Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2227 (3.5.1925)
- Date
- 1925-05-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981312--22660-3010097- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
/ Seite 4 Wien, Sonntag Nistel habe ihm cteflacrt. das, ihn die Weißen ouS Bndam'st vertrieben hätten. Nissel habe auch ein Buch über fein „Martyrium" ae,schrieben. Der Rabbiner bat für ihn Veld gesammelt, weil Nissel angeblich nach P a I ä st i n a wollte. Er ist aber nur bis B n k a r c st gekommen. Nissel hat in Bukarest dem Zeugen erzählt, baß ihn Reinitz zu einem Mord veranlassen wollte. Jede Faser in mir, sagte der Oberravbiner. sträubt sich dagegen, Laß ein Jude morden könnte. Mer nach Nissels Geständnis heilte ich cs doch nicht für ganz unmöglich, baß Reinitz gemordet hat. Die Verhandlung wurde hieraus geschlossen. Historische LesMcke. 1. Der Mann mit dem glorreichen Namen. (1848.) -Der Präsident der konstitui-ereliixn, Nationaldersammlung, Armand Morast, erhob sich und sagte: „Fm Namen des französischen Volkes: Irr Anbetracht dessen, daß der Bürger Charles Louis N a p o l e o n B o n a p a r t e, geboren in Paris, die Bedingungen der Wählbarkeit erfüllt, He der Artikel 44 der Verfassung verschreibtin Anbetracht dessen, daß er bei der im ganzen Gebiet der Republik vollzogenen Präsidentemvahl die absolute 'Majorität der Stimmen erhalten hat; -proklamiert ihn die Nationalversamurluug zum Präsidenten der Republik. — Nach dem Wortlaut des Gesetzes fordere ich den Bürgerpräsidenten der Republik auf, sich zur Tribüne begeben und hier den Eid leisten zu wollen."- ,Ach verlese die Eidesformel." ,^Fm Angesicht Gottes, und vor dem in der Nationalversammlung vertretonen französischen Volk schwöre ich, der demokratischen einen und unteilbaren Republik treu ',u bleiben und alle Pflichten zu erfüllen, die mir die Verfassung anferlegt." Der Präsident der Republik las stehend diese ntaipe* statische Formel; dann erhob unter dem andächtigen Schweigen der ganzen Versammlung der Bürger Charles 2onrs Napoleon Bonaparte die rechte Hand, sagte mit einer festen und lauten Stimme: „Ich schwöre es." — Der Abgeordnete Boulay (von der Meurthe), der Dharles Louis Napoleon Bonaparte seit seiner Wildheit kannte, rief: „Er ist ein anständiger Mensch, er wird -sein Dort halten." -Nun verdoppelten sich die Aufmerksamkeit und bas Schweigen. Der Bürger Louis Napoleon Bouaparte rntfaltete ein Papier und las eine Rede vor. In dieser Kede kündigte er das von ihm ernannte Ministerium am and sagte: „Ich will wie Sie, Bürger, Volksvertreter, die Geellschaft in ihren Grundlagen festigen, die demokratischen Institutionen stärken und alle Mittel versuchen, mit.denen inan die Leiden dieses großmütigen und klugen Volkes ändern könnte, das mir einen so leuchtenden Beweis seines Vertrauens gegeben hat. -Meine Pflicht ist vorgezeichnet. Ich werde sie tts ein Ehrenmann erfüllen. Ich werde in allen jenen Feinde des Vaterlandes 'ehen, die auf itiegaTem Wege das zu ändern trachten sollen, was ganz Frankreich eingesetzt hat." Goethes »Faust" im Hebräischen. Von S. Meisels. Fnr Jahre 1663 erschien in der -hebräischen Zeitschrift ,/Hanescher" eine literarische Voranzeige, die in wortgetreuer deutscher Uebersetznng etwa wie folgt lautete: ,/Friede meinen Brüdern und meinem Bolle! Aller Welt und allen Nationen ist der unschätzbare Wert der wundervollen Dichtung bekannt, die Goethe, das Oberhaupt der deutschen Dichter, verfaßt und „Faust" benamset hat. ^Hervorragende Gelehrte bestätigen es, daß in der ganzen Wett keine ähnliche Dichtung existiert umd daß unter den Poesien der Dichter aller Völker und aller Sprachen kein zweites, an Gedanken, Betrachtungen und poetischen Schönheiten Ae ich erhabenes Werk vorhanden ist. Mehr als hundert lesenswerte Bücher und Abhandlungen voll der Weisheit haben anerkannte Forscher, darunter Atänner von Namen. wie Schiller, Schelling, Hegel, Falk, Schlegel, .Humboldt, Dünzer und viele andere geachtete literarische Persönlichkeiten geschrieben, um Ausschluß zu geben über all die Pracht und Schönheit dieser Dichtung in allen ihren Teilen, über die erhabene Weisheit, die sie enthält, eine Weisheit, die eindringt in die Wunder des allerhöchsten Gottes, in die Ordnung der Schöpfung und in die (Geheimnisse der Natur im Himmel und ans Erden, von der Zeder des Libanon bis zum Asop au der Wand. Schon seit langem trage ich mich mst dem (Pedanten, diesen guten Wein in das goldene Gefäß der heiligen Sprache zu gießen. Nun ist mit Gottes Hilfe der (Gedanke zur Tat geworden. und binnen kurzem wird Goethes „Faust" im Hebräischen erscheinen. Es hat durchaus rächt «nt meiner Absicht gelegen, eine wortgetreue „Faust"-Uebersetzung zu liefern, da ich wortgetreue' Uebersetzungen für geschmacklos 'und verfehlt hallte. Ich bin in den Geist der Goethoschen Dichtung emgedvungen und habe alles Erhabene in ihr i-u das Gewand der Heiligkeit gekleidet. Alles hingegen, lvas der Geilst der hebräischen Sprache nicht vertragen kann, habe ich ausgeschaltet und diese Stellen durch erhabene Betrachtungen ergänzt, deren Ursprung im althebräischert Prophetenmnt;n suchen ist." Der' Verfasser dieser Itterarischen Bvrartzeige Uxn° Dr. Max Letteris» em berühmter hebräischer SchrijdMsr Wiener ML»esiien.te1tuns. sind Df. HOPPBAUERS INTMTTUNOITAOLiTTIN von bester Wirkung, angenehmem öeschmack, vollständig UH* schädlich. Die Tabletten stellen eine schlanke, graziöse Figur her, ohne Diätzwang oder Aenderung der Lebsnsweise, prompte Gewichtsabnahmen. Keine Schilddrüse! Depot; Kein AbfH' * Apotheke HUQO BAYER, Wien, I. Wollfette 12 Vom Volktgesundheittamt bewilligt Nr.211 MenaohteeufrienNamsitDr i.onbauer Als er aufgehört bitte 31t sprechen, erhob sich die konstituierende Versammlung und stieß mit einer einzigen Stimme diesen großen Ruf aus: „Es lebe die Republik!" (Viktor -Hugo: „Napoleon der Nein-e."> 2. Der alte Marscha«. (1873.) .,-vereinigten sich 390 Stimmen bei der Wahl des neuen Präsidenten auf den „ruhmvollen Desi-'gt-cn von Reichshofen", den Marschall Mac Mahon. So mar man hier, noch nicht drei Fahre nach der Jmprovisiernng der dritten Republik, wieder so weit, einen .llriegsma-nn an der Spitze zu haben. Es geht nirgends imtnderlicher zu, als auf der Welt, sagt ein leichtfertiges Sprichwort.- Die Nation war sehr arm geworden, daß ihr dieser Name, der Name eines Besiegten, fetzt genügte: für die Zwecke einer Koalition von Parteien, rvelche nur im Haß der Republik einig waren, eignete sich dieser Mann sehr gut, -der keine selbständige politische Ansicht hatte und keinen hohen Ehrgeiz trug, und den sic deshalb mit den Ehrenna-men des „loyalen Soldaten", des ,/modernen Bayard" und anderen überhäuften. Der.Marschall bildete ein Ministerium aus den verschiedenen Bestandteilen der Koalition: T-rlcanisten und Legitimrsten sowie einigen Bonaparti'sten, welche Schv-tt für Schritt wieder Boden ge.wannen.- — Die neue Regierung gab sich als eine Regierung -des Kampfes, welche dem um sich greifenden Radikalismus gegenüber dasjenige aufrcchtzuerhalten und wiederherzustellen habe, was diese Männer die „moralische Ordnung" - nanmen. Sie fand tvenig Widerstand. Die Mitglieder der Linken -und die republikanischen Parteiführer mahnten zu unverbrüchlicher Bervahrung der Ordnung; sie gaben sich die Miene, als vertrauten sie darauf, daß dieses Regiment unter dem „loyalen Soldaten", dem auch sie gelegentlich ein Schmeichclworr sagten, von selbst sich ändern tverde, da die Mehrheit vom 24. Mai sehr klein getvesen, und die Einigkeit der Parreien, ivelche sie gebildet, unmöglich lang Vorhalten könne. Die neye. Regierung trat.--dem Ausland gegenüber sehr zahm auf; der . Herzog von Broglic bestätigte den Vertretern Frankreichs im Ausland einfach ihre bisherigen Instruktionen; -dagegen räumte sie im Innern unter den Präfekten und. sonstigen Verwaltungsbeamten republikanischer Richtung nachdrücklich auf. und das Zirkular des Ministers des Innern B e u l e an die Präfekten sprach es ohne Scheu aus: was die Nationalversammlung vor allem von der neuen Regierung verlange, sei ein von sicherer Hand geleitetes Bettvaltungs-personal, ivelches sich an die und Dichter, der unter den hebräischen Literaten der Sechziger- und Siebzigerjahre des 19. Jahrhunderts eine führende Stellung ernuahm. Kurz nach dem Erscheinen 'der erlvähnten Voranzeige wurde Letteris' ,^Faust"-Uebersetzung unter dein Tßtel ,/B e n A b u j a, eiue de,n künstlerischen Gesetzen und denr Geist der hebräischen Poesie entsprechende Umdichtung des „Faust" von Goethe", der Oeffentlichkeit übergeben. Diese „Fa-ust"»Umdichtung erregte da-mals in den hebräisch lesenden Kreisen -berechtigtes Aufsehen. Die wurde von der Kritik bald übcrinäßig gelobt, bald heftig getadelt. In der gesamten jüdischen Presse tobte damals ein Kanipf flir und Wider diese Uebersetznng. und die Prcßfehden nahiuen schließlich solche Dinrensiane-n an, -daß sich Abraham Bär Go-ttilober, selbst ein 'bedeutender hebräischer Schriftsteller und Dichter, veranlaßt sah, in einer umfangreichen Schrift, „Gerechtes Urteil", Max Letteris und seinen Ben Abuja in Schutz zu nahmen. Ueber die NatnensumtvaMmig von ,Faust" -in Ben Abuja hat Mar Letteris selbst Aufschluß gegeben. Er erzählt, daß er „Tage und Jahre" in der jüdischen Geschichte eine -dein Faust anal ege Figur gesucht l)abe, bis ihm, wie eine göttliche Eingebung", -die Erinnerung an Eli-scha Ben A'b-uij-a kam, der in seinem ganzen Lebenswandel, in seinen philosophisch-skeptischen Grübeleien und. in seinen Verirrungen geradezu als Doppelgänger des Fa-ust bezeichnet tverden tonne. In der Tat war es von Letteris ein künstlerischer Griff, wenn er in Ben Abuja ein -Faustmodell entdeckte. Elischa Ben Abuja, genannt „Achcr" (Gutzkow erwähnt ihn in seinem „Uriel Acosta"), war ein Vorgänger des Dr. Johann Faust. Er erblickte in der zweiten -Hälfte des ersten Jahrhunderts in Jerusalem das Licht der Welt, errang als' Schviftgelelhvter einen bedeutenden Namen, hellenisierte sich später, fiel vom Judentum ab und starb 110 -in Tiberiäs im Alter von 75 Jahren, von seiner Glaubensgemeinschaft als Ketzer verdammt und verstoßen. Der übertreibende Volksmnnd umgab den Namen „Ache^ -mir einem Sagrukranz und machte ihn unsterblich. Einige Vorzeichen denteten darauf hin, daß sich bei Brn Abn.ja die Vkacht des Gesetzes nicht -bewähren würde. Vor seiner E.'b-urt soll seine Mutter von einem Götzenopscc gegessen haben. Auf stiuem Geburtssest stritte» zivei Rabbinen Über pine ItziWW FttW. du plytzitth KV.W» 3. Mai 1926 M. SM Spitze der Konservativen stelle. ,/Sprechen Sie ohne Vs. denken und recht laut aus, auf Ivel che r Seite Ihre Synrzxlthien und nufere -Ansmunterungen sind." Davüiber war kein Zweifel möglich: an allen Ecken und Enden Heckommen es re chrblikanische Präfekten, Maires, Zettungen zu spüvein; selbst die Toten ließ man es entgelten. IN dieser kläglichen Verfassung befindet sich Frankreich im dritten Jahre seiner sogenannten Wiedergeburt. Seine answärtige Politik bietet kein erfreulicheres Bild. Jur Hintergrund aller Gedan-keir aller Parteien steht die Rache an Deutschland.-Ein im Innern zerrüttetes, von Parteien zerrissenes Land, das sich soeben ein ÄrmutS. zeugnis ohnegleichen durch die Ntühseligste Schöpfung einer doch nur eMmcren Geivalt ausgestellt hat, wird auch nur eine sehr schlechte auswärtige Politik haben können, und auch in dieser Beziehung -wird man sagen können, daß die gegenwärtige Regierung Frankreichs die schlechteste ist, welche -daS Land jemals besessen hat." (Oskar Jäger in seinem Nachtrag zu Schlossers Weltgeschichte.) _ ginhenftntg an Marx. Berlin, 2. Mai. Generalseldmarschall v. H i n -d e n bürg hat auf das au ihn gerichtete Schreiben des Reichskanzlers a. D. M a r x wie folgt geantwortet: Sehr geehrter -Herr Reichskanzler! Für Ihr freMidlicheö Schwiben, foa£ Sie am 28. April an mich zu. richten die Güte hatten, spreche ich Ihnen nreinen verbindlichsten Dank aus. Ich ersehe aus ihm zu -iminer Frerrde, daß Sie auf dem gleichen Standpunkte stehen, -den auch ich selbstverständlich im Falle Ihres Erfolges bei der Wahl cingenmn-men habetl «würde. Ihre Wnnsck)« für unser schwer darniedcrliegendcs Vaterland sind die m e -r n i g e n. Mögen sie sich erfüllen durch selst-lose, einigende Arbeit ail'ler, denen Deutschland höher steh-t als die Partei. Mit 'der Vevsichevung meiner besonderen --Hocha-chtu>ng bin ich Ihr ergebener von Hindenburg, Goneralfoldmavschall. Sefteimnisvolle Verhaftungen in Breslau. Breslau, 2. Mar. (Wolfs.) Unter denr Verdachte des Landesverrates hat die politische Polizei gehn Personen aus B r e s l a n u-rrd K a r -l o w i tz verhaftet, die ins N ntersuchungsgefäiMis eingeliefert wurden. Unter den Verhafteten, die verschiedenen Ständen angehören, befinden sich v!uch einige Kau-flcnte. Im Interesse der Voruntersuchung werden wertere Einzelheiten vovVLuisig u i ch t veröffentlicht. __ eine Hitler-Fraktion int Reichstag. Berlin, 1. Mai. (I. T. A.) Die der natronalfozialistlscheir deutschen Arbeiterpartei angohövenden Reichstagsabgeordneten Dietrich-Franken, Gottfried F e d e r, Dr. F r i ck nnd Gregor Straß er haben sich als eigene Gruppe im Reichstag zusammengeschlossen. Diese Gruppe untersteht der Führung Adolf Hitlers, ivähvend die Fraktion der völkischen Froiheitspartei den Weisungen Ludendorsfs gchorcht. ihnen eine hinmAische Feuersänle auf, so daß Achevs Vater, Abuja, entsetzt auSrief: ,Meine Lehrer, wollt ihr mein Haus in Brand stecken?" lieber die Ursache von Ben AbujaS Abfall finden sich im talmndischen Schrifttunr die verschiedensten Lesarten. Mr wahrscheinlichsten scheint mir die Mitteilung!, daß Hn der Märtyvertod einiger Gesetzeslehrer, dessen Tkvgenzeuge er war, au der göttlichen Vovfohnng irre machte. Er vorziveifelte an 'der Gerechtigkeit Gottes, aks er seinen treuen Freund Rabbi Mba unter römischer HenNerShand en!deu> sah. Dem 'berühmten Shnhedviallspvecher Rabbi Chuzpit wurde ivegen seines Vergehens, gegen dar -hadrianische Edikt im Lehrhanse öffenAich doziert zu haben, die Zunge ausgeschnitten und im Stand herumgezerrt. Bei diesem grauenvollen Anblick rief Ben Muja aus: ,^Ut dies die Lehre und dies ihr Lohn? Die Zunge, dte Perlen hervorbvachte, soll den Staub lecken! Wenn dies die Lehre tift nnd dies ihr Lohn, dann gibt eS weder eine Vergeltung noch eine Auferstehung!" Ben Abulja sagte sich hierauf vonr Gesetz los und 'ergüb sich einem Melllosen Le-bewS-wa-u-del. Eine andere Version lautet, daS Studium der griechischen Wissenschaft und das Forschen in -der Lelhre der Gnostiker habe ihn auf Mwege geleitet. Man erzählt von Ben Abuja, daß einst im Lehvhaus, als er -sich von soineim Sitz erhoben hatte, die Schriften der Ketzer" aus scinenr Schoß fielen. Einer >der Schriftgelchvtan führt feinen Abfall auf das eifrige Lesen der Werke .Homers zurück. Ein anderer wiederum 'bestätigt, „griechische Gesänge s-eden nie <W8 seinem Mund gewichen". Er soll die GefetzeSlehrer griiNlnig gehaßt und -verfolgt haben. Einmal drang A-cher in ein Schul Ha us und trieb die Jugend aus -den Mauern. „Wozu nrüht ihr euch mit denr Gesetz?" schrie er, ,-ivevdet lieber Baumeister, Zimnrerl-eut«, Ackerbguern, Schneider!" Uin gegen das Gesetz zu demonstrieren, ritt er an einem Bers-öhmuigstag, der auf einen Sabbat siel, an dem Allerheiligsten vorbei — also eine dro'rfache Gesetzesübertvotung., In Acht und Bann getan, wurde Ben Abuja -von feinen Volksgenossen aufs strengste gomiedyn. Nur fein. Schüler, Rabbi Meir, Dozent an der Hochschule zu Dkbe. rias, hing an ihm mit inniger Liebe. Es wird erzählt: Eines Sabbats hielt' Rabbi Meir im Lehrhauö bent iWMi* chm Vortrag. Da wurde ihm mttgeteitt, Ben dlbuija stehe draußen. Rasch unterbrach er seinen Vortrag und oM tzttWH. LchM Md KMsr« Mbcha W Wck. MÜfl