Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2201 (6.4.1925)
- Date
- 1925-04-06
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Wsenrr MEsrWelkMS. - EWU-G- - HW». M| i. %t m fe MW **DÄS NEUE PALÄSTINA# Scicf eines Wiener Shalu». Vor einiger Zeit ist die erste geschlossene Gruppe von Wiener Palästinavioniersn nach Palästina SbergesiedeU. Den nachstehenden Brich sendet unS «in Mitglied dieser Gruppe. Entschädigen Sie, wenn ich erst jetzt dazu tainme, Ihnen Über unseren Verbleib in Erez Israel zu berichten. Sk wissen doch, daß es einige Zeit dauert, bi» man sich den neuen Lebensverhävnissen angepaßt und ein Gares Bild Über Erez Israel, den Aufbau, das Leben der Ehaluzim beAmnnt. Roch vor unserer Abreise vom Wien faßten wir den Ent« schluß, in E«z Israel, wo eß auch sei, beisammen zu bleiben, zusammen zu arbeiten und zusammen zu leben. Das tarnt nur verstehen, wer sich mit der Ideologie der kleinen Kwuzah befaßt hat, denn daS ist der Grundgedanke jeder Kwuzah. Wohl schwebten uns Probleme einer eigenen Wiener Siedlung vor, doch zeigte «S sich bald, daß das momentan ein Ding der UnnÄglichkeit ist. Denn ohne Kenntnis der Landes und besonders ohne entsprechende Mittel wäre «S ein« unnötige Kraftvergeudung, diesen Plan weiter zu verfolgen. Abgesehen davon ftrielfe noch ein Umstand eine große Rolle. Dir besichtigten nämlich di« vlau^Weiß-Siedlung in Del-Wviw, in der sich fast lauter deutsche Tbaluzim befinden, und machten dort ganz eigenartige Beobachtungen. Obwohl diese Siedlung schon fast zwei Jahre besteht, sind die einzelnen Chawerim bis zum heutigen Tage noch nicht der hebräischen Sprache mächtig, das heißt, sie sprechen nur deutsch und treten daher aus ihrem enge» GesichtKreiS nicht hinaus. Auch sind ihnen alle Begriffe von nationalem und fulhttettejn Eigenleben, Aufbau des Landes, Stellung der Arbeiters usw. verloren gegangen. Sre müssen sie sicher einmal gehabt haben, denn sonst wären sie nicht hergekommen. So leben sie eigentlich wie aus einer Insel. Dazu kommt noch, daß bekanntlich der Großteil der palästi- «erffischen Arbeiter aus dem Osten Europas stammt und diese „Jeken" als Fremdkörper im jüdischen Lande betrachten. Nun war es für uns klar: Das wollen wir vorderhand nicht und dazu sind wir nicht nach Erez Israel gekommen, um hier besonders unsere Wiener Eigenart zu betonen. (Die ja immerhin etwafür sich hat.) Wir sind hierher gekommen, um Juden zu werden im jüdischen Lande. Das sagt aller! Wir versuchten nun verschiedene Wege, gsauiben aber jetzt den richtigen Weg gefunden zu haben im großen Lager des Gdud Awodah, der über ganz Erez Israel sich erstreckt. Hier finden wir da-, was wir brauchen, hier können wir den Uebergang vom Galuthjudentum zum Palästinenser leicht bewerkstelligen, hier sind wir gezwungen, hebräisch zu sprechen und zu fühlen, und hier werden wir auch nicht als Detail" betrachtet, denn wir sind der großen Arbeitsarmee Erez Israels, emverleivt. Ich kann Ihnen nur noch Mitteilen, daß es uns ausgezeichnet geht und daß wir uns m Erez Israel überglücklich fühlen. Wir haben doch alles, was wir brauchen, und es fällt unS auch die Arbeit nicht schwer, da wir unS ja dazu genügend vorbereitet haben. Wir sind zufrieden! | Indem ist Sie im Namen unserer Kwuzah und auch in Meinem Namen auf das allerherzlichste grüße mit Schalom und Arbettevgruß Friedrich Katz. Amerika als Absatzgebiet für PalSAinatabak. Am 27. März wurde in New-Dovk eine vom Berliner „TabEonig", Herrn Samuel Luoliner, erbaute Zigarettenfabrik feierlich eröffnet. Die Fabrik wird aus schließlich p alästinrnsischeTabakesArden cnnerianischen Markt verarbeiten. Aus diesem Anlaß fand in den Raumen der Fabrik ein Festessen stobt, a>n welchem zahlreiche führende amerikanische Zionisten und Pressevertreter teilgeiwmmen haben. Den Vorsitz führte Herr Abraham Goldberg, der die Verbindung zwischen der Firma Luoliner in Berlin und dem amerikanischen Markt« herstellte. Der Präsident der amerikanischen zionistischen -Organisation, Herr Louis Lipskh, und der bekannt« zionistische Führer Dr. Schmarja Lewin begrüßten das Unternehmen, welches sich der verdienstvollen Aufgabe unterzieht, große Mbsahgebivt« für die pailästinenstsche Tabakproduktion zu erschließen und so einer großen Zahl jüdischer Arbeiter eine ständige Beschäftigung in Palästina zu verschaffen. Begrüßungstelegramme sandten der Direktor des ^Kolonisotionsdepartements der palästinensischen zionistischen Exekutive, Dr. Artur Ru PP in, die jüdische Kolonie Rosch-Pinch und -re Beremigmvg der Tabcckpflanzer in Gallffaa. Die Fabrik wurde von dom früheren Präsidenten der Zionistischen Vereintguirg für Deutschland, Dr. Landsberger, unter Mitwirkung des Ing. Skotnitzki erbaut. Herr Julius Hauer tRew-Vovy ist der Generalvertreter der Fabrik für Amerika. (I. T. A.) Der Jafsaorangenhan-el im Jänner. Im Jänner wurden insgesamt 272.600 Kisten Jaffaorangen direkt verschifft. Die Preise sind um ein Weniges gestiegen. Zum ersten McÜe nach dom Kriege gelangte durch die „Pardeß"-Gesellichaft der Orangenzüchter eine Sendung von 3000 Kisten nach Rußland, und es steht zu hoffen, daß dieser Markt sich in Zukunft noch entwickeln wird. Außerdem wurden Ladung-m nach den skandinavische« Ländern versandt. Kleine Sendungen sind auch via Port Said in eine Anzahl von Hafenstädten des Indischen Ozean» gegangen. Kooperative Spar» und DarlehenÄafleu in Palästina. Während der letzten Jahve sind in Palästina 14 Spar- und Darlehenskassen gegründet worden, die 7060 Mitglieder zählen. Da- Grundkapital einschließlich der Depositen beträgt gegen 100.000 Pfund Sterling. War tostet die laavwtrtsitzaflirche Aostedwoi einer Familie l Heber die Möglichkeiten der landwirtschaftliche« Ansiedlnng in Palästina und di« dafür benötigt«« Mittel werden un» von einem genauen Krnner der Verhältnisse in Palästina folgende Angaben gemacht: Für di« Ansiedlung einer Familie in einem Moschaw Owdim sind, abgesehen von den Kosten deS Bodens, als Minimalbetrag 700 ägyptische Pfund nötig, wobei nur 'auf daS allernotwendigste Inventar Rücksicht genommen ist, in der Annahme, daß gewisse Nachanschaffungen sich in den folgenden DetriebSjahren Nicht allzu schwer werden bewerkstelligen lassen. Dies« 700 ägyptische Pfund werden folgendermaßen spezifiziert: Sleqyvt. Pfund Stall.125 Wobnunq. 1BO Geflügelltall .... 15 Strobscheune, Schober 20 Maultier...... 80 2 Kühe. 60 Geflügel. 5 Bienenschwarm ... 1 Bienenstock. 4 Deckvieh ...... 8 7, Wagen. 15 Geschirr. 4 7* europäischer Pflug 3 arabischer Pflug. . . 1,60 7* Rechen ..... 7 7,0 Mähmaschine . . 2,50 Harke ...... 1,20 7» schwere Egge . . 1,25 7. leichte Egge ... 1 Vorratskammer ... 10 Verschiedene Arbeitsgeräte . 10 Höfe. 10 Für den Bodenpreis und die Kosten für die Ameliorierung des Bodens, Wasserversorgung usw. wären weitere 400 bis 500 ägyptische Pfund einzusetzen. Eine Familie, die sich in Palästina «bereits länger als «in Jahr befindet, sich über genügende Kenntnisse in der Landwirtschaft auSweisen kann und ein Kapital von 500 ägyptische Pfund besitzt, kann damit rechnen, vom Nationaffonds Boden in Pacht zu bekommen oder eventuell aus Ratenzahlungen von anderen Gesellschaften, wie P. I. T. A. oder American Zion Commonwealth. Außerdem hat sie Aussicht, vom Keren Hajeffod, der P. I. C. A. oder der American Zion Commonwealch noch dazu einen Kredit zur vollständigen Fundierung deS Betriebes zu erhalten. Manchmal bestecht auch die Möglichkeit, sich in einer schon bestehenden Siedlung niederzulassen, was für neu Zugowanderte eine große Erleichterung bedeutet. MeistzM ist aber hier der Boden zu teuer. Hanptbedingung für daS^Gelmgen einer solchen landwirtschaftlichen Anstedluny ist, daß da8 Familienhaupt in der Landwirtschaft erfahren ist, alle Arbeiten innerhalb des Betriebes beherrscht und die Bedienung der modernen landwirtschaftlichen Maschinen versteht. Außerdem sind Kenntnisse in den verschiedenen Zweigen der Landwirtschaft, wie Milchwirtschaft, Gemüsebau, Geflügel- und Bienenzucht ufw., erforderlich. Die Ansiedlung einer solchen Familie kann nur dann glücken, wenn in jeder Familie mindestens zwei Personen arbeiten, entweder Mann und Frau oder Mann und Sohn. Mit großer Äraftanftrengung und systematischer Arbeit dürfte eS einer solchen Familie gelinge«, festen Fuß zu fassen und sich durch ihre Arbeit in der Landwirtschaft eine Existenz zu gründen. Denjenigen Familien, die in der Landwirtschaft keine Erfahrung besitzen, muß geraten werden, vorerst «inen chver Söhne nach Palästina zu schicken, um dort in der Landwirtschaft mindestens ein Jahr tätig zu fein. Für Unverheiratete besteht keine Schwierigkeit, sich die erforderliche Erfahrung praktisch in einer der im Lande schon existierenden Farmen oder Siedlungen zu erwerben, wohingegen «S für den Familienvater, der mit seiner Familie llbersiedelt und in der Landwirtschaft festen Fuß fassen will, angebracht ist, vorher einen seiner Söhne ins Land zu schicken, damit sich dieser in der Landwirtschaft und speziell in der palästinensischen ausbildet und di« örtlichen BedinMngen kennen lernt, worauf erst eventuell die Vsbersied« lung der ganzen Familie stattsinden sollte. Dreschmaschine, Traktor Graupel« und Häckselmaschine . Schmiedewerkzeirge . lelle und Bauplan de» Siedlung»- Punkt.. Röhren, Kräne (von der Zeutralleituna zum ' Hof). Dünger .. Setzlinge...... Same» ...... Anlage«.. f ntter für daß Vieb. ebensunterhalt der Familie,. Petroleum «sw. für tiefe» Pflügen . . 5*/, unvorhergesehene Ausgaben •_ Aeavvt. SBftmh . Aeavvt Pfund 80 1 1,60 10 10 20 20 15 6 40 «2 10 34.05 700 Terrassierung des GebirgSlande» von Judäa. Die Gebirge Judäas t&afwn bis auf den heutigen Tag deutliche Spuren von Dttvassievuingsarbovton, die sicherlich bis in die älteste Zeit der jüdischen Geschichte zurückveichen. In der Kofoirie Kimjath Auawi-m boi Jerusalem, die vor vier Jahren auf Jüdischom Natimrallmrds-Land gegründet wuvde, wird jetzt auch vert'ucht, das GebiusiSloind auf diese Wsffe zu bebauen. Die tervasslevten Abhänge wurden gepflügt und zahlreiche Bäume gepflanzt, haaiptsächlich Wemröban, van deren Mannig« ftMMtt fo dieser Gegend der jetzt erneute alte HMscheName — Kirsath Anawkn lWoiafftadt) — Mgt. Um die Terrassierung und Bsarbe-tkmg weiterer Sandskoecken von der mr Kolonie gehörig«« Wiche von 4000 Dmvam zu ermöglichen, hat der Jüdische Natkonakfond» ei« Budget bewilligt. Auch die früher hierfür Msgeüülhrten Mbeitm hat der Keven Kajemech ftnansiert. Der' Jüdffche Natioualsonds hat ferner für don Bau eines Wasserreservoirs im Kirjäch Anowim, das der Siedlung ovrre ausreichende WasserversovcMg für daS gange Jahr sichert, 600 Pfund SteMtzg bewilligt. Russische Chaluzl« an, russische» Schiffe«, MAe WSrz kam der russische Dampfer nach Palästina mit 110 russischen Ehaluzim an Bopd, davunter Israel Goldman«, Vorsitzender der Zionistischen Organisation in Kisw- StA Wld tzer VmüWMt. Dsr Rechenfch»ftSbstrich1 btt jMsche« «angNbe S-Gbvnch. Einem Rechenschaftsbericht deSSolewoneh per «.Dezember 1024 entnehmen wir folgen* Angaben: -idrftr. «nb Straße»»«. I« den letzten acht Monaten von Mai bis Dezember 1924 hat der SoleDonrh Arbeiten im Betrage von 187.030 äghpt. Pfund übernommen« wovon am 1. Jänner noch Arbeite« für rund 55.000 Lgypt. Pfund auszuführen waren. Zusammen mit den Arbeiten de» MiSrad »ährend der vkvemhaL Jahre seiner Bestehens erreicht di« Gesamtsumme der kooperativen Bauarbeite» der jüdischen Arbeiter in Erez Israel einen Betrag von 880.930 Lgypt. Pfund. Während der Monate November und Dezember Übernahm der Solelboneh Aufträge: i« Jerusalem für 11.700, in Jaffa »Nd Tel-AwÜv für 10.900, in Haifa und Umgebung für 6720, somit insgesamt für 28.820 ägypt. Pfund. Bon den bis 1. Jänner Übernommenen Arbeiten sind außer Prwatbauten in Jerusalem, Haifa und Jaffa §» erwähnen: die Fortsetzung de« Baues der Jerusalemer Universität, der Bau von elektrischen Kraststationen in Haifa und Tiberias, Bauten in den landwirtschaftlichen «vbeiterftedlungen in Galil und Judäa, in Balfouria, Tiefbau, und Brunnenarbeiten in «fuleh und in Her,Nah für die Zion Commonwealth, ein« Reche von Magazinen in der Jaffastraße in Jerusalem wie auch verschiedene Straßenbauten. Die Zahl der beim Solelboneh in 25 bi« 39 Arbeitsstätten beschäftigte« Arbeiter betrug im Durchschnitt 1700. V*ciui|uuivci, Beim Dorfe Migdal Zedek wurde vom Solelbonch «K Steinbruch in Arbeit genommen, wobei «in kleines Industrie« yeleise zur Eisenbahn Haifa—Ludd gelegt wurde. Seit ftchS Monaten sind hier 20 gelernte Facharbeiter beschäftigt. Der Steinbruch liefert erstklassige Stein« nach Del-Awiw und den Straßenarbeiten in Judäa. Nach dem Eintreffen eines besonderen Fachmannes au« Italien wurden m den Steinbrüchen in Jerusalem verschiedene Wichtige Reformen durchgeführt und die ersten Arbeiten im Steinbruch AmoS Beth begonnen, der mit Mitteln deS Jüdischen NationalfondS neu erworben worden ist. Hol,- und Zementarbrite«. In der Tischlerei ^Drvr" i» Tel-Awiw sind n» Durchschnitt 50 Arbeiter beschäftigt. Gi« liefert die verschiedensten Holzarbeiten sowohl für den Solelboneh wie auch für Privatleute. Die Tischlerei ^Karmel" in Haifa wurde im Dezen:>ber wieder eröffnet. Di« Zahl der Arbeiter beträgt 20. Es liegen bereits Auftväge für mehrere Monate vor. In der Zementwerkstatt ,Ira«ckich" i« Haffa «beite« ständig 10 Mann. Nachdem der Rogenifall im Winter um zwei Drittel der üblichen Ättenge zurückgeblieben war, herrschte große Besorgnis über die nächste Ernte. In Jerusalism war bereits Wassernot eingetreten. Nun kommen auS Palästina Nachrichten, daß Mitte März wieder Regengüsse im ganzen Lande gefallen sind. Zulrehmende Tätigkeit der Hadassah in Palästina. Ein so» eben veröffentlichter kurzer Bericht der Hadassah ergibt eine Zunahme ihrer Tätigken. I« Jahre 1924 wurden 8330 Patienten in den Hospitälern der Hadassah gepflegt gegen 7890 im Jahre 1923. Insgesamt wurden in ihren Kliniken 94.126 Personen gegen 90.329 im Jahre 1923 ambulant behandelt. In den S i e d l u n g e n m ein Rückgang von 50 Prozent in oer Zahl der Klimkbesucher zu verzeichnen. (18.659 im Jahre 1924 gegen 27.178 im Jahre 1923). DaS beruht darauf, daß die Arbeiterkrankenkasse (Kubaty Cholim) imstande war, einen Teil der Tätigkeit der Hodassab in den Siedlungen zu übernehmen. Zur selben Zeit ist die Inanspruchnahme m den Kolonien um 60 Prozent gestiegen. (1924: 17.985 gegen 8686 Patienten im Jahre 1923). Unter den ambulant Behandelten waren im Jahre 1934 8 4 8 6Musel« manen und 1152 Christen, mehr als die doppelte Anzahl der im Jahre 1923 behandelten nichtjüdifchen Patienten. Die britischen Ausgabe» für Palästina. Soeben wurde der brttffche Budgetvoranschlaa für 1S26-L6 veröffentlicht. Für den Schutz von Irak und Palästina sind 3,808.300 englische Pfund eingestellt, um eine Million weniger als voriges Jahr. Bon dieser «Dumme entfallt auf Palästina 428.500 Pfund. Wogen der Verminderung der Garnison in Palästina gibt die englische Regierung der palästinensischen einen Beitrag zur Derstärkullg der Gendarmerie von 280.000 Pfund (gegen 366.000 im Vorjahre). Die Aufwendung für TranSjordan ren beträgt 680.000 Pfund. Hiervon «rhäll der Emir 560.000 Pfund zur Echöhung seine? Heereauf 800 Mann. Da» Touristenlnformationsbureau in Palästina. In Jerusalem bat dajüdische Jnformationsbuveau, dessen Aufgabe er ist, den Palästinareisenden durch ErteilMta von Auskünften betreffend Unterkunft, Verpflegung, Besuch der Kolonren, Sehenswüvdtake»ten, Programme jüdischer Veranstaltungen usw. behilflich zu sein, seine Tätigkeit bereit» aufgenmnmen. Dre tzldresse de» Bureau» lauten Jewifh Information Bureau, Allenby Square, Jaffa Roav, Jerusalem. Die neue Spiritußfabrtt, Die Gesellschaft S ch a r a f, die hauptsächlich auS Juden Böhmen» und Oesterreichs go'bildet wurde, mit 30-000 Pfund Kapital, hat den Betrieb auigenomntan. Sie kaufte ein Gebäude bei Haifa, auf dem Wege nach Mo. Die Tageserzeugung wird auf 5000 Liter pro Tag und eine entsprechende Menge Nebenprodukte gebracht werden. Unter diesen ist besonderdie Schlempe zu nennen, die ein vorzügliche» Bichsutter ist. Der Alkohol wird au» der eimhetmischen Gerstenart Durrha erzeugt. Dies« ging bisher ta großen Mengen (600o Tonnen im Jahr) ln» Ausland, ebenso wurde viel Spirit»» impoutieAe