Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2239 (15.5.1925)
- Date
- 1925-05-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981324--22774-3010223- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Żnin 1× ep/1048185
OCR text
Seite S Wien, Freitag VSMschr Hoffnungen. Wieder die Lüg« von den 300 Rathenaus. Berlin, 13. Mai. Q. I. A.) Tcv ais Aulner d.'s Balttkuimseldzuges -er vereinigten deutschen und vuffifdKU Monarchisten von 1919 bekannt gewordene Generalmajor Graf von -er G o l tz, -er jetzige geschäftsführende Präsi- -cnt der Vaterländischen Verbände, veröffentlicht nnter -der Uebevschrift finden bürg, wir grüßen dich!" am Tage des Einzuges des Reichspräsiden-ten in Berlin einen Artikel, der den alten völkischen Wurftch zürn Ausdruck bringt, daß man einen /Ausgleich der inneren Gegensätze, ja auch eure Verständigung mit dem .äußeren Feinde, hevbcisühreu utöge — aber alles üuf Koften der Juden. Einen solchen Ausgleich erwarten die völkischen Dentschnatioualen von H i n de nbu rgs Regi me. Der Artikel, der iit dem Organ des vöikiichett Flügels der dentschnationalen Volksixnlei, „De.itsche Zeitung", erschienen^ ist, hat die folgende charakteristische Einleitung: „Wie oft haben die deutschen Frontsoldaten iit ihren Unterständen, Höhlen und Granatlöchern den Tag herbeigesehnr, an dam der Feldherr des Weltkrieges Hindefibürg neben seinen, Kaiser, gefolgt voll ansevlvählten Soldaten, als Sieger durch das Brandenburger Tor ein ziehen würde."' „Ader dann hätte die W e l t g e s ch i ch t e i h r e n S i n u verlöre rr", dachte und .schrieb Rathenau. Tenn dann hätten die „300" Rat Henaus die Weltherrschaft mit .dam über den Parteien st-eßenden Kaiser des freien und wehrhaften deutschen- Volkes teilen müssen. Damit das nicht geschah, mußtet, wir den Krieg verlieren, nrußte das Millionenopfer un- >jerc's Volkes, sein Holdem iugetr in Front uiti> Heirnat oergoblich werden. Damit die Rathe,tauschen „300" die Weltherrschaft antreten tonnten, war der ganz'e Weltkrieg nötig, mußten auch in England und Amerika Millionen Jünglinge nordischer Rasse umko-mmen. Nun herrschen 300 über die Welt." Ter Verfasser führt daun aus, es fei ,/k i n d i sch c r V o-lksbe t rng", daß er (Hindenburg) das entwaffnete deutsche Volk in einen neuen Krieg Hetzert will. „Kindischer Volksbetrug, daß er den Kaiser zurückholen wolle. Ein Reich, andem ant Rhein die Franzosen, an der Weichsel die Polen, an der Memel die Litauer sitzen, das aus .zwei durch den Feind getrennten Teilen besteht, dessen Reichscisenbahn von den „300" geleitet wird, kann nur Republik fein. Ein Kaiserreich ist frei und wehrhaft. Kindisch auch zu glauben, daß ein Staatsstroich alle außenpolitische und wirtschaftliche Sklaverei brechen tonnte. Dazu firid wir viel KN wehrlos gegen alle äußeren Feinde und die „tzyO". Nur langsame innere Gesundung und Einigung kann uns aPnräWch iwjede'^ in die Höhe bringen... Deshalb .dürfen wir, Hindenbürgs Mahnung zur Einigkeit folgend, die verhetzten und betrogenen! deutschen Brüder, die noch im schwarz-rot-gelben oder roten Lager stehen, nicht bekämpfen uttd 'Händel und Prügeleien mit ihnen suchen, lltufere Feinde find sie nicht, am wenigsten die deutschen Arbeiter, unsere tapferen Kriegskameraden. Unsere Feinde sind nur die undeutschen Führer, die mit Franzosen und Polen rn einem Strange ziehen." * Graf von der Goltz beruft sich Hier wieder auf den so viel zitierten Artikel, den Rathenau in der „Neuen Freien Presst" geschrieben 'hqbpn soll und in bent sich die Stelle befinden soll: „Dreshunde-rt Mutter; hie einander nicht einmal kennen, beherrschen die We.lt." Als vor Zwei Jahren der Hakentreuzler Zeidler im österreichischen' Nationalrat dieses Zitat verlas, erklärte die „Neue Freie Presse", in keinem der bei ihr von Rathenan veröffentlichten Artikel sei eine dem Wortlaut vdep dem Sinne nach ähnliche Lulle enthalten. _ Das Hakenkreuz. Gegen jüdische Tote. Aus Verlin meidet I. %. A>: Der Verein der Augehörigen des ohem. K. Bayer. 8. FAdartillerie-Nogiinettts Prinz Heinrich von Preußen in Nürnberg hat beschlossen, „daß künftighin bei Beerdigung von Katneraden israelitischen Glaubens die Pereinssahne nicht mehr mU ausrückr", und daß die Teilnahme an einem solchen Begräbnis ,Hen einzelnen Kamsrodou sreigeftellt bleibt." Als Anlaß wurde angegeben, daß bei der Beerdigung eines jüoischen Offiziers die Rode des Rabbiners „ms Politische ilbergegangen" sei. Der Rabbiner hatte nämlich kurz aus die Lchmähungen hingewiesen, die in den Tagen des Hitier- P c ozesses General Ludendorff gegen dis Iüben gkr'chtm hatte. Der erste Vorsitzende des Vereines hatte selbst anettaunt, daß die Reddes Rabbiners völlig eimvanofrei gewesen sri. Gegen jüdische Sehende. A^s Atlantic City berichtet I. %, A.: Der Präsident der vereinigt^ jüdischen Kollegs, Herr Alfred M. C oh t u, der von der letzten Welttagung der B'nat B'riih zum Präsidenten des unabhängigen Ordens B'nai B'rith geivählt worrcil ist, empfing den Vertreter der Jüdischen Telegraphen- Agentnr und sprach sich ihm gegrrlüber über den von den Prost'ssoien Brown und Harr aus der Tagung der A m e v i». cau Foeiety of International Law den Inden g'.machtsn Vorwurf, daß sie zwei Vater ländar haben, ans. Herr Cohen sagte, dieje Ansicht ist typisch für einen kleinen Teil der Amerikaner. Diese Herren erhoben gegett die Inden ren Vorwurf, sie seien nicht aus vollem Herzen Amerikaner. Was verfteht man unter Pollamertkrmer- Ist die Verteidigung des Laiches «in Beweis, „vollen" Amerikanertums, jo haben die Juden der Bereinigten Staaten diesen Beweis in einer _Wiener Myraen-ertirnA._ jeden Zwnscl cinsjchließenden Weise erbracht. Diese Herren mögen in den Protokollen des K r i eg s dep a r t e m r n t s oder in den voll den zuständigen Stellen gesammelten Ttaiiftiken Nachlesen, so werden sie ersehen, daß die Judeil in allen Kriegen, die Amerika jemals geführt hat, ihre Pflicht llnd Schuldigkeit getan haben. Tie Juden bilden nicht ganz 3 Prozent der Bevölkerung -der Bereinigten Staaten, «her n Prozent der qmerjfgnijchen Soldaten zu Land iinb zur S^e spährend d's Weltkrieges waren Juden, WaH sch aber von den Juden Wierikas sage, sann mit vollem Recht auch pon -den Juden in ftdem allderell Lande gesagt werden. Auch in jenen Ländern, in Hellen die Juden geschmäht, geplündert und in den Tod gehetzt werden, bleiben sie ihrer Heimat treu. Aber überall gibt cs Leute wie Hart mtb Brown, die die Juden rlicht als' Vollbürger betrachten. Hoffen wir, daß die künftigen Generationen sich durch solche Vertreter des Hasses nicht belehren lassen werden. Aanbab und 3euiH »aenrtz. Die „Jüdische Presse", das in Wien erscheinende ZesttrploMn der Agudah-'Orfhodoxie, widmet den in Londytt stattgehabtdn Konferenzen einen Artikel, in dem es unter anderem heißt: „ , . . Nlnß pffen ansgvs'prochkn werden, haß, wie es scheint, der Gedanke an eine gemciusa m e Arbeit in der I e w i s h A g e n c y endgültig begraben wurde, Usch zwar deshalb, weil er begraben werden mußte. Es war vou voruhcrein nicht anzuuchmert, daß die Zionistische Organisation auf die Privilegien, die ihr mut einmal bas Mandat gibt, verzichten würde. Das beweist Veit Kundigen schon das Bild der geplanten Rekoitstrnftion der Jewijh Agency, in welcher die Zionistische Organisation sich eine kompakte Mehrheit gofichert hat, und ztvar, wie wir zur Ehre derselben gunehnlen wollen, nicht uvr aus Machtfrende, so,tdertt lveil sie denc Gedanken, der sie fchorl vör Erlangung des Mandats beherrschte, die Vorherrschaft erhalten schert will, Bei dieser Vorherrschaft wird aber für jene Anschauung, die in unserer heiligen Lehre dis konstruktivelr Mo>nente airch für den Weg voll Musch und Volk erblickt, kein-Raum sein, ftnd wepn das Eom- Mllnique besagt, daß -ma»; nach Aussprache über djo prinzipiellelt Momente übereingekommen war, die Verhandlungen auf einen späteren Ze-itpuukt zu vertagen, so wäre tzieftr Zeitpunkt doch .erst Pa.ltn gekonrnren, w e »t n d i e Prinzipien eine Aenderung erfahren hätten. Aber es wird in Israel immer eine unübersehbare große Gruppe geben, betten bie, Treue zu Gottes -Wort alles -ist, und für die ist K.dex. jetzigen ^onstruAion der Jewjfh Agency kein Rqum" . - Sitzung der Änglo gewIsh-Affokiation. London, 13. Mai, HF. T, A-) Am 10, d. frqt die Angls-Jotvish Association utfter dom Vorsitz ihres Präsidenten O. E. d'Avttzdor Gyldsmid zu einer Sitzung zttfa-innlen. Es wiuvde zunächst hoschlossem, RaMuer Dr. Eainrue-l Daiches i>n de-tt lstat M Gpptierett. Herr O, E. dMigbyx G y ldkmitz evstattete Bericht über derl Verlauf hox Feier der ütMrsitätsevöffNNng in 'Jerusalem, bei welcher er die Assooiati-on repräsentiert-hat. Myrte stttd 'nicht imstande, sagte er, den hohren Bcrlattf der Zexornomo zu defchreihen. Miner . der Auwel4itden ivevde, jenen Nachmittag vergessen. Jeder fühlte, daß in Palästina eiue neue Re Naiffane e der hebräischen $ultur 'begonnen hat, Jeder wünscht dieser Beiwegung vollen Epfdkg. ' Sodartn wurde -her Bericht d e s. an §w ä r ti gc n Komitees verlesen, aus welchem hevborgeht, daß gegen die Verfolgurig des 'j-üdi-scheu Religionsunterrichtes irr Rußland beider Moskauer Regierung intervoiliert wurde. Der Botschafter Herr Raiowsky versicherte, nmn werde die Vopstelltlnge>,v fraundscha-ftlich irr Erwägung ziehe tt. - Mit bem M i n o ritäte u k o >nl i t e e des Völker? hlilttdes wurde Über de-sl Bvtlch der M'mdecheit'sabnmchnnHeu seitens verschiedener RegmnWt« in Qj> emopa gesprocherr. Das MinyritäteiAomilee -forderte die Regierungen irr P o-t e», Rumä tt i en und Lett laUd auf. die.Minderheitsvorschriften zu 'beachten. Bevschhe gegen diese Porschrifteu, die geeignet find, za-hlreichr Personen heimatslos zu niachril, wexdeu vor den stand i g e n I-'» t e r n a H o n a l e n A erichts h o \ Gt r Aburteilung kommert. Das Komitee hat Schritte ttnlertlomuiett, nur die Frage der Unterrichtssprachen in den Schule,t, Litauens vor den Völkerbund zrt brittg-en. Der litauische Schur beschäftigt sich nämlich miteinem Projekt, laut lvelchvm l i ta tt i sch die einzige Unterrichtssprache an aile-nSchule,r feitl dürfe; «dadurch ist die Existenz des jüdische -n S ch n l w e s e n s bedroht. * Das ausnväriige Konriteo sandte dein polnischen Anßennnnister einen, aussührliichen Bericht Mer die Not der Juden in Polen. Ter Außenminister Gras Skrzyuski 'hatte 'bereits in, Parlament znin Ausdruck gebracht, -daß man z n einen, g o ge u -feit i» gen Verständnis gelangen wird« Es wurde sotzainn die OptionSfrage i.„ Oesterreich und die BohMdlung jüdischer Studenten an der Wiener Universität besprochen, Empfang T. G. Lamvovts d«vch pvinjsche Mimstyr?» Warschau, 13. Mai. iJ. T..A.) Der Mentväri'ig -in Warschau weilende amerikanifch-südische Führer S, E- Lamport wurde an, 0. d. von, Kultusminister Stanislah Ä'kK'hsit Md dsm Autzenmmister Grafen Skrzy nsEi 15. Mai 1025_Nr. MS cinpfangen. Tie Minister -unterhielten sich mit .Herrn Port stundenlang über jüdische Problonre. ft Herr G r a b s k i sagte, in Polen sei der Antisemitismus das Resiiltat der negativen Stellung der Inden znn, polnischen Stgat. Der jetzige Wirtschaftskampf dsp Juden, ist das Resultat der K r i s i s in -der pol>nkfchen Industrie. Ausländisches Kapital würde diese Krisis stark vevmindern und über ßurz oder laug die Jndtistrie zu neuem. Aufschwung dringen. Herr Larnpott erwiderte, tvenn nmn den Inden -Polens hie freie Entwicklung ihrer Krcjste errnöglichen würde, ba,ut würden sie gewiß güte polnische Patrioten werden, wie sie es zmn Teil attch jetzt schon sind. In Anterita und in Westeuropa sind alle Jldden Patrioten ihres LalNder nnd arbeiten ant allgemeinen Wohlstand Nach Len Audienzen hatte Herr Lamport eine längere Konferenz mir den jüdischen Deputierten Dr. Leon Reich. I. G r ü n b a u nt und F a r b.st e i n. Eine Rede Aiyery» Wer PalWpa. London, 11. Mai. Der Kolo,tialminMr - A m e r y sprach heute im Paläpinapavillmt der Wentbley- A u s st e l l u n g über seine Ersahrnugen in Palästina. Er sagte: Alle Teile des Ätndes wünschen immer «nohr Ka p ital zur Entwickltttrg ihrer Hilfsquellen, und mehr noch uftiuschett sie Arbei ts kräfte. Pa tästi na b ra tt ch t M ensche n, es ist in hoheut Grade u tt te rbc v ö lk er l, und wenn die Hilfsquellen voll entwickelt werden, tönule es drei- und viermal so viel Bevölkerung als jetzt ernähren. Die Araber sonwhl wie die I u d e n find für diese Entwicklung 'notwendig und fcönnct erfolgreich .z uf a,U nt e n a r b e i t e u. Die arabische Bevöl'keruugist i,t den letztet, fünf Jahren um 80.000 Seelen gewachsen, wap. für die wirtschaftliche Entwicklung sehr wichtig war -ünd die Behauptung widerlegt, daß Palästina -uur int Interesse eines Teiletz der Bevölkerung entwickelt w-exde. Der Mmiste-r »var überrascht v oq der , Entwicklung der Ackerbaukolonien derj ü d i s ch e n E i u w a n d e v e r. Die Linien der Entmicklung liegen offenkundig vorerst im Ackerbau. Bezüglich der Frage 'der r c in er, Bor zu g s z ö l l e hat der Minister dem Obörkvmmissär von Palästitta versprochen, .diesen Wunsch'zu unterstützen. Bezüglich der Transporterleichtor,mgen müsse man Vovevst die'Sch i f ffahrt in Betracht ziehen. Gute SchiffahrtsverbinÄnngeu -- könnten durch hio. Entwichlmtg des natürli ch e u Hafens von Haifa geschaffen «werden, weil dieser,. - nicht nur?PMGm. sondern auch Tmnsjordanien ibetrifst. Sobald, die E i s e-1, H q h n v e-rhi-ndU ü g m-i t P e,-r.<. -< •jien ,zustande -MMM Wirh,. Wird ein großes.!-. 'Hinterland vorhaMn sein, Wch es wachm große Hj«'- .. Wirtue durch Trqnfithandel erzielt werden, . . Uirtschattslonsereuz der Juden in stardnthoenblnnd. Pxgg, 13- Mi. (I. % A.) In der 'Stadt B c v e gsasz fand mn# eine Wi-rtschaftshi.lssko'nferen'z der Iudenschqst Karpachorntzlalws staR, zu dep Me Teile heö ' Landes ihre Borfretor entsendet haften. Das Haupt re fc rq t hielt der SchviMelle'r L, Chasanowitsch, Vertreter des Pevbaydes Oft, Mf dessen Inftiative die Konferenz einberustn worden üvqr, In ihren Pefolutionen >koustqtiexte hie Konferenz die ^dauernde Paupevisievuug uiid Deklassieruns dor grotzen Mehcheft der jüdischen, Bepöl-kerung Karpqchorutzlqnds" Md 'brachte ihre Ne'berzettgüng znm Ausdruck, „daß die Dinge in wenigen Jahren einer Katastrophe zutrei-ben müssen, falls deni Bep elendungsproA nicht endlich mit Mvgröß'fer Energie und iftnsicht Einhalt gichoten werden sollte". Die Konferenz beschloß, eine LandeSovAauisafton Ort . ins Sehen zu rufen, die Hand in Hand M dem Weltverihand Ort an dem wirtschaftlichen Aufbau der Iüdrnschaft KarPatHorußlaüds avbeite'N wird, Es wurde ein AvheitsprygMNM ausgestellt, welches die Stärkung des' j ü d'i s ch e N Bauern st a n d e s durch Kredite, durch Verbreitung 'tnodevuen landwirftchastlichen Wissens U'ifd Förderung des GertossenschaftÄwesens, ferner Mbuug der" Lage des jüdischen' .Handwerferstaudes durch fachmäunische .' AuEldung und Ausstaftung mit modernen "Arbeits-' inistruMnten im Kvchitwege sowie Förderung der Kteininvustrie und Ervichtnng von Atzbeitsna chive i s bu re aus vopsieht. Präsident der neuen Organifafton ist Herr VloscS G u t t m a u n. Verbot aller gebelmen Selellschasten in Malle». Rottl, 11. Mai. Der KalMlerausschuß Hat heute daS B ere insgesetz beschlossen und eine Verschärfuug -ngenommen, in dem geheime iGesellschaften ohne weiteres veriboteu und jene Vereine, di? den gasetzlichen Erfordernisselr der peftodischen Mitteilung des wtit^ gltederverzeichnisfes nicht genau entsprechen, von den Behördelt anfzutzösen sind. Die Vorlage soll tioch in diesen, Mollat. m, Shanvmer. erledigt werden. »er dritte »owletkongreb. lEigendieitst der „Wiener Morgenzeitung".) Moskau, 14. Mi. In Gegeulvart vou M6 Del«, gierten c-rösfuete Ka l i n ln gestern inr Großen Theater iu Mstan deit drittel, BündeÄongretz der dMjetfödeva-. tiou. Ans Antrag der Louingrader Delegierten wich Kalin i w ftnsti'iuinig zunr Vorsitzenden geivählt. Dev tritt Trotzt is wurde vom.Hanse nM WMWW '