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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-24 · Heft 2218 (24.4.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2218 (24.4.1925)
Date
1925-04-24
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. S31S Wien, FresiaK Wiener Mor«eenzertunsi 24. April 1935 Sette 8 Das Wiener Haus Rothschild und die Palilftinaarbeit. Eine ständige Subvention der landwirtschaftlichen Versuchsstation. Wie wir erfahren, hat in den letzten Tagen zwischen dem Chef des Wiener Hanfes Rothschild, .'penu Louis Rothschild, und den Vortretert: der Z i o nist: schen Organisation eine Besprechung stattgefundcn, die dorr P a l a st i -n a f r a g e n galt. Unter den Eindrücken, die Herr Louis Rothschild, der z>rrr Zeit der UniversitätSseierlichkeiten in Jerusalem weilte, int neuen Palästina ernpfangen hat, erklärte er sich bereit, die von Professor Otto Marburg geleitete landwirtschaftliche V e r s u ch s st a t i o n durch die Zuwendung von Subventionen dauernd zu fördern. ftnt redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein voranqesetzteS E gekennzeichnet. Wien, 24. April. * Das Wetter. Gestern, war es heiter und mild. -Das Wetter der nächsten Tage wird raschen Acnderungen u-ntcrliegen. Das herschende heitere Wetter dürfte nur ein bis zwei Tage dauern. Die Voraussage lautet: Spätestens übermorgen Trübung mit nachfolgenden Niederschlägen. Temperatur etwas zunehmend, doch noch untcrnormal. * Die Lebensmittelmärkie. Bei relativ günstiger Zufuhr (mittels Bahn sind gestern in der Großmarkthalle 16 Waggons cii,gelaugt) wickelte sich der Verkehr infolge besserer Käuferbeleilignng in lebhafter Stimmung ab. In der Preislage ist gegen die Vortage eine Veränderung von Belang, mit Ausnahme von Kitzen und Lämmern, die billiger notierten, nicht zu verzeichnen. Da auf den gestrigen Märkten in St. Marx Kälber Preisrückgänge erlitten haben, ist an: Samstag mit einer Verbilligung der Kalbfleischpveife auef) im Detailvcrkchr zu rechnen. Der dlaschmarkt war fast auf allen Gebieten mehr als bedarfdeckend beliefert. Angesichts der konstant gesteigerteir Zufuhret: wurden Hättptel- und Kvchsalat wie auch heuriger Kohl nnd Kohlrüben im Preise herabgesetzt. Spinat' wurde stellenweise von 20 Groschen aufwärts pro Kilogramm feilgeboteu. Hingegen haben sich alte und heurige Kartoffeln, die reger Nachfrage begegneten, mäßig im Preise verteuert. Butter und Eier foni'.ueu tu genügenden Niengen auf allen Märktcit zum Verkauf. * Der Präsident der Unionbank, Herr Siegmund Basel, hat dem sozialdemvkratischell Bolkshcim in: Koflerpark für dieses Jahr 2000 Schilling gespendet. * Empfang auf der deutschen Gesandtschaft. Der Gesandte der deutschen Republik in Wien, Dr. Maximilian Pfeiffer, hat Mittwoch abends in den Räumen der Gesandtschaft in der Metternichgasse einen glänzenden Empfang veranstaltet. Es herrschte eine ungemein animierte Stimmung und die Gesellschaft blieb in angeregtem Gespräch sehr lange beisammen. * Personalnachrichten. Der Fürsorgerat Gustav Planer, ocr an der Spitze mehrerer humanitärer Vereine steht, vollettdet sein 70. Lebensjahr. Aus diesem Anlas; findet ani 25. d. int Rahmen des Gottesdienstes im Leopoldstädter, Tempel eine Begrüßung des Jubilars statt. * Schwerer Unfall des Zeichners Georg Grosz. Der Maler Georg Grosz, dessen Ecee-Homo-Mappe dieser Tage hier Ge- ^nständ eines Sittlichkeitsprozesses war, hat in Berlin einen schwere!: Fahrradunfall erlitten. Er stieß an einer Straßenkreuzung mit einem Antonrpbil zusammelt, wurde überfahren und eine Strecke weit geschleift. Grosz hat eine schtvere Rücken- Quetschung erlitten. * Die Lebensmüden.. Mittwoch nachts hat die Wjährvge Fabriksarbeiterin Josefine M. im Mädchenhetm in der Grinzinger Allee aus unbekannter Ursache Lysol genommen. — Der 22jährige Chemiker Ludwig S. versuchte sich, tvegen schlechten Studienfortganges zu vergiften. * Tödlicher Unfall eines Radfahrers. Gestern wurde der ztt Perchtoldsdorf im Jahre 1808 geborene Johann Bl aha, in Liesing wohnhaft, mit einem Bruch des Schädelgrundes ins Spital der Stadt, Wien gebracht. Dort ist er bald nachher gestorben. Er soll die tödliche Verletzung bea einen: Radunfall erlitten haben. * Die schwedische Halse nach dem Kriege. Das österreichische und deutsche Borufsunteroffizierskorps hat beschlossen, seinen schwedischen Kollegen als Dank für die nach dem: Kriege geleistete Hilfe eine künstlerisch ansgestattete Ehremnedaille zu überreichen. Aus demselben Anlaß soll in: Belvederepark em „Schwedenfest" veranstaltet werden. Spendei: sind an das Postsparkassenkonto Nr. 127.100 „Schwedendank" zu richten. F. Schlammbad Pistyan. Urkraft i ge Bäder gegen Nheuma, Gicht, Ischias. — Schlanm: für Haustüren und alle Ans- ^'inste: Pistyanbureau, 9. Bez., Alserstraße 82. Vereine, Bortröge und Versammlungen. Seniorenverband d. Z. M. B. Mions. Morgen steigt um 7 Uhr auf der Massada-Bude, 9. Bez., Servitengaffe 8, S. C. — Sozialpädagogische Gesellschaft. Morgen, Uhr abends. 20. Bez.. Denisgasse 83 (Toyubeeballe), Weiheabend. — V. A. Z.H e ch a w e r. Heute, 9. Bez., Türkenstraßo 9 (Lese- und Redehalle), 8 Uhr abends, Hebräischer Kurs. Um 9 Uhr abends Vortrag Dr. N. Ai. Gelber- „Moses Heß." Gäste willkommen. U raut a. Burgschauspieler Paul Pranger spricht heute, l/*8 Uhr abends, im Klubsaal über Raoul Nuernh e i m e r. tzin Ausruf des Mischen Hochschnlanrschnffer. An die jüdische Bevölkerung! Im Bewußtseii: der Verantwortung für daS Schicksal einiaer tausend jüdischer Studenten wendet sich der Jüdische Hochschulausschuk. der außerstande ist, die zur Ermöglichung vor: Inskriptionen bedürftiger Kollogeu notwendigen Mitteil aufzuvritrgen. au die jüdische Oeffentlichkeit mit der Bitte, der arg bedrohten jüdrlschen Studentenschaft zu Hilfe zu eilen. Die wirtschaftliche Not ist heute für den Mischen Studenten viel gefährlicher als der gegen ihn geführte politische Kamps. Unsere Mittel siich erschöpft, und doch muffen wir alles Vorkehren, um unseren bedürftigen Kollegen, die nicht in der Lage sind, die hohen Studie »gebühren zu bezahlen, durch Gewährung von Stipendien und Darlehen für Studien und PrüfungStaxen die Möglichkeit des Weitsrftudiums zu sichern. Nur mit Unterstützung der gesamten Mischett Oefifentlichkeit können wir ihnen helfen. Wir vertrauen auf die Opferwill igle it und das Verstündnis per «sE-te«: Juidenschaft für unsere verantwortungsvolle:: Aufgaben und wir hoffen, daß sie ihrer studierenden Jugend aus Not n tt d B e r >\w e i f l u n g herauchelsen wird. Mitteilungen ans dem Publikum. Wieder tu heben! | M| Bureau: Orig.frani.Zlgarellupapler JUD m WO FÄH9T OE« PLAN».. INNEREN STADT. „Wenn der Autobus tatsächlich — wie auf dieser Zeichnung angegeben — alle wichtigen Teile der Inneren Stadt befährt, wäre es Zeitverschwendung, auf ihn zu verzichten.“ 10942 Adresse für Geldsendungen: Jüdischer Hochschulausischuß, 9. Be;., Ziimnermannpaltz 8. Postsparkassenkvnto: „Gcisawtverbanv indischer Hochsckmler Oesterreichs „Judäa". Nr. 68.703. — Auch die „Wiener Morgcnzeitung", die sich den: Aufruf anschließt, ist bereit. Spenden für die Studentenschaft enigegetLputchmen. Die Zionistische Jranenorganisation der westlichen Bezirke veranstaltet morgen Samstag mit 8 Uhr abends im Bezirkstheim. 8, Bez., Bennoplatz 1, eine J e st a k a d e m i e mit Tan; anläßlich der Universitätseröffnuna in Jerusalem. Die Festrede wird Herr Dr. M. E. Zweig ans Jerusalem halten. Eingeführte Gäste sind willkommen. ::nd die erste Aufführung ist schon für di« nächste Zeit i« Aussicht genommen. In Migdal David wurde am 7. d. die siebMte Ja-hresauAstelluiNtz des Verbandes der jüdischen Künstler in Erez Israel eröffnet. Zur Eröffnung find der Oberkommissär, Gouverneur Storrs, ein Bruder Sir Alfred Monds, Robert Mond, viele zurzeit in Erez Israel weilende jüdische Künstler nnb Gaste erschienen. Ausgestellt sind 92 Bilder nnd Bildhauerwerke von nennzehn Küttstler::, deren größerer Teil dem „Nonen Strom" angehört. Der Verband der hebräischen Schrift« st e l l e r wählte Lord B a l f 0 u r zu seinem Ehrenmitglied und übermittelte chm ein künstlerisch ansg^' stattetes Ehrendiplom. Aus den Theater«. Burgtheater. Samstag den 25. d., 7 Uhr abendi», erste Aufführung von „P e e r G h n t". Akademtetheater. Morgen, 7*8 Uhr abends, „D.r r Querulant". StaatSover. Heute, 7 Uhr abends, „Carmen", Morgen „Die A f r i k a n e r i n". V 0 l k S 0 p e r. Heute „T a u f e n d u n d e i n e N a ch t". Morgen „Götterdämmerung": Deutsches Bolkstheater. Morgen, 7,8 Uhr abends, Uraufführung der Tragödie „Tobias B u n t s ch u V von Karl Hauptmann mit Max Pallenberg in der Titelrolle. Heute „Familie S ch i m e k" mit Pallenberg. Sonntag, '/,4 Uhr nochmittags, „DaSKamel geht durch das Nadelöhr". L u st s v i e l t h e a t e r. Heute, 7,8 Uhr abends, Erstaufführung des Schwankes „StesolldeinHerr sein" von Alexander Engel mit Hanst Niese. Modernes Theater. Heute, 7,8 Uhr abends, Uraufführung von „D ie große Trommel", eine lebende Zeitung in zehn Bildern von Felix Fischer und Oskar Friedmann. R e n a i s s a n e e b ü h n e. Heute 25. Auffühmng des Pariser Lustspiels „Das verschlosseneParadie?'' mit Josef Jarno und Charlotte Ander. Bühne und Mt. Set österreichische Pavillon auf der Pariser Kunftgewerbeausstellu»?. Die Eröffnung verschoben. Wie bereits gemoldet, findet die feierliche Eröffnung der Aussiellltilg (Jnterttationalc Km^stgvwerbe-Ausftellnnig in Paris) durch di< fremzöstsche Regierung an: 28. d. statt. Leider mich jedoch auf Wunsch der französischen Ausstellungsloituirg die au!f .dei: 30 d. festgesetzte Eröffnung des österreichischen Pavillons um acht bis zehn'Tage verschoben werden, da di« benachbarten Pavillons noch derartig utrsertig sind, daß ein enffprecheicker Zugang zu den: österreichischen Hause derzeit nicht goschaffen werden kann. Diese Verschiebung ist um so badaueplicher, ails von österveichischer Seite alles darangeisetzt wurde, um pünktlich fertig zu werden- und dies auch tatsächlich gelungen ist. TheaterundKunftnachMteu aas krer Israel. Die Vorbere-iLmMn zur AuMhvnng von ,^Jaako>bs Traun:" find der Vollendung Nahei Besonderes Gewicht, wird auf die Deklarationen gelegt. Als weitere Novität wird „Sabatai Zewi" vor: Zolewski vorbereitet. Unter 'dom Titel ,^>e.chaluz" vollendete der Kompom'st Jakob Weinberg ein Opernlverk, das als erste Evez- Israel-Qper angesehen werden La.mr. ,^Hechalnz" ist keine biblisch-dratnatische Oper. Ihr Schöpfer nennt «sie eine Opera bllffa. Ihre Heldengestaltei: sind vielmehr lobens-- frvhe Chaluzvm und Chaluzoth, die lvohl ihr ganzes Leben der schweren Arbeit, die die Wiedergeburt des Landes erfordert, widmen, dabei aber voll des elvig jungen Fvohfittns sind, der zur Eigenart des jüdischen Volkes gehört. Der Kontporritst hebt nicht so fehr den Heldenmut feiner Personen als ihren Ivohlnut und tiefen Glauben in die Zukunft hervor. Diesem Grnndgcdaitken tragen sowohl -der Text als auch die Mlrfik Rechnung. Lieder, Chöre, Volkstänze, alles in Erez Israel geborer: und geschaffen. Die Künstler der palästiltensischen Oper studieren bereits die Partiittren UMSONST erhält Jeder Abonnent dar ,.Wiener Morgenseitung“ bei Vorauszahlung der Bezugsgeböhr für ein ganzes Jahr r_ -Ltunj... 11 in drei eleoanten Haibloinenbanden Für Varsandspesen des „Groetz“ sind ausser der jahrosbezugsgebühr nooh 36.000 vstsrr. K. zu entrichten Die Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens eröffnet uwrgen Samstag um 11 Uhr vormittags int Künsllerhause ihre 46. Jahresäusstellung und die 0. KmMchau des Bundes österreichischer Künfller. Abreise Abel Panns aus Budapest. Der Jerusalemer KunstnrÄer Abel Pann, dessen Ausjtellunig im Nemzeti S^alon wochervlang rm Mittelpunkt des Interesses stand, ist ans Budapest abgereist. Der Künstler wurde von einer stattlichen Schar feiner Verehrer zmn Bahnhof geleitet, in der Künistler. Schriftsteller und jeder GesellschastsMeig vertreten waren. Im Namen des Nemzeti Szalon richtete Direktor Bvla D ery, vm: seiten der Verehrer des Künstlers der Redakteur der Mischen Zeitschriist „Mult es Jövö", Dr. Josef Patai. AbschiedAvorte an den Scheidenden. Abel Pann begibt sich von Budapest nach Prag, wo «m 1. Mai im Rudolfinum seine Ausstellung vom Präsidenten M a s ary f' eröffnet wird. Jokai - Zenlenarseker. Die Wiener Ungarnvereinigung veranstaltet morgen Samstag den 25. d. im Festsaale des Ingenieur- und Architektenvereines eine solenne Feier des 100. Geburtstages Moritz I 0 k a i S, in der Dramaturg Heinrich GlückSmann unter dem Titel „D e r D i ch t e r und d e r M e n s ch" die Festrede hält. Frau Käthe GutmMN spricht den Prolog und ein von Alexander Petöfi an Jokai gerichtetes Gedicht. Louise L i e b st 0 e k l bringt eine tragische Groteske „R u s s i s ch e I d y l l e" und Annie R 0 s a r eine heitere Novelle „Wie m a n F r a u e n g v w i n n t" zum Vortrage, sämtliche von Heinrich GlückSmann übersetzt. Ella F l e s ch von der StaatSover singt Jokai-Lieder in der Vertonung vor: Z ad 0 r und Prof. Emanuel Scharfberg vom Neuen Wiene" Konservatorium spielt unter anderen eine Jokai-Phantasie Radiopvogramm. Freitag den 24. April. 9 Uhr: Marktbericht. — 1 Uhr 5 Mirt.: Uraniazeit. — 1 Uhr 20 Min.: Wetterbericht. — 7-4 Uhr: Wiener Börse. — 4 Uhr: Nachrichtendienst. — 4 bis 6 Uhr: Nachmittagskonzert. — 6 Uhr: „Bon Bambis weiteren Schicksalen." Erzählt von Margarete Königswarter-Formes. — V<8 bis V49 Uhr: Englischer Sprachkurs. — 7-9 Uhr: „Der Meineidbauer" von Ludwig Anzengruber. Gerichtssaal. Ser Anlerbrotvrozeß. Der vierte Verhandlungstag. Zu Beginn dergestrigen Verhandln^ stellte der Verteidiger Dr. Benedzkt fest, daß ex niemals bei Zeitungen interveniert habe. Der Vorsitzende bemerkt dazu, daß der Name Benedikt sich nicht auf den Rechtsanwalt Dr. Benedikt bezieht. Nun erhobt sich der Angeklagte Generaldirektor F r i e d zu einer Erklärung und sagt: ,Ich habe gestern den Decknantcn „Eduard" nicht aufgeklärt^ weil ich die betreffende Persönlichkeit nicht in die Debatte ziehen wollte. Da heute die „Arbeiterzeitung" daran Anstoß nimmt, daß ich den Name»: nicht genannt habe, so will lch hier sagen, daß diese Person, die jtfr Intervention abgelehnt hat, der Abgeordnete Eldersch Zeuge Dr. H l a d k k. Generalstabsarzt in Pension. war. Leiter des "ch emischen Laboratoriums der Ankevorotwerke. gib: über die zisserntäßrge Wasseraufnahmefähigkeit der verarbeitetet: Molusorten ganz unklare Antworten. Dr. Kurz, technischer Angestellter der Fabrik, behauptet, daß bei dem sogenannten Doppelschuß zwar Teig für 432 Lawe ausgegeben werde, daß aber in der Praxis n e u n L a: b e verloren gehen. Der Zeuge beMrkt. daß auch noch ein Deka sogenanntes „Zustaubmehl" pro Laib vom Arbeiter verwende: wird. -- Der Bäckergehilfe Zadlauer war in der Ankerbrotfabrik bis zum Jänner dieses Jahres tätig. Cr gibt an, daß bei 432 Laiben durchschnittlich mit fünf bis sechs Stück Verlust gerechnet wurde. — Der Bäckergehilfe Dostal, dec aus der Fabrik ausgetreten ist. gibt an, daß beim Doppelschuß 61 Law A n S s ch u iß waren. Der Vorsitzelide verliest hieralvf einen Berlcht der Mark tamtsabteilung des 14. Bezirkes. Es wurden die Brote eines Berkaussstandes der Fabrik nachgetvogen und Volt 80 0diesem Tage dort eingeliefertei: Laiben l-atten 11 Prvzen: «ln Untergewicht von acht bis zehn Dekagramm :m abgekühlten Zustande. „ ,.. . n . . Sehr lar^wtertg gestaltet sich das Verhör mu Ludwt^ Uli mann, der feit mehr als zch>: Jahren Bäckereiletter der

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