Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2238 (14.5.1925)
- Date
- 1925-05-14
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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'Me. SSN Msn, DoMerLtag guterpeUatkon Mr den Pfarrer Hllchen. Warschau, 13. Müll. Der Jüdische PaAa-metttMu-b MDeke in Augelogenheit der kürzlich von der ,/Wiener WorGtWttUW" gemMe-Kn antisemitischen Agitation des Pfarrers Dr. Henrik Hirschen auf seiner Pilger- : saihlvt mach Rom eine Interpellation am den Außeni minister. Die Interpellanten dringen eine Zuschrift der in! Padua studierenden jüdischen Umversttätshöver zur Konnt-! nliS des Ministers. In dem Brief werden die aus den Berichten in der „Wiener Morgen zeit u n g" dskann- > tenj Vorfälle geschildert. Anr 6. April d. I. kam Dr. Hilchen!an der Spitze einer größeren Anzahl von Rompilgern, Leven Whver er war, in «Padua an. Es waren polnische 'Staatisibürger^ und zum größten Teil Studenten. Irr der Aula der Universität näherten sich einige jüdische Studenten den polnischen Gästen, turnt ihnen mit eventuell gewünschten Informationen zu dienert. Mitten in freundschaftlichem Gespräch kam der Führer der Exkursion, Pfarrer Dr. Hilchen, wohnhaft Warschau, Jesuicka 6, auf die Gruppe zu und verbot den polnischen Studenten unter scharfen antisemitischen Ausdrücken, mit den Juden zu sprechen, indem er erklärte: „Wir Haben genug Juden iu Polen und brauchen sie auch nicht noch in Italien. Bald werden sie ganz Padua verluden", u. dgl. Unter Schilderung aller Einzelheiten dieses Vorkommnisses, «das aus die italienischen Kreise.der Universität von Padua den p-ei-tt-Iichst.cn Eindruck inachte und auch vom polltischen Generalkonsul a«ufs schärfste verurteilt wurde, richten die Unterzeichneten an den Mi-mst-er des Aeußern die Anfrage, ob «ihm dieser Vorfall bekannt geworden ist und ob er geneigt sei, de u Pfarrer H i lchen zur Verantwortung zu ziehen und auf feine Vorgesetzte Behörde einzuwirken, daß in Zukunft solche ^dauerliche Vorfälle vermieden werden. Warfe Handhabung der Einwanderung»- beftimmnngeu in Amerika. Wie der Politischen Korrespondenz vour B unde sskanzleramt mitgeteilt wird, erschien nach einem Gewicht de's österreichischen Generalkonsulats in New-Zovk am 10. April 1925 itt der amerikanischen «Presse eine Mitteilung des Aribeitsdepa-rtLments in Washington, nach der von nun ab alle Eingaben um Bewilligung einer A u f e n t h a l t s v e r l ä n g e r u u g oder ium Bewilligung des bauetnden Ansenthaltes in den Bereinigten Staaten für solche Personell, die mit einem zeitlich beschränkten Visum, einem .sogena«nnten Besuchsv isu«m, in die Vereinigten Staaten eingereift sind, grundsätzlich abschlägig Leschivden werden. Insbesondere wird der .Umstand, daß eine solche Person itt den Vereinigten Maaten Arbeit sucht oder eine solche annimmt, als!hm- WnKcher Beweis angesehen, daß der Betveffendje von vornherein die Absicht hatte, ständig in den Bereinigten Staaten zu bleiben, und. seine Einreise als „Tourist" auf Grund unwahrer Angaben erfolgt ist. Innerhalb der letzten Wochen erhielten auch zahlreiche Oesterreicher, die unter dem Titel einer „Besuchsweise" oder als „Touriste«n" in die Vereinigten Staaten eingereist sind, ohne irgendeine Veranlassung die Aufforderung, nach Ablauf ihrer Aufentha«Wbe!w.rlligu«ng oder, wenn diese bereits überschritten war, .umgehend die Vereinlgteni Staaten zu verlassen. Es können also nur «jene Personen dauernd in den Bereinigten Staaten bleiben, deren «Pässe «mit einem r e g u l ä r e n E >i «n w a nd e r u u g s v i s u m dev arnerikanischen Vertretungsibehövden versehen sind, u«nd es muß dringe u d vor einem Versuch, mit Hilfe eines sogenannten BesuchsvisUlMs zrr. dauerndem Aufeilthalt in die Vereinigten Staaten, einzureisen, gewa«rnt werden. Solche Gingewanderte riskieren, entweder -verhaftet «und deportiert zu werden oder aber sie «müssen in die Heilnat zurückkehren, unr von «dort mit einenr regulären Ginwanderungsvisum wieder «nach dc«il Bereinigten Staaten einzuveisen. Wartefrtst! für jüdische Emigranten 80 Jahre! Washington, 12. Mai. (I. T. A.) Laut i>c-tt- Berichten, die beim Staatsdepartenwllt für Arbeit und Immigration eingellaiufen sind, haben, bis jetzt 160.000 russische illind 75.000 polnische Staatsangehörige Gesuche «nm Zuerteilung vou Biselli zur Einreise in die Vereinigten Staaten e-ingereicht. Mit Beginn de's atC'uen Onote-nsahres am 1. Juli 1925 werden aber laut dem «neuen EinwandevuUgsgesetz aus Rttßland «bloß 2248 und aus Polen 5982 Personen «einwaudevu idü-rsen. Damtiach würden diejenigen russischen Staatsangehörigen, die als letzte ans der Liste «stehen, nahezu achtzig Jahre auf ein Visum warten müssen, die polnischen «Staatsangchörigon fast fünfzehn Jahre. Nicht viel besser steht es um die Ernigralio.uswillige»r aus den anderen, risteuropäi,scheu Ländern, wie zunr Boispiel aus Lettland «mit «einer -Jahresquote von 152, Rumänien mit 603 und Lüa-nen intt-jt 344. Wiener MoraenzertunA. 14 . Mai 1925 Bette 8 luinrn irnntminnnninmii^ S AAAAAAAA 1 _ i wwww Teili Zahlungen! f | Erhältlich nur in Lflden mit diesem Schild | ^tlllllllllimillllllZcBlrale i Wien, «««>,« illllllllllllllllllllfr Antisemitische Plünderungen in Statt. Paris, 12. Mai. (I. T. A.) Die antisemitischen Unruhen, die -i n O r a n, dem .Ha.u«pto.rte «der «spanischen Zone in Algerien, atn Tage der Ge«nteindeWahlen eingesetzt «hatten, «dauerte mit uttvevminderter Intensität fort. Trotz «des verstärkten Polizei- und Trupponaufgebots gelingt es den Exzedenten, «hie und da in «das jüdische Viertel einzudvingell und Plünderungen auszu führen. Noch am 7. d. haben sanatisierte Anhänger des «neuen antisemitischen Bürgermeisters das'Warenhaus des Juden B e n t a t a in «der Rue d'Orleans vollständig ausgeplü-ndert; out dem gleich«etr Tage wurde das Geschäftshaus der B r ü der T o u «b o u l aus dem Place de Republique «demoliert. Noch «kritischer wird die Lage dadurch, «daß ein Teil der Stadtangestellton und der Polizei sich aus Anhängern des Bürgermeisters zusauttnen-setzt und -das jüdische Clement dra«ngfaliert. _ Nie Gelder de« Vatikan. London, 13. Mai. (Tel.-Komp.) In hiesiger FinattHkreifcn spricht man vou g r ö ß e r e n D e p o t s, die der V a t i k an i n E n g l a n d anlegen wolle. Die Banken der City wetteifern um die Uebernahme des Geldes. , Vor dem Kriege waren hohe Summen des Vatikans in Deutschland angelegt.• Infolge der Inflation büßten jedoch diese Gelder bedeutend an Wert ein. Keine Wahlversammlungen in Budapest. Budapest', 1Z. Mai. («U. T. K. B.) Der Midister des Innern hat «mit Rücksicht auf die bevovstche>tl«d«eu K o mmu nal Wahlen in Büdapcst «die Abhaltung von Versammlungen im Gebiete der Hauptstadt -in der Zeit vom 14. bis 22. d. untersag t, Nie Freiheit in Sowsettnßland. Berlin, 12. Mai. (I. T. A.) Die Berliner Kreise der Zloniston-Sozialiften Zeire Ziorv erhielten aus Rußland in den letzten Tagen neuerdings Nachrichten über Verfolg u n g e n der Au«gehöri«gerr der zionistisch-sozialistifchen Bciwegung Zeire Zion. «Einen erschütternden Eindruck rief die Nachricht von dem Selbstmord der jungen Berta L e w i n hervor, die «sich im Gefängnis zu Minsk das Leben «nahm, unr nicht ihre Genossen verraten zu müsse«n, wozu sie die G. P. U. (Politische Polizei) zwingen wollte, Selbstmord Bari« Sawlnkowr. Moskau, 13. Mai. Wie die Russische Telegraphenagentur meldet, «hat Bovis Saw inkow, dev Mhrer der russischen' iDoz-ialrevo>lu«tionäre, Selbstmord begangen^ «nachdem er von der Gefäng«nis>vevwaltunig erfahren hatte, daß kaum mit einer Revision des Urteils des Obersten iGvrichtshofes gu «rechnen «sei. Er stürzte sich vo«m fünften« Stv ck in den Ho-f und war sofo«rt tot. In einem zurückgelassenen Brief führt Saiwinkow unter anderem aus, er sei, als er verhaftet wurde, überzeugt gewesen, daß nur zwei Auswege für ihn möglich und wahrscheiinlich seien: Erschließung oder Werbra'nen und damit -die Möglichkeit zu arbeiten. Gi«n dritter Ausweg, nämlich GefL«ngnishaft, sei ihm als ausgeschlossen erschienen, da sein Verbrechen nicht mit Gefängnis «beiftraft «werden könne. * Boris Sa«winkow hat ein «s-chr bewegtes Leben hinter «sich. Jin Jahre 1879 geboren, wurde er schon als Mudent wegen Aufwiegelung der Älrbüter in Petersburg verhaftet: und in den äußersten Norden Rußlands verbannt. Nach zwei Jahren stüchtete er von dort, trat der «Kampforganilsatiatt gegen das Zave-ubunl bei «und beteiligte sich an detr Berschwövmvgen, detren die Evnwrdunq des Ministers P-l«eh-we und des Großfürsten S ergius gÄang. «Zum Tode verurteilt, entkam er n-ach Frmtkreich und lebte einige .Jahre in Nizza, bis die Revolution in Rußland chnr 1917 die Rückkehr in die Heimat möglich machte. «Unter «dem Regime Kerens«kijs zu einem iKotmttissä-r bei der Armee «ernannt, Iwtrrde er im Attgu'st d-eAselben Jahres Gchilfe Kerenskijs in der Leitung des .Kriogs>tniuisteriums und am 4. September 1917 K r >i e g s- und Mar ine minist er. Nach der Berdrätt-gting KerenÄijjs du«rch die Bolschowiken floh er abermals ins Ausland. 1918 «suchte er in Paris «die fra-uzösische Regierung zur Jntetvention gMtr die Boschewiketr zu bowegen und «agitierte «später in Warschau gegen Dotoietrußla-nd, «so daß sich die polnische Regierun«g 1931 durch eilten Vertrag mit Moska-tl verpflichten mußte, «ihn aus -ganz Polen aus-ptweisen. Er erschien seitdem bald da, bckld dort, seilte Betttühmugett, ein Ei-ttschreitetr gegett den Boschewismus ztl-tvege «zu bringen, erfolglos fortsetzetto. In: vorigett Jahre tattchie er über rasch enderweise in Rußland attf. Er -wurde in: «Slttgust 1934 Vom Zettt-ralexekutivkomitee der Sowjets zum Tode v erur«t eilit, doch wurde die über ihn verhängte Todesstrafe in z eh«nijäh r i g e «Freiheitsstrafe «nmgewandelt, was -mit seiner vollständigen Abkehr von stdent Kampfe gegett die Sowjets «ntotiviert wurde, «und auch wegen -seiner «Erklärtutg, daß er bereit sei, u n 1 e r der S o w j e tceig'i er-n«n.g dem Werktätigen Volke ehrlich zu dielten. -Werbet Abonnenten sürdie | I „Wiener Morgenzeitung" 1 Nie Goldwährung in Sngilmd. London, 13. Mai, (-Rewter.) Das Oberhaus hat deck Entwurf betreffend die Wiedereinführung der Goldwährung t» dritterLesung angenommen. Sin Bstndnir zwischen Wahabiten und Femen« arabem. Jerusalem, 12. Mai. (I. T. A.) Die führenden arabischen Kreise Palästinas erhielten die Mitteilung, daß der Jman Jechia, «der Regent von Jemen -im südlichen Arabien, dieser Tage eine Pilgerfahrt nach Mekka antvitt, wo er «mit Jbn Saud, «dem Sultan von Nejd u«nd "Hedschäs -und Oberhaupt des -Waihabitenstamm-es, zu- «so>m«mentreffen wird. Dies-er Begegnung «wird große B-edsu* tnn«g zugeschrieben; «man spricht von einer -bevorstehend«.'n Allianz zwischen den Wahabiten und den Jemeniten. Irr Mörder Lederer. Der Prozeß vor dem Militärgericht. Alks Budapest wird uns berichtet: Im Verläufe -de8 Zeugenverhörs gibt die Zeugin Jtlliska P a ß t o r, Stubenmädchen tm Hairse ^Agyfa-ntca 4, denn Hausibesitzer Stephan Novak, an, die Lederers seit vier Mottaten vor der Mordtat gekannt zu haben. Kodelka habe sie nicht gekattnt. Ztlletzt ha'be sie Gustav Lederer am 7. Jänner zwischen 6 und 7 Uhr a!ben«ds gesehen, als sie «die Milch zu Lederers hiirauftrug. In der Küche, berichtet sie, befandett sich die Lederers und Kodelka. Lederer öffnete die Tür. — P erhandliu ng s le i t er: Haben Sie in der Nacht verdächtige Geräusche gehört'? — Z-en>g-in: Ich hörte ein ständiges Klopfen und Hacken, alber es siel mir tticht sonderlich auf,,da dies auch schon öfter vorg-ekommen war. Ich hörte auch ein stättdiges Hin- und Hergchcn. Die Detonation eines Schusses hat sie nicht gehört. Staatsanwalt (zur Zeugin): Wie lauge dauerte dieses Klopfen? — Zeugin: Während der ganzen Nacht habe ich deswegen nicht schlafen könnett. Vechan'dlungsleiter Dr. Apathy läßt als nächsten Zeugen Ludwig Kodelka, deu Bruder des Ermordeteu, hereinruifen. Der Zeuge erklärt, er sei 29 Jahre alt, Selcher. Er sei im Geschäfte seines ermordeten Bruders seit vielen Jahren beischäftigt gewesen und leite seit dessen Tod das Uuteruchmen. V e r h a n d l u n g s l e i 1 e r: Frau Lederer bchauptet, Ihr Bruder hätte ihr Vermögen verwaltet und für sie Börscugeischäfte gemacht. Kodelka sei ihr 125 Millionen Kroneir schuldig gewesen. Wissen Sie davon? — Zeuge: Das ist ausgeschlossen. Mein Bruder hat übrigens nie an der Börse gespielt uttd nie eine Karte augerührt! Eine derartige Verbindung meines Pruders mit Frau Lederer ist vollkommen ausgeschlossen. Ms mein Bruder am 8. Jänner nicht nach Hause kam, waren wir unruhig und erkundigt-en uns bei Bekanntett n-ach ihm. — Verh a n dlungsleit er: Auch bei Lederer? — Zeuge: Nein. Zu ihm ging ich erst am 9. Vormittags um 11 Uhr läutete «ich in der Wohnung an. Während ich darattf wartete, daß matt öffne, sah ich Frau Lederer auf der Straße. Frau Lederer winkte mir von «weitem freundlich zu. Ich ging ihr bis.auf die Straße entgegen. Sie erklärte, von uteiuent Bruder nichts anderes zu wissen, als daß sie ilhn -am vorhergehenden Tag erwartet hatten. — Der Vorsitzende greift ztl dert Corpora delicti und zeigt die Beile uttd Messer der Reihe ttach vor: Kennen Sie diese Werkzeuge? — Zeuge (auf das größere, ve-rroftete Beil zeigend): Dieses Beil gchörte -uns. W^ borgten es -im J«ahre 1921 in der Kaserne dem Lederer. - Die nächste Zengin ist die geschiedene Frau des Ermordeten. Sie «ist jung, hübsch, auf dem «linken Arm sicht -man einen Trauerflor. «Me ist 24 Jahre -alt uttd wurde «im Sontnter 1923 von Kodelka geschiedetr. Sie behauptet, durch die Erntordung ihres ehemaligen Gatten auch materiell Schadet: erlittet: zu halben. Ihr Mann bestand darauf, sich wieder mit «ihr krauen zu lassett. Sie meint: Ja, sagte ich zu ihm, wenn ich schen werde, daß du dich besserst, werde «ich über die Sache Nachdenken. Seit diesem Tage habe ich ihn u-icht wieder gescheit. «Sodann wurden die beiden Wafsensachverstän- «d i g e n über die Frommerpistole, mit der der Wiord verübt wurde, emvertwmmen. Gestern wnrdK der B r u d e r d e s M ö r d e r s, der Battkböa-mte Alexattder Lederer, verhört. Er gab au, daß er am 8. Jänner, den: Tage nach dem Mord, «wohl seiner Schtvä,g«eritt geholfen habe, zwei Kofser nach Csepel zu tragen, doch halbe sie «ihm mitgeteilt, -daß in dett Koffert: Bücher verpackt seien. An: nächsten Tag habe -ihtn die Schwägerin erzählt, daß -ihr Mann den Kodelka wegen Eifersucht niedergeschossen habe. In der Wohttung Lederers bat ihn die Frau, Geld in Vevwahrttttg zu nehnren. Frau Lederer hätte ihm gesagt, daß das Geld von einer Erbschaft herrühre. Der Hauseigentümer Nowa«k sagt aus, Kodelka wäre, als Lederer in Gyöngyös Dienst leistete, soizusit«gen ständig bei Frau Lederer gewesen uttd hätte auch die Nächte dort verr». bracht. Sie stellt dies entschieden in Abrede, Noch immer Dauerreden im Mietenausschutz. Der M i e t e n g e s e tz a u s s ch u ß hielt gestern von 10 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags und von 3 Uhr nachmittags bis 7 Uhr abends eine Sitzung. Aböeordneter Leuthner sprach dieganzeSitzungdurchund wird in der heutigen Sitzung seitte Ausführungen s ortsetz e n. Arbeitet schnell und eifrig auf allen Gebieten des Wiederaufbaues, gedenket aber trotzdem des Ecksteines unserer Organisation, des Schekels WWWWWWWWWWWWUWIWWWWWdWWWMM und bestrebt euch, unsere Organisation zu einer starken und einflussreichen zu machen. Prof. Dr.Chaim Weizmann 1172