Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2202 (7.4.1925)
- Date
- 1925-04-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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3Bteit, Dienstag Wiener MoraenHettung 7. April 1935 Seite 5 Nr.ssos wird er halt ein neues kaufen müssen" entscheidet der Richter, aber ausgezogen wird nicht. Sie beantragt Lokalaugenschein, denn der Mieter spuckt auf die Wände nnd auf den Fußboden, kocht im Zimmer und verbrennt Bettzeug und Möbel. Die Parteien sagen aus, daß es einem ekelt, das Zimmer zu betreten. Der Richter verbietet ihm strenge das „freie Ausspucken" und fordert die Hausfrau auf, einen Spucknapf aufzustellcn. Ausgezogen wird nicht. Die Atmosphäre ist bis zur Explosion geladen, und so gehen die beiden aus dem Gericht. Ein Teil macht immer ein Martyrium durch, ieder stellt sich als Märtyrer hin. In Wirklichkeit sind es beide. Beide sind Opfer der Wohnungsnot, die wie eine schleichende Krankheit umhergeht und bisher noch nicht gebannt werden konnte. Sie wird noch viele Opfer zu den übrigen zählen, bis es gelingen wird, ihrer Herr zu werden. R. S. Sekt wann wird die hebräische Luadratschritt benutzt? Di« hebräischen Schrift-eichen, welche jetzt allgemein in: Gebrauch sind, die sogenannte Quadra 1 s chrift, sind bekanntlich nicht hebräisch, sondern aramäisch; der Talmud nennt sie sy risch. Die alten hebräischen Schriftzeichen haben sich nur noch bei den Samaritanern in Nablus (Sichern) bis auf den heutigen Tag erhalten. Im Talmud wird die Veränderung der Schriftzeichen E s r a oder wenigstens seinem Zeitalter zugeschrieben. So heißt es im Traktat Sanhedrin. Zu Anfang wurde die Lehre in hebräischer Schrift gegeben. In den Tagen von Esra wurde sie von neuem in assyrischer (aramäischer) Schrift und in aramäischer Sprache gegeben. Die Israeliten wählten für sich die assyrische Schrift und die heilige Sprache (hebräisch) und überließen den ,Hediotim" die althebräischen Schriftzeichen und die aramäische Sprache. „Unter „Hediotim" seien die Samariter zu verstehen," fügte ein, Talmudlehrer hinzu. Die Abänderung der überlieferten hebräischen Schriftzeichen wurde vielfach damit erklärt, daß mau damit eine weitere Absonderung von den verhaßten Samaritanern bezwecken wollte. Neuerdings werden jedoch viele beachtenswerte Gründe goltend gemacht, um zu beweisen, daß die a l t h e b r ä ischen Schriftlichen sich im Volke noch Jahvh u n d e r t e n a ch E s r a b e h a u p t e t haben. Unter den „Hediotim" im Talmud wären nicht die Samariter zu der» nchen, sondern die Laien, das gewöhnliche Volk, welches sich von den alten hebräischen Schvifizeichen nicht so leicht trennen konnte. Es wird darauf hrngowiesen, daß, wenn wirklich eine so einschneidende Reform wie die vorsätzliche Abänderung der überlieferten Schriftzeichen von Esra oder seinen Zeitgenossen vorgenommen worden.wäre, diese in den Büchern Esra und Nehemia, in Weilchen so viele Details geschildert werden, hätte verzeichnet sein müssen. Ferner wird die Stelle aus dem Buche Esther herangezogen: „Und an die Juden (schrieb Ahasverus) i n ih r e r S ch r i f t und ihrer Sprache." Hätten die Juden zu jette r Zeit bereits die aramäischen Schriftzeichen gehabt, so hatten die Worte „in ihrer Schrift" keinen Sinn. Denn auch die Schriftzeichen der Perser waren keine anderen als die aramäischen. Die Perser bedienten sich nicht allein der aramäischen Sprache, die die internationale diplomatische Sprache des damaligen Orients war, in ihrer Korrespondenz selbst mit Aegypten, sondern adoptierten auch die aramäische Schrift für die persische Sprache. Die Inschriften auf den Makkabäer-und selbst den Bar-Ko chba-Mü nze n sind in ailchebräischen Schriftzeichen, woraus zu schließen wäre, daß noch zu jener Zeit die althebräische Schrift tarn Bolle geläufiger war als die aramäische. Wian dürfte in der Annahme nicht fehl gehen, daß die hebräischen Schriftzeichen den.Kampf mit den aramäischen länger ausgehalten haben als die hebräische Sprache als Volkssprache. Wie sehr sich aber das Aramäi^. Sprache wie Schrift, im Laufe der Jahrhunderte durchgesetzt und in das religiöse Leben gedrungen ist, erweist schon der Umstand, daß -bei so wichtigen Akten, wie Eheschlie. ßungen und Ehescheidungen, die Verträge nach religiöser Vorschrift ausschließlich heute noch in a r a m äl scher Sprache und aramäischer Schrift geschrieben sein müssen. Die althebräische Schrift gehört heute nur noch, von den zwanzig Samaritanerfamilien in Nablus abgesehen, der Archäologie an. Hiirg:gen hat die hebräische Sprache, die Sprache der Bibel und Mischna, ihre innere Lebenskraft bewahrt, die ihr Wiederaufleben ermöglicht hat. Wien. 7. April. * * Kundmachung. Von dem RaMnate der Wiener Kultus- Gemeinde wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß das Waihegebvt anläßlich des 28jährigen Kreislaufes der Sonne lKiduisch ha-chamah) am Rttsttage des PesiachsefteS Mittwoch den 8. d. um 7 Uhr früh im Augarten verrichtet werden w'rd. w * Danksagung Der Chalwz Herr Saul B r e S l e r m a n », :*• wte wir in der Sonntagsnummer unseres Blattes be- "chteton, . durch die aus Ritualmord, und PovnogrW.ih'ieyanuzmatlonen des goldenen Wiener Jltstnvktes hei emvm rurzem Dmchwiseanfen't'halt in Wien unter furchtbare Anriage «am, von der er freigesporchen wurde, ersucht uns um <epofwntltchung folgender Zeilen: „Ich gestatt« mir. Herrn .-r^pold Plaschkes innigsten D"nk zu sagen für die Mopicvnde und setblose Weise, m welcher er meine VevteWvor Gericht führte; ferner danke ich von Mnizom Herzen mau Rosa Bernstein, tvolche meinem Kinde wahrend meiner Haft gastfreundliche Ausnahme MivÄ-xte, und Herrn orge s vom Verein „Einheit", der mir in zuvorwwnwfcflc Weise rituelle Beköstigung wiHrend ider HastzM Mitteilungen aus dem PuMum. Kultus- und Justiz-Talore und Barette erhalten Sie vorrätig oder nach Mass bei der bekannten 8 p e z i a I f i r m a RUDOLF GOLDSTEIN, Grosses Lager ferner Stoffe fflr Maasbestellungen Tef. 4s^.g9 WIBN, II. TABORSYRASSfi 84 m m o flDBn Tb Feierliche nvvn Tb SEDERABENDE INI 1V2 Restaurant M. OPERER Wien, II. Taborstr. 12 (Hotel Stefanie) Erstklassige Küche! Spezialität: Pfefferkarpfen und gef. Hecht Während der UAn{i C 9 Suppe. Fletsch, Feiertage: 1TK-IIU *J C* Gemüse, Mehlspeise ■ a ■ ■ B ■ B ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ B ■ ■ Anmeldungen täglich! g Original Palästina und Tokayer Weine, sowie I Sliwowitz nDD -V "TCO B «47 g BBBBBHB ■ ■ B BBBBBBBBB * Zionistisches Landeskomitee. Heute um hakb 8 Uhr Sitzung im Bureau, Kärutnerstraße 28. * Woja." In der Aus.schußsitzwn.g vom 4. d. wurde an Stelle des zurückgetretenen Herrn Direktors Birnstein Herr Oberrechnmugsvat M. W einer zum Vizepräsidenten einstnmnig gewählt. * Die Lebcnsmittelmärkte. In der Großmarkthalle sind gestern 25 Waggons zum Großteil Kälber unä> Schweine eingelangt. Gegen Wochenende werden gesteigerte Achs-ufuhven aus den niederösterreichischen Produktionsgependen erwartet. Der Nalchmarkt wurde trotz des Montäas ziemlich reichlich dotiert. Spinat und Kochsalat langten in größeren Mengen ein. Spinat wurde im Preise neuerlich herabgesetzt. Stenge-lisp'nat kostete 40 Groschen und Blätterspinat 8V Groschen Pro Kilogramm Auf dem Obstmarkte gehen zwar die AepfMulfuhren zur Neige, allein Orangen italienischer und spanischer Herkunft wurden über Bedarf auf den Markt gebracht, Für Eier und Butter, die in ausreichenden Mengen vorrätig find, ist die Nachfrage lebhaft. * Das Wetter. Die Wetterlage ist in Umbildung begriffen. Die Voraussage lautet: In den Norvalpen veränderlich. Langsam fortschreitende Verschlechterung. In den Südalpen meist trüb, zu leichten Regen neigend: Temperatur wenig verändert. * Vierhundert Millionen von Straßensammlnnyen für die KlnderrettungSwoche. Die vom Wiener Iugendhilfswerk Sonntag in den Straßen Wiens veranstaltete Sammlung für die Deckung der Kosten des Landaufenthaltes armer Kinder hat mehr als vierhundert Millionen Kronen ergeben. * Ein seltenes Arbeiterjnbilaum. (42 Jubilars mit 8»* sammen 1603 Dienstjahren!) Die Arbeiter der „Hnmamc"- Leder- und Schuh-A.-G. Wien-Graz feierten am 14. März in Graz ihre länger als 25 Jahre beschäftigt m Arbeiter Au dem Feste nahmen teil: Der Landeshauptmann Tr. Rint-len. der Landeshanptmann-Stellvertreier Pongratz. Bürgermeister Binze-nz Muchittsch und der Präsident der Arbeiterkammer Hans Muchitsch. Nicht weniger als 42 Arbeiter mit über 60 Dienstjahren wurden mit Diplonren und Ehrengeschenken betvilt. * Verdichtung des Dalmatien-Verkehres. Aus Triest wivd uns gemeldot, daß die bisher mir einmal wöchentlich abgohende Dalmatien-Eillinie» -beg'nnend mit 8. d., ztveimal wöchentlich, und zwar an jedem Mitttvoch nnd Samstag vorn Gvldampfer „Palatino" des Lloyd Triefki'iro befahren wird. * Schweizer HotelfUhrer 1925. Die neue Auflage dieses praktischen, für Echolu-n-ass-nchende wie G.-schäftsteuitL gleich unentbchrvichen Führers ist soeben erschienen. In über sichtlich er Meise a-ngsovdnet flu'bcui sich darin die Preisangabelr von geigen 1500 Hotels, Pensionen n>ird Kuranstalten aller Gegenden der Schweiz. Aarßerdsin oib!!hält der Hvtolfübrer, ndbon allerlei nützlichen Winken, den Hote^telegraphenschlüssoi für Zimmerbestellnngen, eine anMhrl'iche Bäderl'iste mit den Heillanzeigen, sotvie eine ZmamntenstelluW der in den Kurstatiionen 'im Sommer am<b Winter gep>llog>tvn Sportarten. Das handliche Büchlein ist bei allen Verkehrs- und Reifebnreaus, durch die schweizerischen Konsulate u>nd das Schweiz DerkchrSburcau, 1. Bez.. Schwarzenbergplatz 18, oder direkt beim Zentraiburoan des Schweizer Hoteliervereines. Basel, gratis erhältlich. Schriftlichert BsstelllUdgen beliebe man das Rückporto beiiznfÜMt. * Ein Unterschied muh sein. Wie ans Bregenz belichtet wird, hat -der Finanzausschuß des Ge-meindevates von Dornbirn beschlossen, die Hundesteuer zu erhöhen. Bei dieser Hnirdestouer habett sich die Gemeindeväter Voit Dornbirn eine eigeuart-ige Sleuerbemessu'ng zugrunde gelegt. Während für Männliche Hunde eme Hundesteuer von 20 Schilling bezahlt werden muß, muß für weibliche Hunde eine Steuer von 40 Schilling entrichtet werden. Sind mehrere Hunde in einem HatlL, so erhöht sich die Hundesteuer um jv 5 Schilling für jeden Hrmd. * Tragisches Ende eines Knaben. Der 18jährige HauSnteistersiohlt Iose>s Mackar wurde Samstag in der eilterlicheu Wohnung in der Dresdn-rstraße an einem Wa"dbaken ait eilter Hltndeleilte hällgend tot aufgesunden. Er soll einem unglücklickten Zufall zum Opfer gefallen sein. * Die Selbstmörder. Solntlag abends wurde in der HadiH gasse bei der Baltmgartnerbrücke eilt junger Mann mit einer Schußwunde leblos aniaefnuden. Nach- Papiere,, dürfte der Mauil der 26jährige Schuhmackergehilfe Leopold M ä u S l sein. Der 54sährige Banleiter Biirzenq P a r t h hat sich gestern früh in feiner Wohnung erhängt. — In Stockerau hat sich ein Mann erschossen. Man fand bei ihm eine 2cgilinmtion der Geschäftsstelle deS Mnsikerschutzes. auf de« Nantcil Eduard ' Tratttm»«n lautend. * Todessturz aus dem Zug. Ter 48iahrrae Oberpost« Verwalter Alois Hutter ist aester,, trüb aus dem Waggon ciites fahrenden Zuges der Bcrbmdnnasbahn auf das Gleis gestürzt. Er wurde von den Nädern eines Waggons zermalmt. * Ein Erschossener im Prater. Gestern früh wurde im Prater hinter den Tribünen des Trabrennvlabes ein etwa 25jähiger Man« mit durchschossener linker Schläfe tot auf gefunden. Er hatte 5 Schilling 9 Groschen bei sich. * Der Tod in der Schaukel. Sonutaq nachntittags^bat sich auf dem Karusscl mu dem Schafberadie Istjähr^e Schneiderin IiFofim K r u s p e l auf der Schaukel vergnügt. Plötzlich wurde sie von Unwohlfein befallen und starb bald darauf. * Mit Milch tödlich verbrüht. Am 3. d., nachmittags, warf das acht Monate alte Knäblein Karl des Ehepaares Popp einen Topf siedender Milch um; die Milch evgoß sich über seinen Körper. Das Kind starb an Verbrühungen. * Kindesmord einer Hausgehilfin. Die HanSgehMn Louise Walter hat in der Nacht am Sonntag ihr neugeborenes Kind in der Wohnung ihrer Tienstgeber in der Karl-Meißl- Straße umgebracht und cs dann in die Klrfettmnf^el geworfen. * Einbruch. Das Gefchäft des Kaufmannes Gold kt ein, Kavserstraße 40. wurde Sonntag nachts erbrochen. Gestsblen wurden Herrenanzüge und Stoffe im Werte von 7000 Dchillin>.g. * 500 Millionen falsche kanadische Dollar. Nach einer Meldung aus Ottawa lKanadal ist dort eine großmaige Banknotenfälschung anfgedcckt worden. Es handelt sich um Nachahmungen der von der kanadischen Reichsbank ausgegebenen Banknoten Es sollen falsche Banknoten für 500 Mlllionen Dollar in Umlauf sein. Die Banknoten sind derart vorznglich nachgeahmt, daß sogar die EmissionSbank die >val»mkate lange Zeit nicht erkannte. Sie kam auf die ^alfchungen erst darauf, als ihr vor kurzem für 800 Millionen Dollar falsche Banknoten cingeliefert wurden. Eine große Zahl der Mischungen soll aus Rußland stammen. * Sam Droben in Hollywood gestorben. Ans . L o s A ngeles berichtet I. T. A.: Sam D r e be n, der tu Amercka als „jüdischer Streiter" weit bekannt t)t, ist ttt Hollhwood,tm Alter volt 57 Jahren gestorben. Sam Dreben, der vor 37 Jahren nach Amerika gekommen ist, diente seit seinem 20. Lebensjahre m der Armee und tat sich besonders während der mexvkanrschen und anderen zentral-amerikanischen Aufstände bervpr. Er nahm an der Verteidigung von Peking, an .den Kämpfen in Honduras, an dem mexikanischen MaderoauDande, an den Kämpfen in den Philippinen hevvorragettd teil. Er^ war ein Freund des Generals Pershing und kämpfte auch im Weltkrieg auf den Schlachtfeldern Frankreichs; er wurde wiederholt ausgezeichnet. Im Oktober 1918, bei der letzten Offensive der amerikanischen Trrtppen, zeichnete sich Dreben an der Spitze eines kleinen Tetache-ments Freiwilliger in hervorragender Weise aus. Damals lud ihn General Pershing in das Hauptquartier ein, dekorierte ihn persönlich und sagte in seiner Ansprache, Dreben sei „der beste und tapferste Mann, denn ich ft kannte". Dreben hatte alle Krieasauszeichnnnaen erhalten, die die amerikanifche Armee zu verleihen hat, er erhielt auch französische und italienische Auszeichnungen. * Das nicht eingetroffene Moscswunder. Nach einer Meldung aus Bagdad sind 60 Neger unter eigenarrigen Umständen nms Leben gekommen. Die Neger, die vor kurzer Zeit ,zum Christentum übergrtreten waren kehrten gerade von einer religiösen ' Versammln na in ihre Hütten zurück. Auf ihrem Wege sahen sie sich p>ötz':.b vor einem durch Hochwasser angeschwollenen Fluß- Sie glaubten nun in ihrer einfältigen Gläubigkeit, es werde ihnen wie seinerzeit den Juden unter der Führung Moses^ möglich fein, trockenen Fußes durch dte Muten zu schreiten. Sie gingen ohne Zögern in das Wasser und wuvden von den roißeudsn Fluten fortgerissen. Austritte aus dem gudeuium. Dr. Z 11 tt e r Ernst, geb 27. Avril 1884. Eibenschütz, Professor. 7. Bez.. Neudeggergasse 1. K e r t e S z Julius, geb. 21. Mär» 1901. GySiöt. Schuhmacher, 18. Bez., Demvscheroasse Nr. 8. T a u s s i g Joses, geb. 14. Jänner 1900 Wien, 20. Bez.. Rafaelaasse 2. S m o I k a Lilly, geb. 28. Mai 1906. Wien. 2. Bez, Greidlerstraße 2. Smolka Grete, geb, 21. September 1907 Wien, 2. Bez., Greidlerstraße 2. B r o i d o Marte, geb. 6. Dezember 1904, Wilna. Private. 4. Bez., Blechtnrmgasse 22. B e ck Olga, geb. 12. April 1906, Wien, Private, 19. Bez.. Hardtgasse 7. Großmann Olga geb. F l e i s ch m a n n. aea. 26. Juli 1885, 18. Bez., Pötzlewsdorferstraße 78. Doktor Grünbaum Wilhelm, geb 91. Juli 1897, Arzt. 15. Be»., Levdoldaasse 4. P o l l a k Martha geb^ B o n d y. geb. 1. Atar 1888 19. Be»., Nußwaldgaffe 19. Weiner Robert, geb. 4 De»ember 1893, 9.' Bez., Clnssusgasse 2. Hacker Hermiue, geb. 19. März 1902. 2. Be,.. Scherzergasie 14. St e i n Rudolfs geb. 3. Jänner 1871, Kaufmann. 5. Bez., Wimmergasie 7. M o d r h Josef, geb. 21. 3uU 1900, BudweiS, 2. Bez., Obere Donaustraße 19. Adler Friedrich, geb. 16. Februar 1904, Wien, 2. Bez., Pazmanitengasse 13. Adler Henriette, geb. 18. Juli 1897, Wien. 2 Bez.. Pazmanitengasse 13. Beck Paul, aeb. 31. August 1896. 20. Bez., Büaittavlatz 17. Blument b a l Otto. geb. 18. Mai 1891, 9. Bez., Schwarzspanierstraße 4. Bielecka Regina Magdalena Marie, geb. 29. März 1871, Rzeszow, 1. Bez, Schreigasse 12. FruchS Swah geb. Damm, geb. 21. Dezember 1878. Strhs, 7. Bez., Neustiktaasse 26. Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen find durch ein vorangefetzteS E gekennzeichnet. Spezialbehandlung von Afthmaleiden im Mikalisch-iherapettrischen Institut Tr Oste'mann, 1a 7a(_ 9£)*1»51Q Ctb. 10 6i8 6 Uf)L Wiener 9. Bez-, Seteine, SorteSne und Setfammlnnaen. Gratiskurse für Italienisch. Hochschutlektor Professor Alfonw V t t o l o eröffnet am Donnerstag den 16 d. Grattskurse für Italienisch. Jeden Montag und Donnerstag Anfänger von 6 bis 7 Uhr. Vorgeschrittene von 7 bi» 8 Uhr. Eiuschxeibungen und Auskünfte im Sekretariat der Svrachschule Vitolo, Wien. 1. Be».. Kärntnerstraße 17. von 9 bis 7 Ubr. Hebräischer Abend. Die hebräische Schule nnder Kindergarten der Zionistischen Sekt-on Praler veranstalten SamStag den 11. d. im Saale der Gastwirtschaft „Einfiebler". Prater, einen hebräischen Vortragsabend mit reichhaltigem Programm. Nadipkroaramm. Dienstag de» 7. April. 9 Uhr: Marktbericht. — 11 bis 1 Ubrr Vo'mittagSkonzert. — 1 Uhr S Min. r Uraniazeir. — 1 Uhr SO Min. r Wetterbericht. — Vz4 Ubr: Börft. *{£ Ubr: Nachrichtendienst — 4 bis 6 Ubr: NachmittaaSkonzert. Stratch: Persischer Marsch. Depret: Frühlingsgpuß. Wälzer, Mozart: Eine kleine Nachtmusik. WieniawRy: Romanze aus dem Violinkonzert. Moszkowsky: Deutsch. D'Albert: Die toten Augen, Phantasie. Ambrosis: Souvettance. Weinberger: Walzerretgen. Micheli: Italienische Lieder, Potpourri. Pouffigne: Jslam-Melody. »/,7 Uhr: Bvrtrag. Sektionschef Ing. Rudolf Reich: „Die weiße Kohle". Die Bedeutung des Ausbaues der Wasserkräfte für die österreichische Volkswirtschaft. — 7 Uhr 10 Mm.: Stunde der Frau. — 8 Uhr: «Die Zattberslöte" von Mozart. Mitwirkende: Aolisten^Chor und Orchester der Bolköoper. Must-