Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2242 (18.5.1925)
- Date
- 1925-05-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Sfe&e 4 Wien, Montag Vorfrag Dr. Oskar Roscnldd Oie Wahrheit aber Balgarien Mittwoch den 20. Mai, y3a Uhr abends Mittlerer Konzerthaussaal Karten an der Konzertkassa Outmann. I. Kärntnerring 3 (neben Hotel Bristol) i?n drangen, har ftc zum großen Teil erst geschaffen. Der Solelbonch besitzt fetzt einige Steinbrüche (so sind zum Beispiel sämtliche Santen des Solelbonch in Jerusalem mit jüdischem Stein ausgefühn worden), Tischlereien, eine Schlosserei und betreibt außerdem die Herstellung von Kalk, Betonstcin, Schotter und Asphalt. Und wenn heute Palästina 100 neue Menschen täglich ausnehmen kann; wenn der städtische Arbeiter, Jude und Araber, rin halbwegs menschenwürdiges Dasein führen kann; wenn sich die Perspektiven zu werten beginnen und Utopien Wirklichkeit werden, so ist das zum großen Teil dem Solelbonch zu danken. Re BüAensammlung. Anläßlich der bevorstehenden Büchsenlcerung. die in Wien in der Zeit vom 30. d. bis 7. Juni erfolgt, hat nachfolgender Artikel, den wir dem Bnllctin des Hauptbureaus des Keren Kafemeth l'Jsracl entnehmen, wohl besondere Aktualität. Mit einem Schlage ist die Büchse populär geworden. 850.000 ivaren etwa zur Mitte des vorigen Jahres verteilt, aber eine halbe Million sind es jetzt. Insbesondere in Ost- '.uropa, wo die Kcrcn-Kajemeth-l'Jjracl-Arbeit einen so benerkensiverten Aufschwung genommen hat, wird die Büchse ,um Symbol der Arbeit für den Keren Kajemeth l'Jsracl und ihr eigentlicher Träger. Aber auch in Deutschland, in England md auch in Amerika — überall, wo neue Impulse in die Keren» idajeme dH4'Jsrael-Arbeit getragen wurden, ist cs die Büchse, )ie am meisten davon profitiert. Es ist noch nicht so lange her, daß man der Büchseniammlung in den Kreisen der Freunde des Keren Kajemeth i'Israel mit einem gewissen mitleidigen Lächeln gegenü'beriand: „Was kann schon aus einer Büchse Großes kommen? Sie rechnet mit kleinen Beträgen, sie verlangt viel Arbeit. Es ist ökonomischer, die Anstrengungen, die eine gute Büchsenammlnng erfordert, lieber auf andere Zweige der Keren-Kaiemeth-I',Israel-Arbeit zu konzentrieren, die ertragreicher cheincn." Aber inzwischen ist die Ernennt» is wiche, allgemein geworden, daß gerade die Gelege,cheitssanrmlung den guten Er- ''olg der Keren-Kameth-I'Jfrael-'Sammlungen verbürgt. Man ist sich bewußt, daß nichts dom Keren Kajemeth l'Jsrael mehr schadet, als wenn ihm seine Popularität verloren gcht, die gerade darauf beruht, "daß er keine Ansprüche stellt, daß er mit der kleinen und kleinsten Spende sich begnügt, für jeden Geber auch in den ernsten und in allen Momenten, den schönsten und den schlimmsten, da ist. Damit aber wurde dis Büchse wieder hoffähig, die so lange im Winkel hing, und jetzt rückt sie in wachsendem Grade in den Mittelpunkt aller Tätigkeit für fcen Keren Kajemeth l'Jsrael. Dir freuen uns, dieser „Bewegung", die wir angestrebt haben, und wir sind entschlossen, sie mit größtem Nachdruck weiter zu verfolgen. Die Büchsenavbcit ist wie keine andere dazu berufen, die Keren-Äajemeth-l'JsraclÄrbclit zu vertiefen, ja, sagen wir es, zu veredeln. Sie zwingt zu sehr intensiver Tätigkeit, sic stellt, gut durchgeführt, Ansprüche an 'den Kcren-Kajemeth-l'Jsrael-Sammler, dis die Büchsensammlung geradezu zum Prüfstein einer guten zionistischen Arbeit macht. Mancher wird sagen: Uebertreibung, was ist es schon um die Büchse'? Man hängt sie an die Waud, man leert sie, eine Quittung wird geschrieben, warum so viel Gerede von einer so einfachen Tätigkeit? Aber das ist, worauf wir mit Nachdruck Hinweisen wollen, daß die Büchsenarbeit so nicht gemacht werden darf. Verträgt schon die Kcren-iKastmech-l'Jsrael-Arbeit im allgemeinen nichts so schlecht wie eine Mechanisierung, so ist die rein auf das Technische beschränkte Durchführung der Büchscnaktion geradezu der Todfeind ihres Gelingens. Wenn man die Büchse als nichts anderes betrachtet als einen Blechbehältcr, geeignet, kleine Goldmünzen hineinzuwerfen — dann allerdings sollte man lieber die ganze Büchsensammlung lassen. Wir sehen aber im Gegenteil in der Durchführung iber Büchsenaktion das Mittel, das wie kein anderes geeignet ist, die Spende für den .Keren Kajemet l'Jsrael in den Mittelpunkt des täglichen Lebens eines jeden Juden zu stellen, und das ist es, worauf es ankommt. Tenn das ist das Gcheimnis der Keron-Kajemeth-l'Jsrael-Arbeit, daß sie es möglich macht, in das leere Leben der Galuthjuden etwas Schönes hineinzubringen, einen .Hauch von Palästina, eine Ahnung von btt zukunftsfrohen Gegenwart, die sich im jüdischen Lande aufbaut. Die Büchsenarbeit ist wie keine andere geeignet, Befriedigung zu erwecken. Richtig aufgefaßt und gut durchgsführt, wird sie zu der zionistischen Arbeit, die jeder im Gäluth leisten kann, die keine besondere Qualifikation verlangt, für die jeder berufen ist und die, einfach und bescheiden, doch so schwer und andererseits so ertragreich ist, daß sie als vollgültige Mitarbeit a m A u f b u u P a l ä st i n a s gewertet ,verdeu kann. Ztveierlei verlangt sie. Erstens: daß der Büchsenleerer den Keren Kajemeth l'Jsrael versteht, von ihm tveiß, daß er imstande ist, iw, wo er die Büchse aufhängt und leert, von Er«z Israel und dem Keren -Kajemeth l'Jsrael zu erzählen, Bericht über den Zweck der Büchse zu geben; mit anderen Worten, Propaganda für den Keren Kajemeth l'Jsrael zu machen. Um dieZ zu erreithen, ist es gut, werm sich Zirkel der Büchsenarbeiter Men, hie in MelrugßiM Zusammenkünften sich gMrjeititz Wiener Moeaenzettunz. Ä über Palästina, über die Grundlagen und den Fortschritt der Arbeit des Keren Kajemeth l'Jsrael informieren. Das Zweite ist, daß die Büchsenarbeit großzügig geschieht. Wir haben cs bis jetzt für etwas Großes gehalten, wenn cs gelang, die Büchsen viermal im Jahre regelmäßig zu leeren. Inzwischen hat man in Polen die regelmäßige monatliche Leerung durchgesetzt. Das ist etwas Neues, etwas außerordentlich Wichtiges. Es ist klar, daß eine Büchse, die zwölfmal im Jahre geleert wird, viel mehr bringt als eine solche, bei der dis Leerung nur viermal geschieht. Es ist aber andererseits auch klar, daß das eine groß durchgearbeilete Organisation von Büchsenlcercrn verlangt. In Polen sind wir auf dem besten Wege dazu. Die Jugend und die Frauen haben den Wert der Büchscnarbcit begriffen, und so hüben sich schon Zirkel gebildet und ganze Gruppen, die die Arbeit an den Büchsen regelmäßig vornehmen. Jede Gruppe übernimmt bestimmte Quartiere, jeder einzelne ganz bestimmte Büchsen. So kommt zu demselben Büchseninhabcr immer derselbe Leerer oder dieselbe Öcerci'tn, und so entsteht allmählich zwischen den Büchsenarbeitern und Büchse ninhabern eine ganz.bestimmte persönliche, seelische Beziehung. Ter Büchsenleercr wird der zionistische Berater und Freund des Büchseninhabers, er nimmt an seinem Leben Anteil, die Büchsen-- arbeit wird soziale Arbeit im besten Sinne des Wortes. Und noch etwas ist nötig: Daß der Inhaber begreift, was er mit der Büchse zu tun hat. Sie darf nicht nur im Winkel hängen, sie muß der Mittelpunkt eines täglichen Dienstes, einer regelrechten Wege werden. Die Kinder müssen dazu angehalten tverden, jeden Morgen, che sie in die Schule gehen, hineinzuwerfen, ganz gleich, wie groß die Summe ist. Das ist eine Erziehung, die geeignet ist, die jüdischen Instinkte im Kinde zu stärken, cs beim Judentum zu halten, cs frühzeitig an Palästina zu gewöhnen. Die .Hausfrau selbst muß sich dazu zwingen, möglichst jeden Tag einmal vor die Büchse zn treten, „eine Minute täglich an Palästina zu denken", und indem sie eine noch so kleine Gabe in die Büchse wirft, ihren Geist für einen Augenblick loszureißen von der Oede des Alltags und ihn mit Erez Israel zu verknüpfen. Keine Gesellschaft darf in einem jüdischen Hause staitfiudcn, an der nicht die Hausfrau zu ihren Gästen tritt und ihnen die Büchse präsentiert. „Was, ich soll von meinen geladenen Gästen Geld verlangen? Unmöglich!" Gerade das wird von dir verlangt, das ist es, wozu du dich zwingen mußt. Und indem du dich dazu zwingst, reihst du dich als Glied in die Kette jener ein, die Zwang auf sich genontmen haben, um Erez Israel zu dienen. Deine Gäste aber werden begreifen, wcllch schöner Gedanke darin liegt, daß nichts Schönes Vovbeigchen darf, ohne daß man dabei eine noch so kleine Handlung für Ergz Israel ausübt. Büchsenarbeit — zionistische Arbeit. Die Büchse ist die Trägerin der Entwicklung des Keren Kojemeth l'Jsrael, das heißt, das Instrument zur Erlösung des Landes. Keren-Kajemech-Büchse in jedem jüdischen Hause — sah das nicht vor Monden wie ein Phantom aus? Heute ist es schon in vielen Städten Polens und des Ostens zur Wirklichkeit geworden, .Was aber irgendwo möglich ist, ist überall nrögilich. Klein« Nachrichten dom Keren Kajemeth. Die Herstellung des dritten Bandes des Goldenen Buches erfolgt über Auftrag der ■ Jerusalemer Zentrale des Keren Kajemeth in Wien. Der Einband für das Goldene Buch wird in Jerusalem ihergestellt. Anläßlich des bevorstehenden Kongresses wird das neue Goldene Buch in Wien aufliogen und die erste Eintragung irr dasselbe erfolgen. Der Keren Kajemeth hat sämtliche Feierlichkeiten anläßlich fccr Universitätseröffnung in Jerusalem kinernatographW aufnchmen lassen. Der Film, der eine Länge von 220 Meter hat, zeigt sämtliche offizielle "Persönlichkeiten sowie die Vertreter der Staaten, die an der Univevsitätsevöffnung tei'lge- »rommen haben. Er gelangt demnächst in Wien zur Erstaufführung. Die jEingärrge beim Kercn-Kajemeth-Hauptbureau betrugen in der Zeit vom 1. Oktober 1934 bis 1. 2lpri,l d. I. 108.047,40 ägypt. Pfund (in der Zeit vom 1. Oktober 1923 bis 1. April 1924 61.549,69 ägypt. Pfund). Der sechste Jchresbasar der Gruppe Ost-London des Jüdischen Ätationalfonds in Großbritannien hatte einen Ucbcrschuß von 1400 ägypt. Pfund. Die Warschauer Sammelstelle hat den Phonographen in den Dienst des Keren Kajemeth gestellt. Sie hat die Abgeordneten Gvünbaum, Dr. Osias Thon, Advokat Hartglas, A. Lewinsohn, Dr. I. Schipper sowie die Schriftsteller Dr. Gott- >lieib und I. Heftmann dazu gewonnen, Roden in polnischer und Mischer Sprache für den Keren Kajemeth in den Phonographen zu sprechen. Die Platten wurden vervielfältigt und werden zum Preise von 3 Zloty, das sind zirka 3J5 Schilling, beit Besitzern von Phonographen durch Zeitungsinserate angeboten. Die Purim-Aktion in Deutschland erbrachte die Summe von 60.000 Mark, das sind mehr als 3000 ägypt. Pfttnd. Israel Kobens Tom. Dev OrganlfationS- und Pottasche Fonds. — Besuch von 16 Ländern. Herr Israel Cohen, der seitens der Exekutive ocr Zionistischen Organisation beauftragt wurde, den Kontinent im Interesse des „Organisations- und Politischen Fonds" zu bereisen, verlies; London am 11. Dezember 1924 und kehrte ant 7. April d. I. zurück. Im Laufe dieser Zeit befuchte er zionistische Zentren in 16 verschiedenen Ländern, indem er zuerst von Berlin bis Warschau und dann von Reval bis Athen reiste, wobei gewisse bedeutende Städie, wie Berlin, Warschau, Riga, Wien und Budapest, zweimal von ihm besucht wurden. In all diesen Ländern hielt Herr Cohen Konferenzen mit den Exekutiven der fokalen Zionistischen Föderativ,t ab, während er bei vielen Gelegenheiten in öffentlichen Bersaiumtungen über die politische Lage fön qipmjtljcheu Be» 18. Mai 1925 * Kr. SSW Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt H e u i e Montag, den 18. Mai 1925. präzise '/,9 Uhr abeudS, im Cafe ..Sächsischer Hof". 2. Bez., Taborstraße 46 (Souterrain, Eingang Novaragasse 2) Borlrag Oes Herrn Ir. gosef LSwenheri: Vizepräsident der israelitischen KultnSgemelnde Bor dem XIV. Sionisten-Kongreß Anschließend Diskussion. wegung Vorträge hielt. Es war das erste Mal, daß eine derartige ausgedehnte Tour im Aufträge der Exekutive ans dem Kontinent untcrnvrnmen wurde, und der willkommene Empfang, der Herrn Eohcn überall zuteil wurde, bewies, daß die Exekutive wohl beraten war, als sie diesen Beschluß faßte. Nach knrzcnt Aufenthalt in Paris fuhr Herr Cohen nach A n i w e r p e u, wo er eine Sitzung mit dem ZentraMontitce der b e!l g i s ch c u Föderation vIWelt, bei der Herr Jean Fischer den Vorsitz führte, und in der beschlossen wurde, 300 Pfund für den „Orgauisa t i o n st- und Politischen Fonds" beizutragen. Bei seiner Ankunft in Berlin fand Herr Cohen, daß die deutsche Landsmannschaft am Vorabend der Jahreslonferenz stand, und daß die Zeit daher für die Ausführung seines Auftrages nngceignet war, umsomehr, als die deutsche Föderation gerade dabei Ivar, eine besondere Sa,nnllnng aus Anlaß der bevorstehenden jüdischen Gemeindewahlen einzulciten. Dessen ungeachtet, hatte Herr Kurt Blumenfcld, der bald darauf zum Präsidenten der deutschen Landsmannschaft gewählt wurde, die Verpflichtung übernommen, 1000 Pf. St. beizutragen, und diese Verpflichtung wurde nachträglich von dem in Wiesbaden gewählten Zentralkomitee bestätigt. Mr. Israel Coihen fotzte dann ^ehie Reise nach Warschau fort, wo er Golegen'hoit hatte, aüf der Jahves- Konferenz der polnischen Föderation über den Zweck seiner Mission zu sprechen. Die neu geiwähtte Exekndive beMoß 1000 Pfund Sterling aufzubringeu und ein Teilbetrag wurde sofort gesamntelt. Wahrend seines Ausoutihaltes!vn BLavschan referierte Herr Israel Eöhcn über die zionistifche Lage auf einer Bersaumtliung des Misvachi, bei de« Herr H. Färb st ein den Dovsitz führte. Bon Warschau fuhr Herr Cohen .nach Danzig und sprach in einer Sitzung der Zionistischen Organisatrmr der Freistadt, wobei beschlossen wurde, 150 Pfund SteEng für den „Fonds" beizutragen, wovon der größere Dell sofort nach London überwiesen worden ist. Die nächsten dcoeir Wochen brachte »Herr Coihen in Litauear, Lettland avnd Estland zu. In Kvwno erklärte sich die Executive des Laudesvepbandos trotz der schweren ökonomischen Lage bereit, 300 Pfund Sterling beizutragen und sandte einen Teil dieses GotmgeS foifort an die Exekutive in London. In Riga und Libau hielt Mr. Cohen grüße öffentliche Wersam,ulungen ab und in Dorpat und Reval sprach er in kleineren Kreisen; die Sammlung in dvofen Städten erga/b einen Betrag von über 400 Pfund Sterling. Er 'besuchte dann Wilna, wo die ökonomische Lage viel schlecht>er dfö in den baltischen Provinzen war, es gelang «Ihm jedoch auch dort verschiedene Beiträge von Iwohlhabendien Kveisetr zu erlangen. Er hielt eine Versammlung in dem Haiuptburean der Wlluacr Organisation ab und Lehrte nach Warschau zurück, wo er nckben der Verfolgung seines Hauptzieles die Dätigkeit des zentralen Paläistinaambes inspizierte und mit Capta'm Cartwright, dem britischen Paßkontrolloffizier, verschiedene Pvolblctwe fcw* palästinensischen JmwigratsKN besprach. / Äm 1. Februar wohnte Herr Cohen einer Sitzung des' Zionistischen Zeutrallomitees der tschechoflowaikischen Republik bei, die in Prag stattfand. Nachdonr er die Anwesenden mit dem Zweck seines Besuches vertraut geutacht hatte, touvde beschlossen, 800 Pf,nid Sterli>ng aufzübringen, wovon ein Teil sofort Mich London übeU.viesen wurde. Bon Prag führ er nach Wie n, wo er mit der ueu gewählten Exekutive der öftorroichisä)en lLandsnta>nn!schaft eine Konferenz abhielt. Er verweilte hier eine Woche, um persönliche Besuche bei dev in Betracht kommenden Gesinnungsgenossen abstatten Iü können, die ein 'besticdigendes Resultat zeitigten. In Budapest sprach Herr Cohen in Privap, v c r s a m m l u n g e n, wo er ein freundliches Verstands U'is für seine Aufgabe vorsalnd. Er benützte seinen Aufenthalt in Budapest, um sein« Bemühungen b^e i de« u n g a r i s ch e n Regieru n g wegen der Anvrkcnuung der lokalen .Zionistischen Föderation fortzusetzen. Er wohnte einer Konferenz der j-üdischen Gomerirdefühver bei, die von dom UnterrichtSminister Grafen Klebelsborg «vn< berufe,r worden war. Mit Rücksicht jedoch auf das uw g ü n st i g o Verhalten der jüdischen R e p 16« 's e n taute n endeten die Verhandlungen ohne Er^ gebuis. Herr Cohen fuhr dann nach Zagreb, dem Zentral-' sitz der .Zionistischen Föderation 'für JUgoflalwien. Am ersten Abend konferierte er mit der Exekutive, bei welche« (Megeüheit die Vertreter der vevschiedeiren zboniistischen Gruppen anwesend waren und am nächsten Abend Waich er in einer öffentlichen -BersaimnllUlg. Außerdem sioAett er zahlreiche persönliche Besuche ab. In Belgrad HKett er gloichsalls eine Beratung mit den Whvwn der ISom tvilct Organisation ab und sprich iu einer öffenNchiM Bevsanunlung im Jüdischen Unionklüb, der der Abov» radvmer Dr, AE Lalg j - ÄW WMtz ,Dl