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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-19 · Heft 2243 (19.5.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2243 (19.5.1925)
Date
1925-05-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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V lg. m LM beite r4. . Men, Dienstag Halunke, nur sich selbst zu retten, feinen Freund und allerhöchsten Protektor preiSgibt. Unter solchen Umständen erscheint auch das Gerücht glaubwürdig, Laß'Lederer sein „Ehrenwort" Eden habe, gegen das Todesurteil nicht zu berustn und damit vielleicht das größte Verbrechen gutzu'Machen, das er nach der Minung seiner ehemaligen Kumpane begehen konnte: daß er nämlich sich nicht, als der Fall Kodelka aufkam, das Leben nahm. Sailllmr kandidiert für den Senat. Paris, 18. Mai. Wie in einer Sitzung des Präsidiums des radikalen Parteiverbandes des Departements Scrrthe iw Le Alans, ander auch Ca illau x selbst teilnahm, mitgeteilt wurde, ist der Senator Gigon freiwillig zurückgetreten, um Caillaux den Eintritt in den Senat zu ermöglichen. Die Ersatzwahl findet im Juli statt. Gleichzeitig hatten auch drei Deputierte des Departements ihre Bereitwilligkeit' erklärt, zurüchutreten, um Caillaux den Eintritt in die Kammer zu ermöglichen. Caillaux chatte es aber vorgezogen, sich in den Senat wählen zu lassen, wo er seinen früheren Feinden aus ihrem eigenen Gebiet entgegentreten will. Ae französischen SeneralrAe. Paris, 18. Mai. Die Frühjahrstagung der Genera träte ist heute in ganz Frankreich eröffnet «worden. Die Generalräte verfügen jedoch nur noch über eine kurye Amtsdauer, da sie am 19. Juni einer allgemeinen Neuwahl unterzogen werden. Diese Wahlen, beanspruchen ebenso großes Interesse wie die Gemeinderatswählen, zumal als die gegenwärtigen Generalräte einen stärkeren nationalistischen Einschlag <mfiveisen als die Gemeinderäte. Die Hauptaufgabe der Generalräte besieht in der Wahl der Senatoren. Das allgemeine politische Interesse an den Wahlen vom 19. Juni ist auch deshalb so groß, weil den Generalräten 252 Abgeordnete, 166 Senatoren, 4 Minister und 3 Untevstaatssekretäre angehören. Rückkehr Spaniens zur Berfaffnngsmöbigkeit. Paris, 18. Mai. Wie äus Madrid gemeldet wird, hat die spanische Regierung eine Verordnung veröffentlicht, nach tvelcher der B e l a g e r u n g s z u si a n d über Spanien aufgehoben wird und die verfassungsmäßigen Bestimmungen, die seit dem 13. Dezember 1923 außer Kraft gesetzt waren, wieder i n Geltung kommen. Allerdings hat die Regierung eine Ausnahme bei dieser Rückkehr zu der verfassungsmäßigen Loge gemacht, indem sie die Vorzensur der Presse fortbesiehen läßt. Der Streik sür den Rnmerur rlausns. An der Hochschule für Bodenkultur aus der Türkenschanze fanden gestern keine Vorlesungen statt. Der van der deutschnationalen Studentenschaft angekündigte Proteststreik hat bcgoirnen. Ta das Rektorat die Sisi i erung der Vorlesungen für die acht Streiktage ausgesprochen hat, herrschte sowohl mt Gebäude stilbst als auch in der Untgeibung der Hochschule vollste Ruhe. Das Gelbäude «ist offen und allen zugänglich, die Bibliothek und die Studiensäle geöffnet. Die Prüfungen finden statt. Die deutsche Studentenschaft hat eine Kundgebung asfichieren lassen, m der sie ihre Anhänger «auffovdert, in vollster Ruhe zu verharren und keine Ruhestörung e n zuzulafsen. In der ^Hochschule Wauen zählreiche Studenten anwesend, die teils in den Studiensälen, teils «in der Bibliothek arbeiteten. Man sah gestern keine Streikposten. die niemals wieder preisgeben, -was sie einmal in ihren Fängen haben, sei cs Besitz oder Meinung oder Gefühl." Es ist nicht die einzige Stelle, an der man, im Anblick einer Gestalt verweilend, über die erquickliche, humorvolle Fornrung eines Gleichnisses lächelnd, der glücklichen Festhaltung sehr feiner Beobachtungen zuftmrmend, die Lottüre unterbricht. Wie bezeichnend Saltens wiederholte Tagebuchnotiz, daß die neuen Juden auf der alten jüdischen Erde nicht, wie jene in den vielen Ländert der Berstreuung den Fremden fragen, woher er kommt, was er treibt und \m es ihm ergeht, wie wichtig in ihrer schern'baren Belanglosigkeit. Und darüber hinaus, daß dir diese Schrift tatsächlich das Land der jüdischen Zukunft zeigt, erkennst du, Westjude, auch dich selbst in diesem Bekenntnisbuche Saltens, wodurch sein Merk für dich noch erhöht ist: Ergriffen von dem Anblick Jeruscholajims und eine Stunde mit sich allein mitten unter den gewaltigen Denkmalen einer großen jüdischen Vergangenheit, besinnt sich der Wanderer an seine Jugend und an seine Rückkehr ins Judentum. Mit Rousseauscher Tapstvkeit teilt er mit, wie er „in sein Judentum zurückgeschickt" wurde. Jawohl. Dies ist unser Schicksal gewesen. Kein so glückliches, wie das des Üstjuden, den innerer Reichtum, nicht äußerer Zwang in die jüdische Moderne führte. Mr wurdekl zurückgeschickt. Ein hartes, aber ein gutes, wichtiges Wort. Und Felix Salten hat es gemünzt. Die altneue Erde, der dieses ausgezeichnete Buch gewidmet ist, hat dem Autor den Dank abgestattet. Auf den Wegen -durch das Land, beim Zusammensein mit der neuen jüdischen Generation, ist sein Menschentum reicher geworden, sein Blick tiefer, seine Künstlerhand feiner und das neue Opus ist Zeugnis dafür, daß Felix Salten, der Mann und der Schriftsteller, sehr gewachsen ist, weil er in Erez Israel ivar. Otto Abele s. ——"TV _Wiener Resormrn und Sparmaßnahmen. Ter gestrige.Miuisterrat beschäftigte sich . mit den Reformen und den E r f Pä ru n g S ma ß n a h m e n auf dom Gebiete der Verwaltung, insbesondere auch im Bereiche der Zentralstellen, insofern diese in den «Genfer Protokollen und im Wiederanfbaugesctz vorgesehenen Maßnahmen noch nicht zur Durchführung gelangt sind. Die einzelnen Ressorts werden nunmehr zu diesen. Fragen im besonderen Stellung zu nehmen haben. Ihre Vorschläge werden die Grundlage derweiteren Behandlung des ganzen Fragenkomplexes bilden. Berliivgerung der Steuerfassiousfrist. Amtlich wird verlautbart: Das Ministerium für Finanzen hat, den vielfach geäußerten Wünschen der Steuerpflichtigen entsprechend, in einem Runderlaß angeordnet, daß bei Behandlung der Bekenntnisse zur Einkommensteuer und die allgemeine E r w e r b st e u e r sür das Jahr 1924 an F r i st ü bersch r e i t u n g e n b i r einschließlich 30. M a i 1925 keinerleiSäumnisfolgen zu knüpfen sind. Verringerung der Standes der Arbeitslosen. In der ersten Hälfte des Monats Mai ist die Zahl der unterstützten Arbeitslosen in Men von 74.387 aus 72.422 zurückgcgangen. Ein Steigen der Arbeitslosen zeigt sich allein in der Bekleidung's--, Hut- und Textilindustrie. Hier ist der Stand der Unterstützten von 335 auf 6422 gestiegen. Bei den Schneidernhat die Saison' vorzeitig nachgelassen. In -der Wäfchewarcnerzeugüng sind Arbcitere n t l a s s u n g e n vorgenommen worden. Die Strickerei hat günstigere Beschäftigung. In der Textilindustrie ist nur die Tamenhutindustrie etwas besser beschäftigt. Dagegen ist «die Beschäftigung in der Herrenhuttndustvie sowie 'bei Federnschmückern, Blumenarbeiterinnen und Modistinnen eine wenig günstigere. Bei den Angestellten ist der Stand der Unterstützten um 471 auf 11.823 zurückgegangen. Hier zeigt der Arbeitsmarkt eine vechältnismäßig allerdings sehr geringfügige Entspannung. Die Zahl der unterstützten Mtallarbeiter ist bei 17.183 fast stattonär. In der Elektroindustrie zeigt sich eine geringfügige Besterung. Bei den Schuhmachern ist die Zahl der Unterstützten um 312 auf 3215 zurnckgegangen. Die Beschäftigung der mechanischen Fabriken und auch der Ga-lanterieschuherzeugung ist besser geworden. Dagegen ist die Beschäftigung der «Sattler, Taschner und Riemer andauernd eine sehr ungünstige. Beim Arbeitsnachweis der Stadt Wien sind 18.011 arbeitslose Hilfsarbeiter im Bezüge der AvbeitÄosenunterstützung. Ae chriftlichsoriale Madettmserenz. Gestern nachlnitta^s. versammelten sich die christlichsozialen Landeshauptleute und Finanzrestrentcn beim Bundeskanzler Dr. Ra mek, um über die von seiten der großdeutschen Volkspartei gemachten Gegenvorschläge zur Verwaltungsreform zu beraten. An den Besprechungen nahmen auch Bundeskanzler a. D. Doktor S e ip e l, Vizekanzler a. D. Fin k und Minister q. D. Dr. Gürtler teil. Im späteren Verlauf der Beratungen erschienen auch Vizekanzler a. D. Dr. Frank, Abgeordneter Cl e s si n und Landeshauptmann Schn m y. Die Verhandlungen iverden heute fortgesetzt. Sie LbftknMon im Mirtenaurschub. Im Mietengesetzausschuß beendete Abg. Leu th ne r gestern seine Obstrukiwnsrede. Die nächste Sitzung des Ausschusses findet 'heute um 3 Uhr nachmittags-statt. Sine Budapesier LneMmödir. Budapest, 18. Mai. Heute hätte in Ofen ein P istolenduell unterden schwersten Bedingungen zwischen dem Fabriksdirektor Julius Schwitzer und dem Grundbesitzer' Gawn Konrad Wazdorff ausgewogen wechen sollen. Die Duellgvgner mit den Sekundanten und Aerzten waren zur vereinbarten Zeit pünktlich im Kühlen Tal erschienen. Die Polizei hatte jedoch von dem Duell erfahren' und entsandte zwei Detektivs auf den Schauplatz des Zweikampfes. Als die Duellanten die Detektivs erblickten, setzton sie sich in die bereitstehenden Autos und fuhren in die Franz- Josefs-Kaser ne, um sich dort zu Magen. Die Detektivs verfolgten sie in einem Polizeiautomobil durch die Stadt und ereilten sie vor dem Eingang der Kaserne. Auf das Einschreiten der Detektivs verweigerte der Kafernenkommandant die Bewilligung zur Benützung der Reitschule der iKaserne für das Duell. Die Sekundanten beraten nunmehr, wann und wo der Zweikampf ausgetragen werden soll, während die Oberstaüthauptmannschaft entschlossen ist, das Duell unter allen Umständen zu verhindern. Baron Wazdorff und Direktor Schwitzer gerieten vorgestern in einem Tanzlokal in einen Wortwechsel wogen einer Tänzerin. Um die beleidigte Ehre remzuwaschen, vereinbarten die Sekundanten ein Pistolenduell mit darauffolgendem Säbelduell, falls der Kugellvechfel resultatlos verlaufen sollte, bis zur völligen Kampfnnfähigkeit. * Di« Shnvgogenschander vor. Schlochau ermittelt. Wie Hon mitgeteilt, wurden in der Nacht vom 5. d. in Schlochau die Scheiben des israelitischen Tempels von völkischen Rowdies eingeschlagen. Die Täterverschwanden in der Dunkelheit. Da man aber tvußte, in welcher Kneipe sie gezecht «haben, wurden sie ermittelt. Es sind Einwohner von Kalb an, einem Vorort von Schlochau. Vernehmungen der Beschuldigten und Zeugen haben bereits stattgofunden, die Akten sind bei der Staatsanwaltschaft in Schneidemühl. Mte 8mmI>Mc. Die Chaluzim der Brigittemmer .Kulturgruppe^ Nach einsOndiger Fahrt vvm Rordbahnhoift «aus erreicht <i\mx Gäinfernborf Md.findet man es der Mühe wert — outib diese geringe Mühe ist MffeMoS s«chr llichnvrch eiwen kleinen, etwa haWündlMN SPazieMNg durch Feld und Wisst zu «unternahmenso erreicht man den prächtigen Maierhof des jüdischen GvoßgMesitzers Löw in Schönkivchen. Nicht diesem Riefengut und der Gegend, in der es liegt, ivendet sich das Interesse des iwugieägen Besuchers zu, son'dcrn der Arbeit «und «dem Ideal der dort Mt Zwecke -der .Hachschavah für Evsz Israel tätigen Danzig jungen jüdischen Mädcherr und Bnöschen, welche sich in der Zionistifchen Kulturgruppe Brigittenain^ in den Wintermomten zur Bildung der ChaluzVwuzah ,-Har-Zion" geflmden haben. Groß svaren die HindeMisse, die es in so «lnancher Hinsicht zu überwinden galt u«nd unendlich lange schien die Zeit bis zum 29. März, dem Tage «ihrer Mfahrt zur Landarbeit. Dreiser Vormittag «wurde noch, dazu benützt, um am Gange zum Grabe Theodor. Herzls anläßlich der Univevsitätseröffnung teilzunehmen'. Der Nachmittag sah sie nicht mehr in Wien. Noch unter km gswalttgen Eindruck der anr Vovnrittag erlchten Maniststation der Wiener Judenschaft für ein freies Judenvolk und Judeulland veMeßen sie Wien und beschritteii den Weg, der ihnen als heiliges Ideal vorschwcht und für sie die erste Etappe der gemeinsauren Physischen, geistigen und moralischerr Vorbereitung fein soll. Sic, die entschlossensind, gemeinsam zu arbeiten und zil leben, wollen sich noch wä«hrend des Au«stncha'ltes in der Galuth diese Schulung anoignen. Sie, die größtenteils airs Jntelligenzbevufcn komuren, beweisen schon jetzt in der Galußh, daß sie in Physischer nnd nwralischer Hinsicht befähigt sind, auch die Mvierigsten Arbeiten manueller Natur zu verrichten. Vev.vallter, Adjunkt und andere hervorragende Fachleute auf dom Gebiet des AgvaUvostns kommen aus dem Staunen über ihre Leistungen nicht heraus nnd finden fiir sie nur Worte des höchsten Lobes. Die ganze nichtjüdilsche Umgebung wundert sich, wie z. B. die «Hand der schwarzgölockten Dichternatur schon uni halb 5 Uhr früh morgens der Geige prachtvolle Töne entlockt, zwei Äundenfpäter schon den Pflug führt, das Feld eggt, Kalilstickstoff «stvout (eine Arbeit, von der sich joder nichtMrsche Arbeiter drückt und die nur von unseren braven Chailuzim mit de-M Ausdruck der Frende u«nd des Vergnügens gÄeiftet wird) nnd in der sechsten Nachmittagsstunde schwer zu bändigende Ochsen in den Stall führt. Das alles gilt aber nicht Mr für den einen Jungen, soudem ausnahurSlos für sämtliche Aulgethörige der Kivuzah ,^Har-Zivn". Me sind aus dem gleichen Holze geschnitzt und alle von ein und derselben starken Idee beseelt. Alle sprechen hier das «moderne H e b r ä i s ch. Und dichenigen, die es noch nicht vollkomnten bcherrschen, wenden einen eisernen Willen und muftergü'ltige Energie auf., um sich in dieser Sprache zu vervollkommnen. . Die Zionistische Kulturgruppe, Bezirkssektton und Fvauenorganisation der Brigittenau, können für sich das große Verdienst in Anspruch nehnren, die Be«doutung der Kwuzah auf das 'heutige hohe Niveau gchracht und sie zu einer vorbildlichen Einheit gemacht zu halben. Sie haben A.var Hervorragendes geileistet, dürfen sich aber mit den: Erreichten keinesfalls zuftiedongeben, denn Erfolg verpflichtet. Sie müssen sich als Eltern und Geschwister dieser Kwuzah betrachten und als follche jederzeit in engster Fühlung mit ihr stehen. Vieles gilt es hier noch zu errichten, ausznlba-uen und zu verbessern. Das echeischt die tatkräftigste Mitarbeit der gesamten jüdischen Oeiffentlichkeit. Die Zionistische Klutinrgruppe Brigittenau, welche bereits auf einen dreijährigen Bestand zurüMicken kann, hat durch die Gründung einer zweiten, Ebenfalls aus 20 Mitgliedern bestehenden Ghaluzkivuzah ihrer Acheit die . Krone aufgesetzt. Auch die Kwuzah, welche sich den Namen ,-Achivah" (BMerikichkeit) beigelogt hat, verläßt in der nächsten Woche Wien, um sich im Stile «ihrer SchwesterVwuzäh „Har-Zion" M.u,f «deni an der Fran^Josefslbahn-Stvecke gelegenen S ch ä l l i n g s «h o s e r G «u t e für das Land unserer Sehnsucht vovzübereiten. Auch «hier haberr Bezirkssektion und Frauenorganisation in materieller Hinsicht Hervorragendes geleistet, I-vas in Anbetracht der Wirtschaftskrise besonders hevvorgohyben zu werden verdient. MaxSchattner. Uebergriffr der Lettang der Wiener Hechalnr« organisation. Zll der voll uns am 14. Mai veröfstntlichten Erklärung des Zionistlschen Laudeskomitees für Oesterreich echatten wir vom Hechaluzverband eine Zuschrift, in der es heißt, daß die Mitglieder zur Teilnahme an einer politischen «Kundg-chung nicht verpflichtet wurden, sondern daß ihnen dies freigestellt wurde. Was unserer Meinung nach, wenn es durch «einen Beschluß des Rates oder der Exekutive geschieht, ein Politischer Akt ist. Ferner wird uns in dieser Zuschrift noch nritgetellt, daß die Angehörigen des Hechaluz durch ihre Leitung zur Abnahme von Arbeiterfchekeln verpflichtet wurden. Das ist erstaunlich. Da iväre so mit einem Male sine neue Föderation entstanden; es liegt auf der Hand, daß dies eine schwere Komplikation in unseren organisatorischell Vevhältnisstlt bedeutet. Wir sind der Ansicht, daß eine. derartige Neuermg nicht so ohne weiteres eingefühvt werden kann und daß das Zionistische Landeskomitoe eine derartige. Verpftichtung zumindest zuerst anerkennen muß. Unseres Wissens ist dies nicht «geschehen. .

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