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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-12 · Heft 2207 (12.4.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2207 (12.4.1925)
Date
1925-04-12
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 _Wien, Sonntag „Echtvarze Arbeit" ist in Ercz Israel der Ehrentitel für die heroischen Menschen, welche freiwillig die schwierigsten Posten beziehen, in der tropischen Sonnenglut Steine klopfen, in Malariagegenden die Erde entsmnpfen, in Trogkörben Humus auf die Höhen schleppen. Schworze Arbeit ist das Werk, das scheinbar kleine, mühevolle, sauere Werk der Bielerr, die man oft, allzu oft, mit einem niederträchtigen Unterton der Geringschätzung die „Sammler des Jüdischen Nationalfonds" nennt. Gesegnet sei die tausendfache Mühe derer, die das Lösegeld holen, damit sich Ussischkins Parole: „Verdoppelung des nationalen Besitzes an Grund und Boden" noch in diesem Jahre erfülle. Otto ALeles. Malle bei Heinrich Heine. Von Martha Hofmann. Krank lag Herne in Paris, von den ersten Anzeichen der Lähmung namenlos gepcrnvgt, von einem Augenleiden, das zur Blindheit fuhren konnte, zu Tode geängstigt. Dazu quälende Goldsorgen, kleine, aber tödlich treffende Auseinandersetzungen mrt Mathilde, die die Schulden beim Kramer nicht zahlen konnte, aber auch nicht auf den reizenden kleinen Frühjahrshut verzichten mochte. Ablehnende Briefe vom reichen Onkel Salomon aus Hamburg, der die Subvention einstellte. Anfeindrrngen, vergiftete Pfeile von allen Seiten aus Deutschland, das doch einmal sein Vaterland gewesen war, in dem noch immer die Linden dufteten... Und er lag krank in der Matratzengrifft, tvährend draußen der Vorfrühling über die Boulevards flutete und die Midinettes in den vorwitzigen Strahlen der Fabruarsonne vovübertänzelten — er lag krank und einsam, der wunde Löwe, den jeder kleine Köter anbellen, dem man die Haut vom Leibe schinden durfte — allen voran die lieben Verwandten, und dann Campe selbst, der Verleger, der Schuft, der auf einmal fremd tat und nur mchr atvf das „junge Deutschland" schwor. Ja, wer waren sie denn, diese Grünschnabel, diese Laube und Gutzkow, die sich plötzlich nicht mehr zu erinnern schienen, daß sie ihm allein alles verdankten, ihm, dem letzten Sänger der Romantik und dem ersten Dichter der neuen Aera zugleich? Ja, so wurde er seine Stellung in der Literaturgeschichte kennzeichnen — wenn dies nicht vielleicht sein Freund Varnhagen von Ense für ihn täte 7—, der schreibselige Witwer der seligen Rachel... Ein ironisch-schmerzliches Lächeln flatterte um den .schmal gewordenen Mund des Dichters, der früher einmal so toll gelacht hatte mit seinen „schön gereimten", vollen Lippen, Mi die alle Geister des Witzes und Mutwillens getagt, damals, als er noch der „ungezogene Liebling der Grazien" gewesen und der unsterblich verliebte Sänger der Blumengesichter und Siernenaugen. Ja, er hatte sich gründlich gewandelt: damals blühend, „im Zenith seines .Fleisches", wie er selbst wehmütig spottete, heute dürr wie ein asketischer Nazarener... Und dabei die Angst, die schlotternde Angst vor dom, was noch kommen kann. Fühlen, wie die Krankheit näher «und näher kriecht, wie man wehrlos ist, hilflos wie ein Kind, ohnmächtig, noch einmal hinauszustüvmen in die Frühlingswelt, als Eroberer, als Sieger mit leuchtenden Augen, mit dem Kranz im Haar, den er in der Jugend getragen, voll duftender Blütensterne, jung, stark, ungebrochen wie früher einmal! Wiener Moraenzeituna. sind Dr. NOFFBAIIERS ENTFETTUNQSTABLETTEN von bester Wirkung, angenehmem Geschmack, vollständig uil« schädlich. Die Tabletten stellen eine schlanke, graziöse Figur her, ohne Diätzwang oder Aenderung der Lebensweise, prompte Gewichtsabnahmen. Keine Schilddrüse! Depots Kein Abführmittel! Apotheke HUGO BAYER, Wien, I. Wollten« 13/19 Vom Volksgesundheitsamt bewilligt Nr. 211 San aohtaaufden Namen Dr. Hoffbauer Wie früher einmal? Wann, wann war diese glückliche Zeit? Das „Buch der Lieder?" Ja, Erfolg, Ruhm, verzärtelter Liebling der Frauen in Berlin, die selige Stimnrung der Harzroise, Venedig, die ersten >Jachve in Paris... Aber ungebrochen? Er sieht sich selbst, den blaffen Heinrich, nachtwandlerisch gehen durch die engen Gaffen Hamburgs, die hohen alten Häuser bedrohen ihn, scheinen zu stürmen — dort — ein helles Fenster — Musik"— ein Müdchenlachen — es wankt vorüber. -- Und er sieht sich irr Berlin im Kreise der Freunde — es ist lange her —, da sind sie ja alle wieder, Moses Moser, der treue, der ernsteBeudavrd und der kleine, kümmerliche Ludwig Markus, der nach den schwarzen Juden in Abessynien forschte und. der nun gestorben ist. Ja, sie .waren eifrige Forscher des Judentums dazumal, und er. selbst, wie hat er sich geschämt, als er doch „zu Kreuze gekrochen" war und dies Moser beichten mußte, nicht direkt, das wagte er nicht, nur durch die Blume, als Don Isaak im „Rabbi". Wie seltsam diese Erinnerungen ihn bewegten! Und tvar doch lange her und halb vergeffen und er selbst Hellene geworden mit heidnischem Lachen und dem Kranz im Haar. Doch vorbei — nicht mehr! Auch in ihm weint das Blut nach alten Gesängen, alten hebräischen Klagelauten, wie er sie einst im Frankfurter Ghetto gehört, aus modrigen Keller wimmerte es, damals, als er mit Börne, fröhlich schwatzend, vorbeigeschlendert, mit Börne, der nun auch schon moderte. Wa's machte das Exil aus ihnen allen? Markus im Wahnsinn gestorben, Börne am Lungenfiaber dcchingeftecht, und er selbst — krank, gebrochen... Da ging die Tür auf, da kam einer herein. Einer, -der jung war und doch so festen Schrittes auftrat, einer, der fremd war, und doch sogleich eroberte durch den adlerkühnen Mick seiner dunklen Augen. Zivanzig.Jahve war Ferdinand Lassalle, als er den kranken Dichter in seiner Wohnung überfiel. Ein Kind an Jahren und an Erfahrung — ein Manu an Wissen und Willen. 'Staunend hört Heine ihn an. Ein Gespräch entspinnt sich, zuerst über Berlin — woher Lassalle Empfehlungen bringt —, über die Hegelsche Philosophie natürlich, die auch Heine seinerzeit begeistert, über die er als erster den Franzosen berichtet hat. Aber unwissend fast, flüchtig und halbgebildet erscheint sich der 'berühmte Dichter neben diesem Jüngling, .der mit solch messerscharfer Beredtsamkeit die logischen Folgerungen aus der abstrakten Lchre zieht, der mit so kühner Konsequenz die Thesen auf das reale Loben antvendet, über Recht und Unrecht im modernen Staate■ so leidenschaftlich disputiert. Immer mehr wächst Heines Staunen. Halb mit Bewunderung, halb mit Wehmut 13. April Nr. 2307 betrachtet er den schönen, zwanzigjährigen Revolutionär, als der sich Lassalle zu erkennen gibt. Zwanzig Jahre! Welchen Träumen Hai er selbst in diesem Alter uachgehangen, welches Herzbim an Phantome, an ,/Schattenküsse und blaue Blmnriigerüche" verströmt! Zwanzig Jahre! Dichtend in Phantasien geschwelgt und gelitten, als Almansor gekämpft — lebensfern alles, traumhafte Schatte nkämpfe, trebelzcrfließende Unwirklichkeiten. Aber doch schön! Voll trunkener Ekstase, voll Rausch und unsterblicher Poesie! Und das junge (Geschlecht? Wuchs eine solche Jugend in Deutschland heran, int Lande der Linden und Nachtigallen? Hörten sie alle — wie dieser Zwanzigjährige — nur den Kampfruf aus seinen Melodien heraus, den er einst trunken ausgestoßen, als die Julisonne glühend über dem Horizont aufgetaucht und dom er doch — sich selbst mag er's gestehen — nie ganz gefolgt war? War's doch sein Los, das letzte freie Waldlied der Romantik zu singen! Und dabei schwand er hin. Ja, heute fühlt er cs, heute, seit der Begegnung mit dom jungen Rebellen: die Jungen haben recht, lvenn sie ihn verleugnen. Er ist nicht der ihre. Nie war sein Schritt so 'hart, sein Blick so kühn, so glühendkalt wie der dieses jungen Streiters. Eiu Kausmannssohn aus Breslau, ein Judenjuuge! Wahrlich, kein Ghetto haftet an ihm. Wahrlich, nichts an ihm scheint geibeugt und gebrochen. Unbeugsamer Trotz und der Stolz eines Königs glühen in diesen feurigen Augen, hinter dieser eiseruen Stirn! Ganz in der Gegenwart wurzelt er, ganz dem Heute gilt sein erbittertes Kämpfen wider Unrecht und Unfreiheit, gelten all die blitzenden Waffen dieses blendenden Geistes! Nie wohl bedrängten ihn uralte Klagen, nie durchschnitt seine Seele brennend das Lied: „Wenn ich dein vergesse, Jeruschalajim..." Wenn er dies je gefühlt, hat er daran vergessen. Nicht verdorren will diese .Hand, die sich anschickt, Blitze zu schleudern, ein junger stolzer Jupiter der Revolution. Nicht Traum, nicht Klang, nichts Unsichtbares gilt. Erobern im Sichtbaren will dieses Geschlecht. Nichts von Entsagung, von Verzicht wie wir Alten. Und doch — „vielleicht waren wir glücklicher als jene harten Gladiatoren, die so stolz dem Kampftode entgegengehen..." 8in Denkmal Kr gefallene Wische Krieger in Budavest. Aus Budapest wird uns berichtet: Der Präsident der neologon Gemeinde, Dr. Lllexander Lederer, erstattete in der letzten Bovstaudssitzung den Bericht über die Errichtung eines Denknt-als füx die im Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Gemeinde. Es handelt sich um die Verewigung von mehr als 4000 jüdischen Kriegern, die ihr Leben auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen lassen mußten. Die Budapester orthodoxe Judengemelnde hält die-Kriegsopfer unter ihren Genreindvnrltglicdevu in besonderer Evidenz. Nach den von Dr. L e d e r e r bekanutgvgebenen Plänen wird an der iu die Wesselenyigasse mündenden Seite der Synagoge in der Tabakgasse ein herrlicher Park geschaffen, in welchem das jüdische Kriegerdenkmal zur Ausstellung gelangen wird. Das Denknml ist ein Werk des berühmten jüdischen Bildhauers Josef R o na r, der in seiner Arbeit bereits so weit fortgeschrttte>n ist, daß die feierliche Grundsteittlegung noch in diesem Jahve wird stattfindeil können. Jüdische Universität und jüdische Geschichte. Bon Schalom Asch. Ich bin nicht der Meinung, daß die Universität in Jerusalem in der Lage sein wird, auf dem Feld des allgemeinen Wissens so bald große Entdeckungen zu machen. Heutzutage, da ein Gramm Radium 80.000 Dollar kostet, haben jene Jnstittltionen das führende Wort, denen Rockesellers Millionen zur Verfügung stehen. Und wer weiß, vielleicht wird mit der Zeit, wenn der jüdische Geist mit dem arabischen sich vereinigen wird, auch eine Renaissance der alten semitischen Kulturen erstehen, wie die Wiedergeburt der alten griechischen Kultur erstanden ist. Aber das ist Zukunftsmusik. Was jedoch die jüdische Wissenschaft betrifft, so ist wohl die jüdische Universität die einzige Anstalt, die für sie geschaffen erscheint. Ich verweise zunächst auf das Gebiet der jüdischen Geschichte. Was erwarten wir in dieser Beziehung von der Jerusalemer Universität? Es ist eine bekannte Tatsache, daß der Teil der jüdischen Geschichte, dessen das Christentum für seine Geschichte bedurfte, in wunderbarer Weise erforscht und erklärt ist. Die Bibel, überhaupt das Leben der Juden zur Zeit des zweiten Tempels, in der Zeit des Stifters der christlichen Rclrgion, sind für uns ein offenes Buch. Das Christentum hatte Glück. Es hatte einen Josephus Flavius zum Helfer. ' wer die jüdische Geschichte von der Zeit der Zerstörung des zweiten Tempels angefcmgea? Abgesehen von der wirklich genialen Arbeit Professor Graetz', der aus einzelnen verborgenen, zerstreuten Steinen einen grandiosen Bau aufführte, besitzen wir bis aus den heutigen Tag wohl die Geschichte der jüdiscycn Religion, abw keine Geschichte der Juden. * Wie ein eiserner Reifen das Faß umschließt, hat das jüdische Volt die gesamte Welt umspannt. Juden waren mit den Nationen des ganzen Erdballs verflochten, haben in allen Kulturen aller Geschlechter mitgewirkt, mitgelebt. Wir haben zusammen mit den Griechen in den Gaffen von Alexandrien philosophiert, wir spüren noch den Geruch des Cd*; vor unseren Augen schimmert noch das Farbenspiel der persischen Tücher in Babylon. Aladins Wunder- I lampe hat auch uns beleuchtet. Waren wir nicht in den le- I gendären Zeiten von „Tausendundeiner Nacht" gleichfalls in den Straßen von Bagdad zu sehen? In den afrikanischen Wäldern haben jüdische Frauen Stämnte zum Krieg geführt und jüdische Fürstetl in Babylon hattet: Königstöchter zu Frauen. In unseren Adern tanzt wildes Blut, das wir in der wilden Wüste in uns einsogen, als wir mit den arabischen Scharen ausgezogcn waren, die Welt zu erobern. Und Wunder über Wunder! Als die Nationen von Europa noch in den Wäldern zu beiden Seiten des Rhein schliefen, sind wir schon dort gewesen. Zusammen mit den Franken sind auch wir aus den finsteren europäischen Ländern herausgekommen. In der Zeit der Goten waren wir gotisch — wir konnten genau so grausam sein wie sie. Und hoben dann die jüdischen Reisenden des 11. and 12. Jahrhunderts, Benjamin und Pesachja, auf ihrem Weg nach Indien in den slawischen Ländern nicht ebenfalls Judetl angetroffen? Wer vermag die Länder aufzuzählen, die Kulturen zu nennen, in denen wir gelebt haben? Ich bin ein Kind der Welt. Nicht ein Land hat mich hervorgebracht, sondern die Welt. In meinem Blut klingt der Gesang der Welt, aller Geschlechter, aller Zeiten nach. Die Geschichte der Juden erfassen, beißt die ganze Welt mit allen ihren Epochen und allen ihren Kulturen durchqueren. Ganze Zeitabschnitte der. jüdischen Geschichte sind jedoch bis heute für uns unerschlvssen geblieben. Juden haben keine Geschichte geschrieben. Sie schrieben Gesetze und von Zeit zu Zeit — nach einent großen Blutbad — Klagelieder. Was wissen wir von dem Leben der Juden in der wunderbaren Zeit der Gaonim? Was wissen wir Authentisches von den Chasaren außer dent spanischen Brief an den König der Chasaren? * Aber wozu in die Ferne schweifen? Das ittiereffanteste Kapitel der jüdischen Geschichte — die Juden in Spanien, ist noch völlig unerforscht. Das, was Kaise iiling für die Geschichte der Judetl in Portugal geleistet hat, wurde für die Geschichte der Juden in Spanien bisher noch vott nientandem geleistet. Auf den Dachböden der spanischen Klöster soll sich reiches Material über eipe Anzahl von Prozessen der Jnqttisitivtt befinden. Die detttschen Juden I haben die Geschichte der Juden in Deutschland mehr oder I weniger, wenn auch sehr tendenziös, erforscht. Die Juden in Polett Habens trotz ihrer ereignisreichen Vergangenheit, außer einigen Monographien keine Geschichte der Juden in Polen. Die heute iu den verschiedenen Sprachen jüdische Geschichte schreiben mid in ihr forschen, sind Rabbinckr oder Professoren an RabLinerseminaren. Deshalb haben diese Arbeiten einen spezifischen Rabbinergeist und sind in der Ideologie des Rabbiners verfaßt. Sie lassen das Verständnis für das jüdische zivile Leben vermissen, sind von einer Feindschaft gegen die jüdische Mystik, dem Chassidismus, die einzige Poesie, die in der jüdischen Gaffe geherrscht hat, erfüllt. Selbst der große Graetz — erzogen im rationalistischen Geist der Haskalabewegung — fand in seiner poetischett Seele feilten Tot: für Mystizismus, für Chaffidismus und verriet wenig Interesse für alles, was nicht mit Ratioualismus des jüdischen Glaubens im Sinne der Haskala zu tun hatte. Die jüdische Geschichte, wie sie die deutschen Rabbiner erforscht uub geschrieben haben, macht den Eindruck, als wollten die Rabbiner die Juden herausputzen, ihre Paies und langen Röcke verstecken, den spezifischen, scharf umrisseuen Charakter ihrer Rasse bemänteln und sic für die Detttschen „tnenschlich" zu gestalten. Aber auch das jüdische Ghetto hatte seine Festtage, seinen Purim und seine Totentänze. Die Jeschiwah- Bachurim belebtett tticht nur das Beth-Hamidrasch mit ihrem traurigen Singsang beim Talmudstudium, ihre Jugendfrende erfüllte die stillen Gäßchen des Ghetto ebenso tute die Lieder der Studeitten iu Alt-Heidelberg. (Siehe: Das „Minhagbuch" vott Juske S ch a m e s, Dr. E pst e i it $ „Wormser Minhagbücher" und das „Gedenkbuch" von David K a tt f m a n n). Von alledem ist in der jüdischen Geschichte keine Spur vorhanden. Die ganze jüdische Geschichte erstickt in der engen Lust der jüdischen Religion, weil sie vott Rabbinern geschrieben wurde. Der geehrte Professor, der die fünf Handschriften, die wir aus der Zeit der Kreuzzüge besitzen, herausgegeben hat, verwendet l« seinem Vorwort einige Druckbogen dazu, um die Juden aus dem 11. Jahrhundert vor der heutigen Welt zu entschuldigen. < i

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