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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-06 · Heft 2230 (6.5.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2230 (6.5.1925)
Date
1925-05-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Gette 3 Wien, Mittwoch Noch feine «attage gege« Larmal. Berlin» 5. Mai. (Tel.-Komp.) In der heutigen Sitzung des Hoefle-Ausschusses des preußischen Landtages erklärte der als Zeuge vernommene Staatsanwaltschaftsrat Pelzer, die.nächtliche Untersuchung, die zwei Wochen vor der Verhaftung HoefleS in besten Wohnung vorgenommen wurde, fei auf Grund eines Artikels in der hakenkreuzlerischen „Deutschen Zeitung" erfolgt. Als der Abgeordnete Kammergerichtsrat Doktor Schmidt (Zentrum) feftstelltc, daß ja gegen die Barmats bereits Anklage erhoben sei, zuckte der Zeuge, Oberstaatsanwalt Linde, die Achseln und sagte: „Die Ze i t n n g e n berichten e s." Infolgedessen nimmt man in Kreisen des preußischen Landtages an, daß tatsächlich noch gar keine Anklage gegen die Barmats und gegen Lange-Hegermann erhoben worden sei. Die bulgarischen KommuMeuprozesse. Sofia, 5. Mai. (Bulg. Tel.-Ag.i Im Prozesse wegen des Attentates t it der Kathedrale sagten die Zeugen Petro, Kirow und Stefanow über die Tätigkeit der Banden Grndow und Jantschow ans. Danach halbe im letzten Winter die in der Gegend von Burgas operierende Bande Grudow, die dort kionmm- uistifche Propaganda betrieb, -das bulgarische Gebiet Verlässen und nach Griechenla n d fluchten müssen, von wo sie nach Serbien übertrat. Petrow, der zu der Bunde gehörte, gab zu, daß er mit einer Mission nach Sofia entsendet worden sei, wo er. nachdem er sich in N lisch ausgehalten hatte, eingetroffen sei. Während seines Aufent- Ihaltes in Serbien halbe er Beziehungen mit den agrarischen Emigranten sowie mit dom Vertreter der Dritten I nter nationale Genow unterhalten. Kirow, der auch Mitglied der Bande ge.ivesen war, ^bestätigte die Aussagen Petroivs über die Tätigkeit der Bande und gab eine Schilderung seines Uebortrittes über die bulgarische Grenze. .Heute begann der Prozeß wegen des vor fünf fahren begangenen Attentates im Odeon. Die Hauptbeschüldigten, der ehemalige Min ister M u r a w j c w und der frühere Polizeipräfekt Prudki n, sind erschienen. Wie die Matter nlälden, ist eine Emigrantenbande im Dorfe Stakowitzi in der Gegend von Belogratschik aufgetaucht. Bei ihrer Verfolgung entspann sich ein Gewehrfeue r, wobei einer von dorr Emigranten getötet und ein anderer ln schwerverletztem Zu- Oande gofanyongenomnien wurde. var entvölkerte Mett». Konstantinopel, 5. Mai. Die Wahabiten. die seit der Vertreibung des Königs Hussein die heiligen Stätten .von Mekka verwalten, haben durch ihre religiöse Unduldsamkeit eine Massenflucht aus Mekka veranlaßt. Die Wähabiten sind Mitglieder einer besonders orthodoxen Sekte innerhalb des Islams. Die große Bewegung, die sie innerhalb des Araibertums entfacht haben, ist ebenso von religiöser wie politischer Bedeutung. Sie verlangen neben der Errichtung eines rein geistlichen Kalifats auch die Rückkehr zu den Regeln der strengsten Religionsübung. Infolge ihres strengen Regimes in Mekka rvaudern nun die in Mekka anwesenden Mohammedaner, die der wahabitischen Sekte nicht angehören, in Masten aus, vornehmlich n a ch D j e d d a h. Das Elend unter den Flüchtlingen ist groß, und viele von ihnen sterben an Hunger und Krankheit. Der vor kurzem zum Emir von Mekka ernannte Scheich der Genuss: strebt nunmehr eine Vermittlung an, um die Spaltung innerhalb des Islams zu vermeide!: und den Charakter Mekkas als des religiösen Zentrums aufrecht zu erhalten. Lrotzki in Moskau. Moskau, t. Mai. Trotzkis Rückkehr nach Moskau bedeutet natürlich nicht m:r «inen Aufenthaltswechfel, sondern seine baldige In besi tznähme einer Machtste l l u n g, die in erster Linie ans wirtschaftlichem Gebiete liegt. Schon vor einem: Jahre galt Trotzkr nach seinen Erfolsgen als m i l i bä r i f ch e r Organisator für berufen, eine wichtige wirtschaftliche Aufgabe durchzuführen. Damals scheiterete der Plan aber an dein Streit um die Begrenzung seiner Befugnisse. Auch heute fiivb dies« Erwägungen noch nicht abgeschlossen. Wenn er auch nicht als künftiger Wirtschaftsdiktator bezeichnet werden kann, so ist doch sein Eintritt in der: obersten Wirtschaftsvat im Bereich der Möglichkeit. Er würde dann mit Stalin, D s ch erst n s k j und K a m e n e w das n e u e Direktorium bilden.. Wahlrecht in Rußland? Berlin, 5. Mai. sTel.-Komp.) Das „Berliner Togsblatt" bftlätigr, daß eine Abänderung der Verfassung der Sowjetrepublik in Moskau geplant werde, lmlb zwar soll zunächst das Wahlrecht erweitert werden. Auch Ausländer sollen wahlberechtigt sein, die aus dem Gebiete der Sowjetunion ihren ständigen Wohnsitz hoben und als politische Flüchtlinge oder aus religiösen Gründen ihre Heimat verlassen halben. Ferner sott die Bestimmmng, die allen Personen, die in ehren Betrieben fremde Arbeitskräfte beschäftigten, das Wahlrecht äbsprach, aufgehoben tvevden. Sattaul Pascha zurückgetreten. Kairo, 5. Mai. (Reuter.) Wie verlautet, hat Verkehrs-Minister Cattau: Pascha seine Demission überreicht. Wsener Msrzenzettir««._ llehrrsall aas öle Moskaaer Staatsbaak. Moskau, ä. Mai. (Wolfs.) -Heute überfielen einige R äubc r eine Filiale der ukrainischen Staat sbank in MoSka n. Die herbeigeilte Miliz umzingelte dos Bankgebaude und ztvang nach einem Fenergefecht, in dessen Verlaufe ztvei Mrlizfolldaten verwundet wurden, die Räuber zur Nobergabe. Einer der Banditen hat Selbstmord verübt. Me Wasseatonsereai In Senf. Genf» 5. Mai. (Schweiz. Dep.-Ag.) Der Chef der b r tt i s ch e n D e I e g a t i o n bei der Konferenz für die Kontrolle des internationalen Waffenhandels Discount O n s l o w hat der Konferenz eine Vorlage unterbreitet, die eine Anzahl von AbändernngSanträgen zum Projekte der VölkerbundSkommisston für die Beschränk ungdermilitärischenRü st ung e n enthält. Der britische E n t w n r f zu einem internationalen Uebereinkommen legt besonderen Wert auf die Regelung der Waffenhandels in den Kolonien und a n d e r e n Gebieten, die sich i n A b h ä n g i g k e i t von einer Kolonialmacht befinden. Ferner wird eine genauere Regelung der Untersuchung der Handelsschiffe nach Waffen und Munition vorgeschlagen. Zn der heutigen RachmittagSsitzung der internationalen Waffenhandelskonferenz gab als erster Redner Professor Dupres (Belgien) einen Ueberblick über die Bestimmungen des vorliegenden Konventionsentwurfes. M - t s u d a (Japan) gab dem Wunsch Ausdruck, die Konvention über den Waffenhandel möge so gehalten sein, daß sie allgemeine Annahme finden könne. Man müsse auf die Souveränität der einzelnen Staaten achten. Der Delegierte der Vereinigten Staaten D u r t o n brachte die Sympathien seiner Regierung für die Ziele der Konferenz zum Ausdruck. Die Regierung der Union fei bereit, alles für de» Frieden zu tun. Der amerikanische Delegierte kündigte eine Reihe vün Abänderungsvorschlägen zu dem vorliegenden KonventionSentwurf an. Das wichtigste von diesen Amendementbetrifft die H e r st e l l n n g v o n G i f t g a s e n. Sin deutscher Dokument. Berlin» 5. Mai. (Tel.-Komp.) Bei den Genfer Beratungen Mer die Kontrolle ves internationalen Waffenhandels wird, einer Meldung des „Matin" zufolge, auch ein merkwürdiges deutsches Dokmnent vorgelegt werden. Eine von: „Matin" nicht genannte Waffen gesell schast in Berlin habe patriotischen Vereinen im Rheinland einen gedruckten Prospekt übersandt, in den: alle gewünischten Qnanvitäten moderner Waffen zum Kaufe augeboten werden. Mansergewehre und Maschinengewehre, auch Kriegsiflugzonge Werder: zur Verfügung gestellt, die Flugzeuge m einzelne Teile zerlegt, um der Spionage der Alliierter: zu entgehen. Das „Berliner Tageblatt" bestätigt, daß Prospekte dieser Art tatsächPich von Berlin aus versandt wurden. Der Inhaber der Firma trage einen adeligen Namen. Er habe sogar Haubitzen und Feldkanonen zürn Berkaulfe angeboten. Abgeschlagener Putsch in Brafillen. Rio de Janeiro, 5. Mai. (Havas.) Ein etwa 30 Köpfe starker Trupp hat heute den Versuch gemacht, sich einer Kaserne zu bemächtigen. Die Bande wurde jedoch zuvückgoschlagenund flüchtete. Mehrere der Opposition angohörende Abgeordnete sind durch diese Angelegenheit «oßgestellt. _" Tagesbericht. Belseeindrücke in Srrr Ffrael. Der Vortrag Professor Ruttins. Der bekannte Ochologe Unirversitätsprofessor Dr. Erich Ruttin, der an den Feierlichkeiten anläßlich der Universitätscräffnung in Jerusalen: teilgenommen hat, hielt gestern über Einladung der Zionistischen Bezirkssektionen 0. bis 8. Bezirk irn VeveinSheim am Bennoplatz einen Vortrag über seine Reifeemdrück«. Die einleitenden Worte sprach der Leiter der Sektion 6. Bezirk Dr. Bernhard. Sodann wurde vom Publikum stehend das Präludium zur „Hatikwalh" angehört, das ein junger Geiger und ein blinder Klavierspieler meisterhaft zum Vortrag brachten. Prof. Ruttin schilderte einleitend seine Eindrücke auf der Reste nach Jerusalem und bei Besichtigung der Stadt. Sodann kam er auf die Eröffnungsfeierlichkeiten zu sprechen, die jcdem Teilnehmer unvergeßlich bleiben inüssen. Er bereiste die jüdischen Kolonien und konnte überall im Vergleiche zu seinem letzten Besuch einen ungeahnten Aujschwung konstatieren. Redner besichtigte die Spitäler und sanitären Anstalten in Palästina und stellte überall die Hoch- Wertigkeit dieser Einrichtungen fest. An gut ausgobildeten Aerzten herrscht in Erez Israel kein Mangel. Auf der Rückreise besuchte Prof. Ruttin Syrien. Redner schloß mit den Worten, daß sich in Ercz Israel ein großes Werk vorbereite, dessen Gelingen in großen Umrissen jetzt schon deutlich sichtbar ist. Dir Universitätseröffnung ist eine wichlige Etappe auf dem keineswegs leichten Wog zum Ziele. Lebhafter Beifall des zahlreichen Publikums belohnte die insiruktivvn Ausführungen des Redners. Sie Foses-Fels-Stiftung. Vom Gouverneur von New-Pork legalisiert. Aus R.'w-Vvrk meldet I. T. A.: Der Gouverneur von New-?)ork hat laut amtlicher Bekanntgabe der Josef. Fels^ Stiftung die Genehmigung erteilt. Die Stiftung bezweckt: Aufklärung der Mischen Md der nichtMschen Mott über die 6. Mai 1925 Kr. 9230 1 Geschichte und die Mission Israels; Ansicdlung von Juden in Palästina; Wiederaufbau und Förderung des jüdischen Lebens in Palästina, so daß dort ein Zufluchtsort für unterdrückte Juden sowie ein Erziehung s- und Kulturzentrum für die Juden der ganzen Welt entstehen solle; Förderuug der religiösen und ethischen Gedanken in der Welt, zugleich auch Besserung der ivirtschaftlien Bedingungen; Förderung der menschlichen Höherentwicklung. Prästdentiu der Stiftung ist die Gattin des verstorbenen Josts Fels, Vizepräsident ist Mr. Alex Aaronsohn, Schatzmeister Mr. Maurice Fels, Sekretär Prof. LoniS Wallis. In einem Interview mit dem I. T. A.-Dertreter sagte Iran Fels: „Bor dem Kriege waren mein Tanken und mein« Arbeit mehr kosmopolitisch als national eingestellt. Die neue internationale Lage hat mich eines anderen belehrt. Ich glaube an die Macht der jüdischen ethischen Ideen im Löben der Menschheit, ich glaube an das jüdische nationale Gewissen. Dieser Glaube beeinflußt meine ganze praktische Arbeit, di« Mehr in jüdischen Dingen sich auSwirkt, wenn auch noch immer in: Geiste allgemeinen Menschentums. Seit dom Kriege habe ich des öfteren Palästina besucht und habe zu der Arbeit in diesen: Lande ein inneres Verhältnis gewonnen. Ich bin Vizepräsident in der B'nai Benjamin, einer Organisation junger jüdischer Bauern in Palästina. Diese jungen Bauern sind gleich mir des Glaubens, daß das jüdische Problem nicht allein durch physische Siedlungstätigkoit gelöst ivcrden könne, sondern daß die Siedlungsbewegung parallel mit cirrem g e i st i g c n Erwachen vor sich gehen müsse." Außerhalb des Rahmens der Fels-Stiftung hat Iran Fels für die B'nai-Benjamin-Bank 40.000 Dollar, fürdenAarons ohn - La ndwir ts cha s t s-sonds 10.000 Dollar gestiftet. Fra:: Fels lmt währeidd ihrer letzten 2l«Wesenheit in Palästina ein G r u n d st ü ck auf d e n: S k o p u s b e r g e in der Nähe der Univevsitätsgebäudes, ferner 10.000 Dnnam Boden auf den: Karmel in Beisau in der Nähe des Jordantals und in C h e d e r a käuflich erworben. Das Schachturnier ln Baden-Baden. Baden-Baden, 6. SOtoft. (Wolff.) Schachturnier. 15. Rundet Dem deutschen Schachmeister Carl ist es gelungen, in seiner Partei mit A l j e ch i n remis zu erreichen. T e K o l st e verlor gegen Mieses ein Damenbauernspiel in 63 Zügen. Colle verlor nach 33 Zügen eine spanische Partie gegen Rubi»: st ein. Niemzowitsch gewann gegen R o s e l l i nach 25 Zügen. Thomas v e r l o r ein Damenbauernspiel gegen S a e m i s ch in 43 Zügen, remis endeten die Partien Torre-Tartalower, Jates—Marshall, Treybal—Spiel- »nann und Aljechin— Carl. Abgebrochen wurden die Partien R e t i—R a b i n o w i t s ch und Tarrasch—Bogoljubow. Grünfeld war spielftet. Für die Hängepartie aus der 13. Runde haben sich G r ü n f e l d und R u b i n st e i n nachträglich aut t t m i 3 geeinigt. _ Der Streit um die Braut. Aus Innsbruck wird uns gemeldet: Eine Fabrikantenstochter aus Men, die mi-t einem Arvgestellten ihres Vaters verlobt war, flüchtete mit einem Bankbeamten, den sie ihrem Bräutigam vorzog, »:ach Innsbruck und sprach bei»: Magistrate vor, um die Böwilligmrg einer Zivilehe zu erhalten, was jedoch mangels der notwendigen Dokumente unmöglich loar. Inzwischen erfuhr der richtige Bräutigam, das; feine Brnut in Innsbruck weilt, und fuhr mit einer Ernmchtignng des Vaters, das Mädchen sofort »rach Wien guvückznbringen, nach Innsbruck, wo er das Paar in einem Hotel aus dem Südtiroler-Platz traf. Er befteÜte ein Auto, ließ das Mädchen unter eine»»: Vorwände heransrnsen und suchte cs >in das Auto zu drängen. Ms das Mädchen um Hilfe rief und Leute herbcieilten, weigerte sich der Chauffeur, wegzufahren. Inzwischen kam auch'der neue Bräutigarn, der sich auf Seite des Mädchens stellte, so daß sich ein heftiger Streit um das Mädchon entsiparm. Gin Wachmann wachte der peinlichen Szene ein Ende und bmchte alle drei zur Polizei. Das Mädchen wurde rmter Begleitung nach Wien gebracht, und mit dom gleichen Zuge sichren auch die beiden Bräutigame nach Wien, wo der Vater des Mädchens nunmeb" die Aiflsäre zu ordne:: hckben wird. 8t« Soldat schießt auf seine Kameraden. Zwei Tote, vier Verwundete. Rom, 4. Mai. In einer Kaserne von P i st o j a hat heute früh ein Soldat des 83. Infanterie-Regiments aus Treviso, der wiederholt wegen Gewalttätigkeiten bestraft worden war und gestern wieder einen Streit mit seinen Kameraden gehabt hatte, mit seinem Gewehr auf seine schlafenden Kameraden geschossen, wobei er zwei Magazme ausschoß. Zwei von seinen Kameraden sind getötet und vier schwer verwundet worden. Der Täler wurde verbaftet. _ Fritsch der Talmudsiklschung überwiesen. Aus Berlin «wird gemeldet: Der Hamm.er» Fritsch ist durch ein Urteil der Zivilkammer des Leipziger Landgerichltes eines gefälschten Zitates aus dem Talmud übe-rführt worden. Fritsch hat im Jahre 19M zehnlausond Mark Belohnung für >den Nachwels ansgesetzt, daß ein in feinen Schriften wiedergegebenes Zitat aus der:: Talmud nicht sinngetrer: übersetzt sei. Der Direktor des Zentralvereines deutscher Staatsbürger jüdifchei: Glaubens, Dr. Ludwig Holländer, hat nun diesen Nachweis erbracht. Als er -daraufhin von Fritsch die ausgefetzte Belohnung voi: zchntaufend Mark verlangte, vertoeigerte Fritsch die .Zahlung. Dr. Holländer echo>b Klage, -stach itayezu vierjähriger Dauer ist der Prozeß in der Berufungslidstanz durchdas Leipziger Landgericht daLm mMichM WrW, dgß MM M ÄWm dvr

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