Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2187 (23.3.1925)
- Date
- 1925-03-23
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nk. S1S7 Mm, Monkog (SHitt<r MorKenHeit««-. «. m&Ttmi MMfeH Veutsche und ischechssche Farzisten. Prag, SS. März. (Tschech. Pr-B.) W« dir PoL'zeikorrespowdsn; meldet, kam eS heu.te vormittags im D « u t* sch« n Kasino zu einem Zusammen^ tz Mi'chen FaSzisten, d'« tot schwav'en Hemden in das Lokal kamen, und deutschen Farbernstutd-ruten. Da die deutschen Sttt>d«nten der Aufforderung, Kcs-ipe und Band abzuloeen, n'cht nachkamen, wurden ihnen Kappen und Bänder herabgerissen, wobei s'-mr von ihnen leicht verletzt wurde. Poftz-i stellte d'e Rwhe wbsder her und lieferte einen Fahlsten, bedem ein Band und ein« Brille gefunden wurden, der Gicher^eikSabteilung ein. Die ülbn'gen wurden nach Feststellung deS Nationales wieder entlassen. Hausherren und Mieter. Moißl für ein Mothstock-Tystem. Der Verein der Hausbesitzer des 6. Vez'rtes h'ett gestern feine Hauptversaimmlung ab, in der berichtet wurde, daß die .l^Sbe^tzerorgan.isa'ti'7iuen mmmehr einen verschärfen Kampf für den Mbau des Mietenoe'etzeS führen und zu diefent Ztvecke im In- und Ausland ein« intensive Propaganda entfalten werden. Der ehemalige liberale Gemetovdemt Moißk erklärte unter anderem, er sei «Mich gelungen, die Frag« des Abbaues des Mieieng-esetzeS in das r'ch''pe Fahrwasser zu bringen. Dieser Kampf be recht'ge zum Optimismus, denn durch die verengte Aeuderung des Mietcrge^tzes werde das Au'forderunasge'ek nicht verlängert werden. Wenn dann die Sez'aldemokraten p^a"<d!'«ren werden, daß die Wochmvnaslo^n keine Wohnung ^nehr bek^enmen, dann werden die Han^Hefftzer erklären, die f r e i w e rdenden Wohnungen bekommen nur bürgerlich e M i e t e r. Di« Hausbesitzer sollen sich doch e'n De'- spiel an dem Helde n jü nali na N"thstock nehmen! Nur wenn der G e i st d e S .H a s s e s und des Kampfes in das Bürgertium getragen wird, werde eS sich zrrr Webx fetten. Ter Vizepräsident deS nie^erbstorreich''chsn .Haltest tzerverckandes. Professor Dr. Cerny. bozeichneiv dm Antmg Fink-Namer als das Minimum desien, wa« d'e Hausbesitzer fordern. Die Häuser müssen wieder ein Revnertvägnis abwerfen! Durch das An^md^ruuasresetz werden die Sozialdemokraten schon *rvm Nachbeben oe-wu-gen werden. Die Hausbesitzer haben den Eirdvuck, daß man in Genf nicht recht weiß, was in Oesterreich vorgeht. Desha«!b werde im Ausland eine rege P r o p a g a n d a enthaltet werden, damit man auch im Ausland di« Wahrheit über Oesterreich erfährt. In ganz Oesterre'ch we'den Flugblätter verbreitet werden; *m au'fzu'eigen, wie schädlich das Melengefetz sei. f>fe SetensmfUien fm NarkWel. Wie berichtet, wurden SamStag früh rn ihrem Zimmer im Parlhotel am Wiedrner Gürtel zwei Frauen, die sich als Grobe und Marie Winkler eingetragen hatten und zwei Tage vorher obaestiogen warm, bewußtlos aufgefunden. Sie hatten sich durch Beronal vergiftet. Die Dam«, die sich als Marie Winkler eingetragen hatte, ist am Sonntag an den Fol>Mn der Vergiftung gestorben. Durch die Erhebungen wurde festgestellt, daß die Heiden Dam-en möglicherweise identisch sind mit einer Frau Mona Horkay-Chyper und Eva Ehyper aus Budapest. Unter diesem Namen hatten bis vor kurzem Mi Frauen in einer Pension in -er Krästl-ergasse gewohnt, die aus Budapest zugereist waren, und die Pension-inhaber!« glaubt in de» beiden Frauen, die sich im Parkhotel vergiftet halben, ihre beiden Prusionsbewohnerinnen, die plötzlich spurlos verschwunden waren, wiederzuerkennen. Die ErHobungsn werden fortgefttzt. Gerichtssaal. Sin Aronner-ProM in Praq. Vor dein Prager Handelsgericht fand am Fr-itag dl« erste Streitverhandlung in dom Prozeß der Böhmischen I n d ustrial- und Landwirjchaftsbank gegen den leitenden Benvaltunasra' der Wiener Lombard» und Es» komptebank, .Heinrich Bronn er in Wien, auf Zahlung von zwei Millionen tschechische Kronen statt. Der Vertreter der klagrndrn Bank» Dr. Wolf Hofmeister. brachte zur Begründung der Klage vor, daß Heinrich Bronner mit der mit der Klägerin fusionierten Landwirtschaftlichen Kreditbank m Geschäftsverbindung stand, aus der sich zum 1 Juli 1933 zu ihren Gunsten ein Saldo von zwei Millionen tschechische Krone,« ergeben hat. Der Beklagte habe noch mit Brief vom 19. März 1923 den Konlokorrentanszua, der zu seinen Lasten einen Saldo von 5,4 Millionen tschechische Kronen nnd zu seinen Gunsten 5609 Stück Aktien der Lcmdwirtschaiblichen Kreditbank, db" für ihn um 8,67 Millionen gekauft wurden, aufwies, ausdrücklich anerkannt, einigen Posten jedoch ton Gesamtbeträge von 650.000 tschechische Kronen die Anerkennung v'rweigert. Cs sei zu einem Vergleich gekommen, wonach die Bank von Broniter dre 6000 Aktien kaufen, er aber in drei Raten 1,050.000 mit 7 35 Prozent Zinsen und 2 Prozent Provision zahlen und für di« Dank b'i irgend einem Wiener Geld inst, tut 60.000 Stück ,,Jspag"-Aktien «rleaeu sollte. Die strittigen 650.000 tschechischen Kronen habe der Beklagte zu Unrecht zu zahlen verweigert und auch dem Vergleich sei er nicht nachgekommen weshalb die Klage erhoben wurde. Der Veklagletranwatt Dr. Fritz Hell:r bestritt das Zustandekommen des von der Klägerin beyauvicten Vergleiches, es seien wohl Berhandlmigen gepflogen worden, di« jedoch m keinem Ergebnis geführt, beziehungsweise einen b.oß bedingten Vergleich gezeitigt hätten, da ausdrücklich vereinbart wo «den sei. daß der BergleichsetUwurf durch einen Miten Direktor der Mt 9 kkägerischen Dank genehmigt »erde, was jedoch nict* geschehen sei. AlS Beweis hiefür gelte, daß die Dank nich S unternam» nten habe «m den tot diesem Vergleich eingegangenen Verpflichtungen nachzukommen. Die in Anrechnung gebrachten Zinsen und Provisionen seien vereinbarun'SW'drtg und zu hoch. Der Beklagte wendet schließlich eine Reihe von Gegen^ forderungen ein. so 240.000 tschechische Kronen fti: eingelöste Coupons von den Landwirtbankaktien (die Gegen^iie behauptet, auf den Erlös der Coupons, die nach VergleichSschluß fällig wurden, Anrech« zu haben), 050.000 tschechische Kronen aus der Gründuna der Ersten Mährisch-Schlesischen Sp'ri'uSraffinerie, Likör- und Esiigfabriks-A.»G» die Bronner seinem Kon o und mit seiner Zustimmung nur bis zur Konstituierung dieser Aktiengesellschaft zu Last acickrieben wurden, sowie schltoßNch den Betrag von 400.000 tschechische Kronen, den er namens derselben Mliemiesellschaft dem Ostrauer Avvosaten Dr. Sigmund Witt für die Durchführung der Mt der Uebernahm« d«r Fabriken der Firma Markus u. Ntumann in RÄ» wanih und B. Glesinger in Wotkowitz verbundenen Transaktionen versprochen hatte und der nicht Bronner, sondern die Akttengesellschast. bezichungsweise deren GründuNgSsyndlk« belaste. Der Senat gab «toten: von beiden Pmttswt «stellt«! AertcvMngSantrag statt und bestimmte den Termin für dst Ber'^''chsverhandlimg. - Oesterreich schlägt Die Schweiz 2:0 (2:0). »«biente* Sieg. — MMnee Sven. - Lirschiltzen: Gjck>«e!bl nnb Horvath. DaS große Spiel ist vorWer Oesterreich gewann den achten Kaiülpf beider Länder. Der Sieg war verdient. Ter Schwerer Fllßball war keine Offenbarung. Aber auch unsere Elf blieb unS vieleschuldig. ES war kein ganz großer Kamps. Sicherlich war der nasse Bcden mit ein Grund. Mer Niveau und Können. Temperament und Gevst Vlitzten nur in spärlichen Momenten auf. Der gesunde Instinkt des Publikum8 füb'ie das. Weshalb auch Massenbe>geisterttng und Raserei deS Bei, falls Mton. 45.000 Zuschauer. Der Länd-rmatchrabmen war a^sa da. Wenn auch auf dcu früblingsfrohen SamStag gestern frühmorgens Schneetreiben ei-nseftte und rie'^'nder Nei^l anhastend das Spielfe'd durchweichte, waren die Hüael der Archen Warte dock von dichten Scharen belagert. Draußen dobnte sich der Antopark nnd als die Schweizer RMemden den Blatz b'traten, und der Ungar I v a n c s i c 8 anps^f. hoffie man noch. DaS Spiel. Oesterreich hat Abstoß. Der Ball gelangt zu Kurz, der Cntti schickt. Ter Angriff endet ton Out Di« Schweiz r'postiert, Faneik fängt und wird zu Falle gabrackt. Schon die vierte Minute bringt einen Knaller'ekt. Gichweidl erbält den Ball, dribbelt, legt Cutti Var, dieser laust und g'ht wieder an Gschweidl ab. der in Goalnäbe inmitten zweier Gegner st^'Pt und den Doll in die linke Ecke üben sagt. Der Schweizer Tormann war schlecht Planiert. Oesterreich führt 1:0. DaS Goal irritiert die Gäste. Dennoch spielen sie uuverdrosien. ba.d in einer zu engmaschigen Kombination, daun wieder im Kick» und Ruschsystem. In der 9 Minute warten die Schweizer mit einem schönen Vorstoß auf. Ihr reck^r Berbindunasspieler Dittrich. der ste immer Wiedenach v-irne reißt, bringt «ine Bombe an. Den schweren Ball meistert Iancik bravourös. Oesterreich forciert seine reckte Seit«. Gichweidl ist oft beim Ball und Cutti wlrd fortwö'-hrend *e, schickt. Zwischen Weser und Wessely herrscht noch keine F/)» lungnahme. Horvath tot der Milte kann sich Überhaupt,nickt zprccht finden. Er placiert sich, schlecht und steht dann meistens offsids. Di« beiderseitigen Halvesreihen spielen ungenau. Messt wird der Ball nach vorne gedroschen. Die Heiden Säulen Rainer»Blum haben im gegnerischen Verteidigerpaar «in würdiges Gegenstück. Oesterreich ist mcbr im Angriff. Ein Vorstoß WesselvS. der zü wenig bewacht wird, gelangt zu Wusser. welcher vevlchießt. In der 30- Minute imtsrnrmmt der^Schwetzer Halbrechte, der immer mehr seine hübe Klasse verrat, ei um schönen Vorstoß und beschließt ihn mit einem Fehlschuß Ein Freistoß schasst vor dem Schweizer Tor eine brenzliche Sltua» tion. Sie wird geklärt und bis zum effektvollen Gegenangriff durch den raschen Recktsaiißenstürmer gebracht, jedoch wegen off side unterbrochen. Gle'ch darauf halt Iancik wieder einen Ball von Dittrich. Cutti beendet «inen Anariff mtt einer schönen Flanke, die nickt anSgenützt wird. Die 87. Mmute bringt eine gelungene Offensive von Horwath-Wessech. DeS letzteren Flankenball wird von Gschweidl knapp neiben.das Tor geköpft. Diese Aktion war eine der schönsten deS SPleles. In der 42. Minute «rhält Wessely den Ball. Er schlangest sich i"'rch. gibt leicht vorS Tor. wo der Plötzlich auftauckende Horvam» an dem verdutzten Tormann vorbei kaltblütig tot die Ecke köpft. 8:0 für Oesterreich. Di« Schweizer greifen wieder an. Iancir bält und fängt Leich darauf einen flankenartigen hüben Schuh des LmkSaußenstürmerS sicher. E Gin Prächtiger Sololauf W-teserL der bec-m Tormo>nn landet, boeltdet effektvoll die erste SptM-äffte. KornerdechÄtnis 1:1. Rach der Pause legen die Schweizer mächtig los. In der zweiten Minute führen sie ihre einheitlichste Aktion vor. Vom famosen Dittr-ch wandert der Ball im Flügel. wolch«r slcm'kt. Das von Äb- -baglen mit der Hand erzielte Tor wird natürlich nicht Msbrn. Die A,rgriffe weckffeln und das Te,npo,wivd verschärft. Der Schweizer Tormann zeigt große Uvsichevhett. Oesterre.chs Halvesreihe findet sich . m Angriff spielt setzt Wieser-die erste Geige. Horvath gelingt nichts und Gschweidl fällt ab. Cuttt wl-rd besser bowacht und Wessely wird öfter rn Front gebracht. Ungefähr um die Mitte dieser Spielzeit sind die Mannschaften «iriwiittr übenburtia. Danrr wird Oesterreich überlegen. Ein scharfer Schuß WessolyS. der knapp daneben geht, war« zu «rwähnen, sowie ein gofähvlicher Korner vor Oesterre.chs Tor. Em werterer Vorstoß der Schweizer landet ton Out. Dann wird Cutti im aussichtSreicheit Lauf m Falle gebracht. Wiefer verrchießt den Strafftoß. Beim Abschluß emer wunderbaren Kvmoinmivn Vevfchlt er den Ball. Horwmh wird wegen aff side zurückgerufen. Einen weiteren Schuß Wi-ef.'rö hält der Tormann mit dem Fuß. Oesterreich ist danernd übekleg'.n. Knatzp vor Schluß bringt Wirser, nachdem er sich auö elnvin Getümmel herausgeavbeitet hat, ans znmtlicher Enfferrmng den schönsten Schutz des Tages an. D.. Ball kracht an die ober« Stange und springt zurück. Nach Befragen des Lmienmannez Mt der SchMrichter seme Torenlscheidung zurück. Der Schlußpfiff vrrkült-det Oestevrelchß Sieg. GesamttornerverhMnis 3:2 für Oesterreich. * Es war kein Spiel geschlossener Formationen., HKbetr und drüben kein« Kampfeinheto. Dem Match fzabrn individuell« Leistungen das Gepräge und trotzdem war nlrgends der ttto««*» ragende Dpioler« nirgends der führende Geists zu sshrn. Beide Mannschaften hatten mäßige HalveSreibcn. Die Berteidigerpaare boten auf beiden Seiten Hohe Fußballkunst. Di« Oelterrelcher Hallen' da-bei das leichtere Spiel, (fancil war «ine freudig« Überraschung. Pulver auf der G '"u,stoe MK^eProchen schwach. Im Schweizer Angriff war ein« . idividualitatr der Halbrechts Dittrich. Ein überragender Äiaru», der alles bcherrschr. Er war unstreitia einer der Besten im Felde. In Oesterreichs An» grMreiHe bot der kleine Cutti die auö-a^glickenste Leistung. Der Schweizer Stil? Gute Einze>lanSbvlvmtg, aber wenig hevechneies Zuspiel und Mangöl vevfemerter Flocht konrbination. Gesiegt hat das Wiener Raffirmnent. Die Mannfkhaslen. Schweiz: Pulver (Bcmng DoyS-Bern); Repmond Veste Genf), Ramfeyer Gomig DovS-Bern); Fäßker sDomig Bobs Bern). Imbof iAarau). Pnllitz (Old Boys-Basel uns N'ncme S^irtive S"iste-P"ri8)' Ehrenibol-aer (R"r.dstern-Basol), Districh s§erv.'t!e'Gen>f), Hürzeller (Aarau), Abegglen (Gras hopperS Zürich), Poretti (Freibnvg) Oesterreich: Iancik (Rapid); Rainer, Blum (Vienna): Kunz ^Siimmer,«./». Reick (Wacker). Ritsch (Rapid); Cntti (Amateure). Gsckiweidl Pienna), Hovvach (Simmering), Wieser (Amateure).. Wessein (Rapid. Pulver spielte gestern unglücklich. Di» beiden Tore waren ickw-'r. aber ni«bt unbastbar. A"ck bei einigen anderen Aktionen zoigte er aroße Ilnsirherbeit. Ramseyer und Rehmond sind Prachtvevteidiger. Sie hielten ihre Mannschaft zusammen und verhüteten ein« größere Ried-rlage. Kopfspiel, St"ßkrast. Schnelligkeit m^d Vla^iernng sind bei ihnen, ersik^gssig Der .^ettt'.'rhailf Imhos war irberall und nirgends. Er ist kein Spieler von Klasse Pollitz und Fäßler übertra'en ihren Mittelläuier. Beide sind ausdauernd. Fahler hielte W-ssely nickt schleckt nnd aab anck verwendbare Bälle, ab. Ehrenoolaer ist ein richtiger Flügelstürmer. Er bat auch e'ne gute Leistung. Dittrich, sein Nebenmann, fft allererste K'asse Er war die treibende Kraft deS Schweizer Angrisss. Er beherrscht alle Register. Er '"'^rtrffst Gschw»8dl Hürzeller war ein mittelmäßi-''«r AngrM»k''Vf,rct. Abegglen tauchtegestern ganz unter. Ex sckien durch eine B«isletzmta bchindert. Poretti ist »in DnrchscknfftSslvivler. In der Mannschakt O» st erreich» bestand I g n c i i die gestrige Probe glänzend. Rainer nnd Blum -"minierten. Der erster« spielte rnbig nnd abgeklärt. Blnm mit Schnöd. Das zerfahrene Angris'SsPiel der Schweizer erleichterte ihre Aufgabe. Reick schlug sich wacker. Seine Zerstö'-nnasarbeit war aut. Für den Slnariff spielt er zu ungenau K u r.z bot eine DurchschnittSlelftuna. Rletsck hatte namentlich in der zwei-, ton Halbzeit ante Moment«. Cntti bot dt« beste Leistung ton Angviff. Er entsprach to* beiden Splelhälftsn-. Gschweidl war der Dirigent vor der Pause. Sein Tor war ein Prachtfckuß. Roch Halbzeit sah man n-''ckt viel von chm. Horvath schwamm während deS ganzen Diisles. Sein einiges Verdienst ist da» von ibm erziekt« Tor. Wiese r taitte erst nach der Vaust aus und Wernahm dann di« Führung des Angriffes. Wesiely zeigte schöne Läufe, mit seinen Schüssen hatte er Pech, sonst entsprach er. Der Schiedsrichter I v a n c s i r $ war immer am Ball und leitete da« faire Spiel recht gut. Er reagierte sehr viel aus d>« Linienrichter, von denen der Schweizer Vertreter geriet,t einen klassischen Beweis von Sportlichkeit bekundete.. Sein Wiener Kollege schwenkte die Fahne nicht immer so glücklicb Das Entscheidungsspiel trat de» Jugendenp. das gestern vor dem Ländermatch znr Austragung gelangte, gewann Nord-Wien gegen Sport kl nb3:1 (1:1). Gestern wurde« noch eknkae Länderspiel« ansgetvageu. Italien und Frankreich standen einander in Turin gegenüber. DaS von Retschnry geleitete Spiel brachte den Italienern einen Rekord-sieg von 7:0 (1:0). Den Grosssampf England—Wale? gswannen die Engländer 2:1 (1:0). Uruguay schlug Nordfrankreich 7:0 (4:0). Makkabi gegen Czechie 2:1 (1:0). M e i st e r s ch a f t d e r vierten Klasse Südost. Makkahi: Glleich; Frisch, Seidier; Lutz 1. Zimmer GroniS; PMnger. Lutz 2, Kollmann. Torczyner. Haber. Verdienter Sieg der mit großer Aufopferung kämpfenden südischen Mannschaft. Die - Tore ffür die Sieg'r erzielten Frisch und Torczyner. Die Nnterlegenrn Ware»: aus einem Elfmeter erfolgreich. Die letzten 2ö Minuten spielte Makkabi mit zehn Mann, da Lutz 1 infolge einer Kltöchelverletzung ausscheiden mußte. Boren. V-rkamds Drmvscy-Wills. Nach einer Meldung aus DM», Wort sollen sirr den schon lange geplanten Kamp^ zwischen dem Borweltmeister Jack Demvsev und dem Neger Harry Mills sich »mn auch di« Veranstalter gefunden habe»t. Der Termin des Treffens wird bere'ts genannt: der 25. September. Ruderwettbewerb Berlin—Wien—Budapest. Bar einiger Zeit wurde von ungarischer Seite anaereat alliährlick einest WcttkamPk im Achterrndern Wischen den Vertretern der drei Städte Berlin. Bltdapest und Wien auszutragen. Die Berbandluttgen sind nun soweit gediehen, daß alle Teil« sich, mit der Austragung einverstanden erklärt haben. Als Termin w»trd>' der 5. Juli gewählt. Austragungsort «st Budapest. ZdrenndsrHaftssYiele füfcH<frev Vereine. Die Spiel« HaSmonea-Wien-West und Kadimah-Reu» trat wurden wegen schlechter Bodenverhältnisse abgesagt/ I.«.«. gegen Fortuna. IS s:1 (2:1), I. A. C.: Neu.ma»m; Siermann. KlarM: Palm«». Poch. Achner: Arm. GvohkM. Haas. Dmedikt, Sternbach. Schuttes fa»reS Spisl. Ein« vorMlicke Leistung bei I. A. C. tzt Poch l^malö Weft). Dtr M griff der Sieger führte em flaches-KonchimattoMssprÄ vor mch brtt« tot Benedikt und Haas seine besten LE. Die Tore für I. A. C. schossen Haas (3) und Benedikt. Cm D»r fügten sich olf Uwepleaeuen felbO ».