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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-05 · Heft 2200 (5.4.1925) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2200 (5.4.1925)
Date
1925-04-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 2200 Wien, Sonntag Wiener Mnrnen-reitunq. Aas ungemütliche Wien Vcn Egon Dietrichstein. In einer Wiener Kunstgaleric wird ein Kostümfest Unter dem neckischen Titel: „Unter Larven und Lemuren" zum besten gegeben. Sie 'krabbeln zu Haufen, natürlich ko-' ftümiert, iin Salon herum. Da erscheint mitternächtig die Polizeiwache, die Steuerkommisfion, der Exekutor und — die geschiedene Frau des Gastgebers. Sie kämpft um die Alimente, die sie bei dieser Gelegenheit durch Pfändung einbringen will, der Exekutor läßt die Spuren seiner amtlichen Tätigkeit auf zwei Vasen zurück und steckt, gerichtlich autorisiert, einiges Geld ein. Die Steuerbehörde stellt in ähnlicher Weise das Erträgnis der nicht augemeldeten Lustbarkeit sicher. Die Larven und Lemuren wehren sich unter Anführung des Gastgebers gegen die Störung. Sie werden perlustriert und verlassen schließlich den Raum. Nicht durchwegs freiwillig. Der Gastgeber wird gleich verhaftet und zur Polizei gebracht, nachdem er vorher der Äattin eine kräftige Maulschelle versetzte. Einige Tage später: Die Pfändungen werden wieder rufgchobeu. Ein Dritter nlachte Eigentumsrechte geltend. Der handgreifliche Gatte wird wieder entlassen — und wird die Alimente weiter nicht zahlen. Der Polizist, unter Larven die einzig fühlende Brust, hat entdeckt, der Raum wäre feuergefährlich. Das Fest wird — Gott sei Dank minder feuergefährlich wiederholt. Und das ganze heißt: „Wien 1925." Man kann es nicht besser, nicht drastischer, nicht erschöpfender davstellen. Es scheint, daß es taum mehr ein Kostümfest ohne Exekution, ohne Polizeiintervention gibt, die um Alimente kämpfende Frau den Polizisten führend, sprengt die Lustbarkeit. Die Steuerbehörde bemüht sich, das Erträgnis zu erfassen. Die Szene harmoniert mit den sensationellen Schauspielen, in denen ein ähnliches Motiv anklingt: Polizei, Vergnügungssucht, Steuer. . . Und die Nachtunterhaltungen werden wiederholt. Und die Frühlingssonne reift Gartenfeste, Fußballkämpfe, Rennmcetings, in einigen Wochen blüht der Flieder und der Sportwiener segelt, schwimmt, rudert in der Allen Donau, der Wienevwald duftet und grünt lieblich. Aber das alles ist nicht mehr gemütlich. Nicht der Ausflug stoischen Weinreben, nicht das reichlich üb ergrünte Gasthaus, nicht der Wald, nicht die Luxuslokale der Inneren Stadt mm nicht die armseligen Peripheriebezirke. Denn irgendwo verbirgt sich in der Poesie und Lieblichkeit, im Luxus und Großstadtglanz, wenn auch häufig gewissermaßen nur als Metapher — der Exekutor, das Elend. Der Kampf nur die Existenz. Und wenn nran feststem, daß Wien auch in diesen: Frühjahr blüht, so mag das immerhin für den Flieder gelten. Für die Gärten und vielleicht noch für Fußballwettkämpfe. Darauf reduziert sich die „Blüte Wiens". Denn in den sich außerhalb der botanischen Vorfälle entwickelnden Ereignissen riecht man eher das Herbaviurn. Die Liquidation, den Konkurs. Womit durchaus nicht nur die einschrumpfenden Handelsbeziehungen, die Banken, die Geschäftshäuser gemeint sind. Mohr als ein Theater kämpft einen schweren Todeskampf, mehr als ein ehemals flüssiges Charnpagrrerlokal ist auf dem Trocknen, und die Gemeinde Wien, der man gewiß nicht Lässigkeit des Eintreibens nachsagen kann, hat dort, wo nichts ist, ihr Recht verloren. Und muß mit dem Gegner, mit dem zahlungsunfähigen Eham- Mgnerlvkalbesitzer, den Niedergang des Luxus, der Konjunktur, der Schieberei bedauern. Der hohe und niedere Beamte, der einst behagliche Mittelstand muß von den letzten Resten des versetzten Hausrates leben, trotz aller Wohnungsnot 'kann er aus dem Vermieten seiner Zimmer nicht mehr das Leben bestreiten, weil die Fremden fohlen, die einst willig die hohen Zinse zahlten. Die Hausherren sind längst Sklaven ihres Besitzes. Tausende von Bankbeamten stehen aus der Straße. Diesmal nicht, um zu demonstrieren. Aber es geht auch au die Größen. ES gibt bereits Generaldirektoren, die in der Elektrischen zur strafgerichtlichen Untersuchung fahren, die sie durch Verkauf ihrer letzten Habseliakeiten nicht ersticken konnten. Und Präsidenten, denen zum Schuhputzer in Amerika zwar nicht die Defraudanlenvergangerchcit, aber das Geld für das Schiffsbillett fehlt. Und dcr Generaldirektor, i -der Herr Präsident könnten sich — in einigen -Fällen — ersparen, die Gattin mitznnehmen, tvenn der Pelzmantel, wenn der Präsideuientitol fällt, geht — in einigen Fällen - - die Gattin anderen Gelegenheiten nach. Und wenn in Wie:: mit dein Frühlinigsflieder Skandalaffären dieser Art, vom Publikum bereitwilligst ausgenommen, jetzt besonders gedeihen, so kommuniziert dieser Skandal mit den anderen, Liebe und Finanz waren immer unzertrennlich, die Liquidation schreitet auch hier vor. Der Skandal, der finanzielle und intime, dadurch getröut, das; er auch sich — vor allem — bis hoch hinauf ourch'gefressen hat, ist allerdings endlos ittib vor allen: "ach ober: grenzenlos. Die Gerichtssaalent-Hüllungerr florieret: und zeigen den Niedergang der Gesellschaft auf. Wer noch gestiert: und vorgestern für ein begnadetes, milliavdenschweres Finanz,genie galt, -mutz sich -heute, nicht intimer mit Erfolg, von dc-m Verdacht des Betruges rechtfertigen. Und itlit dem Skandal selbst wächst das Bedürfnis des Wietiers, zum Frühstück und zun: Abendessen diesen zweinral täglichen Skandal vorzufinden. Aber auch das genügt, trotz der reichlichen Auswahl, nicht. Und so werden die Pikantcrie der Vergangenheit hervorgeholt. Die historischen Affären. Der Film, das Theater, die „Literatur" bemühen sich darum. Oberst Redl, der wegen Spionage verfolgte und totgoweihte Chef des Evidenzbureaus, der k. u. k. -General, wurde vom Film und Theater zugleich ausgebentet. Die Legenden vom Kronprinzen Rudolf werden Mhezu täglich auifgowärmt. Johann Orth kann nicht sterben. Oder doch: kürzlich ist er gestorben. Und ztvar in Wien. Vielleicht auch nicht. Vielleicht war es ein Irrtun:. Immerhin, der Wiener konnte wieder mit romantischen Er innerungen gefüttert werden. Flüchtet der Wiener etwa in die Vergangenheit, in das Land der Väter? Sehnt er sich nach Erinnerungen? Erquickt er sich lokalpatriotisch daran, seinen Geburtsschein mit der Heimatstadt Lanners. Strauß', Schuberts zu schmücken? Es ist nicht viel davon zu merken. Die Versuche zünftiger Historiker, diese Toten zu beleben, durch Vorlesungen, durch Vorträge zu heben, werden immer unpopulärer. Und die Firmentafel solcher vergangener Größen zieht kann: inehr bei Festlichkeiten und .Heurigenulk. Von allen Schicksalen, die diese Stadt erlebte, von der Geschichte, die sie hinterließ, will der Wiener nur noch die Geschichten, die Legenden, weder die Dichtung noch die Wahrheit, sondern die Sensation hören. Hier und dort trauert er allerdings um das „Gemütliche Wien". Und meint damit das billige Beinfleisch. Nun, da Wien 'kaum nwhr erträglich ungemütlich ist, ist man natürlich geneigt, die weiland Gemütlichkeit etwas zu überschätzen. Gewiß: n:an lebte leichter, man lebte besser. Wohlbeleibte Männer, die wenig denken und die nachts gut schlafen, sind gewissermaßen gemütlich. Dennoch: die verflossene Poesie war -hauptsächlich in der: Couplets zu finden, die Heurigenstimmung, daö Eapuanifche, gemischt mit Landgeselchtem und Kruspels-pitz, für das sich die Wiener so andauernd begeisterten, hatten im Grund wenig Konsistenz und wirkte heminend auf die Entwicklung Wiens, das, immer rückständig, nun auch noch durch Krisen geworfen wird. Und wenn man will, kann rnan diese Rückständigkeit gemütlich finden. Mar: könnte cs, wäre sie nicht weit enffernt von Kleinstadtidylle, von Patriarchalischen Stimnmngen: Eine Millionenstadt wird dadurch nicht gemütlicher, daß man ihrer: Bewohnern durch Hemmungen und technische Schwierigkeiten das Leben erschwert. Immerhin: Wir haben, um die Verhältnisse gemütlicher zu gestalten, eilw an das Mltväterlich-Biedertneiersche ank'lingende Münze: den Groschen! Das tönt nach biederer Sparsamkeit, nach Gemüt, -nach solidem Arbeitssinn, kurz: nach der alter: Zeit. Wir könne:: und -müssen die Nullet: streichen. Aber gerade diese Nuller: Haber: die Leere, den Luftraum irr der Distanz -der Entwertung gefüllt, die vier Nulten wann Luft, aber die irr: Grunde gewiß lorrsistenzloser: Mittioueix u-nd Milliarden wurden damit aufgeblasen wie ein Kinderballon. "Run schrumpfen sie ein. Es bleiben ein Paar Reste, die Ballouhaut gewissernraßen, zurück. Und der Wierrer rechnet: 50 Groschen . . . das waren einmal soundsoviele Kronen. Also ein Schwcinsbraten oder ein Backhuhu. Was ist es heute? Gewiß: Dieses alte Wier: war nie so gemütlich, wie sie Heurigenquarietre weinuutduselt fiedelten. Das heutige Wien mochte in seinen: Niedergang mit dieser Talmi- und Pl-eudvgemütlichkcit der alten Zeit auch noch Geschäfte machen. Und so 'erscheint eine Karikatur dev Gemütlichkeit. Schon deshalb, weil es nur ungemütlich ist, -sich heute, an das alte Wien zu erinnert: ... Wieder em Grubenunglück in Zeutschland. Essen, 4. April. In K'a rna p (Kreis Essen) ereignete sich heute morgens beirr: Schichtwechsel auf der Zeche M a tt h i a s S t i it n c .§ ein s ch w c r e s Grubenunglück. Zn Beginn der Seilfahrt versagte aus-bisher nnbckkamrten- Gründen die F ö r -d e r m a f chi n e. Infolgedessen fuhrder leere Förderkorb in die 'Seilscheibe eirr, lvährend dev mit 70 Manri besetzte zweite Förderkorb -in den Sumpf- Hin ab fuhr. Die Rettungsarbeiten fetzten sofort mit aller Energie ein. Binnen krrrzern war es gelungen, die Besatzung der drei oberster: Etagen des verunglückten Förderkorbes zr: berget:. 15 dieser Leute konnten sich ohne Hilfe nach Hause begeben. An§ der untersten Etage Umrbeu vorläufig 5 w e i Tot e geborgen. Es fehler: noch zehn- bis elf Maut:. Ein großer Teil der Verunglückten ist l e i ch t -verletzt. Drei Mann erlitten schwere Bertetzungeri. IV Tote und 46 Verletzte. Das Unglück 'hat, wie die letzten Meldungen besaget:, bis jetzt 9 T o t e rrnd i 6 B erletz : e gefordert. Bot: den letzteren laber: die ntei'ften Arm- und Beinbrü che erlitten. Bis nachmittags loa' -ru 58 Bergleute lebend geb-zen. Die Rotrungsarbeiten gestalten sich außerordentlich schlnierig, da bi.'. 9l't1::ngSrnannsch»:ften nur auf Leiter:: zr: der : ORu'er liefet: Unglücksstelle gelange» körnten. kiue MssL'S-MLrckeLssvhtt-MsKMung in Desiau In Denan, der <>wburtsfradt Mciidelssohrrs. findet zurzeit eine M o s e s -- 'M e n b e. i s s o b u - n s st e llung statt, die von der A °r u •' 1 t i s ch e L a n d e sbücherei verat-sjchdl ist. uni) paar als eine der ersten in einer Reibe von Anliteuungerr. die wichtigen Epochen der Geschick):.- Anhalts und bedertteuderr Persönlichkeiier:, die aus den: Land.- Anhalt. hervoro.-gangen und, gewidmet sein sotten. In einen: stirnnaulgsvollen Geurach -- die Bibliothek ist irr einern eherno.w prinzlichen Schlosse urrtergebracht — sind Bücher, Arrtograpverr urrd Bildnisse in gedrängter Fülle ausgestellt. In chronologischer Folge sind die Werke des Philosophen — durch ihre Erstausgaben vertreten — aneinandergereihr, dazu Schriften seiner Freunde urrd ar:- derer für jenes Zeitalter repräsentativer Persönlichkeiten. Auch die lvichtigste Literal'cr über Mendelssohns Lebet: und Lehre ist beigegeben. 5. April 1925 Seite 7 KUNEROL Level Pesüttch HDD Schel Pessach 100% reines Fett aus Kokosnüssen Erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners 8. B. E h r c n f c 1 d, Mattersdorf Unter den handschriftlichen Dokumenten fesseln zwei j ü d : s ch - d e u t f d) abgefaßte Briefe Mendelssohns au seine Brant unsere Aufmerksarnkeit; ein hübsches Stück ist auch das Alburr: Herz Homberg s, des Lehrers seiner Kinder, in dem sich Mendelssohn nüt vielen anderen seines Kreises Verelvigt hat. Einen besonderen Schmuck der'Ausstellung bilden die sonstigen überraschend zahlreichen Bildnisse des Gefeierten; sie dürften hier in nahezu lückenloser Vollständigkeit geboten sein. Anhalt hat den: Philosophen schot: früher eine von lvkalpatriotischem Stolz getragene besondere Wertschätzung entgegengebracht, und so konnte die Bibliothek einen nicht rrnerheblichen Teil der Sammlung arrs eigenen Mitteln erstellen. Anderes haben die Jüdische G cm e i n d e in Dessau und auslvärtige Bibliotheken beigesteuert; arrch Private, besonders Mitglieder der Familie M e n d e l s v h n, haben sich mit. Leihgaben beteiligt. Zar Wische Mädchen kehrt zur Hausarbeit zurück. Bon Anitta Ntüller-Cohen. Unsere Großmütter hatten nicht wenig zu j-arrmrern übel die vevkchrtc Welt, in der junge Mädchen sich für alles übrige -interessieren, nur für der: Haushalt reicht. Unsere Großmütter hatten Unrecht. Ihr Loberisabend fiel in eine Zeitlpeviode, wo die europäische Fr-M ihre Aktivität im öffentlichen und geistigen Leben errang. Jede RevoLutior: negiert zmrächst. Auch die Umwällznng, tvelchc die Stellung der Frau in der Ner^eit bestimmte, hat nüt den: Vorurteil auf-geräumt, als ob der attg-estaurrnte Wirkungskreis der Frau «die Küche, und nur die Küche wäre. Die große N»rÄvalzu-ng, welche der Frau B-orieile tute Rechte gckb, hatte auch ihre Nachteile. Die jungen Mädchen Hattert einen Teil jenes unbeditlgten Rückhaltes mtd Schutzes, den sie früher — wem: sie chtt nur wollten — irr der Familie besaßen, verloren. Zudem geriet die junge Mädchongenevati-on in eine Zeit hinein, wo der Dafeinsk-ampf die bitterftet: Formen anrnchm. Die Not lehrt nicht trur beten, sondern a-uch arbeitet:. Die verkchrte Welt unserer Großmütter scheint sich wieder aus die richtige Seite zu drehen. Wir die weibliche Jugend brachte unsere Zerr i-anjeud' faltige Gesahretr. Det: harten Konk-urrenMrrvps in allen Berufet: vermochten nur die Besten zn bestehen. Gegeir politische Vorurteile ließ es sich anÄnnpfeu. Gegett wirtschaftliche Gesetze toäre der Kampf aussichtslos. Es rnuß eingesehen werde-::, daß roeiie Schichten arbeitender Frauen den Rückzug angetreten 'habet:. Die Verschärfung der lvirtschas-Mcher: Lage trieb sie aus den bisheriget: Positionen. Es -ist ein wirtschaftliches Gesetz: Die Arbeit nurß dort gesucht werdet:, wo sie zu haben ist. Für tveiie Schickste-: der Frauen und Mädchet: rtns-erer Zeit ist sie nur zu haben in den Beritsei: des Haushaltes, der KiudevpfleM und der Kra'nkenpslege. So werden die Frauen durch die wirtschaftliche:: tliokwendigkeiteu dorthin geführt, tvo.fie früher durch politische Vorurteile scist-gehaUer: wurdet:. Der Unterschied ist ein tve-seittlicher, aber im Endesfekt kchren doch, wertig» stens äußerlich genounnen.. Großmutter» Zeiten zurück. Dies zeigt sich noch rnahr als anderswo bei der j-üdischer: weiblichen Jügeiw irr der Großstadt. Unsere jiidischen Mädchon — ich spreche rtatüvlich nnuter tit:r von der Äcasse — hatten sich ht der Kriegs-zcit, wo viele Mänrwr fern waren üt-nd auch irr der Zeit der ScheinkortMl-ktur nach der:: .Krieg in kourrnerzieller: Bureaus, Banker: r:sw. heimisch gemacht. In den letzten zwei, drei J-ahrert -konnten lvir, insbe-sondere in Wien wie auch it: anderen Großstäbret:, zuscheu, wie die vevschävste wirtsckiaftliche Lage den Beden unter ihr:«: lockert. Die GehÄller si-ud im Vechälttns zr: der sorischreitenden Teuerung irmner ge' ringer gÄvorderr, die Zahl der Ab-chbauten immer größer und schließtich kau: es zu Zuständet:. welche nran, chtre zu übertreibet:, unerträglich i:ent:en darf. Biele vor: der: abgebauten r:nd wirtschaftlich Untereruährtet: gerieten aus Wege, wolche tu: Interesse der Echaltnt'.g des jüdischer: Bottes auch dann nicht zu billigen sind) wem: rnan sollst-g-eueigr ist, in sittlichen Fragen der Zeit .stottzessiotu-n zu machen. Bot: einer RücWchr it: die Familie iamt keine Rose mehr sein. Die Familie au* erkeurck heute nicht nte'hr das Recht eirves Mädchens, mtr aus Grrttld der Betäügtntg im Hat:shalt echerlten zu werden. Dies ist das Aterttvüwigste an der Entwicklung der letzten Jahre. Kurz Uitib g-nt, die jüdischen Mädchen der Großstadt kamen zu der Eiuftchr, daß hie Arbeit it: ve-u: HartshalL selbst ein W» ■di

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