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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-11 · Heft 2206 (11.4.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2206 (11.4.1925)
Date
1925-04-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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9 Men. ©omffnfl --- >O»S Mussum ist fürdieo st euroPäischenL ander f DMmM, wo die Juden in Massen loben. Berückst chtigt sind «eist diejenigen KvanHeiten, die unter d.'n Inden auf Grund ihrer spegisischen DohnnnpS-edingungen verbreitet find. Ein besonderer Platz ist der Arbeitshygiene HUgetviesen. DK NuSfleWung hat unter den Besuchern, unter denen Wh «ngesechem jüdische Geleihrte, Aerzte, Professoren, soziale Funktionäre Deutschland- sowie Vertreter jüdisch-dendscher Orgcrnifatwnen ibefanden, großes Interesse hervovgerufen. Besondere Aufmerksamkeit wurde jemn Tabellen. Diagrammen usw. KUgetvendet, die den Gesund beit Zustand der Wischen DevölNerung in den vom Kriege besonders heimgesuchten Landern illlvstrieren. . Lar Peffach der Samaritaner. Aus einem GesprSch mit dem Hohepriester. Wir feiern das Pessachfest sieben Tage lang. Der erste und der siebente Tag sind Feiertage, wo wir wie am SaVbat.von jeder Arbeit ruhen, die Tage dazwischen sind Halbseiertage. Unsere Mazzoch backen wir für jeden Tag neu, und zwar auf einer Bratpfanne; wir lasten sie nicht säuern, Salz aber geben wir hinein, denn Scckz ist einer der sieben Bünde, die Gott mit Israel schloß. Es heißt ja: „Laß Salz nicht fehlen, de>n Bund deines Gottes." Dies« sieben Tage lang wohnen wir alle in Zelten mif dem Berge Garizim, jede Familie in einem besonderen Zelt, und da ist noch ein großes Zelt für die ganze Gemeinde. Bei Sonnen- ' Untergang am Evew Pessach bringen wir das Pestachapfer auf dom Altäre, der jÄ>eS Jahr für diesen Zweck errichtet wird. Zuerst erklären wir Priester der Gemeinde m hebräischer und arabischer Sprache den Sinn und die Entstehung des Festes. Dann schlachten die Schlächter die Schafe, von jeder Familie eins. Wenn die Tiere abgehäutet, die Gedärme und die Spannader herausgenommen nnd Salz daran getan ist, wird ein Plzerner Spieß durch das Maul durchgestoßen. So wird das Opfer in eine große Grube gelegt, die im Berge auSgegraben ist und worin Feuer angezündet wird. Die Oeffnung der Grube wird dann mit Lehm verschlossen und das Pestachapfer darin drei Stunden lang gebraten, das Haupt mit den Schenkeln und Eingeweiden. Um Mitternacht aber essen wir es mit Lied und Gesang. Und du magst mir glauben, mein Freund, daß es herrlich schmeckt wie Manna, bester als alles Gebratene und jede köstliche Speise, die man an jedem beliebigen Tage bereiten kann. Und doch ist unser Pestachopser nier wie eine Aihmmg von dem wahren Pestachopser, das wir darbrachten und das wir wieder darbrinyen werden, wenn das Heiligtum an seinem Platze errichtet sein wird. Am Morgen des Festtages herrscht eitel Freud« bei uns; einer bittet den anderen um Vergebung alles Unrechtes, damit Liebe und Freundschaft unter uns sei. Und im Gemeindezelt trinken wir Wein und essen süße Speisen, um den Tag recht zu - feiern. Am Morgen nach dem Feste aber kehren wir nach Sichem heim, wie es in der Thora heißt: .-Frühmorgens sollst du dich wenden und in dein Zelt kehren." Ae Morde in de» WAdern von Szatmar. Der Wiener Aufenthalt eines Mitangeklagten. Wie berichtet, soll am 37. d. in Szat -m a r-N emeih der Pvoyeß gegen iJo-kob R e i n i tz beginnen, der beschuldigt wird, in den Jahren 1920 bis 1922 sechs Raubmorde in derSzatmarerund K«schauer Gegend an Juden 'begangen zu haben. Eine Anzahl verlotterter Burschen solkn chm als Helfershelfer gedient haben. Nachdem schon » früher ein« Anzahl verhaftet worden war, wurde nun auch der Taglöhner Nikolaus Reimann, am 13. Iu5i „Der Text der Protokolle wurde auf Grund gewissenhafter Vergleichung der in verschiedenen Sprachen erschienenen Ausgaben richtiggostelltversichern die Wissenden. Die Gewissenhaftigkeit hätte es erfordert, dieser neuen Ausgabe mindestens eine Seite der Urschrist im Faksimile beizngeben, die sich doch wohl im Besitze des Nilus befinden muß. Mam hätte aber erwarten können, daß die Wissenden von Wien den von Nrlins hergestellten russischen Text benützen würden. In Wahrheit ist die vorliegende Neuausgabe nur der etwas herausgeputzte und zurechtgestrichene B e e k s ch e Text, aus dem nur die groben stilistischen Holprigkeiten und sinnlosen Wortprägungen entfernt wurden. Aber die in der Beekschen Ausgabe enthaltenen Fälschungen sind stehen geblieben. Ich habe nämlich nachgewiesen, daß Gottfried zur Beek eine Reihe von Fälschungen in dem an sich gefälschten russischen Text vorgenomnlen hat, und daß erst infolge dieser Fälschungen die Sensation herausbeschworen wurde, die die Protokolle erregt haben. Beet läßt die Protokolle von einem Völkerbund und von einem Weltkrieg sprechen, während der russische Text von einer einfachen Vereinigung von Staaten und von einem a11gcmciiten Krieg spricht — ganz, wie es in dem Text des bestohlenen Joly heißt. Wenn nun die deutsche Ausgabe der Protokolle im Jahre 1905 von erneut Völkerbund und einem Weltkrieg spricht, so haben die Antisemiten den „Beweis" in Händen, daß die Weisen von Zion schon damals gewußt haben, daß ein Weltkrieg ausbrechen und ein Völkerbund gegründet werden würde. Und wie wäre dies anders möglich, als dadurch, daß sie beides seit Jahrzehnten geschürt, vorbereitet, angestiftet haben? Die gröbste und niederträchtigste Fälschung aber, die Beek verübt hat, besteht darin, daß er (im zweiten Absatz des neunten Protokolls) seine Weisen von „unseren zionistischen Logen" sprechen läßt, während im russischen Text kein Wort davon steht. Nilus hat erst im Jahre 1917 die Erkenntnis errungen, daß Herzl der Urheber der Protokolle war und daß der Zionismus die Erfüllung des jüdischen „W e l t e r o b c r u n g s- Merrer MokMnMim«." *1 WA IM_Sk. 2Bm Die besten Knödel sind die. welche aus Manischewiiz-Mazzoth-Gries gemacht werden. Millionen jfidisdie Hausfrauen beiUHfen das. Samstag dien 11. d. abends, andi Montag den IS. d. geöffnet. 10870 Brodeizky D Co. 1LLcop-old,*a>,e Nr-43 1898 zu KraSzna geboren, unter dem Verdacht« der Mitschuld verhaftet. Ter Bursche ist in Budapest im Vovjahre wegen Vagabundage mit 36 Tagen Gefängnis und in Nyiregyhaza wegen Schmuggels mit sechs Wochen GefangUls und einer Million an Geld bestrvfit. Durch die Erhebungen wurde festgesteM, daß sich Neimann selnerzeit auch in Wien aufgohalten hat. Er hat im Herbst 1921 einem Verwandten 30.000 tschech. K. gestohlen und ist ohne Paß nach Kaschau geflüchtet, wo er Neinitz traf. Er hat dann das ganze Geld im Spiel verloren und sich dann nach Preßburg gewendet, wo er sich einer Schmugglevgsfe llfchaft anschloß, mit der er auf der elektrische.« Bahn Wien—Preßburg nach Wien fuhr. Die ganze Gesellschaft wurde aber damals der österreichischen Grenze ausgegrisfen, ist aber arn nächsten Tage auL der Eisenbahnstation geflüchtet. Reirmarm kam zu Fuß nach Wien und hielt sich hier durch etwa sechs Wochen auf. Er wurde gelegentlich bei der Börse zur AusMeiSleistung angehalten und der Schubbchandlung zugefüihrt, ist aber auf dem Transport entkommen. Es wurde hier festgestellt, daß sich Rcimanu am 26. Juni, dann vom 4. bis 15. Juli und am 25. Juli 1921 in einem Masse ngnartier in der Nova vagaste 46 aufgehalten hat. Wien, 11. April. * Das Wetter. Der gestrige Tag brachte abermals abnormal hohe Temperaturen. Di« Voraussage ist nicht ungünstig. Sie lautet: Vorwiegend heiter, ohne wesentliche Niederschläge, Temperatur wenig verändert. * Straßenbahnfahrpreise am Montag. Mus den städtischen Straßenbahnen gilt am Montag der Sonntagsfahrpreis. Früh-, Hin- und Rückfahrschein« sowie Wochemarten und Mrsoryefahrscheine sind ungültig. * Universitalsfeier in Jasina. Der zionistische Verein Kadimah in Jasina in der Dschecho-Slowackei veranstaltete am 1. d. anläßlich der ErÄfsnuna ver hebräischen Universität in Jerusalem einen Festabend. Obmann Dr. R. B o ch sprach über die Bedeutung des Tages und des großen historischen Ereignisses und Herr Isacck Greidinger, Direktor der hebräischen VoLkSschul« in Jasina, überdie Entstehungsgeschichte der Universität. Schüler der hebräischen Volksschule deAamierten einige Gedichte, darunter „El Hagadah" und „Al sof Bech« Ham Drascht von Bialik. Mit dem Msingen der „Hatikwalh" durch di« Schüler und Schülerinnen der hebräischen Volksschulle wurde der Abend beendet. * Telephon-Fernsprechverkehr Wien-Schweden. Mit 16. d. wird der Fernsprechverkehr zwischen Wien und Stockholm, vorläufig beschränkt aus die Zeit von 20 bis 8 Uhr, eröffnet. Es sind gewöhnliche und dringend« GHpräche zugolassen. Die Sprechgebühr beträgt 12 Franken 26 Centimes in Gold (bzt. 17 S. 61 G-). In Hinkunft soll der Devkchp auch noch mit anderen schloedischen Orten ausgenommen werden. * Selbstmord. Gcktern früh wurde die LSjähvige Hausgehilsin Stephani« Schaffer. Hietzinger Hauptstraße bedienstet. in der mit Leuchtgas erfüllten Küche tot aufgefunde-n- Beide Gashähne waren offen. * Die feindlichen Brüder. Im .Handelsgericht kam «8 gestern zu einer aufregenden Szene. Bor der AuSgleichstaglfatzung der Lcheriftrma Einöhrl u. Manowil stürzte sich Theodor planes" ist. Bis dahin wußte er es gar nicht. In den ganzen Protokollen — ich meine natürlich den russischen Text des Nilus — sind weder die Zionisten noch ihre Bestrebungen, noch Palästina erwähnt. Erst durch diese Fälschung Beeks ist der Glaube erweckt worden, daß der jüdische „Welteroberungsplan" das Werk und das Ziel der Zionisten bildet . . . So sieht der Text ans, den die Wissenden von Wien zur Grundlage ihres Opus gemacht haben, und so ist die Autorität beschaffen, die ihnen als Stütze dient. In meinem Buche schrieb ich: „Man sieht, daß. wenn von den Herstellern und Verbreitern der Protokolle die Rede ist, wir es mit einer internationalen Bande von Dieben und Fälschern und deren Helfers» Helfern — bewußten oder unbewußten -»fl« tun haben. Und mit solchem Pack muß mm sich herumschlagen!" In den Wissenden von Wien ist zu dieser edlen Tafelrunde ein neues Glied hinzugekommen. Ob sie zu den bewußten oder zu den unbewußten gehören, bleibt dahingestellt. Es ist hier nicht der Raum, näher auf den eigentlichen Inhalt der Protokolle einzugehen, nur folgende Punkte mögen berührt werden. Unter den vielen Verbrechen, die die Juden zum Zweck der Völkerpergiftung begangen zu haben gestehen, rechnen die Protokolle auch die Verbreitung des Darwinismus. Marxismus und NietzscheanismuS. Abgesehen von dem groben Unsinn, hxr darin liegt, die Juden insbesondere für Darwin und Nietzsche verantwortlich zu machen, gehört eine banausen* hafte Unwissenheit dazu, diese drei Gedankensysteme in einem Atemzug zu neunen. Zwei schroffere Gegensätze alS Nietzscheanismils und Marxismus sind wohl kaum zu denken. Nietzsches Urteile über den Sozialismus sind allen iiijfint-cu — mit Ausnahme derer von Wien -7bekannt, und der Marxismus hat durch den Mund seiner berufensten Vertreter, Mehring und Kautsky, Nietzsche so scharf als möglich abgelchltl. Und die Schöpfer der Evolutionstheorie, Manowil aiuf seinen Bruder Emil und bearbeitete ihn eine länger« Zeit hindurch mit Schlägen, wobei auch eine Fenstcrscheibe zerschlagen wurde. Den Grund dieser Auseinandersetzung bildete «ine Aussprache Emil Einöhrls mit den Gläubigern. in der er den Konkurs der Firma befürwortete. * GobelSbnra am Kamp. Der Gmncinderat von Gobelsbuvg hat beschlossen, daß in dem Ort keine jüdischen Sommerfrischler ausgenommen werden. Das ist ein frecher Bruch der Verfassung, aus den wir daS Ministerium des Innern ansmerksam machen. E Kein Schnupfen mehr. Dies« lästige Krankheit haben Tausende von Besuchern des Badeortes Luhacovice durch den Gebrauch von Inhalationen und Zerstmtbnn^en in den neuen, modernen Inhalatorium verloren. Aerztlich vielfach empfohlen. Zahlreiche Danksagungen. Wohnuugsbsstelluugen, Prospekte: Badedirektion. * Aasseneinbruch in Hernals. In der Maschinenfabrik cchann Anger u. Söhne, Hernalser Hauptstraße 122, wurde onnerStag nachts ein Aasseneinbruch verübt. Die Töter kamen vom Straßenkanal uüd durchbrachen dann eine etwa 70 Zentimeter dicke Mauer. Aus einer eisernen Kasse, die sie aufbrachen, enboucheten sie 9000 Schilling. * Großer Fabriksbrand iw Burgenland. In der Stofsfabrik Alexander Butsch in Pinkafeld brach ein Feuer aus, dem die Spinnerei und ein Teil der Weberei Min Opfer sielen. 98 bis 40 Maschinen wurden unbrauchbar. Die Firma beziffert ihren Schaden mit 600.000 Schilling. * Kongreß der jüdische« Studenten in Italien. Am 12. und 19. d. wird in Florenz der erste Kongreß oer jüdischen Studenten an den italienischen Universitäten stattfinden. Ter Kongreß wird sich mit der rechtlichen Stellung der jüdischen Studenten in Italien sowi« mit Selbsthilfeakrionen befassen. Die florentinijsche Universität hat dem Kongreß ihre große, prachtvolle Aula zur Verfügung gestellt. * Eisenhahnunfall in Gmünd. Vorgestern abends nm dreiviertel 8 Uhr entgleisten beim Rangieren in der Station Gmünd-Stadt drei Waggons eines Gütevzubies. Zwei Eisenibcchnbedienstete wurden leicht verletzt, und zwei Waggons zertrümmert. Der um halb 12 Uhr nachts fällige Prag—Wiener D-Zug hatte große Verspätung. * Forderungen der Bediensteten in den städtischen WohlfahrtSanstalten. Die Arbeitsgemeinschaft der Angestellten rind Arbeiter der Wohlsahrtsanstalten Oesterreichs hat auch an die Gemeinde Wien eine Reche von Forderungen gestellt. Im RachauS fand gestern unter dem Vorsitz des Stadtrates Speiser eine Irinaere Aussprache über diese Forderungen statt. Das gesamte Material wurde schließlich der zuständigerr MagistratSaoieilung zur Uebevprüfung zugewiesen. * DaS größte Schachturnier feit dem Welttricg in Europa. Ans Berlin wich uns berichtet: Am 14. April beginnt m Bcchen-Baden das größte Schachturnier seit dem Weltkriege in Cttropa. Es wechen sich an demselben sämtliche hervorragenden Meister ohne Unterschich der Nationalität beteiligen, so daß zmn ersten Male nach dem Kriege englische, ftanzösische und belgische Meister in Deutschland spielen werden. Die Dschecbo- SlötvaLei wich durch Richach Reti der bereits ans Amerika zurückgekchrt ist. weiters durch Dr. Trehbail und OpocenSky vertreten sein. Don anderen hervorragenden Meistern haben ihre Teilnahme zugesagt: Mjechim, Bogolsubow, Niemzowih Aales, Grünsäd. Dr. Tartakower, Rubinstein und andere. Im ganzen wechtzn 20 Teilnehmer spielen. Führer des Turniers ist der Senior der deutschen Schachmeisrer Dr. Siogjbert Tarrasch. Der erste Breibeträpt 1600 Goldmark. Das Turnier wich bis zum 15. Mai dauern. Darwin und Spencer, wurden von Nietzsche als „mittelmäßige Köpfe" bezeichnet ... Die Wissenden von Wien komnien zu dem Schluß, daß „das Judentum eine einheitlich geleitete, Politische, internationale Macht" sei, die „unter der Führung einer geheimen Oberleitung nach dem in den Protokollen entwickelten Plan tatsächlich vorgeht." Diese geheime Oberleitung bilde die Zionistische Organisation, die durch das jüdische Bankkapital die ganze Welt in ihren Fängen halte, korrumpiere und aussäuge, um schließlich auf den Tri'unmern der bestehenden Staaten das jüdische Weltreich aufzrrrichten. Es sei aber nicht nötig, daß jeder einzelne Jude die jüdische Oberleitung kenne und in ihre Absichten eingeweiht, kurz, WUtwisser und Mitwirker an der Verschwörung sei. Um eine, einheitliche Leitung zu ermöglichen, genüge es, daß die wichtigsten Polten des jüdischen Machtapparates mit Eingeweihten besetzt seien. „Man erinnere sich an den bekannten Ailsspruch des Juden Rathenau von den dreihnndert Personen, die die Welt beherrschen." An Vorschlägen, wie die Welt vor der Unterjochung durch die geheime jüdische Oberleitilng zu schützen wäre, hat es nicht gefehlt: zum Beispiel Beschränkung der staatsbürgerlichen Rechte, Nichtzulassung zunc Richterantte und anderen Aemtern, Einführung des Nunierus clau» fu4 an den Hochschulen usw. Die Wisserlden empfehlen n,m sehr driltgend die endliche Verwirklichung dieser Pläne; „die Behandlung der Jndenfrage muß endlich zur Tat übergehen." Nun muß sich sider Vernünftige fragen: was wird es nützen, die Juden aus Hm „gemeinem Volke" nicht Lohrer, Richter, ApocheLer, Postbeanfte usw. werden zu lasseu, da doch diese Maßregeln die großen Mischen Finanzkönige, also die „geheime Oberleitung" der Juden, gar nicht troffen, demnach ihre weltgefähvliche Wirksamkeit durchaus'»licht stören würden? Hat der Ju»de Rathvnau sich jemals um den Posten eines 3iich!crs, Lehrer- oder Postbeamten beworben? Die, welche sich um derartige Stellen bewerben, sind ja, wie die Wissenöcn selber zugcben, in die Pläne der „geheinlen Oberleitung" ganz und gar nicht eingewecht! Was aber die Beschrälrkung der Bürgerrechte

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