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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-10 · Heft 2234 (10.5.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2234 (10.5.1925)
Date
1925-05-10
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Sette 8 Mm. Sonnlüg Ein Streit nm die Gebeine Liszts. Aus Eisen stabt ftmö uns bericktet: In der letzten Sitzung des bürgen« ländischen Landtages wurde ein Protest gegen das Begehren Ungarns, die Gebeine Liszts von Beyreuth nach Ungarn 31t überführen, eingebracht. ®tc Burgenländer erheben Anspruch auf dre Gebeine Liszts und verlangen, daß, wenn Beyreuth zur Ueberführung seine Zustimmung gibt, die steril lichen Ueberreste Liszts in Raiding im Bnrgenlandc, dem Geburtsorte Lrszts, beigesetzt werden. ln Jedes jüd. Haus / in jede jüd. Familie gehört das grosse jüdische Monnmentalwerk: s. M. DUBNOW \\ /ELTGESCHICHTE des W JÜDISCHEN VOLKES in zehn Bänden // Autorisierte Ueberseizung aas dem Rassischen anter Mitwirkung des Verfassers Der grosse Gelehrte S. M. Dubnow hat nach ' neuen wissenschaftlichen Gesichtspunkten und Methoden eine allgemeine Geschichte des jüdischen Volkes von seinen Anfängen bis auf die letzte Zeit entworfen, die sich würdig allen grossen Nationalgeschichten an die Seite reihen lässt. Das Werk ist berufen, in dieser für das jüdische Volk schicksalsschweren Zeit,, jedem Juden das grosse Bild der Vergangenheit zu offenbaren und neue Wege in die Zukunft zu weisen. Die Geschichte von Dubnow behandelt mehr die soziologischen Verhältnisse und ergänzt so in vortrefflicher Weise das grosse Werk von Grätz, das mehr geistiges Schaffen und heldenmütiges Märtyrertum berücksichtigt Das Werk ist auf zehn Bände, die bis Ende des Jahres 1926 vollständig vorliegen werden, angelegt Soeben ist der erste Band, vornehm ausgestattet, erschienen und zum billigeren Subskriptionspreise von Ganzleinen (Gm, 12) S20 // Halbleder (Gm. 15) S25 zu beziehen Der Bezug des ersten Bandes verpflichtet zur Abnahme des ganzen Werkes, dessen Preis mit ungefähr (Gm. 120) S 200, bezw. (Gm. 150) S 250 angenommen werden kann i Bnchgandlung R. Löwit MMIeW 1 Wien, I. Fleischmarkt Nr. 1 Jüdisches Künstler-Kabarett (Astorla)_II., Praterstraße 60_(äfkldlä) Heute um 7*9 Uhr abends Luttiae Abende mit Opernsänger Ignaz Körner, Max Streng und Direktor 1. Deutsch Zur Aufführung gelangt: „Fischet wie krlchsta“ Eintritt frei Eintritt frei 8806 Gerichtssaal. Wegen „Schufterei" und „polnische Sude«" freigesprochen. - Ein Kandidat der bürgerlich-demokratischen Arbeitspartvi. Der Handelsagent Moritz Horowitz hatte gegen die Hausbesorgerin Käthe Mayerhofer eine EhrerDeleidigungsklage «erhoben, »veil letztere bei einem Streit im Hause -ihm Schufterei vorgeworfen und von polnischen Juden gesprochen haben soll. Im Verlauf des Verfahrens hatte der Verwalter des Hauses, «in welchem die Mayerhofer Hausbesorgerin ist. der Qberfinanzcat Dr. Eduard Melkus, an den Verircicr des Herrn Horowitz, den Rechtsanwalt Dr. Jahr, einen Brief gerichtet, in welchem er zu der gegen die Hausbesorgerin angestrengte Klage in der Weise Stellung nahm, daß diese «Klage überflüssig sei, weil sa Schufterei, wie es in dem bekannten Urteil in der Klage des Nation alrates Deutsch des Näheren ausgeführt werde, keine Beschinwfung, sondern die Bezeichnung einer bestimmten Handlungsweise feif und weil weiters der Ausdruck Polnische Juden ledlAlich eine Konstatierung einer Tatsache, nicht aber eine Beleidigung sei. Dr. Melkus, einer der von der bürgerlich-demokratischen Arbeitspartei aufgestellten Nationalratskandidaten, hatte ferner in dem Briese erklärt, daß er übrigens Herrn Horowitz als eine händelsüchtige und intrigante Part «et selbst kenne. Wegen dieser Charakteristik erhob nun Herr Horowitz, dem der Anwalt von dem Inhalt des Briefes Mitteilung gemacht hatte, gegen Dr. Eduard Melkus die Chrenbeleidigungsklage, die gestern beim Strafbezirksgericht 1 von Dr. Wolf Herzberg vertreten wurde. Der Richter sprach unter Ablehnung aller Beweisanträge den Angeklagten frei mit der Begründung, daß die inkrlminierte Beschuldigung. >der Kläger sei händelsüchtig und intrigant, eine Schmähung nach 8 4SI St.- G.-B. sei, die aber im konkreten Falle nicht öffentlich, sondern in einem geschlossenen Briefe an einen Rechtsanwalt gefallen sei, daher nicht strafbar sei. Wenn ein Rechtsanwalt von dem Inhalt des geschlossenen Briefes seinem Klienten Mitteilung mache, so könne hiefür der Schreiber des Briefes nichts und Äcrdies, wenn auch der Brief vom Kamlciperfonal eventuell geöffnet sei und gelesen wird, so sei zu bemerken, daß in einer Rechtsanwaltskanzlei VevschwregenheitSpflicht herrschen müsse. DK inkriminierte Beleidigung sei daher nur als EhrenkränkungKu qualifizieren und der Jrchikatur der Po* lizei unterworfen. — *• WWW Wleirer Solfsmirt. Sie Auistchtrn per »im« SSrse. Tic Geschäftslosigkeit «der Wiener Börse dauert weiter au. Die Zahl ihrer Mitglieder hat gegenüber dem letzten Jahre ziemlich stark angenommen. .In jeder Woche werden neue Austritte aus dem Arrangement gemeldet. Die Kurse bröckeln auf einzelnen Gebieten weiter ab. Die Zahl der Abschlüsse ist relativ gering. Nur einzelne Papiere, bei denen vorübergehend größere Veränderungen erwartet werden, erfreuen sich etwas größeren Interesses. So waren es einige Zeit hindurch die Waffen. Später standen wieder die Prioritäten und Aktien der Lemberg-Czernowitzer Eisenbahn im Vordergrund des Geschäftes. Einige Bewegung zeigte sich auch vorübergehend in den Psundobligationen. Im ganzen und großen bietet aber Mer Tag dasselbe Bits. Die Sensale stehen untätig da und auch die Danken, die einen großen Teil ihrer Börsenbeamten abgebaut haben, haben nicht viel Arbeit. Von den kleinen Firmen rafft stch selten die eine oder andere zu einem Geschäftsabschluß auf. Die Kulisse ist zum großen Teil verödet. Nur zu Börsenbeginn und Börsenschluß bilden sich einzelne Grüppchen. Während des ganzen Verkehrs aber dient die Gruppenbildung «gewöhnlich anderen Zwecken, zum Beispiel dem Wcttaüschluß auf das Spiel der Hakoah gegen die Engländer, der Besprechung über den Selbstmord eines Börsenbesuchers oder, was gar rächt selten vorkommt, es wird ein Schabernack ausgeheckt und hierzu von rrichtstuenden Börscumitgliedern die Kulisse gebildet, worauf ein allgemeines Gelächter ertönt. Kurz, von einem lebendigen Geschäft, wie es vielleicht noch vor einem Jahre der Fall war, ist fast 'nichts zu spüren. Es ist den Bankfirmen und Banken zu glauben, daß sie schon seit Monaten ihre Regien nicht mehr zu decken imstande sind. Unter diesen Umständen ergibt sich unwillkürlich die Frage, wie lange dieser Zustand noch dauern kann. Die Folgen der Jnflationsjahre mit all ihren natürlichen Steigerungen sind fast vollkommen überwunden. Nach einer Statistik des Generalkommissärs Dr. Zimmer man ist das jetzige Börsenniveau um 25 Prozent niedriger als es im September 1932 war, zur Zeit also, wo erst mit der Stabilisierung der österreichischen Krone begonnen worden ist. Es sind somit alle Steigerungen, welche seinerzeit gerade die Stabilisierung der Krone und damit eine angeblich richtige Bewertung zur Ursache hatten, vollkommen überwunden. Die logische Konsequenz wäre nun, daß, nachdem dies niedrige Niveau erreicht ist, nunmehr .eine normale Entwicklung Platz greift. Dies ist aber, wenn man die Verhältnisse unvoreingenommen betrachtet,, noch lange nicht der Fall. Allerdings kommt ein wesentlicher Umstand hinzu, der bei der Betrachtung der Verhältnisse nicht außer acht gelaffen werden darf: die Bctätigungslust des Publikums, die damals in mehr als hinreichendem Maße vorhanden war, ist jetzt vollkommen abgeflaut. Es herrscht eine ausgesprochene Lustlosigkeit. Das Publikum will sich nicht mehr an den Börsentransaktionen beteiligen, nachdem cs in den letzten Jahren infolge der rapiden Kursschwankungen soviel Haare hat lassen müssen. Doch auch die fundierteren Elemente, die früher einmal über genügende Kapitalien verfügten und infolgedessen auch tatsächlich als seriöse Faktoren für die Börse in Betracht kamen, sind jetzt teils infolge Kapitalsmanges, teils infolge Immobilisierung, teils aber auch infolge der rapiden Verluste, die sie erlitten, einfach außerstande, sich etwas reger zu beteiligen. Diese Erscheinung kann aber nicht nur vom österreichischen Standpunkt allein in Betracht gezogen werden. Die Müdigkeit des Publikums ist auf sämtlichen Börsenplätzen in Erscheinung getreten. Sie macht sich überall fühlbar. Geradeso wie in Budapest und Prag, auch in Paris, Berlin und London, nicht zuletzt selbst in Rew-Uorck. Hier gab es ebenfalls vor nicht zu langer Zeit einen, wenn auch nicht allzu weit vernehmbaren, aber doch ziemlich empfindlichen Krach, der seinerzeit durch die Diskonterhöhung der Föderalreservenbanken Wohl ausgelöst wurde, in seinen weiteren Folgen aber viel tiefer eingeschlagen hat. Die Wirtschaftsmentalität der großen Masse ist in dieser Hinsicht eine gang andere geworden. Während sie früher einmal ihr ganzes Interesse der Börse zuwendete, wendet sie sich jetzt mit Hast von ihr ab. Dies ist keine spezifisch österreichische, sondern eine allgemeine Erscheinung und kommt aus allen Börsen zum Ausdruck, In Oesterreich hat sie sich nur am frühesten geäußert.' Man muß sich fragen, ob hier ein Answeg möglich sei und eine gewisse Besserung «erwartet werden könne. Manche Moment sprechen dafür. Es ist wohl ausgeschlossen, daß dar Publikum «in denselben Massen zuströmt, wie es vor zwei Jahren der Fall gewesen. Zweifellos wird die Zahl der Börsenintercssenten auch weiterhin eine sehr beschränkte bleiben. Doch dies ist nicht das wesentlichste. Viel wichtiger ist die Frage, ob tatsächlich eine Besserung des Börsengeschäftes als solches zu erwarten sei. Es darf hier nicht di« Besserung der Geschäftstätigkeit mit einer Kursbesserung identifiziert werden. Daß aber das Geschäft als solches mit der Zeit eirr lebhafteres werden wird, ist h e st i m m i zu erwarten. Dies entspricht schon dem Charakter der Wiener Börse, die im südlichen Mitteleuropa ihre dominierende Stellung behalten wird. Gerade an der Börse wechselt regelmäßig die Stagnation mit der stärkeren Emotion ab. Auf die Haussewelle von 1928 ist die Krisenwelle der nächsten Jahre gefolgt. Allzulange dürfte sie nicht mehr anhalten. Mehrfache Anzeichen sprechen dafür, daß sich 'bereits eine Wendung zum Besseren anzubahnen beginnt. Trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise sind schon di« Anfänge einer allmählichen Normalisierung nicht zu verkennen. Die Herabsetzung des allgemeinen Zinsfußes hat eme höhere Wertschätzung der Dividende im Gefolge. So lange der Ziysfuß übernormqle Höhe hatte, konnte mit ihm die Dividenae, die das Erträgnis «einer normalisierten Wirtschaft bildet Pch in seltenen Mrn M OWMMz Wchr M ß hji <Hfoi 1925 " 93S»! . . .—.■■■■■—...II,V 8 Porzent betragen kann, irgend welches Anlagebestreben ßW, Effekten anregen. Früher, in den Zotten der Hauffcherttde^ wurden die Effekten nicht wegen ihrer Erträgnisse, sonders wegen ihrer Kurserwartungen graust. Es war ei» abnovmckle- Berhältnis. Nun bahnt sich wieder der normale Weg au, wo! das Erträgnis der Aktie für den KapftalZü«^ s i tz e r einen gewissen Anlagereiz zu bieten beginnt. Hierzu kommt noch ein anderer Umstand. Bisher hat bfc allgemeine Wirtschaftskrise gerade im Börsenleben ihren emfc kindlichsten Ausdruck «gesunden. Diese Krise beginnt zu weichen^ Aus den einzelnen Industriezweigen wird eine Besserung der:. Betriebsverhältnisse und des Geschäftsganges gemeldet. Die! allgemeine europäische Wirtschaftskrise, die sich lange nicht auf Oesterreich beschränken kann, beginnt stch zu mildern. Die Folge davon dürfte auch eine intensivere Bewegung an der' Börse sein. Selbstverständlich ist dies ein allmählicher Ent-. Wicklungsprozeß, der zu feiner Beendigung nicht Wochen, sondern Monate benötigt. Es kann nicht gesagt werden, wann bi«c; entscheidende Wendung eintreten wird. Daß sie aber in abs«sh-' bot« Zeit, vielleicht schon im Sommer, spätestens aber im Herbst, bestimmt zu erwarten ist, kann bei rühiger Beobachtung «der Verhältnisse mit einer gewissen Sicherheit erwartet werden.' Seien den zSgenmgsinschlag. Von Gerneindcrat Dr. Plaschkes. Wiederholt habe ich in Steusvdsbattsn darauf ver«, wiesen, daß der 25pvozeintigc Ausschlag, den drejsnäge» «leisten müssen, welche mehr als fünf Doge mit der Zahlung der Wiener städtischen Steuern und Abgaben im Verzüge sind, unhaltbar geworden ist. Dieser Zuschlag entspricht Verzugszinsen von 1025 Prozenten! Daß eine soilchc Ävaffe im Verhältnis zu den jährlichen 12 Prozent Der-!, zngszinsen der Bnndessteuevn &it hoch 'bemessen ist, wird kein Einsichtiger zu bsstwiten wagen. Wie groß die Einnahmen aus diesen Zögevungsguschlägsn sind, läßt sich) «weder auS dem Rechnungsabschluß den! Bundeshauptstadt für das Jahr 1923 noch aus^ den Voranschlägen für die Jahre 1924 und 1925 nehmen; es wäre aber müßig, bei Steueremnahmon von etwa 2,5 Billionen österr. Kranen eine Berechnung über die Höhe anstellen zu wollen. Vielleicht geben aber fol--: gende Ziffern ein Bild der traurigen Wirtschaftstagc: Die ExekutionSgebühren, welche einen unscheinbaren Bruchteil der Zögevungszuschläge ansmachen, wurden für« das Jahr 1924 mit 800 Millionen, für das Jahr 1935 «mit 3000 Mllionen festgesetzt. Wie hoch sind erst die Nahmen aus den Z^evungszuMagen! " 11 Es wird auch gewiß nicht geleugnet, daß diese Sauur-, «nrsfÄlgen vor allem die kleinsten Betviebsirchaber treffen, die — abgesehen vom Geldmangel — auch nicht in der Lage sind, durch Angestellte die Steuerzahlungen über-- wachon zu lassen. Das Gesetz vom 29. August 1922, L. G. Bl. Nr. 139, tvelches bei jeder Säumnis in der Zahlmtg der Abgaben und Gebühren des Landes Wien an Stelle der Verzugszinsen emen 26prozen«tigen Zogevungszufchlag dorschreibt, touribe in der Zeit der ärgsten Inflation geschaffen und dcyu bestimmt, das Land und die Gemeinde vor schweren Verlusten zu bewahren, da bei sinkendem Geldwert der Wert der StmerlHtungen geradezu illusorisch werden konnte. Don der Warte der heutigen BevMnisse aus betrachtet, bei stabller Währung ist dieses Gesetz überholt und als wivtschaftsfchadlich zu beseitigt. Die Zügevungs-- zuschläge bedeuten nichts anderes, als ein in der gegenwärtigm Wirtschaftskrise, die täglich Zusammenbruche Zahlreicher «wirtschaftlicher Existenzen Hervorrufs völlig unsinniges, geradezu unsittliches Zwangsmittel. Das Gesetz steht auch im Widerspruch mit der ZmsfußPoliM unserer Gemeinde. Schließlich sind ja auch die ILProzeutigan Verzugszinsen Ars Bundes bei dem heutigen fallenden Zinsfuß ein genügender Ansporn zur Pünkts lichen Steuerzahlung. Man rmrß daher den über Antrag unseres Freundes Beziriksrates Engel gefaßten Beschluß der Bezirks- Vertretung des 8. Wiener Gemeindebezirkes ^Jbsefttadt) aufrichtig begrüßen, der lautet: „Die Bezirksvertretung des 8. Bezirkes Ivichtct an den Bürgermeister als Laudeshauptmann die dvttMude Bitte, dafür zu sorgen, daß mit Rücksicht auf die schwere Wirtschaftskrise in Zukunft bei Nichteinhaltung der Einzahlungstermine für städtische Abgaben dieselben Verzugszinsen in Anrechnung gebracht worden, wie bei den Bmtdesstouern, bezjiehungAveise, daß das Landesgesetz vom 29. April 1922 betreffend die Zügevungszuschläge ausgehbben wird." Hoffentlich iverden auch alle andorvn Bezirksvertretumgen ähnliche Anträge stellen und sämtliche Zwangsgenossenschaften des Handels und des Gewerbes solidarisch für die Aushebung dieses uitzeitgemaßen, drückenden Gesetzes eintreten. Vielleicht würde die rasche Grfüllmlg dieser gerechten Forderung durch die verwaltend Mchrheit auf die Steuerträger guten Eindruck machen und dm Beweis erbringen, daß die außerordenLn lichen Schwierigkeiten der Privatwirtschaft ernste Be» achtung finden. - Die Erfahrungen der letzten Wochen, die Ent« Wießungen zahlreicher Wirtschaftsorganisationen, eta« schließlich der Arbeiterkammer, die Anklagen der schiav» demokratischen Bühnemngestellten, die bmten Protest« einzelner GewerLschaften sollten allechings Herrn Stadt» rat Breil ne r ein Memtekel sein! Denn es ist uvd AMt Me GMtMwtz der Tatsachen, wenn Herr Doktor

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