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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-11 · Heft 2235 (11.5.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2235 (11.5.1925)
Date
1925-05-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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m* s Wien, Montag Wiener Mor-enzettung. 11. M»i 1SSS Nr.SSSS Ae Fragen des 14. Aionistenkongrefses. In dieser Rubrik veröffentlichen - wir Er örternngen der Probleme des kommenden Kon gresses. Es verficht sich von seNst. daß die Re daktwn die Verantwortung für den fachlichen Inhalt dieser Artikel den Verfassern überlaaßt.. Ae Fmgea des 14. Jiovistenkongreffer. Bo» Dr. med. V. Kohner (Karlsbad). I. Wer heute daran geht, sich die Fragen zurechtzulegen, deren Beantwortung er vom 14. Zionistenkongreß erhofft, wird gut daran tun, vor allem möglichst objektiv und sogar möglichst kritisch die gegenwärtige Situation zu betrachten. Die Fanfaren der UniversitätSeröffnung sind ja nun auch glücklich verklungen und es scheint augenblicklich keine Ge fahr zu bestehen, durch ein offenes Wort irgendwelche fest liche Stimmungen zu stören. Wenn man die Mentalität der zionistischen Oeffentlichkeit unvoreingenommen betrach lei, so wird man den Gedanken nicht los, daß sie in manchem an die Mentalität eines Spielers erinnert. Die vollkommene Einstellung auf die Gegenwart, die Abhängigkeit von den „Chancen", die der Zufall bietet, das SicAerlaflen auf die Wirkung eines besonderen wirkungsvollen Ereignisses — eines Trumpfes —, eine merkliche Interesselosigkeit an allem, was nicht gerade und augenblicklich „zur Sache" gehört, endlich ein ziemlich bedeutender Man gel an Pflichtbewußtsein und Ernst kennzeichnet den DurchschnittSzionisten, von dem heute gesagt werden muß, daß seine Denkungsart ziemlich maßgebend zu sein scheint. Die Reihe der Trümpfe, die uns seit acht Jahren das Glück und die Arbeit eines Mannes geboten haben, angefangen mit der Balfour-Deklaration und über den Weg San Remo, der jüdische High Commissioner, der Chaluz, das Buch eines christlichen Journalisten über die Steine klopfenden Akademiker, die Jewish Agency, die Non-Parti san-Conserence, vierte Mjah bis zur Eröffnung der Uiti verfität unter Teilnahme der ganzen gebildeten Welt, ist außerordentlich groß und die außenpolitischen Erfolge sind sehr bedeutend. Es läge gar kein Grund vor, sich ihrer nicht herzlichst zu freuen, wenn die,Zionisten selbst die richtige Distanz dazu bewahrt hätten. So muß aber festgestellt werden, daß alle diese „Er folge der Idee" uns zu Kopf gestiegen sind, daß sich ein gewisser Rausch sehr vieler Zionisten bemächtigt und das Gefühl für die Notwendigkeit der eigenen intensiven Arbeit zum Verschwinden gebracht hat. Doch wäre dies nicht verhängnisvoll, denn ein Rausch verfliegt ja doch endlich und die harte Notwendigkeit wird eine gewisse Intensivierung der Arbeit möglicherweise herbeiführen. Viel ernster aber ist die Tatsache, daß die Besinnung auf die I d e e des Zionismus, die Beschäftigung mit seinen historischen Grundlagen, kurz das, was man „Theorie des Zionismus" genannt hat, heute ganz und gar für überflüssig erachtet wird. Die Frage nach dem Sinn des Zio nismus ist in sehr großen Kreisen vollkommen verstummt, dem Herzlschen „Proklamationszionismus" wird ein „Tat sachenzionismus" gegenübergestellt, man verkündet urbi et orbi, daß die Zeit der Ideologie vorüber und die der „Tachlis" angebrochen ist. Wer darf es heute wagen, davon zu sprechen, daß die Idee des Zionismus nicht mehr und nicht weniger ist als der Wiederaufbau des Volkes, die Lösung der moralischen und körperlichen Judennot, mit einem Wort die Renaissance des jüdischen Volkes, daß es die Idee des Zionismus ist, in Erez Israel ein neues, besseres Heim zu errichten? Daß man alles, was den Ewigkeitswert des Zionismus ansmacht, was das Zwingende, Ueberwältigende seiner Idee ist, als „Phrase" abtun darf, daß heute das Wort Zionismus selbst in vielen und durchaus nicht schlechtgesinnten Kreisen als störend empfunden wird, daß man ängstlich alles vermeidet, was irgendwie revolutionären Beigeschmack haben könnte, darin liegt die ungeheure Gefahr. Man hat eine Gleichung aufgestellt: Zionismus ist gleich Palästinaaufbau, ist gleich Geld. Das klingt so bestechend einfach, so außerordentlich umkompliziert, zahm und akzeptabel, daß man mit Unbehagen auf den blickt, der zu behaupten wagt, daß diese Gleichung, diese Formel falsch ist. Kein Geringerer als Weizmann hat vor kurzem bei der zweiten „Marshall-Konferenz" erklärt, daß der Zionismus nichts von seinen Grundsätzen oder seinem Programm aufgeöen werde, daß PMstina zuerst durch Ideen und dann durch tatsächliche Leistungen gebaut werden müsse. Aber auch die Autorität des Führers, hat es nicht vermocht, im großen Durchschnitt der Zionisten das Bewußtsein des integralen Zionismus wachzuhalten. Die direkte Folg? dieser Ideenlosigkeit, dieser ausgesprochenen „Tatsachenstimmung" ist, daß der Mangel an zionistischen Arbeitem in ganz erschreckender Weise zunimmt, daß heute diejenigen zu zähle» sind, die unbezahlt zionistische Arbeit keiften, und daß es heute nahezu ausnahmslos Beamte sind, die den Zionismus „machen" DaS ist ganz erklärlich: war die Idee des Zionismus als Renaissancebewegung des jüdischen Volkes willensbildend und im edelsten Sinne ansteckend, so ist Geldaufbringung auch für den besten Zweck nichts, was die Seele zu ergreifen imstande wäre. Die Meinung, daß es nunmehr nur auf Geld ankomme, führt konsequenterweise zu der Ueberzeugung, daß bezahlte Beamte daam besten und sichersten tun können. Di«, weiter- Folge ist die, daß der Zionismus bei unendlich vielen» auch Äten" Zionisten seine zentrale Stellung verliert, daß andere, mehr affektbetonte Ideen sich der Persönlichkeit bemächtigen und daß infolgedessen die zionistische Kraft verloren geht. Es gibt immer weniger zionistische Willenszentren, die Jugend haben wir zum allergrößten Teil schon verloren, das, was man zionistisches Million genannt hat, wird bald der Vergangenheit angehören. Die Idee des politischen Zionismus — wie odios klingt manchen „Bündnisohrcn" schon dieses Wort allein — hat sich eine Organisation geschaffen, die eine einzigartige Stellung einnimmt. Die Zionistische Organisation, weit davrn emsernt, bloßer Apparat zu sein, bildete den Uebergang zur Belksorganisation. Sie bot alle Ansätze zur Bolkswerdung, war vielleicht die Keimzelle des neuen Volkes. Als Literaten den Zionismus als Experimentier» basis für ihre ungesunden, unjüdischen, lebenS- und wirklichkeitsfremden Dichtereien mißbrauchten, war es um die ursprüngliche Remheit und Naivität der Organisation geschehen. Ein? präpotente Jugend, die sich heute zum großen Teil schon aus dem Staube gemacht hat, deklassierte sie. Die Zionisten, die eine Idee suchten, sei sie religiöser oder sozialer Art, fanden keinen Platz mehr in ihr, lösten sich nach rechts oder lmks, die Zusammenhänge mehr und mehr lockernd. Was heute von der Zionistischen Weltorganisation übrig geblieben ist, ist ein Rumpf ohne Glieder und ohne Seele, ohne anziehende Kraft. Sie hat — wie es der Nestor de - Prager Zionisten Herr Lebenhart so treffend und wehmütig sagte, alle ihre Kräfte ihren Kindern ge schenkt, die sie nun undankbar verlassen. Die Institutionen des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth, von ihr ge schaffen, lösen sich ad, verweigern ihr die Subsistenzmittel, ibr Einfluß wird von Tag zu Tag geringer. Es ist so weit mit ihr gekommen, daß man in der „Jüdischen Rundschau" lesen kann, sie habe nun keine andere Aufgabe mehr, als in Schönheit zu sterben — ohne daß die Redaktion wenigstens ein Fragezeichen hinzuzusetzen sich verpflichtet gefühlt hätte. Daß cs mit der Organisation,, die Herzl mit seinem Herzblut geschaffen, so weit gekommen ist, ist nichts anderes als Folge der systematischen Ausmerzung der politischen Idee der Renaissance zugunsten der falschen Gleichung: Zionismus — Palästinaaufbau — Geld. Der inneren Armut der Organisation entspricht ihr äußeres Ansehen: DaS typische Bild deS armen Mannes, der langsam den Mut verliert. Kümmerlich bezahlte Be amte, eine Exekutive ohne Ansehen, Landesorganisationen, die sich kläglich sortsretten, ängstliche Besorgtheit, allzusehr auszufallen, da und dort noch einige Narren, die sich verzweifelt gegen den Untergang wehren. Ich kenne mehr als einen, der sagt: was liegt daran? k Zionistische Organisation hat e§ zustande gebracht, den Gedank'n des Palästinaaufbaues weit hinaus zu tragen in das jüdische Land. Kein Jude verschließt sich heute mehr der Einsicht von der Bedeutung dieses Werkes, langsam beginnen die Millionen zu rollen und bald wird sich der Strom der Heimatlosen in die offenen Arme Palästinas ergießen. Was für ein Zweck bleibt denn noch übrig? Wenn nun noch die Jewish Agency beisammen sein wird, so hat ja doch die Organisation ihre wichtigste Bedeutung der loren. Wenn einmal alle Inden Palästina aufbauen wol len, hat es doch keinen Sinn mehr, daß einige sich in besondere Parteien zurückziehen. Und doch scheint es mir, daß auch dieser Gedankengang, so bestechend er auf den ersten Blick hin erscheinen mag, von Grund auf falsch ist. Ich glaube nicht an einen so schnellen Sieg der Idee. Ich bin fest davon überzeugt, daß das, was wirklich so viele Juden heute dem Palästinaaufbau gewogen erscheinen läßt, nicht aus einer inneren zwingenden Notwendigkeit heraus wirkt. Wir befinden uns in einer ähnlichen Situation wie nach der Balfour-Deklaration, beziehungsweise nach dein Umsturz, wo plötzlich der Zionismus Mode wurde, wo Kreise ihr Herz für die bis dahin mißachtete und bekämpfte Bewegung entdeckten, die auch noch nicht die innere Bereitschaft dazu hatten. Obwohl damals die zionistische Idee noch stärker war als heute, so daß man sogar einen „Bindestrich-ZioniSmus" kannte und von „Oktober-Zionisten" als eine Art minderer, ideologisch weniger festen Zionisten sprach, gelang es nicht, daS große Angebot der Neuen sich cinzuverleiben; der größte Teil von ihnen fiel, als „Zionismus nicht mehr getragen wurde", wieder ab. Heute ist die Situation so, daß der Palästinateil der Zionismus sich der Gunst aller derer im Judentum erfreut, die für ihre charitative und soziale Betätigung ein Arbeitsfeld suchen. Die Wanderungsmöglichkeiten sind so eingeschränkt, daß heute Palästina fast das einzige Jmmigrationsland vorstellt. Es ist dabei aber interessant zu bemerken, daß große Hilfsorganisationen erst nach langer Arbeit dazu gebracht werden konnten, Palästina „auch" in den Bereich ihrer Tätigkeit zu ziehen. Besser als durch lange Auseinandersetzungen wird die Situation durch die Worte gekennzeichnet, die der treffliche Mr. LoNiS Marshall in der Einleitung der zweiten Non-Partisan-Konserenz sprach: „Biele von uns hatten immer eine warme Empfindung von Liebe und Verehrung für diejenigen, die Palästina wieder anfbauen wollten. Aber eS gibt Unterschiede zwischen unS mit Bezug auf die Grundlage, auf der Palästina entwickelt werde-'. sott. Auch wer die Frage nicht vom politischen Gesichtspunkt behandeln will, anerkennt trotzdem, daß er es den Juden der Welt schuldig ist, das Land wirtschaftlich ausbauen zu helfen, um den Tausenden, die ein Teil Pala. stinas und seiner Entwicklung werden wollest, die ErM, lang dieses ihres Wunsches zu ermöglichen. Cs gibt Mew scheu, die bisher allem Palästinensischen (sc. Zionistischem. Anm. d. B.) fast feindselig gegenüberstanden, heute abe, frei und ehrlich erklären, helfen zu wollen, vorausgesetzt daß sic sich damit nicht einer bestimmten politischen Jdci verschreiben, mit der sie nicht Übereinstimmen. Für mich ist es außerordentlich gleichgültig, aus welchen Gründen siä jemand dazu durchringt, bei dieser Sache zu helfen, wem? er nur hilft." Und weiter sagte er: „Die politischen Jdeei? dee Zivtlisten waren vielleicht notwendig für Propagandazwecke, jetzt aber ist die Zeit vorbei . . . Wir müssen jetz herantrcten an eine große Arbeit und als deren Grundlage muß uns dienen Duldsamkeit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden (sc. Zionisten, Anm. d. V.) und der Wille zr helfen unseren unglücklichen hcimlosen Brüdern unt Schwestern." Daß die auf dieser Grundlage zustande gekommene Jewish Agency willkommene Hilfe für den Aufbau leister kan n, steht außer Frage, daß das aber mit der Idee dcL Zionismus nichts zu tun habe», wird, ist mir ebenso klar Diese Hilfe würde versagen, wenn z. B. Amerika seine Torr wieder öffnen würde, sie würde aber möglicherweise auch versagen, wenn von seiten der Zionisten allzuhohe Anforderungen an die Duldsamkeit und Toleranz der Herren um Marshall gestellt werden würden. Mit dieser Feststellung soll nur gesagt sein, daß wir der Jewish Agency gegenüber ebenfalls nicht die Distaw verlieren dürfen. Wir müssen wohl wissen und bedenken, daß es wiederrrm ein Babanquespiel ist, das wir begin. nen, in das wir gehen können, wenn wir die nötigen Reserven an innerer Festigkeit, Unerschütterlichkeit und — Zionismus haben. Wir müssen uns eben immer vor Augen halten, daf der un§ so günstige augenblickliche Stinlmungsnmschwunx der Jndcnhe'it n r ch t der Sieg des Palästinagedankcns und nicht der Sieg der zionistischen Idee ist, sondern neben den obenerwähnten Gründen zum großen Teil der ungeheuren Persönlichkeit Weizmanns zuzuschreiben ist, deren Wucht und Intensität selbst die gewiegtesten City-Magnaten nicht wiederstehen können und die es vermocht hat, eben auch den Palästinaaufbaugedanken „modern" zu gestalten. Wie wir cs uns überhaupt aus diätetischen Gründen öfters vor Augen halten sollen, daß auch die Erfolge des Keren Hajessod zum größten Teil aus die Wucht der Persönlichkeit und nur zum geringen Teil auf wirkliche innere Bereitschaft des Fordernden, des Gebenden zurückzuführen sind. Das ist die Situation. Sie ist nicht gerade rosig geschildert, aber ich glaube kaum, daß sie irgendwie übertrieben oder „dcfaitisli'sch" dargestellt ist. Wersen wir noch einen Blick auf die Situation in Palästina. Wir sehen dort den Beginn eines heroischen ideellen Kamps.'s zwischen Zionismus und Philistertum, zwischen Idee und Wirklichkeit. Dort kämpft unsere Arbeiterschaft um ein zionistisches Palästina gegen eine Uebermacht der Tachlismenschen, und es ist festzustellen, daß dieser Kamps nicht die gebührende Beachtung unter den Zionisten findet. Das ist einzig und allein darauf zurückzuführen, daß dir reine Idee des Zionismus uns langsam aber sicher zu entschwiudcn droht, daß wir, deren Kraft darin lag, daß wir uns gegen die Wirklichkeit aufgelehnt hatten, unter den Bann der falschen Gleichung geraten sind: Zionismus gleich Palästinaanfbau gleich Geld. Solange cS aber keine eigentliche zionistische öffentliche Meinung gibt, die den zionistischen Witten repräsentiert, solange ist leider.die Prognose qnvad sensationem, das heißt die Voraussage über die eventuelle Gesundung nur mit äußerster Vorsicht zu stellen. Derjenige, der die bisherigen Ausführungen, die naturgemäß manchmal nur andcuten konnten, folgerichtig zu Ende denkt, wird unschwer die Fragen erkennen können, die sich aus der Situation heraus ergeben. Ob der Kongreß diese Fragen wird lösen können, ist eine Sache, die in erster Linie von der Zusammensetzung der Delegierten und von dem mutinaßlich schon heute feststehenden Direktiven abhängen wird, die die Rücksicht auf die kommend.? Jewish Agency erteilen wird. Es wird sich bei diesem Kongresse in noch höherem Maße als bei den früheren erweisen, seine Souveränität nur noch eine fiktive ist, daß er in Wirklichkeit in einer ganzen großen Reihe von Fragen lediglich die Unterschrift unter eine fertige Sache lvird geben müssen. Diese gewiß höchst bedauerliche Tatsache ist nur die Folge der inneren Schwäche der zionistischen Organisation, deren Gründe ich im obigen auseinanderzttsetzen versucht habe. In eitlem weiteren Artikel sollen die Fragen des Kongresses inr Besonderen erörtert werden. Me Maßnahmm gegen die Bodenspekulstion in PMstina. Jerusalem, 7. Mai. HI. T. A.) Dev Gvmeinderar der jüdischen Stadt Tel-A'wiw beriet in seiner lebten Sitzung über Maßnahmen gegen die BodeHpeikUla'tio.n. Die Stadtverwaltung ist eu-tschLossen, etwa 2000 Eiigsntü-nrer von Bauplätzen in Tcl-Awiw zu zwingen, sofort mit foem HätchvLau ]\i «beginnen. Die Bodendesitzer Magen, daß sie wegen 'Kreditmangels Mcht in der Lage sind, zu bauen. In diesem Zutsamimnihang hat die Nachricht, daß die amerikanische Zionistische Organisation eine Mion zwecks Her- 'beischatzfung von einer Million Dollar als erste Anleihe rate der vereinigten jüdischen Gemeinden Tel-Awiiws nnZ» Um--, gebmig eiiMleitet hat, Genugtuung hervorgerufen. Die Mion leitet Richter Bevnord A. Rosenblatt." Das Zustandekommen dieser Anleihe wird den KreditmcM mf dem Gebiete des Häusevbcvuch wesentlich söleichdeW* wbi dadurch der "

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