Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-04-06 · Heft 2201 (6.4.1925) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2201 (6.4.1925)
Date
1925-04-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981286--22427-3009838
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

-k. SM M«r. MsnSay 0. «pkff 1« Jer Hausarzt. Redigiert von Dr. Tone! Beer. Das lebensschwache Kind. Die <Mmt eines leibenSfchwachen KinbeS stellt Vte Pftvgeelder« vor sehr schwierige Aufgaben. Die Erhaltung eines solchen KindeS bietet um so größere Aussichten, je länger daS Kind 4m mütteMchen Schoße ruhte. Eirvige Tag« ober Wochen vor dem normalen SchwangerfchaftSende geborene Kinder werden meist am Leiben erhalten, während Früchte, deren Gewicht weniger al« 1600 Gramm betrögt, eine solche U-nderentwicklung aufwvisen, daß ihre Erhaltung Mn gelingt. Dessemmgoachtet soll man auch scheinbar unreife Neugeborene nicht von vomeherein opfern» denn aus der Literatur ftnld genügend Falle begannt, wo stark uutevgswichkige Kinder bei entsprechender Woge schließlich sogar die Entwicklung normaler Kinder erlangten. Man kann jedenfalls dm achten Monat geborene Kinder im allgemeinen noch als lebensfähig bezeichnen, vovauSgssetzt ist. daß nicht noch andere Momente hinzuikommen, die auf ein Weiterieden ungünstig einwirden. Denn die Tatsache der Frühgeburt Mft ist ja odgentliich schon ein kranchaster Zustand, der wohl meist in dom Befinden deS mütterlichen Organismus Me Erklärung findet, aber die Frucht ist so schr in Abhängigkeit von dom Gesundheitszustände des FruchchaltevS, daß jede .Krankheit irgendwie auch Spuren bei der Frühgeburt hinwrlößt. Die Minderwevtigkoit liegt oft nur darin, daß di« kindlichen Organe noch nicht in solcher Entwicklung stehen, daß sie dem Loben außerhalb des mütterlichen Körpergewachsen sind. Hiebei wird man von ausgesprochenen KvLnkhsitszrvstÄnden der Neugeborenen abschen, wie sie etwa die syphMitische Infektion der Eltern verursacht. Schon die normal tmsgotrcogenen Kinder weifen selbst bei gleichartiger Wege nicht die gleichen Envw icklungsmöAich-- kei-ten auf, daS eine zeigt reicher« WachStumStendenHen als ern anderes. ES spkeilit hvoboi oben auch die angeborene Konstitution eine gewichtige Rolle. Dem frühgeborenen Kinde fehlen die typischen Robsezeichen. ES wiegt wenige« als 2800 Gramm, daS Längenmaß betragt weniger als 48 Zentimeter, Finger- und Zehennägel sind mangelhaft wusgobvkdet. Was am moisten au>fifällt, ist vm gewissegreisenhaftes Aussehen des Gesichtes, eS fchlt überhaupt der Untevhautfettpolfter, der dom normalen gesunden Kinde seine engolgleich« Schönheit verleiht. Die zarte, gerötete Haut weift noch überall die feinen Wollharchen auf. Diesen äußeren Mängelbn entspricht eine gewisse Rückständigkeit aller inneren Organe. Hier ist eS vor allem die plötzliche Senkung der Körpevtompevatur, di« durch den früh, zeitigen Austritt aus dom mütteMchen FmchthMer herbei» geführt wird, wodurch es infolge starker Abkühlung zu großen Warmeverlusten kommt. DaS sich stets kalt ansühlende Kind atmet dann schlecht, weist Haulfchwelluwgen auf, die bisweilen in die gefürchtete Verhärtung der Kudlichen Haut übevgcht, womit meist daS Schicksal der Kleinen besiegÄt ist. ES hoißit daher in erster Linie, bei der Frühgeburt diese Unterkühlung zu verhindern^ was äuf verschiedene Art durchgeführt worden kann. Im Privathwuse wird man sich mit einfachen Mittoln bohollfen. Vovgewavmte Tücher, Einlegen von Wärmflaschen, Thermophore gehen bei gowissenhafter Kontrolle noch bessere Resultate, als die vielfach kompWovt konstruierben Brutkästen, die den NachteA halben, daß das Kind beständig auch die warme Luft eiwwtmen muß. Die größte Sorge bereitet aber die Ernährung des frühgeborenen, unreifen Kindes. ES bezieht die Nahrung nicht mehr vorhoarbebtet auS dom mütteMchen Blute, sondern die wnvoWmnmenen VerdauunySorgane muffen in Funktion treten. Die beste, für das Knid zuträgliche Nahrung, die den Magen-Darmtvakt am wenigsten bolastöt, LileSbt trotz aller etwa gegentoillrgen Ansichten, die Frauenmilch, Sie enthält noch invmer alle die notwendigen Stoffe, di« das Neugeboren« für sein weiteres Wachstum braucht. Leider zeigen die Frühgeborenen meist eine solche Lebensschwäche, daß sie selbst nicht zu sarrgen vermögen. Wenn sich zu dieser Saugunsahigkeit noch der Mangel des MlchzuiffuffeS boi den mütterlichen Brüsten gesellt, dann steht man manchmal vor den schwierigsten Problemen. Die Hauptsache bleibt, über die ersten geifahMchen Tage hinwoMkamimen. Gin solches Kind bedarf ja nicht vietl. 10,' 20, 80 Gramm Milch geniigen. Ost muß man geradezu tropfen« weise die Nahrung mit oinom Tropfröhrchen «ingießen. Man verwendet hiebei die abgebrückte MuttemMch, sonst muß un- HM-ngt Amrnenmiilch besorgt werden. NoueMngs werden solche Kinder auch zur Vermeidung des HinainibgufenS der dtchvung in die Luftröhre und nachfolgende« Lungenentzündmvg uvit dünnen Sonden gefüttert, die durch die Nasenlöcher in den Schlund geführt werden. AmMcher Fragekasten. Treuer Leser aus Kaly. Ueber die Ursachen der Schlaflosigkeit wird demnächst ein eigener Artikel erscheinen. In dieser Rubrik läßt sich diese Frage nicht.beantworten. Besorgte Mutter. Ohne eingehende Untersuchung des Kindes läßt sich aus Ihren Angaben feine Diagnose.stellen. ES könnte Tieft ja vielleicht um eure Blmddannerkrankung handeln. Ve müsten schon die Entscheidung Ihres Hausarztes abwarten und Ber. trauen.zu ihm haben. — Stud. 17. ZahufleischontWNduna stellt sich bsi smpftMichen Per'one» beim Emnchmen von Quecksilberpraparaten oft ein. Solche werden als AMHmritdel bistoeilm verordnet. Bei Aussetzen des Medikamentes Mt S» Enti-Mdung zurück. — Brünn. Die Drüsen dürften durch Bestrahlung mit künstlicher Höhonsonns zuvückgehen. «lk» Gin arotzer Triumph der Hakoah. Hakoah-Slavia 8:8 (2:8). — CtonWofct Kampf. - Staplik verhütet eine Slavia-Kat» ftrophe. — Lore: Hllurlrr (8). Heß (2). «eufrld r Ban» (2), kaprk. Sportplatz Krieau. Schiedsrichter Retschury. 18.000 Zuschauer. Hakoah: Fabian; Scheuer. Gold; Pollak Guttman» Fried; sHeß). Neufeld. HäuSler, Heg, (Grünwald). Eisenhoffer, Stavia: Staplik; Kumrmann, Seifert: Modr, Pleticha. HNnak: Stapl, SoltyS. ilhanik. Capek. KratochvM. ES war ein denkwürdiger Kampf, ein Ehrentag der Hakoah und für den österreichlschen Fußoallsport. Der klastische Repräsentant des tschechischen Fußballfportes, die sieggewohnte Slavia, wurde gestern in der Krieau einwandfrei und überzeugend geschlagen. Wiederum war er die jüdische Mannschaft, die gestern eine der größten Fußballtaten auf Wiener Boden in rmvonierendster Weise dollsührte. Auf den fast schon verblüffenden 6:3- Steg der Amateure auf der Hohen Warte gegen die bis dahin übermächtige Sparta ist dieser zweite, noch eindrucksvollere Triumph gegen den gewaltigen Fuhballriesen Slavia gefolgt. Damals brachte den Amateuren gleich der Start das uebergewicht und den sicheren Sieg über eine matt beginnende Mannschaft. Gestern wurden von der Hakoah einem überlegen scheinenden Gegner das Heft aus der Hand gerissen, der Ausgleich abgetrotzt und in einem immer spannenderen, dramatisch bewegte» Finish von ihr Führung und Sieg erkämpft. Dabei war die von der jüdischen Mannschaft gezeigte Ueoerlegenheit schließlich weit größer als sie im Ergebnis zum Ausdruck gelangte. Denn nur das Phänomen des Slavia-TormanneS verhinderte eine schwerere Niederlage. Die gestrige Großtat, mit der die Hakoah. das Wiener Fußballpublikum nach vem prachtvollen Kampf gegen Rapid abermals überraschte, wird in der Geschichte des österreichischen Fußballfportes einen dauernden Ehrenplatz erhalten. Sre hat auch die Hakoah endgültig zu einer kontinentalen Mannschaft ersten Ranges gestempelt, die Oesterreichs sportliche Schlagkraft auf das glänzendste zu vertreten vermag. Aber auch für die Entwicklung deS jüdischen Sportes und die Hakoah selbst bedeutet die gestrige Leistung einen Markstein. Als vor Jahren eine kleine Schar begeisterter junger Juden auf unbekannte, uneinnefriedete Plätze hinzog» um in den blau-weißen Farben und mit dem Magen David an der Brust gegen eine Welt von Feinden auch im eigenen Lager für die Wiedergeburt des bewußten Judentums zu spiele« «nv zu kämpfen, da war die Slavia schon ein großer, stolzer Verein von internationalem Rang und Klang, und was die Jünglinge einst in kühner Phantasie erträumten, das koünten sie gestern, da sie als gereifte Menschen leuchtenden AugeS dem Spiele folgten, von der nachgerückten Generation in erbebender Weise vollenden sehen. Und wenn die Tausende von Juden gestern begeistert den Steg der Hakoah feierten, dann schwang unwillwrlich und unbewußt das Gefühl mit, daß e» jüdischer Will« und jüdischer Können waren, die diesen Erfolg schufen, Ströme an» jene« Urquell, besten lebendige Kraft das Wunder von Crez Israel vant. ES war ein großer Erfolg über einen großen Gegner. Ms sich, wie befürchtet, gleich zu Beginn die unnachahmliche Kombinationsmaschine ber Tschechen in Bewegung setzte und schon in der ersten Viertelstunde über die verwirrte Hakoah- Hintermannschaft hinweg zwei Tore erzielte, da schien ein Debakel der Blau-Weißen unvermeidlich. Aber sie finden sich langsam. schießen häufig aufs Tor. verringern den Vorsprung des Gegners, bis sie der Schiedsrichter durch einen selten gesehenen Elfer abermals zurückwirft. Slavia führt 8:1. Unentwegt kämpft die Hakoah und kann mit 8:3 in die Pause gehen. Die zweite Hälfte brachte den Umsturz. In ungestümen Sturmläufen bombardiert die jüdische Mannschaft daS gegnerische Tor. Doch dort steht Staplik, der Retter der Tschechen, unüberwindbar Und zäh. Endlich, in der 18. Minute, mutz er kapitulieren. Der Ausgleich ist erzielt. Hakoah kommt immer mehr in Schwung und erzielt nach einem Hagel von Geschossen noch zwei Tore. Eine halbe Stunde lang ist die Slavia-Maschiue vollkommen lahmgelegt. Die berühmten Tschechen sind in dieser Zeit kaum einmal über die Mitte gekommen. Sie mußten sich nach der Pause drei Tore von den Blau-Weißen schießen lasten, ohne einen Treffer erzielen zu können. Die große Slavia war in der zweiten Hälfte so wehrlos, daß sie im ganzen eine Torchance hatte, als Fabian sein Gehäuse verlassen hatte und ihm de« «all entfiel. Die Tschechen sind nach der. Pause dem Tempo zum Opfer gefallen. Vorher zeigten sie gleich nach Beginn des Spieles und dann in einzelnen Phasen ihre unerreichte KombinationSmaschine, das flüffige, geschsoffene. fast mühelose Vorrücken, daS Treffer bringt, die als reife Früchte niederfallen. Die Elf bilden immer eine geschlossene Einheit, alles ruckt vor und alles geht zurück, wentt die Mannschaft bedrängt ist. Dieser Stil ist in Wien derzeit noch nicht erreicht und bedeutet höchste Vollendung. Aber ihr System wurde den Tschechen zum Verhängnis. Die Slavia-Leute sind durchwegs hervorragende Einzelwieler, die das ganze Register der Fußvallkunst beherrschen. Aber sie ordnen sich unbedingt» selbst in uttmittelbarstsr Goalnähe der Gesamtwlrkimg unter und treten als Soloakteure fast gar nicht hervor. Als sich die Hakoahner immer mehr fanden und die Präzistonsmaschme der Tschechen zu unterbinden begannen, karnen die individuellen Fähigkeiten der Blau-Weißen wirksam zur Geltung. Der Elan der Hakoah-Spieler, ihr Tempo, die phänomenale Rasanz eines Reufeld brachen sieghaft durch. Slavia wurde lahmgelegt und Hakoah, von G u t t m a N n wunderbar dirigiert, beherrschte das Feld. ES waren 48 Minuten «ach der Pause, die voll und ganz der jüdische« Mannschaft gehörte«. ^ugendfrische und Temperament hatten klassische HchLhkHNH.ÜherWunden. Das KvrnevvevhÄtnis Laupete 6:1 für Hakoah. Im Tore der Tschechen stand ein Aieister seines Faches. S t a p l i k 8 gestrige Lcistruig war geradezu fabelhaft. Er hielt die schwierigsten Bälle und wehrte erst ganze Schußserien ab, bis er «inen Ball postieren ließ. Ihm verdankt Slavia das Resultat. DaS Derteidigerpaar Ist stotzstcher und arbeitet wirkungsvoll. In der zweiten Hälfte waren die Backs überlastet und Nenfeld konnte dann Seifert regelmäßig abschütteln. Die FlüoelhalveS hielten "sich gut. Sie spielen schön zu. Hlinak machte es sich zur Aufgabe, Neufeld zu bewachen, was ihm dann später nicht mehr gelang. P t e t i ch a konnte sein Gegen-, über nicht erreichen. DaS Jnnentrio der Slavia zeigte vor der Panse seine Vorzüge. Vanik ist noch immer ein guter Dirigent, Capek, die treibende Kraft» und Soltys nahm Stapels Stelle ein, der sich lange auf dem Flügel plagen mutzte. Als man ihn nach innen dirigierte, war es schon zu spät. Kratochwtll scheint unS zu schablonenmäßig. Ueber- Haupt geriet die Angriffsreihe der Slavia, als ihr präzises Stellungsspiel aus dem Konzept gebracht wurde, aus der Fassung. DaS spielerische Können wurde durch den Elan und das Tempo der Hakoah abgekämpft. Die Blau-Weißen besaßen in jedem MannschaftSteil eine dominierende Kraft. Hinten stürzte sich Gold immer wieder in das dichteste Kampfgewühl, au» dem er meistens als Sieger bewovging. Zahlreiche Flanken von links machte er mit dem Kopfe unschädlich. Da- Rückgrat der Mannschaft bildete G u t 1 m a n n. der gestern wieder seine Überragende Form znrückgewann und ein ungeheure» Ar-«itSpenfum albfowiert«. Hakoah» Erfolg war gestern zum großen Teile sein Werk. Borne führte Neufeld, der fein» alt« unaufhaltsam« Energie wieder gefunden hat, die entscheidende Spiel Wendung durch seine Initiative herbei. Er wurde' wieder von HäuSler, der sehr'gut spielte, ttefflich gsfüihrt. Heß ist zwar noch kein idealer Mittelstürmer, aber schnei» dig und intelligent. Bei einigem Glück hätte er aus sicheren Situationen, di« er sich selbst schuf, noch mchrere Tore erzielen können. Eisenhofer gelang im Felde manchmal nicht», er i ch o ß jedoch a u 1 und wurde gegen Schluß zusehends bester. Schwarz zog sich als linker FlügÄftürmer mit Anstand aus ver Affäre. Er ist «va-r nicht der Schnellste, hat alber SpielverständniS. Er gab schr verwendbare Flanken m Mitte und gefährdet« daS gegnerische Tor dmch einige Prachtschüste. Überhaupt hat Hakoah gestern öfter auf das gegnerische Tor geschaffen, al» im Verlaufe einer ganzen Meistevschaftsisaison, da sich di« Stürmer schone Schußgelegenheiten herausarbeiteten. Di« präzift Kombination der Slavia wurde nicht erreicht. Die Flügel paare spielen noch immer zu fchr für sich. Namentlich die BerbindungSisturmer halben zu wenig Fühlung miteinander. Di« FlügellLuiser waren anfangs befangen, wodurch di« Tschechen zu ihren Eofo>laen gelangten. Dan« fanden sie sich. Pollak wurde feiner Aufgabe gerecht. Fried hatte gegen Capek einen schweren Stand. Gegen Schluß schied er wegen einer Verletzung au». Seime Stelle nahm Heß ein. für den Grünwald ernfpvang, der aber nichts zeigt« und «in« sicher« Torgelegenheit nicht verwerten konnte. Scheuer kam «tift später in Schwung und bot dann eine gute Leistung. Fabian erhielt außer den aus nächster Nähe erzielten Toren keine ernste Arbeit. DaS Spiel war im allaememen fair. Einmal wurde HäuSler devb zu Falle gebracht. Ebenso wurde Nenfeld des öfteren mit unerlaubten Mitteln ausgehalten. Ueber den Schiedsrichter Retschury konnten sich die Gäste nicht beklagen. Er diktierte auch einen sonderbaren Elfer gegen Hakoah. Der Krieauer-Matz hatte ausnahmsweise fast gar keinen Winv. Eine herrlich« Frühlingsfonne strMI« aus Platz und 18.000 Menschen. Da» Spiel. Die Slavia-Leute betreten das Feld. Es find prächtige Gestalte». Die Rotstevn« werden herzlich begrüßt. Eine Anhängergruppe im Publikum schwenkt kleme Fähnchen. Hakoah kommt in neuer Dreß. Blaue Fähnchen treten in Mion. Hakoah hat Abstoß mit der Sonn« im Rücken und gegen die leichte Donaubrift. Slavia bemächtigt sich der Leders und fein Angriff setzt sich in Bewegung. Scheuer verfehlt den Ball, die gefährliche Situation wirb geklärt. Neuseld -ringt vor und erzielt «inen Korner. Dar Spiel bewegt sich in Feldmitte, Eisenhoser zögert mit dem Schuß. Eine Flanke Reufelds lenkt Heß schön gegen das Tor. ES war off^side. Slavia kommt vor, Fabian wehrt ab. Hakoah ist bedrängt, Pollak wehrt, zu kurz ab. Fabian hAt. Der MchechönangrU setzt sich wieder in Bewegutta und dringt müoolos uiber dre nervöse Hakoah-Hmter--. Mannschaft hinaus In ver 1V. Minute geht Kratochwkl. nachdem Fried und Scheuer den Ball verfchlt haben, vor. gibt in Goalnäh« an den bester placierten Vanik, der ruhig e i nsendet. Hakoah greift an, eine auS weiter Entfernung Me- Soben« herrliche Bombe EisenhoferS dreht Staplik zum!orn«r. Slavia befreit sich, der Ball gelangt zum RechtsMisterr. Hakoah reklamiert off-side und läßt Stapel zentern, den Ball wpft Capek ruhig ins Tor (13. Minute). 2:0 für Slavia. In dtt 17. Minute flankt Reuifeld, Hetz wird vor dem Tor foul unterlaufen, Elfer. HäuSler sendet ein. 2:1. In der 30. Minute deckt Scheuer Capek av. der Ball hat die Ontttnie verlasten. als Scheuer den Gegner durch Remrpeln m Falle bririgt. Retschury diktiert zurallgemeinenUeberraschung einen Elfmeter, den Vanik einschießt. 3:1. Hakoah gibt den Kampf nicht aus. Schwarz sendet einen Riesenschuß aufs Tor. Staplik hält. Ebenso em folgendes Bombardement ßeineS Tores. In der 27. Minute holt HäuSler geilstesgegenwärtig aus ziemlicher Entfernung zum Schuß aus- Der aeMchte Ball dreht sich an dem überraschten Staplik vorbei in8 Tor. 8:3. Hakoah wird zusehends bester unb kdrängt. Ein Strafstoß von Guttmann gelarM zu L^enhoftr, der zu Heß köpft, dieser oiriAert den Ball gleichfalls mit dem Kopf aufs Tor. Staplik hält. Ein herrlicher Schuß von Schwarz streicht an der oberen Torecke vorbei. Einige Angriffe der Slavia enden durch off-side. Retschury pfeift wegen Foul ab. als Neusold im Kanipfe mit zwei Gegnern die Oberhand gÄvinnt. Korner für Hakoah, ein schöner Schuß EisenhoferS endet hü Staplik, das Spiel bewegt sich im Mittelfeld bis zur Pause. Kampf. Ueberlegeuheit und Sieg. Die zweite Hälfte brachte eine Riesenüberraschnng. Schon m der ersten Minute löst sich Neufeld von feinen Verfolgern

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.