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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-24 · Heft 2218 (24.4.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2218 (24.4.1925)
Date
1925-04-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gelte S Wien, Freitag Monat März d. I. 59.617 Pfund eingeflossen. Diese Summe ist bis jetzt nur einmal, im Mai 1923, über' trofftn worden, in ivelchem Monat 66.000 Pfund cingeflossen waren. Die Einkünfte im vergangenen Monat reichten hin, um das v o l l st ä n d i g e M o n a t s b u d g e t der P a l ä st i n a a r b c i t zu decken. Zu den März-- einkünsten steuerten ltuter anderem A m e r i l a 33.500 Pfund, Deutschland etwa 5000 Pfund, Polen und R u m änie n je über 4000 Pfund, Südafrika 3000 Pfund. Die steigende Palästinaeimvanderung stellt an den Keren Hajessod sehr hohe Anforderungen: das normale Einwanderungsbudget reicht für die Erfordernisse lange nicht mehr hin. Herbert Samuel Aber seine Amtstittigkeit. Aus Jerusalem wird uns berichtet: Bei der Festtafel nach dem Pessachgottesdienst in der Ehurba des Rabbi Jehuda hachassid — über dessen Bevlanf bereits kurz berichtet wurde — führte Oberkommissär Herbert Samuel unter anderem aus: „Es -wurde hier auch über das Amt des -Obevkommtsiärö gesprochen uud der Meinung 'Ausdruck gegeben, daß es meine Pflicht als Jude sei, in diesem Amt zu bleiben. Was nun dieses Amt an sich betrisst, so darf nicht außer acht gelassen werden, -daß -der größere Teil der Bevölkerung des Landes aus Nichtjuden besteht und der überwiegende Teil des bearbeiteten! Bodens Besitz von Nichtjuden ist und daß dcuinach die Forderung, daß bcx Oberkommissär mit ein Jude sein soll, noch verfrüht ist. Wa's aber -meine Tätigkeit als Oberkommissär verlangt, so habe ich tvährerod der gaumen Zeit meiner Re - gievung alle Bemühungen daran gesetzt, daß in diesem Lande Friede und Eintracht herrschen. Nicht nur unter den -verschiedenen Völkerschaften und Religionen, sondern auch unter den Inden selbst. Es ist ja ein bekanntes Sprichwort, daß, wo d r e i Juden beisammen sind, vier Meinungen bestehen. Es -war nicht immer leicht, diese Aufgabe zu erfüllen. Aber trotz verschiedener schwieriger und unangenehmer Ereignisse während meiner Amtsdauer glaube, ich doch, daß die Mission, die mir übertragen wurde, nicht ohne Erfolge war. La» ßrwacheu des Lrirnts. Das ägyptisch-arabische Blatt „Mu-kdam" schreibt in einer seiner letzten Ausgaben: ,^Jn diesen Tagen ereigneten sich int Orient zweigroßc Be geben h eiten, denen sich die Aufmerksamkeit dar Kult-urwelt in Aegypten zuge-- wendet hat. Vierhundert Gelehrte aus allen Weltrichtungen «waren zum -internationalen Geographenkongreß versammelt und in Jerusalem hatte sich eine große Anzahl hervorragender und gelehrter Perfönlichkeiten eingefunden, um ein der Wiederbelebung alter und Förderung neuer Kultur dienendes Institut zu eröffnen. Bei diesen Zufam-merMnsten wurde in -dielen Reden durch Hinweis auf Historische Tatsachen all -das horvvrgchoben, was der Orient m den früheren Epochen der WÄt gegeben hat. Aus den Reden konnte man die Ueber-- zeugung schöpfen, daß der Orient die Fähigkeit hat: fernen alten Ruhm wieder zu erlangen und den ihm gebührenden Platz -in der allg-emeinen Zivilisation einzunehmen. Das Blatt zitiert den Teil der Rede Balso ur's, in dem er daran erinnert, „daß die Araber u n d d i e I u d e n es waren, die, als in den Jahrhunderten der Finsternis die Kultur des Otzidents aus der Welt geschwunden war, die ersten Lichtstrahlen aussendeten." Nach einem Zitat aus der Eröffnungsrede des Chefs der ägyptischen Regierung auf dem Geogvaphonkongreß schließt das Blatt: „Die zwei Redner, die in «diesen zwei historischen Versammlungen sprachen, -warfen einen Rückblick auf die Vergangenheit. Sie gedachten der Stellung des Orients mtd all des Guten und Nützlichen, «welches er der Welt und der Menschheit geschenkt hat. Beide gaben aber auch dem Vertrauen Ausdruck, daß der Orient wieder das werden wird, was er einst -war, trotz der Unterschiede, die -hinsichtlich der Bildungsstufe und der politischen und sozialen Stellung unter seinen Bewohnern immerhin bestehen." An Pankschreiben SBeUmanns an den MaNabl. R. Jerusalem, 22. April. Dr. Weidmann hat an di« Zentralleitung des Makkabi m Erez Israel zu Händen des Ehrenpräsidenten Ädfowel P. K i s h das folgende Schreiben gerichtet: „Geehrte Herren! Mit »besonderer Freude ergreife ich diese Gelegenheit, Ihrer Organisation »meine große Genugtuung und meinen tiefen Dank für Ihre große, erfolgreiche Arbeit während -der Feier der Universitätseröffnung in Jerusalem auszufpvechen. Ich bitte Sie, auch Ihren VerbandSmrtßilie'dern in Tel-Awi-w für die mustergültige Ordnung, die anläßlich des Besuches unseres illustren Gastes Lord B a lf o u r in Tel-Awiw herrschte, ferner den Mitgliedern des Makkabi in Jerusalem, zusammen mit ihren .üom-evaden. aus Tel-Awiw und den Kolonien für die wunderbare herrliche Ordnung während der Universitätseröffnung aus dem Sko-Pusberge meinen Dank zu übermitteln. Der Makkabi hat bei diesen zwei Anlässen den Ordnungssinn der Bevölkerung von Erez Israel vor unseren hervorragenden Gästen aus all«-» Weltteil«'» z n E h r c j, und R u h nr gebracht. Wiener Mornenzeltttiin. Es freut mich, hiebei hervorhebon zu dürfen, daß ich die Ehre habe, Mitglied der Organisation in Jerusalem yit sein. Emp sauget meine besten Wünsche: Seid stark und tapfer? _ Chaim Weizntan-n." Sie palöstinenstsche Wößrung. R. Jerusalem, 22. -lpril. In An-Megenheii der van der englischen Regierung beschlosseireu «Schaffung einer p a l ä st i n ensis ch e n G «l d w ä h t n n g hatte sich die Leitung der arabischen N a t i o na-lpa rt« i mit einer Reihe voll Fragen an die-Regierung in London gewendet. In der dieser Tage herabgelangten Antwort teilt die englische Regierung «mit, daß der Beschluß, eine eigene Geldwährn-ng für Erez Israel festzusetzen, vonr Koloniennrinisterrunl gefaßt wurde; über die Einzelheiten dor Du-rchführnng «verdc noch beraten. Die Einführung der neuen Währung werde so bald als möglich erfolgen. Die Regierung «verde sich an den gesetzgebenden Rat -wenden, sobald dieser crnertert wird. Der Rat werde einbern-ffn werden, wenn die Vertreter der Araber Ihre Bereitwilligkeit, an -den Wahlen teilzunehmen, kund-geben. Srganisternng der iudälschen Kolonisten. Jerusalem, 22. April. Nach dem Beispiel der g^ililäischen Siedler haben sich nun endlich auch -die Koll-onisten in Judäa organisiert. Da es sich ünr sehr kapitalsträftige Leute handelt: ist die Genossenschaft mit Mitteln sehr gut versehen. Sie kann daher großzügigere Pläne ausfnhren als die Kooperativc-n in (Galiläa. Sie beabsichtigt unter anderem Land irr der Unrgeburrg der Kolonien auzutaufeu, um Kolonistensö-Hne da-ranf anzustedeln. Balsonr tritt in« Kabinett ein. London, 24. April. Bal «dwin hat an Lord Balf o u r die Einladung gerichtet/ als G r o ß - S i e g e lb e tv a h r e r in das Kabinett einzuireten. Lord Sali b u r y, der bisher diese Stelle innehatte, wird als Nachfolger C u r z o n S Lord-Präsident des Geheimen Rates. Der Terror«» Aublyani. Eine jüdische Interpellation im Warschauer Sejm. Warschau,» 22. April. (I. T. A.) Zu Beginn dieses Jahreswurden zwei jüdische Studenten und eine Stndentin als erst« jü-dlsche Hörer an der landstvirtschafilichen Hochschule zu D u b l yan i bei Lemberg ausgenommen. Die christlichen Studenten' protestierten gegen diese Aufnähme und a«ls dies -nichts halst «begannen sie e i n e n u n - erhörten Terror gegen die jüdischen Hörer. Diese -wurden innerhalb uud außerhalb de-r Lehrsäle '-rn ißha nd e l t und beschimpft, polnische Studenten vermummten, sich, überfielen" ihre iWdifchett Kollegen im itähen Wäldchen und verletzten sie mcht Unerheblich. /Schließlich waren die drei jüdischen Hörer gezwungen, die Akademie zu verlasse u, doch wurden sie an keiner anderen la ttdw irtfchaftlich-en Akadem ie in Polen aufgeno-mmcn. Der akademisch e Sena t der Akademie zu Dublyaui beitete wohl eine Untersuchung gegen die Peiniger der jüdischen Hörer -ein und sprach gegen sie akademische Strafen aus, allein diese Strafen 1wu«vden spater stark gemildert/ Der jüdische Pa rlame ntskl-ub brachte i-m Sejm eiire Interpellation ein, mit welcher dor Sojnr ausgefordert wird, zu beschließen, -daß die Regierung verpflichtet sei, die Vorgänge an -der Akademie zu Dublyani entgehend zu untersuchen und dir «Schuldigen ntit de r ganze-n Stre«nge des Gesetzes zu bestrafeti. Ferner möge die Regiewng die Ursachen «vor Nichtaufitachmc der aus Dublyani vertvie-benett jüdischen Hörer an anderen Mademien unt-ersuchen und ü-'ber-'haltpt -da'fiir sorget!, daß die j-üdisch-eu Studentett an den pol-trffchen ^Hochschuletk nngostört ihren Studien Mi-egen können. . Der BMerhnnd. Mandatskommission am 23. Juni in Genf. Der Politischen Korrespondenz wird au's Genf geschrieib-ou: .Anr 1. Mgi d, I. tritt, »wie -scholl gorneldet, das österreichische Kon trolltomite e Ittfa-mme-n. Der Sitz seiner dies-ma-ligcn Tagu-ng ist Paris. Aint 4. Jtmi versammelt sich das Fi anzkomitee in Genf zu seiner 18. «Session -und out 8. Jltni d c r B ö l k e r b u n d r a t zu, seiner 34. Seffion. D-ie sechste Pollversautin'-luug des Vökkevbutt»des -ist für den 7. Ssptvrnber nach Genf ei'nöenrfen. Äußer diesen Tagu»ngeu sind noch zu erwähnen die gegen,wärtige Tagu-ng -des vordere ite-llden! Ausschusses für wirtschaftliche Statistik, -die -Einbenff-nngdes beratenden Konvitees für M ä d ch e n h a n d e l und K -i tl d « r s ch n tz für den 20. Mai nach Genf, des So«n-deru,nlersuchungsausschusies über die Jurisdiktion der Douaukommission nach Gallatz für fcen 20. Mai, »des gemischten Snibkomitres für Wirtschaftskrisen und der 16. »Session des Wirts ch a s t s f o m t tc c § nach Genf für den 25. Mai. Für den 15..,Juni ist eine ortentliche Tagung des ständigen inter-n-ationa'lc n Gerichtshofes im Haag, für dvlt 23. Juni eine Sitzung der ständigen Kommission für die Mandate in Gerts angesetzt. Schließlich ist rroch zu ermähn«>r, daß amt 10. Mar d. I. in Gens die internationale Apdntskonferenz zusammen tritt. _^ Blmdervrldrr Miffkon gescheitert. Prüffel, 38. April. (Havas.) Der s o z t a l i st i s ch e Kongreß hat. mit 418 gegen 179 Stimmen beschlossen, hie Lerhandlunge» zur Bildlrng eines Kabinett» nicht weiter fortrusetzen. _24. April 1925 ._\ Ofe. 9W [Sie Wühlarbeit Rußlands in Asten und Afrika. Die „Baseler Nationalzeitung'^ schrsibt: Jüngst, «während einer Aussprache in der französischen Sektion für den Völkerbund i-n Paris, stand ein Chinese auf und berichtete, unter lautloser Stille der Bersa-mmelten, vom russisch-japa nis«hen Block gegen dar Abendland und von China als Menschemeservoir und mutmaßlichent Schlachtfeld. Vor der Riesengefahr eine» langsa-ntelt, aber planvollen M o »b i »l i s i e r u n g Asiens d u r ch R u ß »l a n d verkleinerten sich, sagte der Gelvährs ntan-n alts dent Osten, alle irvue-reuroMschen Sicherheitsfrageu bis zur BedolttunMosigkeit. Der Chinese erzählte der Bersanrmlung indessen nichts Neues. Eilt Mick in du englischen und sr-anzösischeu Zeitschriften lmd Z-silungcn der »letzten Monate zeigst daß das UltLeihagen über die Entwicklung Asiens in Paris und in London wächst. Aber nicht nur -Asien ist in gewaltiger unterird-ischel Beivcgung, sondern auch Afrika. S o w i e t a g e n t e n hetzclt tvnter den schwarzen Arbeitern der südafrikanisch:!» Goldmineu, wie in Algier und Tunis. Der russischer Propaganda 'besonders zugänglich ist der südafrikanisch-c Sta-mnt der- B a st a r -d s, Mischlinge ans H o t t -e n t o t. ten und Bnren, lvelche, zu Anfang des 19. Jahrhunderts von den rcittMitigeu Buren vertrieben, sich ans bei Kapkolonie nach den« späteren Deutschfildtvestafrika verzogen hatten. Stolz auf ihren Anteil an kweißenr Bln! sprechen sie nur die kapholländische «Sprache und lehuteli erst jegliche Bevlnischlmg mit den Eingeborenen iu ihrer Umgebung ab. Als der We-ltkrirg sornenr Ende zuging, vor ' sprach ihnen die Kapvcgierung mancherlei Günstiges, wae sie feiti-cr nicht gehalten hat. Die Bastards gelangten an den B ö l k e r b >k n d, -und als sie auch hier taube Ohren fan-den, griff der 2000 Köpfe starke Stamm „zu den Waffen". Zu einent Waffengang mit dent übermächtigen Heer der südafrikartischeu Union wird es tratürlich nichi kollinten, jedoch wird die Ausweisung der Rebellen mach ltngesährlicherett Gegendett Jnnerafrikas evwogen. Dir neuesten Nachrichten melden den endgültigen Bruch der Bastards mit den Weißert und den resÄuten Anschluß au die Farbigen. Schon greift der Au-fftand auf die Hereros und die Hottentotten über und »die 2000 intelllgentelt Leute, welche mit dor Eigenart der Schwarzen denkbar gut vertraut sind, werden Agenten der großen ä t h i oPische n Em a n z r p a t i o n s b e -w e g u rt g. (Der ^lltfftand, -der -sei,lr Zentruint i-n Rehoboth hatte, ist in zjw-ffchen, nach engl-ischerr Meldungen, niedergefchla-gerr worden. In den Au-fritsen der Bastards «war auf die Demonstrationcrn in Dantaskus gegen Lord Balfour hmgowiesen worden. — Die Red.) Was sich in Afrika gegen Europa -vohereffet, belegt eilt Aufsatz »in einer der letzten NtMtmevn der Londoner. „Quarterlh Review". Die „schwarze Fui" i-n der südaftikanischelt Union steigt erschreckend. Nur 1,5 Millionen Weißer gegen 7 Millionen Farbiger (Metva-ndert-c Jüdor mit inbegriffen)! Nnaufhaltsant rückt der Farbige aus seiner Unterwelt in jene höhere Region hinaust welche bis jetzt Privileg des Weißen ivar. Er erobert sich diese«lbelr Bürgerrechte, aus «dem dovachteten Paria wird selbst ein Unternehmer, ein .Herr. Dagegen wäre kein Gesetz geNmchselk, auch jene Cvlour-Bar-Verordnung iricht, welche — ein Versuch, das Helotendasein derFarbigen zu verowigeit — von der Regierung des Generals H e r tz o g «den« Parlament zur Geneihmignng unterbreitet wurde, aber bald wrederzu rückgezogen -werden mußte. Die Qtlälttät der Weißen selbst scheint u-nausihaltfam geringer zu werdet«. Die „Dmtston Cornmisiion sor Mental Disovders" har hevausgobracht, daß die g -e i si i g m i n -d erwe r t t g c «t Kinder in den Schulen sich unhoimllch vermehrten. Der Verfasser beschreibt die Schlaffheit der Weißen gegcrt die gowaltige Expansion der Schwarzen nnd sieht als tvnab -. wendbar vorans, „daß Südafrika eines Tages von der «farbigen Majorität beherrscht werden wird". Was stellen dann die Engländer im Süden an? ,-A f r i «k a den Afrikanern" vorNndigt die große isla-mitische „R e v u e", welche in englischer, in hollädischer und in der Kaffernsprache erscheint. Krieg in Europa. — und in Asien und Afrika bricht die große, unabsehbare Revolution gegen Europa omS. Der Ni-mbtts des Eu-r»>' päers «in Afrika ist zerschlagen. Rnßland löst dle Handelrvertretung in Prag ans. Berlin, 23. April. (Tol.-Komp.) Nach' einer Prager Nteldung -des berliner Tageblatts" soll die Prager H a n -d e l s v e r t r e t u -n g S o w j e t r u ß l a tt -d s in den nächstetl Tagert aufgelöst werden. Der Grund für diese Maßnahme soll darin zu suchen fein, daß mar«!n Sowjeikreisen mit der Warschauer Reise des Außenministers De. Bene sch nicht einverftaden ift und daher mit dent Abbruch der Handelsbeziehungen mit der Tfchecho-Slowakei droht. Obwohl in amtl-i«hen tschecho-ftowatischen Kreiselt über diese Msicht nichts bekannt ist, scheint die Nachricht doch auf Wahrheit zu beruhen, da der russische .Handelsvertreter w»- einigen Tagen Prag verlaflen hast Per Prozeß gegen die Mörder der Sirdar. Kairo, 33. April. (Tel.-Komp.) Der Prozeß g-sgeit -die Mörder des Sirdar Lee S ta ck wird am 13. Mai beginnen. Sechs Aeghpter sind des Mordes und des Mordversuches, Mi kweitere Aegypter der Mittäterschaft angeklagt.

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