charakter es nirgends allzu lange anshielt, fuhr er nach Slmcttfa, wo er als Militärgeistlicher den Bürgerkrieg mitmachte. Nach dem Kriege kehrte er wieder zu seinem ärzlichen Berns zurück und starb 1869 in Brook fielt) als angesehener Arzt und eifriges Mitglied der christlichen Mission. Von Dr. Bettclheim stammt die erste japanische Uelbevsetzung eines Teiles der hebräischen Bibel und deö Evangeliums. Diese Ucbersetzung wurde im Jahre 1873 in Wien gedruckt. Dr. Bettelheiur beherrschte 28 Sprachen in Schrift und zehn Sprachen in Wort und Schrfft. Die christliche Kirche in Japan will die achtzigjährige Wiederkehr des Erscheinens des „Zlpostels" Bettelheim durch verschiedene kirchliche Feste sowie durch Errichtung eines Denkmals feiern. Sie Pefter Shewra stadischa für die hebriiische Univerfltstt l« gerusalem. Aus Budapest wird uns berichtet: In der dies« jährigen <Äe n c ralversammlung ü>ct Poster Chelvra Kadisch« stellte Dr. Nissour Kahan dvn Antrag, daß in die Liste der von der Chelvra Kadischa zu subventionierenden Anstalten von diesem Jaihr angefaugen auch die hebräische Universität in Jerusalem ausgenommen werde. Er wies darauf hin, daß die größeren Gemeinden nahezu aller Länder bereits beschlossen hätten, für die Zwecke der Jernsäliomer Universität namhafte Snntmen zu spenden, bloß die Budapester jüdische Gemeinde habe sich jeder Ku-ndgäbung für die erste hebräische Hochschule in Erez Israel enthalten. Obgleich es schon vorher bekannt lixir, daß ein solcher Antrag in der Genera'lversamnrlnng c'mgebracht lverden würde und von seiten der extremen Assirnilauten eine heftige Agitation gegen die Annahme des Antrages entfaltet wurde, hat der Vorschlag Ka-ha n einhellige A n nah in e gefunden und den Anlaß zu begeisterten Kundgebungen für die hebräische Universität in Jerusalem gegeben. Der Präsident der C'hcwra Kadischa, Dr. Julius A d l e r, erklärte namens des Borstandes, daß dieser den Beschluß sich zu eigen machen und mit Fronde für seine Durchführung in würdiger Fovm sorgen lverde. Es hat sich lviodcrnm gezeigt, daß die Judenschaft Ungarns nur infolge der irreführenden Boinflussung durch die offizielle Presse der Assimilauten völlig desinformiert über die Entwicklung Palästinas twib die kulturellen Bestrebungen in Erez Israel ist. Die mrsklärende Rede Dr. Nisson Kahans in der Generalversainmlnng der größten und ^nächtigsten jüdischen Organisation Ungarns, der Chowra Kadischa, dererr finanziellen Mittel und Machtebefugnisso selbst über jene der Budapester jüdischen Gemeinde hinansreichen, haben es unter anderem bewirkt, daß der in der Versammlung anwesende Bi,;cPräsident der Budapester Judengemeinde Gustav G. Ehrlich, einer der ältesten Führer der liberalen Partei in Budapest, den: Antragsteller gegenüber offen erklärte, daß sich die Budapester Kultusgemeittde bisher einer Pflichwcvsäldmnis gegenüber der ^hebräischen Universität in Jerusalem schuldig gemacht habe, und das; er «mmsehr dafür sorgen wolle, daß auch die Budapester Gemeinde ihrer Pflicht der Mi!- arbcit an diesenr Werke uachkomme. eine Mion Dollar für Mische Woh!° tiitigkeitszwecke. Aus N e w - N o r k wird uns berichtet: Anläßlich einer Versammlung der Realitätenhändler von New-Aork hielt Friedrich Brown eine Rede über die Pflichten des Besitzes. Er schloß seine Rede mit der überraschcllden Erklärung, daß er, mn beispielgebend zu wirken, dem Verbände der jüdischen Wohltätigkcitsvereine von New-Aork eine Stiftung von einer Million Dollar widnic, deren jährliche Zinsen von 50.000 Dollar den Wohltätigkeitszwecken des Verbandes dienen sollen. Gleichzeitig verpflichtete er sich, einen jährlichen Mitgliedsbeilrag von 50.000 Dollar Zeit seiner Lebens km Verbände zukommen zu lassen. Friedrich Brown gehört zu den großzügigsten Philanthropen von New-Iork, aber gleichzeitig auch zu denjenigen, die ihre Wohltaten zum größten Teil iw Stillen üben, weshalb die öffentliche Ankündigung dieser. großen Spende allgemeine Ueberraschuug erregt hat. Die Widmung ist die größte, die selbst in New-?)ork jemals einer bei Lebzeiten einmal für jüdische, wohltätige Zwecke gespendet hat. Friedrich Brown stammt aus Li n r I sbad, wo sein Vater gleichfalls Realitätenbesitzer u,^ -Vermittler war. Austritte au» dem Judentum. O r d o w e r Leon, «eb. 15. Oktober 1880, Tmze, 20. Pielachgaffe 8. Poch Mlna recte Sandel, qeb 11. Aooembet 1890. Wien, 20. Be».. Wallensteiustraße 42. Dr. S ch u e c Friedrich, qeb. 7. Oktober 1890, Wien, 20. Be».. Greiseileckeraaffe 6. M ä u 8 l Samuel, geb. 9. März 1911, Wien, Markaraf- Neusiedl. P ö l l a k Marianne, geb. 10. Mai 1903. Wien. Erzteherin, 10. Bez., Lnxenburgerstraße 62. Dr. K ü t t n e r Stephan, geb. 4. August 1688. Wien. Bankbeamter. 13. Bez., Dittlgasse 0. N e u f e l d Friedrich, geb. 29. September 1904, Wien, 9. Bez., Frankg. 10. N e n m a u n Mina, geb. 15. Juli 1$77, Sid,9. Be».. SobieSkygaffe 1t. Baß Wilhelm Sigmund, geb. 6. Mat 1870. Czernowitz. 1. Bez., Domgaffe 9. B e l l a k Paul, geb. 19. April 1893, Biala, 13. Bez.. Vluzenz-Heß-Gasse 25. Fuchs Karoliue geb. Schwarz, geb. 23. Oktober 1887, Wien, 19. Bez.. Cottagegasse 73. M o s e r Louis, geb. 28. Februar 1882, Wien, v. Bez., Nordbergstrabe 6. Garte nzaun Kamtlla, geb. 37. Juni 1681, Karlsbad, 7. Bez., Neubaugasse 31. Dr. D a l m a r David Albert früher Deutsch, geb. 4. Jäuner 1872, Budapest, 7. Bez.. Burggasse 25. A l t e r Marte, geb. 5. Oktober 1901, Wien. Lemberg. K o h n wiax, geb. 6, Mai 1894, Wien, 5. Bez.. Schönbrunnerstraße 188. R o s e n st e i u Kurt, geb. 1. Juni 1906, Wien, 16. Bez., Ottakriv^straße 114. '