Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2224 (30.4.1925)
- Date
- 1925-04-30
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr. 2982 SSfett, DonnerMg r Zeuge: Ich gtaw&e, daß er diese Abfertigung schon KekomWen hat. Ms nächster Zeuge wivd Obevbauvat Ing. Robert Stricker einvernommen. Er berichtet von dom Besuch des GsnevaGireltors Flach bei ihm, der den Zweck hatte, im Interesse der „Gefia" weitere Artikel in der „Wiener Morgenzeitung" zu verhindern. „Ich habe Herrn Flach gesagt, daß mich die „Gefia" nicht so sehr interessiert wie die Person des Sachverständigen Ro-th. Daraus hat er mir die Korrospondenz mit Roth vorgelegt und mir mitgeteilt, daß Roth im Einvernehmen mit der „Gefia" pro 16. August seinen Posten verlassen habe, obwohl er bis 31. Deyomlber hätte Dienst machen sollen. Ich habe denr Generaldirektor Flach gegenüber Bedenken geäußert, denn ich hatte den Eindruck, daß das Gericht bezüglich der beiden Sachverständigen so vorgegangen ist, als ob es Nicht volle Klarheit schassen wolle." Bors.: Haben Sie geglaubt, daß die Bestellung des Roth §n dieser Absicht ausrecht erhalten wurde? Zeuge: Jawohl, das war meine Ueberzeug u ng. Bors.: Woraus hat sich diese Ueberzengung gestützt? Zeuge: Die Sache mit der „Gefia" ist ja schon längst durch die Indiskretion der „Börse", welche den Bericht des Kriogswuchcramtes veröffentlichte, bekannt geworden und jeder Untersuchungsrichter mußte wissen, daß die „Gefia" an Wollersdorf ein Interesse hatte. Verteidiger: Was wurde in der „Börse" über die »Gefia " berichtet? Vors.: Diese Frage lasse ich nicht zu. Verteidiger: Was wissen Sie von der Affäre Buchwald? Zeuge: Durch unsere Recherchen hüben wir erfahren, baß bei der Enthübung des Buchwald nicht o r d n u n g sgemäß vor gegangen wurde. Ich -habe Herrn Buchwald darüber befragt und er hat mir gesagt, er sei enthöben worden, weil er den Angeklagten unbequem war, und hat mir den Bescheid des Landesgerichtes vorgewiesen. Ich wollte Details tvissen, doch Buchwald erklärte mir, er sei durch das Amtsgeheimnis gebunden. Ich habe ihn nunmehr gefragt, ob es richtig sei, daß er wichtige Entdeckungen gemacht hat. Darauf meinte B u ch w a I d, wenn man ihn Massen hätte, wären dem Staat Milliarden gerettet worden. Da er weiter nichts sagen wollte, halbe ich an ihn Fragen gerichtet, insbesondere die Frage, öb es wahr sei, daß er ein Magazin mit wichtigen Beständen ausgenommen halbe, das im Uebergabsverz e i ch n i s gar nicht enthalten war. Kommerzialrat Buchwald hat das nicht in Abrede gestellt. Bors, (zum Verteidiger): Herr Doktor, das können wir ja bei der direkten Befragung des Kommerzialrates Buchwäld erfahren, wenn er von seinem Amtsgeheimnis entbmtden wird. Verteidiger: Ich will mich nur sichern. Ich hege nämlich den Verdacht, daß inan den Kommerzialrat von seiner Stillschweiigenspflicht nicht entheben wird. Der als Zeuge geladene Chefredakteur Alexander W e i s z vom „Abeird" ist nicht erschienen. Verteidiger Dr. Plaschkes beantragt die neuerliche Ladung dieses Zeugen, Beffchaffung des ganzen Wies Sklarz und Genossen vom Landesgericht in Strafsachen, Einschreiten beim Präsidium des Landesgerichtes wegen Enthebung der Sachverständigen Buchwald und Roth von ihrer Verschwiegenheitspflicht, Vernehmung des Staatsanwaltes Kadecka über die Szenen beim Untersuchungsrichter Obevlandesgerichtsrat Dr. Wetz und nenerliche Vernehmung des Sachverständigen Buchwald über die vom Zeugen Oberbauvat Stricker mitgeteilten Tatsachen sowie des Sachverständigen Roth behufs Vochaltes der von Generaldirektor Flach gemachten Aussagen. Der Staatsanwalt spricht sich gegen diese Anträge aus, worauf der Vorsitzende den Beschluß ans Abweisung sämtlicher Beweisanträge einschließlich des Antrages ans Vernehmung des bereits sngelassenen Zeugen Alexander W e i s z .verkündet. Hierauf folgen die Plaidohers. Der Chef der Pressestaatsanwaltschaft, Hofrat Doktor S ch w a r tz, bespricht sehr eingehend die inkriminierten Artikel und weist darauf hin, daß das Landesgericht für Strafsachen trotz aller durch das Belveisverifahren zutage getretenen Tatsachen von dem Verdacht befreit sei, eine inkorrekte Handlung bei der Bestellung der Sachverständigen begangen zu haben. Alles, was hervmigekomnren fei, konnten die Richter zur Zeit der Bestellung und auch bis 'in die letzte Zeit nicht wissen. Deshalb sei es ' unzulässig, von einer Vertuschungskomödie zu sprechen und davon, daß Kommerzialrat Buchwald deslhaltb albberufen worden sei, weil er seine Aufgabe zu ernst genommen halbe. Der Staatsanwalt bittet um Verurteilung des Angeklagten, weil er das Landesgericht für Straffachen vom Verdachte reinigen ntiülffe, s ich au irgend welchen Machenschaften beteil i g t z u h a 6 e n. Sachverständiger Bnchwald sei als Konkurrent abberufen worden und bezüglich des charaktervollen Sachverständigen Roth habe kein Anlaß bestaitden, ihn seines Amtes zu onchoben. In eiirvm sch>v eingehendeit Plaidoper schildert Verteidiger Dr. Plaschkes, daß der Wahrheitsbeweis dem angeklagten Redakteur zur Gänze gelungen sei. Es sei bewiesen worden, daß Ing. Roth, noch während er zw» > Sachverständigen bestellt, wurde, Beamter der „Gefia" war, Es sei ferner bewiesen worden, daß die „Gefia" eine der größ- - teil Abttchmeriimen der Wöllersdorser Werke war und etwa _ Wiener Mokaenzeituna._ um ein Drittel des Schätzungswertes große Warenmengen erworben hat. Die «eine Differenz von 10,6 Milliarden sei gewiß nicht mit einer Handbewegung abzutnn. Es sei auch bewiesen worden, daß Roth zur Zeit seiner Ernennung kein beeideter Sachverständiger war und nicht auf das Gutachten der Handelskammer, sondern auf Grund von Empfehlungen, und seien es auch Empfehlungen d i e n st l i ch e r Art, seine Bestellung erhalten habe. Ter Staatsanwalt hat die Frage aufgeworfen, wo man einen Mann finden sollte, der mit« Wollersdorf nicht verhandelt fei? Die Frage sei berechtigt. Kommerzialrat Bnchwald sei' mit Wöllersdorf nicht verhandelt gewesen. Deshalb sei er abberufen worden. Ing. Roth fei durch die „Gefia" mit Wöllersdorf stark verhandelt gewesen und habe von den Geschäften der „Gefia" ntit Wöllersdorf noch einen Gewinnanteil zn fordern. Wenn sich der Staatsanwalt darüber aufrage, daß die Bestellung des Herrn Roth den Eindruck erwecke, daß es sich nicht um eine Untersuchung, sondern um eine Dertnschungskomödie gehandelt habe, so ntüsse nach diesent Beweisverfahren jeder, der der Verhandlung ntit Aufmerksamkeit gefolgt ist, denselben E i n d r tt ck g e w i n n e n. Dieser Vorwurf der Vertitfchuitgskontödie bezieht sich jedoch nicht auf das Landesgericht für Strafsachen, sondern auf die Herren Angeklagten, welche einen ernsten und objektiven Sachverständigen durch nichtige Vorwände beseitigten und den Ing. Roth in keiner Weise berührt haben. Wenn die Staatsanwaltschaft sich weiter über die Behauptung der „W i e n e r M o r g L n z e i t u n g" alteriert, Bttchwald sei geradezu deshalb seines Anttes entkleidet worden, weil er ein umfangreiches Beweismaterial zutage gefördert habe, so fei diese Behauptung durchaus der Wahrheit entsprechend und der Borwurf nicht gegen das Landesgericht, sondern ebenfalls gegen die Angeklagten gerichtet gewesen, welche in Kenntnis der vorzüglichen Sachverständigenqualitäten des Kommerzialrates Buchwald diesen atts dem Wege geräumt hatten. Und wenn der Artikel schließt, daß die Angeklagten diese Handlungen gesetzt haben, weil die Herren Betrüger e'ben alles könttett, so sei dem Wortlaut des Artikels mit aller Entschiedenheit beizupflichten. Es ist wahr uttd das Verfahren, hat es bewiesen, daß die Herren Sklarz und Genossen alles können, denn sie konnten einen einwandfreien Sachverständigen beseitigen, weil er Warenvorräte ans Tageslicht gebracht hat, welche im Ueibergangsverzeichnis nicht enthalten waren und die nicht ausgefuudeu werden kotmten. Was den Ingenieur Roth betrifft, so sei durch dieses Beweisverfahren seine mangelnde Eign ung zum Sachverständigen in der Angelegenheit Wöllersdorf mit aller Deutlichkeit erwiesen worden, denn er war der Einkaufschef der „Gefia" und er hat nach den Angaben feines Generaldirektors von dem Geschäft gewußt uttd indirekt daran mitgewirkt. Wenn feine Bestellung von eittem Zeugen damit begründet wird, daß er ein besonders charaktervoller Herr sei, so sei die Sache mit dem Krankheitszeugnis nicht gerade ein Beweis dafür. Der Verteidiger beantragte schließlich den Freispruch des Angeklagten, da noch selten im Gerichtssaal die Wahrheit so lückenlos bewiesen wordett sei, wie in diesem Prozeß. Der Richter verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von zehn Schilling und führte itt seiner Begründung aus, daß alles, was in diesem Verfahren erwiesen worden sei, nicht ausreiche, das Landesgericht für Strafsachen einer Beteiligung an der Veriuschungskoinödie und an einem Sachverständigenskandal zu bezichtigen, weil aus Grund der Aussage . der beiden Untersuchungsrichter sestgestellt werden ntuß, daß das Landesgericht bei der Bestellung des Sachverständigen Roch von den jetzt hervorgekommenen Umständen nichts gewußt habe und bei der Berufung des Sachverständigen Bnchwald g ie b c et t war durch den einverständlichen Antrag des Verteidigers und des Staatsanwalts. Schließlich fei bei der Abberufung des Sachverständigen Bnchwald darauf Bedacht zu nehmen, daß er sich immerhin itt eittem gewissett Sinne als Industrieller einer ähnlichen Branche das Mißtrauen der Angeklagten zngezogen habe. Verteidiger Dr. Plaschkes meldete die Berufung in puncto Schuld und Strafe und aus Nichtigkeitsgründen an. Der Staatsanwalt gab keine Erklärung ab. — Die Verhandlung hatte über fünf Stunden gedauert. Reue Krawalle an -er Wiener Technik. Der Sündenbock. Am Montag und gestern haben hakenkreuzlerifche Studenten an der Wiener Technik sich durch harmlose Aufrufe, die von sozialistischen Kollegen verteilt wurden, „provoziert" gefühlt und foatüuf in akademischer Weise, da's heißt rnit Prügeln und den rüdesten Beschimpfungen, reagiert. Soweit ging alles den bei Hakenkrenzlern gewohnten Gang. Notwendig aber ist es, auf eine Tatsache hinznweisen, die zwar glei-chfalls immer eintritt, an der aber gewisse jüdische Kreise gern Vorbeigehen. Kaum waren nämlich, sowohl ant Montag als auch gestern ,die sozialistischett Studenten von ihren „völkischen" Kollegen hinausgeprügelt worden, als sich u n t c r st i l l e r D u l d u n g des R e k t v r a t s beim einzigen offen gebliebenen Tor eitle Gruppe der Völkischen als Wache etablierte, und die Stttdenten, die zn den Vorlesungen wollten, unter Kontrolle stellten. Nun wurde aber beileibe keiner nach seiner politischen Einstellung gefragt, wie man es bei einem Zwist zwischen nationalen und sozialistischen Gruppen erwarten müßte: gefragt wurde bloß, ob der Einlaß- . SO. APM 13Rj » begehrende Jude fei ober tt i ch t. Auch in allen Reden der völkischen Führer war der Nachdruck keinesfalls auf die Gesinnung, sondern auf die »Masse n zu gehör igke it" gelegt. Sowohl in dett Reden als atrch in den Flugschriften der Hakenkreuzler dominiert die Phrase vom „Kampfe gegen die Rassenfrcmden". Das ist ein sehr geschickter Schachzug. Die Hakenkreuzler wissen, daß sie ans den atttisemitischett Instinkt der deukschösterreichifchett Sozialdemokratie jederzeit rcchiten könnett, und sie hüten sich, die Grenze zu vcrletzett. Die jüdischetr 'Sozialisten können verprügelt werden, die anderen sind durch ihre Partei geschützt. Es nützt den Juden nicht das geringste, daß ihnett die sozialLemokratifchen Abgeordneten von Zeit ztt Zeit eine energische Rede halten. Nur die Stärkung der jüdischen Stndenten-- vereinigungen kann Abhilfe schaffett. „Schwavmttnie" voe der Technik. Dte Krawalle, die schon am Montag zwischen sozialistischen und hakettkrenzlerischeit Studenten 'dcgonuett hatten, wiederholtett sich gestern vornttttags i tt v c rstärkte m Umfang. Schon vor 8 Uhr sah man eine Reihe von nationalen Hochschülern, nt i t K n it 11 c [ tt bewafs tt e t, vor dem Tore der Technik. Nach 8 Uhr begann ein starker Zuzug von Hakenkreuzlertt, der keineswegs atts Techniker beschräitkt blieb. Int Gegetttcil, die Majorität bildeten U n i v e r s i t ä t s h ö r c r und Studenten der Hochschule für Bodenkultur sowie jener für Welthandel; sämtliche zum Kampfe gerüstet. Es wurden eine Reihe von Älnfprachen gehalten, in welchen das von den Sozialisten am Montag verteilte Flugblatt abfällig besprochen wurde, vor -altem aber in wüstester Art auf die Inden geschimpft wurde. Als ttach 9 Uhr einige sozialistische Stttdenten neuerdings mit dem Verteilett von Flugschriften vor der Technik anfingen, kam cs ztt den ersten Rencontres. Unter dent Rufe „Ju d e n h i n.a us!" formierten sich die Hakenkveuzler in der Aula und vor dem Tore und drättgten alle Sozialisten, aber auch alle nichtsozialistifchen Inden unter wüsten Beschimpfungen und Stock h i e b e tt auf die Gasse. Vor dem Tore hatten sie ein S p a l i e r gebildet, das alle Heransgedrängten -Passieren mußten, tvobei diese weit e reu tätliche n Angriffen aüsgesetzt tv-aren. Das Spalier schloß sich damt und verhindert e, daß die „raffenfremde tt" Stttdenten, die auf die Technik gekommen waren, um B o r l >e s u n g e Tt ztt hören, in das Gebäude hinein konnten. Das st a r k e W a ch e a n f g e b o t hatte k e i n e Möglichkeit, einzugreifen, da das bekannte Verbot, akademischen Boden zu betreten, sie daran hinderte. J-n einer Ansprache bezog ein Führer der Ha-kenkrenzstudenten auch das Trottoir vor der Technik in beit Begriff des akademischen Bodens ein und verlangte, daß die Polizei sich von diesem znrückziehe. Sonderbarerweise folgte die Wache b c r e i t w i l l i g dieser Aufforderung. Da die Hakettkveuzler sich wahrscheinlich, wie itt jedem Falle, so auch in diesenr, als Angegriffene hiniftelleit werden, muß f e st g e st >e il l t werden, daß den v i c l e n h u ttdert Hakenkrenzlern kaum zwanzig bis d r e i ß i g S o z i a l i st e n gegenüberftanden. In dett Kreisen der studierenden Höver herrscht über den Terror der Hakenkreuzler, die jedes ruhige Arbeiten durch ihre Aktionen gegen ,M a s s e n f e m d e" v e rh i n d e r n, größte Erbitterung. Das R e k t orat hat bisher keinen einzigen Schritt nnternommen, um derartige Akte unmöglich zu machen. Da's Rektorat ist nicht offiziell informiert. Der 14. SioniMottotei Ein Schreiben der österreichischen Bundesregierung. Die I. T. A. meldet: Nach Abschluß der Berhattdlungett zwischen dem Landeskomitee der österreichischen Zionisten und >der Bundesregiorung betreffend die Abhaltung des 14. Ziom>stettkongresse's im August dieses »Jahres itt Wien richtete der Bundeskanzler D r. R a m e k ein Schreiben an den Präsidenten des Landeskomitees, in welchem es heißt: . „Ich nähme mit Vergnügen Kenntnis von 'dem Wtrnsch der Zionistischeit Exekutive, dett Ziotti-stettkongreß diesmal in Wien abztchaltctt, und versichere, daß wir die Abhaltung einer so großen internationalen Znsammettkunft in Wien auf das lebhafte st e begrüße n. Die Bundesregierung wird diesem Kongreß, wie a l l e n ähnliche n i n t e r n a t i o n a l c tt Tag u ng e n, möglichste Fördernng angedeihen lassen." Die Verlhandlungen ntit der BundeZ-regiernng betrafen Begünstigungen feitett's des HandelAminifters Doktor Schür ff betreffend Zuweisung von staatlichen Gebäuden für die Tagung der Kongreßkommissionen, Ermäßigung von Visen und Fahrte>n, Einrichtung eines Post- und Telegraphondienstes im Kougreßgebättde, zionistisch>en Bahuhofdienst, ausreichenden Sicherheitsdietlst nfw. Das Plenum des Kongresses wird im gkoßen Konzerthaussaal tagen, die Eröffnuttgssitzung wird in einem der historisch denkwürdigen Wiener Ge'bände 'stattfitlden. Im allgenleinen beweisett Regierung und Staatsäntte.- großes Entgegenkomnten. Ein Attentatsplan gegen Shamberlain? London, 29. 'April. (Havas.) Wie die Blätter »Eden, sei ein a n s ch e i tt e n d von k o nt m u n i st i s ch e r S e i t« geplantes Komplott zur Ermordung C h a m b e r l a i n i aufgedeckt worden. Eine hiesige auswärtige Gesandtschaft soll den Behörden von dem Komplott Mitteilung gemacht haben. Das auswärtige Amt hülle sich in Schweigen, doch soll später eine offizielle Verlautbaruno erfolaeit.