Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2233 (9.5.1925)
- Date
- 1925-05-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Gelte 4 Dien, SamStag Wiener Moraenzeltung. 0. Mai 1925 9lr, Ine^böffne^^üH!cherseidenhad8 /TThSüSSSmarktTS^ mm T#dermann ÜhAft^itM A+rbiA*ni%A*tAn HHHHHHHHHHHHHHHMIHHHBBHBHBlH D<r Referent «betonte in feinem -Schlußwort, daß sich die Genwindeverwailtung von ihrer Wohnbau- -und Mictzinspolitik nicht a b b r i n g e n lassen werde. Die Anträge nebst einigen anderen Vorlagen wurden an genommen. Ae rausend-Schilllngnote. Am 11. d. wird, wie berichtet, die Oesterreichifche Na- 'Ddnalbank mit der Ausgabe von Banknoten zu 1000 Schilling mit dem Datum vonr S. Jänner 1925 beginnen. Da nicht viele dieses neue Geld zu Gesicht bekommen werden, wird ihnen folgende Beschreibung der neuen Noten genügerr müssen: Die Banknote zu 1000 Schilling hat eine Breite von 205 Millimeter und eine Höhe von 97 Millimeter und ist auf weißem Velinpapier ohne Wasserzeichen gedruckt. Sie besitzt auf beiden Seiten, zum Unterschied von den Schillingnoten mit niedrigeren Nennwerten, einen unbedruckten weißen Rand in der Breite von ungefähr fünf Millimeter. Die Notenbilder der Vorder- und Rückseite sind in blau-violetter Farbe gedruckt und von breiten, rechteckigen, mit Guillochen verzierten Rahmen eingeschlossen, welche auf ihren inneren Seiten licht auf dunklem Grunde v i e rzehnmal die Mertbe.zeichnung sausend Schilling" enthalten. Innerhalb des Abschlußrahmens des Notenbildes der Vorderseite befindet sich auf der rechten Seite ein kleinerer Rahmen, der in einem Oval die Zeichnung eines seitlich blickenden, von Lorbeerzweigen umrankten Mädchenkopfes einschließt. Oberhalb dieses Rahmens sind drei kleinere, unterhalb eine größere, schmetterlingartig gehaltene Guilloche angebracht. Letztere zeigt im Innern licht auf dunklem Grunde die Ziffer „1000". Die untere Seite ist zum größten Teil mit einer großen, schmetterlingartigen, guillochierten Rosette ausgefüllt. Darüber befinden sich der Notentext uud die Firmazeichnung der Bank. Die Mitte des Abfch'lußrahmens der Rückseite zeigt ein achteckiges, aus Zeichnungen von stilisierten Blättern zusammengesetztes Mittelftück mit dem Bundeswappen. _ Verbilligung der Autotaren. 4000- oder 3000facher Tarif. Morgen Sonntag werden, laut einem Beschluß der Autosektion der Genossenschaft der Wiener Lohnfuhrtoerker, sämtliche Wiener Normalautos — es sind rund 8200 Nummern — ihren Fahrtarif vom 5000fachen auf das 4000fache heruntersetzen. Sollten die 450 Kleinautos mit dem Fahrtarif vom 4000fachen auf das 300vfache himmtcrgehen, dann würde man für alle Autotaxis den Einheitstarif von 3000 einführen. Zu diesen Preisreduktionen steht sich die Genossenschaft infolge der Konkurrenz-der Kleinautos genötigt. Sin Fourualilt — amerikanischer «efaudter k« Albauieu. Washington, 8. Mai. <M.-Komp.) Dev Jourmvlift Charles C. Hart, WrHingtEr Korvespondent mehrerer amervbamscher Blätter, wurde zum Geifa-ndten für Albauieu ernannt. 5s=9sa=s=Es=sBaBS9asas99saaaa-aaegsBaaaHi hätten dort sicherlich den SegenHpruch über ihn gesprochen. Die große Verehrung, die man im Ghetto dam deutschen Dichter entgegenbvachte, hat Karl Emvl Franzos in seinen Novellen „Die Juden in Baran-ow" ebenso wahr wie meisterhaft geschildert. Schillers Werke gehörten zu den Büchern, die man in der Abenddämmerstunde ungehindert lesen buchte. Die Schriften Mendelssohns standen sozufagen auf -em Index, aber Schiller war frei. Merkwürdige rweiise gestatteten fromme Eltern das Losen des deutschen Originals viel eher als die hebräischen Ueibechetzungen. Gegen „Maria Stuart" hatte man nichts einzuwenden, aber „Mirjam Stuart" zu lesen schien doch etwas bedenklich. Ms jedoch später Äessing, Goethe und andere deutsche Dichter in die Judengasse eindrarvgen, brachte das im Kopfe manches Ghettojüniglinigs einige Vcrwirvunig hervor. Namentlich Schiller und Goethe wußte mancher ScheinawsgeSlärter nicht recht auseinander zu halten. Bon einem solchen pflegte man inr Ghetto zu sagen: „Er Liest Schillers Glocke von Goethe" oder „Er liest Schillers Räuber von Kotzebue". Bor vielen Jahren hatte ich Gelegenheit, in Galizien einen Jüngling zu sprechen, der in dem Ruf elines AufgeElarten stand. Unter anderem erzählte er mir mit sichtlichem Stolz, er halbe „Schiller-Goethe" zu Hause. An seiner Miene erkannte ich, oaß er eine wichtige Frage zu stellen halbe. „Nun," sagte ich, „Sie wollen doch etwas fragen?" Er Meib einen Augenblick verlegen, dann sagte er: „Ja, Sie werden vielleicht Bescheid wissen. Ich habe Schiller-Goethe, mu' wckß ich nicht recht, ist Schiller von Govcheru oder Goethe von Schillern?" — Bezeichnend ist es, wie groß sich mancher Jude im Ghetto Schillers Kopf dachte. In einer Klonestadt im Osten spazierte ich einmal mit einem „aufgeklärten" .Herrn. Natürlich kamen wir bald auf Schiller zu sprechen. Mein Beigleiter hielt mir einen eingehenden Vortrag über Schiller, den Weisen. Seine Begeisterung kannte keine Grenzen. Um auch etwas zu sagen, bemei’fte ich: ,/Schiller war ein großer KM." „Was heißt, ein großer Kopf," erwiderte jener rasch, „ein Kopf wie ein Rathaus." Das Rathaus war nämlich das größte Geibäude in diesem Städtchen. sEckermann überreuxe sied von der besonderen l.eistungs« fahiaiett. knorme Auswahl aller Sorten Schweizer und französischer Seidenstoffe zu konkurrenzlos bill gen Preisen. Prima cnpp da China la huadartan Farben per Meter $ Kolossales Lager der modernsten Waschwaren und sämtl. Sorten Futterstoffe. MU* Wir Weten nur erstklassige Ware unter Oarantle. Innsbruck-Binden, elektrisch. Innsbruck» 8. Mai. Tie Bundesbahndirektwn Innsbruck teilt mit: Voraussichtlich am Donnerstag den 14. d. wird in der Strecke I n n $ b v u ck-B luden; der elektrische Ge samtbetrieb ausgenommen. Mit Rücksicht ans die gekürzte Fahrzeit in der Bergstrccke Landeck—St. Anton und Bludenz —Langen tritt mit diesen. Tage um 14 Uhr ans der Strecke Innsbruck— Lindau ein neuer Fahrplan in Kraft. Tie Lage der Schnell und Personcnzüge wird jedoch nicht geändert, um die derzeit bestehenden Anschlüsse in den Abzweigebahnhösen aufrechterhalten zu können. Die durch die elektrische Betriebsführung in der Strecke Landeck-Blndenz mögliche Kürzung der Fahrtdaner wird daher c r st mit Einführung des k o m nr e n d e n S o nr m e r f ahrplanes voll zur Geltung kommen. Juwelen um 800 Millionen gestohlen. Ein Vertreter der Firma Brüder Herzl, Spiegelgasse, zeigte der Polizei an, daß ein Mitchef der Firma in Antwerpen am 3. März d. I. an die Firma ein rekommandiertes Paket mit Brillanten und Diamanten im Werte von 80.000 Schilling aufgegeben hat. Das Paket ist tatsächlich hier eingelangt, jedoch beim P o sta m t vl verschwunde n. Es enthielt mehr als 1500 Brillanten verschiedener Größe und Reinheit und etwa 13.250 sogenannte Rosen. Die Sendung war versichert. W i c n, 9. Mai. * Das Wetter. Im allgemeinen hervscht in Oesterreich Schottwetter. Die Temperatur stieg in den Tallagen wieder vis 20 Grad. Eine wesentliche Aenderung des herrschenden Wetters ist noch nicht zu erwarten. Die Voraussage lautet: Wechselnd bewölkt, Temperatur wenig verändert, örtliche Gewitterregen. * Die ersten Kirsche». Gestern war auf dem N aschul arkt die euste Sendung von italienischen Kivsche>n einge- Gin Kiloarainm stellte sich im Großhandel auf acht Schilling. Die Grünwarenmärkte waren gut beschickt, bloß ungarischer Salat war in geringeren Mengen awgoboten, was erne leichte Preiserhöhung zur Folge hatte. Die Preise für Butter und Eier blieben unverändert. In der G r o ß m a r k thalle wäre» acht Waggons mit verschiedenen Fleisch- Gattungen, von denen vier aus Polen stammten, eingetroffen. Im Großhandel mußten die Preise lveiter hernntergeseht werden. Es ermäßigten sich Rindfleisch um 10 Groschen, Kalbslersch und Bvatenfleisch um den gleichen Betraa pro Kilogramm, doch hatten diese Preisherabsetzungen auf die Preise im Kleinhandel keine Wirkung. * Samuel Rvsenblllth gestorben. 9fan Montag den 4. d. starh in Berlin im.72. Ledensfahre Herr Samuel Rosenöl ü 1 h. der in der Misrachistischen BeweMng eine sehr aktive Rolle spielte. Er war der Vater des früheren Präs-identen der Zionistischen Bereinigung für Deutschland, Dr. Felix Rosenblüch. der jetzt in Jerusalem lebt, und des.jetzigen Vizepräsideuten der Z. V. s. D. Dr. Martin Rofenlblükh. Die Beerdigung fand am Mittwoch den 6. d. auf dem Friedhof der Adaß Jisroel. Weißenisee, statt. * Zionistisches Landeskomitee. Dienstag den 18. d. uw 7 Uhr aibends Sitzung. * Zionistisch-akodenlischLr Landesverband. Morgen um halb 11 IHr vormittags findet inr Ingenieur- und Architektenverein, 1. Bez., Eschenbachgasse 9, ein zroniftifches Meeting statt. Es sprechen die Herren Oiberbaurat Ing. Stricker -und Dr. N. M. Gelber über „Aktuelle zionift-ifche Probleme". Gäste wiMommcn. * Jüdischer Hochschulausschuß. Der außerordentliche De>legiertentag des Gefamwerbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs Judäa findet morgen um halb 10 Uhr vormittags im Lokale des Vereines Ziltunft, 8. Bez.. Bennoplatz 1, statt. * Dr. Schönhof zurückgekehrt. Der Wiener Rechtsanwalt Dr. Egon Schönhos. der, wie berichtet, zwecks Teilnahme an einem Komm-unisteiiprozeß nach B u k a r e st gereist ist und dort mehrere Tage in Haft behalten wurde, ist Donnerstag abertds nach Wien zuvückgekehrt. * Ein granenhafter Fund. Gestern vormittags wurde in einem GMsch hinter dem zweiten Kaffeehaus im Prater ein Paket gefunden, das die Leiche eines neugeborenen Knaben enthielt. Es handelt sich um eine Frühgsburr. die etwa dem siebenten Monat entspricht. Neben der Leiche lag außerdem Vas rechte Bein eines neugeborenen ausgetragenen Kindes. Das Bein ist bis :»»r rechten Hüfte kunstgerecht vom Körper abgetrennt. Die Erhebungen über die Herkunft des Fundes wurden eingeleliiL. * Der Tod auf den Schienen. Gestern ereignete sich beim Verschieben des Güterzuges Nr. 192 in der Haltestelle Hadersdars-Weidl! n gau der Westbahn durch rasches Anfahren des verschiebenden Zngteileß eilte Entgleisung zweier Wagen, wobei ein Bahnb-edreusteter tödlich verunglückte. Durch den Unfall mußte öer Verkehr durch kurze Zeit auf einem Gleis abgcwickelt werden. —Vorgestern wurde nächst des Bahnamtes Favoriten der Berbindungsbahn am Geleise der Hilfsarbeiter Johann Kral von einem vorbeifahrenden Eijenbahnzug erlaßt und schwer verletzt. * Die rasenden Motorräder. Tie 75jährige Private Fainw Oberbauer wurde von einem Motorrad, das ohne Signale zu gebeir fuhr, uiedergestoßeu. Sie erlitt mehrfache Verletzungen. — Auf der Mariahttferstratze ist gestern vormittMs die 29jährige Hilfsarbeiteritt Berta Hübner unter ein Motorrad geraten. Sie erlitt mehrfache Verletzungen. * Die Lebensmüden. Gestern nachmittags hat sich inr Postamt Nr. 4(5 in der Vorderen Zollamtsftrgße in seiner Kanzlei der 47jährige Pvstamtsvirektor Josef I e st e r m e i e r ß WerbetAbonnentensiirdie ß .„Wiener Morgenzeitung" I a»geschossen. An seinem Aufkommen wird gozweifelt. — Am ('». d. untnben aus dem Tonaukanal Hut und Brieftasche eines Mannes gezogen, der vom Kaiivfer ins Wasser gesprungen und in den Wellen verschwunden war. Die Gegenstände» wurden nun als Eigentum des 43fährigen Gerüsters Karl Schmuck erkannt. * Selbstmord eines Bankiers. Der Inhaber der BanVfirma Kemenv u. Cie., 2. Bez., Ferd'manvstraße 16, Doktor Aladar K c m e n p. wurde aestertr in seiner Wohnung echängt anfgefundensi Als Motiv des Solbstmordes wird ein Nervenleiden angegeben.' Dr. Kemeny, der verheiratet >und 40 Jahre ält war. hintcrläßt geordnete BcvMtinisse. * Wtener Verbindungsbahn. Die GenerMirckiion der Bttndesbahnen macht darauf anfmer-ksatn, daß seit 5. Dezember 1924 26 Züge der Wiener Verbindungslbahn nach lind von den Stationen der Westbahnstrecke PurkerLdorf, Rükawinkel, Neulengbach nnmittekbar durchgeführt werden, so daß bei diesen Zügcit ein Umsteigen in Hütteldorf-Hacking nicht n ö 1 i g ist. In der mit 6. Juni d. I. in Kraft tretenden Sommerfahr ord nung wird die Zahl dieser Züge auf 36 erhöht. An Sonn- und Feiertageil werden int Bedarfsfälle noch weitere Züge der Wencr Pevbindltngsbcchlr über Hütteldorf-Hacking hilwus nach nnd von deir vorgennvnten Westbahnstationen geführt. * Die Grazer Kaufmännische Kreditanstalt in Kollkurs. Aus Graz. 8. d.. wird gemeldet: Das Landesgericht hat das Ausgleichsverfahren gegen die Kaufmä n n i s ch e Kreditanstatt A.-G. eingestellt und über das Vermögen dieses Institutes den Konkurs verhängt. Gleichzeitig wurde über die Firma des bisherigen Präsidenten dieser Akttengesellschcht, Thomas Bollerhals, das Ausgleichsverfahren eröffnet. * Die Heimatlosen. Eine Mordnung des Bnkowillaer Zeittralverbandes und des Heimattosenkomitccs unter Führturg des Bereinsipräfidenten A. M. Ehrlich und des Vizeproisidenten der Israelitischen Kultusgemeitlde Dr. Ornstein erhielt im Bürgern!eistevcvmt die Zusicherung, daß alle noch schlvobcildeu Staatsbürgcrrechtsfvagen einer balidigen -gefe^ sichen Regelung zugcführt werden solleir. Radiopeoaramm. Samstag den 9. Mai. 9 Uhr: Marktbericht. — 11 bis 1 Uhr: VormittagSkonzert. — 1 Uhr 10 Mtn.r Uraniazeit. — 1 Uhr 1b Min. : Wetterbericht. — 3 Uhr 80 Mm. r Wiener Börse. — 4 Uhr: Nachrichtendienst. — 4 Uhr 10 Min.: Gullivers Reisen. — 5 bis 6 Ubr: Nachmittagskonzert, - -eethoven, Türkischer Marsch. Ed. Strauß. Fesche Geister. Webet, Peter Schmoll. Rubinstein. Melodie. Cortovani, Rusttcanella. Wagner, Bacchanale. — '/»7 Uhr: Meier Helmbrecht. Vortrag Professor Dr. Pilz. — 8 Uhr: Auf Befehl der Herzogin. Overette von Bmno Granichstädten. — 10 Uhr: Heitere Abendmustk. TEILZAHLUNGEN der Broadcasting Radio~$pezialfabrik v«i M. ML BERND Wien, IV. Bez., Brahmsplaiz 7, Mezzanin Telephon Nr. 58-5-75 8024 Vereine, Vorträge und Versammlungen. Gremium österreichischerHandelSver« t r e t e r. Montag und Dienstag zwischen 11 und 12 Uhr vormittags Zusammenkunft in der Geschäftsstelle. 1. Bez., Elisabethstraße 9 (Schillerhof). 1. Stock, Tür 10. — Maimonides- Institut, 8. Bez., Hetzgasse 40. Heute, 4 bis 6 Uhr, Rabbiyer Dr. A. Kamiuka r Sprüche der Väter r Rechtsanwalt Doktor Sk. Goldstein r Erläuterungen zu Traktat Baba Kama. —L a gb'o m e r - F e i e r. Die zionistische Bezirkssektion Alsergrund veranstaltet Mittwoch den 13. d., V,9 Uhr abends, im Cafe Metrovol, 9. Bez., Berggasse 33, eine Lag-b'omer-Fsier. Mitwirsinder Herr A. Schwertsinger (Festrede); Oberkantor Postolow (Gesang); Frau Dr. Blatt (Violine); Klein-Lisl Tepersberg und andere. Gäste willkommen. Büffet. — Hitachduth, 2. Bez.. Glockengasse 30. Heute, */»8 Uhr abends, Fortsetzung des Vortrages Weimeb über seine Eindrücke in Erez Israel. — Zionistische Kulturgruppe Brigittenau. Heute, 8 Uhr abends, AuSichußsttzung. Morgen, v Uhr, vormittags. Schekelarbeit. »A2 Uhr Ausflug gemeinsam mit unserer Kwuzah Achra. — Burowinaer Zentralverband. Jeden Sonntag. 5 Uhr nachmittags, Zusammenkunft im ersten Kaffeehaus, Prater, Hauptallee. —Zionistische Sektion Prater. Das seinerzeit abgesagte hebräische Kinderfest findet Dienstag den 13. d., 7 Uhr abends, im Lokal „zum Einsiedler", Prater 118, statt. Festtedner r Prof. Moser Rath. — Zionistisches Lokalkomitec. Montag den 11. d., 8 Uhr abends, Sitzung. Zionistische Sektion Wieden-Margarethen. Morgen Scherelverkauf durch die Jugendlichen im 4. mrd 6. Bezirk. Leiter der Schekelaktion Meier Schreier, 5 .Bez., Spengergasse 7 a.-- Zeire Misrachi, Wien, 2. Bez., Pratorstraße 48. Heute, 3 bis 4 Uhr, hebräische Diskussion, 4 bis 6 Uhr Wochenabschnitt (Dr. Wuudermanli). Sonntag, 2 Uhr. Zusammenkunft nn Bereinslokal zwecks Ausflug. Montag, 7 Uhr, Ausschußjitzuna. Dienstaa (Lag b'omer), halb 10 Uhr^abends, Film uh . Jfa-Palast-Kino. — Wiener Bet-Hamidrasch, Wien, 2. Bez., Ferdinandstrabe 23. Heute, 3 bis 4 Uhr, Lektor Dr. Rubin: Parasch der Woche. - Verein für jibdische Geschichte und Literatur in Wien. Heute, 8 Ubr abends, im Sitzungssaals der israelitischen Kultilsgeinelnde, 1. Bez., Seitenstettengasse 4, Vortrag der Frau Doktor Loltlse Farchy itber „Die Propheten als Volkserzieher". Leopoldstädter Bolksheim, 2. Bez., Zirkrtsgaste 48. 7 Uhr: Dr. Gaston Roffenstein: Staat und Nation. Eintritt frei,