Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2237 (13.5.1925)
- Date
- 1925-05-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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n" SM__ Mm. mnmofi _ Wiener __ ’n. Mo, foa.t _ _ "«->«.» itioms fliDt es zwischen Musik und Leben: Beide sind zwei' dimensional. Melodie und H a r m o n i c, Folge und Gleichzeitigkeit der Töne, entsprechen dem Leben des Individuums auf Kosten der anderen und dem Leben des Individuums für die anderen. Wie es in der Musik Grund- und Obertöne gibt, so herrschen auch im Leben immer andere Töne vor. Einst waren es Heilige, dann wieder Ritter, vor dem Kriege der Commis Voyageur, und heute ist cs, um es drastisch auszudriicken, der Chauffeur, ein Konglomerat von Primitivität und Technik. Seine typischen Vertreter findet man im russischen Bolschewismus. Wie in der Musik einzelne Mißtöne die ganze Harmonie stören, so sind im heutigen Zusammenleben der Völker die Friedensverträge eine scharfe Dissonanz. Geschichte ist ein sinnvolles Abrollen des Lebens. Fehlt der Sinn, dann entsteht das, was man in der Musik ein Geräusch nennt. Leben und Schicksal sind untrennbare Wechselbegriffe. Jedes Lebewesen hat sein Schicksal, auch das Tier. Wie bei der Musik die ganze Sonate vor den einzelnen Takten da ist, so ist auch im Leben das Ganze vor den Teilen da, und jede einzelne Handlung ist als Symptom zu werten. Die eiitzelnen historischen Persönlichkeiten repräsentieren im Abrollen der Geschichte die melodischen Zusammenhänge. Unser Leben ist nur ein Satz in einer endlosen Melodie. Die Melodie ist ewig, und so sind wir alle ein Teil der Unsterblichkeit. Lebhafter Beifall belohnte die interessanten Ausführungen des Redners. War ist ein Lmusbetrieb? Der BerwaltunMerichtshof gegen Stadtrat Breitnrr. Uober die Einreihung von Geschäften in „Luxusbc- 'Iric'b«" fällte gestern der Verwaltungsgerichtshof unter Vorsitz des Hofrates Dr. Schuster eine Entscheidung, die vielleicht einen Umsturz in der Steuerpraxis des Stadtrates B r e i t n e r bewirken kann. Im Rathaus ist man bestrebt, möglichst viele Betriebe in die Kategorie der LuxuÄbetrickbe einzubcziehen, um möglichst hohe Beträge an Luxusabgaben «einheben zu können. Zuletzt wurden die Zuckeribäckerbetriebe aufs Korn genommen und 190 Betrieben (gegen acht im Dezember 1924) die loprozentige Nahrungs-- und Genußmittelabgabe vorgeschrieben. 35 Zuckerbäcker erhoben dagegen beim VerwaltungÄgerichtshof Beschwerde. Der BeMverdevertreter Dr. Haid erklärte, daß er heute bloß 35 Beschwerdeführer vertrete, daß sich ihnen aber 155 Zuckerbäcker und Iveiter 1500 Gastwirte anschließen werden, die gleichfalls gegen die Charakterisierung ihrer Betriebe als Luxusbetriebe protestieren werden. Der Vertreter der Gemeinde Wien, Dr. Eckenderg er, führte aus, daß Luxus ein relativer Begriff fei. In einem verarmten Staate, wie es Oesterreich, ist, sei manches als Luxus anzusehen, was anderswo nicht als solcher gewertet würde. Von den in Wien bestehenden 1770 Zuckerbäckerbetrieben seien nach sorigfättiger Prüfung 190, also 24,5 Prozent, in die Luxusbetriche eingeveiht worden. Der Vevwaltungsgcxichtshof «hat nach mehr als zweistündiger Beratung der Beschtverde Folge gegeben und die angefochtene Entscheidung teils wegen mangelhaften Verfahrens, teils als ungesetzlich aufgehoben. Wien, 13. Wtai. * Das Wetter. Die Zufuhr kühler Seeluft hält an. Die Voraussage lautet: Nordalpen: Borwivgend trüb und regnerisch; Süd- und Ostalpen: Kesseres, aiber noch nicht baständiges Weiter. * Die Lebensmittelmärkte. Die gestrigen Fleiischimport« in der Großmarkthall« beliefen sich auf 16 Waggons, darunter polnischer Herkunft. Bei schwacher Käuferboteiiliguna hielt sich der Verkehr in mittelmäßigen Grenzen. Trotz der Aufwärtsbewegun>q auf den: Rindermarkte blieben die Preise für Rindfleisch dorlänfrg unverändert. — Der Naschmarkt wurde gestern mit allen Gomüfeartcn bodarsdyckend beliefert. Bei lebhaftem Verkehr sind PreiSverändernngen von Bolany Een die Vortage nicht zu verzeichnen. Auf denk Obistmarkt« langte gestern eine kleine Sendung, 350 Kilogramm, italienische Kirschen in beschädigtem Zustande ein und mußten m herabgesetzten Preisen abgegeben werden, den anderen Marktgebieten war der Verkehr ganz unbedeutend. * Die Keren.Hajessod-(Palästina-Auibausonds-)Zentrale für Oesterreich teilt uns mit: Um dir Regelmäßigkeit der Äcren-Hafessod-Cingänge m Wien zu gewährleisten, wird von nun an das Inkasso des Keren Hajessod durch Inkas;'« nt c it vovgenommen. Die Inkassanten werden an den von den ÄereN'Hajessod-Za'hlcrn festgesetzten Terminen zur Entgegennahme der fälligen Teilraten vorsprechen. Unsere Inkassanten sind mit Legitimationen ausgesta t te t und berechtigt. gegen Quittung Geldbeträge sofort eiktgegeuzmrchmeik. Im allgemeinen Interesse ist darauf zu achten, daß die Quittungen nur aus den offiziellen Formularen mit Kopie ausgestellt und die Legitimation mit Stampiglie vorgewiesen werden. Sollten es die eimelnen Keven-Hafessod-Zahler vorstehen. ihre Zahlukkgen durch Posterlagscheine zu leisten, werden sie ersucht, dies dem Keren-Hajessod-Purean bekamüzugebekt. f * Promotion. Der i. a. B. der I. Ä. B. Unitas Gustav Stern wirb heute im Festsaale der Wickler Universität zum Doktor der gesamten Heilkunde proniovievt. *. Professor Hugo Liepmann gestorben. Der Berliner ordentliche Honorarprofessor Dr. Ml. et mod. Hu>go Liepma n n, der bekannte Philosoph. Nierveilarst und Gehirn« forscher, ist im 69. LäbenSjahr« gestorben. Prüf. Liepmann, der einer angcischerven Berliner jüdischen Familie entstammt, hatte sich ursprünglich der Philosophie und den Ätaturwissen- Ichaftekt gewidmet und verösfentlrchte beachtenstverte Abhand« langen über Kant und Schopenhauer. Erst nach seiner Habilitlerrmg als Privatdozent der Philosophre warrdte sich Liopnwnn dem Studium der Medizin zu. Im Jahve 1899 wurde er Assistent an der Irrenanstalt Dalldorf und 1914 Direktor der Irrenanstalt Herzberge. 1917 trat er von der Leitung der Anstalt zurück, um sich ganz seiner wissenschaftlichen Arbeit und ferner Lehrtätigkeit an der Berliner Universität zu widmen. Liepmann gilt als der Begründer der modernen Psychologisch- Phänomenologischen Richtung t» der Psychiatrie. Er war der Schwager des vevstotzbenen fozialdemokraUchen Privatdazentekk Dr. Leo Arons, dessen Boykottierung wegen seiner jüdischen Abstammung die demokratische Oeffentlichkeit in Deutschland Werzvit starkk erregt hat,' Mitteilungen aus dem Publikum. WM«r «u Haften *. 8 8H Bureau: Ort). ftiM Ziiartitinpepicr JUD n, tut. iMigiui m GrotzeWohnungsAuttion Mt| tea 18. m in«. Muß in 20. M,11925 «0» » Uhr nachmittags FreiwUttge Veksielgernug einer kompletten vornehme» Wohnungseinrichtung in Me». II. 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Jl M» Das Syndikat der Zeitungskorrespondenten bevust für Freitag den15. d., 3 Uhr nachmittags, in das Parlament (Iournalistenzimmer) feine diesjährige ordentliche Generalversammlnng ein. * Brieftelegramme Oesterreich -Tschecho-Slowakei. Ab 15. d. können Brieftelegranimc in Oesterrerch bei allen TÄegraphenämteril und beim Telegraphenamte Wien-Radio jeder- - zeit wahrend der Dienststiinden a>rMgebe,i werden und sind , nach allen Orten in der Tschecho-Dloioakei zulässig. Die Der- Ovendllng von Kurzadressell in Brieftelegrammen -ist gestatt.:!. Die Wortgebühr beträgt vom. gleichen Zeitpunkt an 11 Groschen, mindestens wird jedoch die Gebühr für 20 Worte eiilgahoben. * Ein Schutzverband der Schwerhörigen hat sich gebildet^ der f*ctnc Angehörigen mit einer gelben Armbinde mit drerschwarze'n Punkten ausstattet. um die Aufmerffamkeit auf sie zu lenken. Dieses Abzeichen ist in Deutschland, Dänemark und der Schweiz anerkannt. * Sternabende in Hietzing. Freitag und Samstag, den 15. und 1(5. d., spricht bei klarem Hinnnel Prof. Oswald Thomas am Roten Berg über „Werden und Vergehen der Sterne". Vevsamnrlung in Hietzing, Endstativn der öder-Lime, Punkt haib 9 Uhr, Ende 10 Uhr.. * Eine Kindesleiche am, Liesiugbach. Aan 9. d. wurde im Gemeindvgübiet Rodau u neben dem Liefinglbach die Leiche eines neugeborenen Mädchens, in Kleiiderffetzen und Packpapier gehüllt, gesunden. Die gerlchÄrche Belschau ergab, daß das Kind höchstens Ml Stunden geleibt hat und vevmutlich unmittelbar nach her Geburt durch Sturz ums Lehen gekommen ist. *. Äou einem Auto ersaßt. Die ILjähvi-ge Gyntvasiastin Hedwig Singer wurde gestern nächynttag's am Stuhenrm-g von dem Auto A13 873 niedevgvstoßen. Sie erlitt einen Bruch der linken Speiche. * Lebensmüde. Der 46jährige Kutscher. Josef Drechsler hat sich gestern vormittags in seiner Wohnung erhängt. * Unhekannte Selbstmörder. In der Lobau wurde am 11. d. ein ettva 30sälhriger, mittelgroßer - Mann erhängt äufgefuuden. Er dürfte seiner Kleidung nach Lei einer Schiffsahrtsunternchmttnig ibedienstet gewesen sein und hat die Tat vor ungefähr fünf dis sechs Tagen begangen. — Der Kaufmann Gmanuel Weinberger teilte Montag gegen 1 Uhr nachts einen: Wachmani: ans dem Franz-,Zo.se,fs-Kai mit, daß er eben bei der Marien'brücke eine Geistalt in den DonauLanal habe springen geschen. Der Wachnrann suchte sofort den Kanal ab, lkouute aber Heine Spur finden. — Am 11. d., abends um 8 Uhr, wurde im Donaukanal nächst der Pappenhvimstraße eine etwa 30>jghrige, schlankeFrau mit >blondem Haar, im Wasser schwim-. nicnd, geisehcn. Ehe RettungsveMche unternommen wechen konnten, ging sie unter. * Neue Preise in den städtischen Sommerbäderu. Der Stadtisenat hat gestern neue Bäderpreise beschlossen, die in den höchsten Sätzen.gegenüber dem Borijahr um 29 Prozent ansteigen. Die. Karten für die Kinder wurden nicht eöhöht. Es wird Heuer' das Familienbad auf dem Gänsehäüfel 1.(30 Schilling, für Kinder unverändert 40 Groschen kosten. In der' ersten Klasse werden für Erwachse,^ 1 Schilling, m der ztvviten Klasse 30 Groschen zu. zahlen sein. Im Strandbad Küche lau wird ein Bad in der ersten Klasse einen Schilling und iw der zweiten Masse 40 Groschen kosten. Kinder zahlen nur zwei Groschen. Im Strombad Nußdovs sind in der ersten Klasse 90 Groschen und in der zweiten Klasse 25 Groschen zu zahlen. Im Strombad Aug a r t e nb rü cke ist die Badezeit euie Stunde und sind in der eristen Klasse 80 Groschen, und in der zweiten Klasse 25 Groschen in entrichten. Im StroMbad Aspernbrücke kostet ein Bad in der ersten Klasse 1.20 Schilling, in der zweiterl Klasse 50 Groschen. Inr Sonnen- und Luftbad Krapfenwaidl wird eine Kabine j 1.30'Schilling und ein Kästchen 50 Groschen kosten. Kinder zahlen '10 Groschen, in allen übrigen Sommerbädern nur zwei > Groschen. Für eine Badehose find 30, für ein Fvauenkleid 40, sür einen Strandanzug 50, für ein Trockvntuch 30 untz für •eine« Mantel 60 Groschen Leihgebühr z>l zahle». Der Tag der Eröffnung ■ der städtischen Sommerbader wird rechtzeitig mitgeteilt werden. * Zionistische Bezirksorganisation Brigittenau. Bei der am 22.. April d. I. abgehalteuen ordentlichen Geueralversammsung und der hierauf stattgefundenen konistituierenden Sitzung wurden nachstchende Damen und Herren neu-, bezw. wisdergvtvählt: Dr. Waldmann Is. (Präsident), Doktor Finkelstein S. F. (Präsident-Stellvertreter sowie Kul. tur- und Propagandareifeve-nt), R i mh aus er Emil (PräsidentvStellvertreter). Lebenschuß Bevl (Präsident-Stellvertreter). Wühl Peisach (SchrisMishrer). Klein Isidor (Schriftführer), Klein Mose« (Kassier). Zipper Michael l ..Wiener Morgenreitnng"; (K. H.-Referent), Wein 1 rand Lanmel (Schekelrsferent) Frau Lautcrbach (Frauenorg.-RoferentiN), Steinklein Bernhard (Nationalfondsrefcrcnt), Klnmak Rudosi (Ref. für hebräische Schule). Tchömfeld Isaak (Referent für hebräische Schule), Horoschowski Moritz (Chaluzroferent). Spitzer Pinkäs (Minjanre-ferent), Waldmann Berl (Revisor). Lustig Moses (Rcvtsor), ferner die Damen und Herren Boxenbäum Joses. Brill Pmkas. Ehrlich Moses. E l t b o g e n Gustav, E i ch e n k a tz Markus, Färber Jakob, Goldmann Heinrich, Goldberg Isaak, Grifscl Samuel. Glaser Leon. U U \\) MUIVI | U |» 1 V | v«T ry. », V v Markus, Niwes Moritz. Oppenheim IfaaL. Schonb e r g Bens., S ch m a r a k Abraham, Dr. Laubes Israel, Trompeter Israel, U n g e r Emilie und Z i m e t I. * Zwölfte österreichische Klassenkotterie. Bei der am 11. d. abgohaltenen Zie-Huna des 11. Tages der fünften Klasse gewannen: Je 5000 S. fcie Lose Nr. 82.459 und 98JL99; 3000 S. das Los Nr. 19.699; 900 S. das Los Nr. 30.860; 800 S. das Los Nr. 13.608: je 500 S. die Lose Nr. 42.979 und 72.860; je 400 S. die Lose Nr. 13.199 und 96.699; je 300 S. die Lose Nr. 930, 6453, 7711, 8320, 9082, 24.711, 39.608, 40.320, 62.320, 69.428, <38.860, 78-979 und 93.860. Außerdem wurden. 1978 Gewinn« zwischen 200 S. und 80 S. ausgelost. * Die Zahl der Juden in Riga. Laut der sooben vcröfftntlichtcn amtlichen Statistik in Riga zählt diese Stadt gegenwärtig 339.000 Einwohner, darunter 39.857 Juden. Vor dem Kriea hat die Zahl der Juden in Riga 30.000 nicht er- * Vom Bcrband der polnischen Juden in Amerika. Vor einigen Tagen fand in Ncw-Bork, wie uns von dort berichtet wird, die 17. Iahresversammluna des Verbandes der polirdschen Juden in Amerika statt. Anwesend waren ettva 300 Delegierte. Neiv-Bork allein entsandt« 200 Delegierte von 58 Bereineu. Als Böiveis der starken Entwicklung, di« der Verband dnrchgemacht!hat, diene der Beschluß der Iahresverfamnilung. einen bezahlten Bevtzandssekretär QMUstellen, der den ganzen Tag beschäftigt ist. Der Bevband unterhält auch «ine Krankenversicherung für sämtliche Mitglieder und gibt unter dem Titel „Der Verband" eine Monatsschriift heraus. Es wurde beschlossen/ den Verband von nun an in wivkungsvollcrenr Maß« in den Dienst der jüdischen nationalen Aribe>it zu stellen. Ebenso wurde der Beschluß geifaßt, den Keren Hajesiod mit allen Kräften zu unterstützen. Die Referate von Tr. Oskar Cohen über die Tätigkeit der WelGNskonferenz und Dr. Chain: Schitlowski über die .,Ort"-Gesellschaft machten ans die Bersarmmlten so tiesen Eindruck, daß nach eingehender Debatte die Förderung der konstruktiven Aribeit dieser beiden Organisationen in Polen zum Beschluß.erhöben wurde. Bei den. zum Schluss« durchgeführtLN Neuwahlen wurden Abraham Rosenberg zum lebenslänglichen Ehren Präsidenten, Benjamin Winter zum Präsidenten gowählt. . Vereine, Vorträge und Versammlungen. Jüdische Tischgesellschaft Inner-' Stadt. Heute, 8 Uhr abends, Cafö Siller, 1. Bez., Schwedenplatz (Mezzanin). Vortragr Frau Anitta Müller-Cohenr „Mütter und Töchter". . Gäste wlllkommen. Eintritt ftei. — Jüdischer Studentenkreis „I. L. P e r e Theatercafs gegenüber der Volksover. Heute, 8 Uhr abends, referiert Kollege Mehlmann über „Probleme des jüdischen Theaters". Gäste willkommen. —Verein Settlement. Mprgen, V-6. Uhr. abends, .9. Bez., Sensengasse 5, Generalversammlung. — Zionistische Jugendgruppe L e o p o l d st adt. Heute, präzise V-9 Uhr abends, 2. Bez., Zirkusgasse 33, Plenarversammlung mit anschließendem^ Referat. Gäste willkommen., —. Külturwissen sch östliche Gesellschaft. Der für heute angekündigte Vortrag findet nicht statt. Lag-b'omer-Feier. Die zionistische B^wksfektion Alfer-- gruud veranstaltet heute, */,8 Uhr abends, im . CafL Metropole, . 9. Bez., Berggasse. tz3,-eine Lag-b'omer-Feieri Mtwirkende: Herr A. Schwertfinger (Festrede); Herr Oberkantor Postolow (Gesang); Frau Dr. Blatt (Violine); Frau Hedy Stern (Rezitation); Kl. Li8l Tepersberg und andere. Gäste willkommen. Büfett. Das Mener Freiwillige Rottmrgsinstitut hält nrorgen um 7 Uhr abends in der R e u n i o n (1. Bez., Postgasse 13) durch seinen Chefarzt Dr. Karl Georg P a n e s ch über das Thema: «Wie ich in manchen Fällen schwere Operationen vermied"' einen gänzlich unentgeltlichen Vortrag. Gäste willkommen. Jugendgottesdienst her Israelitischen Äuttusgemeinde. Der Jugendgottesdienst für Volks-, Bürger-und Mittelschülersinnen) findet am Samstag den ' 16. d. um 3 Uhr nachmittags in nachstehend yerzetchneten ' Gemeinde- und Vereinssynagogen statt: 1. Bez., Seitenstettengasse 4; 2. Bez., Tempelgaffe 3; 5. Bez., Siebenbrunnengasse 1a; 6. Bez., Schmalzhofgaffe 3; 8. Bez., Neudeggergaffe 12; 9. Bez., Mllnergaffe 21; 10. Bez., Humboldtgaffe 27; 16. Bez., Turnergasse 22; 16. Bez., Hubergasse 8; 18. Bez., Schopenhauerstraße 39; 19. Bez., Dollinergasse 3; 20. Bez., Kuckygaffe 11;-21. Bez., Holzmeistergaffe 12. Ueber dieses Thema hält heute in der TWuj Jüdischen Tischgesellschaft Landstrasse Herr Dr. Israel Waldmann um halb 9 Uhr abends. Cafe Lovrana, UI. Löwengasse 36 (Souterrain), einen Vortrag Gäste willkommen! , . __8210 Radiopirograrnnr. Mittwoch den 13. Mai. 9 Uhr: Marktbericht. — 1 Uhr 10 Mm.: Urantazett. — 1 Uhr 15 Min. r Wetterbericht. — 4 bis 0 Uhr: Nachmittagskonzert. Der Frühling in der Musik: Bach Ph. E.r FrÜhlingSerwachvn; Waldteufel r Frühlingskinder; Nevin: FrühlingSsuite; Beethoven: FMlingSsonate 2. und 3.; Schubert: Frühlingstraum und Es wird der Frühling mir künden; Grieg: An den Frühling; Sinding: Frühliugsrauschen; Straub r FMlingSstimmen, Walzer; Mendelssohn: FrühlingSlied; Hildach: Der Lenz ist Val; Ascherr; Die Amseln ' im Monat Mai; Stolz r Einmal im Mai und Das-ist der ■ Frühling in Wien. — '1,7 Uhr: Stunde der Frau. 7 Uhr: Bortraa Ing. E. Schauer: Die elektrische Uhrenanlage von Radio-Wien. — */*8 bis 7*9 Uhr: Englischer Sprachkurs. -- 7,9 Uhr: Kammermusik. Konradin Kreutzer: Septett (für Streich- und Blasinstrumente); Franz Schubert: Oktett in?-Dur (für Streichquartett, Kontrabaß, Klarinette, Fagott und HonO; Sedlak-Winkler-Quartett. sowie von der Staatsoper die Herren: Stir (Kontrabaß), Polatschek (Klarinette), Strobl Fagott), Stietzler (Horn) r Lieder von F. Schubert (Konzert- Mgttin Katzmahr). BeglMung r Ast. -- 10 Uhr: Heitere , Abendmusik.