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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-19 · Heft 2213 (19.4.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2213 (19.4.1925)
Date
1925-04-19
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Wiener M-rnenZettunn. 19. April 1SSS Nr. 3318 Seite 8 Wien, Sonntag * Beda heiratet. Der bekannte Schriftsteller Dr. Fritz Löhner (Beda) heiratet beute im Seitenstettentomvel Fräulein Hellh I e l N n e k. Währender Glijirbigerversammlung verhaftet. Der Mitchcf der Firnra Rafaelovici u. Markovrci, Josef M a r k v v i e l, wurde während einer Glänbisierversammlunn in, der Kanzlei seines Rechtsanwalts verhaftet. Cr hat von Wiener Kaufleuten Waren bezogen, die er zum Teil weit inner dem Selbstkostenpreis verschleudert haben soll. Die Schadensumme beträgt 1,6 Milliarden. * Geringer Fremdenverkehr in Wien. Der Wiener From denvcrkehr ist derzeit auf einen T i e f ft and hcräbgosnnken, wie er seit Kriegsende noch nicht zu verzeichnen war^ Schon der Messeverkehr hat sehr enttäuscht und von dem Beginn der Reisesaison, die sonst unmittelbar vor Ostern einsetztc, ist bis jetzt noch nichts zu merken. Bon den Wiener Hotels sind mir ganz wenige zu 60 Prozent und etwas darüber besetzt, die meisten aber stehen bis Zwei Drittel leer. * Wasserrohrbruch in der Liechtensteinstraße. Gegen halb -S Uhr nachmittags platzte gestern vor dem Hau>e Liechtenlsteinlstraße 81, wo gegenwärtig Erdarberten vorgenom-men werden, die Rohrleitung und eht inächtiger Wasserstrahl schoß bis znm .zweiren Stockwerk. Die Waffermassen schlugen an die Fensterscheiben und geringe Mengen drangen durch die Fugen in die Wohnung in zweiten Stock ein. Erschreckte Parteien begannen Lei eits ihr Mobiliar auszuräumcn. Rach kurzer Zeit "waren die Adsperrnn-zsarbeiten durchgefi'chrt.;* Die neuen Schillinggeldsorten. Tic neneil ZohnichrU'ingnoten werden wahrscheinlich schon in den letzten Tagen des APril zur Ausgahe gelangen. An der Ausprägung der 2 ilb,e rsch i ll in g e wird ebenfalls bereits mrt Hochdruck gearbeitet, doch wird, da eine ausreichende Menge diciser neuen Münzen vorher sichergüstellt sein muß, erst amt emer Ausgabe hn Spätsommer gerechnet werden körmen. Dw Prägung der Halbschillinge wird erst in Fveiter Linie in Angriff genommen, so daß auch deren Ansgabetermin ein entsprechend späterer sein wird. . . * Fünf Schnellzugspaare Wien—Budapest. Am 6. Juni wird auf den ungarischen StaatAbahnen der >L0m>merfahrplan in Kraft treten. Zwischen Wien und Budapest werden täglich fünf Schnellzugspaa re Verkehren. Bon Wien werden Anell.züge täglich um 7 Uhr 50 Minuten, 11. 14, 16 Uhr 10 Minuten und 23 Uhr 66 Minuten, von Budapest nm 7, 9, 13, Io Uhr 35 Minuten und 23 llhr 20 Mmnten abgchcn. .. ^^lcher Autounsall im Prater. Gestern nachts gegen 10 Uhr wurde m der AusstellunMtraße nächst dom Gasthaus ^here,lenhof im Prater ein imberannter Mann durch das Auto A 2 überfahren. Er starb, ohne das Betimßt sein wiederetlangt zu haben. Nach Zeugenaussagen trifft den Lenker des Autos kern Berichulden. Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen ' find durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. b .^Das erste Gebot der Hausfrau ist Sparsamkeit. Die wirtichastliche Lage zwingt die meisten Familien, gerade die Ausgaben für Ergänzung 'der Famiffengarderode und Ausstattung möglichst zu beschränken. Man muß daher bei Nachschaffungen in Stoffen, Wasche u-sw. nur solche Kaufhäuser aufiuchen, welche Garantie dafür bieten daß die gekaufte Ware in Qualität verläßlich und dabei doch bes 0 n 0 Kr s billig i st. Der außerordentlich gute Ruf, welchen oas zeit vielen Jahren bestrenommierte Warenhaus Brüder Schiffmann, 2. Bez.. Tab0rstraße 48. in allen Kreisen des konsumierenden Publikums genießt, ist durch das von den Firmen Inhabern geübte Prinzip: „Großer Umsatz — r l e 1 n e r N u tz e n" begründet. Zur kommenden Frühjahrszarson findet sich eine überaus reichhaltige Auswahl in allerneuesten Modestoffen für Damen und Herren, fertiger Leibwäsche und Modeartikeln jeder Art. Vorzüglich assortiert ist auch das Lager in Chifsonen, Weben, Grades aller Breiten von der einfachsten bis zur feinsten Qualität. Besichtigen Sie die zahlreichen Schaufenster und übemeugen Sie sich von der Konkurrenzlosigkeir in Qualität und Preisen. m E Heiserkeit schwindet schnell und sicher *nach dem Gebrauch von Inhalationen in dom neuen, mußerhaft eingerichteten Inhalatorium im Badeort Luhacoviee. Zahlreiche Heilerfolge. Bon den Aerzten vielfach empfohlen. Wohnungsbestellunaen, Proipekte: Badedirektion. E Kann u. Fried-Stoffe, ob für Herren- oder DameEeidung. ölerben in Auswahl.- Qualität und billigen Preisen unerreicht. Erhältlich nur 0. Bez., Linke Wienzeile 40 (im Hofe). E Palästinareisen mit den Dampfern der französischen Linien ab Marseille oder Constanza. Auskünfte und Billette: Compagnie Generale Transatlantique, Wien, 4. Bez.. Wiedner Gürtel 24. E Spezialbehandlung von Asthmaleiden im Wiener phpsikallsch-therapeutischen Institut Dr. Ostermann. 9. Bcz.. Spitalgasse 1a. Tel. 29-1-39. Ord. 10 bis 6 Uhr. E Neue Herbstmodelle in Bally-Schuhen und erstklassigen handrahmengenähten Schuhen zu äußerst billigen Preisen im Schuhhaus Dorn. 2. Bez.. Taborstraße 8 a. E Ans Teilzahlung Luxus- und Strapazschuhe, Strünipfe, Socken. Schuhhaus Habermann, 1. Bez.. Rauhensteingasse 10, Mezzanin. Tel. 77-6-36. E Eine herrliche Wohnntrg können Sie sich leicht erwerben, wenn Sie Möbel in feinster Ausführung und zu kulanten Preisen kaufen. Besichtigen Sie vor Einkauf das reichhaltige -Lager der bestrenommierten Möbelfirma I. Wühl, 4. Bez., Schleismühlgasse 3. _ ' ■ Vereine, Vorträge und Versammlungen. Wiener akademischer Esperant overeln. Morgen, halb 8 Uhr abends, im Cafe Egkher, 7. Bez.. Lerchenseide rstraße 23. Vorlesung von Dr. Emil Pfeffer über: „La suna Homo kiel eclo de savanta edukado" („Der sonnige Mensch als Ziel einer erlösenden Erziehung^. Eintritt frei. Gäste ^willkommen. Radioprograurm. Sonntag den 19. April. 11 bis 1 Uhr: Orchestern'.eu des Wener Bolksovernorchesters unter Leitüng von Dr. Ludwig Kaiser. Mozart: Symphonie in Lsvur. Wagner; Hallenarie aus „Tannhäuser* (Gesang: Opernsänger n Reich, LandeStheater in Prag). Mendelssohn: Violinkonzert (Solovioline: Konzertmeister F. Bnmner). C. M Weber: Ozeanarie aus „Oberon* (Gesang: Opern ängerin Reich). Goldmark: Sakuntala. — 4 bis 6 Uhr - Nachmtttagskonzert. Sieder Tttanenmarsch. Strauß: Wo die Z'tronen blüh'n! Thomas r M>gnon-Quvertüre. TschatkowSky: Obanson triste. Kreisler: Ltebesleid. Urbach: MendelSsohn-Phantasie. Silving: Anita, Boston. Ascher: Lied und Tanz aus „Sonja*. Morena: Extravaganzen. Stafford: Spielzeug, Shimmy. —» 6 bis V38 Ubr» Franz Schubert: Gckwanengesang. Ausführende: Kammersänger Artur Preuß, Musikdirektor Max Ast. (L ebesbotschaft. Kriegers Ahnung, Frübltngssehnsucht, Ständchen, Aufenthalt, Zn der Ferne. Abschied, Der Atlas. Ihr Bild, Das Fischermädchen, Die Stadt. Am Meer, Der Doppelgänger, Die Taubenpost.) — 8 Uhr; Opernauffüh- ( rung (BolkSoper). Mozart: Don Jaav. Bühne md Kunst. „Gnädige Frau, ich habe Sie schon irgendwo gesehen!" Kleines Theater. Nämlich: Nach dom Wörtchen „irgendwo" ist ein Ge ld-ankeiiistrich einzulegen. Danrit rnan's gleich merkt, daß das Wörtchen „gesehen" eine poetische Umschreibung sst. Vom zweiten Akt ab, -sowie diese's Lustspiel Ladislaus F 0 d 0 r s von der blauen Küste dorthin verlegt wird, wo die handelnden Personen und der Autor zu Hause sind, nänrlich nach Budapest, bessert sich Las Stück zusehends. Da woiß man doch, wo man ist und nimmt penetrante Anzüglichkeiten und schmerzliche Wortspiele weiter nicht übel. Ansonsten cm flottes, technisch gut gebautes Stück. Der Mann, welcher so häufig und so eilig liebt, daß er die jeweilige Bringerin süßer Freuden vergessen hat, bevor er sich aus ihren Armen löste (die Welt ist ein Freudenhaus für diesen Weltenbummler und die Wintersportplätze, Seebäder und Erholungsheime sind die „Salons" darin), faßt ernstliche Neigung zu einer Frau, die er vor Jahren .gesehen" hat. Wir ivaren Zeuge jener erste:: Begegnung in der Billa „Käfig" — so normt man Jama, die Lastergrube, wenn sie an der Riviera steht — und sind Zeuge der glücklichen Wiedervereinigrmg fürs Leben. Beide Male fließt reichlich Champagner und vermittelt teils schwüle, teils -schmalzige Stimmungen. Rund um das Pärchen wird fleißig geliebelt. Eine glänzende Aufführung macht vieles gut. (Nicht alles.) Herr Schall ist ein scharmanter, kuLtivierter Bonvivant, Frau C a r l s e n entwickelt Humor und sieht entzückend aus (wenn sie bloß mau die rauhen, norddeutschen, kräftigen Brusttöne daheim ließe!), Herr Rhoden pointiert federleicht aus dem Handgelenk und weckt Erinnerungen an ähnliche, angenehme Lustspiele Pariser Provenienz, die Damen Marietta Weber und Fässer sowie Herr 'W u r m s e r tun sehr verdienstlich mit und die Spielleitung sorgt für Tempo. Der Autor konnte für Zustimmung danken. Sie blieb nicht unwidersprochen. O. A. Soeben erschienen: Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des XIII. Zionisten - Kongresses vom 6. bis 18. August 1923 in Karlsbad Herausgegeben vom Zentralbureau der Zionistischen Organisation in London Halbleinen S10.—, Ganzleinen (Kunstdruckpapier) 816.— ca. 600 Salten stark! I Ein Dokument zeltgeafiMtsdier, Jüdischer Geschichte I t! I Ein lebendiges Spiegelbild der zionistischen Bewegend 11 Das Protokoll des ersten Kongresses nach der Bestätigung des Palästinamandates durch den Völkerband darf in keinem jüdischen Verein, darf in keiner jüdischen Bücherei fehlen Es enthält: Eine stenographische Wiedergabe alter Verhandlungen des Kongresses . Eine systematische Zusammenstellung der Kongressbeschlüsse Den vollständigen Text des Organisationsstatutes und der Oe* schältsordnung und Eine FOlle von Belehrung Ober alle brennenden Fragen des Judentum« Zu beziehen durch 505 . R. Löwlt-Verlag, Wlaw, I. FleUchmarkt 1 DOROTHEUM Versteigerungs - Einteilung V Pretiosen täglich; Jeden Dl Sil« her und ChlnasUber; Jeden Mi Brillanten* und Perlenschmuck im Franz-Saal. QebreuehsgegenstindetSgiioh Im Ludwigstom.-. Rössler- und Kolowrat-Saal; ferner Jeden Di, Do und Sa im Hoch-Saal. Jeden Di, Fr. den 84. IV., und | Sa. den 2. V., MSbel. Bilder, Beleuchtungskörner, Oefen und Haushaltungs-Oegenstlode im Qlashof, Jeden Di Poto, Falle, schöne . Wlaohe, Kleider, Anzüge, Stoffe, Jeden Ml Phetoapparete, Obiektlre, Mikroskope, RelsKeuge, OperaglVser, Feldetoober, Schreibmaschinen, Fahrräder und »äh- 1 maschlnen im Ludwigslorff-Saal; Verfallen« Eifeklenpfändgr der Pfandteihansuit Qerhotd ft Veil rieb, I., Wlpplingerstrasse 24, jeden Ml im KöselerSaal. Jeden Mo, Mi nnd Fr, den 24. IV., Knnstgewerbe, Oemälde, Antiquitäten und Perserteppiehe im Hoch-Saal. jeden Do: Schönes Mobiliar, Pianlno, Parsarteppioba, Oemälde; Luster, Kunstgewerbe Im Franziesaf-Saal. 21. Kleine Kanitauktten: Do, den 23., bis Sa, den 25. IV.: Oelgemälde, Aquarelle, Handzeichnungen, Miniaturen, Qlas, Porzellan, Keramik, Möbel, Metallarbeiten, Textilien, Waffen, Graphik, Schaustellung Mo, den 20l, bi. Mi, den 22. IV., von 10 bis 6 Uhr [ BUeher r Mi, den 22. IV.: Bücher I und Musikauen ausser Katalog | I Do, den 23.,bis Sa. den 95. IV., Kunst. Literatur. Oeschiehte; Mi. | den 29., Do. den ,0. IV., und „Sa. den 2. V.: seltene Bücher . und Bilder über Wien. Eine Sammlung reizender. Wiener 'Dsmennpenden der prominentesten Bähe vergangener Jahre im Cmmhiger-SMl. Briefmarken, Jeden Di nnd Pr, den 24. IV«: in Sammlungen, Serien und Einzelstücken, VI.,; ■viahllfbrstraue 73. Teehaieche 8egenetän4e: Jeden Mi: Maschinen, Werkzeuge, Armaturen, Altmaterial, VIII., Feldgasse 0. Waffen: Fr, den St. IV. r Oewehre, Sportausrüstungen, Reit- und Sattelzeuge, Pelze. Uniformen Im Ludwigstorff-Saal. Täglich an Werktagen Scbau$tillURgen voa 1 Uhr io Freitag, den 1. Mai 1925 (Staatsfeiertag) geschlossen- Beginn der Versteigerungen, wenn nichts anders | vermerkt, um 3 Uhr« Näheres durch die „Mitteilungen*' und „ttechrirfrtendlätter". Das Dorotheum gewährt Darlehen In Jeder Höhe auf Juwelen, Oold, Silber, Kunstgcgenstäede, Automobile, Bücher, Briefmarken, Pelze, Teppiche, technische Artikel und Gegenstände aller Art. Seite Staff. Wähvvnd das Stammpublikum der zyklischen EM» konzerte immer wieder die gleichen wohlbekannten Werke s zu hören wünscht und nach einem Gesetz der Trägheit jede pvoblemhafte Novität ablehnt, ist es in den Arbeitev, symPhoniekonzerten möglich, den unvevbildeteni Hörer» Neues und Eigenartiges mit Erfolg Vvrzuführen. So gab es auch im letzten Konzert neue Musik des jungen Julius Toldi, der selbst aus dom Arbeiterstand hervorgegangen ist. Seine „Wanberskizzsn" bringen eine Reihe von freien Variationen über eine traurige Wesse, ivelchö der rumänischen BoWliedersammluug Bola Ba-rtoks entnommen ist. Man spürt übrigens auch Bartoks Einfluß! auf dieser musikalischen Wanderung durch Marsch Walzer, Polka, Serenata und E-sardas, durch -Mitternacht-' liche rmd Steppensttmmungen, in denen sich rhychmische Kraft mit freier Berveguug in den uvodernen Klangregistern Paart. Vorzeitige Flugversuche eines starken, noch nicht recht flügge gewordenen Talents! — Im lAeicheu Konzert erlebte die Rhapsodie ffir Klavier und Orchester von Bela Bartok — mit dem ausgezeichneten Tibor Szatmari am Flügel — ihre Wiener Erstaufführung. Auch hier ein Jugendwevk voll Sturm und Drang, das nach vielfach Liszts „ungarischer Phantasie" nacheifert, doch auch schon nritunter in ursprünglichem: Einfällen, in der Vorliebe für den V-olksgesang und in eigenwilligen Klang- Härten den großen Neutöner ankündigt. Und noch ein drittes, von der ungarischen Landschaft gezeugtes, ja durch und durch ungarisches Werk, die Hunhadi-Ouvcrtüve von Franz Erkcl aus Ä«n Jahre 1844, dirigierte der temperamentvolle Budapester Opernkapellmeister Anton Flei-. scher mit frischem Draufgängertum. Die nationale ungarische Musik steckt hier Aeichsam noch in den Kinderschuhen, verfällt rhapsodisch von einer Laune in die andere, hat am Blech und am Schlagwerk eine kindliche Fronde und spektakelt am liebsten in Esardasvhhthmen. Sie ist. noch nicht durch die strenge Schule der euvopässchon künstlerj schen Erziehung hindurchgegangen. fkb^ Aus den Aeatrm. B u : g t h t a t c t. Montag. 7 Uhr abends, „Wallen'' st e in 3 To d*. Dienstag „F e n ste r*. Akad emieth eat er. Montag, V-8 Uhr abends, „M a m a N i c o l e*. Volksover. Heute nachnrtttagS »Der Kuhreigen* abends ,G r a f i n Mariza*. Morgen .Siegfried*. In der Titelrolle gastiert Herr Hubert L ei;er. Mittwoch, zum ersten Male, Millöckers »Der arme I o n a t h a n* mit Louis T r e u m a « n als Gast. DeutickeS Volkstheater. Heute Mit Alexander Moiffi zum letzten Male in ,D e r weiße Heiland* auf. Morgen .Das K a m el g o h t d u r ch dasNadelöhr*. Dienstag, zum ersten Male, .2 i l i o m*. Mittwoch ,F a m i l 1 e S ch i m e k* mit Max Pallenberg als Gast. Samstag österreichische Uraufführung von „Tobias B u n t s ch u h* von Karl Hauptmann mit Max Pallenberg in der Tllelrolle. Raimund-Theater. Heute, V,4 Uhr nachmittags, zum ersteuMale, „Klein - D ö u m l i n g*. Theater in derJosefstadt. Täglich. '--8 Ühr abends, .Gesellschaft* (LoyaltleS) von Johü G a l sw o r t h h. Sonntag, 26. d., *M2 Uhr vonnittags. veranstaltet Inge v. T r a m p in Gemeinschaft mit der Russin Mtla C1 r u l eine Tanzmattnee. Neue Wiener Bühne. Heute und die folgenden Tage. 7,8 Uhr abends, die Revue .DteRetse um die H a l b w e l t i n .12 0 Wl i n ut c n*. Kammerspiele. Heute und die folgeuden Tage, 7,8 Uhr abends.' .Jama, dieLasterg r n b c\ ' Modernes Theater. Maria OrSLa kann nur b!S einschließlich Dienstag als Effte in „S ch l o ß Wetterst e i n* anstreten. Lustspielth eater. Freitag Premiere der Novität Sie soll d e t n H e r r s e i n* von Alexander Engel mll Hansi Niese. - ' Theater an der Wien. Heute, nachmittags 3 Uhr, .D e r O r l o w*. Carl-Theater. Heute als letzte NachmlttagSvo?-- stellung.Alt-Wien*. „Die aroße Trommel," eine lebende Zeituna in »chn Bvldern von Felix Fischer und OSkar Friedmann, gelangt Ende dieser Woche in der Neuen Wiener Buhne zur EvstainWhvung. Das Werk führt in zehn Bindern die emzelnen RudrÄen einer Zeitung vor. Modernes Theater. Maria O r S k a setzte ihr diesmaliges Gastspiel als Effie m WodekindS „Schloß Wetterstern" fort. Die außerovdenttiche Leistung, in Wien bekannt und geschätzt, tvnrde an dieser Stelle wiedecholt gewürdigt. Ner Herr Schmöle in der Rolle des Tschamper. Nach Werner-Ksihle, dem Vorgänger, keine leichte Aufgabe. Er bestand sie glämend. Bon den übrigen Mitwirkenden sind noch^ Frau Schilling fmvie die Herren Lessen und Kammauf besonders her-, vo^uheben. Die Ausstellung des Albrecht-Dürrer-Bundes bleibt wegen der Jury fiir die Jubiläninscvusstelluna des Hagendnndes am Montag den 20. d. von 9 bis 1 Uhr geschlossen. Ausstellung von Gobelins in der Neuen Hofburg. Die »irelktton der Sammlungen für Plastik und Kunstewerbe hat schon im Vorjahre in dvei Sale» der esten* ischen Sammlung im Corps de Logis der Neuen Hofirg etwa zwei Dutzend der künstlerisch hervorragendsten avlsftrien der staatlichen Gobelinsammlung aus- Pellt. Um dem Publikum Gelegenheit zu geben, wenigstens t Wechsetausst«Nungen einige der wichtigsten »obelinserien zu sehen, sollen.einige der ausgestelln Serien in der nächsten Zeit durch andere, gleichbedeutende letzt werden. Die estewsssche Kunstsammlung ist seit 1. d. den Sonntag von 9 bis 1 Uhr (EmtrittsgÄd 29 Groschen) nd jeden Montag von 7-10 As 7-3 Uhr (Eintrittsgeld. ) Groschen) geöffnet. ^Farblichtmusik*. eine neue Kunstgattung, die das Ziel tt, Malerei und Musik als Künste mitetnan< er zu verbinden, wird anläßlich des Mitte Juni in iel stattfindenden Tonkünstlerfestes zum ^ersten Male zu rren, beziehungsweise zu sehen sei». Der bekannte Klavier^ instter Alexander Laßlo wird diese Aufführungen leiten^ ex in Bau besiudliche KonzertaMrat steht dox der PoMq

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