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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-16 · Heft 2240 (16.5.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2240 (16.5.1925)
Date
1925-05-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, SamStag Wiener Moraenzettung. 16. Ma! 1SSZ Skr. VN NEU ERÖFFNET // ZÜRICHER SEIDENBAUS // BAUERNMARKT 2A „Die deutsche Studentenschaft an der Hochschule für Bodenkultur hat in ihrer heutigen Versammlung e i n st i m* urig beschlossen, ab Montag den 18. d. in einen achttägigen Proteststreik zu treten, falls der Beschluß des Prosessorenkollegiums vom 28. März, beziehungsweise vom 21. Oktober, betreffend die Aufnahme von Auslandsjuden nicht zurückgezogen wird. Die deutsche Studentenschaft hofft, daß dieser Proteststreik, der ihren einheitlichen Willen in der Judenfrage zum Ausdruck bringen soll, durch Zurücknahme des letzten Beschlusses des Prosessorenkollegiums, beziehungsweise durch Ausrechterhaltung des zuerst in der Judenfrage gefaßten Beschlusses, wird verhindert werden können. Die Vollversammlung der deutschen Studentenschaft an der Hochschule für Bodenkultur." Das Professorenkollegium der Hochschule hat gestern mittags in einer Plenarversammlung zu dieser Forderung Stellung genommen und hat den Beschluß gefaßt, daß kein Anlaß zu finden sei, von seinem im Oktober 1924 und im März d. I. eingenommenen Standpunkt abzugehen. ES dürfte daher zur Durchführung des Streiks kommen. Während des Streiks werden jedenfalls weder Vorlesungen noch U e b u n g e n abgehalten werden, da man sonst Unruhen von seiten der antisemitischen Hörerschaft zn befürchten hätte. Der Unterrichtsmisnister Dr. Schneider erklärt, er habe keinen Bericht. Die Sache existiert demnach nicht für ihn und sie falle in den Kompetenzbereich der autonomen Hochschule. " Die Zahl der jüdischen Hörer der Bodenkultur-Hochschule beträgt etwa 80 bis 100. Ausländer studieren in sehr geringer Zahl an dieser Anstalt, die in der Fachwelt kein sonderliches Ansehen genießt. Das Gros der Ausländer, die sich für diese Disziplinen interessieren, suchte bisher die Hochschulen Deutschlands auf, bevorzugt aber in der letzten Zeit infolge der in Deutschland herrschenden Teuerung die italienischen und französischen Anstalten. > Die Inskription an der Bodenkultur-Hochschule vollzog sich bisher in den bekannten Normen. Der Hörer muß das ihm von der Rektoratskanzlei übergebene Nationale ausfüllen, das unter anderem di!e Frage nach der Abstammung der Eltern stellt. Das beweist, daß das Hakenkreuz sich auch die Herrschaft über diese Schule anmaßt, und daß die verantwortliche Behörde den Terroristen nach- 'egeben hat. \ 3n der Htzgieneausstellung. „Mens sann in corpore sano" hieß es im klassischen Altertum. Beim Eingang der Hygieneausstellung stcht die Figur eines Jünglings in klassischer Schönheit. Sie soll zum Nachdenken und Nacheisern anregen. Dann Widder die Statue einer Frauengestalt aus dem klassischen Altertum und neben ihr eine moderne Frau, deren Körper in das enge Mieder der Mode «getzwängt ist, die Hm unbarmherzig Krümmungen, Mn« düngen und Verschrobenheiten diktiert. Ein Kontraist, der zum Nachdenken anerfern soll, wie überhaupt alles, was man in dieser Ausistelluug sieht, zum Nachdenken anrvgem soll. Der Mensch ist dort dargestellt, wie er ist. Ganz ohne Schminke. Nicht nur sein Aeußeres wird dort dem Blicke des verdutzten Beschauers unbarmherzig offenbart, auch in das Innere seines Sebbst soll er schauen. Bis in die kleinste Faser seines Herzens und Hirns. „Es ist nur der Wissenschaft wegen,"- sagt der unheimliche fremde Passagier im „Peer Ghnt". Unheimlich wird es einem manchmal, wie in dem berühmten Wachsfigurenkabinett, aber Zweck der Ausstellung ist es, dieses Gefühl zu bannen. Das Wissen um diese Dinge soll nicht mehr das Borrecht einer kleinen Kaste von Auguren sein, die Lächeln, wenn sie einander treffen, weil sie wisstn, daß sie beide aus die gleiche Art das große Heer der Unwissenden narren. Diese Wissenschaft ft keine Augurenweishe'l., sie -bst Wahrheit und soll dem ganzen Volk mitgereilr werden, damit alle aus ihr Nutzen ziehen. Für den Arzt bleibt noch Arbeit genug. Er braucht sich nicht zu fürchten, daß man :hm ins HaUdwett pfuscht. Ganz im Gegenteil! Wer einmal den war -und erkannt hat, was für ein kostbares, unendlich kompliziertes Instrument sein Körper ist und wie behutsam er mit seiner Ge- Wundheit umgehen muß, der wird .der Hilfe des geschulten Arztes nie entraten! Die Hygieneausstellung ist sehr bald populär geworden. Hauptsächlich Schulen sind es. die ihre Klassenzimmer dorthin verlegen, und einmal statt „Trigonometrie" oder „Cicero" den menschlichen Körper in den Lehrplan ausnchmen. Nicht nur aui Wien kommen die Schulen, sondern auch aus der Provinz, ja sogar aus dem näheren Ausland werden Exkursionen in die HygieueauAstellung veranstaltet. Die Ausstellung gliedert sich in drei Abteilungen: „Der Mensch", „Nchrungs- und GenußmittelauAstelümg" und „Der neue Haushalt". „In der ersten Abteilung, meine Herrschaften, sehen Sie den Menschen, wie er wirklich ist, durchsichtig gemacht, nach der neuesten Methode des Professors Spaltehol -aus DveSdeu. Ein bisher noch ganz unbekanntes Verfahren. Das muß uran gesehen haben, also, nur hereinspaziert! Sollte das, waS ich Ihnen hier sage, ein Schiwstchel sein, so bekommen Sie Ihr Geld an der Kasse zurück!" Wenn die Ausstellung im Prater stünde, und der geschminkte, oft nur allzu traurig stimmende Rufer die Schaulustigen mit solchen Worten anlockte, er brauchte ' 'wahrlich keine Angst zu hoben wegen seiner großmütigen Versprechungen. ES würde niemand sein Geld zurückvetlangen. 'Der durchsichtige Mensch ist der Clou des ganzen. Nun gcht eS iveiter zu einem riesigen Becken mit Blut. 360 Liter Blut würden täglich durch die menschlichen Adern rollen, wenn «S sich nicht im KreiÄouf bewegen, foubecn in ein Becken fließen würde. Da gilbt es noch was zum Abzapftn für Blutsauger! Man kann schon lange und ordentlich pressen, bis der letzte Jedermann überzeuge eich von der besonderen Leistung*« mhigkett. Enorme Auswahl aller Sotten Schweizer und französischer Seidenstoffe zu kon* kurtehzlos billigen Preisen. Prima crapp tfa Oma« tu tiuatfafftan Farban par Katar S Kolossales Lager der modernsten Waschwaren und aamtl. Sorten Futterstoffe. WM* Wir bieten nur erstklassige Ware unter Garantie. Tropfen draußen ist. In der Hygieneansstellnng ist man nicht so blutrünstig. In dem Becken befindet sich nur gefärbtes Wasser, ober es steht „warmem Menschenblut" verflucht ähnlich. Dort wieder eine Puntpe, wie man sie häufig scheu kann, in vollem Betrieb und unaufhörlich läuft das rote Wasser, das „Himbeerkracherl", durch die durchsichtigen Rohre. Daneben die Erklärung: „Das etwa faustgroße Meuschenherz leistet die gleiche Arbeit, wie die zweistieftlige, mit einem Elektromotor gekoppelte Pumpe dieser Vorrichtung." Alle Räder stehen still, wentl eine Hand cs haben will. Ta kommt irgend einer her, drückt auf ritten Hahn und das Menschlicher; schlägt nicht mehr. Man soll nicht unachtsam an dieser Pumpe vorübergchen... Von dort führt einem der Weg zum dunklen Mysterium der Menschwerdung. Die Entwicklung des Emibryo im Mutterleibe. Es ist etwas Wunderbares um die Entstehung eines Menschen. Dann gleiten die Augen an einer Statistik über die Gewichts-Verteilung im menschlichen Körper vorüber. 1,5 Kilogramm wiegt das Hirn, es kommt aber hauptsächlich auf die Windungen an! Dort wieder eine Tabelle über den Nahrungsvevbrauch des Menschen im Jahre. 18 Kilogramm Fleisch und Fische, 18,2 Kilogramm Fett, 200 Kilogramm Getreide, 180 Eier, 135 Liter Milch, 110 Kilogramm Kartoffeln, 231 Kilogramm Gemüse, 100 Kilogramm Obst, 26p Kilogramm Zucker, 700 Liter Wasser und einiges andere. Und nun kommt der Beschauer, durch die Fülle des Gesehenen wohl schon etwas ermüdet, in den Raum, wo nicht der gesunde, sondern der kranke Mensch gezeigt wird. Die Abteilung für Haut- -und Geschlechtskrankheiten besucht wohl jeder. Kinöern ist -der Eintritt verboten. Jugendliche sollten von Staats wegen zum Besuche dieses Teiles.der Ausstellung verhalten werden. Wenn je ein Beispiel abschreckend wirkte, so ist es dieses. Nur durch Wissen um die Dinge kann uvau eine wirksame Prophylaxe erzielen. Es wäre ratsam, vor dem Besuch dieser Abteilung die Nahrungs- und Genußmittelausstellung zu besuchen. Man läuft nämlich Gefahr, daß einem der Appetit gründlich verdorben wird, wenn uran nicht einen sehr gesunden Magen hat. Die Nahrungsmittelabteilung bchevbergt wirklich köstliche Genüsse, auch für den verwöhntesten Feinschmecker. Alles wird dort vom hygienischen Standpunkt in MuisteMchen zubereitet, alkoholfreie Getränke und entnikotmisierte Rauchwaren werden Mitteilungen aus dem Publikum. Wledariti haben! JOB Bureau: Wien, VIII. Mgasts 19/2 Mella Kohn Maximilian Spira empfehlen sich als Verlobte Wien, im Mai 1925 ff .. yjtHjmmu i § i Etablissement Volksgarten Ab heute den 16. Mai Täglich nachmittags und abends bal iadar Witterung Großes Konzert Wilhelm Wacek'Srchesters unter persSnlleher Leitung dal freiem Eintritt Vorzügliche Speisen und Qetränke bei zivilen Preisen MlMMssiWMWMMMMMWMWMMMMIMWMWssMM I Kultus- und Justiz - Tolare und Barette erhalten Sie vorrätig oder nach Mass bei der bekannten Spezialkirma RUDOLF QOLPSTEIN Ä!S.“",,0T« Grosse« Lager feiner Stoffe für Massbestellungen Ta», «g-e-a» WIEN, II. TABORSTRASSE 94 «war. i«a« Heute 7,7 Uhr abend« Sportplatz Hohe Warte (Bei ungünstiger Witterung morgen Sonntag) Riesen-Kunstteuerwerk Heute restliche Sitzplätze und Stebolatze aur: Kassen Schottentor, Börse, Lieben bergdenk mal, Ba'mviadukt Kreuzung Nussdorferatrasse, Hotel Union, ab 6 Uhr am Sportplatz Hohe Warte, (Nach Schluss Strasieubahn nach allen Richtungen.) Zufahrt nur Heiligenstädterstraise und Hohe Warte. Wagen* Aufstellung Heiligenstädterstrasse und Silbergasse. Vor dem Sportplatz ist der Standpla'z sistiert. eil'goboten. Nun sind wir auch schon in der dritten Mtetlmtg. ,,Der neue Haushalt". Jede .Hausfrau sollte dorthin gehe« und lernen, wie man rationell und hygienisch Wirtschastei. Die Hausfrauen klagen fahr häufig über Müdigkeit, wissen aber nicht, daß sie täglich Tausende und aber Tausende Schritte -in ihrer engen Küche und tausend kleine Handgriffe -umsonst machen. Im Laufe der Jahre zerrt das an den Oierven. Sic werden vieles lernen, was sie im Haushalt nutzbringend anwenden können. Es sind freilich auch viele schöne Dinge zu sehen, wie Wohnungseinrichtungen, moderne Küchenbeheilfe, Staubsauger, Waschmaschinen und vieles mehr, was die Hausfrauen nur in den kühnsten Träumen ihr eigen nennen dürft» und wohl mancher wird es schwer ums Herz. Und nun führt der Weg zu einer separaten Ausstellung, „Der gedeckte Tisch". Dort muß man ein separates Entree entrichten, und das ist gut so. Alle sollen dort nicht hineingchen. Müßte - nicht ein armes Mädchen, das dort einen prächtig gedeckten Tisch für eine Mädcheujause, für eine Verlobung, gar für eine Hochzeit oder für eine Kmderjause sicht, nasse Augen bekommen? Der Tisch ist eben nicht für alle gedeckt, aber er soll es werden. Gesundheit ist eine der Voraussetzungen hiezu. Deshalb die Hygieneausstellung. Robert Schreier. Las Leichenbegängnis Lodor Panizzas. Unter Äeteiligung der bulgarischen Emigranten wurde gestern nachmittags der Führer der mazedonischen föderalistischen Orgailisation, Todor Pa Nizza, der am 8. d. im Burgtheater von Meneia Larniciu erschossen worden ist, zu Grabe geleitet Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangefthtes E gekennzeichnet. Wien, 16. Mai. * Gewitter und Hagel in Wien. Gestern um 4 Uhr nachmittags — der Tag war drückend schwül und brachte 2 6 G r ad Reaumu.r — gina in Wien ein Wolkenbruch nieder, 'der in einigen Bezirken auch einen viertelstündigen Hagel im Gefolge hatte. Um 5 Uhr hörten die starken Regengüsse auf. Der Gewitterregen hat auch vielfach bauliche Schäden vernvsacht. Die Feuerwehr mußte in vielen Fällen intervenieren. Abends herrschte wieder schönes Maiwetter. Die Voraussage: lautet: Vorwiegend heiter, Gewitterneigung. leichte Temperaturabnahme. E Freunde guter Küche wählen zum Somme rau ftntha l t die bestrenommierte Pension Lchner in Bad IM, Brennerstraße 19. - * Zionistisches Landeskomitee für Oesterreich. Morgen, halb 11 Uhr vormittags, findet im Olympiasaal, 1. Bez.', Rochgasse, ein großes zionistisches Meeting statt. Es sprechen die Herren Gemeinderat Leopold Plascht es, Dr. Egon Zweig (Jerusalem) und Dr. M. N. Gelber. E Die Vorteile eins eigenen Helmes finden Sie in der Hotol-.Peusion Doigner in Baden bei Wien. .Helenenstraße 71. Erstklassige Derpfil-e-gung, prachtvoller Garden. * Ernennung zum Kommerzialrat. Dem ersten Direktor des „Phönix". Herrn Otto Herz in München, wurde vom österreichischen Bundespräsidenten der Titel eines Kommerzialrates taxfrei verliehen. E Mn idealer Aufenthalt ist die Hotel-Pension ./Rudolfshöhe" in Bad Ischl. Schönste Lage, von herrlicher: Nadel- Waldungen umgeben. Täglich KünstleÄonzerte. Mäßige Preise. * Goldene Hochzeit von Mr. und Mrs. Nathan Strauß. Aus London wird uns berichtet: Der bekannte Philanthrop Mr. Nathan Strauß und seine Gattin Lena gelb. Gutherz begingen dieser Tage das Jubiläum der 60. Wiederkehr/ ihres Hochzeitstages. Sie feierten den Tag in ihrem Landhause „Drfftwood" am Orierrtal Point Mamoreneck mr Kreise ihrer Kinder, Enkel und anderen Verwandten. Ihnen zu Ehren wurde die als musterhaft 'betanntc MoVkermfavm der jüdischen Farmschule „Nachan-und-Lena-Stvauß-Farm" benannt. E Böslau. Pension „Schöne Aussicht". Erstklassige Familieilponsim. Kinder arch ohne Begleitung. E Schloßhotel „Bellevue". Baden bei Wen. Schönster SommeraufenchM. Komfort. Liegvtervassen, Herrliche Fernsicht. 5-Uhr-Tee. * Die Selbstmorde. Der am 6. Oktober 1310 zu Wien geborene Gym nasialschül er Karl W. wurde gestern früh in der elterlichen Wohnung auf der Landstraße gegen l Uhr in seinem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer auf dem Boden liegend und in eine Decke -gehüllt t o t auf-gefunden. Für ein fremdes Verschulden oder einen Unfall fehlt jeder Anhaltspunkt. — Gestern früh hat sich im Hause, 10. Bo;.. Klauson- 'buvgerstraße 27, die 19lährige Comptoirfftin Karoline Doch o r vom vierten Stockwerk in den Hof gestürzt. Sie bliob auf der Stelle tot. Sie hat die Tat wegen umMcklicher Liebe begangen. — In der Laban wurde a-m 12. d. ein Mann erhängt anfgefunden. Nun wurde festgestellt, daß der Selbstmörder der 40jährige Eisenbahner Franz Dretzler aus Zöptau war. E Sin Paar Seidenstrümpfe gratis bekommen Sie heute Samstag den 16. d. utvd Montag den 17. d. in der neu er* öffneten Filiale, 2. Boz., Taborstraße 18 (Hotel National), des bestrenom'nüorten Spoziachalff-es für Strunlijxs- und Wirkwaren (Hauptgeschäft Wien, 6. Bei-. Mariaihilscvstraße 99, neiden dem Flotten-Kino) schon beim Einkauf von i'cher zchn Schilling. Der Firntenirchaiber, Herr M. .Holzer, wurde durch günstige Einkäufe im Auslarrd in die Lage verseht. Qualitätswaren zu außerordentlich billigen Proilsen zu verkaufen. DaS reich assortierte Lager in Strümpfen in allen Modefarben. Socken sowie neuesten gestrickten Koistünwn, Jumpers, Kleidern und alleir einschlägigen Artikeln bietet jeder Geschmacksrichtung das Passende. Besichtigung für Jedermann ohne KaMvallg frei. * Die Vermißten. Der 28 jährige Gesellschafter der Eisenießerei Leopold Glaser. Ingenieur Franz Colerig. ist eit dem 1s. d. vermißt. Cr hat sich um 0 Uhr. vormittags aus der Wohnung, Waingevgasse 86-88, mit dem Bedeuten enfernt, er müsse mchrere GsschäftSwege machen und i» der Postsparkasse den Betrag von 1213 Schilling beheben, und ist nicht nrchr zurückgekchrt. Festgestellt wurde, daß er den Betrag tatsächlich behoiben hat^ — Am Mittwoch hat sich die 47 jährige GastwirtKgqttin Marie Polzer. 18. Beg., Dorselstraße 3 wchuhaft, heimlich, aus dem Wiedner KvaildkenhauS,, m dem sie Patientin war. entfernt. Man lfürchtet, daß sie, die; schwer nervenleidend ist. von plötzlichem Irv s i -n n befallen worden sein könnte. Sse trug bei ihrem Vers schwinden die SvitalSikleitzu.n» I 92997592

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