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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-30 · Heft 2224 (30.4.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2224 (30.4.1925)
Date
1925-04-30
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wen, Donnerstag GUMMIMXNTEL Spielballe, Gummischuhe und Gummiwaren aller Art zu Fabriksprelseu! SPIRMANN & HOROWITZ Wien, H. Bez., Taborstrasse Nr. 11b — Telephon Nf. 47-0*86 Zeuge: Ia. Kraftwerke, Heizanlagen nnd Iustallationsgegen stände. Vors.: In welchem Werte? 8 « « g e: Das kann ich nur annähernd sagen. Inr Werve don ein paar Millionen. Bert.: Millionen? Zeuge: JawoU. Be-rt.: Hat Ihnen der Sachverständige Buchwald Mttolluing gesnocht, daß er etwas besonders Wichtiges in Wölkersdorf gefunden hat? Zeuge: Ich gfaußc, nach Mer Einthebmvg hat er mir «war erzählt. Bert.: Das hat er Ihnen erzählt? Zeuge: Darüber gebe ich keine Auskunft. Als nächster Zeuge wird OberlandesgßrichtSrat Dr. Wetz, der die Untersuchung in der Wöllersdofer Affäre in der Zeit, in der Oberlande SgevichlOvat Doiftor Kielhof ans Urlaub war, führte, venrommmr. Cr sagte «u§: Die Sachverständigen Roth uu-d Buchw ald sind wiederholt bei mir loogen Insormatimren erschienen. .Ich Ixibe ihnen aber nrangels genauer Kenntnis des Aktes diese Informationen nicht geben Knnm und habe deshalb eine Bosprechmig der Sachverständigen mit dein Vizepräsidenten Dr. Sichtnger zustande gebracht, an Ivelchcr ich teilnahm und bei der Dizapra,'ident Eichinger dir von von Sachverständigen gÄVünschten Informationen erteilte. Die Sachverständigen sind zweimal nach Wollersdorf gefahren. Rach dem zweiten Besuch in Wöellrsdorf berichtete :nir der Sachverständige B n ch w a l d über den Zwischenfall nrit dein Chef der Firnva Honsel, welcher ihn zur Besichtigung des Betriebes nicht habe zulasse -n wollen. Nachträglich erschien Rechtsanwalt Dr. Benedikt und protestierte dagegen, daß Buchwalid als .Konkurrent des -Hsnstl Sachverständiger bleibe. Er hat diesen Protest auch dem Präsidenten A l tmaun mit geteilt. Zwo: Tage später kam Staatsanwalt Hofrat Dr. Kadecka vom Urlrrab .zurück und informierte sich bei mir über die Mtenlage. Ich teilte ihm die Bestellmrg des Kondnterzialrates Duchwald mit. Er war über diese Bestellung. sehr indigniert und bomerkre, er wolle mit Herrn Bnchwald nicht;usam men arbe ite n. Sr halbe mit ihm einen Auf? tritt vor Gericht gehabt. Herr Buchwalld passe ihm nicht. Ich erwähnte mm, daß auch Verteidiger Dc. B e n cdikt gegen Buchwald protestiert habe. Darauf begrüßte Staatsanwalt Kadecka lebhaft den Antrag dos Verteidigers Tr. Benedikt und ersuchte mich, ich solle ihm den 2kkt Altschicken. Er werde einem Antrag auf Mberufung des Sachverständigen Buchwald zufbmmren. Darauf stellte ich bei der Ratskammer den Antrag auf Enthebung, weil BuchwÄd ein .Konkurrent des Honsel sei. -Staatsanwalt: Hat Buchwald auch nÄht noch andere Anstände gehabt? Zeuge: Boi der Unterredung mit denn GHePvaisidenten Dr. Eichinger äußerte er sich über die Augsklayten, die Leute sind lauter Verbrecher und gehören eingesperrt, sie haben den Staat betrogen. Nach foiner Enthebung sprach er beim Präsidenten Altmann vor und soll dort gesagt haben, er verstehe die Staatsanwaltschaft nicht. Er sei doch der StaatSantwalt unter den Sachverständigen. Daraufhin soll Präsident Altmann gesagt haben: Hofvat Immendörfer wird das Geschäft dos Staatsaniwältes schon selber treffen. Wir brauchen nicht zwei Staatsanwälte. V e rHaben Sie nicht auch Mtckhlmugsgrnu.de für Roth erfahren? Zeuge: Nach der Enthebung ist Buchwald bei mir erschienen und hat mir mitgett-ilt, daß Roth noch am 15. August Beamter der „Gesia" war, daß er 'dort Prokurist oder Direktor sei und höchstwahrscheinlich ^mit den großen Einkäufen der „Gesia" in Wollersdorf viel zu tim gehabt habe. Ich habe darüber ein Protokoll ausgenommen und den Roch darüber befragt. Ingenieur Roth sagte mir, er sei in Unfrieden von der „Gesia" geschieden und hatte von den WöllerSdorfer Geschäften keinen Vorteil. Verteidiger: Wie sind Sie zum zweiten Sachverständigen, Baurat Drexler. gekommen? Zeuge: Den hat mir Ing. Roth enchfohlen. Er ist auch in der Liste als beeideter Sachverständiger enthalten. — Verteidiger: Hätten Sie ihn auf Grund der bloßen Empfehlung des Ing. Roch zum Sachverständigen bestellt, auch ivenn er nicht in der Liste enthalten gewesen wäre? — Bors.: Diese Frage lasse ich nicht zu. — Verteidiger: Wir haben bisher gesehen, daß eine Ernpsthlung allein genügt, l)älte sic i» diesem Falle auch genügt? — Zeuge: Das weiß ich nicht. — Verteidiger: Warum, Herr Zeuge, kommt Ilire Unterredung mir dem Staatsanwalt Kadecka und die Bemerkungen des Buchsachveri'tändigen beim Vizoprsidenten im Akt nicht vor? Zeuge: Weil ich mich bei der Ablehnung bloß darauf gestützt habe, daß Buchwald «Mn Konkurrent des .Honsel ist. Aller andere waren bloß Imponderabilien. — Verteidiger: Sie haben aber im Beschluß fostgestellt, daß der Verdacht gegen Buchwald unbegründet ist. Warum haben Sie den Antrag nicht .zurückgewiesen'? — Zeuge: Da Verteidiger und Staatsanwalt irbereiil gestimmt haben, konnte es auch mir recht sein. — Be rieidiger: Es wurde also mU zweierlei Maß gemessen? Wiener Moraenzettrma. 1 Vors.: Ich weise diese Bemerkung zurück. — Verteidiger: lind ich wied.'rhoie, daß man den Buchw-ild abgezogen hot, obwohl gegen ihn keine Gründe Vorlagen, und daß man Roch belassen hat, obwohl schwerwiegende Gründe gegen ihn Vorlagen. Was haben Sie nrit dom Akt bezüglich des Sachverständigen Roth getan? — Zeuge: Nach Aufnahme des Protokolls habe ich mit der Sache nichts mehr zu tim gebab!. Da ist Dr. Kirlhof schon prrückgekommen. Dr. Kielhos wird neuerdings oinvernommen. Verteidiger: Sind Ihnen keine Bedenken über di« Person des Ing. Roth aufgestiegen? — Zeuge: Ich Hab« keine Zweifel an seiner Qualität finden können. — Verteidiger: H<vben Sie die Ablehnung weitevaelctlet und den Akt "dem Staatsanwalt vorgclcgi? — Zeuge: Ich habe einmal mit dem Staatsanwalt gesprochen und ihm von der Sache erzählt, darauf hat er gemeint, er habe gegen Ing. Roch nicht- «inzuwmden. — Verteidiger: Warum haben Sie darüber im Akt nichts bemerkt? — Zeug«: Ich habe eS nicht für notwendig gefunden. — Verteidiger: Als dann später die ungeheuren Käufe der „Gesia" bekannt wurden, haben Sieauch da nicht» gegen Roth getan? — Zeuge: Da war es schon zu spät. Der nächste Zeuge, Kommerzialrat Bernhard Buchwald, gibt an: Ich bin ständiger beeideter Sachverständiger. MS mir meine Enthebung mitgeteilt wurde, fragte ich beim Präsidenten Altmann an, warum dies geschehen fei. Mir war die Sache sehr unangenehm, da ich dieses Mißtrauen für meine schwere ernste Arbeit nicht verdiente. Präsident Mtmann sagte mir, die Angeklagten hätten sich gegen mich als Konkurrenten der Wöllersdorfcr Werke ausgesprochen. Ich meinte, es sei eine Lächerlichkeit. Darauf sagte Präsident Altmann, er brauche keine zlvei Staatsanwälte, ich sei zu st r e n g. — Staatsanwalt: Haben Sie nicht dam Präsidenten gesagt, Sie sind der Staatsanwalt unter den Sachverständigen? — Senge: Es ist möglich. — Staatsanwalt: Haben Sie nicht dem Vizepräsidenten Eichinger gegenüber eine Bemerkung gemacht, daß alle Angeklagten Verbrecher sind? — Zeuge:-Nein. Es hat sich um den speziellen Fall einer Verhaftung gehandelt und von dem Manne habe ich gesagt, man soll ihn einsperren, er hat den Staat nach meinen Erhebungen um Milliarden betrogen. Im allgemeinen -habe ich das nicht gesagt. — Verteidiger: Haben Sie einmal einen Zusammenstoß mit dem Staatsanwalt Kadecka gehabt? — Zeuge: Den Herrn kenne ich nicht. — SBotf.: Sie sollen einmal wegen Wachebeleidignng angeklagt gewesen sein. — Zeuge: Ja. Ich habe einmal ornTelephonsräulein beleidigt und bin fr ei gesprochen worden. Wer damals Staatsanwalt war, weiß ich nicht. — Verteidiger: Haben Sie nicht benr Untersuchungsrichter Dr. Wetz bezüglich des Ing. Roth Mtteiümgen gemacht? — Zeuge: - Er hat mir seine Bisiterrkarte gegeben und darauf den Vermerk „Direktor der Gesia A.-G." d u r ch g e st r -i ch c n. Das ist mir ausgefallen. Dann ist mir ausgefallen, daß er in WöllerSdors, als wir dort zu tun hatten, mit den Beaniten der „Gesia" vermehrt und sehr freundschaftlich gesprochen hat. Schließlich habe -ich erfahren, : daß er mich -immer in Diensten der „Gesia" sei. Und ich wußte doch, daß die „Gssia" eine Tochtergesellschaft von WöllerSdorf ist und ungeheure Käufe dorr getätigt hat. Ich Hab-: über diese mich sehr merkwürdig berührenden Dinge zunächst Stillschweigen bewahrt und sie dann nach meiner Enthebung dem Untersuchungsrichter Dr. Wetz mitget-eilt. Was er getan hat, weiß ich nicht. — Verteidiger: Sie wurden enthvben, weil Diie angeblich ein Konkurrent des Honfel sind. — Zeuge: Honsel erzeugt Aluminiumgeschirr und -Bestecke und ich Bronzetvaren. Daß das eine Konkurrenz sein soll, begreife ich nicht. — Verteidiger: Ich auch nicht. Aber man hat Sie eiben mit allen. möglichen Mitteln hinaus-bvirlgen müssen, weil Sic ein objektiver, uut auf di« Interessen -des Staates bedachter Sachverständiger sind. Das hat den Herren Angeklagten nicht gefallen. — Zeuge: Das ist schon möglich. — Verteidiger: Haben Sic Dnlge gefunden, die andere Sachverständige nicht gefunden haben? Haben Sie wertvolle Objekte unb Materialien gefunden? — Z e u g e: Darüber kann ich nicht ausfagen, solange mich der A -mtseid bindet. — Verteidiger: Ich werde einen diesbezüglichen Antrag stellen. Ms nächster Zeuge wild der Sachverständiae Ing. Oskar Roth vernommen. Er erklärte: Ich wurde am 18. August zum Sachverständigen für Wöllresdorf bestimmt. Damals war ich noch .Prokurist der „Gesia", aber in gekündigter St-elluug, mein Dienstverhältnis hätte bis zum 31, Dezember 1924 dauern sollen. Ich bin am 1-5. Mligust ausgetreten. Boi der „Gesia" war ich sott Hk-ovember 1920 an'gcst-E und wurde gekündigt, weil ich Differenzen mit dem Generaldirektor Flach hatte. Die Kündigung erfolgte am 90. Juni und am A. Deze-iniber sollte mein Vertrag eichen. Ich war mit öVs MM-onen Kronen Monatlich gegen halbjährige Kündigrrng angestellt nird hcvtte 2»/, Prozent Tami-e-meu vom Brnttogewlnu und?lu'sprn-ch auf oine Abfertigtmg. Da mir das Verhältnis nuangenchm war, legte ich Ende Inn! e i n ä r z t l i ch e s Z e n g u i 8 vor, ioonach ich vier Wochen Urlaub wegeit schwerer Nervosität benötigte. Dieser Ur-läarb wurde mir gewährt, ich habe ihn aber nicht angetreten. Am 9. August «kam eine Ginignng znstä'nde, tvormch ich am 18.?lugüst a-ustretr-n sollte. Ich bekam mein Gehalt ftir das ganze Jahr und habe heute noch Anfprinh <mf 2'/, Prozent Tantbennen und auf eine Mser-rigun-g. Bors.: Was hat die „Gefm" in WöllerKdorf gesMft? S «uge; Inr März IM ^esfelaulagen, straftMagon und 30. AM 1925 Nr. 2LS4 - -■«- -■ ■■■------—— - ■■ ------\ 7raget m Schuhei mit eingebautem „BGr*on“-Gumnii-Absatz Hotzanl-agsn, sowie Inlstäklati onsum tsriail ,m 21.090 Psmrd oder 6,3 Mll-imden Kwnen. Dorf.: Hatt«r Sie emven Bovt-eil aus d-ivsam Geschäft? Zeuge: Ich halb« dar Geschäft nicht albg^schlossen. Das Geschäft hat der Generaldirektor selbst albgeschloffen. V 0 r s.: .Haben Sie es nicht für i n? 0 m Pa t i b e l gehalten, trotz dieser D-orbindttng mit der „Gesia" Sachverständiger zu sein? Z e u g e: Ich hatte ja keinen Vorteil von diesem Geschäft. Bert.: Aber Tantiemen und Abfertigung. Ist cs richtig, daß Sie doch einen materiellen Vorteil von diesem Geschäft zu erwarten hatten? Zeuge: Das ist schwer zu sagen. Wenn etwas im Laust -des Jahres 1921 verkMft Mrr-de, hallte ich davon .;>vei Prozent Tantstmen zu erhalten. Bert.: Mövi-Ä waren die Sachen, welche die gekauft hat, taifäWch wwt? Zeuge: Das weiß ich mcht. Bors.: -Wa-r der Ka-nf günstig? Zeuge: Ja, sehr günstig. Bert.: Ist es richtig, daß der Schätznn-gs»vcr-t dieser Waren 16,7 Milliarden Kronen brtra-gan hat? Zeuge : Darauf -gebe ist feine An «wort, dadurchschnerde.t mein Gutachten. Bert.: Ist .Ihnen befaimt, wieso Sie i-um Sachvevstän- Vige-n bestellt wurden? Zeuge: Ich glaube, weil ich früher Direktor der Sack)- 'de-nwbrliisi'evu.ngscmslolt war. und vielleicht auch, weil ich -Urei war. Bert.: Mer Sic waren doch so kwauik? Zeuge: Krank war ich mir für die „Gesia", aber ohne ebnen Dorgefotzt-eu nnd in frischer Äust °Kouu>te ich mbobt-on. Gert.: Sind Sie ans Gvimd einer Bersinbavung m>rt Generaldirektor Flach «nsgstrcisn. \m das SachvorstcbMgervamt zu übernehmen? Zeuge: De-m Gcneralldivektvr Flach ha!b ich nicht gesagt, daß ich Sachversbäudiger für WöllerÄdorf werde. Nun wird GeneraldrrÄtor Artur Flach von der ,M-fia^ vernonvnen. Gr führte au§: Wir halben im März 1921 -größere Käufe um 21.000 Pfund mit den Wvllersdcwst-r Werken abgeschlossen und honte noch lleberwachungsbsamte uud -Beamt!-u > -neu draußen i-n Wöllersdorf sitzen. Ing. Roth war a n diesem Kanf als Leiter des Giukaufsbureaus insofern b e t e i l i g t, als ich ihn, obwohl ich die -Verhandlungeil «fleht führte, als Sachverständigen hevcmzog und rmr sein Gut- -achteu fragte. ' Vors.: War das ein g-u-tes Gvschäift? Zeuge: Nem, es -war ein fchlischte-s Geschäft. Wir werden mit einem -lauen Auge davonkommen. Vors.: .Haben Sie gewußt, daß Roth zum Sachverstän« digen für WbflevSdorf besteM wurde, obwohl die „Göfra" mit Wollersdorf große Geschäfte gsma-cht bat? Zeuge: Ich war sehr überrascht, als die Bestell-uug evf-obgte, da doch Ing. Roth als Chef des EinkaUsSbureaus unserer Firma mit dem Eiukaus zu tun hatte, wemt mich nicht Pe-rsöE, so doch durch seine MWvirknug oilS mem Sachverständiger. Uns hat es peiul ich überrascht, daß dieser Mmm Plötzlich als Gachverstau-diger bestellt wurde. Nach meinem Emtpfiudon mußte er at nb ed i n gr als voreingenommen gelten. Staatsanwalt: Wer hat don Vortrag geschlossen? Zeuge: Der Vertrag wurde von mir und donrVerwaltungsrat unterschrieben. Ing. Roth hat allS Sachverständiger im EiukausAsach nribgowivkt. Staatsanwalt: Wievrell ist von der Ware bereits abvevkmcht? Zeuge: Ein Drittel des Materials. Staatsanwalt: .Habe Sie mit Gewinn veokansr'' Zeuge: Das läßt sich heut« nicht ge>na>u sage»:. Zert.: Wieviel hat Roch bei .Ihnen bezogen? Zeug« : 6V, Millionen monatlich und 2V, Prozent vom Brnttogcwhm als Tantiemen. Bert.: Wieviel wird das für das Jahr 1964 auSntachen? Zeuge: Ich kann es nicht Mau sagen. Vielleicht n-ock 15 bis 20 Millionen. V e r t.: Wie hoch wurden di« von Ihnen ge-kmtsten Waren geschätzt? Zeuge: n f 14,8 Milliarden. Bert.: Ist :wch nastträglich eine Schätzung ovsoil-gt? . Zeug«: Davon tveiß ich bisher nichts. Bert.: Ist Ihnen bekannt, daß Ing. Roth vor seiner Boschäftiguing in der ,Fiefia" Direktor der Sttchdenr-cbolistevn-ngsanftcktt war? . Zeuge: Ja. Bert.: Ist Ihnen belau-nt, daß Roth auch di« «Schätzungen und die Veräußerungen der Mllersdorse,. Werke an «Sklarz und Genoffen besorgte? Zeuge: Darüber tveiß ich nichts. Bert.: Roth hat sich b«i Ihnen kvaük Mtol-det, habe« Sic Zeichen der Krankheit an tijrn bemerkt? Zeuge: Er war offenbar indigniert, weil «l von lttls weg rnußte. Bert.: Hot Roch von .Ihnen noch «ine besondere Abi fertignng HU bestimmen?.

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