Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2186 (22.3.1925)
- Date
- 1925-03-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Wen.?o>ni1aq Wt Feiertagsgcsetzes verliehen die Abgeordneten der l'cheM- Men und der flowakistl^n Bo^spartei den Saal. Die Au«- nähme der Vorlage wurde auf Leit MnLen Ser tschechischen SGraliften und Sozialdemokraten mit lebhaftem Beifall Atib Händeklatschen «uf^nwmme«. Sie Autonomie der Minverheite». versuch eins, Regel«»- in Estland. Das Parlament Estlands hat vor eitrige« Wochen ein Gesetz über die kulturell« Mihswevtrolnutdar nationalen Minoritäten a-nosnommen. Äe'eS Gefttz ist der erste ernste Versuch, die Rocht« der Minder« Heiken nach dem Prinzip der Anton m e $u regeln, wobei sode Intervention oiorer antovartiMn Stelle vermiedet wurde. Das Ge'etz betrifft all«, dft fr ei tv ill i g «rklären. einer best'unmten Nation emzuaehören. Eine Nato« muh mindestens 6000 in Estland -wohnerrke Airge.höviss: umpassen. . Rach ß S des lÄoftyes S>*own in den H om i? « i t « zkr e i s der na-t^ira»!.kulturellen SekbskvevwaltunMniti'tu- -romn: o) Dte Org^nrakion. Verwaltung und lieberwachu>ng der öffentlichen und privaten LchmnMten drr eml-prechmden Minorität:!b) die Fürsorge für die übrigen Kulturv.ufga'ben der erttfprccdonden Minorität mrd die Derwalmna der hierzu Ms Leben yerntfti?en Anstalten und llnternehmtrngen. . Die Zugehövrgftrt zur L<Hsvvrnwaltmtgskörpevschaft der etttfprochenden Mi-noritat wird durch das Nationalr e gifte r ftftgvstellt. in welches sich Mand'-sche Etvatsdürovr der Natiomrlttätrn aufnohntsn lassen Krmen, ivetche mrndestvns 18 Jahre alt sind. Die Kinder hiS M„ After von 18 Jahren der regisiriierten Glieder einer Minorität gelten nach ihren Eltern als zur Minorttät gchörip. Es wivd aber keine Nmwn gezwungen, sich chre kulturelle SelbstverwattMrg. omzuvichten. Ter erste gewählte Kufturmt bezieht vielmehr mit Zweldrittolmchorttät, ob das geschehen soll oder nicht. Es steht mich jedem Staatsbürger frei, aus der Minorität auszutreten. wann er will; wenn er aber nachher Nüvder m bk gle'che Minorftät eintz-utreten wünscht, tmm der Kultürrai der MinorrtätSnation seine Aufnahme rntch der- Wengern. Der Startt stellt den Minoritäten Mittel für Schn- 'ten und WohlfahrtAPflege zur Verfügung «nid erteilt ihwrn das Steuerrecht. Organe der Ssibstverwaftnmg sind der Kulturrat. der von den Angehörigen der 'betreffenden Natron gewählt wird, die Kulturvrr waltun g «md die lokalen KuI furf«rotoncn. . ein Mailbmh »rr den GnrnkevOrr Mord. Belgrad, 19. März. Die Belgrader Regierung wird die Dokumente über den Mord von Sarajevo im Laufe dieses Monats rn einem Blairbuch veröffentliche«. awfiommen. Sie sieht das liebliche Paar in heitere, Unterhaltung am Tisch sitzen, und sie wird von innigem Behayen erfüllt. Ihr Haus erscheint ihr reicher und gemütlicher und in solchen Augenblicken spiegelt ihre reiche Phantasie ihr eine Erscheinung voller Zauber vor: das liebliche Paar unter dem Trauhimmel... Aber all dieser Zauber verschwindet plötzlich. ./Törichte Frau" Hort sie die scheltende Stimm« ihres Mannes und sie sieht sein blasses, von Zorn entstelltes Gesicht vor sich. Seine Augen sprühen Funken und sin» Hände zitt.rn vor starker Erregung... Törichte Frau, was findest du an diesem armseligen Buchhalter, von dem niemand weiß, wer er »st. to*r seine Eltern sind? Womöglich Schuster, Schneider oder schlimmer noch als das? E'm „Goi" (Freigeist) ist er! Rasiert seinen Bart, raucht am Sabbat! Und der soll der Bräutigam unserer Tochter sein? Abcr die Tochter findet doch Wohlgefallen an ihm, liebt ihn? Unsinn, jugendliche Verirrungen find daS! Bist du nicht die Mutter? Wem» du in jener Stunde nicht dir „törichte Frau" gewesen wärest, wenn du jetzt wüßtest, was du tun müßtest, um d ine Tochter hon dieser leichtsertiaen Annäherung zurückzuhalten, wenn du es verstanden hätt.st, dem Unheil zur rechten Zeit dorzubeugen, den Knoten zu zerreißen, bevor er zu stark wurde „Törichte Frau, törichte Frau!" Ihren Diann fürchten sie, nub wenn er zu Hause ist. sehen sie sich nur sehr selten. Ab.r kaum ist er fortgereist. dann ist di« Freude groß und sie tun alles, woran ihr Herz Gefallen hat. Sie verbringen alle Abende zuiammen. Sie sitzen und unterhalten sich bis zum Anbruch der Nacht. Warum sollten sie sich auch vor ihr fürchftn? Sie ist ja nur eine „törichte Frau", die alles sieht, alles hört ititb schweigt... Wie oft hat sie schon beWossen, endlich einmal den Dingen ein Ende z« machen, hart mit ihrer Tochter zu reden, wenn sie mitgütigen Worten nicht zum Ziel kommen sollt«. Aber ach, die „törichte Frau" fand nicht genug Kraft in ihrer Seele, den Ent'chluß wirklich durch zuführe», »nd sie r. ttete sich vor sich selbst mit der Ausrede, daß ihre Worte ja doch nicht gehört werden würden! „Aber weshalb", so fragte sie sich, „hört man nicht auf deine Worte?" „Nun. nur deshalb nicht, 4veil du eine töricht« Frau bist, rveichh^rzig und furchtsam!" Ein einziges Mal hat sie nach langem Schwa «len ihre Tochter Wiener Moraen-rltimO. Stegen lind Dr. HOTFMWEM ■ m,UTUNaSf ABLITTEN von bester Wirkung, «neenebfflem Onehntnck. vollständig iait* C<h£«ll<h. Dl« Tabletten stellen eine sch anke, graziöse ftgnr der, ohne Diirzwung oder Aendenmg der Lehnt* weise, prompte Gewichtsabnahmen. »eins «cMIdrfrtlsef rs^ou fein Ahftihrmftfett nimm« miao iaym, wi«*. t. woft#«ii* i»/is VomVot1na«»tm4tw<nwmttNrwü<ittNr.4ft »Wffc*tä «Mttonönuns nub Stanmirtetmtfl nach fltüerreMj. Aus bim Wandrnmgsomt erfahren wir: Die Auswanderung aus Oesterreich nach Uebcrsee zeigt im Monat Februar eine wenn auch nicht wesentliche Steiwnmg; sie umfaßt« die Zahl von 234 Personen. Auch diesmal blieb Brasilien mit 73 Personen an der Spitze d-rr ZieHLn-er, dem in der Reihe die Vereinigten Staaten mit 63 und Argentinien mit 49 folgen. Von den einzelnen Bundesländern bewilligt« sich Wien nett 68 Personen an her Ans-waivLerung, dem sich 'das D u r g e n k a n d mit 58, Steiermark mit 44, Riede ro st erreich mit 27, Kärnten mit 13, Tb e r ö st r r r e i ch mit 10, Tirol mit 9. S a l z b n r g mit 3 und Vorarlberg mit 2 Pevsonen ansch'-ießen. In der Gruppierung der Beteiligung der Berthe ist auch diesmal keine rvesenkfiche Aenderung eingetreten, indem dir La » du nd F o rst w i rt s cha f 1 ntlt 46 Austvanderern an der Spitz« bftiln. Renne-nLwerre Zahlen fdellte.« noch »bei die I n d u st r i e in Maschinen und die Gruppe der .Hilfsarbeiter mit ft 13, d.is kaufmännische «nd dos HatAhalftmgSpersonai mit je 12, die .Ir.dn.strte in Mhmngs« und Genuhmftteln mit 11 n>nd das BaugewrNbe mit 10 Personen. . Dir Za-Hl der Mr BerussausWung nach Oesterreich Zugelasfenen hat gege-nüttcr den» Vormonat eine starke Bernnnderti-ng evsahren und wsist nur im ganzen 255 Personen auf. Die Zahl der Aibgowivsenen beträgt 1215. -Misch — Shrendaltor der Diener UnweNitSi. Morgen tnittrchs. 12 Uhr, findet im Festftale der W i e n e s U n i to c t f i t a t die feierliche Promotion des Bundeskanzlers Michael H a i n r s ch zum. Ehrend o ktor der Staatswissettschaften s-E. Zu dieser Zeter wird das gesamte diplomatische Korps erscheinen, ebenso die Mitglieder der Regierung und di« fonstigen Spitzen der Behörden sowie eine Reihe von Festgästen. Rach einleitenden Worten de§ Dekans der rechts- und staatLivifsenschastlichen Fakultät Dr. Hans Doltelini wird Rektor Professor Sperl an den BundeSpräfidenten ein« Ansprache halten, an welche sich seitens des Promotors Pvoftssor Adolf Menzel die Verlesung der lateinischen' Promotiousurkunde onschließt. Bundespräsident Doktor gefragt, wohin dieses Benehmen eigentlich führen ^solle, nnd was di.ft Besuche in ihrem Häuft zu bedeuten hatte«. Aber ihre Tochter antwortete mit leichtem Lächeln: „Steht es nicht jedem Manne frei, unftr Haus zu besuchen?" ... Warum bat sie damals geschwiegen und ihrer Tochter nicht ausdrücklich gesagt, daß sie ihr Perhaften nicht, begreift und nicht billigt, daß sie diesen Verkehr nicht mehr erlauben wird? Zuweilen steigt der Gedanke m ihr auf» ihrem' Manne von diesen Dingen Mitteilung zu machen. Sie^ findet, daß es ihre Pflicht wäre, es zu tun. Sie würde sick auch freuen, die Verantwortung für alles, was noch geschehen könnte, von sich obzuwälzen. Aber irgend eine geheime Furcht vor dem Zorn ihres Mannes, vor ftiner Erregtheit, hält sie davon zurück. Sie schämt sich, diese Furcht vor sich selbst zu bekennen. Sie, hat auch ein gewisses Mitleid mit ihrer Tochter» der die Trennung von d m Geliebten ihres Herzens schwer werden würde. Diese beiden Dinge halten sie von einem Geständnis zurück und sie fährt fort, sich zu quälen. Ihre Tochter und „er" fthen ihr Schweigen als Einverständnis ihrerseits an und machen aus ihrem häufigen Zusammensein kein Geheimnis mehr. In der neunten oder zehnten Stunde des Abends sucht sie ihr Lager auf. und die jungen Leute bleiben all: in im Nebenzimmer. Sie^ pflegte sonst sofort einzuschloftn. Mer jetzt wird sie ihrer lÄewohnheit untren; sie findet keinen Schlaf. Sie bleibt wach und hört ihre Stimme, ihr geul-einsames Flüstern. Sie zürnt ihrer Tochter, daß sie sich gea«» die Gefttze der- Keuschheit vergeht, sie grollt ^ihm", daß er den Leichtsinn d.S jungen Mädchens auSbeutet; die verschiedensten Empfindungen quälen n,nd beängstigen sie. Sie will aufstehen von ihrem Lager, zu ihnen gehen und fl« harte Worte hören Sassen — sehr harte. Aber unfähig bleibt sie auf ihrem Lag.r liegen und das Wort, das sie sprechen wollte, bleibt üngefprochen. Nnd was wird daraus werden? Sie sieht ein böfts Ende voraus und ist sich klar bewußt, daß sie die ganze Schwere der Schuld;u tragen haben wird. Auch der Zorn ihres Nramt.s wird sich über ihrem Haupte entladen. . . Törichte Frau! Törichte Frqu! (Haß de»« Hebräischen übersetzt votl Talmide.) 22. Mär; 1928 M SM H a i n i s ch wird sodann an di« akademssche PrvmoNonskommifsion eine Ansprache hallen. An den Promotionsakt wird sich die Nebergäde des Ehrendoktordiploms umb tim Gedenkplakette an den BundeSpräfidenten anschließen. 3flrfK8talta*Wn raft fttnifnt. «ine Aktion der niederösterreichische» LandesregiertM- -nt Herabsetzung de» Zsttssnße». Der Landeshauptmann von Riederüsterreich Doktor Nu r e s ch hat der Landesreqie.rung einen Gesetzentwurf unterbreitet, welcher die bishrrtge Fürforgeabgabe für Grldinstitut* sehr bedeutend, in der obersten Stuft bis zu 60 P r o z e n k der bisherigen, erhöht. Gleich-sitiq ist aber vorgesehen, daß ftn« Institute, welche eine Herabsetzung ihre - Zinsfußes vornehmen, ei-ne entsprechende Ermäßigung der FÜrforqeabga be zugestanden erhalten. So würde sich ntm Brrpiel die Fürforgeabgabe von 80 auf 50 Prczcnt der B.messungsgrundlage ermäß'gen, wenn der gewährte höchste Zinsfuß für Einlagen nicht mebr als zwei Prozent über der ftwerl-iqen B.-nkrate beträgt, und auf acht Pro-«nt, wenn der höchste ZinSstiß die jswci'lige Bankrate nicht übersteigt. Sinkt er unter die Batckrate, so tritt noch eine weitere Ermäßigung der Fürforgeabgabe ein. Dr. Btrrcsch teilte diesen seinen Plan in großen Zügen atlch den Vertretern führender Geldinfirfttte mit. welche seine Anregung als wirksames Mittel zur Ermäßigung des Zinssatzes bezeichnetsn, wenn auch die anderen Länder Nachfolgen. Dr. Bnrösch bat auch mit den Landeshau-ptleuten der benachbarten Bündekkänder Fühlung gcrwmmen, damit dort in g!lkich.-r Weift Maßnahmen Zur Herabsetzung des Zinsfußes ergrifftn werden. Der niederösterre-ichifthe 2->ndtag wird sich mit der bezüglichen Vorlage am 2. April An beschäftigen haben. __ 6tttHcSttns einer MttenlStscherwerMitUe. Der Erzeuger der falschen Oweag verhaftet. Wie berichtet, wurden kürzlich umfangreiche Fätschun» gen der Aktien der Oberösterreichischen Wasserkraft- und Elektrizitäts-A.-G. (Oweag) entdeckt. Der irberwregendc. Teiil der Falsifikate war von dem gewesenen Bankbeamten Franz Hort und dem Vertreter M^x Freund, die beide flüchtig sind, verbreitet worden. Es dürften Aktien mit einem Kurswert von 50.000 Schilling in den Berkcihr gelangt ftin. Nunmehr ist es gelungen, dir F5lfche rwerkst ä t t c zu eruieren und den eigentlichen Fälscher zu verhaften. Es ist der 31jäbriqe Lithograph Mbrecht K r o t t e n m a h e r, wohnhaft im 14. Bezirk. Jochnstraße Nr. 59, derftlibr. der Kunmlativaktisn zu 25 Stück der Oestervelchischen Kreditanstast für Handel und Gewerbe berzustellen begonnen hat. Krottenmcher hatte unter dem Namen Karl Haüftr bei dem Mechaniker Rudolf D i g n ö s und seiner Frau ein Zimmer gemietet und dort eine mustergültige Werkstätte für Fälschungen untergcbracht: Es gelang, ftstzustellen. daß auf.Avei zertrümmerten Zinkplatten — vor der Entdeckung der Werkstätte waren schon Viole Bchekfe vernichtet worden — ganz schwach die negativen Abdrücke von Teilstücken der Wafserckmstakticn zum Dorsches» gebracht werden konnten. Auch das Ehepaar WgnöS, das von dem Treiben Krottennrayers zuerst nichts gewußt haben will, wurde verkästet. Schließlich g.ib Frau Dignös. zu, von KrottenmayerS Fälschungen Kenntnis gehabt zu haben. __ Sie SfteneWsche Neren>HEod.Aktt«n. Roch acht Tage stehen für die Werbearbeit unter den Wiener Juden im Rahmen der österreichischen Keren- Hajrssod-Aktion zur Verfügung. Wie bereits gemeldet» hat daS Exekutivkomitee dieser Aktion für daS wichtigste Finanzinstrument des Aufbaues einhellig beschlossen, den Drive, der am heutigen Tage hätte beendigt werden sollen, noch LiS zum 28. d. zu verlängern. Maßgebend für diesen Beschluß waren die sehr erfreulichen Erfolge, die bisher erzielt wurden, und die Feststellung aller Bezirksleiter, daß die Durchführung deS vorgesehenen Programms noch mindestens weitere acht Tage angestrengter Arbeit erfordert. Angespornt durch die bisherigen g ü n st i g e n Ergebnisse werden die freiwMigen Mitarbeiter der österreichischen Keren-Haiessod-Attion ihr verantwortungsvolles Amt der Werbearbeit von Man» zu Mann noch in der kommenden Woche fortfttzen. Dienstag den 24. d,, 10 Uhr abends, wird seitens der jüdischen Tischgesellschaft Innere Stadt anläßlich der österreichischen Keren-Hajessod-Aktion der Film „Das Land der Berheißung" neuerdings im Elite- Kino, 1. Bez., Wollzeile 34, vorgeführt, da bei der letzten Filmveranstaltung ein sehr großer Teil der Erschienenen wegen Ueberfüttung keinen Einlaß finden konnte.. Die An sprache hält^Dr. Otto Abel es. Vorverkaussstellen: A!ax Ernst» 1. Bez., Rudolfsplatz 3, Tel. 61-7-82; Elite-Kino, 1. Bez., Wollzeile 34, Tel. 79-8-64; Zionistisches Bureau, 1. Bez.. Kärntnerstraße 88, Tel. 77-4-85 und 77-4-86 (Sonntag von 9 bis 1 Uhr). * Perez-Eedenkfeier anläßlich der Wiederkehr des zchnten Todestages deS großen jüdischen Dichter- Jizchok Leib Pereg, Veranstalter von der Zionistischen Kulturgruppe Brigittenau, beute um 7 Uhr abends im Saale der Toynbeehalle, 80. Betz, Denisgasse 33. Programm: 1. Gedenkrode: Dr. Z. ft. ftinkelstein. 2. El mole rachnr'.m: Borgetragen von Herrn Oberkantor Gersot« Margnlies: am Klavier Herr Prof. H. Ehrlich. 3. Borlesungen aus Perez' Werken: Herr Schnmel Schwager. 4. Wasiidksches Zwiegespräch und Darstellung von Perez-Ttzpen: Herr Schmuel Schwager und H-err B. Kadari (Schauspieler der Gtl» denen Pmoe). 5. Perez-Lieder: Borgetragen von Herrn Oberkantor Gersoit MargulirS: am Klavier Herr Prof. H. Ehrlich,