Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2241 (17.5.1925)
- Date
- 1925-05-17
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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«Me 8 Dien. Sonntag Wiener MorgenzeUung. „,,..—- —.- --- -——— — Eifersucht gomordet hal^. Ich lege mein Leben in die Hände meiner Richter: Bitte, urteilen Zie über mich. Hierauf wird die Vcch^ndluuq geschlossen. Urteils- Verkündigung Montag um 10 1% vormittags. Sie Mische Armut in Wern. Die FÄrsorgetiitiakeit in Wien. Man wirft den Juden immer vor, daß sie sich im Kriege bereichert haben, während die airdere Bevölkerung verarmte und verblutete. Einige Ziffern sollen beweisen, wie unhaltbar diese Behauptung ist. Im Nachstehenden soll gezeigt werden, wieviel Juden es gibt, die iivfolge von Verarmung, Verwaisung und Krankheit. deren Ursachen fast ausschließlich im Kriege zu suchen sind, von der Mischen Oeffentl.ichkesi versorgt werden miisien, urw welche Beträge die Inden für ihre Fürsorge auifbrirvgen müssen. Die Ziffern reichen ans Gigantische und sind doch nur ein Tropfen auf einen heißen Stein. Das Elend, das gerade die jüdische Bevölkerung des Ostens betroffen hat, die durch den Krieg von Haus und Hof vertrieben, aller Mittel dar in eine fremde Welt gestoßen wurde, läßt sich in Ziffern nicht fassen. Die Wiener K u l t u s g e m e i n d e hat in ihr Budget für das Jahr 1925 «inen Betrag von 16.976 Millionen (gegen 13.012 Millionen im Vorjahre) für soziale Fürsorge eingesetzt. Die Einnahmen in diesen! Budget-kapitel betragen 10.576 Millionen (gegen 6296 Millionen). Sie ergaben sich hauptsächlich ans den Verpflegsgsbühren, die die Bemittelten zahlen umsfen. Das Defizit wird ans Stcnergeldern gedeckt, es trägt also jum größten Teil die Allgemeiicheit dazu bei. Im folgerten soll von dieser durch die Gemeinde geübten Fürsovgetätigkeit nicht die Rede fein, sondern bloß die private Fürsorgetätigleit, dien ur auf der Mildtätigkeit des einzelnen beruht, soll hier näher beleuchtet werden. Die für die Bedürftigen a»uf gewendeten Beträge Zverdvn hier lediglich von privaten Wohltätigkeit-Vereinen, die allerdings auch von der Ku l tu sgeme i nd e unterstützt werden, und aus Spesen bestritten. Sämtliche jüdischen Wohlfahrtsvereine — es find ihrer ungefcchr hundert — haben sich zu einer Z e n t r a I ft c i (c zusammengeschlossen, die von der Zdtttusgenreinde und von den Bchörden aloffizielle Stelle anerkannt ist und den Zweck hat, die organisatorische Arbeit zu leisten und auch als Beraterin der Kubtusgemeinde in Fürsorgefragen zu fungieren. Die Bureaus dieser Zentralstelle, die ein einheitliches Zttsammenavbeiten aller Wohltätrgkeitsveveine ermöglicht, befinden sich in der Kultusgemeinde. Sie führt über jeden Verein und jeden Mrsorgefall genaues Protokoll und hält alle Bedürftigen in Evidenz. Die ganz ungeheure Arbeit leitet ein hervorragender Fachmann rnöf dem Gebiete des Fürsorgstvesens, Herr Dr. Moritz L öw y, untevstützt von Herrn Siegfried Abel es, einem alten Vorkämpfer auf diesem Gebiete, und Frl. Garda Schiff. Die Zentralstelle umfaßt vier sogenannte Zweckverbände, die die Vereinigung aller auf einem bestimmten Gebiete wirkenden Fürforgevereine darsteltt. Cs gibt einen Jugendfürsorge-Verband, einen Alter »fürsorgeverband, einen Kurverband und einen Bekleid ungsverdand. Natürlich bestehen auch Vereine, die sich nicht gut in eine der vier Kategorien einschachteln lassen, weil sie sich mit jeder Art von Fürsorge befassen. Solche Vereine werden in allen vier Verbänden geführt. Kommt ein Bedürftiger in die Zentralstelle, so wird sein Fall ausgenommen und bei der nächsten Sitzung des be-tveffendcn Zweck- Vevbandes den Vertretern aller Vereine, die sich mit dieser Art von Fürsorge befassen, vorgetragen. Einer der Vereine, der über die nötigen Mittel verfügt, evklärt sich dann bereit, den Fall ganz oder teilweise zu übernehmen. Bei schwereren Fällen wirken alle in dem Iweckverband zusanrmengesaßten Vereine mit. Der am intensivsten tätige Verband ist der Ingen df ü r s o r g e v e r b a n v, der alle Jngentzsürsorgevereine »nnfaßt, aber auch eine eigene, unmittelbar der Zentrale angeschlossene Stelle „Jüdische Jugendfürsorge" besitzt. Tiefe Institution befaßt sich mit der Betreuung bedürftiger Kinder und sucht insbesondere alle verwaisten, verlassenen sowie gesundheitlich geschwächten und sittlich gefährdeten Kinder zu erfassen. Sie gliedert sich: 1. In die R e ch t sfür f o r g e, die wieder in Berufsvormundschaft unter voller Währung der oem städtischen Jugendamt gesetzlich gewährleisteten General- Vormundschaft, Bosurforgung der unter Zichkinderaufficht stchenden Kinder, Jugendgerichtshilse und Konsolidierung der sogenannten Judenvhen zerfällt. 2. In Gesundheitsfürsorge, die in die Unterabteilungen SäuglingMirsorge, Mütterberatung, Heime, Horte und Sommererho'lungsfüvsorge und Fürsorgeibesuch zerfällt. 3. In B e r u f sb r r a t u n g und 4. in die Beratung der der Zentral stell« an geschlossenen Vereine in ihrer Tätigkeit. Bon diesen selbständigen Jugendfüvsorgoveremen sei nur folgendes ,rtvähnt: In Internaten find .gegenwärtig ungefähr 340 schulpflichtige Kinder und 150 Lehrlinge beiderlei Geschlechts uutergebracht. In Blinden- und Tanlbstummeninstituten befinden sich etwa 130 fürsovgobvdürstige Kinder. Die Kosten für fete Verpflegung eines Kindes betragen durchschnittlich 760.000 K. im Monat, in den Blinden- und Taubstummeninstituten eine Million, weil die Koston für Fachlehrer dazukommen. Dies« Beträge tverden aus den Gelder»», die die einzelnen Verein« aufbringen, bestritten. Die Zahl der in offener Fürsorge stehellden Ki»»der beträgt mvgafähr tausend. In halboiffrner Fürsorge (Kindergärten, Kindechorte, Tagesheimstätten und Tl-bendherme) stehen ungefähr 800 Kinder. In dieser Ziffer sind diejenigen, die im Sommer zur Erholung aufs Land geschickt werden, inibogrUen. Im letzten Jahr wurden für offene uttto haLboffewe Kinderffirsorge über zwei Milliarden auSgegöbei». Daneben bestcht noch ein eigener Fonds, der auS amerikanischen Spenden -gespeist wird, für Kriegswais-en, der jährlich 1,2 Milliarden für diese Zwecke verausgabt. Aus diesen Zif Gartenschirme, Gartemhel nur dMhi Crteniani Kr dutnratisre,. , Mulm, Minor Spczlal-Prctsanstellungen Geroonderte GartenmöbeU Abteilung Reichhaltige Auiwahl in allen Stilarten Erste und Atteste Patent-Möbel-FabrJk R.JAEKEL» Nachf. Ges.m.b.H. Wien, VI. Marlahüferstr. Nr. 11 fern sicht man, daß'gerade der Jugendfürsorge ein fahr großes Augenmerk zugewen-dct -wird. Der zweite Verband ist der Altersfürsorgeverband. Sein monatliches Budget beträgt 20 bis 25 Mkllio»»eu Kronen. 250 Schützlinge, die nicht in Altersheimen untergebracht sind, erhalten monatliche Unterstützungen von 50.000 bis 200.000 Kronen. In diesem Zusammenhänge ist wohl das BersorgungshauS der Kui1uSgen»ei»»de in der Seegasse nicht zu nennen. Es sei nur erwähnt, daß dieses «in jährliches Budget von drei Milliarden hat und ungefähr 320 Pfleglinge beherbergt. Don dem in Lainz untergebrachten jüdischen Greisen und Greisinnen erhalten diejenigen, die auch früher rituell gelebt haben, von einem Privatverein mit einem Kostenaufwand von 18 Millionen monatlich rituelle Kost. Für den K u rv e rb a nd, der im Sommer ein Hospital m Gleichenberg erhält, sind jährlich 120 Millionen notwendig. Außerdem werden noch SO Millionen an Kuvbeiträgen geleistet. Da sich fast sämtliche Fraue»rverei»re audj mit KrankenDrsorge befassen, kann man noch rund 50 Millionen zu diesen Beträgen hinzurechnen. Der vierte Zweig der Wohltätigkeit erstreckt sich auf die BekleidungSsürsorg«. Auf diesen! Gebiete werden jährlich ungefähr 100 Millionen verausgabt, die ha»tptsachlich -u gemeinsamen GroßeiMu-fen vevweudet werden. Außerdem befassen sich fast alle Wchftätigfeitsvereine mit dieser Art der Fürsorge. Die für.diesen Zweck verausgabten Summen sind in den bereits erwähnten Zahlen enthalten. Ein eigenes Kapitel bilde»! die Ausspeiseaktionen. Auch hier werden Milliardenbeträge ausgewendet. Sv gilbt zum Beispiel der Berein Ohel Rachel jährlich 166 Millionen, der Verein Einheit 116. Millionen auS. Die Ziffern für die KnrderauSjipeisungen sind in den Ausgaben des Jugerrdifürsovgeverbandes enthalten. Für die jüdische Mensa, die jetzt 400 Studenten mit einem täglichen Uöberkosienpreis von rund 40.000 K. pro St »identen auslspeist, haben wir erst jüngst einen Aufvuif veröffentlicht. . Diffe wenigen hier genannten Ziffern beweisen hinlänglich, daß die Behauptung von antisemitischer Seite ein« jener Lügen ist, mit denen das Judentum. feit Jahrhunderten begeifert wird. R. S. »Re Weltgeschichte Hütte ihre« Sin« verlöre«." Die Fälschung der Rathenau-Zitate. Wir haben vorgestern darauf aufmerksam .gemacht, daß die deutsche Pogrompropaganda den vo»r ihr selldst erfundenen Satz Rathenaus von den dreihundert Juden, die die Welt beherrschen, unablässig in die Diskussion stellt. Es wird uns nun mitgeteilt, daß auch die zweite, Rathenau zugeschrübene Aeußerung: „Die Weltgeschichte hätte ihren Sinn verloren, wenn Deutschland siegen würde", ebenfalls eine freche Fälschung ist. Als Rathen an am 0. Februar 1822 zum Außenminisier ernannt wurde, richtete der „Deutsche Schutz- und Trutzbund" an den Reichspräsidenten Eberl und an den Reichskanzler W i r t h das folge»»de Telegramm: „Der Bundesvorstand, dessen Mitglieder aus allen Teilen DeutschlarwS versammelt sind, erhobt scharfen Einbruch gegen die Wiederkchr Walter RathenauS in die ®tt Mann, der zu Beginn des Krieges nach seinem eigenen Eingeständnis erklärt hat, die Weltgeschichte hatte ihren Srnn verlöre,»., wenn Deutschland siegen würde, »st unter kemen Umständen 'berufen, bei der Fichruna der Geschäfte deS deutschen Volkes mitzuwittien." Daraus erklärte Minister Rathenau in einem Brief, den er an den Dorsitze>»d«n der deutschen denvkratischen Partei in Rex in gen, Hauptlehrer Spatz, richtet«: „Der von Jtzten zitierte Satz: .Wenn Deuffchland siegen ivurde, bäte die Weltgeschichte ihren Sinn venoren", ist da-.Produkt einer bewußten Fälschung. Der auche,»tische Satz fi»»det sich, in der kleinen Schrift „Der Kaner", von der ich einen Abdruck beifüge, auf Seite 38; er betrifft ei,»« Voraussage, die ich im Jahre 1914 gemacht habe. u»»d lautet wie folgt: „Ni« wird der AugerMick kommen, wo .der Kaiser al» Sieger der Welt mit seinen Pailad»ne>». auf weißen Rossen durchs Bra»»>de»»burger Tor zieiht. An diesem Tage die Weltgeschichte ihre»» Sim» verloren. :'!eü»! Nicht C’U::: der Große ii, b i c tu diesen 17. Mai im Krieg ziehen, wird diesen Krieg Lhen, * Ö ” dieser Sav sich lediglich auf die AnSsichtSWsigkeit der damaligen Führer den Krieg zu AMnen, vGcht, gA au» folgendem Sah hervor: .Moltke MrztL und stack, Falkenhayn. Bethman«, Jagow. Tirvi» stürzten, im letzten Jahre vwr nur der Karser übM und zum Schluß stürzte auch er." W »um tütii JOlük 4m Entstellung meiner AuMhrnngen »n der Prelle ersEtz, schrieb mir ein befreundeter Mann, der sin Kmege eine Heye »»nd verantivortliche Stelle im Kr»egSm,nstevium. bÄlerdet hatte tt erinnere lich ftennu itteiuct Sleiigfttttifl und er könne a tt f se in en Eid i«de^^xt daß sie in d«m Sinne zu verstehen s«t, den tch soeben dar- Ls % alles nichts. Rathenau ist ermordet worben und die gefälschten Aeußerungen treiben sich weiter auf dem Markt beruin. Wie hat doch da» Wiener nationalsozialisttsch' Ser Pflock des MSüdrerr. Eine Gage ans dem NikolAbuegee Ghetto. Bon Dr. Berthold Hüller, NikvlSbuvg. In dom kleinen Städtche»,! Nikoilsbmg erklangen dis Osterglocken, spvossondes Gvidn» und schüchternes Nicken von Vlunwn, -festlicher Aufzug bunter Gewün-der, Weih, ra-uchduft und jublilieremider Gösung. Wie ein -nächtbicher R<vbe hockt über der Iudenstadt eine furchtbare Anklage, graavsig und strm'loS zugleich. Ge steril fand man vor dem Haufe des altert Da vid ei n totes -Kmd U'itib gleich darauf flatterten Schwärme von Gerüchten durch die Stadl: Di« Juden Hütten das Kind getötet, weil ihr Glauben unschuldig Blut von Kindern fordert. Das »var vor dreihundert Jahren, »noch halb zur Türte»tzeit, da fanatische.r Gkwubeu -und Verzückung »nächtig ins Kraut schossen. Dem Fürsten! Drettrichstem, der danrals Gerichtsherr von Nickolsburg war, wurde die Mähre erzählt. Altstatt »Nit seilten bespornten Stiefeln dreimal auf den Fußboden aufzustampifen, schenkte er den Gerüchten ein geneigtes Ohr. Am Abend war er von der Schuld der Juden schon felsenfest überzeugt. Sdin Herold ritt durch alle Straßen und veMndete mit Fanfarenstoß: Die Schuldigen mögen sich melden, und zwar innerhalb drei Tagen, widrigonfalls der durchlauchtigste Füvst alle Juden aus Nikolsburg vertreiben würde. Das lhieh mit anderen Worten: Verbannung, Keimatlosigkeit, Glend umd Tränen. Nachdem der Herold dies kundgetan hatte, ritt er spornstreichs wieder auf das Schloß Hinauf. Und ebenso eilten die Aeltesten der Gemeinde in die Synagoge, um &u beratschlagen, wie man das Unheil albwonden könne. Eben Hatte einer von den Aelitesten eine wohlgesetzte Rede. gehalten, die aber trotz aller Klugheit bei den Zlchörevn ratloses Schweigen urüd Achselzucken ausgelüft hatte, als sich der dreiundachzigjährsge Meser von feinem Sttrhle erhob und.erklärte, er nehme das Verbrechen, das irgend ein Bube begangen, auf sich. Gr fügte dies ganz r»lH»g und fügte hinzu, er zähle dremmdachzig Jahve und stünde ohnehin Mit einem Fuße im Grabe. 'Zu Mittag des folgenden TageS fuhr siine Karre hinaus, auf der M-efer gefesieli lag. Zwei Soldaten der Stwdtwache mit Hellsbaaöe und Muskete «bewaffnet, ge« leiteten sie zur Richtstatt. Man >begrulb den Märtyrer heimlich. E'-u schöner Grabstein mit einem frommen Psalm zierte die Stelle, wo .Dlieser den ewigen Schlaf schlummern sollte. Außerdem war in rührend ergreifender Weise der ganze .Hergang der grausigen Historie zu lesen. Alles in iklaffisches .Hebräisch gesetzt, mit dem Spruch: ,Mir praifeu den ge> rechten Zttchter", befchloffen. ■' \ Das Grob des Gliefer war «noch frisch, äks von ne»»vA der Unglücksra'be aus seinem Versteck au>ß;escheucht wurde und über dem Ghetto fein Gekrächze erschallen ließ. Der ihn aus feinem nächtlichen Schlupfloch ausgeftöbert hatte, war des Fürsten Schloßveckwalter Paul Augustin P r i e ßlin g e r. Unter diesem deutsch klingenden Namen verbarg sich ein anderer, ein jüdischer, Leib Pinbas Perl, denn Prießlinger war ein Jude, der in jungen 'Jahren sich vom Glauben seiner Väter abgewandt hatte und Vhrist geworden war. Nach Ronegatenart verfolgte er mit griurmem .Haß das Volk,-dem er einst angchört hatte. Als der Fürst kurz nach der Enthauptung des Weser -den Rat zusammen'- rief, erhoben sich Pvießlinger und teilte mit: „D»»rchlauchtigster Mrst, die Juden da unten fi'chren dich am Narrenseil herum. . Der Arm «der Gerechtigkeit hat nicht den Schuldigen ergriffen. Gin anderer hat die Untat begangen, der straflos unter -den Menischerr wa»»delt. Meine Be- 'hauptung zu erhärten diene der Grabstein, den ih»n die Gemeinde gesetzt und auf do»n alles geschrieben steht. Nicht er, sondern ein anderer ist der Frevler. Ein anderer hat die Uniat begangen und Frau Justitia steht da wie eine Jahrmavktkomödiantin, 'verlacht und verspottet von einer gottlose»r Menge. Ueberzeug« dich -von der Wahrheit meiner Worte. Dulde es nicht, daß Gericht und Recht also geschäm det werden." Arn Rat des Mrsten. nahm noch Jal, der Bau«meister, teil, von dem die Sage erzählt, er hätte die Kirche auf dem .Heiligen Berg bei NMSLurg evbaut. Auch er hatte einst dom Botte da unten angchört und war in jungen Jahren Chvist go.vovden. Trotz des großerr Ansehetts, *beff«n er sich als Kircheubaumeister erfreute, hatte er daS Bott, aus dem er entsprossen, nicht ganz vergessen. In einem Winkel feins Herzens glomm ein Funken Diebe und Mitleid. Un« bemerkt entfernte er sich aus der Bevsammlung und Nch»! tevte unter Lebensgefahr fam SWobbero in die ^'»^»ÄtadS'