Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-05-07 · Heft 2231 (7.5.1925) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2231 (7.5.1925)
Date
1925-05-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981316--22700-3010141
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

GM S Mm, DsmEbay -.-. -...- ...r. t ---— Wre«er Moraen^eitung. 7. Mai 1925 Nr. Mi rGUMMIMXNTEL_, Spielballe, Qummischuhe und Qumml» waren aller Art zu FabrIkspreiaen! SPIRMANN & HOROWITZ Wien, 11. Bez., Taborstrasse Nr. 11 b - Telephon Nr. 47-0-56 sAvollenen 2tuft«fc zur Weltrevolution erwecken nicht einEl in Grünbach, geschweige denn in Moskau Interesse. Die Sozialdemokvaten, ibre so tief gehaßte Konkurrenz, stehen im ruhigen Besitze ihrer auf das Rathaus sich stützenden, sehr realen Macht und sind für den Kommunismus fast unangreifbar. Die Ausheckung der Balkanatterrtate und der übrigen dunklen Pläne, die merkwürdigerweise immer zuerst in der englischen Diehard-Presse auftauchen, geschieht sicher nicht in Oesterreich. Hier ist das Hakenkreuz, das bei allen Romantikern des Revolvers das Bedürfnis nach Carbonaritum deckt. Die intellektuelle Aktivität lebt sich auf dem so breiten und so geduldigen jüdischen Terrain aus. Man kann den Juden erstens den Krieg, zweitens den Frieden, drittens die Sanierung, viertens die mißlungene Sanierung, fünftens die Republik, sechstens den Monarchismus und so fort atckreiden, man kann sie beschimpfen und durch Wanderredner auS dem heiligen deutschen Reich sogar mit der Ruhrfrage belasten lassen. Man kann sie durch irgend einen Markenlecker auf der Post, der in seinen freien Stunden der Erneuerung der .deutschen Seele nachsinnt, anspucken lassen, sie der völlischen Tüchtigkeit der Offiziale, Revidenten und Expedienten ausliefern. Das ist BetLtigungsmöglichkeit genug für weltbeglückungsichwangere Gemüter. Den Balkan brauchen wir nicht. Snternattonale Versicherung gegen Massenkatastrovheu. Bon Senator Dr. Michael Ringel. Am 25. d. findet in Genf die erste Sitzung der vom VMevbumdrck eingesetzten Kommis, sion für Versicherung gegen Massenkatastrophen steckt. Den Vorsitz wird Senator Crraolo fuhren. Dr. Ringel hatte als MitgLiÄ» der Inter« pawlamenckarMen Union Gelegenheit, in Rom mit -rtoil-isnischen Parlamenitair lern, darunter auch mit Senator Ciraolo, in FühLr.ng zu treten. Er!stmd bei diesem eine tiefe und humane Auffassung in ibezug <mf die Aus-go!ben terju schaffenden Orqan-isation, welche nur btt MenMichcke.it ohne Änsehumg von Rasse und Religion dienen will. Die AnvegumgDr. Ri-nyels, eine dem Roten Kreuz analoge Organisation zu Ähäfstm, ist von Hoher WichtiAeit und sollte mög« Whist rasch realisiert werden. Der Präsident des italienischen Rotem Krautzes, Senator Ciraolo, hat dem BAckevbmrd vor zwei Jahren ein großzügiges untevbreite-t, welches sich jetzt der Realisierung nähert. Es soll nach seinem BorlMag eine dauernde ftvter« nationale Hilssoryamsatiom geschaffen werden zu dem Zwecke, rasch und ausgiebig der von einem UnglückÄfall betroffionen Bevölkerung, die auf dem Territorium eines der Mitgliedsstaaten .wohnt, Hilfe und Beistand zu leisten. Zu .diesem Zwecke soll unter Zngvundetlagung der Idee der Versicherung ans GogeNieitigKe.it ein Fonds geschaffen werden durch Zuschüsse der Mitgliedsstaaten sowie durch pribette Schenkungen, welcher unter der Leitung eines imernackwnalen Organes dazu verwendet werden soll, im Falle einer Katastrophe unverzüglich Hilfe zu leisten. Die Verckeffunig der Hilssgelder soll durch die Rocke-KreuzOvgan-iMon der einzelnen Staaten erfolgen; ans diese Weise wird diese dauernd auch zu Friedenszeiten in den Dienst der Hmnaniität gesteltt. Im Sonmver 1924 wurde der Vorschlag Ciraolos von 'der Bölkerbu.n.dvevsam'Mlun.g angenommen und der VöVkttbundrat ist an die Durchführung herangetreten, nachdem von den meisten Staaten günstige Aeußevrmgen eingelangt sind. Bor nicht langer Ze.it wurde eine neunDedvige Kommission eingesetzt, die außer dem Antragsteller und den Vertretern der Roten--Kreuz-tOrganisation aus den Senator S a rraut (Frankreich) und dom RechtSfvouind des Syndikates deutscher Baulken, Bernstein, besteht. Diese Kommission hat unter Zugrundelegung der vevsicherungstechnffchen Prinzipien den Rahmen für die Tätigkeit der neuen Organisation fsstzustellen und den Begriff der ,>Uuglücköfälle" (Momite) zu definieren, bei denen der Fonds in Aktion «tritt. Sie soll auch die finanziellen Erfordernisse elbenso wie den Schlüssel bestimmen, nach welchem die Mitgliedsstaaten ihre Beiträge zu leisten halben werden. Ebenso sollen auch der Gegenstand, die Form und die Gren.M der zu gewährenden Hülfe im Bericht der Kommission präzisiert werden. Wer die methodische und energische Arbeitsweise der Bölkerbundorgane aus diesem Gebiete kennt, wird nicht zweifln, Laß der Plan Ciraolos in nicht allzu langer Zeit konkrete Formen «im-chmen wird. Dieses entstehende Werk einer Humanität, welche womöglich die ganze Menschheit zu umfassen sich als Ziel setzt, wird Von wenigen Völkern so hewjlich begrüßt werden wie von dem jüdischen VE. Hat dieses seit jeher für Menschheitsideale immer ein hohes Verständnis gezeigt, so kommt noch hinzu, daß vielleicht kem Voll aus Erden in den letzten Jahren, gerade als der groß" WeltkriegSjammer für andere zu Ende ging, unaufhörlich das Opfer von Massenkatastrophen war, und zwar nicht auf einem enghegrenzten Territorium, sondern auf dem gewaltigem Gebiete zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer. Wir haben -im letzten Jahrzehnt Hundert tausende von Toten und Verwundeten zu betrauern, die Hundsrttausende von Waisen und Witwen zurückließen. Der Sachschaden geht in die vielen Millionen. ^-ies alter schon nach dom Welttrieg. . , Die steigende Einwanderung in krez Fsrael. Ar PalLstinarrekuNd« fordert die Erhöhung dr» 8mm!nnttlo«»b«dgrtr. Wir haben bereits mitgeteilt, daß infolge der erfreulichen Erhöhung der Einwandernngsgiffer in Erez Israel größere Anforderungen an den Keren H a j e s s o d gestellt werden müssen, welcher bekanntlich das gesamte Palästinabudget der Exekutive, somit auch das Jmmigrationsbudget, zu bestreiten hat. In dem Berichte über die Verwendung der Keren-Hajessod-Gelder im Monate Februar (siche „Wiener Movgcnzeitung" vom 4. d.) hat das Keren-Hajessod-Direktorium bekanntgegeben, daß es bei der nächsten Sitzung des großen Aktionskomitees um die Bewilligung einer Erhöhung des ordentlichen JmmigrationsbudgetS vorstellig werden müsse, um den wachsenden Anforderungen entsprechen zu künnen. Im Monat Februar mutztedasdorge schrieben« Budget schon um 50 Prozent überschritten worden. In der Zwischenzeit sind die Ein wand erungszrffcrn neuerdingS sehr stark gestiegen. Als das gegenwärtige Budget für die Immigration mit dem Betrag von 87.800 Pfund für das Jcchr festgesetzt wurde, betrug die monatliche Einwanderung 300 bi» 600 Personen, während sie geginwärtig 2000 bis 8000 beträgt. Die Palästmaexeckutive hat nun an die Londoner Exekutive ein dringliches Telegramm gerichtet, in welchem die Deckung deS im verflossenen Hallbjochre ausgelaufenen Defizits des JnrmigrationSbndgets im Betrage von 8000 Pfund und fortab eine monatliche Erhöhung des JmmigrationSbudget» um 1500 Pfund gefordert wird. In dem Telegramm wird darauf hingewiesen, daß die Entscheidung unverzüglich erfolgen müsse, weil sonst die weitere Verteilung bereits bewilligter Zertifikate eingestellt und die weitere Immigration von Chaluzim gedrosselt werden müßte. Diese telegraphische Mahnung wird von der zionistischen und darüber hinaus von der palästinafreundlichen Oeffentlichkeit wohl verstanden werden. Der Keren Hajesiod braucht mchr Geld, nicht weil irgend eine Katastrophe zu verzeichnen ist, ofcei: weil, wie dies seinerzeit der Fall war, Notstandsarbeiten nötig sind, um der Arbeitslosigkeit zu begegnen, sondern weil das eingetreten ist, was heiß ersehnt wurde, nämlich e i n e st a r k gesteigerte Einwanderung. Die Eingänge für den Keren Hajesiod müssen durch angestrengte Arbeit in den einzelnen Ländern erhöht werden, um zu verhindern, daß Mangel an Gold die Ursache einer Drosselung der Immigration wird. Im Monat März waren die Keren-Hajessod-Eingänge aus allen Landern günstig, im Monat April hingegen sind, wie die Londoner Keren-Hajessod- Zentrale mitteilt, die Eingänge aus den verschiedenen Ländern wieder gesunken. Es ist zu hoffen, daß der Appell aus Erez Israel genügen wird, um eine entsprechende Erhöhung der Eingänge für das wichtigste Finanzinstrumcnt des Aufbaues, den Keren Hajessod, herbeizustthren. Konferenz der Wiener Keren-Hniefsod- Mitarbeiter. Aus Anlaß des Abschlusses der österreichischen Keren- Hajessod-Aktion fand Dienstag den 5. d. im Sitzungssaale der Israelitischen Kultusgemcinde eine Schlußkonferenz der Mitarbeiter statt. Die Herren Dr. N. M. Gelber und Dr. Otto Abel es erstatteten einen detaillierten Bericht über die Vorarbeiten, den Verlauf und die Ergebnisse dieser Mlion, welche eine erfreuliche Erhöhung der österreichischen Eingänge für den Keren Hajessod h e rbeigesührt hat. Eine erhebliche Zahl von Männern und Frauen Hot freiwillig und aufopfernd durch Wochen si'ir den Keren Hajessod gewirkt und ungefähr 1100 jüdische Persönlichkeiten Wiens zur Abgabe von Zeichnungserklärungen veranlaßt. Einen starken Impuls hat die Werbearbeit für K. Keren Hajessod durch die würdige und vorbildliche Kundgn'bung der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde erhalten. Dem Vizepräsidenten der JsraMischen Kultnsgcmeinde, Herrn Dr. Josef Löwenherz, welcher sich um das Zustandekommen dieser bedeutsamen Kundgebung sowie der Widmung eines Betrages ans Gemeindeinilteln für den Keren Hajessod aus Anlaß der Universitätseröffnung besonders verdient gemacht hat, wurde unter stürmischem Beifall der Versammlung der Dank ausgesprochen. Das Beispiel der Wiener Israelitischen Kultusgomeinde wurde bekanntlich von zahlreichen jüdischen Gemeinden des In- und illuÄandes befolgt rrnd dürfte für die zukünftige Haltung der jüdischen Gemeinden;nr Frage des Palästinaau>fbaues richtunggobei^ werden. Sodann wurden die Ergebnisse der Aktion in den einzolnen Bezirken eingehend besprochen und beraten, wie die Avbeit für den Keren Hajesiod in den künftigen Monaten erfolgreich zu gestalten ist. Die sreiwilliigen Mitarbeiter stellen sich auch weiterhin für die Propaganda zur Verfügung und die österreichische Keren-Hajesiod-Konlmission wurde beauftragt, mit ihren Vcrtrauenspersonen in den einzelnen Bezirken durch geeignete Maßnahmen in ständiger Fühlung gu bleiben. Die Vertreter der einzelnen Bezirke beteiligten sich an der Diskussion ilnd gaben wichtige Anregungen. Unter deni Eindrücke des jüngsten Rundschve-bens des Kerell-Hajessoo-Direktormms, wonach infolge der echöhten Einwanderung eine sofortige Erhöhung der Kerep- Hajesfod-Ein gänge erforderlich ist, wurde die Notwendigkeit erkannt, mit n n v e r m i n d e r t e r E n e r g i e in der Werdearbeit für den Keren Hajessod fortzusahren, auch wenn die großzügige Keren-Hajeflod-Aktion formell abgeschlossen ist. mit einxedautem „ltarson"»Giinimi-Ab8ft1z Schuhel Unser großes Interesse an dem grandiosen Plan der gegen« .svrtigjen Vevsichevung gegen Masfenckatastrophen ist daher wohl bogveiflich. Und es wird wohl auch nicht als Au-fdringilichkeit oder als Unbescheidenheit betrachtet werden, wenn auch wir in der DiskussiM über dieses der Ävmlinission vorliegende -Projekt ckttlnshmen. Die Kominission soll vor allein den Begriff „calaniite" definieren. In dieser Richt'ung.wäre er zu eng, wenn nur die durch EleinventarereiMÜsse verursachten Wiassenun-gtücksfälle in Betracht gezogen würden. Nach dom alt römischen Satz: „Homo hoiuini lupns" fartu das dlvrch eine aufgehetzte, von blindem Haß geleitete Menschenmenge einer kleinen Minderheit verursachte Unglück nicht geringer sein als zum Beispiel durch einen Brand oder Erdbeben. Daher ist es nicht unbill-ig, anznregen, daß auch der P o g r o m, d. h. die Tötung, Verwuudimg oder Peranbim-g einer größeren Zahl von Einwohnern einer Sck-adt oder eines Landes, die einer, fei cs religiösen, sei es ethnischen Minderheit angt'hören und von einer ansg'hetzten Volksmenge überfallen werden, unter die'e gegeuseilige Versicherung fällt. Was die Organisation des;u fchafferrden iuteritalionaleu Forrds und feinen Vertei'luirK'M-odus betrifft, so tväre folgendes zu bemerken: Das jüdische BM wohnt nicht Mir aus den Ge' bieten der dem Bülterbnude augchörenden Staaten, sondern auch in amdeven, wie zum Beispiel Sowjetrußland. Deutschland und in außereuropäischen oft primitiv regierten Staateii. Das jüdische Volk in seiner anornialeir Lage der Zerstreuung ist weit davon entfernt, daß der Begriff Volk u-nd Staat bei ihm zusantmensatte. Andererseits jedoch ist die jüdische nationale Heimstätte in Palästin a durch das Mandat des Völkerbmides eigentlich „potenziell" fdjott vor-haieden und jedeiffatts im Werden begriffen. Wir sind das einzige Volk, daS -aivf der ganzen Weltkugel -in Zerstreuung ist, ober auch das einzige, welches mit jo-Ieuuer Genehm'gung der Völker sein Hei-m von außen her wiedechergestellt. Daher gl-aubeti wir, daß in dom zu schaff.'ud.'n Statut die Möglichkeit gegeben sein soll, daß nicht mx selbständige Staaten Mitglieder der zu schaffenden Organisation und eventtrell Nutznießer des Versicherungsfonds, sondern auch das Mandatsterrilorium Palästina oder eitle das jüdische Volk ropräsetliirrende dem Rote u Kr e u; a n a l o ge O rgani satf io n. Mitglied werderl katltl. Die Höhe des Beitrages zu dont ztt schaffen-deit FoltdS soll gentäß dem Beschlttß des VöUerbtmdes nach dem Schlüssel erfolgen, nach welchem die Mitgliodsstaatiett des Völkerbundes ihre Beiträge zur Erhaltttng des Genevaffekretariats zahlen. In dieser Richtung nmßte dos Statut eventuell eine andere Basis seststellen. Es müßte auch, falls eine Vertretung Palästinas sowie des jüdischen Volkes akzeptiert wird, festgestellt werden, daß Hilfe geleistete werden soll,' auch toenu das -Unglück nicht Mts donr Terrttoritlm der Mitgliedsstaaten geschieht, zum Beispiel bei einem Pogrom in Solojetrußland. Diese Anregtrugen dürfen nicht als unpvalkt-isch oder mtdurchfühvbar betrachtet werden, denn irach den schon seststeihenden Ätichllinleu' soll der nette Orgau'is>imts tricht aus dem starret! Prinzip der Vertretung von Staaten bcrtchen, sottdern sott in sehr we-icksm Maße private htM-anitäre Ovgcmifackionetr heranztehrn Ebenso sind außer den Beiträgen der Staaten auch Schenkungett und Sttfinngen von privater Seite vorgesehen. Die Sache ist wert, daß die Vevtreier >des jüdischen Volkes in Palästin-a und anßeril>alb Palästinas sich mit ihr befasstu. Nicht nur deshalb, weil das Bevsicherungsprinzip gegen Massennnglück speziell für -unser ichworgapvüffes Volk von gwß-er Wichtigkeit -ist. Es ist außer -der praktischetr auch die moralisch« Seite zu betrachten. Jede Zusammenapbei-t des jüdischen Bol-kes mit der Böl-k-erfamilie stärkt — nach J-ahrhrmdevten der Verachiung — tl-nser Ansehen, hebt die?lcht-nn>g ei'nd auch -unser Selbstvertraueu. Insbesondere aber hier, wo es sich um Ztlsattntteu-avbeit ans dem Gebiete der Hmna-nitä-t, wirklicher n>nd uicht phrasenhaster Metrschlichkeit handelt, für welch« wir Juden itnmer ein besonders warmes Herz hatten. * -Der Antragsteller ist der Leit-cr einer großen, der Ä-aii-e« uischett Roten-Kre-nz-Ovganis-ation. Der ganze Ausbau der neuen itttertra-ttonalen Organisation basi-ert in erster Reihe auf den Roten.Kretiz-Verei-itett der einzelnen Länder. Dies führt u»ts iogischertveise zur Frage, öb eine bem Roten Kreuz attaioge jüdische Organifat-ion ^bereits existi-er-t. Während der Frie« denstottff.rei.z in Paris zirk'.chieri-e , ein von ans' der Ukraine gesinchreten jüdischen Führern anL-gearhsiteteL Projekt ein solcheu Organisation. Soweit uns bekannt -ist, ist eine solche Organffali-on »roch nicht ins Loben ge» treten. Der Plan des Senators Ciraolo gibt diesom Projekt hohe Aktualitäi. Ich glattbe, es -wäre hohe Zeit, vor allem ivl Palästina eine jüdische, dem Roten Kre uz anaiog« Organisation zu schassen. Diese wäre in erster Roih§

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.