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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-24 · Heft 2218 (24.4.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2218 (24.4.1925)
Date
1925-04-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. MS Wien, Freitag . ,-. « .. , ■ Sie BorgSage In Bulgarien. Dee VttlttSrterror. BetzM, 23. April. Die Mitglieder der englischen Arbeiterpartei, di« Abgeordneten Kolonel Wedgwood und WilliamMaeKinder sowie Kolonel Melone sind gestern aus Sofia in Belgrad eingeirossen. Die ethischen Politiker teilen über die Vorgänge in Bulgarien das Folgende mit: Das Ziel unseres Besuches in Bulgarien war, an Ort und Stelle Erkundigungen über die .Haltung der Regierung Zankolw gegeMber der Arbeiterschaft und über die Morde, die sich seit zwei Jahren zugetragen haben, emzuhoilen. Kurz nach unserer Ankunft in Bulgarien ereignete sich das Attentat in der Kathedrale, das unsere Erkundigungen über die Ereignisse der Vergangenheit erschwerte. In Sofia hatten wir Besprechungen mit Ministern und anderen Staatsbeamten, den Führern der demokratischen, der sozialdemokratischen und der Bauernpartei, ferner mit unabhängigen Persönlichkeiten, darunter mit Fremden, ständig in Sofia leben. Wir hatten unter anderem eine Besprechung mit dem Minister des Aeußern K alfow. Von ihm und den übrigen Ministern hörten wir, daß die offizielle Meinung in Bulgarien dahin geht, daß die Verschwörungen außerhalb der Grenzen Bulgariens öon Kommunisten organisiert wurden, und zwar mir Wissen und Zustimmung des westlichen Nachbarn Bulgariens. Warum haben, fragte man uns, 575 bulgarische Emigranten Zuflucht in Serbien gefunden? Herr Kalfow sagte uns, daß inan den Emigranten dreimal Tlmnestie und Geld zur Heimreise angeboten habe, man habe aber immer den Eindruck gewonnen, daß die Emigranten durch andere Einflüsse bewogen wm-en, Lm Auslande zu bleiben. Es wurde uns von Kennern der Sachlage immer wieder gesagt, daß in Bulgarien starke kommunistische Einflüsse am Werke seien, wahrend die offiziellen Persönlichkeiten offen über das Einverständnis eines Nachbarn mit den bulgarischen Verschwörern sprechen. Unsere feste persönliche Ueberzeugung geht dahin, und daS sagen wir nach sorgfältiger Ueberlegung, daß die furchtbare Froveltat in der Kathedrale unmittelbar horvorgerufen wurde durch die Methoden der Regierung, durch ihr gewaltsames Vorgehen gegeMber der Opposition, die als außerhalb des Gesetzes stehend betrachtet wird, durch die Morde und Zeitungsverbote. In den letzten zwei Jahren ist kaum eine Woche vergangen, ohne daß ein führender Kommunist oder Bauernbündler getötet worden wäre. Die unabhängige Meinung Bulgariens geht dahin, daß diese Verbrechen von der Militärliga Verschuldet worden sind, die tatsächlich die Regiermrg in Bulgarien in Händen hat. Wir ha'ben allen Einfluß geltend gemacht, um die Regierung zu bewegen, daß sie die Militaristen von einem Blutbad unter den Männern und Frauen ihres Landes zurückhält, die bei den letzten Verhaftungen in die Hände der Behörden gefallen sind. Wer auch nur im geringsten Ans der Lepra-Insel. Das Eiland dev Aussätzigen. In der Südfee, ekWvschlossen van dom gewaltigen Mmtdungsdeitta des Me-Kong, des grüßten Stromes Hinterinrdiens, der m seinem 4500 Kilometer langen Lauf Südchrn-a, Siam und französischen Kolonien Kambodscha und Cochmchma durchströmt, starren die Palmenhaine von Cnlao Ronrg, der Dracheninsel, Me auch das Eiland der Aussätzigen heißt. Hier befinden sich die Lepva- Spitäler der französischen Kolonial!v.vrwaltnng, in denen die Unglücklichen, die an dieser furchtbaren Krankheit leiden, einem q-uÄbollen Tod erttgvgenfiechen. Der Fluß »st an dieser Stelle so breit und durch die Gezeiten so wild erregt, daß kleinere Fahrzeuge nur mit großer Mühe und auf die Gefahr hin, wert von der beabsichtigten Landtmgsstclle abgetrieben zu werden, chn überqueren kömren. Gleich dem Nil zeigt auch der Me- Kong ein periodisches Steigen und Fallen des Wassers um je zehn Meter. Daher kommt es auch, daß der Fluß auf der eieren Seite beständig Land von der Insel a'bverßt, während er ans der anderen Seite große Erbmassen anschtvennrrt, so daß die Drachen-Insel ihren Platz unmerklich v ständig wechselt nick schließlich wohl einmal mit dem llfer verbrnrderr sein i d. Bon dieser seltsamen Insel gibt ein Mitarbeiter der .Illustration" die solgerrde anschauliche Schilderung: ,Me»n mm: den ominösen Namen Lepra ausspricht, so steigt in der Vorstellung des Europäers ein Haufen schrecklicher Bilder auf, in denerr sich die Erinnerungen an die Leklüve der einschlägigen Berichte widerspiegeln. Man denkt an Lebewesen ohne Lippen urch ohne Augenbrauen, die voll Grauen dem Tod entgegenharren. Man sicht Gesichter, von itzchwaren und gvauerchaften Wunden bedeckt, und man glaubt die Lazarusklapper zu hören, die beim Nahen der Unglücklichen die Vorübergehenden warnen und vorn Weg scheuchen soll. Schwester Adelst«, die mich auf meinem Nrurdgang ans der SchrrckeuÄnsel detzlsitete. «ernte es gut. als sie ineine Ssengstttchkeit durch die Worte beschwichtigte: „Sie brauchen sich wirLich «icht zu fürchte«: Sie werden sehen, wie nett sie find!" Ja. sie gebrauchte wnMch dm Ausdmck „nett" im Ausammmchang mit den Urrglücklichen, deren Glieder bei ttbendivm, Lchbe Zoll für Zoll verfaulen. _Wiemr Moeaeffzrttuna._ kamrnnnistischer Gesinnung verdächtig ist oder dem linken Flügel der Sozialistenpartei angehört, wird emgesperrt. Noch am Montag, also vier Tage nach dem Beginn der Verhaftungen, haben wir innerhalb fünf Minuten gesehen, wie 40 Verhaftete herbeigeführt wurden. Es läßt sich natürlich die Zahl der Verhafteten nicht genau feststellen, man spricht aber davon, daß bis fetzt mehr als 6000 Personen in Hast sind. Wir sind nach Anhörung vieler Berichte zur Ueberzeugung gelangt, Laß viele von diesen Personen ohne Gerichtsverfahren getötet wurden, einfach auf einen Verdacht hin. Die öffentliche Meinung außerhalb Bulgariens muß darauf bestehen, daß tut Namen der Gerechtigkeit alle Ver- 'hafteten einem Gerichtsverfahren unterzogen und unschuldige Personen nicht auf «inen Verdacht hin getötet werde«. Es ist doch unmöglich, daß 6000 Personen oder li>o-ch mehr in das Attentat in der Kathedrale verwickelt sein können. Minkows Mitarbeiter erschossen. Sofia, 23. April. Die Bulgarische Telegraphenagentur meldet: T s ch u n t u l o w, einer der .Hauptmitarbeiter Minkows bei feinen terroristischen Handlungen, wurde von der Polizei ausgespürt und, als er seiner Verhaftung Widerstand entgegensetzte, erschossen. Eine Note Jugoslawiens. Belgrad, 23. April. (T«>l.-Komp.) Der jugoslawische Gesandte in Sofia, Rakic, hat heute der bulgarischen R-egievumg eine Note überreicht, in der gegen die von bulgarischer Seite erhobenen, Angriffe Protest eingelegt wird, wonach die jugoslawische Regierung mit den jüngsten Ereignissen in Bulgarien in Zusammenhang stünde. Umttila und Hindenburg. London, 33. April. (WM.) Der New-Aorker. Berichterstatter der „Westminster Gazette" meldet, er erfahre von z u-> verlässiger Seite, daß der amerikanische Bankierverband dem Außenminister Dr. S t r e s e m a^n n telegraphisch mitgeteilt habe, der Bankierverband sei der Ansicht, daß alle Kredite anDeutschland eingestellt würden, wenn Hindenburg zum Reichspräsidenten gewählt würde. 6rit Colban in Prag. Prag. 24. April. (Dschech.-slow. Preßb-ur.) Erik Colb a n, der Chef des beim Völkerbund bestehenden Bureaus für M i u o r i t ä t e n s r a g e n ist hier eingetroffen. Er hat dem Minister des Aeußern Dr. B e n e s ch einen Besuch abgestattet. Er beabsichtigt auch, die Fragen der jüdischen Minorität e n in Mitteleuropa zu studieren. kine englische ««leihe in Amerika. (Eigendienft der „Wiener Morgenzeitung".) New-Iork, 23. April. 'In hiesig«» Börse-krerser: verlautet, daß England versuche, in New-Iork eine Anleihe von 100 Millionen Dollar zur S t a b i l i s i e r u n g des .Ster'lingkurses, der auf die Dollarparität gebracht werden soll, anfzmtehmen. Me nran glaubt, würde die englische Regierung die Höhe dieser Anleihe allenfalls bis zu 500 Millionen Dollar steigern. Dabei würde cs sich nicht um OMgatione-n handeln, sondern nur kurzfristige Anleihen, die die Ne-w-Hor-ker Ich suche in m-räten Erinuerungen und bin bemüht, weder mich selbst zu belügen, noch meine Phantasie in Unkosten zu setzen. Und da kann ich nur sogen, daß sich meinen Augen als erster Eindruck die Allee eines tropischen Gartens bot, in der sich eine Reihe hellgestrichener Häuschen verbirgt. Uud ich sehe Gestatten, die vergnügt hernmtanzen. Das war der erste Eindruck. Ms uns die Kranken bemerkten, kamen sie in aller Eile herangelaufen. Der eine von ihnur hatte sich über der: Schädel einen' riesigen Drachenkopf aus bemalter Pappe gestülpt, und hntter dem also maskierten nahmen zwei Kameraden, die sich mit rotem Stoff drapiert hatten Ausstellung. Dam: begatu: in burlesker: Sprüngen ein Tanz der Drei, während zwanzig andere Lepra-int-erni-erte unchevstanden und aus vollem Halse lachte,:. Ich muß sagen, daß diese Fröhlichkeit der greulich entstellten, >l ieb e n-d i g der w e s >e n d e u Ge st a l t e n erschütternder wirkte als irgendein Bild des Jammers es hätte tun köninen. Gibt es in der Tat etwas Erschütternderes als sich Menschen zu denken, deren Fleisch in Fetzen hängt und die dessen ungeachtet in ihrem Todeskantpf sich noch ein elendes Glück Vortäuschen? Der Tod? Sir kennen ihn zu gut, als daß sie ihn noch zu fürchten vermöchten. Sie wissen, daß sie verurteilt sind und suchen im Tanz uud Lachen Vergessen. Der Bortänzer nahm endlich seinen beinalten Maskenköpf ab und wurde vom Direktor der Anstatt in französischer Sprache begrüßt. Mf „träte Frage, ob er Anamit sei, belehrte mich die Schlr^ster: „Nein, es ist ein kleiner Franzose. Wir kennen nur seinen Bornaimen Emil. Seine Ettern hadert ihn vor 17 Jahrein in Kolon ansgesetzt, als sie nach Frankreich zurückkehrton. weil er die Lepra hatte. Sie trollten sich mit dem Kranken nicht lveiter Plagen. Damals tvar er sechs Jahre alt. ftv ist niemals von der Insel toeggekontnren." Emil sah uns gleichgültig an. Was mag er aber in Wahrheit von uns denken, wenn er sich an seinen Vater erinnert! Nur das Schicksal kann solche Romane schreiben, täte es ein Schriststellvr, „pan tvürde ungläubig die Achseln zucken. Ich gab dom Unglücklichen räwu Piaster, zog aber feig und ängstlich rasch „träte Hand zurück, die er mir zum Dank drücken wollte. Be'mr Anblick der meisten Kranken, deren Gesichter wie KohMpse ausgötrieben sind, kann man kaum ein Uebel- 21. April 1925 Seite 3 Privatbanken und die amerikanische Bundesbank Mit Zn stitnrnnug der amerikanischen Regiert mg England gewören sollen. __ Sie Revolution ln Portugal. Lissabon» 23. April. (Wolff.) 38 Offiziere, die zunächst A Bord des Kriegsschiffes „VaSco da Gema" gebracht worden waren, wurden jetzt in die Festungen E l v a z und S a n t a rem überführt. Abgeordneter Cunha Leon hat an die Kammer eii Schreiben gerichtet, worin er unter Ehrenwort erklärt daß er der revolutionären Bewegung fernstehe. Sie Landfiedlungrbewegung unter den Inden Rntzianv«. Massenversammlung in Moskau. Moskau, 22. April. (I. T. A.) Die Gesellschaft fut jüdische Kolonisat i o n in Rußland hielt am 17. d in Moskau eine Bersamnttung äb, der nvohr als 2M Juden 'bettvohnten. Vorsitzender war Professor Benjamir K a g a n. Der erste Redner, Herr Alexander B r a g i u von donr der jüdische Kolonisatiottsplan stammt, richtete ai die?lnwesenden den Appell, die jüdische Landsiedlungs. bewegung in Rußland mit allcit Kräften zu rtnterstützen weil diese, wie er sagte, der entzige Weg sei, der d i e v e r. elendeten jüdischen Massen in den russischer Städten aus ihrer verzweifelten Wirtschaft lichen Lage herausbringen könnte. Die Bctwegnng, st schloß er, sei aus den jüdischen Massen Rußlands c l e m t utö r hervorgegangen, atttb es Liege int Leibens. inderesse >der leidenden russischen Judettiheit, daß diese Be. Wegwng zuut Ziele führt. Herr Dr. W e r m e l schilderte die trawrige physische Lag« der jüdischeit Bevölkerung in den russischen Städten witö kam zu dem Schlüsse, daß nur eine erfolgreiche Siedlnirgstätigkeit die physische Degeneration der jüdischen' Master aufhalteit könnte. Eine zweite jüdische Persönlichkeit de, Vorvevolutionszeit, Professor David S cho r, der von der Versammelten stürmisch akklamiert wurde, führte aus, dü jüdische Landanfiedlung in Rußland sei die dringendste Angelgenheit des Tages. Sie bedeute keinerlei Konkurrenz gegenüber der zionistischen Bewegung. Der Redner appellierte an die gesamte Judenheit, den Plan der jüdischen Kolonisation in Rußland zu fördern. Zmn Schluß sprach der Führer der jüdischen Kommunisten, Mereschin, der ^versicherte, die jüdischen Kommunisten wollen die Kolonisationsbewegung ulm de, notleidenden jüdischen Masten willen fördern und hegen keinerlei Absicht, die Bewegung irgendwie in ein kommunistisches Fahrwasser zu Leiten. Einziges Ziel bleibt, einen gesunden jüdischen Bauernstand in Rußland zu schaffen. Die jüdische Kolontsationsgesellschaft Lekäntpft in keiner Weise die zionistische Bewegung (?) ünh wird niemals ein Feld sein fiir Politischen und soziale-' Kantpf. _ Vollstreckung zweier Todesurteile. Gera» 23. April.. Heute früh wurde im Gefängnishof bi« Hinrichtung der wegen Erdrosselung ihrer zehnjährigen Tochter zum Tode verurteilten Frau Schellhardt aus Gera und des wegen Ermordung seines Schwiegervaters zmn Tode verurteilten Zimmermannes Seifert aus Auma vollzogen. besitrden unterdrücken. Aber noch furchtbarer als der Anblick der Gesichter wirkt der der Glieder, die von der Krankheit zer -. fressen werdet:. Aian sieht blaurote Füße, die vertrocktren, verkrüppelte Hände, von denen sich die Fitvger lösen. Auf einer Strohmatte wälzt sich eine a>lüe Frau. Das Gesicht, soweiit man von einem solchen noch reden kann, ist eine oinzige schwärende Wunde. „Die Arme," erklärt die Schwester, „matt wird ihr noch eine Einspritzung machen müssen. Das M o r p h i u nt ist das eittzilge Mittel, nm ihr das Sterben zu erleichtevtt." Die änderetl Franett des Schlafsaales sehet: nicht einmal hin, man gewöhnt sich eben att alles. Am Abend gibt man den kleinen Flußkanai, der dis Män>nerqnavtier von dem Fratlettqttavtier trennt, frei für die Kranken, die sich in den Gärten zttsatmttenftndett. Wenn ein Kind geboren wird, so nährt es die Mittler, wenn es aber dantt cttttvöhttt ist und vom Arzt fiir gc.fun-b befunden wird, s? toird es ihr g c n o m m c n, nitd sertt vott der Jttsel in einer Fürsorgoantsiatt erzogen. Hat es dagegett die fttrchtbare Krankheit geerbt, so läßt matt cs bei der Mtttter. Es ist dann ebet: ein Aussätziger nwhr au-f der Jttsel, diesottt Fviledhas der Lebendigett, beit tticiitattb ztt betretet: Neiigttttg hat. Wem: eii: Schiff hier Vorübevfäihrt, so vorsamtnelu sich die Passagiere auf dem Deck und irgend einer erklärt ihnen: „Das ist hier die Insel der Aussätzigen!" Bei diesen Worten -malt sich ans den Gesichtern aller Passagiere ein Ausdruck von Furcht und Mitleid. Aber wüvde Wohl e-irter einet: Slngenblick hier verweilen wollen, wenn er dazu aufgefovdert würde? Adau katui die Frage ohnckveiters vertteitret:; nnd doch sitidet: sich opfnfret:dige Fra-nen, die freiwillig -unter diese:: Berstoßenet: und gleich Pestkranken Gemiedenet: zu -lebet: gewillt sind. Und e'.n jnnger Arzt hat .feine Praxis in Europa ainfgageben, um hier sein Leben den Aussätzigen zu widmet: und ihre Quälet:, sc lvoit es der ärztlichen K::nst möglich ist, zu mildern. Ich schämte mich wirklich, daß ick) so lange Zeit daraus verwandte, mir nach dem Bes-uch die Hände gehörig - mit Sublimat zu veinvgen. Ich folgte dabei aber nur der Atttveisnng der Schwestern, die mich belehrten: „Es ist inm:er gut, die Vorsicht nicht außer Acht zu lassen; man steckt sich sehr laicht an!" Diese Schlveftern haben Jrat:kreich vor 20 Jahren verlassen, -obwohl sie wußten, welchen Gefahren sie entgMt: ginget:, nur daß sie niemals ihr Vaterland Wiedersehen tvtzvden. Hat atz vor diesen HÄdinuet:!"

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